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Imperia Open mit deutscher Beteiligung

Das Imperia Open in der gleichnamigen italienischen Stadt ging heute zu Ende. Es waren einige starke deutsche Spieler dabei, die sich vorne platzieren konnten. Es siegte der ukrainische GM Yuri Solodovnichenko mit 6,5 Punkten vor dem punktgleichen franzöischen IM Pierre Laurent-Paoli. Die Plätze 3 und 4 gingen an die deutschen Spieler IM Adrian Gschnitzer und IM Lev Yankelevich mit je 6 Punkten. chess-results

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Norway Chess: Carlsen verliert

Die erste Halbzeit des Norway Chess Turniers war nicht gerade eine Quelle der WM-Motivation bzw. des nötigen Selbstbewusstseins für Magnus Carlsen. Er gewann keine einzige klassische Turnierpartie und heute kassierte er eine verdiente Niederlage gegen Sergey Karjakin nach vielen Ungenauigkeiten in seinem Spiel. Thema war der Sweshnikov-Sizilianer mit 7.Sd5.. Carlsen kam wie fast immer in diesem System sehr gut aus der Eröffnung. Nach 24 Zügen stand er laut Engines sehr gut, traf dann aber eine schlechte Entscheidung das angebotene Qualitätsopfer anzunehmen statt Lc5 zu spielen. Danach kam er in die Defensive. Beide spielten nicht optimal weiter, aber dann kam der entscheidende Fehler im 42. Zug. Karjakin verwertete dann mit guter Technik. Alireza Firouza gelang sein erster Sieg nach starker Leistung gegen Aryan Tari. Remis gab es in Nepomniachtchi gegen Rapport und einen Sieg des WM-Herausforderers im Armageddon. Es führt immer noch Rapport mit 9,5 vor Nepomniachtchi 8,5 und Karjakin mit 7. Carlsen liegt auf Platz 4 mit 6 Punkten vor dem punktgleichen Firouzja und Aryan Tari mit 3 Punkten. chess24

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GM Haba gewinnt Ortenburg Open

Die Schachopen in Deutschland sind nach wie vor relativ rar im Vergleich zu früher. Eines fand nun im niederbayerischen Ortenburg statt. Insgesamt 98 SpielerInnen waren bei A- und B-Open dabei. Das A-Open gewann der große Favorit GM Petr Haba (Tschechien) des an der Spitze nicht stark besetzten Opens mit 4,5 Punkten knapp vor dem punktgleichen Überraschungsmann Harald Koppen (SF Deisenhofen). Den dritten Platz eroberte Waldemar Golder (SC Gröbenzell) mit 4 Punkten. Offizielle Seite

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Online-Olympiade: Deutschland knapp gescheitert

Bei der Online-Olympiade ist Deutschland leider nach heroischem Kampf ausgeschieden. Es blieb am Ende nur der undankbare dritte Platz, aber im Grunde kann man den auch als Erfolg werten, denn man ließ starke Nationen wie Israel, Spanien, Italien und Tschechien hinter sich. Fast alle deutschen Spieler erzielten positive Resultate. Qualifiziert für die nächste Runde haben sich die hochfavorisierten Russen und Ukrainer. Es kommt nun zu folgenden Duellen:

Kasachstan-USA, Ukraine-Indien, Russland-Ungarn und China-Polen

schachbund

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Norway Chess: Nepo gewinnt Nachholpartie

Ian Nepomniachtchi hat sich auf Platz zwei des Norway Chess Turniers befördert. Er profitierte von einem verblüffenden Fehlgriff, der an Fischers Fehlgriff Lh2: im WM-Kampf 1972 erinnert. Mit 17....La2:  sorgte er selbst für die Aussperrung seines Läufers und großen Vorteil des WM-Herausforderers, der sich diese Chance nicht nehmen ließ den ganzen Punkt einzusacken. Nach dieser Nachholpartie auf Runde 1 ist das Tabellenbild wieder gerade. Nepomniachtchi hat nun 7 Punkte und liegt vor seinem WM-Kontrahenten Magnus Carlsen. In Runde 5 kommt es zum Spitzenduell Nepomniachtchi-Rapport. chess24

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Carlsen, der Armageddon-König

Weltmeister Carlsen gewinnt keine Turnierpartie in Stavanger beim Norway Chess Superturnier, setzt sich aber jedes Mal in der Armageddon-Partie durch. So auch in Runde 4 gegen seinen WM-Herausforderer Ian Nepomniachtchi. Carlsen hatte bereits Vorteil erlangt ehe sich Nepomniachtchi verlustbringend verrechnete. Der einzige Spieler der bisher Turnierpartien gewinnen konnte ist der nun Top10-Mann Richard Rapport, der immer reiferes Schach spielt. Seine hinzukommende Kreativität macht ihn zu einem besonders gefährlichen Gegner. Sein Konzept besonders sicher und doch aktiv gegen Firouzjas Gründfeldinder zu spielen ging voll auf. Rapport baute Druck auf der C-Linie auf und hatte das Läuferpaar auf seiner Seite. Eine tolle und sehenswerte Partie, die ihm die klare Führung mit 8,5 Punkten einbringt, denn Siege in der Turnierpartie bringen 3 Punkte. Carlsen hat bisher 6 Punkte gesammelt. Nach dem Remis in der klassischen Partie konnte sich Karjakin im Armageddon mit Schwarz gegen Aryan Tari durchsetzen. chess24

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Dominguez gewinnt 9LX Champions Showdown

Das Weltklasseturnier im Fischer Random Schach in Saint Louis wurde in dieser Nacht von Leinier Dominguez gewonnen. Er kassierte dafür 37.500 Dollar. Als Einziger konnte der in Kuba geborene US-Amerikaner 6 Punkte erreichen. Entscheidend war sein Schwarzsieg in der Schlussrunde gegen Levon Aronian. Garry Kasparov, mittlerweile 58 Jahre alt,  hatte bis zuletzt Chancen auf den Turniersieg, verlor aber in der letzten Runde gegen Maxime Vachier-Lagrave, doch er hat wieder einmal gezeigt wie stark eine inaktive Legende in Rente noch spielen kann. Immerhin hat er aktuelle Stars wie Caruana, Aronian, Mamedyarov, Nakamura und Svidler hinter sich gelassen. Den zweiten Platz sicherte sich Vachier-Lagrave mit 5,5 Punkten vor dem punktgleichen überraschend starken Sam Shankland. Offizielle Seite

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Frauenbundesliga: Bad Königshofen Deutscher Meister

Fast ganze zwei Jahre hat es gedauert bis die Frauenschachbundesliga abgeschlossen werden konnte. Die erste Runde wurde am 14.9.2019 gespielt. Natürlich kam es wegen Corona zu Problemen mit den Aufstellungen hinsichtlich Spielerinnen aus dem Ausland. Nun ist die Saison endlich abgeschlossen und Bad Königshofen konnte sich letztlich mit einem Zähler Vorsprung zum Deutschen Meister küren. Dahinter wurde Schäbisch Hall Zweiter vor den punktgleichen Damen aus Baden-Baden. Einen ausführlichen Bericht sehen Sie auf folgendem Link. chess-international

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Norway Chess: Carlsen vom Glück verfolgt

Weltmeister Magnus Carlsen ist weiter vom Glück verfolgt bei seinem Heimturnier Norway Chess in Stavanger. In Runde 2 sprang er erneut von der Schaufel, dieses Mal in der Turnierpartie gegen seinen Landsmann Aryan Tari. Es ist anzunehmen, dass Carlsen seine WM-Vorbereitung nicht zeigt und Systeme spielt, die er in Dubai nicht spielen wird. Nach italienischer Eröffnung kam er bald in eine schlechte Stellung und wurde glatt überspielt. Es ist unglaublich, dass Tari den Gewinnzug 26...Tf2 nicht gesehen hat, aber so war es. Er versäumte damit die einmalige Gelegenheit seinen großen Landsmann mal und sogar mit den schwarzen Steinen zu schlagen. So entkam Carlsen ins Remis und gewann im Armageddon. Auch in den anderen beiden Partien gab es Remis. Im Armageddon konnte sich Nepomniachtchi gegen Firouzja mit einem Sieg durchsetzen und Richard Rapport mit einem Schwarzremis gegen Sergey Karjakin. In Runde 3 gab es ebenfalls drei Remis in den Turnierpartien. Der Weltmeister wählte die Königsindische Verteidigung und eine spektakuläre Variante, die Remis gegen Richard Rapport nach Zugwiederholung brachte. Im Armageddon konnte Carlsen ein Schwarzremis erreichen. Siege im Armageddon schafften Karjakin gegen Firouzja und Nepomniachtchi gegen Tari. Die Tabelle ist noch nicht aussagekräftig da Nepomniachtchi und Karjakin ihr Duell nachholen müssen. Offizielle Seite

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Champions Showdown 9 LX mit Kasparov

 Zehn Weltklassespieler inklusive der Schachlegende Garry Kasparov treten in Saint Louis zum Champions Showdown in der LX9 Schachvariante an, die auch als Fischer-Random Schach bekannt ist. Kasparov hatte kürzlich ein Desaster im "Normalen Schach" beim Rapid- und Blitzschach erlebt, aber in dieser Variante konnte er sein Können wieder mal zeigen bisher. Nach 6 gespielten Runden liegt er auf Platz 4 mit 3,5 Punkten. Das kann sich sehen lassen. Er schlug Sam Shankland und keinen Geringeren als Levon Aronian. An der Spitze des Feldes liegt Leinier Dominguez mit 4,5 Punkten vor Fabiano Caruana mit 4 Punkten. Neben Kasparov haben noch Maxime Vachier-Lagrave und Sam Shankland 3,5 Punkte. Heute folgt der letzte Turniertag. Der Preisfond kann sich bei diesem kurzen Turnier sehen lassen - 150 000 Dollar, wobei der Sieger 37500 einstreichen wird. Offizielle Seite

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Norway Chess mit Carlsen und Nepo

Das Weltklasseturnier Norway Chess startete gestern in Stavanger, einer 130 000-Einwohner Stadt im Südwesten Norwegens. Aufgrund von Visaproblemen konnte die Partie Nepomniachtchi gegen Karjakin nicht stattfinden und wird entsprechend nachgeholt innerhalb des Turniers. Es gab einen fulminanten und interessanten Start in den anderen beiden Partien. Das Heft in die Hand nahm bald der neue Top-10-Spieler Richard Rapport, der nun schon seit einiger Zeit Ungarns Nummer Eins ist. Er bezwang Aryan Tari in einem Franzosen mit den schwarzen Steinen. Der Norweger hat es dem Ungarn zu leicht gemacht eine dominante Stellung zu erhalten. Wesentlich umkämpfter war das Duell Alireza Firouzja gegen Weltmesiter Magnus Carlsen. Das Remis in der klassischen Partie war gerecht. Es folgte wie die Regularien es wollen eine Armageddon-Partie um den Sieger zu ermitteln, in der Carlsen Schwarz hatte. Firouzja stand haushoch auf Gewinn und verblüffte wohl alle Schachfans, indem er diese so klare Gewinnstellung noch zum Remis verdarb. Carlsen wird es selbst kaum geglaubt haben wie sehr er diesmal vom Glück verfolgt wurde. Während Firouzja 1 Punkt erhielt, bekam Carlsen für das Duell 1,5 Punkte. Offizielle Seite

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Magnus Carlsen Sieger des Aimchess US Rapid

Der Weltmeister ist gut für die zwei kommenden Events gerüstet - dem Weltklasseturnier Norway Chess in Stavanger und der Weltmeisterschaft in Dubai. Heute machte er den Sieg beim Aimchess US Rapid klar, indem er den jungen Russen Vladislav Artemiev mit 2,5:1,5 und 2,5:0,5 klar besiegte. Der Weltmeister ist gut drauf und geht natürlich auch als Favorit in die kommenden Turniere. chess24

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Vincent Keymer ist Vize-Europameister!

Mit 13 Jahren hatte der Schuljunge Vincent Keymer das erste fette Ausrufezeichen gesetzt als er das hervorragend besetzte Grenke Open gewonnen hat, was weltweit für Aufsehen sorgte. Gut drei Jahre später, nämlich am heutigen Tag, setzt das große deutsche Talent ein weiteres mit einer Elo-Performance von 2751. Mit seinem hart erkämpften Schlussrundensieg gegen Daniele Vocaturo aus Italien kommt Keymer bei der Europameisterschaft in Reykjavic auf 8,5 Punkte aus 11 Runden und wird verdient Vize-Europameister. Ein phantastisches Resultat von Keymer, der erst im November seinen 17. Geburtstag feiern wird. Um ein Haar wäre es der Titel geworden, wenn er gestern die Gewinnstellung gegen den neuen Europameister Anton Demchenko zum Sieg geführt hätte. Dem Russen ist es indes zu gönnen, da er seit vielen Jahren starke Leistungen zeigt. Keymer hat großartige Moral bewiesen und in 11 langen Runden nur zwei Schwächephasen gehabt, die ihm Punkte kosteten. Ein minimales Lehrgeld angesichts des großen Erfolges. Laut einer Informationsquelle wurde das Preisgeld der beiden Erstplatzierten geteilt und somit haben beide je 17500 Euro erhalten. Den dritten Platz holt Alexey Sarana, dem als Einzigen gelang Keymer zu bezwingen. Insgesamt war es ein großer Tag für das deutsche Schach, denn neben Keymer haben sich Niclas Huschenbeth (toller 9. Platz), Matthias Blübaum (Platz 11), Daniel Fridman (Platz 16) und Rasmus Svane (Platz 18) für den kommenden Weltcup qualifiziert. Leider konnte Liviu-Dieter Nisipeanu seine gute Stellung heute nicht verwerten und landet auf dem 25. Platz. Alexander Alexander Donchenko wird 28..chess-results

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Aimchess US Rapid: Finale Artemiev-Carlsen

Die beiden stärksten Spieler des Turniers stehen im Finale des Aimchess US Rapid Turniers. Vladislav Artemiev hat den jungen Iranger Alireza Firouzja mit 2:2, 2:2 und 2:1 im Halbfinale besiegt während Weltmeister Magnus Carlsen Levon Aronian mit 2:2, 3:1 und 3:1 klarer bezwingen konnte. Im Finale ist bereits das erste Minimatch absolviert und Carlsen behielt hier mit 2,5:1,5 die Oberhand über Artemiev. Der Russe steht in seinem erst dritten Turnier der Tour schon das zweite Mal im Finale - ein großer Erfolg. Der dritte Platz wurde nicht ausgespielt und geht an Levon Aronian. Alireza Firouzja musste das Spiel um den dritten Platz kampflos aufgrund gesundheitlicher Probleme aufgeben. chess24

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EM: Keymer verpasst klaren Sieg

Die große Nachwuchshoffnung des deutschen Schachsports Vincent Keymer hat heute nach Fehlern des Russen Anton Demchenko eine klare Gewinnstellung leider nicht verwerten können. Aber am Ende war auch das Remis ein gutes Ergebnis mit dem Keymer sicherlich leben kann, denn er hat immer noch Titelchancen. Der führende Demchenko ist alleiniger Tabellenführer mit 8 Punkten. Einen halben Zähler dahinter Keymer, Sarana, Vocaturo und der Rumäne Deac. Svane und Huschenbeth schafften heute Siege und liegen bei ebenfalls sehr guten 7 Punkten. Chancen auf die Weltcup-Qualifikation haben auch Nisipeanu, Fridman, Blübaum und Donchenko, die allesamt 6,5 Punkte haben, aber morgen wohl einen Sieg brauchen um sicher dabei zu sein. Keymer hat morgen die große Chance mit einem Weißsieg gegen Vocaturo ganz nach vorne zu kommen und sicher auf dem Treppchen zu landen. chess-results

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Senioren: Berlin und Sachsen-Anhalt verdiente deutsche Meister

Die deutschen Mannschaftsseniorenmeister der Landesverbände wurden heute in Ingolstadt gekürt. Mit einer großartigen und sehr dominanten Leistung (13 Punkte) ist Sachsen-Anhalt in der Klasse Ü 50 deutscher Meister in der Besetzung FM Mike Stolz, FM Michael Becker, FM, Dr. Thomas Höpfl und Martin Niering geworden. Den zweiten Platz belegte hier Baden mit 10 vor Württemberg 1 mit 9 Punkten. In der Klasse Ü65 siegte Berlin in der Besetzung FM Dr. Wolfram Heinig, FM Christian Syre, Jürgen Lisek, FM Michael Schulz und FM Dr. Friedrich Baumbach mit 11 Punkten knapp nach Wertung vor Nordrhein-Westphalen 1. Den dritten Platz eroberte Sachsen 1 mit 10 Punkten. Mit der Teilnahme von insgesamt 28 Teams kann man in Corona-Zeiten sehr zufrieden sein. chess-international

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Keymer schlägt auch Navara

Vincent Keymer hat einen großen Brocken aus dem Weg geräumt. In einer dramatischen Partie mit beidseitigen Fehlern schlug er die langjährige Nummer Eins David Navara mit den schwarzen Steinen nach einer englischen Eröffnung. Damit liegt Keymer an der Spitze der EM-Tabelle gemeinsam mit Rauf Mamedov und Anton Demchenko mit 6,5 Punkten. Nisipeanu, Fridman und Huschenbeth haben auch noch sehr gute Chancen sich für den Weltcup zu qualifizieren und haben 5,5 Punkte. Matthias Blübaum kassiert leider eine Niederlage gegen Velimir Ivic, der schon beim Weltcup geglänzt hatte. Keymer spielt in Runde 9 mit Weiß gegen Mamedov. chess-results

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EM: Keymer weiterhin mit Titelchancen - jetzt gegen Navara

Vincent Keymer ist nach wie vor auf einem sehr guten Weg bei der Europameisterschaft in Island. Gestern willigte er in leicht besserer Stellung in einem Benoni gegen GM Gabuzyan in ein Remis ein und nun wartet die tschechische Nummer Eins David Navara, der wie Keymer 5,5 Punkte hat. Nisipeanu hatte wohl im 18. Zug mit Se4 eine gute Möglichkeit gegen den Ungarn GM Nagy verpasst und so wurde es am Ende nur Remis. Eine schlimme Niederlage kassierte Alexander Donchenko gegen den hervorragend spielenden Anton Demchenko in einem Najdorf-Sizilianer. Auch Spartak Grigorian hatte keine Chance gegen den türkischen GM Yilmaz. Im innerdeutschen Duell zwischen Blübaum und Huschenbeth gab es ein gerechtes Remis. Während Daniel Fridman gegen GM Quparadze remis spielte, gewann Rasmus Svane gegen den Ungarn IM Petenyi. Auch in Runde 8 kommt es zu einem deutschen Duell, nämlich Grigorian-Huschenbeth. chess-results

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Aimchess: Halbfinalpaarungen stehen

Es gab eine große Überraschung in den KO-Duellen beim Aimchess US Rapid. Alireza Firouzja schaltete den supersoliden Wesley So mit 2,5:0,5, 1,5:2,5 und 1,5:0,5 aus. Hat Firouzja einen weiteren Schritt in seiner Weiterentwicklung getan? Die Zukunft wird es zeigen. Erneut stark zeigte sich Vladislav Artemiev der nach dem 2:2 und 3:1 über Leinier Dominguez ins Halbfinale einzog. Klar gewann Weltmeister Magnus Carlsen gegen Jan Krzysztof Duda mit 2,5:0,5 und nochmal 2,5:0,5. Schließlich setzte sich auch Levon Aronian gegen Shakhriyar Mamedyarov klar mit 3:1 und 2:1 durch. Die Halbfinalduelle lauten Artemiev-Firouzja und Carlsen-Aronian. chess24

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EM: Keymer mit fünftem Sieg

Es läuft gut für Vincent Keymer bei der Europameisterschaft in Reykjavik. Heute feierte er seinen fünften Sieg in der sechsten Partie und liegt hinter Tabellenführer Rauf Mamedov in der Verfolgergruppe - im Moment auf Rang 5. Schon in der Eröffnung überspielte er den polnischen GM Grzegorz Gajewski mit leichter Hand und kam zu einem klaren Sieg. Die besten 23 Spieler der Endtabelle werden sich für den nächsten Weltcup qualifizieren. Gute Chancen haben auch andere Deutsche Spitzenspieler in den noch verbleibenden 5 Runden. Liviu-Dieter Nisipeanu spielte Remis gegen Hovhannes Gabuzyan. Die Eröffnung lief sehr gut, so dass sich Nisipeanu durchaus etwas mehr hätte zutrauen können als das im 10. Zug vereinbarte Remis. Zu tollen Siegen kamen Alexander Donchenko gegen Valentin Dragnev und Spartak Grigorian gegen GM Gretarsson. Remis spielten Huschenbeth, Blübaum, Fridman und Svane. chess-results

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Aimchess: Giri - ungeschlagen ausgeschieden

Solides Schach ist schön und gut, doch für Anish Giri führten 14 Remis und 1 Sieg lediglich zum 9. Platz und dem Ausscheiden aus dem Turnier. Unglaublich und bitter für den Niederländer, was vielleicht zu einem Umdenken in Sachen Risikobereitschaft führt. Vladislav Artemiev ist der einzige weitere Akteur der ungeschlagen blieb und das als Sieger der Vorrunde des Aimchess US Rapid. Er feierte 6 Siege und kam damit auf 10,5 Punkte. Zweiter wurde Magnus Carlsen mit 10 und Dritter Levon Aronian mit 9,5 Punkten. Awonder Liang wurde Letzter mit 2,5 Punkten. Folgende Knockout-Duelle werden die Schachfans im Finalturnier mitverfolgen können: Artemiev-Dominguez, Carlsen-Duda, Firouzja-So, Aronian-Mamedyarov. chess24

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EM - Vier Deutsche an den ersten 10 Brettern

Die Überschrift deutet bereits auf einen guten Tag für die deutschen Spitzenschachspieler hin bei der EM im hohen Norden. In Runde 5 konnten Nisipeanu, Keymer, Blübaum und Donchenko Siege feiern. Remis gab es für Huschenbeth, Fridman und Svane. Einen tollen Erfolg feierte Spartak Grigorian, der das große tschechische Talent GM Thai Dai Van Nguyen schnell überspielte und mit Schwarz bezwingen konnte. Es führt nun ein Trio mit 4,5 Punkten, nämlich Gabuzyan, Lagarde und Rauf Mamedov, der den bisherigen Tabellenführer Hovhannisyan schlug. In Runde 6 kommt es zu folgenden Paarungen aus deutscher Sicht: Gabuzyan-Nisipeanu, Gajewski-Keymer, Huschenbeth-Sargissian, Thybo-Blübaum, Donchenko-Dragnev, L.van Foreest-Fridman, Grigorian-Gretarsson und Kobo-Svane. chess-results

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Aimchess: Artemiev vor Carlsen und Aronian

Der 23-jährige russische Großmeister Vladislav Artemiev st noch nicht am Ende seiner Entwicklung angelangt und wohl im Moment schon einer der Top-Schnellschachspieler der Welt - das zeigten auch seine letzten Ergebnisse in Internet-Events. Nach Tag 2 des Aimchess US-Rapid führt er mit 7,5 Punkten alleinge die Tabelle an vor Weltmeister Carlsen und Levon Aronian, die beide 7 Punkte haben. Keymer-Ersatz Awonder Liang hält sich wacker, liegt bei 2 Punkten und sammelt unschätzbare Erfahrungen in den Auseinandersetzungen mit der Weltspitze. Heute folgen die letzten 5 Runden der Vorrunde. chess24

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Hovhannisyan führt bei der EM

Der armenische Großmeister Robert Hovhannisyan hat nach einem Sieg über Niklas Huschenbeth die alleinige Führung bei der Europameisterschaft in Reykjavik übernommen. Bei genauem Spiel hätte Huschenbeth sicherlich ein Remis im Endspiel erreichen können. Einen schlechten Tag erwischte auch Matthias Blübaum, der eine völlig unnötige Niederlage gegen Anton Demchenko kassierte nachdem er in der Eröffnung die Qualität gewonnen hatte. Auch bei ihm war es ungenaues, unachtsames Spiel, das ein starkes Gegenspiel des Russen zuließ. Ein lockeres Remis mit der Sweshnikov-Variante erreichte Liviu-Dieter Nisipeanu gegen Nidjat Mamedov und Alexander Donchenko musste sich strecken um ein Weißremis gegen den starken österreichischen IM Felix Blohberger zu schaffen. Während auch Rasmus Svane Remis spielte, kamen Daniel Fridman, Vincent Keymer und Roven Vogel zu Siegen. In Runde 5 kommt es aus deutschen Sicht zu folgenden interessanten Duellen: Nisipeanu-Ivic, Huschenbeth-Grandelius, Fridman-Bjerre und im innerdeutschen Duell Keymer-Vogel.  chess24

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Innsbruck: 15-jähriger GM Sadhwani souverän

Mit 13 Jahren wurde Raunak Sadhwani Großmeister und hierzulande hat man noch nicht viel von ihm gehört, was sich seit heute geändert hat. Der nun 15-Jährige hat das Schachfestival in Innsbruck auf beeindruckende Weise dominiert und in überragender Manier mit 8 Punkten aus 9 Runden gewonnen. Lokalmatator und Turnierfavorit GM Markus Ragger wurde nur Vierter mit 6,5 Punkten. Den zweiten und dritten Platz belegten überraschenderweise FM Fulvio Zamengo (Italien, 7 Punkte) und IM Mike Ivanov aus Kanada mit 6,5 Punkten. Bester Deutscher wurde IM Dennes Abel mit 6,5 Punkten und Platz 6. Offizielle Seite

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Erstellt: Sonntag, 29. August 2021