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Elfenbeinküste - Rapid und Blitz

Die Grand Chess Tour kommt zum ersten Mal nach Afrika! Die ehemalige Hauptstadt der Elfenbeinküste Abidjan ist Austragungsort des Weltklasse-Rapid und -Blitzturniers. Weltmeister Carlsen, der in den letzten Topturnieren so brillant gespielt hat ist auch in den schnellen Disziplinen Elofavorit. Heute wurde mit den ersten drei Rapidpartien begonnen. Es führen Magnus Carlsen und etwas überraschend Wei Yi gemeinsam mit je 5 Punkten (2 Punkte für den Sieg, 1 für Remis). Auf Rang drei folgt Nakamura mit 4 Punkten. An den nächsten beiden Tagen folgen jeweils drei weitere Runden bevor am 11.5. das Blitzturnier startet. OffizielleSeite

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Jones vor dem Turniersieg

Der englische Großmeister Gawain Jones hat einen Lauf seit einigen Monaten und dieser setzt sich auch in Malmö fort. Er führt nach einem überzeugenden Schwarzsieg über Hillarp-Persson mit 4,5 Punkten aus 6 Runden. Nils Grandelius bezwang heute den jungen Inder Nihal Sharin mit der Rossolimo-Variante im Sizilianer. Morgen ist die Schlussrunde. Zweiter ist derzeit Harikrishna mit 4 Punkten. Nisipeanu hat alle Partien remisiert und liegt im Mittelfeld. OffizielleSeite

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Halbzeit in Havanna

Beim Capablanca Memorial sind die Hälfte der Runden absolviert im doppelrundigen Eliteturnier. Es führen Vassily Ivanchuk (Ukraine) und der junge US-Amerikaner Samuel Sevian mit 3,5 Punkten aus 5 Runden. Beim Open liegen überraschend IM Luis Lazaro Aguero Jimenez und Großmeister Isan Reynaldo Ortiz Suarez (beide Kuba) mit je 4,5 Punkten in Führung. OffizielleSeite

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Harikrishna und Jones führen

Durch einen überzeugenden Weißsieg im Endspiel über seinen jungen Landsmann Nihal Sharin hat Harikrishna Pentala die Führung gemeinsam mit Gawain Jones mit jeweils 3 Punkten  inne. Der englische Großmeister gewann seinerseits in einer hochkomplizierten Partie mit Weiß gegen Kroatiens Nummer Eins Ivan Saric. Liviu-Dieter Nisipeanu stand sehr aussichtsreich gegen Hillarp-Persson, konnte aber seinen Vorteil nicht in einen vollen Punkt ummünzen. OffizielleSeite

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FM Becker und FM Rotstein Dt. Seniorenmeister

Die 31. Schachmeisterschaft der Senioren in Radebeul ist am Wochenende zu Ende gegangen. In der Ü-50-Kategorie siegte FM Michael Becker vom USV Halle mit 7 Punkten knapp vor dem punktgleichen Dr. Frank Belke, der für einen Wiener Verein spielt. Den dritten Platz erreichte überraschend Ralf-Peter Stahr (Hohenleipischer SV Lok) mit 6,5 Punkten. Elofavorit IM Dieter Pirrot musste mit Rang 7 vorlieb nehmen. In der Ü-65 gewann Elofavorit FM Jefim Rotstein (SC Tornado Hochneukirch) souverän mit 8 Punkten vor FM Ulrich Dresen (SF Gerresheim) und FM Hans-Werner Ackermann (SC Hansa Dortmund), die beide auf 7 Punkte kamen. Bei den Damen setzten sich FM Mira Kierzek (SC Fulda) in der Ü-50 und Dr. Gabriele Just (SG Leipzig) durch.OffizielleSeite

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Tepe Sigeman Chess

Im schwedischen Malmö findet derzeit ein stark besetztes Einladungsturnier mit vielversprechenden Talenten und einigen erfahrenen Meistern statt, darunter auch die deutsche Nummer Eins Liviu-Dieter Nisipeanu. Nach drei Runden haben sich Harikrishna Pentala aus Indien und der Engländer Gawain Jones mit 2 Punkten an die Spitze gesetzt. Nisipeanu hat dreimal Remis gespielt. Nihal Sarin und Parham Maghsoodloo sind die aufsteigenden Schachsterne. Letzterer hat heute gegen Tiger Hillarp Persson gewonnen. OffizielleSeite

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54.Capablanca Memorial in Havanna

Bereits zum 54. Mal wird das traditionsreiche Capablanca Memorial zu Ehren des kubanischen Schachgenies in Havanna ausgetragen. In der Elitegruppe sind es 6 Großmeister, die um den Turniersieg kämpfen. Elofavorit ist der indische Taktiker Adhiban Baskaran, aber natürlich wollen auch die anderen eingeladenen Gäste wie Vassily Ivanchuk, David Anton Guijarro und Samuel Sevian ein Wort mitreden wollen. Es führen nun auch nach 2 Runden Adhiban, Ivanchuk und Sevian mit 1,5 Punkten. Schwer tun weden sich vermutlich die beiden Kubaner Carlosa Albornoz Cabrera und Yuri Gonzales Vidal, die eine Elozahl von unter 2600 aufweisen. OffizielleSeite

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Nakchivan Open

Im armenischen Nakhchivan findet derzeit das wie jedes Jahr stark besetzte gleichnamige Open statt. Nach vier Runden haben sich vier Großmeister mit je 3,5 Punkten an die Spitze gesetzt. Die Armenier Eltaj Safarli, Nijat Abasov, Vadim Malakhatko aus Belgien und Timur Gareyev aus den USA führen das 54 Teilnehmer starke Feld an. chess24

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Navara führt bei Meisterschaft

Der klare Elofavorit und seit Jahren Nummer Eins in Tschechien David Navara hat die Führung bei der Landesmeisterschaft in Ostrau übernommen. Heute in Runde fünf war er offensichtlich bestens vorbereitet auf den C3-Sizilianer seines Gegners GM Tadeas Kriebel und gewann sehr überzeugend. Er hat nun als Einziger 4,5 Punkte. 68 Spieler kämpfen bei dieser Meisterschaft in 9 Runden den Titel aus. chess24

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Epishin Turniersieger in Hofheim

Der russische Großmeister und Openspezialist Vladimir Epishin wurde Sieger des 7.Hofheimer Frühjahrsopens mit 7,5 Punkten knapp vor seinem punktgleichen Landsmann GM Maxim Turov. FM Jonas Hacker vom SC Eppingen wurde Dritter und damit bester deutscher Teilnehmer mit 6,5 Punkten. Im A-Open nahmen 56 Spiieler teil. OffizielleSeite

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Sensation in Ingolstadt

Beim Schachopen "Schach auf der Schanz" (Offene Ingolstädter Schachmeisterschaft) gab es eine gehörige Sensation durch den titellosen Asim Muharemagic, der mit seiner DWZ von 1968 alle Favoriten hinter sich ließ. Er siegte in einem knappen Finish mit 4 Punkten vor der Nummer Zwei der Setzliste IM Gunter Spieß (Nickelhütte Aue). Den dritten Platz mit ebenfalls 4 Punkten erreichte Marcus Friedel vom SK Ettlingen. Elofavorit IM Hannes Langrock spielte ein für seine Verhältnisse sehr schwaches Turnier mit nur einem Partiegewinn und vier Remis und belegte damit nur den 13. Rang. OffizielleSeite

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Carlsen überragender Turniersieger beim Grenke Classic

Magnus Carlsen bestätigte nach seinem Triumph in Shamkir erneut seine tolle Form und feierte erneut einen überragenden Turniersieg. Er siegte beim Grenke Classic mit dem unglaublichen Ergebnis von 7,5 Punkten aus 9 Runden. Heute bezwang er Maxime Vachier-Lagrave nach einer englischen Eröffnung in beeindruckender Manier. Er erkennt die Schwachpunkte im gegnerischen Lager mit seinem ureigenen Gefühl und läßt sich auch von Eröffnungsnebenvarianten nicht verwirren. Den zweiten Platz mit 6 Punkten erreichte Vorjahressieger Fabiano Caruana, der in der Schlussrunde remis gegen Levon Aronian spielte in einem Marshall-Angriff. Arkadij Naiditsch belohnte sich nach einem starken Turnier mit dem dritten Platz mit 5 Punkten, nachdem er heute Georg Meier nach ungewöhnlicher Eröffnung und viel taktischen Elementen besiegen konnte. Seine wohl schlechteste Partie im Turnier spielte heute Vincent Keymer gegen Fransisco Vallejo Pons. Nach der Eröffnung stand Keymer erneut vielversprechend, doch Vallejo spielte sehr aggressiv und wollte unbedingt den Sieg. Keymer spielte das schlechte und unvorsichtige 20.De2 statt Le2 und kam in unüberwindliche Schwierigkeiten, die zum Verlust der Partie führten. Georg Meier und er landeten abgeschlagen auf den letzten Plätzen mit je 2 Punkten, doch Keymer wird viel positive Erfahrungen aus dem Turnier mitnehmen. OffizielleSeite

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Schach960-Festival in Bad Aibling

Ein lukrativer Preisfond von 10 000 Euro hat zahlreiche starke Spieler nach Bad Aibling gelockt. Nach neun Runden konnte sich der Triumphator des Grenke Opens auch in Oberbayern mit 7,5 Punkten aus 9 Runden durchsetzen und den für nur drei Tage guten Batzen von 2 000 Euro einsacken. Den zweiten Platz belegte der zum dänischen Verband gewechselte Großmeister Boris Chatalbashev mit 7 Punkten vor GM Andrei Deviatkin aus Russland mit 6,5. OffizielleSeite

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Carlsen nimmt Svidler auseinander

Heute sahen die Schachfans erneut eine Demonstration schachlicher Dominanz durch den amtierenden Weltmeister Magnus Carlsen, der den vielfachen russischen Champion Peter Svidler wie einen Schuljungen aussehen ließ. Wie Aronian gestern so machte auch Svidler heute keine klaren Fehler. Svidler hatte die Swesnikov-Variante mit 3.Sc3 vermieden und Carlsen antwortete mit dem energischen 3...e5 wodurch jedoch ein Loch auf d5 entsteht, was jedoch zumindest in dieser Partie kein Problem darstellt. Nach dem unglücklichen Aktivzug 19.f4 kam Svidler sehr schnell unter die Räder nachdem Carlsen Zug für Zug brillant fortsetzte. Eine beeindruckende Partie spielte auch der Franzose Vachier-Lagrave mit dem c3-Sizilianer, der damit Vincent Keymer im MIttelspiel überspielte. Keymer verpasse das stärkere 36...fg4: oder auch im 37...fg4: wodurch er gute Remischancen gehabt hätte. Den schlechten Tag für die deutschen Spieler komplettierte Georg Meier durch seinen Niederlage gegen Caruana. Der Vizeweltmeister hatte ein starkes Bauernopfer gebracht wonach Meier etwas gedrückt stand, aber im 26. Zug hätte Meier eine unglaubliche Ressource gehabt mit Tg6:, aber solche Züge "sehen" wohl nur Computer. Nachdem er diese Chance nicht genutzt hatte verlor er in der Folge recht deutlich. Die übrigen Partien endeten mit Remis. Carlsen führt vor der Schlussrunde mit einem Zähler Vorsprung vor Caruana. OffizielleSeite

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Meier schockt Anand

Georg Meier hat nach einer Reihe von unglücklichen Partien seinen ersten Partiegewinn im Turnier gegen keinen Geringeren als Viswanathan Anand feiern können. In Meiers Lieblingsverteidigung, der Französischen, konnte Anand seinen leichten Vorteil nach der Eröffnung nicht halten und lief in einen gefährlichen Konter des Deutschen. Bei korrekter Verteidigung hätte Anand wohl ein Remis erreichen können, aber er machte den entscheidenden Fehler und verlor einen Turm. Magnus Carlsen gewann erneut und zwar gegen Levon Aronian. Der Armenier leistete sich nur einen erkennbaren Fehler mit dem 26. Zug ...f5, der von Carlsen auf hervorragende Weise ausgenutzt wurde. Eine komplizierte Partie mit beidseitigen Chancen lieferten sich Caruana und Naiditsch. Caruana überblickte die Situation besser und kam zu einem schönen Vorteil nachdem sich der Rauch der Taktik verzogen hatte. Er gewann nach 33 Zügen. Vincent Keymer spielte erneut unbeschwert auf gegen Peter Svidler und scheint sich an die Spielstärke seiner Kontrahenten nun gewöhnt zu haben, was enorm wichtig sein wird für seine weitere Entwicklung. Er holte ein recht souveränes Remis gegen den russischen Weltklassespieler. Nicht weniger kompliziert war die Partie Vachier-Lagrave-Vallejo. In einer französischen Verteidigung passierte viel Lavierarbeit ohne dass es einer der Kontrahenten es wagte die Stellung durch Öffnen einer Linie entscheidend zu beeinflussen - Remis. Carlsen führt mich 5,5 Punkten vor Caruana mit 4,5. OffizielleSeite

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Harikrishna geschlagen - Giri gewinnt in Shenzen

Anish Giri hat das Shenzen Masters doch noch mit 6,5 Punkten aus 10 Runden gewonnen. In der Schlussrunde spielte alles für ihn und er selbst schlug nach einem stark geführten Endspiel den sonst so soliden Jakovenko, der keine Partie gewann und drei Niederlagen hinnehmen musste. Schützenhilfe leistete Ding Liren für den Niederländer. Er gewann gegen den bisherigen Tabellenführer Harikrishna Pentala nach einer zunächst ausgeglichenen Partie. Ding genügte im Grunde die offene C-Linie um die Partie letztlich zu seinen Gunsten zu entscheiden. Zweiter wurde Harikrishna mit 6 Punkten vor Ding mit 5,5. chess24

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Harikrishna vor dem Turniersieg?

Harikrishna Pentala hat durch einen weiteren Sieg seine Chancen auf den Turniersieg vergrößert. Er schlug Yu Yangyi nach einer soliden und positionell starken Leistung. Er führt nun mit 6 Punkten aus 9 Runden, hat aber die schwere Aufgabe in der Schlussrunde gegen Ding Liren mit Schwarz zu bestehen. Ding Liren hatte heute in schweres Leben gegen Jakovenko, der seinen klaren Eröffnungsvorteil nicht in einen Sieg ummünzen konnte. Rapport und Giri spielten remis in einer sehr ausgeglichenen Partie. chess24

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Keymer mit souveränem Schwarzremis

Vincent Keymer hat heute in seiner Schwarzpartie gegen Levon Aronian ein souveränes Remis erreicht und seine schachliche Reife in einer nicht leicht zu spielenden Stellung bewiesen. Aronian tauschte früh die Damen um seine langjährige Erfahrung in die Waagschale zu werfen, aber Keymer hielt stand und eher musste Aronian in einem Springerendspiel aufpassen nicht in Nachteil zu geraten. Magnus Carlsen spielte mit Schwarz gegen Georg Meier, der zwar einen Bauern im MIttelspiel gewann aber Carlsen hatte dafür die besseren Figuren. Am Ende eroberte Carlsen die zwei Bauern zurück und stand wohl auf Gewinn, was sich jedoch schwerer entpuppte als gedacht. Statt still zu halten und die Stellung weiter solide zu halten, zog Meier seinen König Richtung Carlsens Mehrbauern und wurde bald mit Mattdrohungen oder Damenverlust konfrontiert, wonach Meier aufgab. Arkadij Naiditsch zeigte einmal mehr wie stark er auch gegen die absolute Weltelite spielen kann. Er schlug Viswanathan Anand in einem Vierspringerspiel sehr überzeugend und offensichtlich top vorbereitet. Die beiden übrigen Partien endeten mit ereignislosen Remis. Carlsen führt nach Anands Niederlage mit einem ganzen Punkt Vorsprung bei 4,5 Punkten. OffizielleSeite

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USA und Russland Seniorenmannschafts-Weltmeister

Auf der Insel Rhodos wurde gleich im Anschluss an die Senioren-EM die Senioren-WM der Mannschaften ausgetragen. Es siegte souverän die USA in der Besetzung Shabalov, Benjamin, Novikov, Ehlvest und Yermolinsky in der Ü-50-Klasse mit 17 Punkten vor Italien und Israel. Das deutsche Team, bestehend aus Bönsch, Stangl, Tischbierek, Brendel und Maier, bestätigte den Setzlistenplatz 7. In der Ü-65 gewann Russland vor England und Frankreich. Die deutschen Spieler (Knaak, Vogt, Kiefer und Buchal), am Setzlistenplatz 2, enttäuschten mit Rang 5. OffizielleSeite

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GM Bauer gewinnt 2.Zürcher Osteropen

Der französische Großmeister Christian Bauer hat das 7-rundige Osteropen in Zürich gewonnen. Er gewann knapp nach Wertung mit 5,5 Punkten vor den punktgleichen GM Predrag Nikolic (Bosnien-Herzegowina) und GM Vadim Shishkin aus der Ukraine. Bester Deutscher wurde IM Stefan Löffler (Bayern München) mit 4,5 Punkten und Platz 9.  chess-results

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Alles offen in Shenzen

Die Frage nach dem Turniersieger beim Masters in Shenzen ist nach einem überzeugenden Sieg von Richard Rapport über Tabellenführer Harikrishna nun wieder völlig offen. Zwei Runden vor Schluss führen Anish Giri und der Inder mit je 5 Punkten die Tabelle an. Giri und Ding neutralisierten sich ebenso und Yu überspielte Jakovenko in einem Damengambit, war aber nicht in der Lage den Vorteil in einen Gewinn umzumünzen. chess24

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Russischer Doppelsieg in Fagernes

Im wunderschön gelegenen norwegischen Fagernes gab es ein interessantes Schachturnier, das viele gute Spieler angelockt hatte. Es siegte GM Anton Demchenko mit 7 Punkten vor seinem russischen Landsmann Evgeny Alekseev, der 6,5 Punkte erreichte. Den dritten Platz erreichte der Israeli GM Evgeny Postny mit ebenfalls 6,5 Punkten. Deutsche Teilnehmer waren nicht vorort. OffizielleSeite

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Keymer schlägt Meier

Am letzten Tag in der Schwarzwaldhalle in Karlsruhe bevor die Teilnehmer nach Baden-Baden umziehen sahen die Schachfans endlich den ersten Sieg von Vinenct Keymer. Es war ausgerechnet gegen den außer Form befindlichen Georg Meier, aber dem Youngster ist es zu gönnen, dass er diesmal seine Chancen in der Partie genutzt hat. Bereits in der Eröffnung sah es gut aus für Keymer in einem angenommenen Damengambit. Er spielte jedoch nicht genau im Mittelspiel und Meier hätte einige Remischancen gehabt, verpasste diese jedoch. Magnus Carlsen und Arkadij Naiditsch lieferten sich einen interessanten Kampf, der im Turmenspiel mit Remis endete. Die übrigen Partien verliefen völlig ausgeglichen. OffizielleSeite

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Caruana-Carlsen remis

Das Spitzenspiel beim Grenke Classic gab es heute zwischen Weltmeister Magnus Carlsen und seinem letzten WM-Herausforderer Fabiano Caruana. Die beiden übten erneut die von Carlsen so gerne und gut gespielte Sweshnikov im Sizilianer. Caruana probierte erneut die Variante mit dem frühen Sd5 im 7. Zug. Carlsen reagierte nach dem Abtausch mit 8...Se7. Caruana hatte minimalen Vorteil nach der Eröffnung, den er aber im Mittelspiel einbüßte und von Carlsen dann überspielt wurde. Caruana rettete sich in ein Endspiel Turm gegen Turm und Springer was letztlich Remis wurde. Arkadij Naiditsch war der vierte Gegner von Vincent Keymer. Der Ex-Deutsche wählte ungewohnterweise den geschlossenen Sizilianer. Naiditsch wollte unbedingt gewinnen gegen seinen unerfahrenen Gegner und warf seine Bauern nach vorne. Nach einer wohl falschen Reaktion von Keymer im 21. Zug brach ein heftiger Königsangriff los, den Naiditsch brillant zu einem Sieg ummünzte. Im 36. Zug gab Keymer auf, denn das Matt im folgenden Zug war nicht mehr zu vermeiden. Eine tolle Partie spielte Levon Aronian in einem Spanier gegen den Co-Leader Peter Svidler. Nach 38 Zügen mit nur einem Minusbauern, hatte Svidler keine Lust mehr und gab auf. Ein bißchen früh, aber die Stellung bot keinerlei Gegenspiel für den Russen. Sehr gut nach einer Caro-Kann-Eröffnung stand Vallejo Pons gegen Viswanathan Anand, doch der Spanier wählte einen langsamen und falschen Plan am Königsflügel und Anand war am Damenflügel schneller. Der Ex-Weltmeister gewann sicher. Etwas unglücklich agierte auch heute Georg Meier. Er stand leicht besser im Mittelspiel gegen Vachier-Lagrave in einem Grünfeldinder. Er vergab seinen Vorteil und es enstand ein gleiches Endspiel. Nach einem Fehler ging die Initiative auf den Franzosen über, aber es blieben Remischancen in einem komplizierten Endspiel. Nach weiteren Ungenauigkeiten musste sich Meier in einem Endspiel Turm gegen Springer geschlagen geben. Carlsen und Anand führen mit je 3 Punkten. OffizielleSeite

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Harikrishna nicht zu bremsen

Der Inder Harikrishna Pentala hat einen Lauf und konnte seinen vierten Partiegewinn in Folge in Shenzen feiern. Sein heutiges Opfer war Dmitry Jakovenko, der sicherlich nicht seinen besten Tag hatte. Thema war eine auch von Carlsen schon öfter angewendete nur scheinbar harmlose Variante im Spanier. Verfolger des Inders ist Anish Giri, der in einer positionell stark geführten Partie gegen Yu Yangyi gewann. Chinas Nummer zwei ist nun Tabellenletzter mit 2 Punkten aus den sechs absolvierten Runden. chess24

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Erstellt: Dienstag, 23. April 2019