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Le und Saduakassova Asienmeister

Die Nummer Eins Vietnams Le Quang Liem hat nach einer tollen positionellen Leistung in einem Spanier den Turniersieg an sich gerissen. Er bezwang den bisherigen Tabellenführer GM Sethuraman aus Indien und kam als Einziger auf 7 Punkte. Der Inder musste mit Rang drei vorlieb nehmen. Den zweiten Platz verdiente sich dessen Landsmann Karthikeyan Murali, der in einer hochtaktischen Partie gegen den Iraner Maghsoodloo gewann. Elofavorit Vidit Santhosh Gujrathi kam auf Platz 8 mit 6 Punkten. Bei den Damen war es ebenso spannend. Am Ende setzte sich die Kasachin und Elofavoritin Dinara Saduakassova mit 7,5 Punkten durch. Dahinter platzierte sich Irine Kharisma Sukandar aus Indonesien mit 7 Punkten vor Turmunkh Munkhzul aus der Mongolei mit 6 Punkten. chess24

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Asienmeisterschaft: Spannendes Rennen um den Titel

Bei der Asienmeisterschaft in Xingthai hat sich einiges getan. Der Tabellenführer nach 6 Runden Karthikeyan Murali hat zwei Niederlagen kassiert gegen Sethuraman und gegen Jumabayev. Tabellenführer ist der nun stark auftrumpfende indische Großmeister Sethuraman, der auch seinen Landsmann Gupta Abhijeet bezwingen konnte. Er führt mit 6,5 Punkten, muss jedoch in der Schlussrunde mit Schwarz gegen Le Quang Liem (6) aus Vietnam antreten. Jumabayev (6) spielt an Brett 2 gegen Narayanan (ebenfalls 6 Punkte). chess-results

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Goryachkina ist am Ziel

Aleksandra Goryachkina hat es geschafft und ist zwei Runden vor Schluss bereits Siegerin des Kandidatinnenturniers. Damit ist sie WM-Herausforderin der amtierenden Chinesin Ju Wenjun. Heute genügte der Russin ein Remis gegen Tan Zhongyi. Zunächst stand Goryachkin in der turbulenten Partie sehr bedenklich, am Ende jedoch auf Gewinn, doch sie begnügte sich mit dem nötigen Remis zum Turniersieg durch Zugwiederholung. Goryachkina hatte profitiert von der Niederlage der bisherigen Zweitplatzierten Kateryna Lagno gegen Anna Muzychuk, die nun selbst an zweiter Stelle liegt. Eine weitere krachende Niederlage kassierte die Tabellenletzte Alexandra Kosteniuk gegen Nana Dzagnidze. Ihren zweiten Sieg in Folge erzielte Valentina Gunina mit Schwarz gegen Mariya Muzychuk. chess24

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Carlsen siegt mit Abschlussniederlage

Weltmeister Magnus Carlsen ist überlegener Triumphator des Norway Chess Turniers. Mit 13,5 Punkten siegte er nach dem gegenwärtigen Modus mit Armageddonpartien überlegen mit 3 Punkten Vorsprung. Heute spielte er gegen seinen Herausforderer bei der letzten WM Fabiano Caruana. Nach einem Remis in der Turnierpartie verlor er ausgerechnet in der allerletzten Partie im Armageddon gegen den US-Amerikaner, was die Freude leicht getrübt haben dürfte. In einem Rossolimo-Sizilianer wich Carlsen von seiner sehr häufig gespielten Variante mit 3...g6 ab und spielte diesmal  3...Sf6. Die Stellung spielte Caruana besser in der Kürze der Zeit und gewann verdient im Endspiel. In den Turnierpartien gab es heute nur einen Sieg und zwar von Yu gegen Mamedyarov. Yu hat damit einen verdienten zweiten Platz eingefahren mit 10,5 Punkten vor dem punktgleichen Levon Aronian, der sich im Armageddon mit einem Schwarzremis gegen Anand durchsetzen konnte. Das gleiche gelang Alexander Grischuk gegen Ding Liren, konnte aber die rote Laterne nicht mehr abgeben und blieb punktgleich hinter Mamedyarov mit nur 5,5 Punkten. Mit Weiß im Armageddon siegte Wesley So gegen Vachier-Lagrave, von dem man mehr erwartet hatte nach seiner überragenden Leistung im Blitzturnier zum Auftakt des Events. OffizielleSeite

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Carlsen schlägt Yu

Endlich hat Magnus Carlsen seine zweite Turnierpartie gewonnen und kam einem Armageddon zuvor. Er schlug Yu in einem aggressiven Abspiel des Slawen mit Bauernopfer. Schade, dass Yu nicht die kritische Varianten mit 8...cb2: spielte. Es wäre interessant gewesen zu sehen, was Carlsen hierzu mit Weiß vorbereitet hatte. Nach Yus Fortsetzung hatte Carlsen hingegen bequemen Vorteil, den er souverän ausbaute und gewann. Für die zweite entschiedene Turnierpartie sorgte Fabiano Caruana, der Levon Aronian in einem Engländer bezwang. Im Armageddon konnte sich Anand mit einem Schwarzsieg über Grischuk durchsetzen und Vachier-Lagrave mit Weiß gegen Ding Liren. Das Schwarzremis brachte die Entscheidung für Wesley So gegen Shakhriyar Mamedyarov. Carlsen führt hausoch bei diesem Modus mit 13 Punkten vor Aronian 9 und Yu mit 8,5 Punkten. OffizielleSeite

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Vorsprung unverändert

Es ist wohl eine Vorentscheidung gefallen in Runde 11 des Kandidatinnenturniers in Kasan. Aleksandra Goryachkina hat bei noch drei austehenden Runden ihren großen Vorsprung von 2,5 Punkten gehalten. Es genügte ihr dabei ein lockeres Remis, bei dem sie immer leichten Vorteil hatte gegen Anna Muzychuk. Die Zweitplatzierte Kateryna Lagno holte gegen den Sweshnikov-Sizilianer von Mariya Muzychuk auch nicht mehr als Remis heraus. Einen verdienten Sieg erzielte die Chinesin Tan Zhongyi gegen die Ex-Weltmeisterin Alexandra Kosteniuk, die auch in dieser Partie viel zu unachtsam spielte. Einen etwas glücklichen Sieg verbuchte Valentina Gunina gegen Nana Dzagnidze in der längsten Partie des Tages. chess24

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Verkehrte Welt in Stavanger - Ding Vierter statt Erster

Ding Liren ist "eigentlich" Tabellenführer beim Norway Chess Turnier, wenn man nach den normalen Maßstäben des Turnierschachs messen würde, denn nach seinem Weißsieg in einer spektakulären Partie gegen Mamedyarov steht der Chinese ungeschlagen bei zwei Siegen. Eigentlich eben, denn Carlsen liegt nach dem diesjährigen Norway Chess-Modus deutlich vorne. Der norwegische Weltmeister hat erst eine Turnierpartie gewonnen, zeigt sich jedoch als wahrer Armageddon-König, denn alle seine sechs Armageddon-Partien spielte er mit Schwarz entweder mindestens Remis oder gewann mit Weiß. So auch gestern in Runde 7. Er setzte sich bei zwei Remis gegen Wesley So durch das Schwarzremis im Armageddon durch wie auch Aronian gegen Yu. Carlsen nutzt also den auf ihn zugeschnittenen Modus - nur gut, dass Carlsen nicht nur in Norwegen Turniere spielt. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Modus nicht um sich greift. Ihre Armageddon-Weißpartien gewannen Caruana gegen Anand und Vachier-Lagrave gegen Grischuk. Carlsen führt mit 11 Punkten vor Aronian 9 und Yu mit 8,5 Punkten. Ding folgt mit 7,5 Punkten. OffizielleSeite

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Goryachkinas Triumph rückt näher

Es sind nun 10 Runden in Kasan absolviert beim Kandidatenturnier der Frauen und Aleksandra Goryachkina kommt ihrem großen Ziel Runde um Runde näher. Bei ausstehenden vier Runden hat sie nach wie vor 2,5 Punkte Vorsprung. Heute erzielte sie ein wichtiges Schwarzremis gegen die Zweitplatzierte Kateryna Lagno. Den einzigen Partiegewinn erzielte heute Alexandra Kosteniuk gegen Valentina Gunina. Letztere stand nach der Eröffnung sehr gut, verpasste einige tolle Möglichkeiten und spielte in der Folge sehr schlecht, was in einer verdienten Niederlage mündete. chess24

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Karthikeyan Murali in großer Spiellaune

Der 20-jährige indische Großmeister Karthikeyan Murali glänzt bei der Asienmeisterschaft im chinesischen Xingthai. Gestern bezwang er den Iraner Firouzja nach einem verblüffenden Damenopfer und heute schlug er seinen viel höher eingeschätzten Landsman Adhiban. Er führt nun mit 5,5 Punkten aus 6 Runden. Hinter ihm liegt ein weiterer Inder, nämlich GM Sethuraman mit 5 Punkten. Karthikeyan hatte schon beim Gibraltar Chess Festival bei dem er Zweiter wurde geglänzt und knüpft nun an diese Leistung an. chess-results

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Polnischer Triumph in Limburg

Im niederländischen Limburg gab es ein stark besetztes Open mit einigen Großmeistern über 2600 Elo. Es siegte nicht einer der Topfavoriten sondern der polnische Großmeister Grzegorz Nasuta mit 5,5 Punkten vor vier punktgleichen Spielern. Den zweiten bis fünften Platz erreichten GM Benjamin Bok, GM Loek van Vely, GM Mikhail Gurevich und IM Thomas Beerdsen. Den 7.Platz erreichte als bester Deutscher GM Alexander Donchenko mit 5 Punkten. OffizielleSeite

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8.Krefelder Pfingsopen: Sieger IM Mazur

Der slowakische IM Stefan Mazur ist Sieger des 8. Krefelder Pfingsopens. In einem knappen Rennen konnte er sich vor den punktgleichen (6 Punkte) Schachfreunden IM Tobias Jugelt (SF Lilienthal) und der mongolischen Großmeisterin Nomin-Erdene Davaademberel durchsetzen. OffizielleSeite

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Hasslocher Schachtage: Milov gewinnt erneut

Die Gemeinde Hassloch in Rheinland-Pfalz ist für GM Leonid Milov ein wunderbares Pflaster, denn gestern konnte er zum 7. Mal das Open gewinnen. Er siegte absolut verdient mit 6 Punkten aus den sieben Runden. Hinter ihm landeten IM Vitali Koziak und GM Mikhail Kazakov aus der Ukraine mit je 5,5 Punkten. Insgesamt nahmen 323 Schachfreunde an diesem beliebten Turnier teil. OffizielleSeite

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GM Jakubowski gewinnt 11. Capo d' Orso Open

Der polnische Großmeister Krzysztof ist Sieger des 11. Capo D' Orso Opens mit 7 Punkten, das im Hotel Porto Mannu in der Ortschaft Palau (Sardinien) ausgetragen wurde. Den zweiten Platz belegte der italienische Großmeister Luca Moroni jr. vor IM Joshua Daniel Ruiz Castillo aus Kolumbien - beide mit je 6,5 Punkten. Beim auch unter Deutschen beliebte Turnier landete FM Gerald Löw als bester Deutscher auf Rang 16 mit 5,5 Punkten. OffizielleSeite

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Vorentscheidung?! Auch Gunina geschlagen

Was Aleksandra Goryachkina für einen Lauf hinlegt beim großartig besetzten Kandidatenturnier der Frauen ist mehr als beeindruckend. In einer wild geführten Caro-Kann-Partie setzte Gunina alles auf eine Karte, stand aber schon nach 15 Zügen mit dem Rücken zur Wand und ihr König in der Schusslinie. Die jüngere Russin konnte sich schließlich klar durchsetzen und hat nun 7,5 Punkte. Eine schlechte Leistung bot Nana Dzagnidze, die aus einer guten Stellung heraus im Mittelspiel alles verdarb und verdient gegen Anna Muzychuk verlor. Einen weiteren Sieg konnte auch Mariya Muzychuk feiern und zwar gegen Tan Zhongyi. Die Muzychuk-Schwestern, die noch vor ein paar Runden gemeinsam am Tabellenende lagen, finden sich plötzlich auf Rang 3 und 4 wieder mit je 4,5 Punkten. Alexandra Kosteniuk und Kateryna Lagno trennten sich mit einem Remis. Lagno bleibt Zweite mit 5 Punkten. chess24

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Carlsen erneut im Glück

Wieder endeten alle Turnierpartien mit Remis und Armageddon musste die Entscheidung bringen. Es war ziemlich genau so wie in dem Minikampf Carlsen-Mamedyarov. Diesmal war es Ding Liren, der just in dem Augenblick als er Augleich und das Minimatch hätte gewinnen können, böse patzte und einen ganzen Turm verlor. Carlsen erweist sich als weniger anfällig für Katastrophenzüge unter Zeitdruck. Den Spielern kann man keinen Vorwurf machen, das bringt wohl der Modus mit Armageddon mit sich. Der Qualität der Partien dient es nicht. Der Modus lenkt die Aufmerksamkeit nicht auf niveauvolle Turnierpartien sondern auf das mit Fehlern durchtränkte Armageddon. Grischuk sorgte jedoch für den größten Patzer, denn er spielte Lh6 in der Annahme diesen mit der Dame zu unterstützen, doch es stand ein Springer dazwischen. Caruana nahm den Läufer und Grischuk gab auf. Yu Yangyi konnte sich gegen Anand mit Schwarz durchsetzen und Aronian mit Weiß gegen Wesley So. Vachier-Lagrave holte das nötige Remis um gegen Mamedyarov die Oberhand zu behalten. Carlsen führt mit 9,5 Punkten vor Yu 8 und Aronian mit 7,5. OffizielleSeite

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Bad Emstal/Wolfhagen Deutscher Blitz-Mannschaftsmeister

In Gladbeck wurde an diesem Wochenende die Deutsche Mannschafts-Blitzmeisterschaft ausgetragen anläßlich des 100. Geburtstages der Stadt und der ansässigen Schachgesellschaft. Es siegte zum vierten Mal in Folge das Team aus Bad Emstal/Wolfhagen in überragender Manier und 49 Punkten. Nur ein Mannschaftsremis gab das Team in der Aufstellung Alexander Zubov, Martyn Kravtsiv, Vladimir Onischuk (alle Ukraine) und Klementy Sychev aus Russland. Auch alle Brettpreise gingen an diese überragenden Blitzer. Den zweiten Platz mit fünf Punkten Rückstand erreichte das Team aus Deizisau mit Andreas Heimann, Dmitrij Kollars, Matthias Blübaum und Vincent Keymer knapp vor den punktgleichen Düsseldorfern (Alexeev, Demchenko, Berelowitsch, Orlov und Coenen.  chess-results

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Carlsen zieht davon

Heute in Runde 5 des Norway Chess Superturniers gab es in den Turnierpartien nur Remis zwischen den Kontrahenten, wodurch die Sieger im Armageddon ermittelt werden mussten. In der Partie Yu-Caruana wusste man als Zuschauer allerdings nicht warum, denn Yu stand mit zwei Figuren für einen Turm klar besser. Gerechterweise gewann der Chinese dann die Armageddonpartie mit Weiß. Magnus Carlsen hatte keinerlei Probleme die Armageddonpartie gegen Vachier-Lagrave zum Remis zu führen und erneut einen Mini-Sieg zu erringen. Remis erreichten auch Anand gegen Wesley So und Aronian gegen Ding Liren. Alexander Grischuk hatte nun auch mal ein Erfolgserlebnis, in dem er seine erste Partie gewann gegen Mamedyarov. Carlsen führt mit 8 Punkten vor Yu Yangyi mit 6,5. Dahinter folgen Wesley So und Levon Aronian mit je 6 Punkten. OffizielleSeite

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Goryachkina mit großen Schritten

Die 20-jährige Aleksandra Goryachkina ist nicht aufzuhalten. In der heutigen 8. Runde trug sie erneut einen weiteren Sieg gegen eine große Spielerin davon und das auf überzeugende Art. Sie schlug Alexandra Kosteniuk und hat nun mit 6,5 Punkten ganze 2 Zähler Vorsprung vor dem Rest des Feldes. Die übrigen Spielerinnen nehmen sich gegenseitig fleißig die Punkte ab und keine kann sich bisher an die Fersen von Goryachkina heften. Allein Kateryna Lagno hat noch eine positive Punktebilanz mit 4,5 Punkten. Den zweiten Tagessieg schaffte Tan Zhongyi, die Nana Dzagnidze schlug. Die Mitfavoritin Alexandra Kosteniuk liegt nun sehr überraschend auf dem letzten Platz mit 3 Punkten. chess24

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Asienmeisterschaft in Xingtai

Die hervorragend besetzte Asienmeisterschaft findet derzeit in Xingtai statt, einer 7,3-Millionen-Stadt in der Nähe des Taihang-Gebirges. Elofavoriten sind der Inder Vidit Santosh, Le Quang Liem aus Vietnam und Alireza Firouzja. Einer der im erweiterten Favoritenkreis ist, musste gleich in Runde zwei eine Niederlage hinnehmen, nämlich der Iraner Parham Maghsoodloo gegen den Vietnamesen Tran Tuan Minh. chess-results

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Halbzeit in Kasan

Die erste Hälfte des Kandidatenturniers der Frauen stand im Zeichen der jungen Russin Aleksandra Goryachkina, die überraschend bei dieser tollen Gegnerschaft mit 1,5 Punkten Vorsprung führt. In Runde 7 schaffte sie ein knappes und etwas glückliches Remis gegen Mariya Muzychuk. Auf Gewinn stand wohl auch Anna Muzychuk gegen Alexandra Kostentiuk, doch die Ukrainerin konnte ihren klaren Vorteil in einem offenen Spanier nicht in einen vollen Punkt ummünzen. Den Tag der verpassten Chancen machte Nana Dzagnidze perfekt, die einen schönen Vorteil gegen Kateryna Lagno nicht verwerten konnte und ebenfalls nur Remis spielte. Den einzigen Tagessieg schaffte Valentina Gunina gegen Tan Zhongyi in einer russischen Verteidigung der Chinesin, die damit auf dem letzten Platz liegt. chess24

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Carlsen im Glück

Magnus Carlsen bleibt das Glück hold beim Norway Chess Turnier. In Runde vier konnte sich in der Turnierpartie nur Yu Yangyi durchsetzen gegen einen sehr enttäuschenden Alexander Grischuk. Vier Armageddon-Partien mussten die Entscheidung bringen. Magnus Carlsen holte in der Grünfeldindischen Verteidigung leichten Vorteil, den Shakhriyar Mamedyarov allerdings mit guter Verteidigung egalisieren konnte. Dem Aserbaidschaner hätte ein Remis genügt für den Sieg über Carlsen in diesem Mini-Duell, doch in völlig ausgeglichener Stellung passierte Mamedyarov ein katastrophaler Fehler und er katapultierte seinen König selbst in ein Mattnetz. Sehr glücklich war der Erfolg von Anand gegen Ding, denn nach 24 Zügen stand Ding deutlich auf Gewinn. Wesley So setzte sich gegen Caruana mit Schwarz durch bei einem Remis und das gleiche gelang auch Vachier-Lagrave gegen Levon Aronian. Carlsen führt mit 6,5 Punkten vor Wesley So 5,5 und Yu Yangyi mit 5 Punkten. OffizielleSeite

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Sokolov feierte Favoritensieg in Island

Der frühere Weltklassespieler Ivan Sokolov kann es immer noch! Das bewies er bei einem Turnier in Akureyri, einer Kleinstadt im Norden Islands, bei dem er Elofavorit war. Unter den 59 Teilnehmern mit 7 GMs, einigen IMs und einer Großmeisterin siegte der Niederländer mit 7,5 Punkten. Platz zwei und drei belegten die Mitfavoriten GM Hannes Stefansson aus Island und er Schwede Tiger Hillarp-Persson. OffizielleSeite

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Carlsen übernimmt die Führung

Der Weltmeister Magnus Carlsen hat in seiner Heimat nun die Führung übernommen nach der bisher muntersten Runde mit vier Entscheidungen. Er bezwangAlexander Grischuk in einem Grünfeldinder nach sehr überzeugender Leistung. Nach einem miserablen 24. Zug von Grischuk war es um ihn Geschehen und der Königsangriff ließ sich nicht mehr parieren. Nach der nicht ganz einfachen Zählweise hat Carlsen nun 5 Punkte. Ein schöner Sieg in einer russischen Modevariante gelang Wesley So gegen Yu Yangyi. Ebenfalls sehr überzeugend agierte Ding Liren gegen Fabiano Caruana. Bereits nach 10 Zügen verfügte der Chinese über eine sehr aktive schöne Stellung, die er verdient zum Sieg führte. Der bisherige Tabellenführer Shakhriyar Mamedyarov kassierte eine klare Weißniederlage gegen Levon Aronian mit der Englischen Eröffnung. Vachier-Lagrave, der noch so überragend beim Blitzturnier agierte liegt gemeinsam mit Alexander Grischuk am Tabellenende mit nur 1 Punkt. Nach einem Remis in der Turnierpartie gegen Viswanathan Anand, musste er in der einzigen Armageddonpartie ein Remis zulassen und zog damit den Kürzeren gegen den indischen Ex-Weltmeister. OffizielleSeite

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Goryachkinas Tag

Es war ein Tag wie gemalt für Aleksandra Goryachkina. Sie stand auf Verlust gegen ihre starke Kontrahentin Nana Dzagnidze in Runde 6 des Kandidatinnenturniers in Kasan. Dzagnidze versäumte es mehrfach die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden. Stattdessen ließ sie plötzlich Gegenspiel zu und diese Chance nutzte Goryachkina zum entscheidenden Konter. Nun führt die junge Russin mit überragenden 5 Punkten und damit schon 1,5 Punkte vor dem Rest des Feldes. Die beiden bisher sieglosen Muzychukschwestern schlugen diesmal beide zu und zwar Mariya gegen Kosteniuk und Anna gegen Gunina. Den vierten Sieg an diesem Tag fuhr Kateryna Lagno ein gegen Tan Zonghyi. chess24

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Carlsen entkommt knapp ins Remis und siegt im Armageddon

Der Norway Chess Modus wurde wohl kreiert um die überragenden Blitzschachqualitäten des einheimischen Superstars Magnus Carlsen in Szene zu setzen. Zumindest hat man den Eindruck, dass dies so ist. In der Turnierpartie war Carlsen aus der Eröffnung heraus diesmal gegen Levon Aronian gehörig unter Druck geraten und stand klar auf Verlust. Irgendwie nach ungenauem Spiel des Armeniers entkam Carlsen wie durch ein Wunder ins Remis und dann gewann er die Armageddon-Partie ganz klar. Im Armageddon siegte auch Yu Yangyi gegen seinen Landsmann Ding Liren. Wesley So setzte sich mit einem Schwarz-Remis im Armageddon durch. In der Turnierpartie gewann Shakhriyar Mamedyarov gegen Viswanathan Anand. Letzerer verlor nach einem groben Bock mit den weißen Steinen und steht abgeschlagen am Tabellenende. Gemeinsam mit Anand steht Vachier-Lagrave am Ende der Tabelle mit nur einem halben Zähler. Der Franzose verlor gegen Fabiano Caruana, der sich in der Bauernraubvariante des Najdorf-Sizilianers wohl besser vorbereitet hatte. Es führt Mamedyarov mit 3,5 Punkten. OffizielleSeite

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Erstellt: Mittwoch, 05. Juni 2019