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Fide Grand Prix: Nepomniachtchi legt vor

Der Russe Ian Nepomniachtchi hat beim Halbfinale des Fide Grand Prix in Jerusalem seine Chance genutzt und mit den weißen Steinen gegen Maxime Vachier-Lagrave gewonnen. Der Franzose griff ausgerechnet in seinem Lieblingssystem, dem Gründfeld-Inder gleich in der Eröffnung fehl. Es zeigte sich auch schon in seinem Duell beim Grand Chess Tour Finale gegen Liren Ding, dass der Franzose als Supergroßmeister einige Eröffnungslücken hat und sich mehr auf seine Zähigkeit verlässt und oftmals dubiose Systeme spielt. Mit 9...Se3 waren die Engines gar nicht einverstanden und das starke und mächtige Zentrum des Russen sollte sich auch bezahlt machen. Vachier-Lagrave brachte im 21.Zug ein verzweifeltes Figurenopfer, das ihm jedoch keine ausreichende Kompensation gab. Die Partie Yi Wei gegen David Navara verlief völlig ausgeglichen und endete im leistungsgerechten Remis. Offizielle Seite

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Frauenbundesliga: Baden-Baden nur Remis

Das klar favorisierte Starteam von der OSG Baden-Baden hat in der Frauenbundesliga überraschend einen Punkt liegen gelassen. Kontrahent waren die Rodewischer Schachmiezen, die erfolgreich ihre Krallen zeigten und ein 3:3 erreichten, obwohl jede Gegnerin über einen beträchtlichen Elovorteil verfügte. Diese unerwartete Schwäche des Meisterschaftsfavoriten nutzte Bad Königshofen nach zwei klaren Siegen am vergangenen Wochenende zur Eroberung der Tabellenführung. Gar nicht in Tritt kommt der HSK, dessen Damen bisher nur 3 Mannschaftspunkte gesammelt haben. Offizielle Seite

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Gajek siegt in Braunau

Der gebürtige Pole IM Radoslaw Gajek, der 2018 zum österreichischen Schachverband wechselte, hat die 14. Auflage des Braunau Opens für sich entschieden. In diesem 5-rundigen Kurzturnier gewann er mit 4 Punkten vor den punktgleichen Stojan Emilov Ivanov aus Bulgarien und dem russischen Großmeister Mikhail Ivanov. Platz vier erreichte der beste deutsche Teilnehmer IM Ferenc Langheinrich mit 3,5 Punkten. chess-results

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Frederik Svane auf Kurs in Aarhus

Frederik Svane, der erst 15-jährige Bruder von GM Rasmus Svane spielt derzeit das Chess House GM-Turnier im dänischen Aarhus. Mit 2398 Elo hat er bereits IM-Stärke und kann bei diesem 9-rundigen Turnier eine IM-Norm erzielen wenn er 5 Punkte erreicht. In Runde 6 bezwang er den dänischen FM Jacobsen und hat nun 3,5 Punkte. Es führt der isländische GM Henrik Danielsen mit 5 Punkten. chess24

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Jerusalem: Navara zieht ins Halbfinale

David Navara hat nach einer starken Weißpartie den Russen Dmitry Jakovenko geschlagen und ist als einziger Spieler bisher ins Halbfinale eingezogen. Durch Zugumstellung kam es zu einem Maroczy-System in der Drachenvariante des Sizilianers und die tschechische Nummer Eins hatte von Beginn an alles im Griff und siegte souverän. Im Gegensatz zu gestern lieferten sich Yi Wei und Sergey Karjakin eine spannende Partie, die in einem Remis endete. Kurze und ausgeglichene Partien gab es Dmitry Andreikin gegen Maxime Vachier-Lagrave und Ian Nepomniachtchi und Wesley So. Morgen starten die Tiebreaks. Offizielle Seite

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Kosteniuk gewinnt Grand Prix in Monaco

Auf der Zielgeraden des Fide Grand Prix in Monaco gab es ein überraschendes Ende. Die Tabellenführerin Aleksandra Goryachkina kassierte eine Schlussrundenniederlage gegen Humpy Koneru, die punktmäßig mit ihr gleichziehen konnte aber die junge Russin noch in der Tabelle überholte. Koneru wurde also Zweite vor Goryachkina mit je 7 Punkten. Die zuletzt überraschende Turniersiegerin mit ebenfalls 7 Punkten heißt Alexandra Kosteniuk, die Elisabeth Pähtz ihre fünfte Niederlage in diesem Turnier beibrachte. Pähtz belegte den vorletzten Platz mit 4 Punkten vor der abgeschlagenen Valentina Gunina, die nur 2 Punkte erreichte. Koneru liegt nun in der Gesamtwertung nach diesem zweiten Grand Prix der Serie in Führung. Offizielle Seite

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Jerusalem: Viertelfinale startet mit vier Remis

Es waren durchwegs keine aufregenden Partien, die die Viertelfinalpaarungen in Jerusalem boten. Im Schnitt waren es lediglich 18 Züge, die man für die Remisvereinbarung benötigte. Den Vogel in dieser Hinsicht schoss Sergey Karjakin ab, der sich selbst in einem Interview mal als Kämpfer bezeichnet hatte. Er bot mit den weißen Steinen Remis nach 8 Zügen gegen Yi Wei. Ein sehr enttäuschender Tag für die Schachfans in aller Welt! Offizielle Seite

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Grischuk beim Kandidatenturnier dabei

Nach den bisherigen Ergebnissen beim Fide Grand Prix in Jerusalem steht Alexander Grischuk als Teilnehmer des Kandidatenturniers fest. Der Franzose Vachier-Lagrave hätte sein Duell gegen Topalov ohne Stichkampf gewinnen müssen um noch an Grischuk vorbeizuziehen und Shakhriyar Mamedyarov hat sein Duell gegen Jakovenko verloren und damit seine eigenen Chancen eingebüßt. Ein Platz ist noch zu vergeben. Favorit ist hier Vachier-Lagrave, aber auch Ian Nepomniachtchi und Wesley So haben noch Chancen. 

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Jerusalem: Giri, Wang und Mamedyarov ausgeschieden

Beim Fide Grand Prix in Jerusalem sind sieben weitere Entscheidungen gefallen. Drei Spieler, die als Favoriten angetreten waren, sind heute ausgeschieden. Shakhriyar Mamedyarov scheiterte am Russen Dmitry Jakovenko nach aufregenden Partien mit 2,5:3,5. Der stets sehr bescheiden auftretende David Navara siegte gegen den großen Sieger von Isle of Man Hao Wang verdient mit 4,5:3,5. Der Chinese Yi Wei hat ebenfalls eine Eloriesen ausgeschaltet, nämlich Anish Giri mit 2,5:1,5 nach ungewöhnlicher Eröffnung. Ian Nepomniachtchi wurde seiner Favoritenrolle gerecht und bezwang den ehemaligen Vizeweltmeister Boris Gelfand mit 3:1. Maxime Vachier-Lagrave konnte sich mit dem gleichen Ergebnis gegen Veselin Topalov durchsetzen, dessen Stärke sicherlich nicht im Schnellschachmodus liegt. Dmitry Andreikin gewann gegen Radoslaw Wojtaszek im Duell der Gleichstarken nach Elo mit 2,5:1,5. Im längsten Duell konnte sich Sergey Karjakin in der Armageddon-Partie durchsetzen, weil ihm auch in der letzten Partie ein Remis genügte. Alle Partien endeten hier mit Remis. Es kommt nun zu folgenden Viertelfinal-Paarungen: Vachier-Lagrave - Andreikin, So - Nepomniachtchi, Karjakin - Wei, Jakovenko - Navara. Offizielle Seite

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Monaco: Pähtz schlägt Koneru

Nach einer sehr starken Leistung in Runde 9 des Fide Grand Prix in Monaco hat Elisabeth Pähtz mit den schwarzen Steinen Humpy Koneru geschlagen und ihr Punktekonto jetzt auf 3,5 aufgestockt. Tabellenführerin mit einem ganzen Zähler Vorsprung ist Aleksandra Goryachkina mit 6,5 Punkten, die heute Remis gegen Mariya Muzychuk spielte. Den zweiten Tagessieg schaffte Nana Dzagnidze mit Schwarz gegen Valentina Gunina, die immer noch bei 1 Punkt steht und absolut abgeschlagen Letzte ist. Offizielle Seite

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Fide Grand Prix in Jerusalem

Die letzte Etappe der Fide Grand Prix Serie findet aktuell in Jerusalem statt und hat heute nach der zweiten klassischen Partie einen Viertelfinalisten gefunden, nämlich den US-Amerikaner und amtierenden FischerRandom-Schach-Weltmeister Wesley So. Er schlug den Chinesen Yu Yangyi mit den weißen Steinen nach überzeugender Leistung. Alle anderen Partien endeten mit Remis, wobei David Navara klar auf Gewinn stand gegen Wang Hao, aber er versäumte es die Gewinnfortsetzungen zu finden und die Stellung mit teilweise 2 Mehrbauern versandete im Remis. Es werden noch zwei Plätze für das Kandidatenturnier vergeben. Offizielle Seite

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El LLobregat Open: 49 Inder in Spanien

Eine schier unglaublich große Delegation aus Indien schlug beim El Llobregat Open in der Stadt El Prat in der Provinz Barcelona auf. Sage und schreibe 49 Spieler kamen aus dem Ursprungsland des königlichen Spiels und einer davon trug auch den Turniersieg nach 9 Runden davon. GM S.L. Narayanan gewann mit 7 Punkten vor dem punktgleichen Polen GM Mateusz Bartel. Den dritten Platz holte sich der Landsmann des Turniersiegers GM Arjun Erigaisi. Der Franzose GM Maxime Lagarde war Elofavorit und belegte den 5. Platz. Der erst 13-jährige Großmeister Dommaraju Gukesh aus Indien belegte den 19. Rang mit 5,5 Punkten. Der deutsche Teilnehmer IM Ashot Parvanyan blieb deutlich unter seinen Möglichkeiten und erreichte nur 4,5 Punkte. Offizielle Seite

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Monaco: Goryachkina übernimmt Führung

Die WM-Herausforderin Aleksandra Goryachkina hat durch einen klaren Weißsieg über die völlig indisponierte Letztplatzierte Valentina Gunina die verdiente Führung mit 6 Punkten nach 8 Runden beim Fide-Grand Prix in Monaco übernommen. In der zweiten entschiedenen Partie heute gewann Alexandra Kosteniuk gegen Nana Dzagnidze, die ihre dritte Niederlage in Folge hinnehmen musste. Elisabeth Pähtz bleibt auf dem vorletzten Platz mit 2,5 Punkten nach einem Remis gegen Anna Muzychuk. Offizielle Seite

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Russisches Pokalfinale

Das russische Pokal-Finale ist ein K.-o.-Turnier mit 16 Spielern, das vom 5. bis 12. Dezember in Khanty-Mansiysk, Russland stattfindet. Bis ins Finale haben es die beiden starken Großmeister Sanan Sjugirov und Alexey Sarana geschafft, die auch die Elofavoriten des Wettbewerbs sind. In der ersten klassischen Partie konnte sich Sjugirov mit den weißen Steinen durchsetzen. chess24

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Morozevich dominiert russisches Rapid-Finale

Der einstige Top 10-Spieler Alexander Morozevich ist nicht mehr so aktiv wie zu früheren Zeiten, aber jetzt hat er sich im Finale der russischen Rapidserie mit 16 Spielern eindrucksvoll zurückgemeldet. Er dominierte das Feld nach Belieben und gewann mit 12 Punkten aus den 15 Runden. Zweiter wurde Aleksandr Shimanov mit 11 vor dem in MItteleuropa nahezu unbekannten Zhamsaran Tsydypov mit 10,5 Punkten. chess24

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Monaco: Pähtz mit erstem Sieg

Nach einer enorm agressiven Vorstellung hat Elisabeth Pähtz (jetzt 2 Punkte) ihr taktisches Können in die Waagschale geworfen um endlich ihren ersten Partiegewinn feiern zu können. Es war das Duell der beiden Letztplatzierten mit Valentina Gunina in einer turbulenten und entscheidungsreichen Runde 6. Nun hat sich das Trio Humpy Koneru, Aleksandra Goryachkina und Dronavalli Harika an die Spitze der Tabelle gesetzt mit je 4 Punkten. Offizielle Seite

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Liren Ding Grand Chess Tour Champion 2019

Hochverdient und mit großartigen Partien ist die chinesische Nummer Eins Liren Ding Grand Chess Tour Champion geworden und das sogar vorzeitig. Bereits nach den Rapid-Partien stand mit 15:5 Punkten fest, dass Ding uneinholbar vorne liegt. Er dominierte das Finale nach Belieben und kassiert damit die hohe Summe von 150 000 Dollar. In den Blitzpartien konnte Vachier-Lagrave noch eine gute Ergebniskosmetik betreiben. Er gewann drei der vier Partien und somit lautete das Endergebnis 16:12 für Ding. Carlsen und Aronian gestalteten die Blitzpartien ausgeglichen und das Endergebnis lautet hier 17:11 für den Weltmeister. chess24

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Bundesliga: Deizisau und Bremen verlieren

Die vierte Runde der Schachbundesliga brachte einige erstaunliche Partien und Ergebnisse. So verloren die beden Co-Leader Bremen und Deizisau ihre Kämpfe mit dem knappsten aller Ergebnisse. Solingen kämpfte sehr hart und sah gegen Ende wie der klare Sieger aus gegen Deizisau, doch eine katastrophale Behandlung seiner Stellung von Jan Smeets gegen Vincent Keymer machte die Sache nochmal sehr spannend. Smeets stand klar auf Gewinn und schaffte es diese Stellung gegen die deutsche Nachwuchshoffnung noch zu verlieren, aber schließlich schlug der Däne Mads Andersen doch noch seinen Kontrahenten Mihail Krasenkow zum 4,5:3,5-Sieg. An Brett 1 hatte Markus Ragger mit den schwarzen Steinen Peter Leko besiegt und einen enorm wichtigen Sieg zu den ersten Punkten der SG Solingen beigetragen. Bremen verlor gegen das elomäßig klar höher eingeschätzte Hockenheim mit dem gleichen Ergebnis. Alleiniger Tabellenführer ist nun Titelverteidiger Baden-Baden, der Mülheim beim 5,5:2,5 keine Chance ließ. Verfolger des Meisters sind nun der Hamburger SK und der SV Lingen. Hamburg siegte deutlich mit 6,5:1,5 gegen Aachen und Lingen gewann mit 5:3 gegen Speyer-Schwegenheim. Turm Kiels Höhenflug wurde von Viernheim durch ein 3,5:4,5 gestoppt. Wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg holte der zu den letzten Bundesligaaufenthalten klar verbesserte Kader von Bayern München. Die Süddeutschen bezwangen Dresden mit 4,5:3,5, das nun gemeinsam mit Aachen ohne Punkte da steht. Augsburg verlor gegen die Schachfreunde Berlin mit 3:5 wonach beide 3 Punkte auf dem Konto haben. Offizielle Seite

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Michael Adams Britischer Knockout-Champion

Die Nummer Eins im britischen Schach Michael Adams ist seiner Favoritenrolle beim British Knockout in London gerecht geworden und hat das Finale gegen David Howell mit 17:9 gewonnen. Im Halbfinale hatte er sich schon gegen Luke McShane durchgesetzt und David Howell gegen Gawain Jones. Adams gewann das stattliche Preisgeld von 10000 Pfund. Offizielle Seite

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Igor Lysyj Blitz-Europameister

Der russische Großmeister Igor Lysyj, der 2014 russischer Landesmeister war, hat bei der Europameisterschaft im Blitzschach in der estnischen Hauptstadt Tallin den Titel errungen. Es war eine sehr knappe Angelegenheit, denn drei Spieler landeten mit 17 Punkten aus 22 Partien ganz vorne. Den zweiten Platz belegte der Armenier Zaven Andriasian, der mit einer Blitz-Elo von 2766 klarer Elofavorit war. Der 17-jährige Andrey Esipenko aus Russland wurde Dritter. Bester Deutscher wurde IM Ilya Schneider mit 14 Punkten und Platz 43. chess-results

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Monaco: Pähtz mit glücklichem Remis

In der fünften Runde des Fide Grand Prix Turniers in Monte Carlo stach insbesondere eine Partie hervor, nämlich die von Elisabeth Pähtz mit den schwarzen Seinen gegen die WM-Herausforderin Aleksandra Goryachkina. Pähtz kam gut aus der Eröffnung mit ihrer gewählten Pirc-Verteidigung, aber durch ungenaue Züge kam sie dann doch in Schwierigkeiten und büßte einen Bauern ein. Die junge Russin erreichte eine Gewinnstellung in einem Turmendspiel. Pähtz versuchte einen letzten Trick, der tatsächlich funktionierte. Sie gab den Turm und bekam dafür den h-Bauern und einen gefährlichen g-Bauern. Goryachkina fand den Gewinnplan nicht und erreichte tatsächlich nur ein Remis. Pähtz bleibt weiterhin am Tabellenende gemeinsam mit der sonst so starken Valentina Gunina, die gegen Dronavalli Harika verlor - beide haben nur 1 Punkt. Alexandra Kosteniuk gewann heute mit Schwarz gegen Anna Muzychuk. Es führt weiterhin Humpy Koneru mit jetzt 3,5 Punkten. Offizielle Seite

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Bundesliga: 3 Teams marschieren vorne weg

Es gab heute hochkarätige Begegnungen in der dritten Runde der aktuellen Schachbundesliga-Saison. Die vielfachen Titelträger Baden-Baden und Solingen trafen aufeinander, allerdings mit völlig anderen Vorzeichen wie gewohnt. Titelverteidiger Baden-Baden steht wie gewohnt oben und Solingen fand sich nach zwei schmerzlichen Auftaktniederlagen am Tabellenende wieder. Der Meister spielte seine Elovorteile aus und gewann das Match souverän mit einem 5,5:2,5. Bärenstark zeigte sich auch die Schachfreunde aus Deizisau, die einen 6,5:1,5-Kantersieg über Mülheim feiern konnte. Der dritte ungeschlagene Verein im Bunde ist Bremen, das einen hart erkämpften 4,5:3,5 über Speyer-Schwegenheim erringen konnte. Eine Überraschung musste heute Hockenheim verschmerzen. Die Rennstädter kassierten eine 3,5:4,5-Niederlage gegen den bärenstarken Neuling SV Lingen. Altmeister Lev Gutman bezwang den elomäßig wesentlich höher eingeschätzten Ungarn Tamas Banusz. In einem weiteren hochkarätigen Duell gab es ein 4:4 zwischen dem HSK und Viernheim. Luis Engel schlug einen Großen mit den schwarzen Steinen, nämlich Igor Kovalenko nach starker Leistung. Eine Überraschung gelang Bayern München mit dem ersten Punktgewinn beim 4:4 gegen die Schachfreunde Berlin. Sein Konto auf satte fünf Mannschaftspunkte konnte Turm Kiel beim brutalen 7:1 gegen den Aachener SV aufstocken. Die Aachener sind wohl der allererste Abstiegskandidat. Überraschend ohne jeglichen Punkt steht auch Dresden da, das ein bitteres 3,5:4,5 gegen Augsburg hinnehmen mussten. Offizielle Seite

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London: Ding brillant - Carlsen entkommt

Heute hat Liren Ding erneut eine große Partie gespielt, nur diesmal hat er es geschafft den Sack auf brillante Weise zuzumachen. Zum zweiten Mal in Folge überspielte er Maxime Vachier-Lagrave mit scheinbar leichter Hand und krönte seine Leistung mit einem tollen taktischen Finish nach einer Englischen Eröffnung. Levon Aronian überspielte Magnus Carlsen ebenfalls nach dessen gewagter Eröffnung. Die armenische Nummer Eins schaffte es jedoch nicht seinen klaren Vorteil in einen vollen Punkt umzumünzen. Schon im Vorfeld des Turniers hatte Aronian über Erschöpfung aufgrund des zuletzt sehr vollen Turnierkalenders geklagt. Man hat auch heute gesehen, dass er nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist und die Partie endete insgesamt sehr glücklich für Magnus Carlsen in einem Remis. Nun folgen 4 Partien im Schnellschachmodus. Ding und Carlsen führen mit jeweils 9:3. chess24

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Praggnanandhaa und Smirnov gewinnen London Open

Die beiden Teenager Rameshbabu Praggnanandhaa (14 Jahre alt) und Anton Smirnov (18) haben beim stark besetzten Open im Rahmen der London Chess Classic dominiert und mit je 7,5 Punkten gewonnen. Beide blieben ungeschlagen. Den dritten Platz holte der Inder Chithambaram Aravindh mit 7 Punkten. Bester deutsche Spieler wurde FM Adrian Gschnitzer (SV 1947 Walldorf) mit 6 Punkten und Platz 25. Offizielle Seite

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London: Carlsen gewinnt - Ding verpasst Sieg

Erneut ein toller Tag mit aufregendem Schach in London. Eine große Schlacht lieferten sich Maxime Vachier-Lagrave und Liren Ding, der im Mittelspiel die Initiative in einem Spanier übernehmen konnte. Der Chinese spielte sehr stark weiter und stand in einem Damenendspiel klar auf Gewinn, doch er traf eine fatal falsche Entscheidung im Damenendspiel, das für Menschen so schwer zu rechnen ist. Schließlich konnte sich der Franzose in ein Remis retten. Magnus Carlsen spielte das als harmlos geltende Londoner System und huldigte damit der Gastgeberstadt. Er schaffte es einmal mehr mit Sb3 und a4 eine interessante und vielversprechende Struktur zu schaffen und schaffte es in Karpov'scher Manier den Vorteil langsam zu vergrößern. In einer Phase ließ der Weltmeister die Zügel etwas schleifen, aber Aronian nutzte eine tolle Möglichkeit nicht zum Ausgleich und dann war es um ihn geschehen durch genaues Spiel von Carlsen. chess24

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Erstellt: Freitag, 06. Dezember 2019