German Masters: Auftaktrunde mit zwei kleinen Überraschungen

Gestern startete das mit Spannung erwartete German Masters mit dem immer noch 17-jährigen Vincent Keymer als Turnierfavoriten. Keymer spielte die Eröffnung gegen FM Tobias Kölle bärenstark und überspielte ihn. Er gewann letzlich sicher, auch wenn er die Zügel im Mittelspiel etwas schleifen ließ und genauer hätte spielen können. Titelverteidiger Luis Engel spielte die Eröffnung nicht genau in einem Caro-Kann gegen Jonas Rosner, aber er spielte das Mittelspiel stark und gewann ebenfalls. In einem sehr theorielastigen Abspiel neutralisierten sich Daniel Fridmann und Rasmus Svane zu einem Remisschluss. Eine starke Partie spielte Niclas Huschenbeth mit Schwarz gegen Dmitrij Kollars. In einer sehr dynamisch angelegten Partie entschied ein schöner taktischer Schlag zugunsten von Huschenbeth. Da Kollars die höhere Elozahl hat, kann es als kleine Überraschung bezeichnet werden. Die nächste Überraschung in dieser Hinsicht war der Sieg von Frederik Svane gegen Arik Braun in einem Paulsen-Sizilianer. Im Grunde hat Svane mit dem Zug 14.b4 arg übertrieben und unnötiges Risiko gefahren, denn mit b5 hätte Braun eine sehr starke Entgegnung gehabt. Beim Übergang ins Endspiel konnte Svane die ungenauen Züge seines Kontrahenten entscheidend nutzen. chess24

Qualifikationsturnier zum Fide-Grandprix

Im Rahmen des Schachgipfels in Magdeburg wird unter den drei starken Nationalspielerinnen Dinara Wagner, Josefine Heinemann und Jana Schneider der zu vergebende Platz für den Fide-Grandprix ausgespielt. Deutschland hat eine Wildcard für den Fide-Grandprix 2023 in München erhalten. Die Damen spielen je zwei Partien gegeneinander. Da alle drei Spielerinnen auf dem Papier nahezu gleichstark sind, werden spannende Duelle und eine knappe Entscheidung erwartet. Im ersten Duell hat sich Dinara Wagner knapp mit 1,5:0,5 gegen Josefine Heinemann durchgesetzt. Heute startet das Duell Josefine Heinemann gegen Jana Schneider. chess24 




Deutsche Seniorenmeisterschaften in Magdeburg

Beim Schachgipfel in Magdeburg laufen derzeit die deutschen Seniorenmeisterschaften. Nach drei Runden führt FM Peter Wacker (Klub Kölner Schachfreunde) in der 50+ Kategorie mit optimaler Punkteausbeute. Turnierfavorit IM Arno Zude (SV 1920 Hofheim) liegt in der Verfolgergruppe mit 2,5 Punkten. In der 65+ gibt es ein Führungsquartett mit 3 Punkten, nämlich Dr. Friedbert Prüfer (TSG 1861 Taucha), IM Yury Boidman (SC Heimbach/Weis-Neuwied), FM Stephan Buchal (SV Werder Bremen) und FM Hans-Joachim Vatter (SC Emmendingen). Senioren50+  Senioren65+

31.Internationales Open Feffernitz: Platz 2 für FM Till Schreiner

FM Till Schreiner vom SC Turm Lüneburg hat einen schönen Erfolg beim 31. Internationalen Feffernitz Open in Österreich feiern können. Hinter dem niederländischen Turniersieger Rick Lahaye, der 8 Punkte holte, landete er auf Platz zwei mit 7 Punkten. Dritter mit ebenfalls 7 Punkten wurde der Österreicher Jakob Postlmayer. Mitfavorit GM Vladimir Okhotnik aus Frankreich landete nur auf Platz 9 mit 6 Punkten. chess-results 




Indischer Triumph in Vlissingen

Die indischen Schachprofis schwimmen auf fast allen Turnieren im europäischen Raum auf einer Erfolgswelle und so war es auch in Vlissingen (Niederlande) beim HZ-Open. Der bei uns noch nicht so bekannte GM Bharathakoti  Harsha gewann mit überragenden 8 Punkten aus 9 Runden. Ex-Fide-Weltmeister Ruslan Ponomariov aus der Ukraine wurde Zweiter mit 7 Punkten vor dem punktgleichen Niederländer IM Liam Vrolijk. Bester Deutscher wurde Maximilan Lohr (FC Ergolding) mit starken 6,5 Punkten. Offizielle Seite

Tatjana Melamed ist deutsche Blitzschachmeisterin

WGM Tatjana Melamed hat beim Schachgipfel in Magdeburg die deutsche Meisterschaft im Blitzschach gewonnen. Sie holte gewaltige 21,5 Punkte aus 23 Runden. Ganz knapp dahinter die Favoritin IM Elisabeth Pähtz mit 21 Punkten. Mit etwas Abstand dahinter bei 18,5 Punkten holte Annmarie Mütsch den dritten Platz. Dass das Feld stark gewesen sein muss, sieht man am enttäuschenden 14. Platz von Lara Schulze. schachbund 




Summer Prag Open: Artem Lutsko gewinnt souverän

Der im Jahre 2006 geborene titellose Ukrainer Artem Lutsko hat das Sommer Open in Prag mit 8 Punkten aus 9 Runden klar gewonnen. Der Teenager wird seinem neuen Verein Bavaria Regensburg in der zweiten Bundesliga Ost vermutlich viel Freude bereiten. Zweiter wurde IM Lukas Chernousek (Tschechien) mit 7 Punkten vor dem punktgleichen GM Azer Mirzoev (Aserbaidschan). Bester Deutscher wurde FM Moritz Weißhäutel auf Platz 6 mit 7 Punkten. GM Roland Schmaltz verlor in der Schlussrunde und erreichte nur 6 Punkte. chess-results 




Ministerpräsident von Tamil Nadu gibt 20 Millionen Rupien

Der Ministerpräsident des indischen Bundesstaats Tamil Nadu M.K. Stalin honoriert das hervorragende Abschneiden der beiden Teams Indien 2 bei den Männern und Indien bei den Damen, die beide Bronzemedaillen bei der Schacholympiade in Chennai geholt haben mit jeweils 10 Millionen Rupien, was ca. 121 500 Euro sind. Diese Erfolge dürften dem aufstrebenden Indien, das ohnehin auf dem besten Weg ist eine Schach-Supermacht zu werden, weiteren Auftrieb geben. theweek 




Fazit der Nationalteams per Video

Paul Meyer-Dunker, der DSB-Mitarbeiter für Social Media hat beide Schach-Nationalteams samt Trainern zu ihrem Fazit hinsichtlich der absolvierten Schacholympiade im indischen Chennai gefragt. Die Stimmung wurde in beiden Teams gelobt und es gab einige Lichtblicke wie das tolle Ergebnisse von Vincent Keymer an Brett 1 und dem überragenden Ergebnis von Jana Schneider, die die Goldmedaille an Brett 5 holen konnte. Es bleiben die Fragen offen, ob Jan Gustafsson weiterhin Teamkapitän sein wird und ob Elisabeth Pähtz den angekündigten Rückzug hoffentlich noch lange aufschiebt. youtube

Ukraine Schacholympasieger der Frauen

Buchstäblich auf der Zielgerade hat die Ukraine sich den Titel bei der Schacholympiade geschnappt und das verdient, denn die Damen aus dem gebeutelten Land blieben als einziges Team ungeschlagen. Am Ende gewann man gegen Polen mit 3:1. Georgien siegte mit dem gleichen Ergebnis gegen Aserbaidschan. Entscheidend war jedoch, dass das lange führende Indien mit 1:3 überraschend gegen die USA verlor und damit nur auf Platz 3 landete. Deutschland gewann in der Schlussrunde durch den entscheidenden Sieg von Dinara Wagner mit 2,5:1,5 gegen Indonesien und am Ende war es Platz 10. Die Einzelbilanzen: Elisabeth Pähtz 6/10, Josefine Heinemann 5/9, Hanna Marie Klek 2,5/6, Dinara Wagner 6,5/9 und Jana Schneider 9/10, die damit auch den Brettpreis an Brett 4 gewann. Die weiteren Brettbesten des Turniers waren an Brett 1 Pia Cramling 9,5/11, Brett 2 Nino Batsiashvili 7,5/10 und an Brett 3 Oliwia Kiolbasa mit 9,5/11. chess-results

Usbekistan gewinnt die Schacholympiade

Das junge Team aus Usbekistan um den Spitzenspieler Nodirbek Absusattorov hat ungeschlagen die Schacholympiade nach 11 Runden und 19 Punkten gewonnen. Die Olympiasieger blieben als einzige Mannschaft ungeschlagen und waren nur Nummer 14 der Setzliste. Am Ende besiegte man die Niederlande mit 2,5:1,5. Ebenfalls großartig die Leistung von Armenien (Setzlistenplatz 12), das punktgleich den zweiten Platz belegen konnte und das obwohl das schachverrückte Land Levon Aronian an die USA verloren haben. Matchwinner beim 2,5:1,5 in der Schlussrunde gegen Spanien war der groß aufspielende Gabriel Sargissian, der Alexei Shirov schlug. Den dritten Platz belegte hochverdient Indien 2, das die deutsche Mannschaft mit 3:1 schlug. Die Männer des Teamkapitäns Jan Gustafsson dürften mit dem 18. Platz nicht zufrieden sein. Die Bilanz der deutschen Spieler waren: Keymer 6 Punkte aus 8 Partien, Blübaum 5/10, Svane 5/9, Nisipeanu 4,5/8 und Kollars 6/9. Bester Spieler an Brett 1 mit 9 Punkten aus 11 Partien war Dommaraju Gukesh. Brett 2: Nihal Sarin mit 7,5 aus 10, Brett 3: David Howell mit 7,5/8, Brett 4: Jakhongir Vakhidov mit 6,5/8. Die hochdekorierte USA musste mit Platz 5 vorlieb nehmen. Offizielle Seite chess-results 




Olympiade der Frauen: Indien an der Spitze

In der Schacholympiade der Frauen hat Indien die Führung nach einem überaus klaren 3,5:0,5 gegen Kasachstan verteidigt. Georgien musste ein 2:2 gegen Polen hinnehmen und die deutschen Damen unterlagen gegen die in diesem Duell klar unterlegenen Ukrainerinnen. Matchwinnerin war Ex-Weltmeisterin Anna Ushenina, die gegen Dinara Wagner zum 1,5:2,5 aus deutscher Sicht gewinnen konnte. In der Schlussrunde kommt es hier zu den entscheidenden Duellen Indien-USA, Ukraine-Polen und Aserbaidschan-Georgien. Offizielle Seite

Olympiade: Usbekistan und Armenien führen

Mit einem glücklichen 2:2 gegen Indien 2 hat Usbekistan hat die Führung bei der Schacholympiade behalten. Abdusattorov hatte Dommaraju Gukesh dessen erste Niederlage beigebracht. Gukesh hatte nach 22 Zügen eine klar bessere Stellung erreicht und hätte im 28. Zug mit Dh5 entscheidenden Vorteil erhalten können. Danach misshandelte er die Stellung auf geradezu tragische Weise und verlor die Partie sogar noch. Statt eines 3:1-Sieges gab es also ein 2:2, was vermutlich entscheidend für den Ausgang dieser Olympiade sein wird. Armenien schaffte einen überragenden 3:1-Sieg über Aserbaidschan und hat nun wie Usbekistan 17 Punkte. Dahinter gibt es mit Indien 1, Indien 2 und den USA drei Teams, die noch Chancen auf Medaillen haben. Das deutsche Team hat einen souveränen 3:1-Sieg gegen Israel gefeiert. Vincent Keymer und Matthias Blübaum gewannen überzeugend gegen ihre Kontrahenten Boruchovsky und Nabaty. Somit ist das Team mit 15 Punkten auf Platz 9. In der Schlussrunde trifft das Team auf Indien 2, hat aber kaum noch Medaillenchancen. Weitere folgende Duelle werden über die Medaillenvergabe entscheiden: Armenien-Spanien, Usbekistan-Niederlande und Indien-USA. Offizielle Seite 




Alexander Doll gewinnt sensationell Kieler Open

Der titellose Alexander Doll von der OSG Baden-Baden hat sensationell das Kieler Open vor allen Titelträgern mit 8 Punkten gewonnen. Den zweiten Platz belegte GM Nikolay Legky aus Frankreich mit ebenfalls 8 Punkten. Den dritten Platz holte FM Magnus Arndt vom SK Doppelbauer Kiel. Eine tolle Leistung zeigten auch Stefan Doll und Rebecca Doll, die mit je 7 Punkten die Plätze 8 und 9 belegen konnten. Offizielle Seite

Dvorkovich als Fide-Präsident wiedergewählt

Der Russe Arkady Dvorkovich ist als Fide-Präsident mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt worden. Die Deutlichkeit des Ergebnisses überrascht gewaltig, denn er siegte mit 157 Stimmen. Der Ukrainer und Großmeister Andrii Baryshpolets erhielt nur 16 Stimmen. Viele Großmeister, darunter auch Ex-Weltmeister Anand Viswanathan unterstützen Dvorkovichs Wiederwahl. Vor allem die Sorge Sponsoren zu finden hielt wohl viele Wahlberechtigte davon ab ihre Stimme dem jungen ukrainischen Großmeister zu geben. In seiner Rede betonte Dvorkovich, dass er Stellung gegen den Krieg bezogen hatte und mit Integrität und Professionalität für die FIDE gearbeitet hat. Es ist für seine Anhänger klar, dass er auch für eine Menge an Verbesserungen gesorgt hat seit er das Amt vom zwielichtigen Vorgänger Ilyumzhinov übernommen hatte. FIDE

FM Ehrmann triumphiert beim Arber-Open

FM Thilo Ehmann  (SF Sasbach) konnte im Bayerischen Wald einen tollen Erfolg feiern. Er gewann das Arber-Open nach sehr solider und starker Leistung mit 7 Punkten. Den zweiten Platz belegte GM Leonid Milov (Noris Tarrasch Nürnberg vor IM Zoya Schleining (SV Letmathe) und IM Jan Miesbauer (Tschechien), die allesamt ebenfalls 7 Punkte erreichten. Das Seniorenturnier gewann Manfred Herbold (SC Niedermohr-Hütschenhausen)  vom SK König Plauen mit 7 Punkten. Offizielle Seite

Colbow gewinnt IM-Turnier in Braunschweig

FM Collin Colbow vom SV Werder Bremen hat das IM-Turnier in Braunschweig mit überzeugenden 6,5 Punkten aus 9 Runden gewonnen. Den zweiten Platz belegte einer der zwei Großmeister im Feld, nämlich der Ukrainer Andrey Sumets. Den dritten Platz holte der Schweizer FM Daniel Fischer vor GM Stellan Brynell aus Schweden mit je 5,5 Punkten. chess24 




Sechster Sieg für Frauenteam

Das deutsche Frauenteam hat  seinen sechsten Sieg im achten Duell feiern können. Einmal mehr war es Jana Schneider, die ganz souverän gegen ihre Kontrahentin Thien Ngan Nguyen aus Vietnam gewinnen konnte zum 2,5:1,5-Sieg. Indien konnte seine Tabellenführung durch ein hart umkämpftes 2:2 gegen die Ukraine verteidigen. Zweiter bleibt das Team aus Georgien nach dem überaus klaren 3,5:0,5 über Armenien. Deutschland hat noch Medaillenchancen, aber dazu muss in Runde 9 ein Sieg über England gelingen. chess-results

Sensation in Chennai: Indiens Teenager vs. USA 3:1

Heute konnten alle Schachfreunde in der ganzen Welt einen der größten Tage in der indischen Schachhistorie erleben. Indiens Youngster im Team Indien 2 trafen auf die Weltklasseriege aus den USA. Dommaraju Gukesh 16 Jahre alt, Sarin Nihal 18, Praggnanandhaa Rameshbabu 17 und Raunak Sadhwani 16 Jahre alt schlugen die USA mit Caruana, Aronian, So und Dominguez mit 3:1. Es kündigt sich an, dass einer dieser Spieler, vielleicht ist es Gukesh, ein künftiger Weltmeister sein wird. Der 16-Jährige hat nach seinem heutigen sehenswerten Schwarzsieg über Caruana 8 Siege in 8 Partien an Brett 1 vorzuweisen und das entspricht einer Rating-Performance von sagenhaften 3366. Sadhwani schlug ebenfalls überzeugend Leinier Dominguez. Tabellenführer Armenien fügte Indien 1 eine 2,5:1,5-Niederlage zu. Matchwinner war Gabriel Sargissian, der in einem Endspiel Harikrishna schlagen konnte. Deutschland unterlag leider Usbekistan mit 1,5:2,5. Ein schwacher 21. Zug von Matthias in einer russischen Verteidigung genügte um in eine fast schon hoffnungslose Stellung zu geraten. Sein Kontrahent Nodirbek Yakubboev ließ kein Gegenspiel mehr zu. Es blieb die einzige entschiedene Partie des Duells. Deutschland hat in Runde 9 mit Litauen eine lösbare Aufgabe vor sich. chess24

Deutsche Damen melden sich zurück

Das deutsche Damenteam hat sich beim 3,5:0,5 gegen die Türkei eindrucksvoll zurückgemeldet. Elisabeth Pähtz gewann eine starke, taktisch geprägte Partie gegen Ekaterina Atalik. Weitere Siege erzielten Dinara Wagner und Jana Schneider, die ihre tolle Bilanz weiter verbesserten. Souveräne Tabellenführerinnen sind nun die Inderinnen um Humpy Koneru mit makelloser Bilanz. Obwohl die Spitzenspielerin verlor, konnte man Aserbaidschan mit 2,5:1,5 bezwingen. Heute gibt es den vielleicht entscheidenden Kampf gegen die nominell fast gleichstarken Ukrainerinnen. Offizielle Seite 




Olympiade: Shanklands Tragödie und Wesley So als Romantiker

Sam Shankland erlebte heute eine wahrliche Tragödie, das der USA den Titel kosten könnte. Im Spitzenkampf mit Tabellenführer Armenien gingen die Amerikaner früh in Führung nach einer brillanten Taktik von Wesley So gegen Hrant Melkumyan, der eine gute Stellung hatte, aber in die Falle tappte, die So gestellt hatte. Eine sehenswerte Partie. Fabiano Caruana ging heute unter gegen Gabriel Sargissian, aber Dominguez konnte durch einen Sieg gegen Ter-Sarhakyan die Führung wieder herstellen. Sam Shankland kämpfte heroisch gegen Robert Hovhannisyan und hatte nach vorheriger Verluststellung eine Remisstellung erreicht. Was dann jedoch geschah ist das bitterste Ende, das man je in einer wichigen Partie gesehen hat. Shankland zog den König ins Schach und musste damit ziehen. Statt eines Sieges gab es also ein 2:2. Sehen Sie dazu das hier verlinkte Video und gehen Sie auf 5:48:49. Shanklands Tragödie

Das deutsche Team hat heute eine große kämpferische Leistung gegen Serbien vollbracht und den sechsten Sieg im siebten Duell eingefahren. Matchwinner war Dmitrij Kollars mit seinem Sieg über Ivan Ivanisevic. Damit liegt Deutschland nur einen Zähler hinter Tabellenführer Armenien. Es gab wieder große Überaschungen. Kasachstan, das mit nur einem GM angetreten war, schlug Spanien mit 2,5:1,5 und Brasilien schlug England ebenfalls mit 2,5:1,5. Deutschland spielt morgen gegen Usbekistan. chess24 




Herber Rückschlag für deutsche Frauen

Die deutschen Damen mussten heute einen bittere Niederlage gegen Israel hinnehmen. Es setzte ein klares 1:3 gegen das Team, das nur auf dem Setzlistenplatz 19 steht. Deutschland war auf jedem Brett teils klar favorisiert. Hanna Marie Klek zeigt sich völlig außer Form und konnte in vier Partien erst einen Punkt sammeln. Neben ihrer heutigen Niederlage kassierte auch Dinara Wagner ihre erste Niederlage. Damit fiel Deutschland auf den 25. Platz zurück. Gegen die Türkei muss in Runde 7 ein Sieg her. Im absoluten Spitzenduell konnte Indien ein Ausrufezeichen setzen und Georgien mit 3:1 bezwingen. Indien führt nun mit einem Punkt Vorsprung vor Aserbaidschan und Rumänien. chess-results

Armenien nicht aufzuhalten

Armenien ist die Nummer 12 der Setzliste bei der Schacholympiade in Indien und hat in diesem Jahr sowohl ihren Star Levon Aronian als auch Vladimir Akopian an die USA verloren. Dennoch ist das Team nicht aufzuhalten bisher. Heute gab es einen erstaunlichen 2,5:1,5-Sieg über Indien 2. Damit ist Armenien die einzige Mannschaft, die bisher alle Duelle gewinnen konnte. Knapp dahinter folgen die USA nach dem 2,5:1,5-Erfolg über den Iran. Zwischen Usbekistan und Indien gab es ebenso ein 2:2 wie bei Kuba gegen Spanien. Polen verlor sensationell gegen Serbien mit 1,5:2,5. Deutschland ist nun Zehnter mit 5 Siegen und nur einer Niederlage. Heute gab es ein 2,5:1,5 gegen Italien und morgen heißt der Gegner Serbien, das nur Nummer 23 der Setzliste ist. Eine gute Chance sich weiter nach vorne zu katapultieren. Interessant ist, dass Norwegen mit Weltmeister Carlsen (4,5 aus 5), das auf Setzlistenplatz 3 geführt ist, gegen Australien eine weitere Niederlage (1,5:2,5) kassiert hat und auf den 56. Platz zurückgefallen ist. chess24.com 




Damenteam gewinnt gegen Mongolei

Jana Schneider an Brett 4 des deutschen Frauenteams schwimmt weiterhin auf der Erfolgswelle und steuerte beim 3:1 über die Mongolei ihren fünften Sieg bei. 4 Einsätze hatte Dinara Wagner und auch sie gewann heute und bisher alle ihre Partien. Tolle Leistungen. Indien, Georgien und Rumänien sind noch ohne Verlustpunkt. Deutschland spielt in Runde 6 gegen Israel und ist klarer Favorit, aber wieder ist Vorsicht angesagt, denn dieses Team schlug die Türkei sehr überzeugend mit 3,5:0,5. chess-results chess24

 

Olympiade: Indien 2 und Armenien führen

Die beiden Teams Indien 2 (mit den Youngstern Gukesh, Praggnanandhaa und dem Routinier Adhiban) und Armenien sind die einzigen, die noch ohne Verlustpunkt dastehen. Indien 2 schlug Spanien mit 2,5:,15. Der unaufhaltsame 16-jährige Gukesh schlug Alexei Shirov mit den schwarzen Steinen und steht nun aktuell bei einer Elozahl von 2714 und Platz 27 in der Live-Weltrangliste. Armenien konnte England mit 2,5:1,5 besiegen. Das deutsche Team gewann gegen Slowenien sicher mit 3:1. Siege steuerten Keymer und Kollars bei. Das Überraschungsteam ist aber Kuba, das das wesentlich höher eingestufte Team um Superstar Mamedyarov mit 2,5:1,5 schlagen konnte. In Runde 6 kommt es zum Duell Deutschland gegen Italien. chess-results chess24