Richard Scheftlein Deuscher Amateur-Schnellschachmeister

Richard Scheftlein (Erfurter SK) hat die Deutsche Schnellschachmeisterschaft der Amateure in Göttingen souverän mit 7 Punkten aus 9 Runden und einem ganzen Punkt Vorsprung gewonnen. Den zweiten Platz erreichte Michael Kotyk vom Hamburger SK mit 6 Punkten vor dem punktgleichen Simon Knudsen von der Spielvereinigung Sterkrade-. Die weiteren Meister und Platzierten der weiteren DWZ-Kategorien findet man auf chess-results. chess-results

Frauen Grand Prix: Dinara Wagner mit weiterem Schwarzsieg

Die deutsche Nationalspielerin Dinara Wagner hat erneut eine tolle Leistung mit den schwarzen Steinen gezeigt und die starke Internationale Meisterin Alina Kashlinskaya in einem Nimzoinder bezwungen. Mit einer derzeitigen Performance von 2461 ist sie sogar auf der Jagd nach einer IM-Norm der Männer und hat laut chess24 bisher ein Eloplus von 21 Punkten erspielt. Wagner hat jetzt 3,5 Punkte aus den 8 Runden geholt. Elisabeth Pähtz musste leider eine Niederlage gegen die starke Kateryna Lagno in einem Rossolimo-Sizilianer hinnehmen. Lagno führt nun gemeinsam mit Goryachkina die Tabelle mit 6 Punkten an. Letztere konnte im Spitzenduell die Chinesin Jiner Zhu schlagen. Elisabeth Pähtz bleibt bei 2,5 Punkten. chess24 




Carlsen klarer Triumphator des Generation Cup

Weltmeister Magnus Carlsen ist in einer bestechenden Form und läßt vor allem psychologische Gesichtspunkte in seine Eröffnungswahl gegen die junge aufstrebende Generation einfließen. Das sagte er im Interview unmittelbar nach seinem überragenden Triumph beim Generation Cup, bei dem er dem indischen Shootingstar Arjun Erigaisi auch am zweiten Finaltag mit 2:0 keine Chance gelassen hatte. Schon in der Vorrunde bediente sich Carlsen der modernen Verteidigung, überraschte seinen Kontrahenten damit und gewann sehr sicher. Heute spielte er die Pirc-Verteidigung, die  der Modernen Verteidigung sehr ähnelt. Auch hier kam Erigaisi nicht zurecht, holte nichts aus der Eröffnung und verlor auch am Ende. In der zweiten Partie des Tages wählte der Weltmeister gegen die Königsindische Verteidigung des Inders einen sehr soliden und starken Aufbau, der ihn schnell in Vorteil brachte. Auch hier verwertete Carlsen in überzeugender Manier. ER kündigte an, dass er voraussichtlich morgen etwas mehr zur Causa Niemann sagen wird. Ein bißchen mehr hört sich so an, als ob es nicht über Vermutungen hinaus gehen würde. Aber wir werden sehen. chess24

Matthias Blübaum und Lara Schulze Deutsche Schnellschachmeister

Der amtierende Europameister Matthias Blübaum ist in Göttingen souverän mit 7,5 Punkten deutscher Schnellschachmeister geworden. Er verwies die Mitfavoriten Rasmus Svane und Daniel Fridman auf die Plätze 2 und 3, die unter den 40 Teilnehmern beide jeweils 6,5 Punkte erreichen konnten. Bei den Frauen setzte sich die amtierende Deutsche Meisterin im klassischen Schach nun auch im Schnellschach durch, nämlich Lara Schulze, die 7,5 Punkte zum Titelgewinn erspielte. Den zweiten und dritten Platz belegten hier Marharyta Krhapko mit 7 und Brigitte von Hermann mit 6 Punkten. chess-results 

Gunina und Dubov Russische Champions

Das russische Superfinal, das nichts anderes als die russische Einzelmeisterschaft ist wurde in Tscheboksary, ca. 700 Km östlich von Moskau ausgetragen. In 11 langen Runden konnte sich im Stechen (Remis in der Armageddon-Partie Daniil Dubov gegen Sanan Sjugirov durchsetzen. Beide hatten im Turnier 7 Punkte erreicht. Den dritten Platz belegte Evgeny Tomashevsky mit 6 Punkten. Bei den Damen konnte Valentina Gunina bereits zum fünften Mal den Titel mit 8 Punkten erobern. Platz zwei erreichte Marina Guseva mit 7,5 vor Olga Girya mit 6,5 Punkten. Offizielle Seite

Generation Cup Finale: Carlsen legt souverän vor

Man kommt nicht umhin die Vermutung zu haben, dass Carlsen in irgeneiner Weise vom Skandal in Sachen angeblichem Cheating von Hans Niemann Motivation schöpft, denn er zeigt das beste Online-Schach das man jemals von ihm gesehen hat. In seinem ersten Minimatch mit Arjun Erigaisi wurde es ein 2,5:0,5 und es hätte sogar 3:0 enden müssen, aber im Anbetracht des sicheren Remis ließ der Weltmeister die Zügel etwas schleifen, sodass Erigaisi noch ins Remis entkam. Morgen folgt das zweite Minimatch zwischen den beiden Finalisten. Inzwischen hat auch die FIDE zur Carlsen-Niemann-Causa ein Statement abgegeben. Der Weltmeister als Botschafter des Schachsports habe eine Verantwortung und es hätte sicherlich einen besseren Weg gegeben als den von Carlsen gewählten um auf ein etwaiges Problem hinzuweisen. Es steht nicht nur der Ruf des Spiels sondern auch der Ruf von Spielern auf dem Spiel. Carlsen hat angekündigt nach dem Turnier noch mehr preiszugeben was ihn dazu bewogen hat, so zu handeln. Schachfans auf der ganzen Welt sind gespannt welche Tatsachen Carlsen vorlegen kann, die belegen, dass Niemann betrogen hat. chess24 




Generation-Cup: Finale Carlsen-Erigaisi

Vincent Keymer ist im Halbfinale des Generation Cups an Magnus Carlsen nach großem Kampf gescheitert. Nach zwei völlig ausgeglichenen ausgekämpften Partien verlor Vincent leider die dritte Partie, in denen er ebenfalls ein Remis hätte erreichen können, aber in Partie 4 zeigte der Weltmeister mit Schwarz sein überragendes Können und brillante Eröffnungsvorbereitung in einer Tarraschvariante des Damengambits. Das augeklügelte System ging sehr tief unter Angebot eines Bauernopfers wofür Carlsen hervorragendes Figurenspiel bekam. Den Vorteil ließ sich Carlsen nicht mehr nehmen und gewann das Duell mit 3:1 und zog damit ins Finale ein. Einen großen Kampf lieferten sich auch Arjun Erigaisi und der erfahrene 31-jährige Spitzenspieler von Vietnam Quang Liem Le. Der Inder konnte sich mit 4:2 durchsetzen und hat das Vergnügen den Weltmeister herauszufordern, der den Ansturm der Jugend in diesem Turnier bisher abwehren konnte. chess24

Dinara Wagner holt Schwarzremis gegen Goryachkina

Ein toller Erfolg kann heute für die deutsche Nationalspielerin vermeldet werden. Die klare Favoritin des Fide Grand Prix Turniers in Astana Aleksandra Goryachkina kam gegen Wagner nicht über ein Remis hinaus nach toller Verteidigung. Wagner passt sich damit dem hohen Niveau ihrer Konkurrentinnen an und hat nun 2,5 Punkte. Auf 2 Punkten bleibt Elisabeth Pähtz hängen, die selbst in einem Interview gesagt hat, dass sie viel zu wenig Zeit für die Vorbereitung auf dieses Turnier hatte. Sie verlor mit Schwarz gegen die starke Inderin Vaishali. Sie erzielten auch Abdumalik gegen Shuvalova, Lagno gegen Tan und Kashlinskaya gegen Assaubayeva. chess24 




Frauen Grand Prix: Zhu und Goryachkina an der Spitze

Heute gab es eine muntere Runde beim Frauen Grand Prix in Astana. Leider hat Elisabeth Pähtz durch einen groben Fehler ihre ungefähr ausgeglichene Stellung gegen Ex-Weltmeisterin Alexandra Kosteniuk zum sofortigen Verlust verdorben. Dinara Wagner holte ein sicheres Remis gegen Vaishali Rameshbabu, die Schwester von Praggnanandhaa. Der chinesische Nachwuchsstar Jiner Zhu schlug Zhansaya Abdumalik mit sicherem Spiel gegen deren Sweshnikov-Sizilianer. Sie hat nun ebenso 4 Punkte wie Aleksandra Goryachkina, die gegen Zhongyi Tan mit Schwarz gewinnen konnte. chess24

Keymer schlägt Pragg 3:1 - jetzt gehts gegen Carlsen

Vincent Keymer hat es geschafft und ist ins Halbfinale des Weltklasse-Online-Turniers Julius Bär Generation Cup eingezogen. Im Duell der Weltklasseteenager konnte er sich mit 3:1 verdient gegen Praggnanandhaa Rameshbabu durchsetzen. Sein morgiger Gegner Weltmeister Magnus Carlsen verlor die ersten Partie gegen Levon Aronian, gewann aber die nächsten drei zum 3:1. Das zweite Halbfinale bestreiten Quang Liem Le und Arjun Erigaisi. Le gewann gegen Niemann mit 2,5:1,5 und Erigaisi siegte mit 3,5:2,5 gegen Christopher Woojin Yoo. chess24 




Carlsen-Interview nach der Vorrunde

Nach der Vorrunde stellte sich der Sieger und Weltmeister Magnus Carlsen einem Interview ab folgender Zeit des Streams 3:43:54 und äußerte sich, dass er beeindruckt ist von der Leistung von Hans Niemann und dass er nach dem Turnier etwas mehr zur Causa sagen werde. Mehr war vorerst nicht von ihm herauszubekommen, aber das Interview ist interessant. Carlsen-Interview

Fide Grand Prix: Dinara Wagner schlägt Kosteniuk

Die deutsche Nationalspielerin Dinara Wagner hat heute einen großen Coup gelandet. In einer kampfbetonten Partie hat sie einen glücklichen Sieg mit Schwarz gegen Ex-Weltmeisterin Alexandra Kosteniuk aus Russland feiern können. Damit hat sie nun 1,5 Punkte aus den ersten 4 Runden und viel Motivation für die kommenden Partien. Elisabeth Pähtz erreichte ein Schwarzremis gegen die starke Kasachin Zhansaya Abdumalik und hat 2 Punkte. Tabellenführerinnen mit je 3 Punkten sind Aleksandra Goryachkina und Jiner Zhu. chess24

Generation Cup: Keymer qualifiziert sich für KO-Turnier

Die Vorrunde des Generation Cup ist abgeschlossen und Magnus Carlsen hat souverän mit 34 von 45 möglichen Punkten gewonnen. In der Schlussrunde spielte er gegen Vincent Keymer und stand auf Verlust, Keymer spielte aber zu kompliziert und vergab seinen Vorteil, hätte aber am kurz vor dem Ende noch ein Remis sichern können, ließ aber den verlustbringenden Damentausch zu. Für Keymer blieb am Ende ein toller 5. Platz mit 23 Punkten, mit er sich für das KO-Turnier qualifiziert hat. Den zweiten Platz machte Arjun Erigaisi mit 25 Punkten vor dem erneut hervorrragend spielenden Hans Niemann mit 24 Punkten. Weitere Qualifikanten sind Praggnanandhaa, Quang Liem Le, sensationellerweise der erst 15 Jahre alte Christopher Woojin Yoo und Levon Aronian. chess24 




Frauen Fide Grand Prix: Goryachkina an der Spitze

Aleksandra Goryachkina wird beim Fide Grand Prix der Frauen in Astana bislang gerecht. Sie schlug heute die gebürtige Russin und jetzt für Polen spielende Alina Kashlinskaya mit den schwarzen Steinen und hat nun 2,5 Punkte. Hinter ihr liegen Kateryna Lagno, Bibisara Assaubayeva und Jiner Zhu auf den Verfolgerplätzen mit je 2 Punkten. Nach den gestrigen Niederlagen der beiden deutschen Vertreterinnen gab es heute Punkte. Remis spielten Elisabeth Pähtz (jetzt 1,5 Punkte) gegen Jiner Zhu und Dinara Wagner (jetzt 0,5 Punkte) gegen Zhansaya Abdumalik. chess24

Generation Cup: Carlsen führt nach 12 Runden

Vincent Keymer hat am dritten Tag eine tolle Leistung gezeigt, aber einige Chancen liegen gelassen. Er schlug in einer tollen Partie Jan-Krzysztof Duda und Radoslaw Wojtaszek und hätte gegen Boris Gelfand und Christopher Woojin Yoo gewinnen könnte, was jeweils im Remis endete. Mit Platz 5 und 19 Punkten hat er gute Chancen auf einen der ersten 8 Plätze, hat aber morgen ein sehr hartes Restprogramm mit den Gegnern Giri, Erigaisi und Carlsen. Der Weltmeister führt das Feld mit 25 von 36 möglichen Zählern an. Zweiter ist Erigaisi mit 24 und Le mit 20 Punkten. chess24

Generation Cup: Carlsen gibt nach Niemanns zweitem Zug auf

Weltmeister Magnus Carlsen verspielt gerade eine große Menge Sympathien und Fans. Nach seinem unsäglichen Tweet während des Sinquefield Cups, der wie man jetzt weiß sich gegen Hans Niemann richtete sorgte Carlsen nun mit einer weiteren beispiellosen Unfairness gegenüber Hans Niemann für weltweite Schlagzeilen. Niemann eröffnete in Runde 6 des Generationscup gegen Carlsen mit 1.d4, Carlsen antwortete mit Sf6 und dann kam 2.c4 und Carlsen gab auf und schaltete die Kamera ab. Der Weltmeister scheint sich der Tragweite seines Handelns nicht bewusst zu sein. Der Beschuldigte ist solange als Unschuldiger zu behandeln solange seine Schuld nicht bewiesen ist. So heißt es in der Juristerei und das gilt überall und sollte Beachtung finden. Wenn es nur Spekulationen von Carlsen sind, dass Niemann live am Brett betrügt, dann ist es eine falsche Verdächtigung. Das wird auch Carlsen wissen und deshalb sagt er lieber gar nichts. Schach gerät dadurch in die Schlagzeilen, aber wie einer in den sozalen Medien schrieb wird der Sport dadurch geschädigt wie der Radsport durch viele aufgedeckte Dopingfälle geschädigt wurde. Jon Ludvig Hammer, Carlsens langjähriger schachlicher Weggefährte und Sekundant gab im norwegischen Fernsehen das Statement ab, dass es absolut inakzeptabel ist was Magnus tat. Absichtlich zu verlieren hat nichts mit sportlicher Fairness zu tun und verfälscht das Turnierergebnis zum Leidwesen aller anderen Teilnehmer, die sich für die Knockout Runde des Generation Cup qualifizieren wollen. Niemann hat dadruch drei Punkte geschenkt bekommen und könnte je nach Turnierverlauf genau deshalb unter die ersten 8 kommen. Eine interessante Übersicht über die Kommentare in der Schachwelt bringt PerlenvomBodensee. Was macht Carlsen wenn er im Knockout-Turnier auf Niemann trifft? perlen 




Generation Cup: Niemann verfolgt Carlsen

Die Sicherheitsvorkehrungen hinsichtlich der Verhinderung von Online-Schachbetrug sind sehr umfangreich beim Julius Bär Generation Cup und wieder spielt Hans Niemann hervorragend, was einmal mehr ein klarer Hinweis dafür ist, dass er einfach ein hervorragend spielender junger Mann ist. Die Spieler müssen allein im Raum sein und weitere Kameras aufstellen. Nach dem ersten Tag führt Weltmeiser Magnus Carlsen das Feld mit 10 Punkten (3 Siege und 1 Remis) nach 4 Partien an. Dahinter folgen Hans Niemann, Praggnanandhaa Rameshbabu, Arjun Erigaisi und Vassily Ivanchuk, der gegen Pragg klar auf Gewinn stehend noch verloren hat und der verdiente Tabellenführer wäre. Vincent Keymer spielte zweimal Remis, hat gegen David Navara gewonnen, aber gegen Niemann verloren. Mit 5 Punkten steht er auf Platz 9, kann aber noch einen der ersten 8 Plätze erreichen, der für die Teilnahme beim Knockout Turnier berechtigt. chess24

Deutsche Schachjugend: Erfolge bei der WM in Rumänien

Bei der kürzlich zu Ende gegangenen Jugend-Weltmeisterschaft in Mamaia (Rumänien) gab es erfreulicherweise einige Erfolge zu verzeichnen. Für Charis Peglau (Schachzentrum Seeblick) gab es Silber (U14 Mädchen) und für Marius Fromm (SK Doppelbauer Kiel) Bronze in der Klasse Ü 18. Tolle Erfolge! Einen Bericht dazu schrieb Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler auf der Seite des Schachbundes. schachbund 




Frauen Grand Prix in Kasachstan: Pähtz siegt im deutschen Duell

Die Hauptstadt Kasachstans wurde nun wieder zu Astana umbenannt. Die moderne Millionenstadt ist Austragungsort des 1. Turniers des Frauen Fide Grand Prix mit 12 Teilnehmerinnen. Heute begann die erste Runde mit dem deutschen Duell Dinara Wagner gegen Elisabeth Pähtz. Die langjährige deutsche Nummer Eins konnte sich mit Schwarz im Königsinder durchsetzen. Den zweiten Sieg des Tages holte die Turnierfavoritin Aleksandra Goryachkina gegen Polina Shuvalova. Morgen trifft Pähtz auf Shuvalova und Wagner auf die Chinesin Jiner Zhu.  Offizielle Seite 




Caruana gewinnt Champions Showdown

In einem dramatischen Finale bis zur entscheidenden Armageddon-Partie konnte sich Fabiano Caruana gegen den Champions Chess Tour-Gewinner Alireza Firouzja mit 2:1 durchsetzen. Beide hatten den Champions Showdown mit starken 6,5 Punkten aus 9 Runden im Fischer-Random-Schach abgeschlossen und mussten ins Stechen. Den dritten Platz belegte Shakhriyar Mamedyarov vor Ian Nepomniachtchi mit je 6 Punkten. Abgeschlagen Letzter wurde leider Ex-Weltmeister Garri Kasparov mit nur einem halben Punkt auf der Habenseite, was jedoch nichts an seinem Legendenstatus ändern kann. chess24 




Generation Cup mit Carlsen, Niemann und Keymer

Die Carlsen-Niemann-Causa hat bisher noch keine Aufklärung gefunden. Magnus Carlsen hat sich immer noch nicht erklärt warum er diesen unsäglichen Tweet mit dem Interview von Jose Mourinho losgelassen hat. Nach wie vor gibt es keine tatsächlichen Anhaltspunkte eines Betrugsverdachts gegen Hans Niemann, der in den sozialen Medien teils zerrissen und teils verteidigt wurde. In zwei Tagen kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen der Beiden, auch wenn das nur online der Fall ist. Beim Julius Bär Generation Cup tritt auch Vincent Keymer an, der zuletzt seine Elozahl über die Weltklassemarke von 2700 Elo hieven konnte. Mit dabei sind auch Praggnanandhaa Rameshbabu und die ukrainische Schachlegende Vassily Ivanchuk. Ob es zu aufschlussreichen Interviews kommen wird, wird die Welt-Schachgemeinde erleben. chess24

Champions Showdown: Mamedyarov und Firouzja führen

Die beiden Taktiker Shakhriyar Mamedyarov und Alireza Firouzja stehen nach Tag zwei des Champions Showdown mit je 4,5 Punkten aus 6 Partien an der Spitze des illustren Feldes in Saint Louis. Die teils sehr ungewöhnlichen ausgelosten Grundstellungen lösten nach einigen Zügen zum Beispiel bei Mamedyarov in seiner Partie gegen Nakamura noch Fragen aus, ob man rochieren darf. Der Tabellenführer Ian Nepomniachtchi kassierte nach vier Auftaktsiegen zwei Niederlagen gegen die neuen Tabellenführer. Völlig unter die Räder kam bisher die Schachlegende Garry Kasparov, der gelegentlich sein großes Können aufblitzen ließ, aber gegen die im Saft stehenden Weltklasseleute keinen Stich machte und noch 0 Punkte hat. Heute Abend folgen die letzten drei Runden. chess24 




Saint Louis: Champions Showdown im Fischer-Random mit Kasparov

Heute Abend steigt in der Schachhochburg Saint Louis (USA) der Champions Showdown im Fischer-Random Schach mit 10 Weltklassespielern, darunter auch die Schachlegende Garry Kasparov. Die Kontrahenten erhalten 20 Minuten für die ganze Partie + 5 Sekunden Inkrement pro Zug. Weitere Teilnehmer sind der Sieger der Grand Chess Tour Alireza Firouzja, Hikaru Nakamura, Wesley So, Fabiano Caruana, Levon Aronian, Leinier Dominguez, Ian Nepomniachtchi, Shakriyar Mamedyarov und Peter Svidler. Offizielle Seite 




Schachbund: Ein Gehen und Kommen

Der Deutsche Schachbund hat wieder einmal für Turbulenzen gesorgt, aber diesmal scheint die Sache eine gute Wendung genommen zu haben. Vor wenigen Wochen hieß es, dass der Paul Meyer-Dunker sich vom Deutschen Schachbund verabschiedet hat. Die Gründe blieben dabei im Dunkeln. Paul Meyer-Dunker ist der Mann für die Öffentlichkeitsarbeit und hat mit seinen Interviews bei der Schacholympiade in Chennai für viel interessante Informationen gesorgt. Wenige Tage später kam die Nachricht, dass der vielmals in der Kritik stehende Geschäftsführer Dr. Marcus Fenner den Hut genommen hat und seinerseits den Deutschen Schachbund verlassen hat. Diese Nachricht war offensichtlich das Signal für Paul Meyer-Dunker nun zurückkehren zu können um produktiv und ohne Hemmschuh für den Schachbund arbeiten zu können. Nachfolgerin von Fenner ist die allseits beliebte Dr. Anja Gering, die mit Sicherheit für ein angenehmeres Klima innerhalb des Schachbundes sorgen wird. perlen 




Nigel Davies: Hat Carlsen "the balls"?

Der bekannte englische Trainer, Buchautor und Großmeister Nigel Davies fordert eine schnelle Aufklärung der Causa Carlsen-Niemann bzw. warum Carlsen diesen kryptischen Tweet von sich gegeben hat und warum er seine Teilnahme am Sinquefield Cup abgebrochen hat. Das sei nötig um Schaden vom Schachsport abzuwenden. Er bringt völlig zu Recht auch die Ethik-Kommission der FIDE ins Spiel, die bei anderen falschen Verdächtigungen eingeschritten ist und Strafen verhängt hat. Der große Name Carlsen scheint diese Schritte zu hemmen. Der Hauptschiedsrichter des Sinquefield-Cups hatte bereits das Statement abgegeben, dass bisher keinerlei Hinweise auf Betrug am Brett vorlägen. Carlsen ist im Zugzwang und das vermutlich mehr als ihm lieb ist. Hat er einen tatsächlichen Anhaltspunkt eines Verdachts wie es in der Juristerei heißt oder passte ihm schlicht die vermeintlich respektlose Art des ehrgeizigen Hans Niemann nicht, der stolz auf den verdienten Sieg über Carlsen war und im anschließenden Interview in selbstbewusster Manier seine Ambitionen auf den Weltmeistertitel erwähnte. Davies verlangt baldige Antworten von Carlsen: Who's got the balls to do it? chessdom