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Weltcup der Frauen: Pähtz ausgeschieden

Elisabeth Pähtz ist als letzte Deutsche beim Weltcup in Sotschi ausgeschieden. Sie verlor heute mit den weißen Steinen gegen Anna Muzychuk. Nach schlechter Eröffnungsbehandlung geriet Pähtz schnell unter Druck, kämpfte sich aber in ein Turmendspiel, das sie vermutlich Remis hätte halten können. Nach einer Ungenauigkeit war dann die größere Aktivität der schwarzen Figuren ausschlaggebend. Tolle Partien zeigten heute Aleksandra Goryachkina gegen Stefanova und konnte damit ausgleichen. Auch Nana Dzagnidze konnte nach der gestrigen Niederlage gegen Polina Shuvalova zurückschlagen. Eine hervorragende Partie zum Einzug ins Viertelfinale gelang Alexandra Kosteniuk gegen Mariya Muzychuk im Duell der Ex-Weltmeisterinnen. Eine Runde weiter sind außerdem Valentina Gunina und Zhongyi Tan. chess24

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Der Weltmeister verpasst Sieg und muss nachsitzen

Weltmeister Magnus Carlsen hat mit einer etwas ungewöhnlichen Herangehensweise im Lb5+-Sizilianer im Mittelspiel einen großen Vorteil gegen Radoslaw Wojtaszek erspielt. Mit 25.Th7: hätte er den Polen wohl zur sofortigen Aufgabe gezwungen. Stattdessen verpasste er diese und weitere Möglichkeiten und verdarb die Stellung noch zum remis - unglaublich. Somit gehen er und viele weitere Akteure ins Playoff. Siegreich ins Achtelfinale eingezogen sind Kacper Piorun, Jan-Krzysztof Duda, Santosh Gujrathi Vidit, Vladimir Fedoseev, M.amin Tabatabaei, Haik Martirosyan, Maxim Vachier-Lagrave und Sam Shankland. Vachier-Lagrave hat Rameshbabu Praggnanandhaa in einer sehenswerten Partie bezwungen. Offizielle Seite

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Weltcup: Spanndende Kämpfe

Heute war Weltmeister Magnus Carlsen erstmals richtig gefordert gegen Radoslaw Wojtaszek, dem ehemaligen Sekundanten von Ex-Weltmeister Anand. In einem Katalanen spielte Carlsen überraschenderweise 6...a5 und sollte in der Eröffnung keinerlei Probleme haben. Wojtaszek hatte mit cd5: früh Optionen aus der Stellung genommen. Stattdessen hätte a3 wohl besser zur Eindämmung der Aktivitäten von Carlsen beigetragen. Carlsen übernahm bald die Initiative und der Pole suchte sein Heil in einem Figurenopfer was Carlsen seinerseits mit einem starken Figurenopfer beantwortete. Somit entstand eine undurchsichtige Stellung mit vielen taktischen Möglichkeiten und Carlsen hätte vermutlich gewinnen können. Dazu bedarf es aber tieferer Analysen. Am Ende wurde ein Remis vereinbart. Den Gewinn verpasste Esipenko gegen Daniil Dubov - Remis. Eine saubere Partie spielte Etienne Bacrot gegen den zuletzt hervorragenden Pavel Ponkatov und ging 1:0 in Führung. Siege erreichten außerdem Piorun gegen Sindharov, Vidit gegen Xiong, Durarbayli gegen Abdusattorov, Fedoseev gegen Kovalev, Tabatabaei gegen Harikrishna, Martirosyan gegen Brkic und Shankland gegen Jumabayev. Praggnanandhaa hielt dem Weltklassemann Vachier-Lagrave stand und ereichte ein Remis. Im Damen-Weltcup gab es ein Remis zwischen Anna Muzychuk und Elisabeth Pähtz. Eine etwas überraschende Niederlage setzte es für Aleksandra Goryachkina gegen Antoaneta Stefanova. Offizielle Seite

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Rapid Open in Pardubice: Platz 4 für Nisipeanu

GM Liviu Dieter Nisipeanu zeigte erneut sehr gute Form beim Rapid Open in der tschechischen Schachstadt Pardubice. Eine überraschende Niederlage in der Vorschlussrunde verhinderte den Turniersieg des deutschen Nationalspielers. Er holte dennoch 7 Punkte und erreichte Platz 4. Sieger wurde der Georgier GM Baadur Jobava mit 7,5 Punkten vor den punktgleichen GM Antonius Pavlidis (Griechenland) und dem tschechischen Überraschungsmann IM Jan Vykouk. chess24

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Die Weltcup-Achtelfinalpaarungen der Damen

Beim kleineren Feld des Weltcups der Frauen stehen die Achtelfinal-Paarungen bereits fest und sind wie folgt:

Goryachkina-Stefanova, Kashlinskaya-Saduakassova, Dzagnidze-Shuvalova, Pähtz-A.Muzychuk, M. Muzychuk-Kosteniuk, Batsiashvili-Gunina, Tan-Khademalsharieh, Assaubayeva-Lagno  Offizielle Seite

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Vachier-Lagrave mit der letzten Patrone/Mamedyarov, Giri draußen

Der Weltcup ist immer ein faszinierendes Turnier und eine harte Probe für die Spieler hinsichtlich ihrer Wettkampfhärte. Maxime Vachier-Lagrave hat heute mit der allerletzten Patrone im Armageddon seinen Duellanten David Paravyan aus Russland bezwingen können. Wenn es um solche Qualitäten geht, dann kommt man um den Namen Peter Svidler nicht herum, der schon viele Duelle für sich entscheiden konnte. Diesmal bezwang er Ivan Cheparinov mit 2,5:1,5. Der Pole Radoslaw Wojtaszek ist der nächste Gegner von Magnus Carlsen, denn er schlug Maxim Matlakov mit 3:1. Es gab heute drei Sensationen Pouya Idani aus dem Iran schlug Evgeny Tomashevsky mit 2,5:1,5, Nodirbek Abdusattorov bezwang Anish Giri mit 3:1 und Shakriyar Mamedyarov unterlag Haik Martirosyan mit 1,5:2,5. Weitere Ergebnisse: Ponkratov-Vakhidov 3:1, Bacrot-Amin 2,5:1,5, Xiong-Grandelius 2,5:1,5, Vidit-Adhiban 4,5:3,5, Praggnanandhaa-Krasenkow 3:1, Artemiev-Gelfand 3:1 und Shankland-Areshchenko 2,5:1,5. chess24

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Weltcup: Caruana fährt heim

Es ist eine besondere Meldung wert zum Leidwesen der Nummer Zwei der Welt. Fabiano Caruana ist ausgeschieden! In einer Abtauschvariante des Damengambits mit weißem Se2 schlug der kasachische Großmeister Rinat Jumabayev, Nummer Eins seines Landes, den Weltstar aus den USA. Caruana hat alles auf eine Karte gesetzt und opferte zweifelhaft die Qualität. Jumabayev beging einen Fehler mit 32...Sf6 statt Sd6 wonach er wohl schon auf Gewinn gestanden hätte. Dann war ein taktischer Schlag mit 35.Lf7:+ möglich. Danach war die Stellung immer noch ausgeglichen, aber Caruana machte nochmal einen Fehler und sah sich plötzlich in einem Mattnetz wieder, aus dem er nur durch Aufgabe des Springers entrinnen konnte. Dies war zu viel des Guten und Jumabayev siegte verdient. Eine Sensation! In die nächste Runde eingezogen sind bereits: Magnus Carlsen, Daniil Dubov, Andrey Esipenko, Piorun Kacper, Javokhier Sindarov, Alexander Grischuk, Anton Korobov, Jan-Krzysztof Duda, Vasif Durarbayli (Sieg gegen Navara), Vladislav Kovalev, Vladimir Fedoseev, Veliimir Ivic, Dmitry Andreikin, Pentala Harikrishna, M. amin Tabatabaei, Ante Brkic, Sergey Karjakin und Nikita Vitiugov. chess24

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Weltcup: Blübaum ausgeschieden - Pähtz weiter

Matthias Blübaum ist beim Weltcup in Sotschi leider ausgeschieden. In den beiden Partien gegen den 18-jährigen Velimir Ivic aus Serbien brachte Blübaum keine Normalform aufs Brett. Heute erspielte er sich schönen Raumvorteil mit den weißen Steinen, aber das unverständliche 17.dc6: nahm die Spannung aus der Stellung und erleichterte dem Serben entscheidend eine ausgeglichene Stellung zum unvermeidlichen Remis erreichen. Erfreulich ist hingegen der Einzug in die Nächste Runde von Elisabeth Pähtz. Die Eröffnung schien sehr harmlos zu sein, doch der 13. Zug von Mammadova scheint noch eine ernshafte Ungenauigkeit gewesen zu sein, denn so kam Pähtz zu einem sehr aktiven Figurenspiel trotz ungleicher Läufer. Letztlich eine erfolgreiche Strategie der routinierten deutschen Nummer Eins. Pähtz spielt nun im Achtelfinale gegen ihre enge Freundin Anna Muzychuk. chess24

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Donchenko Zweiter in Warschau

Alexander Donchenko hat den verpassten Weltcup dazu genutzt das Najdorf Festival in Warschau zu spielen und den zweiten Platz mit 7 Punkten errungen. Die Nummer Zwei der Setzliste GM Jacek Tomczak (Polen) hat ihm den Sieg mit einem halben Zähler Vorsprung weg geschnappt. Den dritten Platz holte sensationellerweise der titellose Pole Piotr Mieckiwicz (7 Punkte) mit einer Elo von nur 2247. Ein gutes Turnier mit 6,5 Punkten und Platz 7 spielte auch der deutsche IM Christopher Noe. chess24

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Weltcup: Blübaum im Rückstand

Matthias Blübaum hat einen schlechten Start in der aktuellen Runde des Weltcups hingelegt. Er bediente sich der selten gespielten Caro-Kann-Variante mit 5...ef6:. Die Hauptvariante mit Ld3, Dc2 und Se2 ist zweifellos die stärkste für Weiß und Schwarz wird in eine passive Rolle gedrängt. Ivic erspielte sich einen beträchtlichen Stellungsvorteil und am Ende verdiente er sich den Partiegewinn. Elisabeth Pähtz erreichte ein verdientes Schwarzremis gegen Mammadova. Folgende interessante Resultate gab es u.a.: 

Praggnanandhaa-Krasenkow 1:0, Vitiugov-Shirov 1:0, Carlsen-Tari 1:0, Dubov-Malakhov 1:0, Vakhidov-Ponkratov, Van Foreest-Piorun 0:1, Grischuk-Pichot 1:0, Korobov-Georgiev 1:0, Vidit-Adhiban 1:0, Grandelius-Xiong 1:0, Cheng-Kovalev 0:1, Nihal-Andreikin 0:1, Tabatabaei-Yu 1:0, Brkic-Salem 1:0, Martirosyan-Mamedyarov 1:0, Oparin-Karjakin 0:1 chess24

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NC World Masters: Anand-Kramnik 2,5:15

Anand Viswanathan hat das erste No Castling Masters in Dortmund mit 2,5:1,5 gegen seinen Weltmeisterkollegen Vladimir Kramnik mit 2,5:1,5 gewonnen. Eine einmal mehr sehr interessante Remispartie bildete den Abschluss dieses Events mit der neuen Schachvariante ohne Berechtigung zur Rochade. chess24

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Deutschland GP: Eljanov glücklicher Turniersieger

Pavel Eljanov hat einen nicht unverdienten und am Ende aber etwas glücklichen Turniersieg errungen. In seiner Schlussrundenpartie gegen Rustam Kasimdzhanov hatte er große Vorteile im Mittelspiel, aber der Vorteil verpuffte nach ungenauem Spiel und am Ende im Turmendspiel hätte es eigentlich nicht mehr als Remis werden sollen, aber der Usbeke patzte und machte damit Eljanov (6 Punkte) zum Sieger eines umkämpften Turniers. Wäre diese Partie Remis geendet dann wäre Dmitrij Kollars der verdiente Sieger geworden. Aber auch der zweite Platz mit 5,5 Punkten bei diesem sehr gut besetzten Turnier dürfte der größte Erfolg seiner Karriere und vielleicht ein Meilenstein sein in Sachen Selbstbewusstsein als Schachprofi. Solide und stark zeigte sich auch der erfahrene Daniel Fridman, der punktgleich mit Kollars Dritter wurde. Vincent Keymer zeigte seine Reife und Moral nach zwei Auftaktniederlagen. Mit 5 Punkten erreichte er den vierten Platz und konnte damit erstmals die Elo-Schallmauer von 2600 überspringen. chess24

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NC World Masters: Anand verpasst Vorentscheidung

Ex-Weltmeister Anand Viswanathan hat den vorentscheidenden Sieg im 4-Runden-Match gegen Ex-Weltmeister Vladimir Kramnik verpasst. Nach 39 Zügen stand er klar auf Gewinn. Statt den bestens platzierten Springer zu bewegen, hätte Anand 40.Tf3 nebst Tb1 spielen können mit aussichtsloser Stellung für Kramnik. Auch danach verpasste Anand viele Chancen und verdarb die Partie noch zum Remis. So wird es heute in der vierten Partie noch spannend. chess24

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Deutschland GP: Quartett kämpft um Turniersieg

Ein aufregender Tag liegt hinter den Akteuren des Deutschland Grand Prix. Dmitrij Kollars schlug in einer starken Partie Pavel Eljanov und musste aber in der darauf folgenden Runde eine Niederlage gegen Rustan Kasimdzhanov einstecken. Daniel Fridman schlug Andreas Heimann und Vincent Keymer erreichte seinen dritten Partiegewinn mit den schwarzen Steinen gegen Matteusz Bartel. Die Konstellation vor der morgigen Schlussrunde ist folgende: Eljanov, Kollars und Fridman je 5 Punkte vor Vincent Keymer mit 4,5 Punkten. Alle vier haben noch die Chance auf den Turniersieg. Offizielle Seite

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15-jähriger GM Sadhwani dominiert in St. Veit/Glan

Die Schar an indischen großartigen Schachtalenten scheint unerschöplich zu sein. Beim 40. Internationalen St. Veiter Jaques Lemans Open dominierte der 15-jährige indische Großmeister Raunak Sadhwani nach belieben und gab in 9 Runden lediglich ein Remis ab. Für den Turniersieg kassierte er 1200 Euro und eine wertvolle Jaques Lemans Uhr. Den zweiten Platz holte GM Ante Saric vor dem ebenfalls hochtalentierten und ebenfalls 2005 geborenen Österreicher Daniel Kristoferitsch - beide mit je 7 Punkten. Bester Deutscher wurde GM Mathias Womacka mit 6,5 Punkten und Platz 6. chess-results

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Reizvolle kommende Duelle beim Weltcup

Es gibt eine Reihe an sehr reizvollen Duellen in der nächsten Runde des Weltcups. Weltmeister Carlsen spielt gegen seinen Landsmann Aryan Tari und auch das indisches Duell wird interessant werden zwischen Vidit und Adhiban. Anish Giri hat es mit dem Star des usbekischen Schachs Nodirbek Abdusattorov zu tun. Der zu allem fähige Timur Gareyev fordert Vladimir Fedoseev. Sarin Nihal hat eine herausfordernde Aufgabe gegen Dmitry Andreikin. Weitere tolle Duelle: Krasenkow-Praggnanandhaa, Artemiev-Gelfand, Vitiugov-Shirov. Offizielle Seite

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Weltcup: Blübaum und Pähtz weiter

Matthias Blübaum ist mit einem verdienten Sieg in die nächste Runde eingezogen. Ein toller Mattangriff war entscheidend in der letzten Partie zum 2,5:1,5 gegen Victor Erdös aus Ungarn. Damit spielt er in der nächsten Runde gegen den erst 18 Jahre alten serbischen Großmeister Velimir Ivic. Der Teenager hatte den erfahrenen spanischen Spitzenspieler Vallejo Pons ausgeschaltet. Es wird also keine einfache Aufgabe, auch wenn die Elozahl für Blübaum spricht. Elisabeth Pähtz setzte sich erfolgreich gegen Nurgyul Salimova mit 4,5:3,5 durch und spielt in der nächsten Runde gegen Gulnar Mammadova. Rasmus Svane ist nach einer völlig missglückten Armageddon-Partie mit 4:5 gegen Ivan Cheparinov ausgeschieden.

Einige Überraschungen gab es heute in den Playoffs - die Supergroßmeister Leinier Dominguez und Alireza Firouzja sind ausgeschieden, Levon Aronian musste wegen Krankheit aussteigen:

Vakhidov-Dominguez 3:1, Sindarov-Firouzja 3,5:2,5, K. Georgiev-Maghsoodloo 2,5:1,5, Durarbayli-Predke 3:1, Gareyev-Jakovenko 2,5:1,5, Tabetabaei-Berkes 2,5:1,5. chess24

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Weltcup: Braun raus, Svane, Blübaum, Pähtz im Playoff

Arik Braun konnte die große Erfahrung und Stärke des einstigen Vize-Weltmeisters Boris Gelfand nicht überwinden. In der heutigen Partie kam eine aggressive Variante im Nimzoinder aufs Parkett, jedoch war nach ca. 25 Zügen klar, dass die Partie vollkommen verflachen würde ohne jegliche Aussicht auf den nötigen Partiegewinn für Braun. Matthias Blübaum neutralisierte sich mit Victor Erdös und Rasmus Svane musste sich dem anstürmenden Ivan Cheparinov beugen und den Ausgleich hinnehmen. Alle drei müssen ins Playoff am morgigen Tag. Es gab einige kleinere Überraschungen. Piorun schaltete Markus Ragger aus, Praggnanandhaa bezwang Sargissian mit 2:0. Sarin Nihal schlug Sanan Sjugirov, Velimir Ivic schaltete Vallejo Pons aus, was eine größere Überraschung darstellt. Der Iraner Idani siegte über Anton Guijarro und der erfahrene Pole Krasenkow gewann gegen Alekseenko. Die bemerkenswerte Leistung jedoch zeigte das wohl größte russische Talent seit Jahren. IM Volodar Murzin trotzte dem Weltklassemann Vladislav Artemiev ein 1:1 ab. Mit etwas mehr Routine hätte der 14-Jährige sogar gewonnen, aber vielleicht passiert das ja noch im Playoff. In zwei Tagen feiert Murzin seinen 15. Geburtstag. chess24

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Deutschland GP: Heimann verliert

Eine Eröffnungskatastrophe erlebte heute Andreas Heimann gegen den Tabellenletzten Mateusz Bartel. Sein 12. Zug e4 in einem Katalanen führte direkt zu einem Desaster. Der Pole erkannte die Chance und zwang Heimann bereits nach 24 Zügen zur Aufgabe. Eine bittere Weißniederlage! Eine merkwürdige Partie gab es zwischen Vincent Keymer und Georg Meier. In der Schlussstellung sehen die Engines eine Gewinnstellung für Meier. Der jedoch willigte ins Remis nach Zugwiederholung ein. Eine schwer zu begreifende Partie war auch Eljanov gegen Ponomariov. Ein tolles Damenopfer von Eljanov bescherte ihm laut Engines eine Gewinnstellung, die dann jedoch Remis gegeben wurde. Hier müssen tiefere Analysen die Gewinnstellung belegen, denn auch für das Großmeisterauge war sie nicht klar erkennbar. Einen schönen Eröffnungsvorteil erhielt Kasimdzhanov gegen Fridman, aber mehrere falsche Entscheidungen des Usbeken ließen den Vorteil verpuffen. Schließlich erkämpfte Dmitrij Kollars ein verdientes Schwarzremis gegen Gata Kamsky. Es führt Pavel Eljanov mit 4,5 vor Kollars mit 4 Punkten. chess24

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NC World Masters: Remis in Partie 2

Im auf vier Partien angesetzen NC Match zwischen Vladimir Kramnik und Anand Viswanathan gab es heute ein ausgekämpftes Remis, das sich Anand redlich verdient hat. Kramnik holte aus der Eröffnung nichts heraus. Bei der Vorgabe nicht rochieren zu dürfen fehlt ein im normalen Schach hin und wieder entscheidendes Momentum, das seine Auswirkungen hat. Am morgigen Freitag wird der Ruhetag für Erholung und Vorbereitung genutzt. chess24

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Deutschland Grand Prix: Keymer bezwingt Kamsky

In der heutigen fünften Runde des Deutschland Grand Prix in Dortmund hat Vincent Keymer eine starke und mutige Leistung gebracht. Nach den zwei Auftaktniederlagen und dem gestrigen Fast-Kampflos-Sieg über Kasimdzhanov schlug er heute den einstigen Weltklasse-Topmann Gata Kamsky mit den weißen Steinen. Keymer opferte mutig die Qualität und die Partie hätte wohl in den Remishafen einfahren müssen, doch Kamsky verrechnete sich im Turmendspiel und das bedeutete den vollen Punkt für Keymer, der nun bei 2,5 Punkten liegt. Es liegt nach wie vor in Führung Pavel Eljanov mit 4 Punkten vor Dmitrij Kollars mit 3,5, der ein souveränes Schwarzremis gegen Rusland Ponomariov erreichte. Die restlichen Partien endeten ebenfalls mir Remis. chess24

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Weltcup: Rasmus Svane schlägt Cheparinov

Rasmus Svane hat mit einem brillanten Qualitätsopfer in einem damenlosen Mittelspiel den renommierten bulgarischen Großmeister Ivan Cheparinov geschlagen und beste Voraussetzungen geschaffen in die nächste Runde einzuziehen. Arik Braun wurde "Opfer" einer tollen Partie von Boris Gelfand, hat aber morgen die Chance mit den weißen Steinen zurückzuschlagen. Es ist noch zu klären, warum keine Notationen von der Partie Bobby Cheng-Levon Aronian vorliegen. Bobby Cheng hat die Partie laut Ergebnis gewonnen. Alireza Firouzja musste sich enorm strecken um mit Weiß ein Remis gegen Javokhir Sindharov zu erreichen. Somit sind Weltklassespieler durchaus gefährdet die nächste Runde zu erreichen. Elisabeth Pähtz spielte remis gegen Nurgyul Salimova aus Bulgarien. chess24

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Nisipeanu überragender Sieger in Benasque

Mit einer überragenden Topleistung hat Liviu-Dieter Nisipeanu das stark besetzte Open im spanischen Benasque gewonnen. Am Ende waren es 9 Punkte aus 10 Runden und eine Eloleistung von 2771. Damit ist Nisipeanu ganz aktuell auf Platz zwei in Deutschland in der Live-Rangliste. Hinter ihm platzierten sich GM Jesper Sondergaard Thybo aus Dänemark und GM Gergely Kantor aus Ungarn mit jeweils 8 Punkten. chess24

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Gestrige Pressemitteilung zur Partie Keymer-Kasimdzhanov

Pressemitteilung des Pressesprechers der Sparkassen Chess Trophy, Patrick Zelbel:

Kasimjanov gibt Partie gegen Keymer frühzeitig verloren. Auch am Kongresszentrum der Dortmunder Westfalenhallen gingen die heutigen massiven Regenfälle nicht vorbei. Die Spieler finden in Dortmund beste Spielbedingungen vor, doch in der Nachmittagsrunde bahnte sich das Regenwasser an der Seitenwand einen Weg in die Halle. Die Regentropfen in der Halle hielten sich in Grenzen und ließen sich mit Tüchern aufwischen. Währenddessen suchen die Westfalenhallen Dortmund nach einer Lösung. Durch den Regen entstand eine leichte Geräuschkulisse. Diese störte den Großmeister Rustam Kasimjanov im Deutschland Grand Prix während seiner Partie gegen Vincent Keymer. Er beschwerte sich zunächst beim Schiedsrichter, dann beim Turnierdirektor Andreas Jagodzinsky. Doch der erfahrene Turnierschiedsrichter Andrzej Filipowicz sah kein Problem: „Die Spielbedingungen sind einwandfrei und die Geräuschkulisse völlig akzeptabel.“ Leider gab Kasimjanov seine Partie dann etwas später seine Partie gegen Keymer in leicht schlechterer Stellung auf und verließ den Spielort. Somit gab er den Punkt frühzeitig ab.

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No Castling World Masters: Anand schlägt Kramnik

Die Dortmund Chess Trophy hat auch ein Match zwischen zwei Legenden des Schachsports zu bieten. Die beiden Ex-Weltmeister traten heute zu ihrer ersten Partie des ersten offiziellen Events mit dieser Schachvariante ohne Rochade an. Anand Viswanathan konnte die tolle Partie nach spektalurärem Verlauf gewinnen. Ohne Rochade schein das Spiel mehr Feuer zu enthalten. Dieser Start war definitiv eine Werbung für diese Variante des königlichen Spiels. chess24

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Erstellt: Mittwoch, 14. Juli 2021