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Norway Chess: Carlsen übernimmt die Führung

Weltmeister Magnus Carlsen kommt immer besser in Fahrt und hat heute mit einem Dreier gegen Fabiano Caruana die alleinige Führung im Turnier übernommen. Carlsen suchte wie so oft sein Glück in einem Endspiel. Fabiano wollte dies offensichtlich auch in einem Nimzoinder mit 4.Dc2. Der Weltmeister erwies sich als der Stärkere in dieser Partiephase. Remis gab es in den Turnierpartien zwischen Aronian-Firouzja und Tari-Duda, so dass eine Armageddon-Partie entscheiden musste. Hier konnten sich Firouzja und Tari durchsetzen. Letzterer holte damit seine ersten Punkte. Es führt nun Carlsen mit 9 Punkten vor Aronian mit 8 und Firouzja und Caruana, die jeweils 7 Punkte aufweisen können. Offizielle Seite

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Norway Chess: Carlsen im Glück - Aronian führt

Es ist natürlich kein Zufall, dass Weltmeister Carlsen seinen Gegnern sehr oft von der Schippe springt, denn er ist zäh und sehr findig, wenn er mal schlecht steht. Das geschah in den Runden zwei und drei des Superturniers Norway Chess in Stavanger. In Runde zwei spielte er gegen den Teenager Alireza Firouzja und kam in der klassischen Turnierpartie nicht über ein Remis hinaus. Im Armageddon stand er auf Verlust und es hätte dem jungen Iraner sogar ein Remis genügt. Er stellte sich dann aber so unglücklich an, dass er sogar in gleicher Stellung auf Zeit verlor. In Runde drei sah es ebenfalls nicht gut aus für Carlsen mit Schwarz gegen seinen Landsmann Tari, aber dieser brach wie schon gegen Aronian plötzlich stellungsmäßig zusammen und Carlsen gewann. Es führt aber Levon Aronian, der bisher sehr souverän agiert wie auch Fabiano Caruana, Beide haben 7 Punkte, Carlsen 6. Offizielle Seite

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Altibox Norway Chess mit echten Brettern

Für uns alle sind es die Bretter die die Welt bedeuten und genau auf solchen realen Brettern wird jetzt wieder Weltklasseschach gespielt. Gestern startete das hervorragend besetzte Turnier Altibox Norway Chess in Stavanger. Zwei der sechs Spieler starteten mit einem Schwarzsieg in den Turnierpartien. Alireza Firouzja bezwang dabei mit der Caro-Kann-Verteidigung den Polen Jan-Krzysztof Duda. Bereits der 16.Zug des Polen scheint eine Ungenauigkeit darzustellen und der junge Iraner konnte die Initiative ergreifen und gewann in der Folge hochverdient. Einen schmeichelhaften Sieg mit den schwarzen Steinen erreichte Fabiano Caruana gegen den Underdog des Turniers Aryan Tari. Der Norweger wird sich schwer tun in diesem Feld. Tari hatte über lange Zeit einen Mehrbauern, brach dann aber plötzlich nach schlechten Zügen auseinander. Das Spitzenduell lautete Levon Aronian gegen Magnus Carlsen. Die Turnierpartie endete mit einem gerechten Remis, wonach ein Armageddon nötig wurde um den Sieger des Duells zu ermitteln. In dieser Partie hatte Aronian leichte Vorteile, wollte dann aber den Gewinn erzwingen und riskierte zuviel ehe er einen entscheidenden Fehler machte und sogar verlor. Heute kommt es zu den Duellen Carlsen-Firouzja, Caruana-Duda und Aronian-Tari. Offizielle Seite

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20.IODFEM: Anne Lukas siegt souverän

Die Internationale Offene Deutsche Frauen-Einzelmeisterschaft in Erlangen war gerade so international, weil die Niederländerin Jule Cordes teilgenommen hat. Alle anderen 26 Spielerinnen waren aus Deutschland, was zu Coronazeiten wenig verwundert. Es siegte mit einer tollen Leistung und ungeschlagen mit 6,5 Punkten aus 7 Runden Anne Lukas vom SK Gernsheim. Mit 1,5 Punkten Rückstand wurde Kristin Braun (SK Jäkelchemie) Zweite vor Maja Buchholz (SK Langen) mit 4,5 Punkten. Die Favoritin WFM Brigitte von Hermann belegte nur Rang 9. chess-results

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OIS München: Max Hess gewinnt auch dieses Jahr

Der Garchinger Fide-Meister Max Hess konnte seines Vorjahressieg bestätigen und das Offene Internationale Schachturnier in München erneut für sich entscheiden. Diesmal waren es sogar 7,5 Punkte aus den 9 Runden. Den zweiten Platz erkämpfte sich der Inder IM Das Soham (SK Tarrasch München) mit 7 Punkten vor dem Turnierfavoriten GM Mathias Womacka (SV 1920 Hofheim) mit 6,5 Punkten. Insgesamt hatten 98 Schachfreunde teilgenommen. Der Turniersieger konnte sich über 1000 Euro freuen. Offizielle Seite

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Dt. Schachjugend: Ländermeisterschaft an NRW

Mit einer hervorragenden Leistung konnte sich das favorisierte Jugendteam von Nordrhein-Westfalen mit 12 von 14 möglichen Punkten bei den Ländermeisterschaften in Berlin durchsetzen. Den zweiten Platz erreichte Niedersachsen vor Baden mit jeweils 10 Punkten. Es waren 16 Teams am Start seit dem 30. September. Offizielle Seite

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Petrosjan des Betrugs bezichtigt und lebenslang gesperrt

Der bekannte armenische Großmeister Tigran Petrosjan, Namensvetter des früheren Weltmeisters, war Teil seines Teams Armenian Eagles, das das Finale der Professional Chess League (online) gegen die Saint Louis Arch Bishops bestritten hat. Wesley So bezichtigte Tigran Petrosjan des Betrugs und in der Tat war es sehr auffällig wie stark und unmenschlich exakt Petrosjan plötzlich spielte und dass er sehr oft nach unten blickte. Sage und schreibe 10 Mal innerhalb kurzer Zeit blickte Petrosjan nach unten um wohl die Bewertung einer Engine zu überprüfen. Ein anderer Grund ist nicht ersichtlich. Das sah auch der Veranstalter so, denn auch im Halbfinale hatte es Auffälligkeiten gegeben und das armenische Team wurde disqualifiziert und Tigran Petrosjan ein Leben lang gesperrt. Ob das auch Auswirkungen auf seine Karriere bei der Fide im normalen Turnierschach haben wird, bleibt abzuwarten. In einer Pressekonferenz stritt das armenische Team alle Vorwürfe ab und bezichtigte den Veranstalter parteiisch zu sein, damit das US-Team den Titel erringt. Das Online-Schach wird diese Probleme nicht los. Nakamura schlägt mehrere Kameras vor, die den Spielenden aus verschiedenen Blickwinkeln beobachten. Es bleibt schwierig...rapplersports

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Uwe Ritter mit Sensationserfolg in Lenzerheide

Der titellose Schachfreund Uwe Ritter (SC Schwarzer Springer Bad Zwischenahn) feierte in der Schweiz einen Sensationserfolg. In einem gut besetzten Amateurturnier in Lenzerheide (Schweiz) mit immerhin drei Spielern über 2200 Elo gewann Ritter (Elo 1954) mit 4,5 Punkten aus 5 Runden. Den zweiten Platz belegte Teenager Prokopios Mamalis aus Griechenland vor dem punktgleichen Reinhard Bernd aus Bad Mergentheim. chess-results

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Norway Chess in Stavanger mit der Weltelite

Das Weltklasseschach wird übermorgen ans echte Brett zurückkehren. Das Topturnier Altibox Norway Chess mit Carlsen und Co wird in einem doppelrundigen Turnier mit 6 Schachmeistern ausgetragen. Sollte eine Partie remis enden wird der Sieg in einer Armageddon-Partie ausgespielt, in der Weiß über 10 Minuten und Schwarz über 7 Minuten Bedenkzeit verfügen wird. Der Sieger erhält 700 000 norwegische Kronen, was einem  Wert von ca. 64 000 Euro entspricht. Neben dem Weltmeister spielen Fabiano Caruana, Levon Aronian, Jan-Krzysztof Duda, Alireza Firouzja und Aryan Tari. Offizielle Seite

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Carlsen siegt beim Banter Finale

Magnus Carlsen gewinnt weiter und hat nun auch das Finale der Banter Serie gewonnen. Wesley So war der erwartet starke Gegner und verlangte dem Weltmeister einiges ab. Insgesamt war es aber ein hochverdienter Sieg in dieser Serie, denn Carlsen war nur einmal in Gefahr zu verlieren und das war nach einem 0:2 gegen Aronian um dann doch noch klar zu gewinnen. Das Finale gewann Carlsen nun mit 5,5:3,5 und kassierte dafür 12 000 Dollar. Wesley So heimste 6000 Dollar ein. chess24

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Lucas van Foreest gewinnt Czech Open

In einem gut besetzten Turnier mit starken niederländischen Großmeistern wurde das Czech Open in Padubice gestern beendet. Es gewann GM Lucas van Foreest mit 7,5 Punkten aus 9 Runden nach einer starken Eloperformance von 2699. Den zweiten Platz belegte der Pole IM Lukasz Jarmula vor IM Bobby Kevlishvili (Niederlande) mit jeweils 7 Punkten. Bester Deutsche wurde IM Christopher Noe auf dem 5. Platz mit 6,5 Punkten. Im A-Open nahmen 123 Spieler teil. chess24

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Carlsen und So im Finale

Die beiden derzeit besten Spieler im Schnellschach oder Blitz sind Wesley So und Weltmeister Magnus Carlsen, wenn man sich die letzten beiden Turniere ansieht. Beim Saint Louis Rapid und Blitz siegten beide punktgleich. Nun stehen Sie sich im Finale der Banter Serie gegenüber. Carlsen bezwang nach zwei Auftaktniederlagen gegen Levon Aronian doch noch souverän mit 5,5:2,5. Wesley So ließ von Beginn an gegen Quang Liem Le keine Zweifel aufkommen und gewann klar mit 6:3. Der Preisfond beträgt 36000 Dollar. Dem Sieger winken 12000. Sonntag 20 Uhr beginnt das Duell. chess24

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Quang Liem Le schaltet Caruana aus

Vietnams Nummer Eins Quang Liem Le hat gestern beim Viertelfinale der Banter Serie für eine Überraschung gesorgt. Kenner der Szene wissen jedoch seit Jahren wie stark Le in den schnellen Disziplinen ist. Er bezwang Fabiano Caruana verdient mit 5,5:1,5. Keine Zweifel an seiner Form ließ Weltmeister Magnus Carlsen aufkommen, der über Anish Giri mit 5,5:0,5 hinwegfegte. Levon Aronian bezwang Alexander Grischuk mit 5,5:3,5. Ein starkes Comeback in seinem Duell gegen Vachier-Lagrave zeigte Wesley So nach einem 2:4-Rückstand in dem er die nächsten vier Partien gewann und mit 6:4 ins Halbfinale einzog. Carlsen-Aronian und Le-So lauten die Duelle, die heute starten. Offizielle Seite

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Vachier-Lagrave komplettiert Viertelfinale

Der Franzose Maxime Vachier-Lagrave ist der letzte Spieler, der sich für das Viertelfinale der Banter Serie qualifiziert hat. Er schlug den Russen Grigoriy Oparin mit einem klaren 5,5:1,5. Im Viertelfinale kommt es nun zu den Paarungen Wesley So - Maxime Vachier-Lagrave, Fabiano Caruana - Quang Liem Le, Levon Aronian-Alexander Grischuk und Magnus Carlsen - Anish Giri. Die Kämpfe beginnen morgen. chess24

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Caruana - Blübaum 5,5:2,5

Das Finale der Banter Serie ist mit vielen Duellen gestartet. Hervorragenderweise hatte es auch Matthias Blübaum geschafft sich zu qualifizieren. Kein Geringerer als Vizeweltmeister Fabiano Caruana wurde ihm als Gegner zugelost. Blübaum schlug sich wacker und gewann zwei der 8 Partien, verlor aber mit 2,5:5,5. Es gab fast ausschließlich Favoritensiege. Weltmeister Magnus Carlsen siegte mit 5,5:0,5 klar gegen den Inder S.L. Narayanan. Das spannendste und längste Duell lieferten sich Anish Giri und Peter Svidler, das der Niederländer mit 7:6 gewann. Es gab noch folgende Ergebnisse: Aronian - Jones 5,5:2,5, Welsey So-Sam Shankland 5,5:2,5 und in Le gegen Radjabov konnte sich der Vietnamese mit 6:4 durchsetzen. Alexander Grischuk gewann mit 5,5:1,5 gegen Rauf Mamedov. Das Duell Vachier-Lagrave gegen Grigoriy Oparin steht noch aus. chess24

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Banter Blitz Finale: Blübaum trifft auf Caruana

Das Finale der Banter Blitz Serie ist komplett. Als letzter konnte sich Peter Svidler für das Finale qualifizieren indem er Maxime Lagarde mit 4,5:3,5 bezwang. Die ersten Duelle starten heute. Matthias Blübaum muss gegen Vize-Weltmeister Fabiano Caruana antreten und kann im Grunde nur überraschen. Sicherlich eine große tolle Herausforderung für die junge deutsche Nummer Eins. Weitere Paarungen sind Carlsen-Narayanan, Giri Svidler, Grischuk-Mamedov, So-Shankland, Radjabov-Le, Vachier-Lagrave-Oparin und Aronian-Jones. chess24

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Baden-Baden zum 14.Mal Deutscher Meister

Dds mit Stars besetzte Team von OSG Baden-Baden ist zum 14. Mal deutscher Mannschaftsmeister geworden. Es bedurfte allerdings diesmal einer Energieleistung in der allerletzten Runde des Meisterschaftsturniers gegen den Gegner Viernheim, der sich absolut auf Augenhöhe zeigte und ein 4:4 verdient hätte und sogar in Führung gegangen war. Am Ende siegte der alte und neue Titelträger mit 4,5:3,5. Matchwinner waren Francisco Vallejo Pons und Arkadij Naiditsch nach starken Partien. Den dritten Platz mit hervorragenden deutschen Großmeistern in seinen Reihen belegte Deizisau. Eine tolle Leistung bot die große Hoffnung des deutschen Schachs Vincent Keymer mit 5,5 Punkten aus 7 Partien. Dieses Team verbuchte einen hohen 6,5:1,5-Sieg gegen Solingen in der Schlussrunde. Brmen belegte den vierten Platz nach einem 5,5:2,5 gegen die Schachfreunde Berlin. Bayern München schaffte seinen zweiten Sieg mit 5,5:2,5 gegen Aachen. Es war eine tolle Veranstaltung mit hochklassigem Schachsport. Offizielle Seite

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Elisabeth Pähtz und Pascal Neukirchner Dt. Schnellschachmeister

IM Elisabeth Pähtz (USV TU Dresden), die langjährige Nummer Eins des deutschen Frauenschachs und große Favoritin, hat die deutsche Schnellschachmeisterschaft in Plochingen souverän mit 8,5 Punkten aus 9 Runden gewonnen. Den zweiten Platz belegte Annmarie Mütsch (SC Viernheim) mit 7,5 vor Carmen Voicu-Jadodzinsky (SV Hemer) mit 6 Punkten. Bei den Männern gewann sensationellerweise vor allen Favoriten FM Pascal Neukirchner als Nummer 29 der Setzliste mit 7 vor FM Marco Dobrikov (SV Hockenheim) 6,5 und IM Mark Kvetny (Stuttgarter SF) mit 6 Punkten. Elofavoriten waren GM Rene Stern (Platz 6) und Roland Schmaltz (Platz 13). chess24

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Carlsen und So gewinnen Saint Louis Rapid&Blitz

Mit jeweils hervorragenden Leistungen konnten Weltmeister Magnus Carlsen und der US-Amerikaner Wesley So gemeinsm das gut dotierte Saint Louis Rapid&Blitz gewinnen. Beide kassieren 45 000 Dollar und erreichten 24 von 36 möglichen Punkten. Carlsen kassierte 5 Niederlagen und Wesley So deren 2 in 27 Partien. Das zeigt wie aggressiv Carlsen und wie Sicherheitsorientiert und solide Wesley So spielte. Den dritten Platz und 35 000 Dollar sicherte sich Hikaru Nakamura mit 21 Punkten. Leinier Dominguez und Alireza Firouza teilen sich die rote Laterne mit 12,5 Punkten.chess24

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Bundesliga-Meisterschaftsturnier: Es folgt der Showdown

Es kam wie es kommen musste und sollte - zumindest im Spannungssinne der mitfiebernden Schachfreunde. Es kommt am Sonntag zum alles entscheidenden Duell zwischen dem amtierenden Meister und hohen Favoriten Baden-Baden und dem starken Widersacher Viernheim. Während Baden-Baden einen leichteren Stein aus dem Weg räumte mit einem 7:1 gegen Aachen, gewann Viernheim gegen den harten Brocken Deizisau mit 5:3 nach einem aufregenden Kampf mit tollen Partien. Matthias Blübaum hätte nach einem Fehler von Korobov mit einem stillen Königszug die Partie für sich entscheiden können, entschied sich aber für einen schnellen Remisweg. Vincent Keymer hatte Vorteil, aber sein Kontrahent Bassem Amin hatte eine nicht zu knackende Festung aufgebaut. Mamedyarov siegte mit Weiß gegen Gata Kamsky. Einen klaren Kantersieg mit 7:1, überraschend in dieser Höhe, schaffte Solingen gegen die Schachfreunde Berlin. Bremen gewann gegen Bayern München mit 5:3. chess24

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Banter Blitz: Oparin und Jones siegen in den Finals

In der Banter Blitz Serie stehen zwei weitere Sieger in deren Qualifikationsgruppen fest. In der Gruppe F gewann der russische Großmeister Grigoriy Oparin gegen den Niederländer GM Benjamin Bok mit einem letztlich souveränen 5:2 und kann nun die Weltklasse im Finalturnier fordern. Ebenso erfolgreich in einem Duell auf Augenhöhe war der Brite GM Gawain Jones mit 4,5:3,5 gegen den Russen Sanan Sjugirov. chess24

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Bundesliga: Drei Kantersiege

Drei Teams ragen heraus beim Meisterschaftsturnier der Schachbundesliga. Selbstverständlich darunter ist der amtierende Meister Baden-Baden, der Solingen die dritte Niederlage dieses Turniers beibrachte und mit 6:2 gewann. Und das obwohl Fabiano Caruana gegen einen hervorragend aufgelegten Erwin L'Ami unterlag. Der Holländer zeigte seine taktische Stärke in einer sehr aggressiv vorgetragenen Partie. Viernheim hält weiter Schritt und wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bis zum direkten Duell der ganz ernste Konkurrent um den Titel sein. Eine Musterpartie im Grünfeldinder spielte hier Mamedyarov mit Schwarz gegen Laurent Fressinet. Ein ganz souveräner Sieg mit 6:2 über Bremen. Deizisau ist die dritte bärenstarke Truppe dieses Turniers und hatte keinerlei Mühe den Aachener SV mit 7,5:05, abzufertigen. Sehenswert war hier besonders die Gewinnpartie von Georg Meier in Karpov'scher Manier. Vincent Keymer siegte zum dritten Mal in Folge, aber sein Gegner IM Piceu gab etwas zu früh auf. Schließlich nutzte Bayern München die seltene Favoritenrolle zu einem starken 5:3-Erfolg gegen die Berliner Schachfreunde. chess24

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Banter Blitz: Svidler und Lagarde im Finale der Gruppe H

Peter Svidler und Maxime Lagarde stehen im Finale der Guppe H der Banter Blitz Serie. Während das Duell Svidler-Yilmaz mit 4,5:0,5 sehr einseitig verlief war das Duell zwischen Maxime Lagarde und David Howell ein spannender Schlagabtausch. Lagarde riss das Ruder herum und siegte mit zwei Gewinnpartien am Ende mit 6:5. chess24

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Wesley So bester Rapidspieler - Carlsen führt im Blitzen

Wesley So ist ein ungeheuer sicherer Spieler und das selbst in den schnellen Disziplinen. Diese Zähigkeit bescherte ihm in jeder einzelnen Partie einen halben oder ganzen Punkt beim Saint Louis Rapid&Blitz. Am Ende der drei Tage hatte er 6,5 Punkte und war Erster vor Magnus Carlsen mit 6 Punkten. Den dritten Platz teilten sich Ian Nepomniachtchi und Alexander Grischuk. In der Gesamtwertung muss man die erreichten Punkte mal zwei nehmen, denn die Gewichtung im Rapid ist doppelt im Vergleich zum Blitzwettbewerb. Das heutige Blitzen sah einen souveränen Magnus Carlsen, der 6,5 Punkte machte. Nakamura holte 5,5 Punkte und Nepomniachtchi und So jeweils 5. In der Gesamtwertung liegt Magnus Carlsen mit 18,5 Punkten einen halben Zähler vor Wesley So. Morgen folgt der Schlusstag des Turniers. chess24

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Viernheim hält Schritt mit dem Meister

Heute gab es eine Doppelrunde beim Meisterschaftsturnier der Schachbundesliga und Titelverteidiger Baden-Baden ließ es mit seiner Weltklassemannschaft erneut richtig krachen mit zwei Kantersiegen. In der Vormittagsrunde schlug man Bayern München mit einem 7:1 und am Abend fertigte man die Schachfreunde Berlin mit dem gleichen Ergebnis ab. Viernheim hält punktemäßig derzeit Schritt mit den Baden-Badenern. Das Team ist schlecht ausrechenbar, denn jedesmal spielte eine andere Größe an Brett 1. Man schlug die Berliner Schachfreunde mit 6:2 und dann mit Mamedyarov an Brett 1 gewann man mit 5:3 gegen Solingen. In der siebten und letzten Runde kommt es dann wohl zu einem entscheidenden Showdown zwischen beiden Teams. Werder Bremen und Deizisau sind die Verfolger mit jeweils 4 Punkten. Im direkten Duell konnte sich Deizisau mit den deutschen Großmeistern mit 5:3 durchsetzen. Vincent Keymer hat heute zwei Siege gegen Jan Werle und Noel Studer feiern können. Er bewegt sich geradewegs auf die 2600 Elo zu. Auch Matthias Blübaum überzeugte hatte mit einem Sieg über Zahar Efimenko. Morgen kommt es zu den reizvollen Paarungen Viernheim-Bremen und Baden-Baden gegen Solingen. chess24

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Erstellt: Donnerstag, 17. September 2020