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Fridman triumphiert beim Grenke Open

Der deutsche Nationalspieler GM Daniel Fridman hat nach einer starken und soliden Leistung das große Grenke Open mit 7,5 Punkten vor sieben punktgleichen Spielern für sich entschieden. Den zweiten Platz belegte wie im Vorjahr Anton Korobov aus der Ukraine. Sehr erfreulich das weitere Abschneiden der deutschen Spieler. Andreas Heimann schlug in der Schlussrunde GM Werle und belegte den dritten Platz. Auf Rang 5 der immer noch 12-jährige derzeit jüngste Großmeister der Welt Gukesh Dommaraju aus Indien. Auf Platz 6 und sieben landeten die nächsten Deutschen, nämlich Matthias Blübaum und Alexander Donchenko. Elofavorit Etienne Bacrot wurde nur 26. mit 7 Punkten. Ein hervorragendes Turnier spielte der Hamburger IM Luis Engel, der erst 16 Jahre alt ist und mit den 7 erreichten Punkten eine Großmeisternorm schaffte. Herzlichen Glückwunsch an die erfolgreichen Spieler! OffizielleSeite

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Irrungen, Wirrungen und bittere Pillen

Es war eine sehr unterhaltsame Runde heute beim Grenke Chess Classic. Vincent Keymer hatte den dritten Riesen in Folge zum Gegner und er spielte zunächst hervorragend und brachte Fabiano Caruana in einige Bedrängnis. Die Engines sehen Keymer im MIttelspiel teils deutlich mit 1,5 im Vorteil. Keymers Problem war, dass er in Zeitnot geriet und in diesen Sphären wird jeder Fehler bestraft. Leider passierten dem jungen Deutschen dann einige Fehler und Caruana konnte das Spiel völlig drehen und gewinnen. Eine äußerst bittere Pille für Keymer. Ebenso bitter und unnötig verlor Georg Meier vorher gegen Peter Svidler. Warum er den offensichtlichsten aller Züge 26...Tg2:+ nicht spielte, wird sein Geheimnis bleiben. Nach dem katastrophalen 26...f4 stand er schon schlechter in einer unbequem zu spielenden Stellung und verlor in der Folge klar. Eine verrückte und schwer zu verstehende Partie lieferten sich Vachier-Lagrave und Naiditsch. Naiditsch stand nach einem völlig überraschenden Figurenopfer gut und die Engines sehen ihn im Vorteil, aber der Vachier-Lagrave schaffte es die Partie nach einem weiteren Qualitätsopfer durch die unglückliche Königsstellung von Naiditsch zu retten. Ausgiebige Analysen bringen vielleicht die Wahrheit zum Vorschein in dieser immens komplizierten Partie. Ein unterhaltsames Remis brachte auch Aronian-Vallejo in einer aggressiv geführten französischen Verteidigung. Einen enormen Kampf lieferte Anand dem Weltmeister Carlsen. Just in dem Moment an dem Carlsen die Stellung geknackt zu haben schien, ließ er Anand nach dem schwachen Zug 56.De2 statt 56.Kf1 entwischen. Ein ungewöhnlich schwaches Ende dieser Partie aus Carlsens Sicht. Svidler und Carlsen führen mit je 2,5 Punkten. OffizielleSeite

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IM Pfreund gewinnt 5. HSK Osteropen

In Hamburg wurde das Osteropen eine Beute des Internationalen Meisters Jakob Pfreunde (Königsspringer SC) mit 6 Punkten vor dem punktgleichen und titellosen Aleksandar Trisic (FC St. Pauli). Den dritten Platz belegte FM David Höffer vom Delmenhorster SK mit 5,5 Punkten. Elofavorit GM Petar Genov aus Bulgarien landete auf Rang 5 mit 5 Punkten. OffizielleSeite

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Vlastimil Hort siegt beim Osteropen

Alter Schwede! Alter schützt vor Turniersiegen nicht! Schachlegende GM Vlastimil Hort hat mit seinen 75 Jahren das Osteropen seines Oberhausener Vereins gewonnen. Er siegte nach überzeugender Vorstellung mit 6 Punkten aus den 7 Runden vor dem punktgleichen FM Marcel Becker (ebenfalls Oberhausener SV) und IM Tobias Jugelt (SV Lilienthal). Elofavorit GM Daniel Hausrath (SV Mülheim Nord) musste mit Rang 5 vorlieb nehmen unter den 177 Teilnehmern. OffizielleSeite

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Pähtz holt EM-Bronze

Elisabeth Pähtz hat nach einer kämpferischen Partie mit toller Moral die Bronzemedaille erkämpft. Nach 71 Zügen hatte sie die Türkin Ekaterina Atalik niedergerungen und 8 Punkte erzielt. Genau so viel Punkte machte auch die neue Europameisterin Alina Kashlinskaya, der überraschenderweise ein Remis in der Schlussrunde gegen Pia Cramling genügte, denn an Brett 1 wurde die Tabellenführerin Inna Gaponenko von Antonaeta Stefanova geschlagen. Den zweiten Platz erreichte Marie Sebag aus Frankreich. Inna Gaponenko, die kurz vor Schluss wie eine sichere Medaillengewinnerin aussah, musste mit dem undankbaren vierten Platz vorlieb nehmen. Zweitbeste Deutsche wurde Melanie Lubbe, die im innerdeutschen Duell gegen Josefine Heinemann gewann. Sie holte 6 Punkte und Rang 55. Wie hart das Turnier war beweist der 19. Platz der Elofavoritin Aleksandra Goryachkina. chess-results

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Carlsen, Anand und Svidler punkten voll

Die Gegner von Magnus Carlsen wollen es immer wieder wissen und gehen früh in ein Endspiel gegen Magnus Carlsen. So auch heute Fransisco Vallejo Pons und auch er musste eingestehen, dass Carlsen einfach besser ist in dieser Partiephase. Carlsen führt nach diesem zweiten Sieg. Viswanathan war der zweite enorme Prüfstein für Vincent Keymer und ein paar ungenaue Züge des jungen Deutschen bescherten dem Ex-Weltmeister bald eine schöne Stellung in einem Najdorf-Sizilianer. Im 33. Zug eroberte Anand einen Bauern und im 43. Zug strich Keymer die Segel. Etwas sorglos mit Felderschwächen im eigenen Lager ging Arkadij Naiditsch in seiner Partie mit Peter Svidler um. Der Russe spielte konsequent gegen diese und erhielt in einem Abtausch-Spanier eine überwältigende Stellung. Naiditsch gab im 39. Zug mit Weiß auf. Die Partien Caruana-Vachier-Lagrave und Meier-Aronian verliefen ausgeglichen und endeten mit Remis. OffizielleSeite

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Vorschlussrunde: Pähtz behält Medaillenchancen

Elisabeth Pähtz behält nach einem ausgeglichenen Kampf gegen die Griechin Stavruola Tsolakidou gute Chancen auf einen der ersten drei Plätze. Dazu ist aber ein Sieg im morgigen Duell Ekaterina Atalik nötig. Die Tabellenführerin Inna Gaponenko geht mit einem halben Punkt Vorsprung in die Schlussrunde, in der sie auf Antoaneta Stefanova aus Bulgarien trifft, die sicherlich einiges probieren wird um selbst weiter vorne zu landen. Zweitbeste Deutsche nach vier aufeinanderfolgenden Siegen ist plötzlich Fiona Sieber mit 5,5 Punkten. Sie hat aber immer noch einen immensen Eloverlust von 44 Punkten zu beklagen. chess-results

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Harikrishna mit Hattrick

Der indische Großmeister Harikrishna Pentala hat in Shenzen seinen dritten Sieg in Folge gefeiert. Nach seiner Niederlage in Runde 2 gegen Giri bezwang er Richard Rapport, Ding Liren und Yu Yangyi hintereinander und führt nun mit 3,5 Punkten die Tabelle an. Ding Liren, der Turnierfavorit, konnte sein Punktekonto heute mit einem Sieg über Dmitry Jakovenko ausgleichen. Er ist nun Dritter hinter Giri, der 3 Punkte aufweist. chess24

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Grenke Open: Fridman übernimmt Führung

Der deutsche Großmeister Daniel Fridman hat die Führung beim großen Grenke Open in Karlsruhe übernommen. Er schlug den niederländischen Großmeister Jordan van Foreest, allerdings mit viel Schützenhifle von diesem mit seiner russischen Verteidigung. Ein etwas glücklicher Sieg, denn van Foreest stand nach 21. Zügen sehr aussichtsreich, verdarb die Partie jedoch nach einem krassen Fehler. Fridman führt nun alleine mit 6,5 Punkten aus den 7 Runden. Sehr gut im Rennen sind auch Andreas Heimann, Matthias Blübaum, Alexander Donchenko und Eric Lobron, die allesamt 6 Punkte haben. Im Moment läuft noch die Partie Matthias Dann gegen Rasmus Svane mit Gewinnchancen für Letzteren, der auch auf 6 Punkte kommen kann. OffizielleSeite

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Keymer verpasst Remis gegen Carlsen

Heute begann das große und phantastisch besetzte Grenke Classic mit Weltmeister Carlsen und der einem Teil der Weltelite. Die Auslosung wollte es so, dass Vincent Keymer gleich in Runde 1 gegen den Weltmeister antreten musste. Keymer stand sehr aussichtsreich nach der Eröffnung in einem in der Zugfolge etwas unkonventionellen Königsinder. Nach der Aufgabe des Fiancchetto-Läufers durch Carlsen war die Strategie plötzlich eine andere für beide Seiten. Carlsen setzte in der geschlossenen Stellung auf sein Springerpaar gegen das Läuferpaar Keymers. Die Engines sahen lange Zeit Keymer mit schönem Vorteil, doch das weltmeisterliche Lavieren war stärker als das des Newcomers bei Topturnieren. Keymers Respekt vor dem großen Namen war regelrecht spürbar. Carlsen gewann den vorgepreschten Bauern des jungen Deutschen, aber die Stellung des Weltmeisters blieb passiv trotz des Bauerngewinns. Im 56. Zug verspielte Carlsen seinen gesamten Vorteil durch einen unbedachten Zug. Das Remis war nun greifbar nahe für Keymer. Mit dem simplen Zug und absolut naheliegenden 67.Kb3 hätte Keymer wohl das Remis sicher gehabt. Er spielte jedoch 67.Lf2?? und verlor die Partie leider. Völlig ausgeglichen verliefen die übrigen Partien wie zum Beispiel in der Partie Georg Meier-Vallejo Pons. OffizielleSeite

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Pähtz rückt vor

Elisabeth Pähtz zeigt bei der EM der Frauen erneut und einmal mehr, dass sie mit Abstand die beste deutsche Spielerin ist. Mit ihrem heutigen glasklaren Sieg gegen Jolanta Zawatzka in Runde 9 konnte sie mit 6,5 Punkten auf Rang fünf vorrücken. In den übrigen Partien mit Deutscher Beteiligung sah es nicht ganz so gut aus. Nur Fiona Sieber konnte an den hinteren Brettern gewinnen. Sowohl Melanie Lubbe, Josefine Heinemann als auch Filiz Osmanodja kassierten Niederlagen und Elopunkte. Einen großen Sieg am Spitzenbrett feierte Inna Gaponenko gegen Alina Kashlinskaya. Die Ukrainerin führt damit mit 7,5 Punkten. OffizielleSeite

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Unbegreiflich - 721 Elopunkte kein Hindernis

In der heutigen vierten Runde ereignete sich unbereifliches was man höchstens in Anfängerpartien sieht. Alireza Firouza verlor gegen Antonia Ziegenfuss. Die beiden trennen 721 Elopunkte. Der iranische Shootinstar stand sehr gut gegen die 2005 geborene Deutsche. Ziegenfuss griff im 35. Zug sowohl den Turm als auch den Springer des Iraners mit dem König an. Diese Drohung ließ sich auf zweierlei Arten simple parieren mit der Deckung beider Figuren mit dem Bauern oder König. Der Iraner ließ unbegreiflicherweise den Turm einfach stehen, stand auf Verlust und verlor ohne weitere Gegenwehr. Diese Partie ist ein Rätsel, denn Firouzja hatte noch mehr als eine Stunde Bedenkzeit übrig. Nach fünf Runden führt allein GM Aleksandar Indjic mit 5 Punkten nach 5 Runden. Erfreulicherweise sind unter den zahlreichen Spielern mit 4,5 Punkten auch fünf Deutsche, nämlich Daniel Fridman, Matthias Dann, Marco Baldauf, Andreas Heimann und Matthias Blübaum. OffizielleSeite

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Fünf deutsche Siege

Bei der Europameisterschaft der Damen in Antalya hat sich mit Alina Kashlinskaya und Anna Gaponenko ein Führungsduo herauskristallisiert. Beide führen mit je 6,5 Punkten aus 8 Runden. Elofavoritin Aleksandra Goryachkina verlor heute gegen die Polin Jolanta Zawadzka und bleibt bei 5 Punkten hängen. Die deutschen Spielerinnen gewannen alle am heutigen Tag. Elisabeth Pähtz schaffte heute ihren dritten Sieg gegen die die Italienerin Olga Zimina und hat nun 5,5 Punkte. Auch Filiz Osmanodja gewann gegen die starke Ukrainerin Nataliya Buksa. Sie hat nun 4,5 Punkte wie auch Josefine Heinemann und Melanie Lubbe. Josefine Heinemann hat ihr Score ausgeglichen und Fiona Sieber verringerte ihren Eloverlust und steht bei 3,5 Punkten. OffizielleSeite

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Drei Großmeister geschlagen

Erneut haben Amateure gezeigt, dass sie den Profis das Leben mehr als schwer machen können beim Grenke Open in Karlsruhe. Heute erwischte es gleich drei Großmeister und auch einige Internationale Meister, die schon gestern einige wertvolle Federn ließen. Zunächst einmal muss erwähnt werden, dass FM Robert Stein (SG Löberitz) sich als sehr zäh erwies an Brett 1. Etienne Bacrot konnte bei einer Elodifferenz von fast 400 Punkten zu seinem Kontrahenten nicht nachweisen, dass er am heutigen Tag der Stärkere war - Remis. Vitaly Kunin verlor gegen den Hamburger FM Julian Groetzbach. GM Lopez Martinez aus Spanien unterlag dem Dänen FM Kaare Hove Kristensen. Schließlich war GM Shyam aus Indien der dritte GM, der gegen einen FM verlor, nämlich gegen den Italiener Aldo Rossi. Gar nicht in die Puschen kommt IM Nikolas Lubbe, der gestern nur remis spielte und heute gar verlor gegen den titellosen Alex Dac-Vuong aus Leipzig. OffizielleSeite

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Auch Spitzengroßmeister irren

Beim Shenzen Masters gab es eine schwerblütige Partie zwischen Harikrishna und Rapport, in der der Inder immer etwas Druck entfaltete und Rapport um den Ausgleich kämpfen musste. Just in dem Augenblick als er das Remis mit 39...Dd6 hätte sichersstellen können, spielte er verblüffenderweise 39...Sb6: und verlor in der Folge chancenlos. In der Partie Ding-Giri kam der Chinese nicht gut aus der Eröffnung, aber Anish Giri ließ zu, dass Ding die Stellung komplett zuschob, so dass es keine Angriffspunkte und keine offenen Linien mehr gab. So wurde die Partie remis wie auch Jakovenko-Yu in einer völlig ausgeglichenen Partie. Giri führt alleine mit 2 Punkten aus 3 Partien. chess24

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Grenke Open: Sensationen in Runde 1

Beim Grenke Open, das immens viele Schachfreunde angelockt hat, gab es beim A-Open bereits ein paar Sensationen in Runde 1. Benno Zahn mit einer Elo von 2133 brachte ein mutiges Springeropfer gegen GM Andrey Sumets. Der ukrainische Großmeister wurde mit den Problemen nicht fertig und musste das Handtuch nach nur 32 Zügen werden. Ein weiteres großmeisterliches Opfer war Rainer Buhmann, der es mit dem 12-jährigen Jagadeeh Siddarth aus Singapur zu tun hatte. Im 27. Zug unterlief dem Großmeister ein folgenschwerer Fehler, der es dem Knaben erlaubte in ein klar besseres Endspiel abzuwickeln. Desweiteren mussten noch weitere starke IM Remis hinnehmen gegen Amateure, die so um die 2100 Elo aufzuweisen haben. Da Mamedov und Vitiugov nicht angereist sind wie angekündigt war, ist Etienne Bacrot Elofavorit. OffizielleSeite

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Budapest Spring Open

Liviu-Dieter Nisipeanu stand in der Schlussrunde des Budapest Frühlingsopens nach der Eröffnung sehr aussichtsreich gegen den Ungarn GM Lazlo Gonda, aber dann traf er, sehr ungewohnt bei ihm, viele falsche Entscheidungen und verdarb die Partie. Der Ungar konnte schließlich den ganzen Punkt einsacken. Damit fiel die deutsche Nummer Eins, die auch Elofavorit war, auf Rang 24 zurück. Tabellennachbar auf Platz 25 wurde FM Adrian Gschnitzer, der wie Nisipeanu 5,5 Punkte holte und 31 Elopunkte hinzugewann. Turniersieger wurde GM Artyom Timofeev aus Russland vor GM Vladimir Onischuk (Ukraine) und GM Gonda - alle mit 7 Punkten. chess-results

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Shenzen Masters

Das Shenzen Masters hat auch in diesem Jahr wieder ein illustres Feld aus sechs Weltklassespielern zusammengestellt. Der Preisfond kann sich mit 90 000 Dollar ebenfalls sehen lassen. Neben den beiden Lokalmatadoren Ding Liren und Yu Yangyi sind der Inder Harikrishna Pentala und die Europäer Dmitry Jakovenko (Russland), Richard Rapport (Ungarn) und Anish Giri aus den Niederlanden eingeladen. Während in Runde 1 alle Partien remis endeten, kam Anish Giri zu einem ersten Sieg gegen Harikrishna in einer Italienischen Partie. Im chinesischen Duell hatte Ding Liren etwas Mühe um gegen Yu ein Remis zu erreichen. Völlig ausgeglichen verlief hingegen Rapport-Jakovenko. chess24

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Mehr als 2000 Schachfreunde beim Grenke Open

Am 18. April beginnt das großartige Grenke Schachopen in Karlsruhe mit sage und schreibe derzeit 2094 angemeldeten Schachfreunden. Ein immenser Andrang von Spielern aus zig Ländern. Mit einer Elozahl von 2400 befindet man sich derzeit auf der Setzliste als Nummer 115. GM Rauf Mamedov aus Aserbaidschan ist der einzige Spieler mit einer Elozahl von über 2700. Hinter ihm sind klangvolle Namen wie Anton Korobov, Etienne Bacrot, der wiedererstarkte Gata Kamsky, der Jungstar aus dem Iran Alireza Firouzja, Yuriy Kuzubov, S.P. Sethuraman und der stärkste Deutsche Daniel Fridman gelistet. Matthias Blübaum, Andreas Heimann, Rasmus Svane, Alexander Donchenko, Dennis Wagner, Jan-Christian Schröder, Rainer Buhmann, Dmitry Kollars sind weitere starke deutsche Großmeister im Feld. OffizielleSeite

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Sturua und Kristiansen Seniorenweltmeister

Zurab Sturua, Großmeister aus Georgien, hat nach 2015 zum zweiten Mal den Europameistertitel (Ü 50) der Senioren in einem spannenden Turnier auf der Insel Rhodos errungen. Punktgleich dahinter mit ebenfalls 7,5 Punkten landete der serbische Großmeister Milos Pavlovic. Den dritten Platz belegte der titellose Lette Sergei Terentiev. Bester Deutscher in dieser Altersklasse wurde Dr. Reinhold Schnelzer mit 5,5 Punkten und Platz 13. In der Ü 65 triumphierte GM Jens Kristiansen aus Dänemark mit souveränen 8 Punkten vor dem Elofavoriten Yuri Balashov aus Russland, der auf 7 Punkte kam. IM Nathan Birnboim aus Israel wurde Dritter mit 6,5 Punkten vor dem besten Deutschen IM Dr. Evgueni Chevelevitch. Leider gab es mangels Teilnehmerinnen keine EM der Damen Ü 50. In der Ü 65 fanden sich 10 Damen. Es siegte hier die Nummer Zwei der Setzliste WGM Elena Fatalibekova aus Russland mit 7 Punkten vor der Georgierin WGM Tamar Khmiadashvili mit 6 Punkten vor der punktgleichen Russin WIM Tamara Sorokina. Elofavoritin Nona Gaprindashvili landete diesmal nur auf Rang 4 knapp vor der deutschen WIM Brigitte Burchardt (jeweils 5,5 Punkten). OffizielleSeite

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Nisipeanu in Budapest

Die deutsche Nummer Eins GM Liviu-Dieter Nisipeanu spielt derzeit das Spring-Open in Budapest. Eine Runde vor Schluss stehen aber andere an der Spitze, nämlich der Russe GM Artyom Timofeev und der Ukrainer GM Vladimir Onischuk mit je 6,5 Punkten aus acht Runden. Nisipeanu hat bereits fünf Remis abgegeben und befindet sich auf Rang 10 mit 5,5 Punkten. Ein starkes Turnier spielt FM Adrian Gschnitzer (SV Walldorf), dem es in Runde zwei gelang GM Sedlak zu bezwingen. Er hat bereits 28 Elopunkte hinzugewonnen und hat 5 Punkte. OffizielleSeite

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Lupulescu gewinnt vor Firouzja

Großmeister Constantin Lupulescu aus Rumänien hat das Reykjavik Open mit 7 Punkten für sich entschieden. Er hatte unter acht punktgleichen Spielern die beste Wertung. Den zweiten Platz erkämpfte der Iraner GM Alireza Firouzja, der etwas glücklich gegen GM Johann Hjartarson gewann. Einen Schlussrundensieg schaffte auch der Schwede GM Nils Grandelius, der sich erneut in guter Form präsentiert hat und gegen den Italiener GM Sabino Brunello gewann. Bester Deutscher wurde FM Oliver Bewersdorff (TSV Schott Mainz) mit 5,5 Punkten und Rang 49. chess-results

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Burmakin siegt beim 25. Wertheraner Schlossopen

Der russische Großmeister Vladimir Burmakin hat bei der 25. Auflage des Wertheraner Schlossopens mit 5,5 Punkten aus 7 Runden triumphiert. Hinter ihm landeten GM Petar Genov aus Bulgarien und der Erlanger Oberligaspieler Alexander Hilverda mit jeweils 5 Punkten. im A-Open nahmen nur 36 Spieler teil. OffizielleSeite

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Gawain Jones mit Grünfeldindisch

Der englische GM Gawain Jones hat den Spitzenreiter GM Constantin Lupulescu mit einem stark vorgetragenen Grünfeldinder bezwungen und mit ihm gleichgezogen. Erstaunlicherweise hat sich ein zweiter Rumäne in diesem Klassefeld ebenfalls an die Spitze mit 6,5 Punkten gespielt. GM Mircea-Emilian Parligras schlug den französischen IM Quentin Loiseau mit einem interessanten Konzept mit Schwarz im Damengambit. Morgen folgt die spannende Schlussrunde. OffizielleSeite

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Reykjavik: Big Point für Lupulescu

Der 35-jährige rumänische Großmeister Constantin Lupulescu hat einen enormen Schritt in Richtung Turniersieg im hohen Norden unternommen. Er schlug in einer offensichtlich in häuslicher Analyse vorbereiteten französischen Verteidigung nach enorm scharfem Spiel den jungen Iraner Alireza Firouzja und hat nach Runde 7 einen ganzen Zähler Vorsprung auf den Rest des Feldes. Hinter ihm lauern zehn Spieler auf einen Ausrutscher von ihm. In Runde 8 hat Lupulescu Weiß gegen Gawain Jones. OffizielleSeite

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Erstellt: Sonntag, 14. April 2019