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Airthings Masters: Dubov schlägt den Weltmeister

Beim Airthings Masters sind die Viertelfinals absolviert und diese endeten mit einigen Überraschungen. Die größte ist sicherlich, dass Daniil Dubov nach dem 2:2 im ersten Duell heute ein 2,5:0,5 wobei ihm ein krasser Lapsus des Weltmeisters in der dritten Partie zugute kam. Der Einzug ins Halbfinale ist jedoch nicht unverdient. Dubov spielt sehr interessantes und hochaggressives Schach. Ein überaus souveränes Weiterkommen gab es von Levon Aronian, der gegen Nakamura eigentlich Underdog war. Aronian entschied jedoch beide Duelle für sich. Die spannendsten Auseinandersetzungen lieferten sich jedoch Maxime Vachier-Lagrave-Wesley So und Ian Nepomniachtchi-Teimour Radjabov. In dieser Konstellation und mit der Farbverteilung musste auch ein Armageddon entscheiden und den Schwarzspielern reichte das angestrebte und auf dem Papier stehende Remis. Im Halbfinale kommt es zu den Paarungen Dubov-Radjabov und Aronian gegen Vachier-Lagrave. chess24

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Krakau: Donchenko startet standesgemäß

Die Nummer Zwei des deutschen Schachs Alexander Donchenko startete standesgemäß als Nummer Eins der Setzliste mit zwei souveränen Siegen. Sein heutiger Schwarzsieg gegen FM Ivo Godzwon ist sehenswert und beeindruckend. Nun ist er einer von sieben Führenden beim Schachfestival in Krakau. In Runde 3 wartet nun der starke polnische IM (Elo 2480) Igor Janik. Offizielle Seite

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Harikrishna, Grischuk, Giri und Anton ausgeschieden

Es war ein zähes Ringen in der Vorrunde des Airthings Masters, die heute abgeschlossen wurde. Den Erstplatzierten und Letztplatzierten trennen lediglich 2 Punkte, was für das erstaunlich ausgeglichene Feld spricht. Die Leidtragenden, also Ausgeschiedenen sind Harikrishna, Grischuk, Giri und Anton Guijarro. Auf dem Treppchen landeten Magnus Carlsen, Wesley So und Hikaru Nakamura. Die Viertelfinalpaarungen (Knockout) stehen fest und lauten wie folgt: Carlsen-Dubov, Vachier-Lagrave gegen So, Nakamura-Aronian und Nepomniachtchi-Radjabov. chess24

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Airthings Masters: Sextett mit + 1

Das Airthings Masters hat seinen verhaltenen Start mit vielen Remisen fortgeführt. Sehr ungewöhnlich für ein Rapid-Turnier. Nun führen sogar sechs Spieler mit je 4,5 Punkten aus 8 Runden. 8 der 12 Spieler qualifizieren für die Knockout-Endrunde. 4,5 Punkte haben nun Carlsen, Dubov, Nakamura, Aronian, Radjabov und So. Carlsen gewann seine einzige Partie bisher gegen Daniil Dubov. Morgen folgen die restlichen 3 Runden der Vorrunde. chess24

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Donchenko beim Schachfestival in Krakau

Erstaunlicherweise gibt es große Turniere und Schachfestivals, die sich von Corona nicht abschrecken lassen, am Brett Schach zu spielen. Alexander Donchenko nimmt die Gelegenheit wahr und spielt von heute ab bis zum 4. Januar beim Krakau Schachfestival als Favorit mit. Als zweiter großer Mitfavorit gilt der mehrfache polnische Landesmeister GM Mateusz Bartel. Weitere deutsche Schachfreunde finden sich in der Startliste. Offizielle Seite

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Airthings Masters gestartet

Das Airthings Masters im Rahmen der Champions Chess Tour ist ein Online Turnier mit 12 Top-Spielern. Airthings ist eine norwegische Firma, die Systeme zur Verbesserung der Luftqualität in Innenräumen entwickelt. Der Sieger qualifiziert sich automatisch für das Grand Final im September 2021. Heute gab es trotz der Bedenkzeit von 15 Minuten + 10 Sek außergewöhnlich viele Remis und keiner der Akteure konnte sich besonders hervortun. Selbst der "entscheidungsfreudige" Magnus Carlsen, der oft aggressiv zu Werke geht, kam nicht über 4 Remis hinaus. Es führen folgende fünf Spieler mit je 2,5 Punkten. Hikaru Nakamura, Levon Aronian, Daniil Dubov, Teimour Radjabov und Wesley So. chess24

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Liebe Schachfreunde!

Das Team von schach.com 

wünscht Ihnen Frohe Weihnachten und schöne Feiertage!

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Monte Carlo mit Elisabeth Pähtz siegt im European Club Cup

Der European Club Cup war, wie könnte es anders sein, ein Online-Turnier. Das Team aus Monte Carlo war der klare Elofavorit und diese Damen konnten ihrer Favoritenrolle in der Besetzung Goryachkina, Dzagnidze, Cramling, Pähtz und Socko auch gerecht werden. Das deutsche Team spielte ausschließlich mit Legionärinnen aus dem Ausland und errechte nur den 10. und letzten Platz, konnte aber dem Sieger die einzige Niederlage beibringen. Den zweiten und dritten Platz belegten das Team UGRA und Volgograd, jeweils aus Russland. chess-results

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Cheparinov gewinnt Sunway Sitges Schachfestival

Der bulgarische Großmeister Ivan Cheparinov hat das 10-rundige Sunway Schachfestival in Sitges mit 8 Punkten gewonnen. Er  verwies die Großmeister Jules Moussard (Frankreich) und Jaime Santos Latasa auf die Plätze 2 und 3. Der deutsche Großmeister und Turnierdirektor der Offenen Bayerischen Internationalen Meisterschaften Sebastian Siebrecht wird sicherlich sehr unzufrieden mit seinem Abschneiden sein. Er holte nur 4,5 Punkte und landete auf Rang 77. chess-results

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Yip und Nihal sind U18-Weltmeister

Die beiden Stars in ihren Ländern Carissa Yip (USA) und Sarin Nihal (Indien) sind Online-Rapid-Weltmeister in der U18. Yip schlug im Finale ihre Landfrau FM Thalia Cervantes Landeiro mit 1,5:0,5. Nihal bezwang den armenischen GM Shant Sargsyan mit 1,5:0,5. Die weiteren Weltmeister lassen sich auf der Offiziellen Seite abrufen. Offizielle Seite

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Frederik Svane ist U16-Schnellschach-Weltmeister

Der Lübecker Frederik Svane ist hochverdient Weltmeister der U16 im Online-Schnellschach. Er zeigte sich unaufhaltsam und sehr aufmerksam in seinen Partien. Das Finale gewann er mit einem klaren 2:0 gegen den Iraner Amirreza Pour Agha Bala. Ein weiteres Zeichen dafür wie stark der deutsche Nachwuchs nach vorne drängt und Weltklasse-Ambitionen hat.  Vorbilder wie Matthias Blübaum zeigen wie man mit Fleiß und Talent großes zu leisten im Stande ist. Wir haben nicht nur Vincent Keymer als Talent sondern viele weitere Jugendliche. Gratulation in den hohen Norden! chess24

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Der "kleine" Svane ist im Finale

Frederik Svane ist auf bestem Wege in die Fußstapfen seines Bruders GM Rasmus Svane zu treten. Beim der Online U16 Rapid-WM hat er nach einem 1,5:0,5-Sieg über IM Andrew Hong aus den USA das Finale erreicht. Dort wird im ein weiteres großes Talent aus dem Iran gegenüber stehen. Der titellose Amirreza Pour Agha Bala bezwang im Halbfinale FM Jose Gabriel Cardoso Cardoso aus Kolumbien mit 1,5:0,5. Das Finale startet morgen um 16 Uhr. chess24

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Gawain Jones Online-Blitz-Europameister - Blübaum Dritter

Der englische Großmeister Gawain Jones ist Online Europameister im Blitzschach. Er bezwang den einstigen Weltklasse-Großmeister Alexei Shirov im Finale mit 2,5:0,5. Matthias Blübaum hat den dritten Platz erobert nach einem 2,5:0,5 gegen David Navara. Ein großer Erfolg für die deutsche Nummer Eins. chess24

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Online-Blitz-EM: Blübaum im Halbfinale gegen Shirov

Der 23-jährige Matthias Blübaum, Nummer Eins des deutschen Schachs, hat wieder einmal eine souveräne Leistung und seine Ambitionen in Sachen Vorstoß in die erweiterte Weltspitze gezeigt. Er bezwang den Serben GM Aleksandar Indjic im Viertelfinale der Online-Europameisterschaft im Blitzschach mit 3:1. Sein Gegner wird kein Geringerer sein als der einstige Superstar und immer noch hochgefährliche Alexei Shirov. Dieser hatte gestern Georg Meier mit sehr viel Glück aus dem Rennen geworfen. Meier stand mehrmals überlegen und auf Gewinn. Das zweite Halbfinale bestreiten heute ab 20 Uhr David Navara und Gawain Jones. chess24

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Online Blitz-Europameisterschaft: Blübaum und Meier weiter

Die beiden hervorragenden deutschen Großmeister Matthias Blübaum und Georg Meier haben sich heute für das Achtelfinale der Online Blitzeuropameisterschaft qualifiziert. 323 Spieler umfasste das Feld und nur die ersten 16 qualifizierten sich. Georg Meier erreichte genau diesen 16. Platz und Matthias Blübaum den 13. Rang. Beide mit 8 Punkten aus 11 Runden. Die ersten drei Plätze belegten Radoslaw Wojtaszek (Polen) Robert Hovhannisyan (Armenien) und Levan Pantsulaia (Georgien). Dennis Wagner und Robert Baskin erreichten starke 7,5 Punkte. Vincent Keymer erreichte "nur" 6,5 Punkte. Ganz schlecht lief es bei Daniel Fridman, der die ersten drei Partien verlor und dann wohl ausgestiegen ist.  Offizieller Ausrichter der Meisterschaft ist die polnische Stadt Katowitz. chess-results

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Sunway Sitges Chess Festival

Spanien ist einmal mehr eines der letzten Länder, die den Schachfreunden die Gelegenheit bietet, "wahrhaftiges" Schach am Brett zu spielen. Sitges ist eine Kleinstadt an der Küste und liegt knapp 40 Kilometer südwestlich von Barcelona. Das Turnier ist seit Jahren sehr beliebt und auch der Turnierdirektor des OIBM am Tegernsee GM Sebastian Siebrecht ist als einziger deutscher Spieler vorort. Nach fünf Runden führt der tschechische Großmeister Vojtech Plat mit 4,5 Punkten. Favoriten sind Anton Korobov und Ivan Cheparinov. Sebastian Siebrecht hat schon zwei Niederlagen einstecken müssen gegen zwei Fide-Meister. Es werden 10 Runden gespielt. Offizielle Seite

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Goryachkina Champion nach Armageddon

Bei den Damen gab es einen tollen Showdown mit dem längeren Atem bei Aleksandra Goryachkina. Sowohl Polina Shuvalova als auch Goryachkina schlossen das Turnier mit tollen 8 Punkten aus 11 Runden ab und so musste ein Stechen die Entscheidung über den Meistertitel bringen. Erst die Armageddon-Partie brachte die Entscheidung. Shuvalova brach hierbei zusammen und machte einen einfachen Fehler, vermutlich aus großer Nervosität. Beide Spielerinnen hätten den Titel verdient und haben insgesamt tolles Schach gezeigt. Solider und reifer spielte die Vize-Weltmeisterin Goryachkina, aber Polina wird ihren Weg in die absolute Weltklasse weiterführen. Den dritten Platz eroberte schließlich noch Alexandra Kosteniuk. chess24

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Dubovs Brillanz macht Nepo zum Champion

Es ist eine Partie, die an die längst vergangene Romantik alter Meister erinnert. Daniil Dubov hat mit einer brillanten Partie den supersoliden Sergey Karjakin bezwungen. Es ist wohl die schönste Partie in den letzten Jahren. Ein Damenopfer für nur zwei Figuren, aber enormer Initiative. Eine großartige Stellungseinschätzung des Schnellschach-Weltmeisters von 2018. Der große Profiteur dieser Traumpartie war schließlich der neue russische Champion Ian Nepomniachtchi (7,5 Punkte), der ein schnelles Remis gegen Chigaev machte. Karjakin (7) wurde Zweiter trotz der NIederlage vor Vladimir Fedoseev (6,5 Punkte). chess24

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Karjakin oder Nepomniachtchi

Es war die am meisten umkämpfte Runde des gesamten Turniers. Karjakin schlug Artemiev und Nepomniachtchi gewann nach einem erstaunlichen Figurenopfer gegen Esipenko. Beides waren sehenswerte Partien. Einer von beiden wird wohl den Titel erringen, auch wenn Vladimir Fedoseev noch in Reichweite ist. Alle diese Kandidaten auf den Titel haben morgen die schwarzen Steine. Spannender könnten die Vorzeichen der Schlussrunde kaum sein. chess24

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Shuvalova mit Führung in die Schlussrunde

Im absoluten Spitzenduell der Titelaspirantinnen Shuvalova und Goryachkina gab es heute ein überraschend schnelles Remis nach nur 15 Zügen durch Zugwiederholung. Damit kann die Shuvalova mit einem halben Punkt Vorsprung in die Schlussrunde gehen mit besten Chancen den Titel zu erringen. Sie muss allerdings gegen Olga Girya ran, während Goryachkina mit Getman die anscheinend wesentlich einfachere Aufgabe hat. chess24

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Entscheidung offen: Dubov schlägt Nepo

Eine aufregende Runde 9 beim russischen Superfinal! Mit einem brillanten Angriff nach interessanter Eröffnungsstrategie in einem Gründfeld-Inder konnte Daniil Dubov im Duell der Supertaktiker den Tabellenführer Ian Nepomniachtchi bezwingen. Letzterer steht nun immer noch an der Spitze gemeinsam mit Sergey Karjakin, der ein solides Schwarz-Remis gegen  Fedoseev holte. Dubov hat sich nach seinem Sieg selbst ins Gespräch gebracht hinsichtlich Turniersieg, denn er liegt gemeinsam mit Chigaev nur noch einen halben Zähler hinter den Führenden bei ausstehenden zwei Runden. chess24

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Shuvalova entkommt ins Remis

Mit einer gehörigen Portion Glück von der Schachgöttin Caissa schaffte es Polina Shuvalova heute in ihrer Partie gegen Yulia Grigorieva aus einer totalen Verluststellung noch ein immens wichtiges Remis herausgeholt. Mit einem blanken Springer holte sie Remis gegen Turm und Bauern, was insbesondere der Unfähigkeit ihrer Gegnerin geschuldet war. In einer von beiden Seiten sehr korrekt und sicher geführten Partie trennten sich Aleksandra Goryachkina und Alina Kashlinskaya mit Remis. Shuvalova führt mit 7 Punkten vor Goryachkina 6,5 und Garifullina mit 6 Punkten. chess24

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Superfinal: Die Kunst der Verteidigung - Nepo kann auch das

Ian Nepomniachtchi kann nicht nur Taktik und Dynamik. Heute in seiner schweren Partie gegen Vladimir Fedoseev glänzte er vor allem mit einer sehr starken Verteidigungsleistung, die ihm ein Remis und die Tabellenführung sicherte. Dran bleibt Sergey Karjakin, der aus wenig Vorteil einen Sieg gegen Peter Svidler herausholte und nur einen halben Zähler hinter dem Tabellenführer liegt. Mikhail  Antipov musste aus dem Turnier aussteigen. Noch sind drei Runden zu spielen. chess24

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Shuvalova verliert und bleibt vorne

Polina Shuvalova hat erstmals eine verdiente Niederlage einstecken müssen. Sie wurde bereits in der Eröffnung von der erfahrenen Alisa Galliamova (Exfrau von Vassily Ivanchuk) überspielt. Dennoch bleibt sie Tabellenführerin mit einem halben Punkt Vorsprung, weil Aleksandra Goryachkina nur Remis spielte gegen Marina Guseva. Großartige Dritte ist derzeit Leya Garifullina nach ihrem Sieg gegen Tatyana Getman. chess24

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Nakamura gewinnt Speed Chess Championship

Hikaru Nakamura ist wieder in bestechender Form. Allein bei der US-Einzelmeisterschaft hatte er etwas geschwächelt. Gestern krönte er sich im Finale der Speed Chess Championship von chess.com zum verdienten Sieger in dem er den Carlsen-Bezwinger Maxime Vachier-Lagrave mit einem klaren 18,5:12,5 schlug. Für die Weltstars des Schachsports hat sich die Corona-Pandemie sogar positiv ausgewirkt aufgrund der Tatsache, dass eine große Menge an lukrativen Onlineturnieren ins Leben gerufen wurden. Das ist der Vorteil des Schachspiels. Die zweit- oder drittklassigen Großmeister oder GMs die keine Weltstars sind sind die Leidtragenden und hoffen auf eine baldige Rückkehr ans Holzbrett bei Turnieren in Turniersälen. chess24

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Erstellt: Sonntag, 13. Dezember 2020