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German Masters: Fridman mit Katastrophenstart

Der mit Abstand erfahrenste Spieler des German Masters hat einen sehr schlechten Start hingelegt. Daniel Fridman unterlag heute völlig zurecht gegen Matthias Blübaum. Der junge Großmeister zeigte eine sehr gute Partieanlage, aber dennoch deutete nach 30 Zügen vieles auf ein Remis hin. Dass Fridman dann jedoch den Läufer gab war völlig unnötig und gab Blübaum dann die Chancen die er zum Partiegewinn nutzte. Das sollte die einzige entschiedene Partie am heutigen Tag bleiben. Es führt Donchenko nun vor Blübaum und Nisipeanu. Offizielle Seite

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German Masters Damen: Favoritinnen punkten endlich

Heute gab es ein Hauen und Stechen in Runde 3 des German Masters der Damen in Magdeburg und endlich konnten die Elofavoritinnen Elisabeth Pähtz und Marta Michna voll punkten. Pähtz merkte man den unbedingten Willen an, denn Sie riskierte viel und stand phasenweise nicht gut, aber die bisherige Tabellenführerin Sarah Papp hielt dem Druck nicht stand und machte Fehler. Marta Michna schlug Melanie Lubbe mit den schwarzen Steinen überzeugender. Es führt Fiona Sieber mit 2,5 Punkten, die gegen Kachiani-Gersinka gewann. Im vierten entschiedenen Duell siegte Hanna Marie Klek gegen Josefine Heinemann. Offizielle Seite

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Nakamura steht vor dem Turniersieg

In einem Duell auf Augenhöhe traut man es sich kaum formulieren, dass einer der Konkurrenten nach einer Führung vor dem Turniersieg steht und doch ist es so. Hikaru Nakamura hat nach einem dramatischen 4:3 über den Weltmeister die 3:2-Führung nach Sätzen übernommen und braucht nur noch einen Satz gewinnen. Mit tollen Schwarzsiegen in Runde 6 und dann im Armageddon schockte der US-Amerikaner, der seit vielen Jahren zu den besten Schnellspielern der Welt zählt, den Weltmeister und klaute ihm den Satz nach einem 2:3-Rückstand. Dem Sieger winken stolze 140 000 Dollar, der unterlegene Finalist immerhin noch 80 000.chess24

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German Masters: Sarah Papp führt

Beim German Masters der Frauen hat Sarah Papp mit zwei erzielten Siegen die Führung übernommen. Sie hatte gleich zu Beginn die starken Martha Michna und Melanie Lubbe zu Gegnerinnen und diese bezwungen. HInter ihr lauern vier Spielerinnen mit je 1,5 Punkten, nämlich Ketino Kachiani-Gersinska (sie schlug Elisabeth Pähtz in Runde 1), Fiona Sieber und Josefine Heinemann. Die klare Favoritin Elisabeth Pähtz erwischte einen sehr schlechten Start und hat nur einen halben Punkt auf der Habenseite. Offizielle Seite

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German Masters: Donchenko mit perfektem Start

Alexander Donchenko, in der Live-Elo-Weltrangliste die Nummer Eins Deutschlands, hat seine Ambitionen beim nun laufenden German Masters in Magdeburg eindrucksvoll unterstrichen. Er siegte gestern mit Schwarz nach hartem Kampf und zwischendurch bedenklicher Stellung gegen Dmitrij Kollars und heute schlug er Daniel Fridman in einer seltenen Variante des Damengambits (Abtausch). Es war keine fehlerlose Partie. Zunächst war Donchenko klar auf der Siegerstraße, machte jedoch einen Fehler, wonach Remis das logische Ergebnis gewesen wäre, aber dann folgte ein katastrophaler Fehler von Fridman. Den zweiten Platz hat derzeit Liviu-Dieter Nisipeanu mit 1,5 Punkten inne. Heute schlug er Niklas Huschenbeth mit den schwarzen Steinen in einem Sizilianer. Offizielle Seite

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Carlsen-Nakamura: Duell auf Augenhöhe 2:2

Das Duell der wahrscheinlich zwei besten Schnellschachspieler der Welt findet auf Augenhöhe statt und steht jetzt nach "Sätzen" 2:2. Den Satz gestern konnte Hikaru Nakamura mit 3,5:2,5 für sich entscheiden und Magnus Carlsen schlug heute prompt zurück beim 2,5:1,5. Derjenige der als erstes vier Sätze gewonnen hat ist Sieger des Finales. chess24

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Martha Michna zum dritten Mal deutsche Blitzmeisterin

Mit einem unfassbar starken Ergebnis von 16 Punkten aus 17 Runden setzte sich die Nummer Zwei der Setzliste Martha Michna bei der deutschen Blitzschachmeisterschaft der Damen in Magdeburg durch. Den zweiten Platz belegte Josefine Heinemann mit 15,5 vor der favorisierten Elisabeth Pähtz, die 15 Punkte machte. Für die Siegerin gab es 500 Euro Preisgeld. Offizielle Seite

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Jonas Lampert gewinnt Pirc-Memorial

IM Jonas Lampert vom Hamburger SK hat einen schönen und überzeugenden Turniersieg in Maribor feiern können. Als Nummer Zwei der Setzliste hinter GM Zdenko Kozul erzielte er tolle 7 Punkte und damit einen halben Zähler vor dem Ex-Europameister Kozul aus Kroatien. Lampert gewinnt damit 11 Elo-Punkte dazu. Den dritten Platz belegte IM Boris Markoja aus Slowenien mit 6 Punkten. chess24

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Blübaum Deutscher Blitzschachmeister

Die erste Meisterschaft beim Gipfel in Magdeburg ist entschieden. Als Einstieg in die Reihe von mehreren Entscheidungen wurde der Blitzschachtitel vergeben. Es gewann Großmeister Matthias Blübaum mit großartigen 25,5 Punkten in 29 Runden. Knapp geschlagen geben musste sich GM Rasmus Svane mit 25 Punkten. Svane hatte drei Runden vor Schluss noch geführt, aber dann bekam er dicke Brocken und musste zwei Remis abgeben. Den dritten Platz belegte GM Georg Meier mit 23,5 Punkten. IM Ilya Schneider und GM Alexander Donchenko folgten auf den Plätzen vier und fünf.unter den 30 Teilnehmern. chess-results

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Deutschland bei der Online-Olympiade

Das deutsche Team pflügt gemeinsam mit dem Co-Leader Bulgarien durch die Gruppe A der Online-Schacholympiade und hat bislang alle sechs Duelle für sich entschieden. 25 Teams sind bereits für das Finalturnier gesetzt, darunter Top-Schachländer wie Russland, China und die USA. In der Vorrunde, in der sich Deutschland befindet qualifizieren sich weitere 15 Teams für das Finale und Deutschland hat nach dem tollen Auftakt natürlich beste Chancen dafür. chess-results

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Carlsen gleicht aus

Magnus Carlsen ist der Favorit bei diesem Finale seiner eigenen Chess Tour und es war nötig nach dem gestrigen Verlust des ersten "Satzes" postwendend zurückzuschlagen gegen Hikaru Nakamura, der heute zwar in Führung gegangen sein, aber dann am Ende doch das Nachsehen hatte. Die entscheidende Partie gewann Carlsen mit Schwarz in einer spanischen Abtauschvariante nach nur 29 Zügen. Damit steht es nach Sätzen 1:1. chess24

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MCCT: Erster Satz an Nakamura

Beim Finale der Magnus Carlsen Chess Tour hat Nakamura einen beeindruckenden Start hingelegt und dem Weltmeister Magnus Carlsen das Nachsehen gegeben. In einer sehr riskanten und aggressiven Variante des angenommenden Damengambits schaffte der US-Amerikaner. In dieser Partie stand Carlsen besser und verlor. In einigen Partien ging es seinen Gegnern so wie vielfach dem Chinesen Liren Ding. Am Ende stand es 2,5:1,5 für Nakamura. Wer als erster vier Sätze gewinnt ist Sieger des Finales. chess24

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Movsesian schlägt siegreich zurück

Der für Armenien spielende Sergei Movsesian hat beim Duell gegen Thai Dai van Nguyen doch noch zweimal zurückgeschlagen und das Duell somit auf der Zielgeraden mit 3,5:2,5 für sich entschieden. Beide Spieler konnten damit ihr Können zeigen und sind für künftige Aufgaben gewappnet. Dem jungen Tschechen Nguyen kann man eine erfolgreiche Karriere prophezeihen.chess24

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Pirc-Memorial mit IM Lampert

Der Hamburger IM Jonas Lampert ist derzeit im slowenischen Maribor bei einem interessant besetzten Einladungsturnier zu Ehren des Schachmeisters Vasja Pirc aktiv. Er startete hervorragend in den ersten vier Runden und liegt mit 3,5 Punkten in Führung vor dem Elofavoriten und Ex-Europameister GM Zdenko Kozul (3 Punkte). Insgesamt werden 9 Runden gespielt. chess-results

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Carlsen und Nakamura im Finale

Die Finalpaarung der Magnus Carlsen Chess Tour steht und hat in Hikaru Nakamura und Magnus Carlsen würdige Spieler dafür gefunden. Während Hikaru Nakamura äußerst souverän mit einem klaren 3:0 gegen Daniil Dubov ins Finale einzog, musste Carlsen sich im vierten Satz (Miniduell) auf Caissas Hilfe verlassen, denn der Chinese Liren Ding war dem Sieg spielerisch weitaus näher als der Weltmeister. Es ist nunmal so, dass im Schnellschach urplötzlich durch eine Unachtsamkeit die ganze zunächst hervorragend gespielte Partie  zum Verlust verdorben werden kann und so geschah es. Es waren tolle Partien und Ding zeigte einmal mehr sein Können. Vor allem die zweite Partie war sehr sehenswert und endete mit einem Matt auf dem Brett. In der dritten Partie stand Ding mit Schwarz auf Gewinn, versäumte aber mehrfach den Sack zuzumachen und Carlsen entkam ins Remis. Auch in der vierten Partie erspielte er sich einen klaren Vorteil nach der Eröffnung, aber auch hier nur Remis. Auch in der sechsten Partie stand Ding auf Gewinn, aber diese sollte dann die entscheidende für Magnus Carlsen sein. Ding machte einen entscheidenden Fehler wonach die Partie vollends kippte zum 3,5:2,5 für den Weltmeister. Ein für Ding tragischer Ausgang des Matches, aber wer den Chinesen kennt, wird er seine Lehren daraus ziehen und gestärkt daraus hervorgehen. Die ersten Finalpaarungen beginnen am morgigen Freitag. chess24

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Nguyen-Movsesian

Die erst 18jährige große Nachwuchshoffnung Thai Dai Van Nguyen aus Tschechien nährt die Erwartungen seiner Landsleute. Der junge Mann saß auch schon für Mülheim Nord am Brett. Derzeit gibt es in Prag ein hochinteressantes Duell zwischen ihm uind dem starken Großmeister Sergei Movsesian, der in Tiflis geboren ist und bereits für vier Landesverbände aktiv war, unter anderem für die Slowakei und Tschechien. Heute hat der Teenager eine positionell hervorragende Leistung gezeigt und ist verdient mit 2,5:1,5 in Führung gegangen. Noch stehen zwei Partien aus. chess24

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Souverän und schnell - klare Siege für Carlsen und Nakamura

Mit einer souveränen Vorstellung hat Magnus Carlsen heute gegen Liren Ding zurückgeschlagen. Mit einem überaus klaren 2,5:0,5 hat er sein zweites Minimatch oder Set wie man im englischen nach dem Tennissport sagt, gewonnen und damit zum 1:1 ausgeglichen. Ebenso klar gewann Nakamura gegen Daniil Dubov mit einem 3:1, der diesmal etwas zu unsolide spielte was Nakamura schulbuchmäßig bestrafte. Nakamura steht nun vor dem Einzug ins Finale und benötigt nur noch einen Sieg. chess24

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MC Chess Tour Finals: Carlsen stolpert gegen Ding

Für das mit 300 000 Dollar dotierte Finale der Magnus Carlsen Chess Tour sind vier Spieler bärenstarke Weltklassespieler qualifiziert. Der Weltmeister höchstpersönlich, Liren Ding, Hikaru Nakamura und Daniil Dubov. Letzgenannter und der Weltmeister hatten Turniere für sich entschieden und Ding sowie Nakamura hatten sich über Turnierpunkten qualifiziert. Im Duell Carlsen gegen Ding gab es einen etwas überraschenden Paukenschlag zu Beginn. Der Chinese siegte im Miniduell mit 3,5:3,5 durch das Schwarzremis im Armageddon. Er stand jedoch in dieser Partie klar auf Gewinn und bot Remis. Wer als erster drei Duelle für sich entschieden hat zieht dann ins Finale ein. Im zweiten Duell konnte sich Nakamura mit 3,5:2,5 durchsetzen. Dubov gewann die erste Partie auf spektakuläre Weise in nur 17 Zügen - sehenswert! Das Turnier wird auch zugunsten der Non-Profit-Organisation Kiva durchgeführt. chess24

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Zweite Liga bis Frühjahr 2021

Der Schachbund hat folgendes bezüglich des Spielbetriebs der Zweiten Schachligen angekündigt:

Die Bundesspielkommission hat am 2. August mit 17:5 Stimmen beschlossen, die Saison der 2. Schach-Bundesliga analog zur 1. Schach-Bundesliga bis Frühjahr 2021 zu verlängern. Weitere Informationen werden in den nächsten Tagen in einem Spielleiter-Rundschreiben und dem Protokoll der Videokonferenz veröffentlicht. schachbund

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Carlsen Chess Legends Triumphator

Magnus Carlsen hat es wieder einmal gemacht - nämlich triumphiert über die echten und manch neue, kommende Schachlegenden. Einer von den neuen ist Ian Nepomniachtchi, der ein hervorragendes Turnier spielte, aber am Ende gegen Carlsen keine Chance hatte und mit 0,5:2,5 unterging. Carlsens Fähigkeiten liegen vor allem in seinem universalen Stil, seinen taktischen Fähigkeiten und seiner überragenden Endspielstärke und, nicht zu vergessen, in seinem beängstigenden Kampfgeist, der wahrlich weltmeisterlich ist. Carlsen kassierte 45000 Dollar, während Nepomniachtchi sich mit 30000 begnügen musste. Offizielle Seite

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Erstes Duell geht an Carlsen

Das Finale des Turniers der Schachlegenden hat begonnen und Magnus Carlsen hat das erste Duell mit 4:2 für sich entschieden und das hochverdient. Er verlor zwar eine Partie mit den schwarzen Steinen, aber auch da stand er nach der Eröffnung in einem Najdorf-Sizilianer besser, aber er reagierte auf den Zug 10.a4 nicht ideal und befand sich plötzlich in Schwierigkeiten, die Nepomniachtchi zu einem dynamischen Sieg nutzte. Die letzten beiden Partien waren dann aber eine klare Angelegenheit für den Weltmeister. Offizielle Seite

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Bundesliga: Meisterschaftsturnier steht

Das Meisterschaftsturnier der Schachbundesliga, das vom 16.-20. September in Karlsruhe stattfinden wird, steht nun mit der Teilnahme von 8 Teams. Angemeldet sind die Teams Baden-Baden, Viernheim, Deizisau, Bremen, Solingen, Bayern München, SF Berlin und der Aachener SV. Aufgrund der Reisebeschränkungen ist noch nicht klar, ob die Teams mit ihrer besten Besetzung antreten werden können. Favorit ist jedoch dennoch Baden-Baden, wie könnte es auch anders sein. Nach dem jetzigen Informationsstand werden keine Zuschauer zugelassen, aber online wird das Turnier selbstverständlich zu verfolgen sein. Offizielle Seite

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Nepomniachtchi fordert Carlsen im Finale

Der zweite Finalist des Legends of Chess Turniers heißt Ian Nepomniachtchi. Er wird den amtierenden Weltmeister Magnus Carlsen im morgigen Finale fordern und man hat den Eindruck, dass er tatsächlich derzeit einer der Wenigen ist, der Carlsen Paroli bieten kann. Es war ein enges Match heute gegen Anish Giri und das Ergebnis hätte auch zugunsten des Niederländers ausfallen können, denn er hatte einige Chancen in den einzelnen Partien. Am Ende war es ein knapper, aber nicht unverdienter 3,5:2,5-Sieg für Nepomniachtchi. Der Russe pflegt einen universellen Stil und ist kaum ausrechenbar. Darin wird seine Chance liegen. Offizielle Seite

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Kacper Piorun ist polnischer Champion

Die polnische Meisterschaft wurde diesmal als KO-Turnier mit 16 Spielern in Warschau ausgetragen. Vermutlich war der Modus der Corona-Pandemie geschuldet oder auch dem Hand zur Kurzweiligkeit, denn nach nur zwei klassischen Partien folgten bis zur Entscheidung zwei Rapid- und zwei Blitzpartien. Bei Gleichstand bis zu diesem Zeitpunkt musste ein Armageddon entscheiden. In einem harten Kampf im Finale zwischen Kacper Piorun und Daniel Sadzikowski kam es am Ende tatsächlich zum erwähnten Armageddon, in dem sich Piorun mit den weißen Steinen durchsetzen konnte um sich zum Champion zu küren. chessbomb

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Carlsen erster Finalist - Giri schlägt zurück

Magnus Carlsen ist der beste Schachspieler der Welt und zeigt das bisher auch beim Online-Turnier Legends of Chess. In beeindruckender Manier hat er Peter Svidler abgefertigt und klar mit 2,5:0,5 bezwungen. Weitaus spannender verlief das zweite Miniduell zwischen Ian Nepomniachtchi und Anish Giri. Der Russe ging zweimal in Führung, aber Giri schlug jeweils postwendend zurück um schließlich dann im Armageddon mit 4:3 zu siegen und ein drittes Duell zu erzwingen, das morgen stattfinden wird. Am Montag folgt dann das Finale. Offizielle Seite

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Erstellt: Samstag, 01. August 2020