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Deutsche Ländermeisterschaft der Jugend in Würzburg

Bei der deutschen Ländermeisterschaft der Schachjugend in Würzburg gab es ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Niedersachsen und Hessen (jeweils 11 Mannschaftspunkte) wobei sich erstere mit den besseren Brettpunkten knapp durchsetzen konnten. Bei dem mit vielen Schachtalenten gespickten Turnier holte sich das Team aus Schleswig Holstein den dritten Platz mit 10 Punkten. Das Team Bayern 1 vom Gastgeber-Bundesland landete auf Rang 11. OffizielleSeite

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Doppeltes Gold für Weltmacht China

Die Schach-Weltmacht China hat bei der Schacholympiade in Batumi den maximalen Triumph feiern können und sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen Gold geholt. In beiden Gruppen war China jeweils die Nummer drei der Setzliste. Bei den Männern reichte den Chinesen ein 2:2 in der Schlussrunde gegen die USA, in dem alle Partien mit remis endeten. Die USA landete punktgleich auf Platz zwei und auch Russland, das mäßig gestartet war, konnte ebenfalls am Ende 18 Punkte erreichen und den dritten Platz erobern. Nur ein Team blieb ohne Niederlage und das war erstaunlicherweise das deutsche Team, das 5 mal gewann und 6 mal unentschieden spielte, was schließlich Platz 13 bedeutete. Eine starke und sehr solide Leistung des zähen deutschen Nationalteams. Herausragend waren die 7,5 Punkte aus 9 Partien durch Daniel Fridman. Die junge iranische Mannschaft um Parham Maghsoodloo, die nach eigenen Aussagen um eine Medaille kämpfen wollte, konnte die eigenen hohen Erwartungen nicht erfüllen und landete auf Platz 17. Die drei besten Spieler nach Elo-Performance waren Jorge Cori aus Peru mit tollen 7,5 aus 8 vor Ding Liren und Fabiano Caruana. Bei den Damen gewann China vor den punktgleichen Ukrainerinnen. Einen Zähler dahinter dann Georgien. Die deutschen Damen enttäuschten leider auf der ganzen Linie. Am Ende war es Rang 28, obwohl man auf Platz 9 der Setzliste gestartet war. Jede Spielerin verlor Elo, am meisten Filiz Osmanodja mit -31. Beste Spielerinnen bei den Damen waren Weltmeisterin Ju Wenjun vor Hoang Thanh Trang (Ungarn) und Mariya Muzychuk aus der Ukraine. OffizielleSeite

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Oslo Schachfestival

Das Oslo Schachfestival läuft derzeit mit guter Besetzung. Nach sieben Runden gibt es erstaunlicherweise keinen Spieler mehr mit mehr als 5,5 Punkten. Es führt unter sechs punktgleichen Spielern der polnische Großmeister Marcin Dziuba vor dem in Deutschland gut bekannten Armenier GM Karen Movsziszian und dem nächsten Polen GM Zbigniew Pakleza. Deutsche Teilnehmer sind nicht vertreten. OffizielleSeite

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"Finale" zwischen USA und China

Die USA und China haben heute große Siege gefeiert und stehen nun beide an der Spitze des Feldes. Die Chinesen bezwangen die bis dahin ungeschlagenen Polen mit einem überzeugenden 3:1. Ding Liren gewann nach überzeugender Leistung gegen Jan-Krzysztof Duda. Die USA schlugen Armenien knapp mit 2,5:1,5. Matchwinner Sam Shankland gewann gegen Hrant Melkumyan. Deutschland ist nun das einzige noch ungeschlagene Team im Turnier - eine erstaunliche Leistung, doch leider gelang heute kein Sieg über Vietnam. Ein Sieg hätte noch Chancen auf eine Medaille gewahrt. Nun ist man auf Platz 9 vor der Schlussrunde und trifft morgen auf Armenien. Erstaunlich ist, dass Aserbaidschan die dritte Niederlage in Folge kassierte, heute gegen die Ukraine, und sich nun auf Rang 20 wiederfindet. Bei den Damen steht China an der Spitze der Tabelle und vermutlich reicht morgen schon ein Remis gegen die Russinnen um den Titel zu gewinnen. Heute gab es ein 2:2 gegen die USA. Deutschland enttäuschte einmal mehr beim 2:2 gegen die elomäßig klar unterlegenen Usbekinnen. Deutschland liegt auf Rang 26 und spielt in der Schlussrunde gegen Rumänien. OffizielleSeite

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Polen schlägt USA

Das polnische Team spielt unglaublich stark und fügte dem Topfavoriten USA eine 1,5:2,5-Niederlage zu. Kacper Piorun war der Matchwinner, indem er Hikaru Nakamura bezwang. Plötzlich aus dem Rennen um den Titel ist nun Aserbaidschan, das erneut verlor und zwar mit 1,5:2,5 gegen China. Deutschland ist neben den Polen das einzige Team ohne Niederlage. Heute gab es ein 2:2 gegen Frankreich und Liviu-Dieter Nisipeanu schlug den absoluten Weltklassemann Maxime Vachier-Lagrave. Polen führt mit 16 Punkten vor den USA, China, Armenien und England, die allesamt 15 Punkte aufweisen. Deutschland ist mit 14 Punkten auf Rang 8. Bei den Damen führt nun China nach einem klaren 3:1 gegen Kasachstan. Die deutschen Damen gewannen mit einem knappen 2,5:1,5 gegen Norwegen wobei Elisabeth Pähtz gegen ihre um mehr als 300 Elopunkte schwächere Gegnerin verlor. Bisher steht ein Elominus von 21 Punkten zu Buche bei der deutschen Nummer Eins. Deutschland liegt nun auf Rang 28. OffizielleSeite

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USA an der Spitze

Es war eine wegweisende achte Runde im georgischen Batumi bei der diesjährigen Schacholympiade. Die USA haben einen vielleicht vorentscheidenden Sieg über das bärenstarke Aserbaidschan gefeiert. An Brett 1 konnte WM-Finalist Caruana gegen Mamedyarov verdient gewinnen. Radjabov schlug zwar Wesley So an Brett zwei aber Sam Shankland schlug schließlich Rauf Mamedov. Polen, der nächste Gegner der USA, trennte sich von Armenien mit 2:2. Deutschland spielte wieder stark und schlug Spanien mit 2,5:1,5 und wieder langte Daniel Fridman zu, der sich in bestechender Form zeigt. Die USA liegt mit 15 Punkten alleine an der Spitze vor Polen mit 14. Dahinter 7 Teams mit 13 Punkten, darunter auch Deutschland. Bei den Damen liegen China und die Ukraine einträchtig mit 14 Punkten in Front. Die Ukraine stoppte den Lauf von Armenien und siegte 3:1. Das deutsche Team siegte erwartungsgemäß klar gegen Luxemburg mit 3,5:0,5 und liegt bei 10 Punkten auf Rang 39. OffizielleSeite

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Achtbares 2:2 gegen die Niederlande

Das deutsche Männerteam bleibt auch nach der heutigen und siebten Runde ungeschlagen. Gegner war die starke Niederlande mit Anish Giri an Brett 1. Es gab 4 Remis und Daniel Fridman konnte in der letzten Partie die Stellung trotz Minusbauern remis halten gegen Jorden van Foreest. Es gibt jetzt 3 Tabellenführer, denn Polen und Aserbaidschan trennten sich mit 2:2 und so konnte die USA durch einen souveränen 3:1-Sieg über Kroatien aufschließen. Serbien schaffte ein sensationelles 2:2 gegen Russland. Jakovenko verlor mit Weiß gegen IM Nenezic und hat nun 10 Punkte und liegt auf dem 16. Rang. Deutschland hat 11 Punkte und ist Elfter. Die deutschen Damen siegten 4:0 gegen das Team der mit Taubheit gehandicapten Spielerinnen und liegt nun auf Platz 48. An der Spitze steht überraschenderweise Armenien, das nun auch die USA bezwingen konnte mit einem 2,5:1,5. OffizielleSeite

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Fridman mit 100 Prozent Ausbeute

Daniel Fridman spielt auf dem dritten Brett bisher eine großartige Olympiade mit 5 Punkten aus 5 Partien. Er ist maßgeblich daran beteiligt, dass das deutsche Team nach 6 Runden noch ungeschlagen ist. Deutschland spielte heute gegen Israel 2:2 und steht bei guten 10 Punkten. Aserbaidschan und Polen marschieren weiterhin und haben auch heute gewonnen. Die Aseris schlugen Tschechien mit 3:1 und Polen bezwang die Ukraine mit 2,5:1,5, wobei Duda an Brett 1 gegen Ivanchuk gewann. Russland findet sich derzeit auf Rang 17 wieder nach dem heutigen 2:2 gegen Indien. China brachte dem Iran die zweite Niederlage im Turnier bei. Die USA ist nach dem klaren 3,5:0,5 gegen Bosien-Herzegowina alleiniger Zweiter. Bei den Damen gab es an den beiden Spitzentischen jeweils ein 2:2 in den Duellen Indien-USA und Ukraine-China. Die Russinnen kassierten eine sensationelle 1:3-Niederlage gegen das nominell nicht sehr starke Armenien. Die deutschen Damen verloren ebenfalls ehr überraschend gegen Griechenland mit 1,5:2,5. Mit nur 6 Punkten liegt Deutschland nun auf Rang 67. OffizielleSeite

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Tschechien schafft Sensation

Man kann sich kaum mehr an eine Niederlage der Schach-Weltmacht China erinnern. Heute schafften die Tschechen das Kunststück China mit 3:1 klar zu besiegen. Viktor Laznicka bezwang Yu und Jiri Stocek schlug Wei Yi. Einen großen Sieg schaffte auch Polen gegen Frankreich mit ebenfalls 3:1. Aserbaidschan schlug Armenien knapp mit 2,5:1,5 wobei Mamedyarov Aronian an Brett 1 bezwingen konnte. Einen überraschenden Punktverlust musste die USA beim 2:2 gegen Israel hinnehmen. Deutschland konnte Moldawien knapp mit 2,5:1,5 schlagen, Georg Meier verlor am ersten Brett, aber Fridman und Svane sorgten für den deutschen Sieg. Aserbaidschan, Tschechien, Polen und die Ukraine führen mit weißer Weste. Einen Punkt dahinter die USA, Israel und Deutschland. Bei den Damen setzte es eine 3,5:0,5-Klatsche für Deutschland gegen das starke Russland. Es führt hier die USA allein mit weißer Weste. China ließ einen Punkt beim 2:2 gegen Armenien. OffizielleSeite

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Deutschland schlägt Ungarn - Russland verliert

Die heutige vierte Runde der Schacholympiade in Batumi war eine hochspannende mit tollen Partien. Die sehr gute Nachricht zu allererst! Deutschland hat die starken und favorisierten Ungarn mit 2,5:1,5 bezwungen wobei Daniel Fridman der Matchwinner war. Er schlug Zoltan Almasi nach einer spannenden Partie. Einen Paukenschlag gab es im Match der Russen gegen Polen. An den Brettern drei und vier kassierten sowohl Kramnik als auch Jakovenko Niederlagen zum 1,5:2,5. Die USA schlugen Indien mit 2,5:1,5 mit einem Caruanasieg an Brett 1 über Viswanathan Anand. Tschechien bezwang den Iran mit 2,5:1,5. Viktor Laznicka bezwang Parham Maghsoodloo. Nach wie vor sehr souverän folgende Nationen: Aserbaidschan, China, Frankreich, Polen, Israel, Armenien, USA, Tschechien und die Ukraine. Deutschland liegt in der Verfolgergruppe und hat als nächstes mit Moldawien einen schlagbaren Gegner. Die deutschen Damen gewannen mit 3:1 gegen Sri Lanka. WGM Sarah Hoolt kassierte eine blamable Niederlage gegen ihre fast um 600 Elopunkte schwächere Gegnerin. Hier führen China, USA, Ukraine, Mongolei, Armenien und Georgien mit weißer Weste. OffizielleSeite

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Zwei Remis für Deutschland - Maghsoodloo stark

Die beiden deutschen Teams haben trotz ihrer Favoritenstellung jeweils nur ein 2:2 erreicht. Die Männer gegen Serbien und die Damen gegen Israel. Bei den Männern tritt bisher Frankreich am souveränsten auf und liegt auch mit den besten Brettpunkten an der Spitze. Mit vorne ist auch das sehr junge Team des Iran. Maghsoodloo ebnete den 3:1-Erfolg über die starken Weißrussen, indem er Vladislav Kovalev bezwang. Sehr schwer tat sich einmal mehr Russland gegen Georgien 2 mit einem knappen 2,5:1,5. Ex-Weltmeister Vladimir Kramnik war der Matchwinner. Im Match Peru gegen China, das mit 1:3 endete gelang Jorge Cori ein überraschender Erfolg gegen Wei Yi. Hochinteressante Duelle sind morgen USA-Indien, Tschechien-Iran und Ungarn gegen Deutschland. Bei den Damen gab es am ersten Tisch ein überraschendes 2:2 von Serbien gegen die starken Inderinnen. Deutschland spielt in Runde 4 gegen Sri Lanka. OffizielleSeite

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Drama in Pähtz-Partie

Die Schacholympiade startete gestern ohne Überraschungen in den Team-Duellen. In einzelnen Partien gab es jedoch einige Sensationen. Herausragend war allerdings die Niederlage des chinesischen Weltklassespielers Li Chao gegen den Marokkaner Candidate-Master Mohamed-Mehti Aithmidou. In Runde 1 gab es zwei klare 4:0 Erfolge der deutschen Teams gegen Syrien (Männer) und gegen das internationale Team der Damen mit Behinderung. Am heutigen zweiten Tag schrammte die favorisierte USA knapp an einer Blamage vorbei. Am Ende gab es aber doch noch ein 2,5:1,5 gegen Georgien 3. Deutschland schlug Myanmar erwartungsgemäß klar mit 3,5:0,5 und hat es morgen mit Serbien zu tun, ist aber auch hier klarer Favorit. Die deutschen Damen kamen nur zu einem sehr unglücklichen 2:2 gegen Georgien 3, denn an Brett 1 spielte sich ein schachliches Drama ab. Elisabeth Pähtz stand haushoch auf Gewinn, aber im 62. Zug mit einer Figur mehr machte sie den unfassbaren Zug Kb1, der verliert. Kb3 hätte klar gewonnen. Statt 3:1 nun ein äußerst bitterer Punktverlust für das Team. In Runde 3 wartet Israel auf die deutschen Frauen. OffizielleSeite

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Schacholympiade in Batumi

Heute um 15 Uhr starten die Partien der Schacholympiade in der georgischen Großstadt Batumi, die am schwarzen Meer liegt. Bei den Herren sind sage und schreibe 185 Teams gelistet, angeführt diesmal nicht von Russland sondern erstmals in der Geschichte der Schacholympiaden von den USA mit einem Eloschnitt von 2772 gefolgt von Russland (2764) und China (2756). Deutschland liegt auf Setzlistenplatz 16 und Eloschnitt 2628 in der Besetzung Nisipeanu, Meier, Blübaum, Fridman und Svane. Bei den Damen sind es 151 Teams mit den Favoriten Russland, Ukraine und China. Deutschland ist hier auf Setzlistenplatz 9 mit ihrer Spitzenspielerin Elisabeth Pähtz, die mit ihrer hohen Elozahl von 2513 Nummer 10 der Weltrangliste ist. Die weitere Besetzung des Damenteams lautet Osmanodja, Hoolt, Schleining und Fuchs. OffizielleSeite

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Favoritensieg in Forchheim

Das 5-rundige 17. Forchheimer Sparkassen-Open war recht gut besetzt und im A-Open fanden sich 56 Teilnehmer zusammen. Es siegte der Favorit des Turniers IM Jaroslaw Krassowitzkij vom SV Jedesheim klar mit 4,5 Punkten. Den zweiten Platz machte FM Yevhenii Yelisieiev aus der Ukraine mit 3,5 Punkten vor dem punktgleichen Max Arnold vom SK Ettlingen. WGM Hanna-Marie Klek vom SC Erlangen holte ebenfalls 3,5 Punkte und Rang 7. OffizielleSeite

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Ikonnikov gewinnt in Portugal

Der Schachorganisator ChessOrg ist nun auch in Portugal aktiv und heute ging das Open Taca Litoral in Sao Martinho zu Ende. Unter den 45 Teilnehmern siegte Elofavorit GM Vyacheslav Ikonnikov mit 8 Punkten aus den 9 Runden. Platz zwei ging an den rumänischen Großmeister George-Gabriel Grigore mit 7,5 vor IM Dinesh Sharma mit 7 Punkten. OffizielleSeite

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Baden und Württemberg Seniorenmannschaftsmeister

Vom 10.-16.09. fanden die Seniorenmannschaftsmeisterschaften in Templin (Brandenburg) statt. Der Südwesten Deutschlands zeigte sich im Seniorenschach sehr stark. In der Ü50-Kategorie siegte Württemberg mit überragenden 11:1 Punkten vor Rheinland-Pfalz (9) und Hamburg. In der Ü65 siegte Baden mit ebenfalls 11 Punkten knapp vor Nordrhein-Westfalen und Württemberg mit je 10 Punkten. OffizielleSeite

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Mendrisio Open an GM Naumkin

Mendrisio ist ein 15000-Einwohnerort im Tessin/Schweiz. Dort fand am vergangenen Wochenende ein kleines aber feines Masteropen statt, zu dem nur 14 Teilnehmer vorort waren neben einem allgemeinen Open mit größerer Teilnehmerzahl. Es siegte GM Igor Naumkin aus Russland klar mit 4,5 Punkten aus 5 Runden vor den beiden titellosen Oleg Zujev aus Litauen und Henrik Hess (SV Mattnetz Berlin), die beide 3,5 Punkte holten. Die beiden weit gereisten GM Roland Salvador (Philippinen) und IMchess-results Irene Kharisma Sukandar aus Indonesien mussten sich mit den Plätzen 4 und 6 begnügen.

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Großer Turniersieg für Martin Zumsande

Mit einer überaus souveränen und dominanten Vorstellung hat IM Martin Zumsande (Werder Bremen) das Chess House GM-Turnier gewonnen. Er siegte in Aarhus mit sage und schreibe 2,5 Punkten Vorsprung vor dem Ukrainer GM Orest Gritsak und IM Rasmus Skytte aus Dänemark - beide mit 5,5 Punkten. Jakob Leon Pajeken (Hamburger SK) kassierte nach gutem Start eine Niederlagenserie und wurde im Zehnerfeld Vorletzter mit 3 Punkten. chess24

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Bremen: Steffens überrascht alle

Olaf Steffens vom SV Werder Bremen hat ein famoses Turnier gespielt und die A-Gruppe des Hans-Wild-Turniers in Bremen für sich entschieden. Er konnte sich als Nummer 5 der Setzliste im Sechserfeld gegen starke Konkurrenz durchsetzen. Er holte 4 Punkte aus den 5 Runden und ließ den Topfavoriten GM Viesturs Meijers (3 Punkte) hinter sich, den er auch bezwingen konnte. Platz drei mit ebenfalls 3 Punkten ging an Sebastian Müer vom SK Union Oldenburg. OffizielleSeite

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Uphoff gewinnt in der Oberpfalz

Nicht nur Schachspieler können Pokern, sondern auch Pokerspieler können schachspielen. Poker-As Lennart Uphoff (FC Mintraching) gewinnt das nur mit Amateuren besetzte Turnier in Nittenau bei der dortigen Offenen Stadtmeisterschaft mit 4,5 Punkten aus 5 Runden.  Platz zwei ging an den Niederbayern Bernhard Schmid vom SK Kelheim vor Reiner Born vom SC Bavaria Regensburg - beide mit 4 Punkten. OffizielleSeite

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Von Null auf Großmeisterin

Die Junioren-WM bei den Mädchen war eine sehr spannende Angelegenheit. Am Ende triumphierte sehr überraschend die titellose Russin Aleksandra Maltsevskaya, die knapp mit 8,5 Punkten gewann. Sie erhält damit automatisch den weiblichen Großmeistertitel wie es in den Regularien steht. Zweite mit ebenfalls 8,5 Punkten wird WGM Gulrukhbegim Tokhirjonova aus Usbekistan. Den dritten Platz mit 8 Punkten erreicht WIM Nino Khomeriki aus Georgien. Fiona Sieber und Jana Schneider schnitten etwas unter ihren Möglichkeiten ab und verloren beide Elopunkte. Sieber holte 6,5 Punkte und Rang 26, Jana Schneider 6 Punkte und Platz 31. Bei den jungen Männern setzte es zwar in der Schlussrunde eine NIederlage für den neuen Weltmeister Maghsoodloo, aber das lag zu allererst an der tollen Leistung seines Kontrahenten Andrey Esipenko, der letztlich den 5. Rang erreichte. Zweiter wurde der Inder GM Abhimanyu Puranik vor IM Sergei Lobanov. Alexander Donchenko schloss das Turnier mit einem Sieg ab und schaffte einen guten 11. Rang mit 7,5 Punkten. Weitere Platzierungen der deutschen Teilnehmer. Dmitrij Kollars Platz 22 mit 7 Punkten und Raphael Lagunow mit 6,5 Punkten auf Platz 43 und Leonid Sawlin 6,5 Punkte auf Platz 52. OffizielleSeite

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Champions-Showdown

Das Turnier Champions-Showdown ist sicherlich ein Spektakel, doch einigen Schachfreunden fehlt wohl doch die Tatsache, dass es keinen alleinigen Turniersieger gibt und nur 5 Sieger aus 5 Duellen. Diese boten aber teilweise abwechslungsreiches, auch fehlerhaftes und interessantes Fischer-Random-Schach. Topalov erwies sich als stärker gegen seinen alten und fast nicht mehr aktiven Rivalen Garry Kasparov und siegte mit 14,5:11,5. Im spannendsten Duell konnte sich Nakamura doch noch durchsetzen gegen Peter Svidler mit einem 14:12. Wesley So profitierte von seinem bärenstarken Start im Duell mit Anish Giri und gewann 14,5:11,5. Klare Angelegenheiten waren Vachier-Lagrave-Shankland und Aronian-Dominguez, in der sich Erstgenannter jeweils mit 17,5:8,5 durchsetzen konnte. OffizielleSeite

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Maghsoodloo nach unfassbarem Lauf Junioren-Weltmeister

Es kann spätestens jetzt kaum ein Zweifel daran bestehen, dass der noch 17jährige iranische Schachstar Parham Maghsoodloo ein großartiges und auch hart arbeitendes Supertalent ist. Nach eigenen Angaben in einem Interview arbeitet er täglich 12 bis zu 20 Stunden an seinem Schach. Sein Schach und seine Herangehensweise erinnert an Magnus Carlsen, der auch in nicht so populären Eröffnungen nach neuen Ideen sucht. Sein Kampfgeist ist enorm und in der Türkei ist er nun nach einem weiteren Sieg mit 9,5 Punkten aus 10 Runden bereits uneinholbar vorne und somit neuer Juniorenweltmeister in einem sehr starken Feld. In seinen letzten 19 gewerteten Partien ließ der junge Großmeister nur 2 Remis zu - unglaublich! Alexander Donchenko und Dmitrij Kollars stehen vor der Schlussrunde bei 6,5 Punkten. Bei den Mädchen führt die Usbekin Gulrukhbegim Tokhirjonova mit 8 Punkten vor einem Verfolgertrio. Jana Schneider und Fiona Sieber liegen bei 5,5 Punkten. OffizielleSeite

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GM Alexander Naumann deutscher Schnellschachmeister

Der für die SG Solingen aktive Großmeister Alexander Naumann ist deutscher Schnellschachmeister 2018. Er erreichte in der Ausrichterstadt Magdeburg 7,5 Punkte und verwies damit den erst 15jährigen Luis Engel vom Hamburger SK (7 Punkte) auf den zweiten Platz. Engel verfügt über eine Elo von 2441 im klassischen Schach, doch im Rapid hat er eine alles andere als aussagekräftige Zahl von nur 2057. Den dritten Platz belegte Vorjahressieger GM Hagen Poetsch mit 6,5 Punkten. OffizielleSeite

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Kasparov im Hintertreffen

Schachlegende Garry Kasparov liegt etwas überraschend für seine zahlreichen Fans beim Champions-Showdown mit 3:5 hinten gegen Veselin Topalov. Eine Überraschung stellt auch die 4,5:3,5-Führung von Peter Svidler gegen den Schnellschachspezialisten Hikaru Nakamura dar. Deutlich mit 6:2 liegt Wesley So gegen Anish Giri vorne und im vierten und umkämpften Duell führt Vachier-Lagrave mit 4,5:3,5 gegen Shankland. Am dritten Tag heute folgen zwei weitere Schnell- und Blitzpartien und an Tag 4 endet der Showdown mit weiteren 8 Blitzpartien. OffizielleSeite

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Erstellt: Donnerstag, 13. September 2018