Hamburg: IM Brandon bereits Turniersieger

Der englische IM Clarke Brandon hat das Hamburger IM-Turnier vorzeitig für sich entschieden. Mit seinem heutigen Partiegewinn gegen FM Daniel Fischer erhöhte er sein Punktekonto auf 7 Punkte und ist damit vor der 9. und letzten Runde uneinholbar. Hinter ihm liegen GM Normunds Miezis, IM Michael Kopylov, WIM Lara Schulze und FM Daniel Kopylov punktgleich auf den Plätzen 2-5. Beim GM-Turnier steht der Turniersieger noch nicht fest. Es führt derzeit GM Leon Luke Mendonca mit 6 vor IM Frederik Svane und GM Vasilios Kotronias mit je 5,5 Punkten. chess24 




Chessable Masters: Ding und Pragg bezwingen Carlsen und Giri

Ein immens spannendes Halbfinale erlebten die Schachfreunde aller Welt beim Chessable Masters. Liren Ding, die Nummer Zwei der Welt besiegte durch eine großartige Partie Weltmeister Carlsen mit 2,5:1,5. Diese tolle Partie zeigt die große Stärke Dings ein Angriffspotential sofort zu erkennen. Ein tolles Qualitätsopfer brachte ihn auf die Siegerstraße. Carlsen musste das auch im Interview anerkennen. Noch spannender war die Begegnung Praggnanandhaa gegen Giri. Der Niederländer ließ einige Chancen liegen. Vor allem in der dritten Partie, in der er haushoch auf Gewinn stand, versäumte er das brillante 32.Tg7:+, das den zwischenzeitlichen Ausgleich bedeutet hätte. So konnte sich der junge Inder mit 3,5:2,5 durchsetzen. Mit wenig Schlaf musste er heute eine schulische Prüfung bewältigen. Als Teenager mit mehreren Verpflichtungen hat man es nicht leicht! Er steht nun im Finale gegen Ding, auf das sich Jeder freuen kann.  chess24 




Bodensee-Open: 4 deutsche Co-Leader

Das Bodensee-Open konnte nach 2019 endlich wieder stattfinden und nun sind beim beliebten Open in Bregenz bereits 3 Runden absolviert. Unter den acht Führenden, die einen perfekten Start mit 3 Siegen hingelegt haben, sind auch vier Deutsche, nämlich GM Raj Tischbierek, GM Philipp Schlosser, FM Thomas Raupp und FM Jasper Holtel. Einer der Mitfavoriten GM Uwe Bönsch musste überraschenderweise schon zwei Remis gegen Brian Hewson und Dr. Robert Savic hinnehmen. Es nehmen im Open 145 Spieler teil. Offizielle Seite

Chessable Masters: Die Halbfinalisten stehen fest

Die vier Halbfinalisten und Sieger der Viertelfinals des Chessable Masters stehen seit gestern fest. Ganz klar gegen ihre Konkurrenten durchgesetzt haben sich Magnus Carlsen und Anish Giri. Weltmeister Carlsen gewann gegen den Spanier David Anton Gujarro mit 2,5:0,5 und mit dem gleichen Ergebnis siegte auch Anish Giri über den Norweger Aryan Tari. Ein zähes Ringen gab es in den anderen Duellen. Zumindest im Online-Schach hat sich der Teenager Rameshbabu schon etabliert innerhalb der Weltelite und ist ein gefürchteter Gegner geworden. Er gewann gegen den Chinesen Yi Wei mit 2,5:1,5. Das gleiche Ergebnis schaffte auch die Nummer Zwei der Welt Liren Ding gegen Shakhriyar Mamedyarov. In den Halbfinals kommt es zu den Duellen Giri-Praggnanandhaa und zum absoluten Spitzenduell Carlsen-Ding. chess24 




Hamburg: IM- und GM-Turnier

Derzeit laufen beim Hamburger SK zwei interessante Einladungsturniere - ein GM- und ein IM-Turnier, die den Spielern die Möglichkeit zu Normen bietet. Beim IM-Turnier legte der englische IM Brandon Clarke einen brillanten Start mit 4 Siegen hin. Großartig ist auch Lara Schulze gestartet, die in diesem Feld schon 3 Punkte gesammelt hat. Gemeinsam mit dem lettischen GM Normunds Miezis ist sie die Verfolgerin des Tabellenführers. Beim GM-Turnier führen die drei eingeladenen Großmeister Peter Prohaszka aus Ungarn, Leon Luke Mendonca aus Indien und der sehr erfahrene und frühere Topspieler Griechenlands Vasilios Kotronias mit je 3 Punkten nach den vier gespielten Runden. Die besten Deutschen sind derzeit Frederik Svane und Ruben Gideon Köllner mit je 2 Punkten. Offizielle Seite chess24

Deutsche Pokal-Mannschaftsmeisterschaft: Zwischenrunde

Am vergangenen Wochenende wurde die Zwischenrunde der deutschen Pokal-Mannschaftsmeisterschaft gespielt und es gab überraschende Einzelergebnisse. So verlor GM Vincent Keymer gegen IM Gerlef Meins, aber sein Team Deizisau gewann trotzdem mit 3:1 gegen Werder Bremen in der Zwischenrunde am Samstag. Die qulifizierten Teams trafen am Sonntag aufeinander und hier setzte sich Deizsau gegen den SC Heimbach-Weis-Neuwied mit 3,5:0,5 durch. Die weiteren Ergebnisse: Kirchweyhe qualifizierte sich nach dem 2:2 gegen SF Lieme nach Wertung durch den Partiegewinn an Brett 1. Viernheim-Leipzig 3,5:0,5 und im Spitzenduell gewann Baden-Baden gegen Solingen mit 3:1. Die siegreichen Teams stehen im Halbfinale, das am 16. Juli gespielt wird. Offizielle Seite

Duda ist Sieger des Superbet Rapid & Blitz

Das Superbet Rapid & Blitz ist heute mit einem knappen Sieg des polnischen Lokalmatadors Jan-Krzysztof Duda in Warschau zu Ende gegangen. Mit 24 von 36 möglichen Punkten gewann er mit nur einem halben Zähler Vorsprung vor den punktgleichen Levon Aronian und Anand Viswanathan. Einen weiteren halben Punkt dahinter blieb Fabiano Caruana. Duda kassierte für den Sieg 40 000 Dollar. Die nächste Station heißt Zagreb, das das dritte Turnier der Grand Chess Tour vom 18.-25. Juli austragen wird. Offizielle Seite 




Chessable Master: Giri gewinnt Vorrunde

Die 8 Spieler des Chessable Masters, die sich für das KO-Finale qualifiziert haben, wurden heute in den letzten drei Runden ermittelt. Die Vorrunde hat Anish Giri gewonnen und das hat sich der Niederländer verdient, denn er blieb neben Liren Ding der einzige Spieler, der in den 15 Runden ungeschlagen blieb. Er holte 29 von 45 möglichen Punkten und gewann knapp vor Magnus Carlsen mit 28. Die weiteren Platzierungen waren: Liren Ding 25, Rameshbabu Praggnanandhaa 25, Yi Wei 24, Shakhriyar Mamedyarov 22, David Anton Gujarro 20 und Aryan Tari 20 Punkte. Mishra Abhimanyu hat mit seinen 13 Jahren immerhin 10 Punkte erzielt (3 Siege und 1 Remis) und das ist eine erstaunliche Leistung und eine immens wertvolle Erfahrung für den jüngsten Großmeister aller Zeiten. chess24

Chessable Masters: Giri übernimmt die Führung

Anish Giri hat nach Tag zwei und zwölf Runden des Chessable Masters die Tabellenführung mit 24 Punkten von 36 möglichen übernommen. Neben Liren Ding ist er der einzige Spieler, der noch ungeschlagen ist. Wei Yi ist auf den 4 Platz zurückgefallen nachdem er gegen den Youngster Abhimanyu und Vidit verloren hatte. Den zweiten Platz mit 23 Punkten belegt Magnus Carlsen, der gegen Wei 1.h4 spielte. Laut Wikipedia wird diese Eröffnung als Desprez-Eröffnung bezeichnet. Auch 1.d3 war von Carlsen zu sehen. Dritter ist derzeit Liren Ding mit 23 Punkten. Die besten 8 Spieler qualifizieren sich für das KO-Finale. chess24

Superbet Warschau: Anand siegt im Rapid

Anand Viswanathan war der Mann des Rapidturniers beim Superbet Rapid&Blitz in Warschau. 6 Siege in 9 Partien sprechen eine deutliche Sprache und auch die Niederlage in der Schlussrunde gegen Richard Rapport konnte den Sieg von Anand (14 Punkte) nicht mehr verhindern. Richard Rapport (13) wurde Zweiter vor Jan-Krzysztof Duda (12 Punkte). Das Rapidturnier wird aber nicht alleine gewertet sondern gemeinsam mit dem morgen beginnenden zweitätigen und 18 Runden langen Blitzturnier. Offizielle Seite chess24 




Chessable Masters: 13-jähriger schlägt Mamedyarov

Das Chessable Masters Onlineturnier begann gestern mit interessanter Zusammenstellung. GM Abhimanyu Mishra sorgte im vergangenen Jahr für Schlagzeilen, in dem er als 12-Jähriger zum jüngsten Großmeister aller Zeiten wurde und den langjährigen Rekord von Sergey Karjakin brechen konnte. Nun spielt er mit der Topelite des Schachsports beim Chessable Masters. Nach zwei Niederlagen gegen Anton Guijarro und Liren Ding, schlug er Eric Hansen und keinen Geringeren als Shakhriyar Mamedyarov und das souverän. An der Tabellenspitze steht das chinesische Duo Yi Wei mit 10 Punkten und Liren Ding mit 8 Punkten. Punktgleich mit Ding sind Anish Giri und Weltmeister Magnus Carlsen. chess24 




Dortmunder Chess Trophy 2022

Die Teilnehmer für die Dortmunder Chess Trophy 2022 stehen nun fest. Am 18. und 19.Juli spielen die beiden Ex-Weltmeister Anand Viswanathan, Vladimir Kramnik und Daniel Fridman sowie Krishnan Sasikiran den Sieger des No Castling World Masters aus, bei dem nicht rochiert werden darf. Eine spanndende Variante unseres Spiels. Beim Deutschland Grand Prix vom 17.-24. Juli treffen drei der stärksten deutschen Großmeister, nämlich Matthias Blübaum, Rasmus Svane und Dmitrij Kollars auf die Gäste David Navara, Pawel Eljanov, Bogdan-Daniel Deac und Luke McShane. Kein Geringerer als Artur Jussupow wird die Partien vorort kommentieren. Das 9-rundige Open findet vom 15.-24. Juli statt. Das Teilnehmerfeld wird angeführt von Max Warmerdam, Erwin L'Ami und Andreas Heimann. Offizielle Seite

Superbet Rapid&Blitz: Ex-Weltmeister mit perfektem Start

Ex-Weltmeister Anand Viswanathan ist mittlerweile 52 Jahre alt, aber wie er immer wieder unter Beweis stellt, gehört er schachlich längst nicht zum alten Eisen und er hat auch keine Motivationsprobleme wie manch Anderer. Dafür liebt er das Spiel zu sehr. Beim heute gestarteten zweiten Turnier der Grand Chess Tour, dem Superbet Rapid&Blitz in Warschau zeigte er sein weltmeisterliches Können und legte einen fulminanten Start hin. Er schlug in beeindruckender Manier nacheinander Radoslaw Wojtaszek, Wesley So und Anton Korobov.  Er ist und bleibt ein virtuoser 1.e4-Spieler und steht bei 6 Punkten. Den zweiten Platz mit je 4 Punkten haben derzeit Fabiano Caruana, Levon Aronian und Jan-Krzysztof Duda inne. chess24 




Fide Grand Prix der Frauen: 2023 in München

Der Weltschachbund FIDE hat München als Gastgeber des dritten Turniers des Frauen Grand Prix 2023 ausgewählt. Austragungsort vom 1.-14.Februar 2023 wird das Kempinski Hotel Vier Jahreszeiten sein. Das Erfreuliche dabei ist, dass Elisabeth Pähtz und eine noch zu nominierende Nachwuchsspielerin dabei sein werden. Die Krulich Immobilien Gruppe hat als Sponsor dieses Turnier in München erst möglich gemacht. Es werden 12 Spielerinnen am Start sein. Es geht beim Grand Prix um Qualifikation zum Kandidatinnenturnier. schachbund 




GM-Titel für Elisabeth Pähtz? - Entscheidung vertagt

Seit Monaten brodelt es beim Schachbund und der Fide hinsichtlich der GM-Titelvergabe von Elisabeth Pähtz. Großmundig und vermutlich leider voreilig hatte die Fide selbst verkündet, dass die deutsche Nummer Eins des Frauenschachs den GM-Titel in der Tasche hat nach ihrer vermeintlichen dritten GM-Norm beim Grand Swiss in Riga 2021. So etwas darf man ohne Prüfung aller Normen natürlich nicht machen als Weltbund einer Sportart. Das Dilemma ist eindeutig und die Regeln auch. Bei der angeblichen zweiten Norm waren die Voraussetzungen nicht erfüllt, denn es waren nur zwei der geforderten drei GMs als Gegner vorhanden. Hier muss man sofort prüfen und nicht erst viele Jahre später wie hier geschehen. Es wäre in der Tat sehr bitter für Elisabeth, wenn gegen sie entschieden werden würde, denn die Fide ließ sie Jahre lang im Glauben es würde nur noch eine Norm fehlen. PerlenvomBodensee

IM Obodchuk Weltmeister des IPCA

Der Russe IM Andrei Obodchuk wurde Weltmeister bei der Meisterschaft für Behinderte Spieler in der Ashdod City in Israel. Es waren 24 Spieler aus 8 Nationen am Start. Er erreichte als einziger Spieler überragende 7,5 Punkte aus 9 Runden. Den zweiten Platz erreichte der serbische IM Stanislav Mikheev mit 7 Punkten vor dem einzigen GM im Feld Yaacov Zilberman aus Israel mit 6,5 Punkten. chess-international 




Bundesliga: Spitzenteams im Gleichschritt

Die beiden Tabellenführer Viernheim und Baden-Baden sind auch in Runde 8 der Schachbundesliga zu ungefährdeten Siegen gekommen. Viernheim schlug König Tegel mit 6,5:1,5 und das gleich Ergebnis gab es auch bei Baden-Baden gegen Augsburg. Der Drittplatzierte Solingen musste härter kämpfen kam aber zu einem 5:3 gegen die Schachfreunde Berlin. Erstaunlich bei diesem Kampf war die miserable Partie von GM Jan Smeets, der gegen IM Alexander Seyb verlor. Deizisau besiegte Dresden mit 5,5:2,5, wobei die Partie am Spitzenbrett zwischen Vincent Keymer und Liviu-Dieter Nisipeanu mit Remis endete. Kiel schlug Bremen mit 5:3 und es brillierte der 18-jährige US-GM Hans Moke Niemann mit einem klaren Sieg über GM Areshchenko.  Einen knappen 4,5:3,5-Erfolg feierte der HSK gegen Mülheim. Matchwinner war hier GM Luis Engel, der für die einzige entschiedene Partie sorgte. Eine entschiedene Partie war auch beim ersten Sieg von Düsseldorf in dieser Saison entscheidend. Man besiegte Bayern München, indem GM Volokitin gegen GM Huschenbeth gewann. Im Mittelfeld der Tabelle befindet sich auch Münchner SC 1836, der einen 6,5:1,5 Kantersieg gegen Aachen einfahren konnte. Erst in Runde 14 kommt es zum absoluten Spitzenduell zwischen Viernheim und Baden-Baden. schachbund 




Bundesliga: Viernheim und Baden-Baden weiter vorne

Die Schachbundesliga hat heute ihre 7. Runde absolviert. Viernheim hat mit einem 6,5:1,5 über die Schachfreunde die Führung nach Brettpunkten inne vor dem punktgleichen Team des amtierenden Meisters Baden-Baden. Die Topfavoriten konnten Dresden mit 5:3 besiegen, wobei es dem Dresdner Roven Vogel gelang Alexander Donchenko zu schlagen. Den höchsten Tagessieg schaffte das nun Viertplatzierte Deizisau mit seinen vielen deutschen Nationalspielern. Am Ende hieß es 7,5:0,5 gegen Augsburg. Solingen ist Dritter nach dem 6:2 über König Tegel. Ein spannendes Duell war das Nordderby zwischen Bremen und Hamburg, das Bremen knapp mit 4,5:3,5 für sich entscheiden konnte. Kiel siegte mit 5:3 gegen Mülheim wobei der Russe Esipenko auf den Ukrainer Moissenko traf und ihn besiegen konnte. Daniel Fridman spielte am zweiten Brett Remis gegen den neuen Star aus den USA Hans Moke Niemann. Bayern München gewann mit 6:2 gegen das in dieser Saison sicherlich überforderte Aachen und München 1836 besiegte das bisher punktlose Team aus Düsseldorf mit 4,5:3,5. chess24

Vachier-Lagrave gewinnt Super Bet Classic

Ein nicht zu erwartendes Ende nahm das Super Bet Classic Weltklasseturnier in Bukarest. Es gewann auf der Ziellinie und auch noch im Stechen der Franzose Maxime Vachier-Lagrave. In der Schlussrunde hatte er mit Schwarz seinen in der Weltrangliste besser platzierten Alireza Firouzja mit seiner Grünfeldindischen Verteidigung besiegt. Die Stellung war lange Zeit ausgeglichen, aber im 33. Zug griff Firouzja daneben und kämpfte fortan vergeblich ums Remis. Es sollte der einzige Sieg bleiben und damit waren Levon Aronian, Wesley So und eben Vachier-Lagrave punktgleich, wonach es zum Stechen kam. Der amtierende Blitzweltmeister setzte sich hier gegen beide Kontrahenten durch und Wesley So wurde Zweiter, indem er Aronian ebenfalls besiegte. Ein spannendes Turnier ist zu Ende und es überrascht, dass folgende Spieler ein negatives Ergebnis eingefahren haben. Firouzja und Nepomniachtchi mit 4 aus 9 und Rapport und Mamedyarov mit 3,5 Punkten. chess24 




Aronian mit besten Chancen

In der gestrigen Vorschlussrunde in Bukarest beim Superbet Chess Classic gab es nur einen Tagessieger, nämlich den US-Amerikaner Leinier Dominguez, der gegen Shakhriyar Mamedyarov mit den schwarzen Steinen in einem angenommenen Damengambit gewinnen konnte. Der Aserbaidschaner verdarb die ausgeglichene Stellung mit seinem 43. Zug. Damit hat Dominguez noch reale Chancen auf den Turniersieg, denn er liegt nur einen halben Zähler hinter Levon Aronian und Wesley So, den er in der Schlussrunde mit Weiß zum Gegner haben wird. Beste Chancen hat allerdings Aronian, der mit Weiß gegen Mamedyarov spielt, der gemeinsam mit Rapport auf dem letzten Platz liegt. chess24 




Superbet: Firouzja und Mamedyarov mit ersten Siegen

Alireza Firouzja kann doch noch gewinnen, wenn auch glücklich gegen Leinier Dominguez in der siebten Runde des Superbet Chess Classic. In einem sehr ungewöhnlichen Nimzoinder brachte der Teenager neue Ideen mit frühem f3 und g4 und anschließender kurzer Rochade. Dominguez übersah im 36. Zug den taktischen Schlag Th7 wonach im Grund der Tag für Firouzja entschieden war. Seinen ersten und sehr glücklichen Sieg feierte auch Shakhriyar Mamedyarov. Der Aserbaidschaner hatte aber großes Glück, dass Ian Nepomniachtchi den klaren Gewinnzug 36. Df2 nicht gesehen hat. In der Folge konnte er dann seinen Bauernvorteil in einen Sieg ummünzen. Seinen zweiten Sieg erreichte Vachier-Lagrave gegen Richard Rapport, der seinen Turm einfach stehen ließ in der irrigen Annahme danach könne er auf d8 Matt setzen, doch das Feld war vom schwarzen Läufer gedeckt. Ein zweiter ungeheurer Lapsus des Ungarn wie schon gegen Deac. Aronian und So führen mit 4,5 Punkten vor Vachier-Lagrave mit 4. chess24 




Superbet: Aronian, der Fallensteller

Levon Aronian ist ein weiterer großartiger Spieler, der leider nicht am kommenden Kandidatenturnier in Madrid teilnehmen wird. Derzeit zeigen er und Wesley So in Bukarest wie stark sie spielen. Heute gewann Aronian eine erstaunliche Partie nach nur 25 Zügen mit den schwarzen Steinen gegen keinen Geringeren als Maxime Vachier-Lagrave. In einer komplizierten Modevariante der Ragosin-Verteidigung im Damengambit, die weit ausanalysiert ist. Umso erstaunlicher, dass so schnell Schluss war durch großartiges Ausnutzen der Schwächen in der weißen Stellung. Die Schlussstellung ist sehenswert wie die ganze Partie. Eine völlig unnötige Niederlage kassierte Bogdan-Daniel Deac mit Schwarz im Najdorf-Sizilianer gegen Leinier Dominguez. Er stand sogar besser im Mittelspiel, spielte dann aber unachtsam, wonach er entscheidend Material verlor. Die übrigen Partien endeten mit Remis. Nun führen Wesley So und Levon Aronian gemeinsam mit je 4 Punkten aus den 6 Runden. chess24

GM Gareyev ist Amerikas Kontinentalmeister

Der US-Amerikaner GM Timur Gareyev ist in souveräner Manier amerikansicher Kontinentalmeister in San Salvador geworden. Mit 9,5 Punkten aus 11 Runden deklassierte er den Rest des Feldes. Es hatten viele Großmeister aus Nord-, Mittel- und Südamerika teilgenommen. Den zweiten Platz belegte Gareyevs Landsmann GM Christopher Yoo vor dem Kubaner GM Yasser Quesada Perez, beide mit je 8 Punkten. chess24 




Tepe Sigeman: Niemann gewinnt auch in Malmö

Einige Teenager-Großmeister schwimmen auf der Erfolgswelle und dazu gehört auch der US-Amerikaner Hans Moke Niemann. Nach dem Capablanca Memorial in Havanna gewann er nun auch das Tepe Sigeman Turnier in Malmö mit einem ganzen Punkt Vorsprung bei hervorragender Besetzung. Ungeschlagen gewann er das siebenrundige Turnier mit 5 Punkten. Den zweiten bis vierten Platz mit je 4 Punkten holten Arjun Erigaisi (Indien), Michael Adams (England) und Nils Grandelius (Schweden). In der aktuellen Eloliste hat Niemann 2673 und der ebenfalls erst 18 Jahre alte Erigaisi 2680 Elo. Offizielle Seite

Super Bet: Firouzja vergibt Partiegewinn erneut

Die Partie von Bogdan-Daniel Deac und Alireza Firouzja war nicht Weltklasse, denn es hätte am Ende jedes Ergebnis auf dem Papier stehen können. Sie endete mit Remis. Zuerst stand Deac klar besser in einem Königsinder, dann stand Firouzja nach einem Figurengewinn auf Gewinn, aber er verdarb die Stellung. Diese Anhäufung von Versäumnissen kannte man bislang nicht von Firouzja. Die lange Pause und der Verzicht auf das Turnier in Wijk aan Zee waren Gift für seine Entwicklung. Erhöhte Antrittsforderungen von ihm und seinem Vater standen der Teilnahme im Weg. Nun kommt offenbar die Quittung in Form von Ergebnissen. Den einzigen Tagessieg in Bukarest schaffte Fabiano Caruana gegen den Letztplatzierten Shakhriyar Mamedyarov und seiner russischen Verteidigung. chess24