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Miller gewinnt Open in Forchheim

Der Elofavorit FM Eduard Miller vom SC Erlangen hat das diesjährige Open des traditionsreichen bayrischen Schachclubs Forchheim mit 4 Punkten vor dem titellosen und punktgleichen Schachfreund Joseph Homi (SG Fürth Nr. 30 der Setzliste) für sich entschieden. Den dritten Platz holte sich der erfahrene Klaus Meulner (SC Schwarz-Weiß Nürnberg) mit 3,5 Punkten. OffizielleSeite

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Donchenko mit großem Turniersieg in Barcelona

Einen großartigen Turniersieg feierte GM Alexander Donchenko heute in der katalanischen Metropole Barcelona. In der Schlussrunde sicherte er sich das nötige Remis gegen seinen deutschen Kollegen Rasmus Svane, der seinerseits den fünften Platz mit 6,5 Punkten machte. Donchenko hatte am Ende 7,5 und platzierte sich einen halben Zähler vor dem Elofavoriten Gata Kamsky (USA) und Tigran Gharamian aus Frankreich, beide mit 7 Punkten. chess-results

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Radjabov verdienter Weltcup-Sieger

Der jetzige Halbprofi (nach eigenen Aussagen)Teimour Radjabov sorgte schon als 16-Jähriger für Furore, indem er 2003 in Linares den damals für fast unschlagbar angesehenen Champion Garry Kasparov schlug. Jetzt zeigte er seine enorme Sicherheit, Stärke und Durchhaltevermögen in einem sehr langen, anstrengenden Weltcup. Er bezwang Liren Ding im Tiebreak des Finales verdient mit 6:4. Ding hingegen wirkte etwas erschöpft und hatte nicht mehr den Einfallsreichtum, der ihn sonst auszeichnet. Im "kleinen" Finale um Platz drei gewann Maxime Vachier-Lagrave überzeugend mit 4:2 gegen Yangyi Yu. OffizielleSeite

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24.Barcelona Open: Donchenko überragend

GM Alexander Donchenko steht kurz vor dem Sprung in die Top 100 der Welt. Bisher tritt er überragend beim Barcelona Open auf und führt nach seinem heutigen klaren Weißsieg über den starken Franzosen GM Maxime Lagarde in einer Leningrader Variante der Holländischen Verteidigung. Er führt nun alleine mit 6,5 Punkten nach 7 Runden und hat schon an die 20 Elopunkte hinzugewonnen. Ebenfalls gut unterwegs ist GM Rasmus Svane, der mit Schwarz den Inder IM Krishna schlug und nun auf Rang 4 mit 5,5 Punkten liegt. chess24

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Worldcup: Tiebreak in den Finals

Liren Ding und Teimour Radjabov müssen wie auch Yangyi Yu und Maxime Vachier-Lagrave ins Tiebreak des Worldcups. Nach dem heutigen Remis gab es in beiden Duellen den 2:2-Zwischenstand. Ding holte in einer ungewöhnlichen Variante der englischen Eröffnung nichts heraus. Radjabov hatte früh einen Bauern für Initiative und Läuferpaar geopfert. Den Bauern gewann er später zurück und hatte keinerlei Probleme mehr. Vachier-Lagrave hätte im Mittelspiel etwas mehr Druck ausüben können nach Yus russischer Verteidigung. Doch auch hier gab es eine Verflachung der Position und ein gerechtes Remis. Morgen ist defitiniv der letzte Tag des langen, anstrengenden Turniers. OffizielleSeite

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World Cup: Radjabov schlägt zurück

Teimour Radjabov hat in einer großen Schlacht gegen Liren Ding zurückgeschlagen und zum 1,5:1,5 ausgeglichen. Der eigentlich für Schwarz als ziemlich sicher geltende und sehr durchanalysierte Marshall-Angriff war diesmal das Thema. Ding stand leicht schlechter, aber noch nicht gefährdet. Nach Radjabovs taktischer Finesse 26.Se6 wurde es etwas unübersichtlich und Ding versäumte den besten Zug Sc2 im 29. Zug und stand dann schon etwas bedenklich. Der Aserbaidschaner zeigte in der Folge eine hervorragende Technik bei der Verwertung des Vorteils. Im Duell um Platz drei verpasste Yangyi Yu mit Weiß gegen den Grünfeldinder von Vachier-Lagrave durch ungenaues Spiel nach einem schönen Vorteil den möglichen Sieg. Auch hier steht es 1,5:1,5. OffizielleSeite

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Barcelona: Donchenko führt vor Kamsky

Das Barcelona Open läuft derzeit und wird zum 24. Mal ausgetragen. Es nehmen auch die beiden jungen deutschen Großmeister Alexander Donchenko und Rasmus Svane teil. Beide starteten hervorragend, allen voran Donchenko, der nach 4 Runden die alleinige Führung mit voller Punktezahl inne hat. Svane gab nur ein Remis ab und hat 3,5 Punkte. Es kommt heute zum Spitzenduell zwischen Donchenko und Kamsky. Svane hat es mit GM Moussard aus Frankreich zu tun. chess24

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World Cup: Ding erneut mit brillanter Partie

Liren Ding ist wahrhaft der Mann der Stunde nach seiner grandiosen Leistung in Saint Louis und nun auch beim World Cup. In seiner zweiten Finalpartie in Khanty-Mansiysk spielte er wieder eine sehr beeindruckende Partie. Sein Gegner Teimour Radjabov war letztlich ohne Chance und würdigte im anschließenden Interview die tolle Leistung des Chinesen. Thema war eine Gambitvariante des Flohr-Mikenas-Systems in der englischen Eröffnung. Bei einigen Kommentatoren wurde Liren Dings Spiel mit dem von Alpha Zero verglichen und Ding bestätigte tatsächlich, dass er sich von den Partien des Computer-Giganten inspiriert fühlte. Er verband heute grandioses positionelles Spiel mit feiner Taktik. Ding führt nun mit 1,5:0,5. Im Duell um Platz drei steht es nach zwei wenig aufrgenden Partien zwischen Yangyi Yu und Maxime Vachier-Lagrave 1:1. Es folgen noch zwei weitere Partien mit klassischer Bedenkzeit bevor im Falle eines Gleichstands der Tiebreak folgen würde. OffizielleSeite

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Lela und Bela Cup mit E. Pähtz

Elisabeth Pähtz hatte beim Schnellschachturnier in Telawi/Georgien einen recht schwachen zweiten Tag und landete am Ende mit 3,5 Punkten auf einem enttäuschenden 7. Platz des Zehnerfeldes. Direkt nach dem Grand Prix war wohl doch Erschöpfung mit im Spiel. Meri Arabidze spielte groß auf und gewann das Turnier souverän mit 7 Punkten vor Nana Dzagnidze und Lela Javakishvili, die je 6 Punkte holen konnten. chess-Results

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Radjabov und Ding im World-Cup Finale

Teimour Radjabov und Liren Ding sind hochverdient ins Finale des World-Cups in Khanty-Mansiysk eingezogen. Radjabov spielte gestern gegen Vachier-Lagrave eine starke Partie nach einer englischen Eröffnung und ließ dem Franzosen keine Chance nachdem dieser wohl zu früh, wie Analysen ergaben, rochiert hatte und deshalb Probleme bekam. Liren Ding hatte gegen seinen Landsmann Yangyi Yu mehr Schwierigkeiten, aber er konnte sich im Tiebreak ebenfalls nach englischer Eröffnung nach einer spannenden Partie mit 2,5:1,5 durchsetzen. Yu und Vachier-Lagrave spielen um Rang drei - der Verlierer hat bereits 50 000 US-Dollar sicher, der Drittplatzierte sackt 60 000 ein. Ding und Radjabov kämpfen um die 110 000 Siegerpreisgeld. Der Verlierer nimmt 80 000 mit nach Hause. OffizielleSeite

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World Cup: Black is ok!

In den beiden ersten Partien der Halbfinal-Duelle zwischen Liren Ding und Yangyi Yu sowie Maxime Vachier-Lagrave-Teimour Radjabov hatten die beiden Weißspieler eher Schwierigkeiten um Ausgleich zu kämpfen. Sowohl Yu als auch Radjabov hatten keinerlei Probleme und versäumten sogar jeweils vielversprechende Fortsetzungen. Yu ist ein sehr aggressiver Weißspieler und man wird sehen ob er gegen den bisher enorm starken und soliden Ding angreifen wird in der zweiten Partie. Radjabov ist definitiv wieder erstarkt seit einiger Zeit kaum zu schlagen und solide wie Beton. Es erwarten uns spannende Partien und eventuell Tiebreak-Partien. OffizielleSeite

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Dings brillante Analysen

Wie stark Liren Ding, die chinesiche Nummer Eins ist, konnte man in der Post-Mortem-Analyse zu seiner entscheidenden Partie gegen Alexander Grischuk sehen. Immens profund waren die Analysen und Stellungsbewertungen des sympathischen 26-jährigen Halbfinalisten des World-Cups mit der ungarischen Spielerin und Kommentatorin Anna Rudolf. Ein brillanter Spieler, der von Erfolg zu Erfolg eilt und hoffentlich mal um die Krone des Weltschachs spielen wird. OffizielleSeite

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Pähtz in Georgien

Elisabeth Pähtz reiste gleich nach ihrem erfolgreichen Abschneiden beim Fide-Grand Prix nach Telawi in Georgien zu einem stark besetzten Schnellschachturnier. Offenbar steckte ihr die Erschöpfung eines langen Turniers noch in den Knochen, denn Elisabeth holte nur 3,5 Punkte und Rang 7 aus den 9 Runden als Nummer Zwei der Schnellschach-Setzliste. Es gewann in souveräner Manier IM Meri Arabidze mit hervorragenden 7 Punkten aus 9 Runden vor der Favoritin GM Nana Dzagnidze und IM Lela Javakishvili, die jeweils 6 Punkte holen konnten. chess-results

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Worldcup: Tragödien für Aronian und Vitiugov

Im heutigen Tiebreak gab es zwei tragische Wendungen für Levon Aronian und Nikita Vitiugov. Aronian überspielte Vachier-Lagrave mit den schwarzen Steinen auf hervorragende Weise in einer italienischen Partie. Nach einem brillanten Qualitätsopfer stand er nach dem 30.Zug glatt auf Gewinn, schätzte aber seine Stellung nicht so ein und setzte schwach fort, hatte aber immer noch mindestens Remis sicher. Nach einem horrenden Patzer verlor er diese entscheidende Partie zum 1,5:2,5.  Beinahe noch schlimmer erwischte es Nikita Vitiugov, der bereits nach 10 Zügen in der Armageddonpartie mit Schwarz auf Gewinn stand nachdem Yu unglaublicherweise zwei Bauern in der Eröffnung eingestellt hatte. Wie durch ein Wunder und einem schwachen Zug von Vitiugov schrumpfte der Vorteil merklich und nach dem katastrophalen 22...De7 stand Yu auf Gewinn und gewann diese sicher geglaubte Verlustpartie zum 5:4. OffizielleSeite

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Ding und Radjabov im World-Cup-Halbfinale

Turnierfavorit Liren Ding und Teimour Radjabov sind verdient ins Halbfinale des World-Cups in Khanty-Mansiysk eingezogen. Der Chinese holte zwar nichts aus der Eröffnung gegen Alexander Grischuk aber der Russe verlor im MIttelspiel den Faden und Ding holte zum entscheidenden Schlag aus und erhielt klaren Vorteil. Grischuk hatte nach 42 Zügen genug gesehen, fügte sich in sein Schicksal und gab auf. Teimour Radjabov ist ebenfalls verdient weiter. Sein junger Kontrahent Jeffery Xiong bediente sich des Grünfeldinders und Radjabov wählte eine seltene nicht ungiftige Variante. Die Eröffnungsphase spielten beide Kontrahenten alles andere als sauber. Xiong versäumte im 22. Zug Se5 zu spielen mit leichtem Vorteil für ihn. Stattdessen ließ er sich auf eine kaum zu berechnende undurchsichtige von Taktik geprägten Stellung ein, in der Radjabov etwas weiter rechnete und nach 36 Zügen gewann. Dennoch eine tolle Leistung des Youngsters in diesem Turnier. Schnell zeichnete sich das Remis zwischen Vachier-Lagrave und Levon Aronian ab. Der Tiebreak zwischen den beiden Größen dürfte ebenfalls auf Augenhöhe stattfinden. Yangyi Yu hatte in seiner Weißpartie heute gegen Vitiugov seine Chancen in einem NImzoinder, denn er gewann im 21. Zug einen Bauern. Der Chinese setzte aber nicht genau fort und Vitiugov bekam Gegenspiel mit nicht zu unterschätzender Initiative. Schließlich verpuffte der Vorteil völlig und Vitiugov gewann den Bauern zurück mit baldigem Remis. OffizielleSeite

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World Cup: Viertelfinale startet mit 4 Remis

Von ursprünglich 128 Teilnehmern sind nur noch 8 Akteure übrig geblieben, die um den Einzug ins Halbfinale kämpfen. In Partie 1 des Viertelfinals endeten alle Partien mit Remis. Eine große Chance verpasste wohl Liren Ding mit den schwarzen Steinen gegen Alexander Grischuk. Ding hätte laut Engines mit 14...Ld5 bereits klaren Vorteil erlangen können, opferte aber stattdessen selbst die Qualität. Er hatte genug Kompensation die Partie zum Remis zu führen. Auch Yu spielte mit Schwarz sehr mutig und opferte die Qualität in einem Najdorf-Sizilianer und erhielt Kompensation und Aktivität. Vitiugov behielt zwar Vorteil, aber die Aktivität der gegnerischen Figuren ließen ihn das Remis akzeptieren. Völlig ausgeglichen verliefen Xiong-Radjabov und Aronian-Vachier-Lagrave. OffizielleSeite

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Deutsche Schnellschachmeisterschaften an Donchenko und Mütsch

Neumarkt in der Oberpfalz war am vergangenen Wochenende Schauplatz der deutschen Schnellschach-Einzelmeisterschaften. Drei der fünf anwesenden Großmeister machten die ersten  Plätze unter sich aus. Am Ende siegte Alexander Donchenko (SF Deizisau) mit 7 Punkten vor dem punktgleichen Rainer Buhmann (SV Hockenheim).  Den dritten Platz eroberte Andreas Heimann (SF Deizisau, 6 Punkte). Bei den Damen setzte sich WIM Annemarie Mütsch (SC Viernheim) klar mit 7,5 Punkten durch vor der Elofavoritin WGM Jessica Schmidt (Karlsruher SF) und WIM Ulrike Rößler (SC Oberland) - beide mit je 6,5 Punkten. OffizielleSeite

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World Cup: Teenager Xiong im Viertelfinale

Es gab heute ein faszinierendes Duell zwischen den beiden jüngsten Teilnehmern im Achtelfinale Jan-Krzysztof Duda und Jeffery Xiong. In diesem aggressiv geführten Match konnte sich der erst 18-jährige US-Amerikaner mit 4,5:3,5 gegen den favorisierten Polen durchsetzen. Wer hätte gedacht, dass Xiong der letzte US-Amerikaner sein wird, der noch im Wettbewerb ist. Ausgeschieden ist sein Landsmann Leinier Dominguez, der gegen Alexander Grischuk den Kürzeren zog mit 1,5:2,5. Mit etwas Glück gewann Levon Aronian sein Duell gegen Le. Der Vietnamese schaffte es nicht in seiner Weißpartie eine Mehrfigur zum Sieg zu führen und verlor schließlich mit 2,5:3,5. Im inneraserbaidschanischen Duell zwischen Radjabov und Mamedyarov gewann Erstgenannter nach großem Kampf mit 3,5:2,5. Im Schnellschach sehr souverän zeigte sich erneut Liren Ding, der Alekseenko mit 3:1 aus dem Wettbeweb warf. Im Viertelfinale kommt es zu folgenden Paarungen: Ding-Grischuk, Vitiugov-Yu, Xiong-Radjabov und Vachier-Lagrave - Aronian. OffizielleSeite

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Koneru mit verdientem Sieg - Pähtz Fünfte

Ein enorm starkes Comeback nach einer Auszeit schaffte die Inderin Humpy Koneru und sie gewann das Frauen-Grand Prix-Turnier in Skolkovo verdient mit 8 Punkten aus 11 Partien vor der amtierenden Weltmeisterin Wenjun Ju und deren nächste WM-Herausforderin Aleksandra Goryachkina. Dahinter platzierte sich Kateryna Lagno und dann gleich Elisabeth Pähtz, die ihre gute Leistung mit einem Schlussrundensieg über Alina Kashlinskaya krönte. Sie holte starke 6 Punkte und nimmt 8000 Euro mit nach Hause. Abgeschlagen Letzte mit nur 2,5 Punkten wurde die routinierte Pia Cramling. Sehr enttäuschend auch die Leistung von Alexandra Kosteniuk, die nur 4,5 Punkte sammeln konnte.  OffizielleSeite

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Grand Prix: Ju vergibt Sieg

Die letzten beiden Runden in Skolkovo waren sehr interessant und umkämpft wie fast jede Runde. Elisabeth Pähtz liegt nach ihren beiden Remis gegen Dronavalli Harika und Marie Sebag weiter bei 50 Prozent der Punkte. Gegen Sebag hatte sie Mühe das Remis zu erreichen nach schlechter Stellung. Tabellenführerin ist nun die bärenstark auftretende Inderin Humpy Koneru, die gestern die Weltmeisterin Wenjun Ju bezwang und heute gegen Lagno remisierte. Ju hingegen vergab heute den Gewinn gegen Goryachkina in einem elementaren Turmendspiel, das alles andere als trivial ist, aber dennoch erstaunlich, dass sie an ihirer sonst starken Technik scheiterte. Gunina bezwang heute Harika und in den unteren Tabellenregionen kamen  Kashlinskaya gegen Stefanova und Kosteniuk gegen Cramling zu Siegen. Koneru führt mit 7,5 Punkten vor Ju mit 7. OffizielleSeite

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World Cup: Vitiugov, Yu und MVL weiter

Drei Großmeister haben sich heute bereits für das Viertelfinale qualifiziert. Nikita bestätigte den hervorragenden Eindruck, den er bislang hinterlassen hat und er bezwang auch Wesley So mit einem recht souveränen 1,5:0,5. Es ist dem sympathischen Russen zu gönnen und vielleicht ein Durchbruch um weiter in der Weltrangliste zu klettern. Eine enorm risikoreiche Partie brachte Yangyi Yu heute den entscheidenden Weißsieg über Ian Nepomniachtchi. Yu wird immer stärker und stabiler wie es scheint. Sehr stark auch Maxime Vachier-Lagrave, der Peter Svidler keine Chance ließ beim 1,5:0,5. Liren Ding und Kirill Alekseenko trennten sich zweimal mit gerechten Remis und müssen in den Tiebreak wie alle übrigen Akteure. Zwei entschiedene Partien gab es im Duell Alexander Grischuk-Leinier Dominguez. Der US-Amerikaner schlug heute überzeugend zurück. Auch Duda-Xiong ist hart umkämpft mit zwei schönen Gewinnpartien auf beiden Seiten. In Mamedyarov-Radjabov und Aronian-Le gab es zwei Remis. OffizielleSeite

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Grand Prix: Ju und Koneru unaufhaltsam

Weltmeisterin Ju Wenjun und Humpy Koneru eilen von Sieg zu Sieg und haben beste Chancen die ersten beiden Plätze unter sich auszumachen. Die Weltmeisterin aus China bezwang Alexandra Kosteniuk in einem leicht besseren Turmendspiel mit hervorragender Technik und hat nun 6,5 Punkte. Humpy Koneru liegt einen halben Zähler hinter ihr nach ihrem Schwarzsieg über Elisabeth Pähtz. Die Strategie der Inderin ging in einer russischen Verteidigung voll und ganz auf. Pähtz konnte ihre erste Niederlage nicht verhindern nachdem sie es zuließ, dass sie einen schwachen C-Bauern bekam. Valentina Gunina schlug nach zwei Niederlagen zurück in dem sie Kateryna Lagno schlug und Pia Cramling wehrt sich gegen den Besitz der roten Laterne und schlug die Französin Marie Sebag. Dritte ist derzeit Aleksandra Goryachkina mit 5 Punkten. OffizielleSeite

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Fall Chess Classic: Robson klarer Sieger

Der 24-jährige US-Amerikaner Ray Robson hat das Einladungsturnier Fall Chess Classic in Saint Louis überaus klar mit 2 Punkten Vorsprung für sich entschieden, obwohl die Gegnerschaft sehr elostark war. Nur der erfahrene Ilya Smirin lag mit 2599 unterhalb der 2600 Elo. Robson holte 7 Punkte und den zweiten Platz sicherte sich Varuzhan Akobian vor Alexandr Lenderman und Dariusz Swiercz (alle 5 Punkte und USA, Swiercz wechselte vom polnischen zum us-amerikanischen Verband). Die B-Gruppe gewann der Kubaner Yasser Quesada Perez mit 6,5 Punkten. OffizielleSeite

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Grand Prix: Ju alleinige Tabellenführerin

Weltmeister Ju Wenjun zeigt beim Fide Grand Prix n Skolkovo bislang, warum sie die amtierende Weltmeisterin ist. Sehr souverän wies sie mit den schwarzen Steinen Valentina Gunina in die Schranken nach großartiger Leistung. Sie führt nun mit 5,5 aus 7. Ihre einzige unmittelbare Verfolgerin ist Humpy Koneru, die klar gegen Antoaneta Stefanova in einem Grünfeldinder gewann. Dronavalli Harika profitierte von der schlechten Form von Pia Cramling, die erneut eine ausgeglichene zum Verlust verdarb. Ihren ersten Sieg konnte Ex-Weltmeisterin Alexandra Kosteniuk gegen Alina Kashlinskaya feiern. Ein schnelles Schwarzremis nach Zugwiederholung gab es in der Partie zwischen Kateryna Lagno und Elisabeth Pähtz. Pähtz bleibt im vorderen Mittelfeld mit 4 Punkten. OffizielleSeite

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World Cup: Nisipeanu ausgeschieden

Liviu-Dieter Nisipeanu hat beim World-Cup in Khanty-Mansiysk gezeigt, dass er zu Großem imstande ist und mit der Weltklasse mithalten kann. Nachdem er Mircea-Emilian Parligras ausgeschaltet hatte schickte er Hikaru Nakamura in souveräner Manier nach Hause. Gegen den harten Zweikämpfer Peter Svidler hatte er es in den klassichen Partien in der Hand, versäumte aber seine klar besser stehende Weißpartie zu gewinnen. Heute schied er durch einen unmerklichen und bereits entscheidenden Fehler aus. Statt 21...Lf6 hätte er in der zweitn Schnellpartie unbedingt De8 mit Ausgleich spielen sollen. Svidler nutzte die Chance und zog in Runde 4. Dennoch ein starkes Turnier von NIsipeanu, der immerhin 16 000 Dollar mit nach Hause nehmen kann. Turnierfavorit Liren Ding zeigte seine große Klasse in den Schnellpartien und er schaltete den toll auftrumpfenden 16-jährigen Alireza Firouzja aus von dem man noch sehr viel hören wird. Wenn die Entwicklung des jungen Iraners in dieser Weise weitergeht, ist er irgendwann ein Weltmeisterkandidat. Es gab heute einige Tragödien. Yi Wei verlor die entscheidende Partie gegen seinen Landsmann Yangyi Yu aus einer Gewinnstellung heraus und auch Hao Wang stand kurz vor dem Einzug in die nächste Runde, musste aber nach klar besserer Stellung den Ausgleich von Leinier Dominguez hinnehmen und letztlich setzte sich der US-Amerikaner mit 4,5:3,5 durch. Verdient weiter ist Quang Liem Le nach dem 3,5:2,5 gegen den stärksten Youngster aus Russland Vladislav Artemiev. Ian Nepomniachtchi bezwang seinen starken Landsmann Evgeny Tomashevsky nach dem längsten Kampf des Tages mit 5:3. Eine Sensation schaffte der 18-jährige Jeffery Xiong und damit ist er der jüngste Teilnehmer in Runde 4. Er schlug Weltklassemann Anish Giri mit 3,5,2,5. Einer der Topfavoriten, nämlich Maxime Vachier-Lagrave ist ebenfalls weiter nach einem hart errungenen 4,5:3,5-Sieg über Dmitry Jakovenko. In Runde 4 gibt es folgende mit Spannung erwartete Duelle: Liren Ding-Kirill Alekseenko, Leinier Dominguez-Alexander Grischuk, Wesley So-Nikita Vitiugov, Ian Nepomniachtchi-Yangyi Yu, Jeffery Xiong-Jan Krzysztof Duda, Shakhriyar Mamedyarov-Teimour Radjabov, Maxime Vachier-Lagrave-Peter Svidler, Levon Aronian-Quang Liem Le.OffizielleSeite

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Erstellt: Mittwoch, 18. September 2019