Breaking News: Schachkönig Carlsen dankt ab

Viele hielten es für ausgeschlossen, dass es passiert. Aber nun ist es Realität und zeigt die Konsequenz des Weltmeisters Magnus Carlsen. Er verkündete nun offiziell, dass er als Schachkönig abdankt und auf die Titelverteidigung der Schachkrone verzichtet, denn es fehlt ihm die Motivation sich viele Monate auf einen einzigen Gegner vorzubereiten und diesem wochenlang gegenüber zu sitzen. Damit geht eine Ära zu Ende, die Carlsen geprägt hat. Seit 2013 war er Weltmeister im Duell gegen Anand geworden und konnte alle seine danach folgenden Kontrahenten schlagen. Er gibt seine Karriere nicht auf und hält sogar ein Comeback im Kampf um den WM-Titel für möglich. Nun kommt es 2023 zum WM-Duell Ian Nepomniachtchi gegen Liren Ding, was eine großartige Chance für das chinesische Schach darstellt, unseren Sport im Reich der Mitte noch populärer zu machen. unibet chess24

 

No Castling World Masters

Die zweite Auflage des No Castling Masters findet derzeit in Dortmund statt. Leider musste der frühere Seriensieger der Dortmunder Schachtage Vladimir Kramnik musste leider kurzfristig aufgrund einer Covid-Erkrankung absagen und Dmitrij Kollars sprang für ihn ein. Deshalb wurde das Event mit einem Tag Verspätung eröffnet. In der ersten Runde konnte Michael Adams gegen Daniel Fridman gewinnen. Nach spanischer Eröffnung versäumte Fridman in einer komplizierter Stellung die beste Fortsetzung mit 24...Da6 und landete nach 24...Kg8 wegen 25.e5 auf der Verliererstraße. Die Begegnung Kollars-Anand  aus Runde 1 wird nachgeholt. In der zweiten Runde egalisierten sich Michael Adams und Anand Viswanathan zu einem Remis. Daniel Fridman stand im Mittelspiel gegen Dmitrij Kollars gehörig unter Druck, aber dieser fand die richtigen Fortsetzungen nicht und Fridman kam dann seinerseits zu einer besseren Stellung, die er sicher verwerten konnte. chess24 




 

Deutschland Grand Prix in Dortmund

Der neu ins Leben gerufene Deutschland Grand Prix ist ein 7 Spieler-Turnier, das im Rahmen der 49.Dortmunder Schachtage stattfindet. Neben den starken ausländischen Gästen, Pavel Eljanov, Luke McShane, Bogdan-Daniel Deac, Erwin L'Ami und David Navara spielen die deutschen Nationalspieler Matthias Blübaum und Rasmus Svane. Einen sehr guten Start legten aber Andere hin. Luke McShane führt mit 2,5 Punkten nach 3 Runden und Pavel Eljanov hat seine beiden Partien gewonnen und hatte dann heute einen Ruhetag aufgrund der ungeraden Teilnehmerzahl. Rasmus Svane hat 1 Punkt aus 3 Partien und Matthias Blübaum 0,5 aus 2 Partien. Offizielle Seite chess24

Biel: Keymer verliert gegen Le

Vincent Keymers Aufstieg auf der Eloleiter hat einen kleinen Dämpfer erhalten. Trotz einer vorteilhaften Stellung im Endspiel fand er nicht den richtigen Plan und verlor sogar noch. Eine bittere Niederlage, aber er wird seine Lehren daraus ziehen. Partiegewinne verzeichneten auch Andrey Esipenko gegen den bisherigen Tabellenführer Dommaraju Gukesh und von Nodirbek Abdusattorv gegen Salem. Le hat nun mit 26 Punkten die Führung im Grandmaster Triathlon übernommen. Morgen führt Keymer die weißen Steine gegen Gukesh. chess24

Polen ist Jugend-Mannschafts-Europameister

Die Jugend-Mannschafts-Europameisterschaft fand in diesem Jahr in Thessaloniki (Griechenland) statt und das Team Deutschland 1 war die favorisierte Mannschaft. Nach 2 Niederlagen gegen Slowenien und Polen konnte das Team um Frederik Svane nicht mehr in den Kampf um den Titel eingreifen und erreichte nur den vierten Platz. Überragender Spieler des Turniers war aber dennoch mit Frederik Svane, der 6 Punkte aus 7 Runden holte, einer der deutschen Spieler. Polen setzte sich mit 11 Punkten durch vor den punktgleichen Team aus Israel/Tel Aviv. Einen Punkt dahinter landete Israel. Deutschland 2 landete auf Platz 7. Bester Spieler des Teams war hier CM Tykhon Cherniaiev mit 4,5 Punkten aus 7 Runden, der erst 12 Jahre alt ist. Er gewann mehr als 50 Elopunkte hinzu. Bei den Mädchen gewann Rumänien vor der Türkei und Ungarn. Das deutsche Duo Antonia Ziegenfuss und Luisa Bashylina landete auf Platz 7. chess-results 




 

Der Düsseldorfer SK ist Deutscher Blitzmannschaftsmeister

Der Düsseldorfer SK in der Aufstellung GM Andrey Orlov, FM Marcel Harff, IM Lars Stark, IM Francesco de Gleria hat in Wittenberge mit einer starken und homogenen Mannschaftsleistung die deutsche Blitzmannschaftsmeisterschaft gewonnen und das mit ganzen 3 Punkten Vorsprung bei 39 Punkten. Den zweiten Platz unter den 23 teilnehmenden Teams schaffte der HSK Lister Turm vor dem punktgleichen SK König Tegel. Die meisten Punkte an Brett 1 holte der mehrfache deutsche Blitzschachmeister Robert Rabiega vom SK König Tegel, nämlich 19 Punkte aus den 22 Runden.  Offizielle Seite chess-results

GM Omelja gewinnt Piestany Open - Donchenko punktgleich Fünfter

Alexander Donchenko hat das Open in Piestany (Slowakei) mit 6,5 Punkten aus 9 Runden und Platz 5 erfolgreich abgeschlossen, punktgleich mit dem Turniersieger GM Artem Omelja aus der Ukraine. Zweiter wurde der Pole FM Bartlomiej Niedbala vor dem Turnierfavoriten GM Anton Demchenko aus Russland. chess-results 

Aronian gewinnt FTX Road to Miami

Levon Aronian ist der große und klar verdiente Sieger des Weltklasse-Onlineturniers FTX Road to Miami, das zur Meltwater Champions Chess Tour gehört. Aronian gewann das erste Minimatch mit 2,5:1,5 und ließ danach ein klares 2,5:0,5 folgen. Mit mutigem und taktischem Schach bestrafte er einige positionell fragwürdige Entscheidungen seines Konkurrenten Yi Wei. Er kassierte während des Turniers eine Bonussumme von 5500 Dollar und an Preisgeld für den Turniersieg 25000 Dollar. Wei kam auf insgesamt 19750 Dollar. chess24 




Biel: Keymer punktet stark im Blitzschach

Vincent Keymer hat bei der Disziplin Blitzschach sehr gut abgeschnitten und hinter dem besten Blitzer Gata Kamsky (8,5) den geteilten zweiten Platz gemeinsam mit Salem und Abdusattorov gemacht und dabei 8 Punkte erzielt aus den 14 Runden. Es war ein sehr umkämpftes und ausgeglichenes Turnier, nur Arkadij Naiditschs Disziplin war das nicht, denn er holte nur 2 Punkte. Keymer liegt nun auf Platz 6 in der Gesamttabelle mit 17,5 Punkten. Es führt Dommaraju Gukesh mit 24 Punkten vor Le mit 22. Am kommenden Dienstag geht es weiter mit dem klassischen Schach. chess24 chess-results

Baden-Baden ist deutscher Pokalsieger

Der frisch gebackene Deutsche Mannschaftsmeister hat nun auch den Deutschen Pokal gewonnen. Das Finalwochenende in Baden-Baden war spannend und hochkarätig besetzt. Im Halbfinale konnte sich Baden-Baden mit 3:1 gegen Deizisau durchsetzen. Deizisau musste ohne die deutschen Nationalspieler Keymer, Blübaum, Kollars usw. auskommen. Matchwinner waren Michael Adams, der Stephan Zilka schlug und Georg Meier der gegen Alexander Graf gewinnen konnte. Im zweiten Halbfinale konnte Kirchweyhe gegen Viernheim mit 2,5:1,5 gewinnen. Ante Brkic war hier der entscheidende Mann, der gegen Sergey Fedorchuk gewann. Im Finale war es dann Sergey Movsesian auf Seiten von Baden-Baden, der das Finale gegen Kirchweyhe durch einen klaren Sieg gegen GM Jovanovic zum 2,5-1,5-Sieg entschied. Den Kampf um Platz 3 konnte Deizisau gegen Viernheim mit 2,5:1,5 für sich entscheiden. chess24

EM der Senioren in Lublin

In der polnischen 340 000-Einwohnerstadt Lublin, 160 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Warschau gelegen, fand die Europameisterschaft der Senioren statt in den beiden Klassen Ü50 und Ü65. Die Turniere waren so schlecht besucht und besetzt wie schon seit Jahren nicht mehr. In der Ü50-Kategorie gewann erwartungsgemäß der einzige Großmeister im 23-Teilnehmerfeld, der Slowake Martin Mrva, mit 7 Punkten. Zweiter mit einer Elo von nur 2096 wurde der Pole Dariusz Klimaszewski mit 6,5 vor FM Povilas Lasinskas aus Litauen mit 6 Punkten. Viel besser besetzt war die Ü65. Hier siegte der schwedische IM Nils-Gustaf Renman klar mit 7,5 Punkten vor FM Terry Chapman mit 6,5 und FM  Antony Stebbings (beide England) mit 6 Punkten. Die beiden deutschen FM Michael Schulz und Christian Syre holten 5,5 Punkte und landeten auf den Plätzen 9 und 10. Offizielle Seite

Biel: Gukesh knackt die 2700-Marke

Der erst vor ca 6 Wochen 16 Jahre alt gewordene indische GM Dommaraju Gukesh hat beim Großmeister Triathlon in Biel die 2700-Elo-Marke übersprungen. Er ist damit der jüngste Spieler im 2700-Elite-Club. Er schlug den bisherigen Tabellenführer Quang Liem Le mit den schwarzen Steinen und hat nun selbst die Spitze mit 16,5 Punkten erobert. Eine phantastische Leistung! Vincent Keymer und Abdusattorov spielten remis. Nun wechseln die Spieler zur nächsten Disziplin Blitzschach, in der insgesamt 14 Runden gespielt werden. Offizielle Seite 




FTX Road to Miami: Überraschungen im KO-Turnier

Nach dem überragenden Abschneiden der beiden Topscorer in der Vorrunde des Weltklasse-Onlineturniers FTX Road to Miami hatte man erwartet, dass Samuel Sevian und Arjun Erigaisi wieder auftrumpfen würden, doch neues Spiel neues Glück und das war auf Seiten der Konkurrenten der Beiden. Sevian verlor ein dramatisches Match gegen Yi Wei mit 2,5:3,5 und Erigaisi scheiterte an Levon Aronian ebenfalls knapp mit 1,5:2,5. Das längste Match gab es in Rapport gegen Xiong, das der Ungar mit 4:2 für sich entscheiden konnte. Schließlich gewann Duda gegen Giri mit 1,5:0,5. Im Halbfinale traf Aronian auf Duda und konnte auch hier sein können zeigen und gewann mit 3:1. Es ist schade, dass Aronian nicht beim Kandidatenturnier dabei war. Er könnte einer der Spieler sein, den Weltmeister Carlsen als Herausforderung ansehen würde. Im zweiten Halbfinale gewann Wei gegen Rapport mit 2,5:0,5. Der Chinese ist definitiv eine Bereicherung für dieses Format. chess24

Schachfestival Biel: Zwei Remis für Keymer

Beim Schachfestival Biel sind im Grandmaster Triathlon zwei klassische Partien absolviert. Vincent Keymer hatte Andrey Esipenko und dem ehemaligen WM-Kandidaten Gata Kamsky zu tun. In beiden Partien neutralisierten sich die Protagonisten und endeten im Remishafen. Die eigenwillige Zählweise des Turniers vergibt 4 Punkte für einen Sieg und 1,5 Punkte für ein Remis. Einen Schwarzsieg holte die frühere deutsche Nummer Eins Arkadij Naiditsch gegen Saleh Salem. Quang Liem Le unterlag Gata Kamsky und Nodirbek Abdusattorov verlor gegen Dommaraju Gukesh, dem erst 16-jährigen Inder, der vielleicht noch während dieses Turniers die 2700-Elo-Schallmauer überspringen könnte. In der darauffolgenden Runde schlug Le dann Abdusattorov. Der Vietnamese führt wegen seiner überragenden Vorstellung im Rapid klar mit 15 von 22 möglichen Punkten vor Esipenko 13, Gukesh 12,5 und Naiditsch mit 11,5 Punkten. Keymer hat 8 Punkte und kann mit einem Sieg morgen gegen Abdusattorov sein Punktekonto und seinen Tabellenstand klar verbessern. Offizielle Seite 




FTX Road To Miami: Sevian gewinnt Vorrunde

Im Onlineschach deutet sich ein gewisser Generationenwechsel an. Beim Turnier FTX Road waren zwei Spieler der jungen Generation absolut überragend und dominant und das trotz der Teilnahme von erfahrenen Weltklassespielern wie Aronian, Mamedyarov und Giri. Samuel Sevian (21 Jahre alt) und Arjun Erigaisi (18) lieferten sich in der Vorrunde, die heute abgeschlossen wurde, ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit ständigem Führungswechsel. Am Ende lag Samuel Sevian mit 32 Punkten von 45 möglichen an der Spitze des Klassefeldes vor Erigaisi mit 31. Die folgenden Spieler belegten die Plätze in dieser Reihenfolge bis zum 8. Platz und zogen damit in das Knockout-Finale ein: Duda, Rapport, Xiong, Giri, Aronian und Wei. Weltklasseleute wie Mamedyarov und Dominguez sind gescheitert. chess24

Grandmaster Triathlon in Biel: Le gewinnt Rapid

Der Grandmaster-Triathlon beim Schachfestival in Biel ist gestern mit dem Rapidturnier, also der ersten Disziplin, gestartet. Hier lief es für Vincent Keymer nicht so gut und nach 2 Siegen und 4 Niederlagen blieb nur der vorletzte Platz für ihn. Er landete abere vor dem einstigen WM-Kandidaten Gata Kamsky, der einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte und nur zu einem einzigen Remis kam. Sieger mit 4 Siegen und 3 Remis wurde der langjährige Weltklassemann Quang Liem Le aus Vietnam, der seit Jahren in den USA lebt. Andrey Esipenko und Nodirbek Abdusattorov belegten die Plätze 2 und 3. Morgen startet die Disziplin des Klassischen Schachs und Keymer trifft in Runde 1 auf Esipenko. chess24 




Vincent Keymer gewinnt Accentus Chess960 in Biel

Das Bieler Schachfestival hat heute mit seinem ersten Turnier begonnen, nämlich dem Chess960-Turnier, bei dem die Ausgangsstellung ausgelost wird. Keymer kam mit dieser ungewöhnlichen Variante des Schachspiels am besten zurecht und gewann das hervorragend besetzte Turnier. Keymer gewann das Turner mit 5 Punkten nach 7 Runden vor dem punktgleichen Usbeken Nodirbek Abdusattorov und Quang Liem Le aus Vietnam mit 4,5 Punkten. Ein hoffentlich gutes Omen für den Grandmaster Triathlon, der nun bevorsteht. Offizielle Seite

FTX Road to Miami: Sevian führt vor Erigaisi

Das fünfte von neun Turnieren innerhalb der Meltwater Champtions Chess Tour (Online) begann gestern mit 16 Weltklassespielern. Heute sind es nur noch 15, denn Teimour Radjabov ist wohl ausgestiegen nach 6 Runden, weil er jede Partie verloren hatte. In Foren ist zu lesen, dass er wohl krankheitsbedingt ausgestiegen ist. Nach 8 Runden führt Samuel Sevian das Turnier mit überragenden 20 Punkten an. Er gab in diesem hochklassigen Feld bisher nur zwei Remis ab. Ebenfalls hervorragend in Form zeigt sich Arjun Erigaisi mit 17 Punkten. Den dritten bis vierten Platz teilen sich derzeit Jeffery Xiong und Jan-Krzysztof Duda mit 16 Punkten. Sehr gut spielt auch die einzige Frau im Feld Wenjun Ju. Sie hat bereits vier Siege und 12 Punkte auf der Habenseite. chess24 Offizielle Seite

Leon Masters: Erfahrung schlägt Jugend

Das traditionsreiche Leon Masters erlebte in den vergangenen Tagen seine 35. Auflage. Mit Ex-Weltmeister Anand Viswanathan und -Ex-Vizeweltmeister Boris Gelfand waren die Vertreter der erfahrenen Generation. Beide sind 52 bzw. 54 Jahre alt. Sie trafen im Halbfinale auf die Vertreter der jungen Generation Jaime Santos Latasa und Andrey Esipenko. Anand schlug Santos Latasa mit 2,5:1,5 und Gelfand konnte sich in einem langen Match mit 4:3 gegen den jungen Russen durchsetzen. Im Finale zeigte dann der älteste Teilnehmer Boris Gelfand, dass er immer noch Jeden schlagen kann, wenn er gut in Form ist und gewann mit 4:2 gegen Anand. chess24 




Bundesliga: Baden-Baden ist deutscher Meister

Nach 15 Runden einer langen und aufgrund der Pandemie schwierigen Saison steht mit der OSG Baden-Baden der deutsche Mannschaftsmeister fest. Es ist die 15. Meisterschaft in den letzten 16 Bundesliga-Spielzeiten. Entscheidend war die 14. Runde, denn da bekam man es mit dem ärgsten Konkurrenten Viernheim zu tun. In diesem Duell gab es zwei Partien, die im Endspiel entschieden wurde in dem der Verteidiger bei bestem Spiel ein Remis hätte erreichen können. Aber das gelang nicht und so gewann Rapport gegen Kryvoruchko und Vallejo Pons gegen seinen Landsmann Anton Gujarro zum 5:3-Sieg des Serienmeisters. Viernheim holte am Ende nach dem 4:4 gegen Solingen den Vizemeistertitel. Dritter wurde Solingen, das Deizisau beim Sieg im direkten Duell auf Distanz halten konnte. Absteiger sind offiziell Düsseldorf, Augsburg, König Tegel und Aachen. Ob ein Zweitligaverein oder ein Erstligaverein verzichtet wird sich erst zeigen. Eine Diskussion, die es nahezu jede Saison aufgrund der kostspieligen ersten Liga gibt. Man muss noch erwähnen, dass Vincent Keymer, der immer noch 17 Jahre alt ist eine großartige Saison ungeschlagen an Brett 1 von Deizisau gespielt hat. Er holte phantastische 9 Punkte aus 13 Runden. Das exakt gleiche Ergebnis holte auch Frederik Svane, der unter anderen Michael Adams schlagen konnte. Offizielle Seite 




Schachbundesliga: Runden 11 und 12

In der ersten Schachbundesliga ist am Donnerstag die große Endrunde in Bremen gestartet. Man kann es gleich vorweg schreiben. Die Topfavoriten haben nach wie vor eine weiße Weste. Während sich Baden-Baden in Runde 11 beim 5:3 gegen den HSK mit Richard Rapport mit Remis am Spitzenbrett gegen Rasmus Svane, schwer tat, siegte Viernheim erwartungsgemäß hoch mit 6,5:1,5 gegen Aachen. In Runde 12 bot Baden-Baden gegen Kiel Fabiano Caruana auf, der seinen Landsmann Hans Moke Niemann in einer langen und sehenswerten Partie niederringen konnte. Am Ende stand es auch hier 5:3 für den Top-Titelfavoriten. Völlig schadlos hielt sich Viernheim beim 8:0 gegen Düsseldorf. Den dritten Platz belegt weiterhin Solingen mit allerdings bereits 3 Punkten Rückstand auf das Führungsduo. Auf den Abstiegsrängen befinden sich derzeit Augsburg, Düsseldorf und was man erwarten konnte König Tegel und Aachen. Heute in Runde 13 kommt es zu den mit Spannung erwarteten Duellen Baden-Baden gegen Deizisau und Viernheim gegen Solingen. schachbund 




Serbia Open: Überraschungssieger aus Griechenland

Mit einer unglaublich starken Eloperformance von 2858 des Turniersieger IM Evgenios Ioannidis endete das Serbia Open in Novi Sad. Der 2001 geborene Grieche war an Nummer 55 gesetzt und ließ eine gewaltige und spielstarke Schar an starken Großmeistern hinter sich und holte 8 Punkte aus den 9 Runden. Den zweiten Platz belegte der indische Großmeister Aryan Chopra mit 7,5 Punkten vor dem Israeli GM Evgeny Zanan mit 7 Punkten. Elofavorit war der russische GM Alexandr Predke, der mit 6,5 Punkten auf Platz 14 landete. chess-results

GM- und IM-Turniere in Kiel

In Kiel hatten reizvoll zusammen gestellte Normenturniere stattgefunden - ein GM- und ein IM-Turnier. Im GM-Turnier konnten sich die Elofavoriten auf dem Treppchen platzieren und alle drei Sieger hatten am Ende 6 Punkte auf dem Habenkonto. Es gewann der polnische IM Pawel Teclaf der ebenso für den SK Doppelbauer Kiel spielt wie der Zweitplatzierte GM Nikita Meshkovs aus Lettland. Der in Deutschland geborene GM Sebastian Bogner, der seit Jahren Schweizer ist, belegte den dritten Platz. Beim IM-Turnier gewann der armenische Internationale Meister Armen Barseghyan souverän mit 6,5 Punkten. Den zweiten Platz erreichte hier GM Zigurds Lanka mit 5,5 Punkten vor dem punktgleichen und stark aufspielenden FM Marius Fromm vom Ausrichterverein in Kiel. Offizielle Seite 




Madrid: Ding erkämpft Platz 2

Das Kandidatenturnier 2022 ist nun Geschichte und endete mit einem Triumph von Ian Nepomniachtchi, was gestern bereits feststand. Die weitere, vermutlich sehr wichtige Frage, wurde heute beantwortet. Wer erobert Platz 2 und wird vielleicht ebenfalls WM-Finalist, wenn Carlsen auf die Titelverteidigung gegen Nepomniachtchi verzichten sollte. In der entscheidenden Partie in einem angenommenen Damengambit konnte Liren Ding Nakamura bezwingen, nachdem der US-Amerikaner eine ausgeglichene Stellung verdorben hatte. Ding nutzte diese Ungenauigkeiten konsequent zum Sieg und erkämpfte sich damit den zweiten Platz.  Die Schlussrunde brachte noch weitere kämpferische Auseinandersetzungen. Der als Remiskönig geltende Teimour Radjabov hat bei diesem Turnier seinen Kampfgeist gezeigt und schlug heute mit Schwarz den Ungarn Richard Rapport und erreichte Platz 3 mit 7,5 Punkten. Eine zweite Turnierhälfte zum Vergessen erlebte Fabiano Caruana. In den letzten 7 Runden holte Caruana lediglich 3 Remis und kassierte 4 Niederlagen. Heute gegen Alireza Firouzja, der sich mit den erreichten 6 Punkten durchaus rehabilitiert hat nach dem schlechten Start, aber sich mehr im Griff haben muss. Für viele Experten hat er riesiges Potential, spielt aber zu viel Bullet statt ernsthaft und seriös an seinem Schach zu arbeiten. Nun ist Magnus Carlsen am Zug ob er seinen Titel verteidigen will oder nicht. Konsequent wäre, wenn er darauf verzichten würde, denn sonst wäre die ganze Aufregung nur unnötiger Schall und Rauch gewesen, auch wenn viele sagen, dass der Weltmeister ehrlicherweise seine Gefühle ausgedrückt hatte. Bleibt der Weltmeister konsequent? Die ganze Schachwelt und vor allem Liren Ding warten auf seine hoffentlich baldige Antwort. Dem sympathischen Chinesen wäre es zu gönnen um die WM-Krone spielen zu können und für die Schachnation China wäre es eine großartige Sache. Braucht die Schachwelt einen Weltmeister Carlsen der es nicht mehr gerne ist? Diese Frage muss jeder Fan für sich beantworten. chess24 

Entscheidungen in den zweiten Ligen

Am vergangenen Wochenende fanden in den zweiten Bundesligen die letzten Runden statt und die Entscheidungen sind auf dem Papier gefallen. Ob ein Team auf den kostspieligen Aufstieg verzichten wird, wie in der Vergangenheit schon desöfteren geschehen, wird sich zeigen. Im Süden setzte sich Baden-Baden II durch, aber da der Verein bereits in der ersten Liga vertreten ist, hat der TSV Schönaich als Zweitplatzierter das Recht zum Aufstieg. Im Osten gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem knappsten Ausgang, den man sich denken kann. Erfurt und Deggendorf haben gleiche Mannschafts- und gleich Brettpunkte. Nur die Buchholzwertung spricht für den Aufsteiger Erfurter SK. Im Westen setzte sich der SC Remagen Sinzig mit zwei Punkten Vorsprung durch. Ein Neuling in der ersten Liga. Im Norden ist es der SK Kirchweyhe, der sich mit einem Punkt Vorsprung und überragenden Brettpunkten hochverdient den Aufstieg gesichert hat. schachbund