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Gupta Commonwealth-Champion

Der indische Großmeister Gupta Abhijeet ist neuer Commonwealth Champion 2019. Er gewann das Turnier in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi mit 7,5 Punkten vor seinen Landsmännern und Großmeisterkollegen Aravindh Chithambaram und Swapnil Dhopade, die je auf 7 Punkte kamen. chess-results

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Niederländische Meisterschaft: Bärenstarke Brüder

Die auch in diesem Jahr sehr stark besetzte Niederländische Meisterschaft stand ganz im Zeichen der beiden Van Foreest-Brüder Lucas und Jorden. Beide deklassierten das namhafte Feld um 1,5 Punkte. Sie selbst holten je 5 Punkte aus 7 Runden. Im Stechen konnte sich Lucas mit 1,5:0,5 durchsetzen. Hinter ihnen landeten Benjamin Bok, Sergei Tiviakov und Ivan Sokolov mit je 3,5 Punkten. Bei den Damen gewann Iozefina Paulet mit überragenden 6 Punkten. OffizielleSeite

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Favoritensieg in Langenhagen

Beim 1. Langenhagener Sommeropen konnte sich der klare Elofavorit GM Sergei Ovsejevitsch aus der Ukraine mit 6 Punkten durchsetzen. Punktgleich hinter ihm landete die Nummer Zwei der Setzliste IM Aljoscha Feuerstack (FC St. Pauli). Schachtrainer FM Wilfried Bode erreichte Platz drei mit 5 Punkten. OffizielleSeite

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Knappes Finish in Coswig

In einem knappen Rennen um den Turniersieg beim 12.TuS Coswig Open konnte sich am Ende der Pole IM Dominik Orzech mit 5,5 Punkten vor den punktgleichen FM Martin Kapp (Schachverein Erzgebirge Stollberg) und IM Christian Troyke (Erfurter Schachklub) durchsetzen. Der einzige Großmeister im Feld Ventzislav Inkiov aus Bulgarien musste mit dem 11. Rang vorlieb nehmen. Das beliebte Turnier hatte 211 Schachfreunde angelockt. OffizielleSeite

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Wieder überragender Turniersieg Carlsens

Man kann seine Gegner kritisieren, dass sie fehlerhaft spielen oder ihm in die Varianten laufen, aber was Weltmeister Magnus Carlsen derzeit an Qualität aufs Brett bringt ist schlicht großartig und überragend. Stellvertretend dafür war heute seine Partie in einem Grünfeldinder gegen Vachier-Lagrave. Carlsen erreichte auf unscheinbare Weise leichten und dann größeren Vorteil, den er mit beängstigender Präzision zum Sieg führte. Damit gewann er das Turnier in Zagreb mit 8 Punkten aus 11 Runden. Ein Gewinner in diesem Turnier ist auch Wesley So mit 7 aus 11, der ebenfalls beeindruckendes Schach spielte und klarer Zweiter wurde. Dritter und Vierter mit je 6 Punkten wurden Fabiano Caruana und Levon Aronian, der einen schönen Elogewinn verzeichnen konnte. Anish Giri konnte heute seinen zweiten Partiegewinn feiern und zwar gegen Ian Nepomniachtchi, der das Turnier sehr gut begann und schlecht abschloss um letztlich auf 5,5 Punkte zu kommen. Gute Siegchancen verpassten heute Mamedyarov gegen Ding und Karjakin gegen Caruana. OffizielleSeite

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Rapport gewinnt Danzhou Masters

Der Ungar Richard Rapport hat verdient das Weltklasseturnier Danzhou Masters mit 4,5 Punkten aus 7 Runden gewonnen und damit 9 Elopunkte zugelegt. Mit 2744 in der Elolivetabelle ist er nun die Nummer 17 der Welt. In der Schlussrunde kam Vidit Santosh Gujrathi noch zu einem schönen Sieg in einem Katalanen gegen Wang Hao und glich seinen Score aus. Die Plätze zwei und drei belegen die Chinesen Yu Yangyi und Wei Yi mit je 4 Punkten. chess24

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Maghsoodloo-Ivanchuk 3:1

Der bald 19-jährige Iraner Parham Maghsoodloo hat einen schönen beachtenswerten Turniersieg in Leon beim dortigen 32.Masters errungen. Im Finale des Schnellschachturniers siegte er gegen die ukrainische 50-jährige Legende Vassily Ivanchuk mit einem überzeugenden 3:1. Ivanchuk setzte in der Schlusspartie alles auf eine Karte um den Ausgleich zu erreichen, aber wurde geschickt von Maghsoodloo ausgekontert. OffizielleSeite

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Lagarde gewinnt Purtichju Open

Der 25-jährige französische Großmeister Maxime Lagarde hat nach einer tollen Leistung das Purtichju Open auf Korsika gewonnen. Er schlug unter anderem Alexander Donchenko auf dem Weg dahin und holte als Einziger 7,5 Punkte. Platz zwei holte der in Europa unbekannte Überaschungsmann aus Indien Sadhwani Raunak. Michal Krasenkow aus Polen holte sich durch den Schlussrundensieg über Alexander Donchenko noch den dritten Rang. Donchenko hatte nach 5 Runden geführt, holte dann aber nur noch einen Punkt und fiel auf Platz 8 zurück. Lev Yankelevich erreichte Platz zehn mit ebenfalls 6 Punkten. OffizielleSeite

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Russian Higher League

Die Russian Higher League ist ein 9-rundiges Open, das in Jaroslawl ausgetragen wurde. Die fünf Erstplatzierten qualifizieren sich für das russische Superfinale (russische Meisterschaft). Beeindruckendes Schach zeigten die beiden Turniersieger, die jeweils 6,5 Punkte erreichten, nämlich Alexandr Predke und Alexey Sarana. Die folgenden Qualifikationsplätze mit je 6 erreichten Punkten holten Alexey Dreev, Alexander Motylev und Kirill Alekseenko. chess24

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Ausgeglichenheit pur in Zagreb

Es gab in Zagreb schon ganz tolle Runden und Partien mit aufregendem Schach. Runde 10 war leider keine solche Runde und alle Partien verliefen recht ruhig und weitgehend sehr ausgeglichen. Alle endeten mit Remis. Im mit Spannung erwarteten Duell der Spitzenreiter Wesley So gegen Magnus Carlsen spulten die Kontrahenten eine Nimzoindisch-Variante ab, die zu völligem Ausgleich führte. Offensichtlich wollten beide ihre Tabellenposition nicht riskieren. Erwähnenswert ist, dass Mamedyarov die Skaninavische Verteidigung gegen Fabiano Caruana riskierte, aber mehr als leichten Eröffnungsvorteil holte der Vizeweltmeister nicht heraus. Ähnlich verlief die Schwarzpartie von Nepomniachtchi, der Caro-Kann mit Sf6 und ef6:, was in der Weltklasse bei Turnierpartien sehr selten anzutreffen ist. Vachier-Lagrave holte letztlich nichts heraus. Carlsen steuert morgen einem weiteren beeindruckenden Turniersieg entgegen und hat es als Weißspieler mit Vachier-Lagrave zu tun. OffizielleSeite

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Leon Masters: Maghsoodloo und Ivanchuk im Finale

Die 32. Auflage des Leon Masters wird im Schnellschachmodus ausgetragen. Die Kontrahenten haben 20 Minuten Bedenkzeit für die gesamte Partie plus 10 Sekunde pro Zug. Im ersten Halbfinale konnte sich Vassily Ivanchuk bereits gestern gegen den jungen Inder Nihal Sarin mit 2,5:1,5 durchsetzen. Mit dem gleichen Ergebnis siegte heute der Jungstar aus dem Iran Parham Maghsoodloo gegen den Spanier Jaime Santos Latasa. Das Finale folgt morgen. OffizielleSeite

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Rapport übernimmt Führung

Der junge Ungar Richard Rapport, nun schon seit einiger Zeit die Nummer Eins seines Landes hat nach einem Schwarzsieg über den starken Russen Ernesto Inarkiev, die Führung auf der chinesischen Insel Hainan übernommen. In einerm eigenwilligen Aufbau in einem Dameninder übernahm er bald die Initiative und gewann im Königsangriff. Die übrigen Partien endeten mit Remis. chess24

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Mamedyarov schlägt Vishy Anand

Heute hat Shakhriyar Mamedyarov endlich seinen ersten Sieg errungen und den letzten Tabellenplatz verlassen. Er schlug Viswanathan Anand, den er wohl schon in der Eröffnung am falschen Fuß erwischt hatte. Jedenfalls war Mamedyarov besser vorbereitet in einem angenommenen Damengambit und opferte dann in aussichtsreicher Stellung die Qualität, wonach Anand sich schlecht verteidigte und verdient verlor. Magnus Carlsen lieferte sich mit Levon Aronian ein hochklassiges Duell auf Augenhöhe, in der sich beide nichts schenkten und mit einem gerechten Remis endete. Eine gute Gewinnchance hatte Ding Liren mit Schwarz gegen Fabiano Caruana, versäumte aber die vielversprechendsten Fortsetzungen. Karjakin-Giri endete ebenfalls, wie schon beinahe erwartet, völlig ereignislos in einem Remis. Alleiniger Tabellenletzter ist jetzt Hikaru Nakamura nach dem Remis gegen Vachier-Lagrave. OffizielleSeite

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Blübaum gewinnt Herforder Sparkassenopen

GM Matthias Blübaum hat einen schönen Erfolg gefeiert, indem er das 48. Herforder Sparkassenopen zum vierten Mal gewann. Er machte souveräne 8 Punkte und verwies IM Ilja Schneider (7,5) und GM Vladimir Epishin (7) auf die Plätze zwei und drei. Mehr lesen: Pressebericht

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Deutschland-Aserbaidschan 7,5:17,5

Vor dem Länderkampf gegen Aserbaidschan wusste das deutsche Team, dass es sich eine harte Nuss als Gegner ausgesucht hat. Dass die Gäste jedoch so souverän auftreten und Deutschland eine klare 7,5:17,5-Niederlage beibringen würden, konnte niemand ahnen, denn die Eloabstände waren nicht allzuhoch zwischen den Kontrahentinnen. Auf deutscher Seite muss man Sarah Hoolt hervorheben, die mit 2,5 Punkten aus vier Partien ein sehr gutes Resultat erzielte. Jana Schneider kam nur in der Schlussrunde zum Einsatz und holte ein Remis gegen die starke Gulnar Mammadova. Etwas überfordert bei diesen Gegnerinnen war Annemarie Mütsch, die alle fünf Partien und in der Schlussrunde sogar mit Weiß eine Kurzpartie verlor. Insgesamt eine auch in dieser Höhe verdiente NIederlage gegen ein Team, das enorme Turnierhärte zeigte. Es gibt viel zu tun für die Trainer der Frauen-Nationalmannschaft. Jammerschade, dass Elisabeth Pähtz, Zoya Schleining und Marta Michna nicht mehr wollen bzw. nicht mehr berücksichtigt werden. Ein voranschreitende Spitzenspielerin brächte vermutlich auch für die anderen Spielerinnen einen Motivationsschub. Von einer Krise zu sprechen ist zu früh. Die nächsten Ergebnisse in den Mannschaftswettbewerben werden zeigen, welche Perspektiven in Zukunft zu erwarten sind. OffizielleSeite

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Carlsen und So brillant

Magnus Carlsen und Wesley So sind die Männer der Stunde bei der Grand Chess Tour in Zagreb. Wesley So spielte eine tolle Partie, in der seine Strategie voll aufging gegen Hikaru Nakamura. Der 25-jährige spielt stabiler und positionell reifer als noch vor ein paar Jahren. In den entscheidenden Momenten in dieser Partie entwickelte er auch die nötige Dynamik, die Nakamura letztendlich auch keine Chance ließ. So hat nun 5,5 Punkte aus den 7 Runden und liegt einen halben Zähler hinter Weltmeister Carlsen, der den sehr schwer zu schlagenden Weißspieler Ding Liren bezwang. Zunächst hatte Ding leichten Vorteil in einem Katalanen, doch Carlsen glich aus und Carlsen hatte nach dem Damentausch das Läuferpaar und leichten Vorteil im Endspiel, den er ausbaute und sicher in einen ganzen Punkt verwandelte. Carlsen hat nun gewaltige 2881 Elo in der Live-Tabelle, 62 Punkte vor Caruana. Der Vizeweltmeister schaffte ein sehr glückliches Remis gegen Ex-Weltmeister Viswanathan Anand, der immer noch keine Partie gewinnen konnte. Eine Art Selbstzerstörung betrieb Shakhriyar Mamedyarov, der gegen Anish Giri eine krachende Niederlage bezog und bereits nach 31 Zügen aufgeben musste. Die übrigen Partien endeten mit Remis. Erstaunlich ist, dass die Taktikmonster Mamedyarov und Nakamura mit 2,5 Punkten auf den letzten Plätzen stehen. OffizielleSeite

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Artemiev und Rapport punkten voll

Beim Danzhou-GM-Turnier haben Vladislav Artemiev und Richard Rapport Siege errungen. Der junge Russe spielte eine sehr aktive und starke Partie. Schon in der Eröffnung legte er den Grundstein für den Sieg über Vidit. Damit hat er seinen Score ausgeglichen. Richard Rapport gewann gegen den "Prügelknaben" Bassem Amin aus Ägypten, der gute Möglichkeiten zum Ausgleich versäumte und nun mit nur einem Remis auf der Habenseite Letzter ist. Rapport hingegen hat nun ebenfalls 2,5 Punkte wie die führenden drei Chinesen. chess24

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Die Wirkung des Weltmeisters

Es ist sicherlich immer etwas besonderes, auch innerhalb der Topelite, wenn man gegen den Weltmeister antritt. Oft ist es erstaunlicherweise so, dass die Elitespieler, die innerhalb eines Jahres recht wenig klare Fehler machen, ausgerechnet gegen Weltmeister Carlsen außergewöhnlich heftig patzen. Das war in Giri-Carlsen so und heute auch in Nepomniachtchi-Carlsen. Der sonst recht umsichtige Nepomniachtchi nahm ein Bauernopfer des Weltmeister mit dem falschen Bauern, wonach Carlsen sofort klar auf Gewinn stand. Hätte er korrekt mit dem anderen Bauern geschlagen, wäre die Stellung ausgeglichen gewesen. Es sollte heute der einzige Sieg bleiben. Nun führt Carlsen mit 5 Punkten einen halben Zähler vor  und strebt damit nach einem weiteren Turniersieg. Einen großer Fehler und zwar in der Eröffnung, machte auch Wesley So. Sergey Karjakin hätte mit 21.Tf5: den Tag für sich entscheiden können, doch auch er sah diese Möglichkeit nicht und die Partie wurde remis. OffizielleSeite

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Länderkampf Deutschland-Aserbaidschan

Das deutsche Frauen-Nationalteam bestreitet derzeit einen interessanten Länderkamp gegen Aserbaidschan in Apolda. Die Gäste sind leicht favorisiert und bestätigen ihre Favoritenrolle. Nach drei von fünf Runden führt Aserbaidschan mit 9,5:5,5. Während die erste Runde noch 2,5:2,5-Unentschieden endete, setzte es dann zwei 1,5:3,5-Niederlagen. Auf deutscher Seite hat derzeit nur Fiona Sieber eine positive Punktebilanz mit 2 Zählern. Beste Punktesammlerin auf der Gästeseite ist die 22-jährige Ulwija Fatalijewa mit 2,5 Punkten.  OffizielleSeite

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Heimstarke Chinesen

Beim Danzhou Masters auf der Insel Hainan liegen die drei chinesischen Schachstars Wei Yi, Yu Yangyi und Wang Hao mit je 2 Punkten nach drei Runden in Führung. Wang Hao bezwang Vladislav Artemiev in einer slawischen Modevariante. Wei Yi schaffte einen Schwarzsieg über den Tabellenletzten Bassem Amin aus Ägypten. Den dritten Tagessieg holte Vidit Santosh Gujrathi nach einem beeindruckenden Schwarzsieg in einem Najdorf-Sizilianer über Ernesto Inarkiev. chess24

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Gelfand siegt vor Dominguez

Boris Gelfand, einer der Lokalmatadoren, hat as Masters in Netanya (Israel) mit 5,5 Punkten vor dem punktgleichen US-Amerikaner Leinier Dominguez gewonnen. Gelfand blieb als einziger Spieler ohne Niederlage. Einen enormen Schlussspurt mit drei aufeinanderfolgenden Siegen legte Pavel Eljanov hin, der mit 5 Punkten noch den dritten Rang eroberte vor Daniil Dubov mit ebenfalls 5 Zählern. Abgeschlagen Letzter wurde Evgeny Postny mit 2,5 Punkten. OffizielleSeite

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Donchenko mit perfektem Start auf Korsika

GM Alexander Donchenko gewann im letzten Jahr das stark besetzte Open in Purtichju auf der Insel Korsika. Nun legte er auch 2019 einen hervorragenden Start hin und bezwang heute in Runde 4 keinen Geringeren als GM Loek van Wely aus den Niederlanden und das in beeindruckender Weise. Damit hat er die alleinige Tabellenführung mit weißer Weste übernommen. Eine starke Leistung bot bisher auch IM Lev Yankelevich, der heute den Italiener GM Daniele Vocaturo schlug. OffizielleSeite

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Es lebe das Turnierschach!!

Eine grandiose Runde in Zagreb lieferte heute den Beweis, dass das Turnierschach keineswegs tot ist. Fünf der sechs Partien wurden in Runde 6 entschieden und der Tabellenführer Nepomniachtchi wurde von Ding Liren nach einer schönen Partie gestürzt. Der Chinese feierte seinen zweiten Sieg in Folge. Weltmeister Magnus Carlsen spielte heute eine sehr solide und starke Partie in einem Damengambit mit Lf4. Nakamura ließ sich auf die Variante ein, die Carlsen während der letzten WM top vorbereitet hatte. Das dies ein Fehler ist, hat Carlsen nun schon mehrfach, auch im Sweshnikov-Sizilianer bewiesen. Bärenstark spielte auch Wesley So, der die dubiose Eröffnungsstrategie von Mamedyarov im Königsinder lehrbuchhaft bestrafte. Hervorragend vorbereitet zeigte sich Fabiano Caruana mit Schwarz gegen Vachier-Lagrave in einem Spanier. Mit leichter Hand wie es schien, überspielte er den starken Franzosen und gewann sicher. Eine bemerkenswerte Partie gewann Levon Aronian gegen Sergey Karjakin gegen dessen Berliner Mauer. Der nie um Ideen verlegene Armenier glänzte mit einem brillanten Qualitätsopfer. Das einzige Remis des Tages gab es zwischen Giri und Anand. Es führen mit je 4 Punkten, Carlsen, Nepomniachtchi und So. OffizielleSeite

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Gelfand wiedererstarkt

Der ehemalige Vizeweltmeister Boris Gelfand hat eine ziemlich lange Durststrecke mit einem großen Eloverlust hinter sich. Nun knüpft er an gute Zeiten an beim Netanya Masters. Heute gelang ihm eine sehr starke Partie gegen Luke McShane. Mit diesem Sieg zieht er mit Leinier Dominguez gleich, der ein Schwarzremis nach wenigen Zügen gegen Dubov spielte. Siege erzielten Eljanov gegen Nabaty und endlich auch Svidler gegen Evgeny Postny. In der Schlussrunde treffen die beiden Tabellenführer aufeinander.  OffizielleSeite

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Ding Liren Sieger des Tages

Der chinesische Spitzenmann Ding Liren hat heute den einzigen Partiegewinn der fünften Runde geschafft. Er gewann mit Schwarz gegen Anish Giri, der seine Partien mehr verwaltet als mit gewisser Aktivität nach Vorteil zu streben. Die Quittung bekommt er nach dieser Niederlage in Form der roten Laterne mit nur 1,5 Punkten. Alle anderen Partien endeten mit Remis. Ein sehr bitteres Remis-Ende nahm die Partie zwischen Mamedyarov und Aronian. Letzterer stand nach einer tollen Leistung klar auf Gewinn und versäumte den nicht so schwer zu sehenden Zug 25...Le2 wonach die Partie sofort entschieden gewesen wäre. Nepomniachtchi führt immer noch mit einem ganzen Punkt Vorsprung. OffizielleSeite

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Erstellt: Sonntag, 30. Juni 2019