Super Bet: 3 Sieger

Wesley So ist leider kein Teilnehmer des kommenden Kandidatenturniers  in Madrid. Er zeigt in Bukarest wie stark er spielen kann, vor allem positionell. Heute schlug er den Vizeweltmeister Ian Nepomniachtchi in einer Variante des Katalanen, die Nepo wohl auch für die vergangene WM mit Carlsen vorbereitet hatte. Den leichten Vorteil, den man oft im Katalanen als Weißer behält ist bei Wesley So in guten Händen, denn er ist einer der besten und geduldigsten Positionsspieler der Welt. Es ist eine Bauernopfervariante, in der Schwarz jedoch als Kompensation das Läuferpaar bekommt. In der Folge tauschte Nepo einen Läufer, so dass sich ungleichfarbene Läufer ergaben, was jedoch fast nur im damenlosen Endspiel sehr remisträchtig ist. Bei bestem Spiel wäre es wohl auch hier Remis geworden, aber So lavierte sehr geschickt mit Dame und Läufer und ließ den Druck nicht weniger werden. Unnötigerweise öffnete der Russe seine Königsstellung und das Unheil nahm seinen Lauf. So gewann nach einem schönen taktischen Schlag. Hervorragend schlägt sich der erst 20-jährige Lokalmatador, der im Moment in der Weltrangliste einen Platz vor Keymer liegt. Er holte ein lockeres Schwarzremis gegen Mamedyarov. Ein interessantes Remis gab es auch in Firouzja gegen Rapport in einer scharfen aber wohl ziemlich ausanylasierten Variante im Sizilianer. Seine Zähigkeit bewies einmal mehr Levon Aronian mit Schwarz gegen Leinier Dominguez. In einem Italiener wartete er geduldig auf seine Chance gegen seinen Landsmann, der zuviel wollte und Fehler machte, wonach Aronian sicher gewann. Vachier-Lagrave tut wieder etwas für seine Elozahl, die etwas absackte nach den letzten Turnieren. Heute schlug er Fabiano Caruana in einer hochkomplizierten und von Taktik geprägten Variante des offenenen Spaniers. Es führt Wesley So mit 3 Punkten vor Vachier-Lagrave, Deac und Aronian mit je 2,5. chess24

15-jähriger GM Gukesh - Nummer 66 der Welt

Der immer noch 15-jährige indische Großmeiser Dommaraju Gukesh ist eines der größten Talente, das Indien in seiner Schachgeschichte hervorgebracht hat. Er eilt von Erfolg zu Erfolg. Nach seinem Triumph beim Menorca Open vor kurzem gewann er nun auch das Chessable Sunway Formentera Chess Festival in überragender Manier mit 8 Punkten aus 10 Partien. Er verwies den ebenfalls auf einer Erfolgswelle schwimmenden GM Jaime Santos Latasa aus Spanien auf den zweiten Platz mit 7,5 Punkten. Der armenische GM Shant Sargsyan kam mit der gleichen Punktezahl auf Platz 3. Gukesh ist nun mit Elo 2674 die Nummer 66 der Welt. chess-results

Mitropa-Cup: Frankreich gewinnt beide Wettbewerbe

Frankreich ist der große Sieger des Mitropa-Cups. Die Teams aus dem Nachbarland gewannen sowohl bei den Männern als auch  bei den Frauen. Bei den Männern belegte die Slowakei den zweiten Platz vor den Ungarn. Die junge deutsche Mannschaft hat nicht enttäuscht in diesem starken Feld, obwohl es im Neunerfeld auf dem 7. Platz landete. Michael Prusikin kam nur einmal zum Einsatz und holte ein Remis. Ruben Gideon Köllner kam auf 3 aus 8 und Alexander Krastev, Tobias Kölle und Marius Deuer kamen auf 50%. Bei den Damen belegte Slowenien Platz zwei vor Ungarn. Bei den deutschen Damen lief nicht viel zusammen und sie landeten abgeschlagen auf dem letzten Platz. Nur Luisa Bashylina spielte ein sehr gutes Turnier und holte gegen starke Gegnerinnen 4,5 Punkte aus 9 Partien. Das gewaltige Pensum in den letzten Monaten hat wohl Spuren bei Lara Schulze hinterlassen. Sie wirkte überspielt und holte nur 1 Punkt aus 7 Partien. Maria Schöne holte ebenfalls 1 Punkt aus 5 Partien. Svenja Buntenandt sammelte 3,5 aus 8 und Maja Bucholz 3 Punkte aus 6 Partien. chess-results 




Super Bet Classics: Zäh - zäher - Aronian

Levon Aronian ist bekannt dafür, dass er ein sehr kreativer Spieler ist, aber spätestens nach der heutigen Partie gegen Alireza Firouzja in Bukarest ist er vor allem für seine ungeheure Zähigkeit bekannt. In einer Modevariante im Slawen geriet Aronian gegen den gut präparierten Jungstar schon in der Eröffnung in Bedrängnis, wonach er einen glatten Bauern verlor. Die Stellung schien schon nach 23 Zügen hoffnungslos für ihn, denn Firouzja hatte drei verbundene Freibauern. Der US-Amerikaner und ehemalige Nummer Eins Armeniens stellte dem Teenager aber immer wieder Aufgaben, die dieser nur mit genauestem Spiel hätte lösen können. Im 39. Zug machte Firouzja dann einen ungenauen Zug und später noch einen, die ihm den ganzen Punkt kosteten. 39...Kb6 wäre der richtige Zug gewesen. Mit exakter Verteidigung erreichte Aronian dann tatsächlich ein Remis. Eine kleine Sensation schaffte heute Bogdan-Daniel Deac, der nach einem krassen Fehler von Richard Rapport mit den schwarzen Steinen gewann. Eine Runde zuvor war Firouzja ebenfalls im Fokus des Interesses, denn er verlor eine wahrlich nicht fehlerfreie chaotische Partie gegen Ian Nepomniachtchi. Nepomniachtchi, Deac und So führen mit je 2 Punkten. chess24

Juri Awerbach 1922-2022

Der älteste Großmeister der Welt ist von uns gegangen. Er starb im gesegneten Alter von 100 Jahren in Moskau. Er war Schachspieler, dessen beste Platzierung in der Weltrangliste Platz 8 war, Buchautor und Schiedsrichter. wikipedia 




Malmö: Niemann wieder hervorragend

Hans Moke Niemann könnte einer der ganz großen Spieler werden. Seine Art zu spielen ist sehr dynamisch und unvorhersehbar. Heute zeigte er sein ganzes Können mit einem tollen Qualitätsopfer mit Schwarz gegen GM Salem. Eine sehenswerte Partie. Die übrigen Partien verliefen ausgeglichen und Niemann führt nun mit 3 Punkten aus 4 Runden. chess24

Mitropa-Cup: Sieg und Niederlage für Deutschland

Beim Mitropa-Cup gab es heute ein sehr schönes und positives Ergebnis. Die Männer schlugen die starke Slowakei mit 2,5:1,5. Matchwinner war Alexander Krastev, der den IM Juraj Druska mit 2506 Elo schlagen konnte. Damit haben sich das Team vom Tabellenende wegbewegt. Bei den Damen geht die Negativserie weiter. Heute verlor man gegen die Slowakei mit 1,5:2,5 und bleibt Letzter. chess-results 




Mitropa-Cup: Frankreich und Slowenien führen die Tabellen an

Beim Mitropa-Cup führen bei den Männern die Franzosen, die vom alles überragenden Spieler des Turniers, GM Jules Moussard angeführt werden. Der 27-Jährige hat bisher 5,5 Punkte aus 6 Partien geholt. Punktgleich mit etwas weniger Brettpunkten ist die Slowakei. Deutschland hat zuletzt eine 1:3-Niederlage gegen Ungarn kassiert und war heute spielfrei. Im Moment steht das Team auf Platz 7.  Bei den Damen liegt Slowenien vor Frankreich. Die deutschen Frauen haben heute in Runde 6 die fünfte Niederlage kassiert und liegen auf dem letzten Platz. Man unterlag Kroatien mit 1,5:2,5. Lara Schulze hatte auch heute eine gute Stellung, aber sie wirkt überspielt und kassierte die dritte Niederlage in Folge. chess-results

Malmö: Niemann und Erigaisi führen

Im heutigen Spitzenspiel beim Tepe Sigeman Turnier saßen sich zwei Shootingstars gegenüber. Hans Moke Niemann traf auf den bisherigen alleinigen Tabellenführer Arjun Erigaisi, der in Runde 2 auch Salem bezwingen konnte. Diesmal zog der Inder aber den Kürzeren in einer sehr interessanten Partie im Slawen, die Niemann hervorragend zum Sieg führte. Die restlichen Partien endeten mit Remis. chess24

Super Bet Chess Classic in Bukarest

Die Grand Chess Tour hat heute ihre Fortsetzung in Bukarest gefunden. Sieben absolute Weltklassespieler und Rumäniens Nummer Eins Bogdan-Daniel Deac haben die erste Runde bestritten. Es gab nur eine entschiedene Partie und zwar konnte Wesley So den Aserbaidschaner Shakhriyar Mamedyarov in einem Nimzoinder bezwingen. Es war eine positionell sehr starke Leistung des US-Amerikaners. Nach einer langen Pause mit der provozierten Nichtteilnahme in Wijk aan Zee greift die Nummer drei der Welt Alireza Firouzja wieder ins Geschehen ein. In einer Abtauschvariante im Damengambit remisierte er heute mit Schwarz gegen Fabiano Caruana. Weitere Remis ergaben folgende Duelle: Nepomniachtchi-Deac, Vachier-Lagrave gegen Dominguez und Aronian-Rapport. chess24Offizielle Seite 




Tepe Sigemann Chess: Traumstart für Erigaisi und Salem

Wie viele Turniere musste auch das Sigemann Chess Tournament in Malmö mehrere Anläufe nehmen um in Zeiten der Corona-Pandemie eine Ausrichtung zu erreichen. Das 8-köpfige Teilnehmerfeld ist interessant zusammengestellt. Elofavoriten sind GM Saleh Salem (Vereinigte Arabische Emirate) und der junge Gipfelstürmer Arjun Erigaisi aus Indien, die gleich in Runde 1 gewinnen konnten. Erigaisi lieferte sich eine theoretische Diskussion mit Alexei Shirov in der Botwinnik-Variante des Semi-Slawen und gewann nach toller Leistung. Salem verfolgte ein interessantes Konzept im Sizlianer mit 3.Lc4 und 4.d3, das wohl einige Nachahmer finden wird, denn es erwies sich als sehr giftig. Er gewann gegen David Navara nach interessantem Kampf. Remis gab es in den Partien  Hans Niemann-Michael Adams und Nils  Grandelius-Jorden van Foreest. chess24

Mitropa-Cup: Deutsche Teams holen Punkte

Die deutschen Teams haben nun erste Erfolge erzielt beim Mitropa-Cup auf Korsika. Die Damen holten in Runde 3 einen 3:1-Sieg gegen Tschechien und verloren dann aber heftig mit 0:4 gegen Slowenien. Damit liegt das Team mit 2 Punkten auf dem vorletzten Platz. Tabellenführer sind Frankreich und die Schweiz mit jeweils 6 Punkten. Die Männer holten ein 2:2 gegen Tschechien und gewannen dann klar mit 4:0 gegen den krassen Außenseiter und Gastgeber Korsika. Die Slowakei führt klar mit 8 Punkten die Tabelle an. Das junge deutsche Team hat 3 Punkte und liegt auf dem 6. Platz. Erfolgreichster Spieler ist derzeit FM Tobias Kölle mit 2,5 Punkten aus 4 Partien. chess-results chess24

Jelisaweta Grebenschikowa gewinnt IODFEM

Die offene Internationale offene deutsche Frauenschachmeisterschaft in Darmstadt hatte viele ukrainische Spielerinnen als Gäste. Nach 7 Runden hat die erst 16-jährige Jelisaweta Grebenschikowa überraschend das Turnier gewonnen. Sie verwies ihre Landsfrauen Irina Barchuk und Angelika Valkova auf die Plätze. Den Startplatz bei der nächsten Deutschen Meisterschaft der Frauen holte sich Ulrike Storkebaum (Tec Darmstadt) als Fünfte. Die klare Elofavoritin WIM Katerina Dolschikowa landete auf Platz 4. schachbund 




Mitropa-Cup in Korsika: Niederlagen für deutsche Teams

Der Mitropa-Cup startete gestern mit Runde 1 und 8 Teams auf der Insel Korsika, die selbst ein Männer-Team stellt. Deutschland ist mit sehr jungen Mannschaften vertreten und es gilt Erfahrungen zu sammeln. Andere Nationen setzen teils auf sehr erfahrene Kräfte wie etwa die Schweiz, die den 57-jährigen GM Joseph Gallagher einsetzt. Für die deutschen Männer gab es zwei Niederlagen. In Runde 1 gegen Italien mit 1,5:2,5 und dabei konnte FM Alexander Krastev in einer spektakulären Partie GM Sonis schlagen. In Runde 2 gab es dann ein 0,5:3,5 gegen Frankreich. Den Damen erging es nicht besser. Sie verloren am ersten Tag 1:3 gegen Italien und dann gab es das gleiche Ergebnis gegen Frankreich. Lara Schulze hat das Team in Runde 2 verstärkt und verpasste ihre klare Gewinnstellung gegen IM Pauline Guichard in einen ganzen Punkt umzumünzen. Vielleicht war das den Strapazen geschuldet, denn sie flog direkt vom German Masters nach Korsika. schachbund chess24

Schachbundesliga: Keymer besiegt Sarana und ist Nr. 56 der Welt

Vincent Keymer ist einmal mehr der Schachspieler der Stunde. In einer tollen Partie hat er den starken GM Alexey Sarana besiegt und damit seine Elozahl ganz aktuell auf 2881 geschraubt. Sein Verein Deizisau musste jedoch überraschend einen Punktverlust beim 4:4 gegen SF  Berlin hinnehmen. An der Tabellenspitze sind nach wie vor Baden-Baden, das 6:2 gegen König Tegel gewann und Viernheim, das einen sehr knappen 4,5:3,5-Sieg gegen Turm Kiel erreichte. Wie stark der Drittplatzierte Solingen aufspielen kann, zeigte das unerwartete und heftige 7:1 gegen den Hamburger SK. Dann gab es noch vier Favoritensiege. Die Münchner Teams gewannen auch heute. München 1836 besiegte Augsburg mit 5,5:2,5, wobei die die Spieler an den ersten vier Brettern zugelangt haben. Bayern München blieb knapp gegen Dresden mit 4,5:3,5 Sieger. Mülheim-Düsseldorf 5,5:2,5 und Bremen-Aachen 6:2 waren die weiteren Ergebnisse. chess24

Schachbundesliga: Runde 5 - Viernheim und Baden-Baden liegen vorne

Die gestrige Runde 5 der Schachbundesliga zeigte einmal mehr wie stark die Nationalspielerriege der Schachfreunde Deizisau derzeit spielt. Mit 7,5:0,5 überfuhr man König Tegel. Siegreich waren Vincent Keymer, Matthias Blübaum und Dmitrij Kollars. Desweiteren gewannen auch Kamsky, Kozul, Zilka und Dautov. Keymer (2675) und Blübaum (2672) steigen weiter empor auf der Elo- und Weltrangliste.  Einen 7:1-Kantersieg schaffte Solingen gegen Turm Kiel. Diese beiden siegreichen Teams sind punktgleich auf den Plätzen 3 und 4. Tabellenführer ist Viernheim vor dem punktgleichen amtierenden Meister Baden-Baden. Viernheim besiegte den Hamburger SK mit 5:3, obwohl Mamedyarov an Brett 1 gegen Sarin Nihal verloren hat. Auch der junge Inder ist nun weiter auf dem Vormarsch und derzeit ganz aktuell die Nummer 90 der Welt. Baden-Baden gewann mit 5:3 gegen die Schachfreunde Berlin. Werder Bremen gewann hoch mit 6,5:1,5 gegen den Düsseldorfer SK und Mülheim schlug Aachen mit 5,5:2,5. Die beiden Münchner Klubs konnten den Samstag ebenfalls siegreich gestalten. Der Münchener SC 1836 bezwang Dresden mit 5:3 und Bayern München siegte gegen Augsburg mit 4,5:3,5. chess24 Offizielle Seite 




Dinara Wagner ist Gewinnerin des German Masters

Die German-Masters-Siegerin 2022 heißt Dinara Wagner. Sie hat es sich durch ihr solides Spiel verdient und auch noch einige Chancen wie zum Beispiel gestern gegen Brigitte Burchardt liegen gelassen. Heute gewann sie klar gegen Sarah Papp. Sie profitierte allerdings letzlich von der Klatsche der Tabellenführerin Jana Schneider gegen Lara Schulze. Schneider ist wohl auf eine Art Eröffnungsfalle im Spanier hereingefallen, denn schon früh zeichnete sich die Niederlage ab. Eine starke Angriffspartie von Schulze. Weitere Siege gab es von Klek gegen Burchardt und von Lubbe gegen Köpke. Am Ende gab es folgende Abschlusstabelle. Wagner 6,5 Punkte, Schneider und Lubbe 6 Punkte, Schulze, Heinemann und Klek 5,5 Punkte, Papp 4, Köpke 3,5, Ziegenfuss 2 und Burchardt 0,5 Punkte. chess24 

Niemann souveräner Sieger in Havanna

GM Hans Moke Niemann (USA) hat das Elite Turnier des Capablanca Memorials in Havanna souverän mit 7,5 Punkten und 2 Punkten Vorsprung gewonnen. Er ließ gegen seine 9 Großmeisterkollegen, die weitaus erfahrener sind als er, nur drei Remis zu. Den zweiten Platz holte der Aserbaidschaner GM Vasif Durarbayli vor Surya Shekhar Ganguly (Indien), beide mit 5,5 Punkten. Das Premier Turnier gewann IM Irina Bulmaga (Rumänien) ebenso souverän mit 7,5 Punkten. chess24

Jana Schneider Tabellenführerin

Brigitte Burchardt hat heute ihren ersten halben Punkt eingefahren in einem geschlossenen Sizilianer und ausgerchnet gegen die Co-Leaderin Dinara Wagner. Davon profitierte Jana Schneider, die nach ihrem Partiegewinn gegen Melanie Lubbe in einem Sizilianer nun alleinige Tabellenführerin vor der Schlussrunde ist. Es erwartet sie aber eine schwere Aufgabe mit Schwarz gegen Lara Schulze. Wagner, die einen halben Zähler dahinter liegt führt die weißen Steine gegen Sarah Papp. Alle anderen Partien endeten heute mit Remis. chess24 schachbund

Caruana und Krush triumphieren beim American Cup

Die Sieger des Champions Bracket waren am Ende des American Cups auch die verdienten Sieger in einem Turnier mit vielen hochklassigen und aufregenden Partien. Fabiano Caruana beendet damit eine Durststrecke, in der er den Weltranglistenplatz 2 verlor. Vielleicht beginnt nun wieder eine erfolgreichere Zeit. Selbstbewusstsein hat er jedenfalls jetzt aufgebaut für das Kandidatenturnier, das in Madrid stattfinden wird. In einem hochklassigen Duell besiegte er Levon Aronian mit 1,5:0,5 im Finale. Mit dem gleichen Ergebnis siegte auch die klare Favoritin im Finlae der Damen gegen Alice Lee, die ihr Potential gezeigt hat. Caruana kassierte für den Sieg 50 000 Dollar und Finalist Aronian 35 000. Bei den Damen sind es 25 000 für Krush und 18 000 für Lee. Offizielle Seite

German Masters: Schneider, Wagner und Lubbe führen

Zu einer interessanten Kampfpartie kam es heute in Runde 7 im Dameninder zwischen Dinara Wagner und Elena Köpke, in der Wagner weiter rechnete als ihre Kontrahentin und verdient gewann. Es gab zwei weitere entschiedene Partien. Sarah Papp gewann gegen die immer noch ohne Punkt kämpfende Brigitte Burchardt. Lara Schulze gewann nach inkorrektem Qualitätsopfer von Antonia Ziegenfuss. Dinara Wagner, Jana Schneider und Melanie Lubbe führen nun mit 5 Punkten die Tabelle an. Innerhalb dieses Trios wird wohl die Turniersiegerin ermittelt werden. Offizielle Seite

Oslo Esports Cup: Duda überraschend Turniersieger

Kein Mensch wird wohl damit gerechnet haben, dass beide Tabellenführer jeweils eine 0,5:2,5-Klatsche bekommen und Jan-Krzysztof Duda am Ende der strahlende Turniersieger sein wird. Carlsen verkalkulierte sich beim Match gegen Mamedyarov in seiner Domäne, dem Endspiel, völlig und verlor ein zunächst gleich stehendes Springerendspiel. Das dürfte ihm noch nie passiert sein. In der darauffolgenden Partie 3 fiel bereits die Entscheidung zugunsten des blendend aufgelegten Aserbaidschaners, der die Partie souverän und ohne Chance für Carlsen für sich entschied. Rameshbabu Praggnanandhaa erging es nicht besser. Giri brachte in Partie 1 im Königsinder mit Schwarz ein interessantes Bauernopfer, das ihm Angriffspotentiel und starke Bauern einbrachte. Kaltblütig führte der Niederländer die Partie zum Sieg. Ebenfalls mit Schwarz gewann er dann ganz souverän auch die dritte Partie zum Matchgewinn. Das machte den Weg frei für GM Duda, der seinerseits souverän gegen Eric Hansen mit 2,5:0,5 gewinnen konnte. Der Pole erreichte 14 Punkte und zog an Carlsen und Praggnanandhaa vorbei, die bei 12 Punkten hängen blieben und nur auf Platz 3 und 4 landeten. Platz 2 erspielte sich nicht unverdient Quang Liem Le, der eine insgesamt sehr starke und solide Leistung zeigte und am Ende Jorden van Foreest mit 3,5:2,5 besiegte. Le holte 13 Punkte. Ramesbabu hat nun doch gezeigt, dass mit ihm zu rechnen ist. Es ist nun Zeit für ihn, es auch im klassischen Schach zu zeigen und bald eine Elozahl von 2650 zu erreichen. Die Schachwelt ist gespannt wie es mit der Karriere der jungen Stars wie Keymer, Gukesh und Praggnanandhaa weitergeht. chess24

Oslo: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Carlsen und Pragg

Der Oslo Esports Cup könnte nicht spannender verlaufen. Der Tabellenführer Rameshbabu Praggnanandhaa kassierte eine 0,5:2,5-Klatsche gegen Jan-Krzysztof Duda während Magnus Carlsen 2,5:0,5 gegen Eric Hansen gewann. Anish Giri, der gar nicht in die Gänge kommt verlor gegen Le mit 0,5:2,5 und Mamedyarov bezwang im längsten Match Jorden van Foreest mit 3,5:2,5. Carlsen gewann den direkten Vergleich gegen Pragg und hat auch das bessere Brettpunkteverhältnis. In der letzten Runde spielt der Weltmeister gegen den gefählichen Shakhriyar Mamedyarov und Praggnanandhaa gegen Giri. Gelingt es dem Teenager in Oslo zu triumphieren? Es wäre die wohl größte Schach-Sensation seit dem Triumph des damals 13-jährigen Vincent Keymer beim Grenke Open. chess24

German Masters: Glanzpartie von Sarah Papp

Mit einer tollen Angriffspartie hat sich Sarah Papp wieder zurückgemeldet. Nach dem schlechten Start mit nur 1,5 Punkten aus 5 Partien hat sie in Runde 6 Lara Schulze in einem sehr scharf geführten Nimzoinder lehrbuchmäßig geschlagen. Eine starke Partie mit Schwarz im Königsinder zeigte Melanie Lubbe gegen Antonia Ziegenfuss. Mit ihrem Sieg liegt sie nun mit 4,5 Punkten gemeinsam mit Jana Schneider in Führung. Schneider gewann gegen Dinara Wagner, die offensichtlich nach guter Stellung den falschen Plan verfolgt hatte. Elena Köpke gewann gegen Brigitte Burchardt und Josefine Heinemann und Hanna Marie Klek remisierten. chess24

Capablanca Memorial: 18-jähriger GM Niemann führt

Alle Welt redet von den indischen Teenagern, die die Weltrangliste stürmen, aber auch in den USA gibt es einen vielversprechenden Spieler, der von Erfolg zu Erfolg eilt, nämlich GM Hans Moke Niemann, der erst 18 Jahre alt ist. Er führt derzeit die Elitegruppe des Capablanca Memorials in Havanna (Kuba) souverän mit 6 Punkten aus 7 Runden an. Der einzige ernsthafte Verfolger zwei Runden vor Schluss ist der erfahrene indische GM Surya Shekhar Ganguly mit 5 Punkten. chess24