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Worldcup: Tragödien für Aronian und Vitiugov

Im heutigen Tiebreak gab es zwei tragische Wendungen für Levon Aronian und Nikita Vitiugov. Aronian überspielte Vachier-Lagrave mit den schwarzen Steinen auf hervorragende Weise in einer italienischen Partie. Nach einem brillanten Qualitätsopfer stand er nach dem 30.Zug glatt auf Gewinn, schätzte aber seine Stellung nicht so ein und setzte schwach fort, hatte aber immer noch mindestens Remis sicher. Nach einem horrenden Patzer verlor er diese entscheidende Partie zum 1,5:2,5.  Beinahe noch schlimmer erwischte es Nikita Vitiugov, der bereits nach 10 Zügen in der Armageddonpartie mit Schwarz auf Gewinn stand nachdem Yu unglaublicherweise zwei Bauern in der Eröffnung eingestellt hatte. Wie durch ein Wunder und einem schwachen Zug von Vitiugov schrumpfte der Vorteil merklich und nach dem katastrophalen 22...De7 stand Yu auf Gewinn und gewann diese sicher geglaubte Verlustpartie zum 5:4. OffizielleSeite

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Ding und Radjabov im World-Cup-Halbfinale

Turnierfavorit Liren Ding und Teimour Radjabov sind verdient ins Halbfinale des World-Cups in Khanty-Mansiysk eingezogen. Der Chinese holte zwar nichts aus der Eröffnung gegen Alexander Grischuk aber der Russe verlor im MIttelspiel den Faden und Ding holte zum entscheidenden Schlag aus und erhielt klaren Vorteil. Grischuk hatte nach 42 Zügen genug gesehen, fügte sich in sein Schicksal und gab auf. Teimour Radjabov ist ebenfalls verdient weiter. Sein junger Kontrahent Jeffery Xiong bediente sich des Grünfeldinders und Radjabov wählte eine seltene nicht ungiftige Variante. Die Eröffnungsphase spielten beide Kontrahenten alles andere als sauber. Xiong versäumte im 22. Zug Se5 zu spielen mit leichtem Vorteil für ihn. Stattdessen ließ er sich auf eine kaum zu berechnende undurchsichtige von Taktik geprägten Stellung ein, in der Radjabov etwas weiter rechnete und nach 36 Zügen gewann. Dennoch eine tolle Leistung des Youngsters in diesem Turnier. Schnell zeichnete sich das Remis zwischen Vachier-Lagrave und Levon Aronian ab. Der Tiebreak zwischen den beiden Größen dürfte ebenfalls auf Augenhöhe stattfinden. Yangyi Yu hatte in seiner Weißpartie heute gegen Vitiugov seine Chancen in einem NImzoinder, denn er gewann im 21. Zug einen Bauern. Der Chinese setzte aber nicht genau fort und Vitiugov bekam Gegenspiel mit nicht zu unterschätzender Initiative. Schließlich verpuffte der Vorteil völlig und Vitiugov gewann den Bauern zurück mit baldigem Remis. OffizielleSeite

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World Cup: Viertelfinale startet mit 4 Remis

Von ursprünglich 128 Teilnehmern sind nur noch 8 Akteure übrig geblieben, die um den Einzug ins Halbfinale kämpfen. In Partie 1 des Viertelfinals endeten alle Partien mit Remis. Eine große Chance verpasste wohl Liren Ding mit den schwarzen Steinen gegen Alexander Grischuk. Ding hätte laut Engines mit 14...Ld5 bereits klaren Vorteil erlangen können, opferte aber stattdessen selbst die Qualität. Er hatte genug Kompensation die Partie zum Remis zu führen. Auch Yu spielte mit Schwarz sehr mutig und opferte die Qualität in einem Najdorf-Sizilianer und erhielt Kompensation und Aktivität. Vitiugov behielt zwar Vorteil, aber die Aktivität der gegnerischen Figuren ließen ihn das Remis akzeptieren. Völlig ausgeglichen verliefen Xiong-Radjabov und Aronian-Vachier-Lagrave. OffizielleSeite

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Deutsche Schnellschachmeisterschaften an Donchenko und Mütsch

Neumarkt in der Oberpfalz war am vergangenen Wochenende Schauplatz der deutschen Schnellschach-Einzelmeisterschaften. Drei der fünf anwesenden Großmeister machten die ersten  Plätze unter sich aus. Am Ende siegte Alexander Donchenko (SF Deizisau) mit 7 Punkten vor dem punktgleichen Rainer Buhmann (SV Hockenheim).  Den dritten Platz eroberte Andreas Heimann (SF Deizisau, 6 Punkte). Bei den Damen setzte sich WIM Annemarie Mütsch (SC Viernheim) klar mit 7,5 Punkten durch vor der Elofavoritin WGM Jessica Schmidt (Karlsruher SF) und WIM Ulrike Rößler (SC Oberland) - beide mit je 6,5 Punkten. OffizielleSeite

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World Cup: Teenager Xiong im Viertelfinale

Es gab heute ein faszinierendes Duell zwischen den beiden jüngsten Teilnehmern im Achtelfinale Jan-Krzysztof Duda und Jeffery Xiong. In diesem aggressiv geführten Match konnte sich der erst 18-jährige US-Amerikaner mit 4,5:3,5 gegen den favorisierten Polen durchsetzen. Wer hätte gedacht, dass Xiong der letzte US-Amerikaner sein wird, der noch im Wettbewerb ist. Ausgeschieden ist sein Landsmann Leinier Dominguez, der gegen Alexander Grischuk den Kürzeren zog mit 1,5:2,5. Mit etwas Glück gewann Levon Aronian sein Duell gegen Le. Der Vietnamese schaffte es nicht in seiner Weißpartie eine Mehrfigur zum Sieg zu führen und verlor schließlich mit 2,5:3,5. Im inneraserbaidschanischen Duell zwischen Radjabov und Mamedyarov gewann Erstgenannter nach großem Kampf mit 3,5:2,5. Im Schnellschach sehr souverän zeigte sich erneut Liren Ding, der Alekseenko mit 3:1 aus dem Wettbeweb warf. Im Viertelfinale kommt es zu folgenden Paarungen: Ding-Grischuk, Vitiugov-Yu, Xiong-Radjabov und Vachier-Lagrave - Aronian. OffizielleSeite

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Koneru mit verdientem Sieg - Pähtz Fünfte

Ein enorm starkes Comeback nach einer Auszeit schaffte die Inderin Humpy Koneru und sie gewann das Frauen-Grand Prix-Turnier in Skolkovo verdient mit 8 Punkten aus 11 Partien vor der amtierenden Weltmeisterin Wenjun Ju und deren nächste WM-Herausforderin Aleksandra Goryachkina. Dahinter platzierte sich Kateryna Lagno und dann gleich Elisabeth Pähtz, die ihre gute Leistung mit einem Schlussrundensieg über Alina Kashlinskaya krönte. Sie holte starke 6 Punkte und nimmt 8000 Euro mit nach Hause. Abgeschlagen Letzte mit nur 2,5 Punkten wurde die routinierte Pia Cramling. Sehr enttäuschend auch die Leistung von Alexandra Kosteniuk, die nur 4,5 Punkte sammeln konnte.  OffizielleSeite

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Grand Prix: Ju vergibt Sieg

Die letzten beiden Runden in Skolkovo waren sehr interessant und umkämpft wie fast jede Runde. Elisabeth Pähtz liegt nach ihren beiden Remis gegen Dronavalli Harika und Marie Sebag weiter bei 50 Prozent der Punkte. Gegen Sebag hatte sie Mühe das Remis zu erreichen nach schlechter Stellung. Tabellenführerin ist nun die bärenstark auftretende Inderin Humpy Koneru, die gestern die Weltmeisterin Wenjun Ju bezwang und heute gegen Lagno remisierte. Ju hingegen vergab heute den Gewinn gegen Goryachkina in einem elementaren Turmendspiel, das alles andere als trivial ist, aber dennoch erstaunlich, dass sie an ihirer sonst starken Technik scheiterte. Gunina bezwang heute Harika und in den unteren Tabellenregionen kamen  Kashlinskaya gegen Stefanova und Kosteniuk gegen Cramling zu Siegen. Koneru führt mit 7,5 Punkten vor Ju mit 7. OffizielleSeite

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World Cup: Vitiugov, Yu und MVL weiter

Drei Großmeister haben sich heute bereits für das Viertelfinale qualifiziert. Nikita bestätigte den hervorragenden Eindruck, den er bislang hinterlassen hat und er bezwang auch Wesley So mit einem recht souveränen 1,5:0,5. Es ist dem sympathischen Russen zu gönnen und vielleicht ein Durchbruch um weiter in der Weltrangliste zu klettern. Eine enorm risikoreiche Partie brachte Yangyi Yu heute den entscheidenden Weißsieg über Ian Nepomniachtchi. Yu wird immer stärker und stabiler wie es scheint. Sehr stark auch Maxime Vachier-Lagrave, der Peter Svidler keine Chance ließ beim 1,5:0,5. Liren Ding und Kirill Alekseenko trennten sich zweimal mit gerechten Remis und müssen in den Tiebreak wie alle übrigen Akteure. Zwei entschiedene Partien gab es im Duell Alexander Grischuk-Leinier Dominguez. Der US-Amerikaner schlug heute überzeugend zurück. Auch Duda-Xiong ist hart umkämpft mit zwei schönen Gewinnpartien auf beiden Seiten. In Mamedyarov-Radjabov und Aronian-Le gab es zwei Remis. OffizielleSeite

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Grand Prix: Ju und Koneru unaufhaltsam

Weltmeisterin Ju Wenjun und Humpy Koneru eilen von Sieg zu Sieg und haben beste Chancen die ersten beiden Plätze unter sich auszumachen. Die Weltmeisterin aus China bezwang Alexandra Kosteniuk in einem leicht besseren Turmendspiel mit hervorragender Technik und hat nun 6,5 Punkte. Humpy Koneru liegt einen halben Zähler hinter ihr nach ihrem Schwarzsieg über Elisabeth Pähtz. Die Strategie der Inderin ging in einer russischen Verteidigung voll und ganz auf. Pähtz konnte ihre erste Niederlage nicht verhindern nachdem sie es zuließ, dass sie einen schwachen C-Bauern bekam. Valentina Gunina schlug nach zwei Niederlagen zurück in dem sie Kateryna Lagno schlug und Pia Cramling wehrt sich gegen den Besitz der roten Laterne und schlug die Französin Marie Sebag. Dritte ist derzeit Aleksandra Goryachkina mit 5 Punkten. OffizielleSeite

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Fall Chess Classic: Robson klarer Sieger

Der 24-jährige US-Amerikaner Ray Robson hat das Einladungsturnier Fall Chess Classic in Saint Louis überaus klar mit 2 Punkten Vorsprung für sich entschieden, obwohl die Gegnerschaft sehr elostark war. Nur der erfahrene Ilya Smirin lag mit 2599 unterhalb der 2600 Elo. Robson holte 7 Punkte und den zweiten Platz sicherte sich Varuzhan Akobian vor Alexandr Lenderman und Dariusz Swiercz (alle 5 Punkte und USA, Swiercz wechselte vom polnischen zum us-amerikanischen Verband). Die B-Gruppe gewann der Kubaner Yasser Quesada Perez mit 6,5 Punkten. OffizielleSeite

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Grand Prix: Ju alleinige Tabellenführerin

Weltmeister Ju Wenjun zeigt beim Fide Grand Prix n Skolkovo bislang, warum sie die amtierende Weltmeisterin ist. Sehr souverän wies sie mit den schwarzen Steinen Valentina Gunina in die Schranken nach großartiger Leistung. Sie führt nun mit 5,5 aus 7. Ihre einzige unmittelbare Verfolgerin ist Humpy Koneru, die klar gegen Antoaneta Stefanova in einem Grünfeldinder gewann. Dronavalli Harika profitierte von der schlechten Form von Pia Cramling, die erneut eine ausgeglichene zum Verlust verdarb. Ihren ersten Sieg konnte Ex-Weltmeisterin Alexandra Kosteniuk gegen Alina Kashlinskaya feiern. Ein schnelles Schwarzremis nach Zugwiederholung gab es in der Partie zwischen Kateryna Lagno und Elisabeth Pähtz. Pähtz bleibt im vorderen Mittelfeld mit 4 Punkten. OffizielleSeite

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World Cup: Nisipeanu ausgeschieden

Liviu-Dieter Nisipeanu hat beim World-Cup in Khanty-Mansiysk gezeigt, dass er zu Großem imstande ist und mit der Weltklasse mithalten kann. Nachdem er Mircea-Emilian Parligras ausgeschaltet hatte schickte er Hikaru Nakamura in souveräner Manier nach Hause. Gegen den harten Zweikämpfer Peter Svidler hatte er es in den klassichen Partien in der Hand, versäumte aber seine klar besser stehende Weißpartie zu gewinnen. Heute schied er durch einen unmerklichen und bereits entscheidenden Fehler aus. Statt 21...Lf6 hätte er in der zweitn Schnellpartie unbedingt De8 mit Ausgleich spielen sollen. Svidler nutzte die Chance und zog in Runde 4. Dennoch ein starkes Turnier von NIsipeanu, der immerhin 16 000 Dollar mit nach Hause nehmen kann. Turnierfavorit Liren Ding zeigte seine große Klasse in den Schnellpartien und er schaltete den toll auftrumpfenden 16-jährigen Alireza Firouzja aus von dem man noch sehr viel hören wird. Wenn die Entwicklung des jungen Iraners in dieser Weise weitergeht, ist er irgendwann ein Weltmeisterkandidat. Es gab heute einige Tragödien. Yi Wei verlor die entscheidende Partie gegen seinen Landsmann Yangyi Yu aus einer Gewinnstellung heraus und auch Hao Wang stand kurz vor dem Einzug in die nächste Runde, musste aber nach klar besserer Stellung den Ausgleich von Leinier Dominguez hinnehmen und letztlich setzte sich der US-Amerikaner mit 4,5:3,5 durch. Verdient weiter ist Quang Liem Le nach dem 3,5:2,5 gegen den stärksten Youngster aus Russland Vladislav Artemiev. Ian Nepomniachtchi bezwang seinen starken Landsmann Evgeny Tomashevsky nach dem längsten Kampf des Tages mit 5:3. Eine Sensation schaffte der 18-jährige Jeffery Xiong und damit ist er der jüngste Teilnehmer in Runde 4. Er schlug Weltklassemann Anish Giri mit 3,5,2,5. Einer der Topfavoriten, nämlich Maxime Vachier-Lagrave ist ebenfalls weiter nach einem hart errungenen 4,5:3,5-Sieg über Dmitry Jakovenko. In Runde 4 gibt es folgende mit Spannung erwartete Duelle: Liren Ding-Kirill Alekseenko, Leinier Dominguez-Alexander Grischuk, Wesley So-Nikita Vitiugov, Ian Nepomniachtchi-Yangyi Yu, Jeffery Xiong-Jan Krzysztof Duda, Shakhriyar Mamedyarov-Teimour Radjabov, Maxime Vachier-Lagrave-Peter Svidler, Levon Aronian-Quang Liem Le.OffizielleSeite

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World Cup: 8 Spieler sind weiter

Acht Spieler sind heute in die 4. Runde eingezogen während die Nummer Eins des Turniers Liren Ding in die Verlängerung muss nach dem 1:1 gegen das großartigeTalent Alireza  Firouzja (Geburtstag 18.6.2013). Kirill Alekseenko schug Harikrishna mit 2:0 wie auch Alexander Grischuk den Chinesen Xu. Den dritten Partiegewinn des Tages schaffte Levon Aronian, der mit 1,5:0,5 gegen Maxim Matlakov gewonnen hat. Wesley So ließ nichts mehr anbrennen nach seinem gestriegen Sieg und zog nach dem 1,5:0,5 gegen Vidit in die nächste Runde ein. Seine große Form bestätigte Nikita Vitiugov nach einem souveränen 1,5:0,5 gegen den einstigen Vize-Weltmeister Sergey Karjakin. Auch Jan-Krzysztof Duda schaltete Dmitry Andreikin mit dem gleichen Ergebnis aus. Ein weiteres Schwergewicht ist mit Shakhriyar Mamedyarov in die nächste Runde eingezogen nach dem sicheren 1,5:0,5 gegen Safarli. Zwei Paarungen stehen bereits fest für Runde vier, nämlich Mamedyarov-Radjabov und Wesley So-Nikita Vitiugov. OffizielleSeite

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World Cup: Sieben Spieler legen vor

Was Schach für ein enorm kompliziertes und komplexes Spiel ist sah man heute in der hochinteressanten Partie zwischen Xiangyu Xu und Alexander Grischuk. Der Russe überspielte den Chinesen mit Schwarz in einem Nimzoinder. In einer von taktischen Möglichkeiten triefenden Partie ist der menschliche Geist schlicht überfordert wie man wohl konstatieren muss. Xu rochierte im 24. Zug lang und Grischuk hätte mit Dh3 eine klare Gewinnstellung erlangt. Er spielte jedoch Le7 und darauf hätte der Chinese mit 25.Th7: eine phantastische Möglichkeit gehabt, die ihn auf die Siegerstraße gebracht hätte. Diese Chance gab es nur einmal und Grischuk gewann sicher. Eine starke Vorstellung zeigte Kirill Alekseenko gegen Harikrishna in einem Spanier. Er schaffte die Überraschung und gewann gegen den favorisierten Inder. Wesley So spielte erneut sehr sicher und überspielte Santosh Gujrathi Vidit im Endspiel. In dieser Form ist So ein heißer Kandidat auf den Turniersieg. Für eine Überraschung sorgte Huschenbeth-Bezwinger Nikita Vitiugov, der den nur sehr schwer bezwingbaren Sergey Karjakin in einem großen Kampf schlagen konnte. Eine brillante Technik zeigte Jan-Krzysztof Duda in einer komplizierten Stellung. Er vermied alle Fallstricke und setzte sich verdient Dmitry Andreikin durch. Mamedyarov ist klarer Favorit gegen Eltaj Safarli und in einer starken Partie mit Schwarz in einer Philidor-Verteidigung legte er das 1:0 vor. Einen überaus klaren Weißsieg feierte Teimour Radjabov gegen den Überraschungsmann Daniil Yuffa. Einen Sieg verdient gehabt hätte die deutsche Nummer Eins Liviu-Dieter Nisipeanu, denn er überspielte den vielfachen russischen Champion Peter Svidler in einem Spanier und stand auf Gewinn. Eine nicht astreine Abwicklung gab dem Russen Remischancen, die dieser auch nutzte. OffizielleSeite

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Hans-Wild-Turnier: Vitaly Kunin gewinnt

Der klare Turnierfavorit GM Vitaly Kunin (Freibauer Mörlenbach) hat das Hans-Wild-Turnier beim SV Werder Bremen gewonnen. Er gewann mit 4 Punkten aus 5 Runden und hatte einen Zähler Vorsprung vor IM Stefan Frübing (SK König Tegel). Den dritten Platz mit 2,5 Punkten belegte IM Martin Brüdiigam (ebefalls SK König Tegel). OffizielleSeite

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21.Zabo-Open: Yelisieiev vor Hacker

Bei der 21. Auflage des Zabo Opens in Nürnberg dominierten zwei Schachfreunde mit einem perfekten Score das Turnier. Am Ende hatte IM Yevhenii Yelisieiev aus der Ukraine knapp die Nase vorne vor FM Jonas Hacker (SC Eppingen). Beide gewannen alle fünf Partien. Den dritten Platz belegte FM Eduard Miller vom SC Erlangen mit 4 Punkten. OffizielleSeite

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Frauen-Schachbundesliga

Die Frauen-Schachbundesliga ist heute in die neue Saison gestartet und es gab gleich in der ersten Doppelrunde interessante und spannende Parrungen sowie Ergebnisse. In der gestrigen ersten Runde konnten die Rodewischer Schachmiezen einen Achtungserfolg mit dem 3:3 gegen die favorisierten Damen vom SK Bad Königshofen erreichen. Das bärenstarke Team aus Baden-Baden fuhr mit einem 5,5:0,5 über das gewiss nicht schwache Team SF Deizisau hinweg. Die zweite Runde stand im Zeichen des absoluten Spitzensduells zwischen Baden-Baden und Schwäbisch Hall, das Baden-Baden knapp mit 3,5:2,5 für sich entscheiden konnte. Verfolger des Tabellenführers sind Rodewisch, Hamburg und Bad Königshofen. OffizielleSeite

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Grand Prix: Pähtz weiter ungeschlagen

Elisabeth Pähtz spielt weiter stark und solide beim Grand Prix Turnier in Skolkovo. In ihrer heutigen Partie gegen die amtierende Weltmeisterin Wenjun Ju holte sie ein souveränes Remis in einer Russischen verteidigung. Den einzigen Sieg des Tages erzielte Kateryna Lagno gegen die unglücklich agierende Pia Cramling, die eine völlig ausgeglichene Stellung verdarb. Einen möglichen und sogar klarn Gewinn ließ Dronavalli Harika gegen Alexandra Kosteniuk aus. Völlig auf Gewinn stand schon im Mittelspiel Antoaneta Stefanova. Ihre Gegnerin Valentina Gunina hatte erneut großes Glück, weil die Bulgarin nicht in der Lage war den simplen Gewinn zu sehen. So endete auch diese Partie remis wie die übrigen.Gunina und Ju führen mit je 3,5 Punkten. OffizielleSeite

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World Cup: Huschenbeth ausgeschieden

Niklas Huschenbeth ist leider ausgeschieden. Sein Kontrahent Nikita Vitiugov spielte im Schnellschach sehr sicher, stark und letztlich war er enfach der Bessere und kam verdient weiter. Turnierfavorit Liren Ding war hatte ein paar bange Momente zu überstehen, aber er zeigte einmal mehr seine enorme Zähigkeit und er schaltete Sergei Movsesian mit 2,5:1,5 aus. Nun spielt er gegen das Riesentalent Alireza Firouzja, den alles zuzutrauen ist. Kirill Alekseenko gewann gegen den Überraschungsmann der ersten Runde Johan Sebastian Christiansen mit 2,5:1,5. Leinier Dominguez siegte gegen Nijat Abasov mit 3:1. Auch in Grischuk-Bok konnte sich der Favorit aus Russland mit 2,5:1,5 durchsetzen. Die beiden Chinesen Yangyi Yu und Yi Wei konnten sich mit jeweils 2,5:1,5 gegen Baskaran Adhiban bzw. David Anton Guijarro durchsetzen und müssen in Runde 3 gegeneinander antreten. Den härtesten und längsten Kampf des Tages lieferten sich Tamir Nabaty und Anish Giri. Der Weltklassespieler aus Holland setzte sich letztlich mit 5:4 durch. Jeffery Xiong gewann im Duell der starken jungen Spieler gegen Amin Tabatabaei mit 3:1. Ein bitteres Aus erlebte Sarin Nihal, der es selbst in der Hand hatte das Duell schon in den klassischen Partien für sich zu entscheiden, doch er schied aus gegen Eltaj Safarli. Während Teimour Radjabov gegen Sanan Sjugirov einen 2,5:1,5-Favoritensieg feierte, gelang Daniil Yuffa eine Überraschung, indem er Luke McShane mit 5:3 nach Hause schickte. Für die russischen Spieler war es ein guter Tag. Auch Dmitry Jakovenko zog nach dem 3:1 gegen Gawain Jones eine Runde weiter wie auch Peter Svidler mit dem gleichen Ergebnis gegen Andrey Esipenko. Maxim Matlakov gegen den Israeli Boris Gelfand mit 2,5:1,5. Nisipeanu spielt in der nächsten Runde gegen Peter Svidler. OffizielleSeite

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Grand Prix: Ju und Gunina führen

Valentina Gunina war heute mit Fortuna im Bunde, denn sie stand gegen Pia Cramling total auf Verlust. Die Schwedin schaffte es jedoch nicht den Vorteil gewinnbringend zu verwerten und es war technisch auch nicht ganz trivial. Aufgeschlossen zu Gunina hat Weltmeisterin Wenjun Ju, die souverän gegen Marie Sebag gewann. Beide Führende haben nun 3 Punkte aus den vier Runden. Ebenfalls überzeugend gewann Alina Kashlinskaya ihre erste Partie und zwar gegen Dronavalli Harika, die nun wieder bei 50% liegt. Elisabeth Pähtz erreichte ein Schwarzremis nach Zugwiederholung gegen Antoaneta Stefanova. OffizielleSeite

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World Cup: Nisipeanu weiter - Huschenbeth im Glück

Eines läßt sich bereits jetzt sagen. Das Niveau beim Weltcup in Khanty-Mansiysk ist insgesamt großartig. Fehler passieren selbstverständlich, aber die Risikobereitschaft, die Eröffnungsvorbereitungen, die Qualität des Spiels und der Kampfgeist sind beeindruckend. Ein Beispiel dafür waren heute mehrere Auseinandersetzungen. Groß in Form ist Wesley So, der einen so starken Großmeister wie Anton Demchenko wie einen Schuljungen aussehen ließ und souverän in die nächste Runde einzog. Noch beeindruckender war die Leistung der großen iranischen Schachhoffnung Alireza Firouzja, der bisher selten Gegner um die 2700 hatte. Wie er heute den enorm starken Russen Daniil Dubov bezwang, ist ein deutliches Zeichen, dass er einer von Wenigen ist, der das Zeug hat in Zukunft Schachweltmeister zu werden. Wie schon mal an dieser Stelle erwähnt ist sein Eloaufstieg ähnlich und offenbar unaufhaltsam wie er beim amtierenden Weltmeister Carlsen war. Auch Sarin Nihal ist ein solcher Kandidat, doch er kassierte heute eine völlig unnötige Niederlage gegen Eltaj Safarli. Er hatte in besserer Stellung einen bösen Blackout und stelle eine Figur zum 1:1 ein. Überaus souverän zogen Sergey Karjakin und Maxime Vachier-Lagrave in die nächste Runde ein. Beide siegen gegen Sevian und Kovalenko jeweils mit 2:0. Wunderbar aus deutscher Sicht ist die Sensation, die Liviu-Dieter Nisipeanu gegen Hikaru Nakamura schaffte. Die deutsche Nummer Eins stand auch heute klar auf Gewinn, gab dem Weltklassemann aus den USA aber ein Gnadenremis um den Einzug in die nächste Runde zu sichern. Niklas Huschenbeth hatte großes Glück nicht zu verlieren. Nikita Vitiugov hätte einen zwingenden Gewinnabwicklung ausführen können, sah diese Möglichkeit jedoch nicht und Huschenbeth entkam ins Remis. Beide kämpfen im Tiebreak weiter. Eine weitere Sensation nach seinem Sieg über Bu schaffte der Chinese Xiangyu Xu, der Ernesto Inarkiev keine Chance ließ. Aus einer sehr schlechten Stellung heraus konnte sich Ian Nepomniachtchi heute gegen Alexandr Predke mit 1,5:0,5 durchsetzen. Folgende entscheidende Ergebnisse gab es noch: Harikrishna-Fedoseev 1,5:0,5, Aronian-Maghsoodloo 1,5:0,5, Hao Wang-Maxim Rodshtein 1,5:0,5, Santosh Gujrathi Vidit-Aleksandr Rakhmanov 1,5:0,5, Evgeny Tomashevsky-Chithambaram Aravindh 1,5:0,5, Dmitry Andreikin-Rinat Jumabayev 1,5:0,5, Jan-Krzysztof Duda-Tamir Nabaty 2:0, Shakhriyar Mamedyarov-Rustam Kasimdzhanov 1,5:0,5, Vladislav Artemiev-Ivan Cheparinov 1,5:0,5, Quang Liem Le-Anton Korobov 1,5:0,5. OffizielleSeite

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Grand Prix: Indische Damen rücken vor

Die beiden indischen Spitzenspielerinnen Dronavalli Harika und Humpy Koneru haben jeweils Weißsiege eingefahren. Koneru, die eine private Auszeit genommen hatte, meldete sich mit einem überaus klaren Weißsieg in nur 20 Zügen gegen Alina Kashlinskaya zurück. Harika schlug Marie Sebag mit der selten anzutreffenden Bird-Eröffnung (1.f4). Im Grunde war es ein Leningrad-Holländer im Anzug, den sie zum Sieg führte. Elisabeth Pähtz mühte sich etwas rauszuholen gegen Pia Cramling, doch die Schwedin verteidigte sich umsichtig und holte ein Remis. Das Spitzenspiel Gunina-Goryachkina endete mit einem gerechten Remis wie auch die übrigen Partien. OffizielleSeite

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World Cup: Nisipeanu brilliert gegen Nakamura

Eine wunderbare Nachricht für alle deutschen Schachfans. Die Nummer Eins des Landes, Liviu-Dieter Nisipeanu, hat heute zugeschlagen und Hikaru Nakamura in einer brillanten Partie geschlagen. Nisipeanu wählte die Katalanische Eröffnung und spielte sehr mutig eine scheinbar riskante Variante unter Damenopfer. Nisipeanu hatte 27 Minuten nachgedacht und diese erstaunliche Variante offensichtlich am Brett entdeckt. Ein wahrhaft großartiges Stellungsgefühl, das den deutschen Spitzenmann zu dieser Entscheidung führte. Bei bestem Spiel hätte Nakamura mit 14...Da5 die Stellung im Gleichgewicht halten können, doch er griff mit dem Bauernzug nach e5 fehl und verlor sang- und klanglos nach perfekter Verwertung durch Nisipeanu. Eine Partie auf die man stolz sein kann. Nikals Huschenbeth lieferte sich einen interessanten Schlagabtausch gegen den langjährigen Weltklassemann Nikita Vitiugov und es wurde ein gerechtes Remis. Etwas glücklich war das Remis des Turnierfavoriten Liren Ding gegen Sergei Movsesian. Der Armenier hätte mit den schwarzen Steinen eine gewinnbringende Möglichkeit gehabt, die er jedoch ausließ. Vorgelegt hat Pentala Harikrishna gegen Vladimir Fedoseev in einem Abtausch-Damengambit. Der Russe hatte sich in einer Abwicklung verrechnet und verlor eine Figur. Eine starke Partie gelang auch Sergey Karjakin, der in seiner Partie gegen Samuel Sevian voll auf sein Läuferpaar und seine Endspielstärke setzte und dieses Konzept ging voll auf. Beeindruckend auch der leicht aussehende Schwarzsieg von Evgeny Tomashevsky gegen den indischen GM Chithambaram Aravindh. Die Reihe an hervorragenden Partien setzte Anton David Guijarro fort, der den favorisierten Yi Wei mit Schwarz bezwang. Sein ganzes ungeheuer großes Potential zeigte Sarin Nihal bei seinem Weißsieg gegen den aserbaidschanischen Großmeister Eltaj Safarli. Es gab folgende weitere Tagessiege: Mamedyarov-Kasimdzhanov 1:0, Nabaty-Duda 0:1, Vachier-Lagrave-Kovalenko 1:0, Maghsoodloo-Aronian 0:1, Artemiev-Cheparinov 1:0.OffizielleSeite

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Grand Prix: Achtungserfolg für Pähtz

Elisabeth Pähtz musste heute gegen die WM-Finalistin Aleksandra Goryachkina mit den schwarzen Steinen antreten. Wahrlich keine leichte Aufgabe, denn Goryachkina hat vielfach bewiesen welch gefährliche Gegnerin sie ist. Die junge Russin spielte eine giftige Variante gegen den scheinbar harmlosen Abtausch-Slawen. Das Problem ist, dass Weiß immer etwas Vorteil und Druck hat. Pähtz widerstand diesem mit einer sehr guten Verteidigungsleistung in einem Turmendspiel und erreichte Remis. Tabellenführerin ist Valentina Gunina, die heute ihren zweiten Sieg eingefahren hat. Ihre Kontrahentin Alexandra Kosteniuk stand nach der Eröffnung laut den Engines auf Gewinn, sah aber die sich bietenden Möglichkeiten nicht und verlor schließlich kläglich nach schlechter Leistung. Es sollte der einzige Sieg des Tages bleiben. Elisabeth Pähtz hat in Runde drei die weißen Steine und wird gegen Pia Cramling vermutlich angreifen um einen vollen Punkt einzufahren. OffizielleSeite

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Weltcup: Auch Nisipeanu eine Runde weiter

Die erste Runde des Weltcups in Khanty Mansiysk ist beendet und sie wurde zu einem erfolgreichen Auftakt für die beiden deutschen Großmeister Niklas Huschenbeth und Liviu-Dieter Nisipeanu. Letzterer konnte sich heute im Tiebreak in den Schnellpartien mit 2,5:1,5 gegen seinen früheren Landsmann Mircea-Emilian Parligras durchsetzen. Es gab auch heute Überraschungen. Der Niederländer Benjamin Bok schlug den höher eingeschätzten Ivan Saric mit 2,5:1,5 und das gleiche gelang Amin Tabatabaei gegen Bassem Amin mit 2,5:1,5. Für eine Sensation im innerchinesischen Duell sorgte Xiangyu Xu, der den Riesen Xiangzhi Bu mit 3,5:2,5 ausschaltete. Mit dem gleichen Ergebnis schlug Eltaj Safarli den favorisierten US-Amerikaner Sam Shankland. Chithambaram Aravindh schaltete den englischen Routinier Michael Adams mit 4,5:3,5 aus. Nisipeanu trifft in der nächsten Runde auf Hikaru Nakamura. OffizielleSeite

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Erstellt: Donnerstag, 12. September 2019