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WM in Dubai während der EXPO

Die Fide verkündete jetzt den Plan, dass die Weltmeisterschaft mit Magnus Carlsen und seinem noch zu ermittelnden Herausforderer (Sieger des verschobenen Kandidatenturniers)  in Dubai während der Expo (Weltausstellung) stattfinden solle. Geplant ist der Termin 24.November bis 16. Dezember. Die Expo ist eine herausragende Veranstaltung mit futuristischen Pavillons vieler Länder, die ihre handwerklichen und vor allem technischen Neuerungen vorstellen werden. Die Expo im Jahr 2000 fand in Hannover statt. fide

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Donchenko verpasst Sieg und verliert

Es hätte ein großer Tag für Alexander Donchenko werden können, denn er spielte den Weltklassemann Maxime Vachier-Lagrave in der Eröffnung mit den schwarzen Steinen an die Wand in einem geschlossenen Caro-Kann mit 3.f3. Bereits nach 18 Zügen hatte Donchenko wohl schon eine Gewinnstellung. Im 16. Zug hätte Donchenko einen mit c3 einen tollen Zug gehabt, der die Partie wohl bald entscheiden hätte. Aber auch sein Zug hätte den Sieg bringen müssen, aber dann spielte die deutsche Nummer Eins einen ungenauen Zug nach dem anderen und der Franzose erreichte tatsächlich wieder eine spielbare Stellung. In einer ausgeglichenen Stellung schaffte es der Franzose den nun nach den verpassten Chancen angeschlagenen jungen Deutschen und gewann sogar. noch. Im absoluten Spitzenspiel zwischen Fabiano Caruana und Magnus Carlsen erreichte Carlsen letztlich in bedenklicher Stellung noch ein Remis. Der große Sieger dieser Runde 10 heißt Anish Giri, der den Polen Wojtaszek mit einem sehenswerten Schlusszug bezwang. Immens stark präsentiert sich nach wie vor Andrey Esipenko, der immer noch ungeschlagen ist und gegen David Anton Guijarro gewann. Die übrigen Partien endeten mir Remis. Es führt Anish Giri mit 7 Punkten vor Esipenko, Firouzja und Caruana mit je 6,5. In Runde 11 kommt es zum brisanten Duell Carlsen-Giri. Carlsen muss gewinnen um noch um den Turniersieg mitspielen zu können. chess24

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Charlotte Invitational - GM

Charlotte ist eine Großstadt in North Carolina mit fast 900 000 Einwohnern. Dort findet jedes Jahr ein Großmeister-Einladungsturnier statt. Im Zehnerfeld konnte sich der polnische Elofavorit Aleksander Mista mit 6 Punkten durchsetzen vor dem punktgleichen und sehr stark aufgetretenen Georgier IM Zurab Javakhadze. Den dritten Platz holte sich der russische GM Vladimir Belous mit 5,5 Punkten.  

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Caruana, Giri und Carlsen mit Siegen

Weltmeister Magnus Carlsen hat heute einen glücklichen Sieg gegen Nils Grandelius geschafft. Der Schwede hatte allerdings in einer ausgeglichenen Stellung einen kapitalen Bock geschossen statt mit einem kleinen Trick im 30. Zug das Gleichgewicht aufrecht zu erhalten. Fabiano Caruana überraschte mit der Königsindischen Verteidigung und hatte dazu eine seltene Variante mit Lg4 vorbereitet. Er zeigte dabei eine erstaunliche Strategie indem er das Läuferpaar aufgab und sogar den schwarzfeldrigen Läufer gegen einen Springer tauschte. Damit hatte sein Kontrahent Radoslaw Wojtaszek sicherlich nicht gerechnet. Es war in der Folge verblüffend zu sehen wie sich die Partie entwickelte. Der Pole fand keine Anhaltspunkte seine Stellung zu verbessern. Es war sogar so, dass die Springer sich als stärker herausstellten als das Läuferpaar in der speziellen Stellung. Caruana gewann mit erstaunlicher Leichtigkeit und Präzision. Ein für seine Verhältnisse sehr schwaches Turnier spielt der Franzose Maxime Vachier-Lagrave. Sein Gegner Giri gilt ähnlich zäh wie er selbst. Den Unterschied machte heute die Tatsache, dass Giri genauer als MVL spielte. Der Franzose leistete sich einige Ungenauigkeiten in einem Najdorf-Sizilianer und verlor zurecht. Alexander Donchenko erreichte ein sicheres Remis in einem geschlossenen Spanier gegen Jorden van Foreest und auch das Spitzenspiel der beiden jungen Stars Firouzja gegen Esipenko endete mit Remis. David Anton Guijarro hätte wohl etwas mehr aus seiner Stellung gegen Harikrishna herausholen können. Es führen nun mit je 6 Punkten Caruana, Firouza und Giri. chess24

 

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Esipenko verprügelt Carlsen

Eine Partie mit Wow-Effekt! Der junge Russe Andrey Esipenko schlug den Weltmeister heute nicht nur, nein, er verprügelte ihn regelrecht. In jeder Partiephase brillierte der 18-Jährige. Eine tolle Eröffnungswahl, riskant und voller Dynamik mit Bauernopfer. Er hielt und baute seine Initiative leerbuchmäßig aus und erstickte die Gegenspielversuche der Nummer Eins der Welt im Keime mit gnadenlos präzister Technik. Ein großartige Partie, die in manchem Buch zu finden sein wird. Man hätte meinen können Alpha Zero "sitzt dem Weltmeister gegenüber. Es war der Tag der Youngsters, denn auch der 17-jährige Alireza Firouzja spielte eine sehr gute Parie in einem Slawen und bezwang mit Schwarz Pentala Harikrishna, der allerdings mit 37.Sf4 einen sehr schlechten Zug machte, aber der Vorteil lag da schon beim Iraner der dann sicher gewann. Firouzja führt nun mit 5,5 Punkten als Jüngster aller Teilnehmer vor Giri, van Foreest, Caruana und Esipenko. Alexander Donchenko kam gegen Aryan Tari nicht über ein Remis hinaus und bleibt Letzter mit 2,5 Punkten, was in diesem Feld als Nachrücker ins Turnier keine Schande ist. Die übrigen Partien endeten auch mit Remis. chess24

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Entscheidungsfreudiger Tag in Wijk aan Zee

Die seit der Filmserie Damengambit (mit der immens talentierten Schauspielerin Anya Talyor Joy) gewachsene Schachgemeinde erlebte heute einen erfreulich unternehmenslustigen Tag mit vielen Entscheidungen am Brett. Vor allem die niederländischen Fans kamen heute auf ihre Kosten, denn die Lokalmatadoren Anish Giri und Jorden van Foreest kamen zu Siegen. Letzterer überraschte den Norweger Tari mit einer selten gespielten Variante im Spanier und gewann klar. Anish Giri schlug  Nils Grandelius nach einem groben Bock des Schweden in einem Najdorf Sizilianer. Eine weitere Pleite in der Bauernraub-Variante erlebte Maxime Vachier-Lagrave gegen Fabiano Caruana. Der US-Amerikaner siegte ganz offensichtlich mit einer vorbereiteten Variante. Der Franzose sollte seine Eröffnungswahl überdenken oder sich besser vorbereiten. Alireza Firouza ist der vierte dieser Sieger, die auch an der Tabellenspitze  mit je 4,5 Punkten stehen. Das iranische Supertalent zeigte eine vor allem in Sachen Technik  bärenstarke und erstaunlich präzise Leistung und schlug Jan-Krzysztof Duda. Eine interessante Schlacht lieferten sich Radoslaw Wojtaszek und Andrey Esipenko. Der junge Russe siegte und ist nach wie vor ungeschlagen. Weltmeister Carlsen kam gegen Harikrishna nicht über ein Remis hinaus und liegt nun bei 4 Punkten wie auch der Inder. Alexander Donchenko hatte ein paar kritische Momente zu überstehen in denen sein Konkurrent David Anton Guijarro besser hätte fortsetzen können, aber letztlich wurde es ein sicheres Remis. Morgen spielt Donchenko gegen den in der Setzliste hinter ihm rangierenden Norweger Aryan Tari und kann vielleicht seinen ersten Sieg einheimsen. Es wäre ihm zu gönnen. chess24

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Tata Steel Masters: Firouza schlägt Donchenko

Es war eine strategisch falsche Entscheidung, die Alexander Donchenko gegen das iranische Supertalent Alireza Firouzja in Schwierigkeiten brachte. Im 19. Zug spielte Donchenko das bedenkliche Sf3, aber Firouzja erkannte seinerseits seine Chance im 25. Zug mit ...a3 nicht. Danach sah es eigentlich wieder gut aus für Donchenko und beide spielten in dieser Phase nicht optimal. Der 29. Zug Le4:  jedoch war ein kapitaler Bock von Donchenko, der seine Stellung ab diesem Zeitpunkt zur Passivität verdammte. Ein toller Zug wäre stattdessen das folgerichtige 29.Tf3 gewesen mit vielversprechender Stellung. Ab diesem Zeitpunkt spielte Firouzja tadellos und sackte den ganzen Punkt ein. Ein unnötiger Partieverlust wonach Donchenko auf dem letzten Platz mit 1,5 Punkten bleibt. Nobody is perfect - das zeigte auch die Partie von Duda gegen Carlsen. Hier hätte der Weltmeister sicherlich mehr herausholen können in einer italienischen Partie. Den zweiten Tagessieg schaffte Jorden van Foreest gegen David Anton Guijarro. Es führt Nils Grandelius mit 4 Punkten nach seinem hart erkämpften  Remis gegen Fabiano Caruana. chess24

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Bis zum nackten König gegen den Weltmeister

Alexander Donchenko hat eine wahrlich reife und tolle Leistung gebracht am heutigen Tag in Wijk aan Zee. Er spielte mit Schwarz gegen den amtierenden Weltmeister und Superstar Magnus Carlsen. Dieser kämpfte erbittert um den ganzen Punkt, doch eine famose und völlig furchtlose Herangehensweise von Alexander Donchenko ließen das nicht zu und die deutsche Nummer Eins erreichte nach einer großen Schlacht das hochverdiente Remis. Mit ausgekämpften Partien gegen solche Größen kann man eine Menge lernen. Donchenko hat sein enormes Potential gezeigt und es sollte für ihn möglich sein die 2700 zu überspringen. Thema war die Najdorf-Variante im Sizilianer. Den einzigen Tagessieg schaffte der überraschend und bestens vorbereitete Schwede Nils Grandelius, der Vachier-Lagrave offensichtlich in der gespielten Variante einiges an Wissen voraus hatte. Er führt nun mit 3,5 Punkten aus den ersten 5 Runden. Offizielle Seite

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7 Remis in Wijk aan Zee

Heute können die Protagonisten des Superturniers in Wijk aan Zee entspannen am ersten Ruhetag des Turniers. In der gestrigen vierten Runde gab es ausschließlich Remispartien. Jordan van Foreest blockte den Weltmeister Magnus Carlsen ab und erreichte schließlich ein verdientes Remis. Gute Chancen für einen Gewinn hatten Nils Grandelius gegen Andrey Esipenko und in einer bestimmten Partiephase auch Fabiano Caruana gegen Harikrishna. Klare Gewinnchancen hatte Alireza Firouzja gegen Aryan Tari. Die Engines schlagen schon gewaltig aus ab dem 28.Zug, aber Firouzja sah die Möglichkeiten erstaunlicherweise nicht. Manchmal hat man den Eindruck es würde dem Blitzmonster aus dem Iran gut tun, nicht gar so viel Bulletpartien zu spielen und sich mehr auf echtes Training an seinen Schwachpunkten zu konzentrieren. Alexander Donchenko ist mental im Turnier angekommen. Er holte ein souveränes Remis gegen den starken Polen Wojtaszek. Morgen wartet Weltmeister Carlsen auf die deutsche Nummer Eins. Offizielle Seite

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Wijk: Donchenko mit Remis gegen Giri

Alexander Donchenko hat ein verdientes Remis gegen Anish Giri mit dem schwarzen Steinen erreicht. Er kam in einem Nimzoinder gut aus der Eröffnung, aber die Remisbreite wurde während der Partie nicht wirklich verlassen. Ein wichtiges Erfolgserlebnis für Donchenko in diesem Topturnier. Zwei feine Siege feierten Harikrishna mit Schwarz gegen Tabellenführer Nils Grandelius und Alireza Firouza mit Weiß gegen Anton Guijarro. Harikrishna, Carlsen, Giri, Caruana und Grandelius führen mit je 2 Punkten. Offizielle Seite

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Wijk aan Zee: Jeder Fehler wird bestraft

Alexander Donchenko muss nach zwei Runden feststellen, dass in diesem Feld jeder Fehler bestraft wird. Heute kassierte er nach zu ambitioniertem Spiel gegen Fabiano Caruana in einem Slawen eine krachende Niederlage. Vielleicht wäre die Abtauschvariante eine bessere Option gewesen gegen die Nummer Zwei der Welt um sich nach der Auftaktniederlage zu konsolidieren und ein Remis anzustreben. Aber man sollte niemandem Ambitionen vorwerfen! Überraschender Tabellenführer nach zwei Runden ist Nils Grandelius, der einen Schwarzsieg gegen Duda schaffte. Der Pole spielte sehr unachtsam und überließ dem Schweden schnell die Initiative in einer englischen Partie. Magnus Carlsen bediente sich heute der Drachenvariante im Sizilianer. und kam sogar besser aus der Eröffnung gegen David Anton Guijarro, aber am Ende konnte der Weltmeister den Vorteil nicht in einen Sieg ummünzen. Die restlchen Partien endeten auch mit Remis. Morgen spielt Donchenko mit Schwarz gegen Anish Giri. Offizielle Seite

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Tata Steel Masters: Carlsen, Grandelius und Giri

Das Tata Steel Masters startete gestern mit hochinteressanten Partien und wie schon erwähnt mit deutscher Beteiligung. Leider musste Alexander Donchenko, der sich natürlich nicht oder kaum auf das Turnier vorbereiten konnte, eine unnötige Niederlage einstecken gegen den Schweden Nils Grandelius. Der 25. Zug brachte der deutschen Nummer Eins in Schwierigkeiten, da der nach vorne gepreschte Bauer a5 ein Angriffsziel bot. Donchenko hat Energie und wird es verkraften können. Weltmeister Carlsen riskierte in seiner Partie gegen Alireza Firouzja enorm viel und bekam eine Druckstellung nach dem Opfer zweier Bauern. Firouzja hielt dem Druck nicht stand, machte den entscheidenden Fehler und gab kurz vor dem Matt auf. Hätte er den Fehler nicht gemacht, dann wäre der Angriff vermutlich nicht durchgedrungen. Eine Zockerpartie des Weltmeisters. Den dritten Tagessieg in dieser Auftaktrunde schaffte Anish Giri der gegen den mutigen Aryan Tari, der in der Eröffnung eine Figur geopfert hatte, gewinnen konnte. Fabiano Caruana kam gegen den Holländer Jordan van Foreest nicht über ein Remis hinaus. Der Lokalmatador hatte schon beim vergangenen Turnier eine hervorragende Rolle gespielt und hofft auf eine Wiederholung seiner damaligen Leistung. Offizielle Seite

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Donchenko beim Tata Steel in Wijk aan Zee

Eine großartige Nachricht erreichte Alexander Donchenko in den letzten Tagen. Es ist zwar schade für Daniil Dubov, der mit einer mit Covid infizierten Person Kontakt hatte, dass er nicht antreten kann, aber für das Deutsche Schach und der Nummer Eins Alexander Donchenko wird ein Traum wahr in der Elitegruppe um Magnus Carlsen dabei zu sein. Turnierdirektor Jeroen van den Berg hatte Donchenko ausgewählt und gefragt. Die Antwort teilzunehmen kam natürlich prompt von Deutschlands Nummer Eins. In der ersten Runde kommt es zum Duell gegen Nils Grandelius. Das Spitzenspiel lautet Carlsen-Firouzja. Offizielle Seite

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Howell souveräner Sieger beim Online Caplin Hastings

Einen überaus souveränen Turniersieg trug einer der Favoriten beim Caplin Online Hastings-Turnier davon. Trotz eines sehr stark besetzten Feldes setzte sich David Howell mit großartigen 9 Punkten aus 11 Runden durch und blieb damit als Einziger ungeschlagen. Den zweiten Platz belegte Luke McShane (7,5) vor Elofavorit Michael Adams mit 7 Punkten. Der kürzlich zum Blitzschach-Online-Europameister gekürte Gawain Jones musste mit dem 4. Platz bei 6,5 Punkten vorlieb nehmen. chessbase

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GM Yuffa triumphiert in Roquetas de Mar

Im spanischen Roquetas de Mar an der Costa de Almeria fand ein gut besetztes Einladungsturnier statt. 6 Spanier saßen 4 ausländischen Gästen gegenüber. Letztere konnten die ersten vier Plätze belegen, was nicht verwundert, denn sie waren auch die Favoriten. Es siegte überaus souverän der russische GM Daniel Yuffa mit 7,5 Punkten. Den zweiten Platz belegte GM Vitaly Suvik aus der Ukraine vor GM Tomas Sosa aus Argentinien (beide mit 6,5 Punkten). chess24

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IM Warmerdam gewinnt Vergani Cup

Der internationale Meister Max Warmerdam aus den Niederlanden hat einen großen Erfolg in Italien gefeiert. In Bassano Del Grappa gewann er nicht nur das stark besetzte Turnier mit 7 Punkten aus 9 Runden, sondern erfüllte damit auch seine dritte Großmeister-Norm. Den Titel hat er nun sicher, weil er auch schon die 2500 Elo überschritten hat. Den zweiten Platz belegte GM Bilel Belahcene (Algerien) vor IM Hans Moke Niemann (USA) - beide mit 6,5 Punkten. WIM Annmarie Mütsch und FM Marco Dobrikov erreichten die Plätze 17 und 18 bei jeweils 5 Punkten. chess-results

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Donchenko krönt Turniersieg mit weiterem Punkt

Eine großartige professionelle und ehrgeizige Einstellung zeigte Alexander Donchenko in der Schlussrunde des Krakau Schachfestivals. Obwohl ihm ein Remis genügt hätte, schlug er nach einer starken Partie erneut zu und holte am Ende beeindruckende 8 Punkte aus den 9 Runden. Er hatte 2 GM, 4 IM und 3 FM zum Gegner. Damit klettert seine Elozahl auf 2678 und somit auf Ranglistenplatz 57 in der Live-Weltrangliste. Den zweiten Platz belegte IM Igor Janik mit 7 vor Mateusz Bartel mit 6,5 Punkten. Daniel Kopylow belegte Rang 14 mit 5,5 Punkten. Offizielle Seite

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Donchenko in Krakau: Remis reicht zum Turniersieg

Alexander Donchenko ist groß in Form und holte auch heute einen Schwarzsieg gegen den polnischen FM Franciszek Sernecki. Mit diesem Erfolg erspielte er sich einen ganzen Punkt Vorsprung vor dem Rest des Feldes und damit genügt in der morgigen Schlussrunde ein Remis gegen IM Szymon Gumularz aus Polen zum alleinigen Turniersieg. Der Gewinner kassiert 1800 Euro. Offizielle Seite

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Radjabov gewinnt Airthings Masters

Der Aserbaidschaner Teimour Radjabov ist verdienter Sieger des Airthings Masters und um 60.000 Dollar reicher. Er setzte sich auch am zweiten Finaltag gegen Levon Aronian mit 2,5:1,5 durch. Der Sieg hätte sogar noch höher ausfallen können. Eine großartige Vorstellung von Radjabov und es ist in der Tat jammerschade, dass er auf das Kandiatenfinale verzichtet hatte. Mit diesem Sieg hat er sich auch schon für das Grand Final im September der Turnierserie Champions Tour qualifiziert. Den dritten Platz erreichte Maxime Vachier-Lagrave, der gegen Daniil Dubov mit 2,5:1,5 gewann. chess24

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Airthings Masters: Vorteil Radjabov

Teimour Radjabov spielt groß auf beim Finale des Airthings Masters und das vor allem positionell. Das erste Mini-Duell gegen Levon gewann er mit 2,5:1,5. Er zeigt sich flexibel und spielte sowohl Sizilianisch als auch die Berliner Mauer im Spanier. In so einer großen Form wäre Radjabov durchaus ein Favorit im Kandidatenfinale gewesen, auf das er wegen der Corona-Pandemie verzichtet hatte. Im Spiel um Platz drei schenkten sich Vachier-Lagrave und Dubov nichts. Nach vier entschiedenen Partien steht es 2:2. chess24

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Donchenko mit Glanzpartie zur Führung

Nach einer bärenstarken Vorstellung hat Alexander Donchenko die alleinige Führung beim Schachfestival in Krakau übernommen. Seine Glanzpartie gegen IM Marcin Sieciechowicz  in Runde 7 bescherte ihm den Platz an der Sonne mit 6 Punkten. Dahinter liegen GM Mateusz Bartel und IM Igor Janik mit je 5,5 Punkten. Daniel und Michael Kopylow liegen mit 4,5 Punkten ebenfalls gut im vorderen Feld. chess24

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Airthings Masters: Radjabov und Aronian im Finale

Mit erstaunlicher Souveränität haben Teimour Radjabov und Levon Aronian ihre Halbfinals gegen ihre Kontrahenten dominiert. Radjabov gewann einmal mit 2:0 und mit 3:1 gegen Daniil Dubov. Radjabov gelang es unübersichtiche Komplikationen zu vermeiden und stellte sich positionell als der klar bessere Spieler heraus. Wie kreativ und ebenfalls positionell stark er spielen kann zeigte auch Levon Aronian, der Maxim Vachier-Lagrave mit 3:1 und 2:1 keine Chance ließ. Das Finale zwischen den beiden Siegern und auch das Spiel um Platz 3 startet morgen ab 15 Uhr. chess24

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Liebe Schachfreunde!

Ein besseres Jahr wartet auf uns alle! Der griechische Philosoph Epikur empfahl vor ca. 2300 Jahren:

„Gewöhne dich daran zu glauben, dass der Tod keine Bedeutung für uns hat. Denn alles, was gut, und alles, was schlecht ist, ist Sache der Wahrnehmung. Der Verlust der Wahrnehmung aber ist der Tod. Daher macht die richtige Erkenntnis, dass der Tod keine Bedeutung für uns hat, die Vergänglichkeit des Lebens zu einer Quelle der Lust."

In diesem Sinne auf zu uneingeschränkter Lebensfreude im Jahre 2021 und das Beste für Sie alle wünscht schach.com!

Epikur

 

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Yangyi Yu und Zhongyi Tan sind chinesische Landesmeister

Die beiden neuen Landesmeister des Schachlandes China sind Stars im Reich der Mitte. Bei den Damen konnte sich Zhongyi Tan erwartungsgemäß mit 8 Punkten aus 11 Runden durchsetzen, denn die Damenkonkurrenz war nicht so stark besetzt. Den zweiten Platz erreichte Qi Guo vor Mo Zhai mit jeweils 7,5 Punkten. Bei den Herren gab es ein äußerst knappes Rennen zwischen drei Spielern. Letztlich konnte sich Yangyi Yu wegen des besseres Ergebnisses in den direkten Duellen mit 8 Punkten vor seinen punktgleichen Konkurrenten Shanglei Lu und Yi Wei durchsetzen. chess24

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Donchenko im Spitzenquartett

Großmeister Alexander Donchenko hat einen guten Start beim Schachfestival in Krakau hingelegt. Er startete mit 3 aus 3 in dem er auch IM Igor Janik schlug. Heute kam es nun zum Aufeinandertreffen zwischen den beiden Topfavoriten des Turniers. Donchenko mit Schwarz gegen Mateusz Bartel. Donchenko holte ein lockeres Remis nach 16 Zügen. Beide Genannten sind teil eines Führungsquartetts. Hinzugesellt haben sich die beiden heute siegreichen GM Daniel Sadzikowski und FM Jakub Seemann. chess24

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Erstellt: Mittwoch, 30. Dezember 2020