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World Cup: 8 Spieler sind weiter

Acht Spieler sind heute in die 4. Runde eingezogen während die Nummer Eins des Turniers Liren Ding in die Verlängerung muss nach dem 1:1 gegen das großartigeTalent Alireza  Firouzja (Geburtstag 18.6.2013). Kirill Alekseenko schug Harikrishna mit 2:0 wie auch Alexander Grischuk den Chinesen Xu. Den dritten Partiegewinn des Tages schaffte Levon Aronian, der mit 1,5:0,5 gegen Maxim Matlakov gewonnen hat. Wesley So ließ nichts mehr anbrennen nach seinem gestriegen Sieg und zog nach dem 1,5:0,5 gegen Vidit in die nächste Runde ein. Seine große Form bestätigte Nikita Vitiugov nach einem souveränen 1,5:0,5 gegen den einstigen Vize-Weltmeister Sergey Karjakin. Auch Jan-Krzysztof Duda schaltete Dmitry Andreikin mit dem gleichen Ergebnis aus. Ein weiteres Schwergewicht ist mit Shakhriyar Mamedyarov in die nächste Runde eingezogen nach dem sicheren 1,5:0,5 gegen Safarli. Zwei Paarungen stehen bereits fest für Runde vier, nämlich Mamedyarov-Radjabov und Wesley So-Nikita Vitiugov. OffizielleSeite

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World Cup: Sieben Spieler legen vor

Was Schach für ein enorm kompliziertes und komplexes Spiel ist sah man heute in der hochinteressanten Partie zwischen Xiangyu Xu und Alexander Grischuk. Der Russe überspielte den Chinesen mit Schwarz in einem Nimzoinder. In einer von taktischen Möglichkeiten triefenden Partie ist der menschliche Geist schlicht überfordert wie man wohl konstatieren muss. Xu rochierte im 24. Zug lang und Grischuk hätte mit Dh3 eine klare Gewinnstellung erlangt. Er spielte jedoch Le7 und darauf hätte der Chinese mit 25.Th7: eine phantastische Möglichkeit gehabt, die ihn auf die Siegerstraße gebracht hätte. Diese Chance gab es nur einmal und Grischuk gewann sicher. Eine starke Vorstellung zeigte Kirill Alekseenko gegen Harikrishna in einem Spanier. Er schaffte die Überraschung und gewann gegen den favorisierten Inder. Wesley So spielte erneut sehr sicher und überspielte Santosh Gujrathi Vidit im Endspiel. In dieser Form ist So ein heißer Kandidat auf den Turniersieg. Für eine Überraschung sorgte Huschenbeth-Bezwinger Nikita Vitiugov, der den nur sehr schwer bezwingbaren Sergey Karjakin in einem großen Kampf schlagen konnte. Eine brillante Technik zeigte Jan-Krzysztof Duda in einer komplizierten Stellung. Er vermied alle Fallstricke und setzte sich verdient Dmitry Andreikin durch. Mamedyarov ist klarer Favorit gegen Eltaj Safarli und in einer starken Partie mit Schwarz in einer Philidor-Verteidigung legte er das 1:0 vor. Einen überaus klaren Weißsieg feierte Teimour Radjabov gegen den Überraschungsmann Daniil Yuffa. Einen Sieg verdient gehabt hätte die deutsche Nummer Eins Liviu-Dieter Nisipeanu, denn er überspielte den vielfachen russischen Champion Peter Svidler in einem Spanier und stand auf Gewinn. Eine nicht astreine Abwicklung gab dem Russen Remischancen, die dieser auch nutzte. OffizielleSeite

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Hans-Wild-Turnier: Vitaly Kunin gewinnt

Der klare Turnierfavorit GM Vitaly Kunin (Freibauer Mörlenbach) hat das Hans-Wild-Turnier beim SV Werder Bremen gewonnen. Er gewann mit 4 Punkten aus 5 Runden und hatte einen Zähler Vorsprung vor IM Stefan Frübing (SK König Tegel). Den dritten Platz mit 2,5 Punkten belegte IM Martin Brüdiigam (ebefalls SK König Tegel). OffizielleSeite

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21.Zabo-Open: Yelisieiev vor Hacker

Bei der 21. Auflage des Zabo Opens in Nürnberg dominierten zwei Schachfreunde mit einem perfekten Score das Turnier. Am Ende hatte IM Yevhenii Yelisieiev aus der Ukraine knapp die Nase vorne vor FM Jonas Hacker (SC Eppingen). Beide gewannen alle fünf Partien. Den dritten Platz belegte FM Eduard Miller vom SC Erlangen mit 4 Punkten. OffizielleSeite

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Frauen-Schachbundesliga

Die Frauen-Schachbundesliga ist heute in die neue Saison gestartet und es gab gleich in der ersten Doppelrunde interessante und spannende Parrungen sowie Ergebnisse. In der gestrigen ersten Runde konnten die Rodewischer Schachmiezen einen Achtungserfolg mit dem 3:3 gegen die favorisierten Damen vom SK Bad Königshofen erreichen. Das bärenstarke Team aus Baden-Baden fuhr mit einem 5,5:0,5 über das gewiss nicht schwache Team SF Deizisau hinweg. Die zweite Runde stand im Zeichen des absoluten Spitzensduells zwischen Baden-Baden und Schwäbisch Hall, das Baden-Baden knapp mit 3,5:2,5 für sich entscheiden konnte. Verfolger des Tabellenführers sind Rodewisch, Hamburg und Bad Königshofen. OffizielleSeite

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Grand Prix: Pähtz weiter ungeschlagen

Elisabeth Pähtz spielt weiter stark und solide beim Grand Prix Turnier in Skolkovo. In ihrer heutigen Partie gegen die amtierende Weltmeisterin Wenjun Ju holte sie ein souveränes Remis in einer Russischen verteidigung. Den einzigen Sieg des Tages erzielte Kateryna Lagno gegen die unglücklich agierende Pia Cramling, die eine völlig ausgeglichene Stellung verdarb. Einen möglichen und sogar klarn Gewinn ließ Dronavalli Harika gegen Alexandra Kosteniuk aus. Völlig auf Gewinn stand schon im Mittelspiel Antoaneta Stefanova. Ihre Gegnerin Valentina Gunina hatte erneut großes Glück, weil die Bulgarin nicht in der Lage war den simplen Gewinn zu sehen. So endete auch diese Partie remis wie die übrigen.Gunina und Ju führen mit je 3,5 Punkten. OffizielleSeite

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World Cup: Huschenbeth ausgeschieden

Niklas Huschenbeth ist leider ausgeschieden. Sein Kontrahent Nikita Vitiugov spielte im Schnellschach sehr sicher, stark und letztlich war er enfach der Bessere und kam verdient weiter. Turnierfavorit Liren Ding war hatte ein paar bange Momente zu überstehen, aber er zeigte einmal mehr seine enorme Zähigkeit und er schaltete Sergei Movsesian mit 2,5:1,5 aus. Nun spielt er gegen das Riesentalent Alireza Firouzja, den alles zuzutrauen ist. Kirill Alekseenko gewann gegen den Überraschungsmann der ersten Runde Johan Sebastian Christiansen mit 2,5:1,5. Leinier Dominguez siegte gegen Nijat Abasov mit 3:1. Auch in Grischuk-Bok konnte sich der Favorit aus Russland mit 2,5:1,5 durchsetzen. Die beiden Chinesen Yangyi Yu und Yi Wei konnten sich mit jeweils 2,5:1,5 gegen Baskaran Adhiban bzw. David Anton Guijarro durchsetzen und müssen in Runde 3 gegeneinander antreten. Den härtesten und längsten Kampf des Tages lieferten sich Tamir Nabaty und Anish Giri. Der Weltklassespieler aus Holland setzte sich letztlich mit 5:4 durch. Jeffery Xiong gewann im Duell der starken jungen Spieler gegen Amin Tabatabaei mit 3:1. Ein bitteres Aus erlebte Sarin Nihal, der es selbst in der Hand hatte das Duell schon in den klassischen Partien für sich zu entscheiden, doch er schied aus gegen Eltaj Safarli. Während Teimour Radjabov gegen Sanan Sjugirov einen 2,5:1,5-Favoritensieg feierte, gelang Daniil Yuffa eine Überraschung, indem er Luke McShane mit 5:3 nach Hause schickte. Für die russischen Spieler war es ein guter Tag. Auch Dmitry Jakovenko zog nach dem 3:1 gegen Gawain Jones eine Runde weiter wie auch Peter Svidler mit dem gleichen Ergebnis gegen Andrey Esipenko. Maxim Matlakov gegen den Israeli Boris Gelfand mit 2,5:1,5. Nisipeanu spielt in der nächsten Runde gegen Peter Svidler. OffizielleSeite

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Grand Prix: Ju und Gunina führen

Valentina Gunina war heute mit Fortuna im Bunde, denn sie stand gegen Pia Cramling total auf Verlust. Die Schwedin schaffte es jedoch nicht den Vorteil gewinnbringend zu verwerten und es war technisch auch nicht ganz trivial. Aufgeschlossen zu Gunina hat Weltmeisterin Wenjun Ju, die souverän gegen Marie Sebag gewann. Beide Führende haben nun 3 Punkte aus den vier Runden. Ebenfalls überzeugend gewann Alina Kashlinskaya ihre erste Partie und zwar gegen Dronavalli Harika, die nun wieder bei 50% liegt. Elisabeth Pähtz erreichte ein Schwarzremis nach Zugwiederholung gegen Antoaneta Stefanova. OffizielleSeite

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World Cup: Nisipeanu weiter - Huschenbeth im Glück

Eines läßt sich bereits jetzt sagen. Das Niveau beim Weltcup in Khanty-Mansiysk ist insgesamt großartig. Fehler passieren selbstverständlich, aber die Risikobereitschaft, die Eröffnungsvorbereitungen, die Qualität des Spiels und der Kampfgeist sind beeindruckend. Ein Beispiel dafür waren heute mehrere Auseinandersetzungen. Groß in Form ist Wesley So, der einen so starken Großmeister wie Anton Demchenko wie einen Schuljungen aussehen ließ und souverän in die nächste Runde einzog. Noch beeindruckender war die Leistung der großen iranischen Schachhoffnung Alireza Firouzja, der bisher selten Gegner um die 2700 hatte. Wie er heute den enorm starken Russen Daniil Dubov bezwang, ist ein deutliches Zeichen, dass er einer von Wenigen ist, der das Zeug hat in Zukunft Schachweltmeister zu werden. Wie schon mal an dieser Stelle erwähnt ist sein Eloaufstieg ähnlich und offenbar unaufhaltsam wie er beim amtierenden Weltmeister Carlsen war. Auch Sarin Nihal ist ein solcher Kandidat, doch er kassierte heute eine völlig unnötige Niederlage gegen Eltaj Safarli. Er hatte in besserer Stellung einen bösen Blackout und stelle eine Figur zum 1:1 ein. Überaus souverän zogen Sergey Karjakin und Maxime Vachier-Lagrave in die nächste Runde ein. Beide siegen gegen Sevian und Kovalenko jeweils mit 2:0. Wunderbar aus deutscher Sicht ist die Sensation, die Liviu-Dieter Nisipeanu gegen Hikaru Nakamura schaffte. Die deutsche Nummer Eins stand auch heute klar auf Gewinn, gab dem Weltklassemann aus den USA aber ein Gnadenremis um den Einzug in die nächste Runde zu sichern. Niklas Huschenbeth hatte großes Glück nicht zu verlieren. Nikita Vitiugov hätte einen zwingenden Gewinnabwicklung ausführen können, sah diese Möglichkeit jedoch nicht und Huschenbeth entkam ins Remis. Beide kämpfen im Tiebreak weiter. Eine weitere Sensation nach seinem Sieg über Bu schaffte der Chinese Xiangyu Xu, der Ernesto Inarkiev keine Chance ließ. Aus einer sehr schlechten Stellung heraus konnte sich Ian Nepomniachtchi heute gegen Alexandr Predke mit 1,5:0,5 durchsetzen. Folgende entscheidende Ergebnisse gab es noch: Harikrishna-Fedoseev 1,5:0,5, Aronian-Maghsoodloo 1,5:0,5, Hao Wang-Maxim Rodshtein 1,5:0,5, Santosh Gujrathi Vidit-Aleksandr Rakhmanov 1,5:0,5, Evgeny Tomashevsky-Chithambaram Aravindh 1,5:0,5, Dmitry Andreikin-Rinat Jumabayev 1,5:0,5, Jan-Krzysztof Duda-Tamir Nabaty 2:0, Shakhriyar Mamedyarov-Rustam Kasimdzhanov 1,5:0,5, Vladislav Artemiev-Ivan Cheparinov 1,5:0,5, Quang Liem Le-Anton Korobov 1,5:0,5. OffizielleSeite

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Grand Prix: Indische Damen rücken vor

Die beiden indischen Spitzenspielerinnen Dronavalli Harika und Humpy Koneru haben jeweils Weißsiege eingefahren. Koneru, die eine private Auszeit genommen hatte, meldete sich mit einem überaus klaren Weißsieg in nur 20 Zügen gegen Alina Kashlinskaya zurück. Harika schlug Marie Sebag mit der selten anzutreffenden Bird-Eröffnung (1.f4). Im Grunde war es ein Leningrad-Holländer im Anzug, den sie zum Sieg führte. Elisabeth Pähtz mühte sich etwas rauszuholen gegen Pia Cramling, doch die Schwedin verteidigte sich umsichtig und holte ein Remis. Das Spitzenspiel Gunina-Goryachkina endete mit einem gerechten Remis wie auch die übrigen Partien. OffizielleSeite

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World Cup: Nisipeanu brilliert gegen Nakamura

Eine wunderbare Nachricht für alle deutschen Schachfans. Die Nummer Eins des Landes, Liviu-Dieter Nisipeanu, hat heute zugeschlagen und Hikaru Nakamura in einer brillanten Partie geschlagen. Nisipeanu wählte die Katalanische Eröffnung und spielte sehr mutig eine scheinbar riskante Variante unter Damenopfer. Nisipeanu hatte 27 Minuten nachgedacht und diese erstaunliche Variante offensichtlich am Brett entdeckt. Ein wahrhaft großartiges Stellungsgefühl, das den deutschen Spitzenmann zu dieser Entscheidung führte. Bei bestem Spiel hätte Nakamura mit 14...Da5 die Stellung im Gleichgewicht halten können, doch er griff mit dem Bauernzug nach e5 fehl und verlor sang- und klanglos nach perfekter Verwertung durch Nisipeanu. Eine Partie auf die man stolz sein kann. Nikals Huschenbeth lieferte sich einen interessanten Schlagabtausch gegen den langjährigen Weltklassemann Nikita Vitiugov und es wurde ein gerechtes Remis. Etwas glücklich war das Remis des Turnierfavoriten Liren Ding gegen Sergei Movsesian. Der Armenier hätte mit den schwarzen Steinen eine gewinnbringende Möglichkeit gehabt, die er jedoch ausließ. Vorgelegt hat Pentala Harikrishna gegen Vladimir Fedoseev in einem Abtausch-Damengambit. Der Russe hatte sich in einer Abwicklung verrechnet und verlor eine Figur. Eine starke Partie gelang auch Sergey Karjakin, der in seiner Partie gegen Samuel Sevian voll auf sein Läuferpaar und seine Endspielstärke setzte und dieses Konzept ging voll auf. Beeindruckend auch der leicht aussehende Schwarzsieg von Evgeny Tomashevsky gegen den indischen GM Chithambaram Aravindh. Die Reihe an hervorragenden Partien setzte Anton David Guijarro fort, der den favorisierten Yi Wei mit Schwarz bezwang. Sein ganzes ungeheuer großes Potential zeigte Sarin Nihal bei seinem Weißsieg gegen den aserbaidschanischen Großmeister Eltaj Safarli. Es gab folgende weitere Tagessiege: Mamedyarov-Kasimdzhanov 1:0, Nabaty-Duda 0:1, Vachier-Lagrave-Kovalenko 1:0, Maghsoodloo-Aronian 0:1, Artemiev-Cheparinov 1:0.OffizielleSeite

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Grand Prix: Achtungserfolg für Pähtz

Elisabeth Pähtz musste heute gegen die WM-Finalistin Aleksandra Goryachkina mit den schwarzen Steinen antreten. Wahrlich keine leichte Aufgabe, denn Goryachkina hat vielfach bewiesen welch gefährliche Gegnerin sie ist. Die junge Russin spielte eine giftige Variante gegen den scheinbar harmlosen Abtausch-Slawen. Das Problem ist, dass Weiß immer etwas Vorteil und Druck hat. Pähtz widerstand diesem mit einer sehr guten Verteidigungsleistung in einem Turmendspiel und erreichte Remis. Tabellenführerin ist Valentina Gunina, die heute ihren zweiten Sieg eingefahren hat. Ihre Kontrahentin Alexandra Kosteniuk stand nach der Eröffnung laut den Engines auf Gewinn, sah aber die sich bietenden Möglichkeiten nicht und verlor schließlich kläglich nach schlechter Leistung. Es sollte der einzige Sieg des Tages bleiben. Elisabeth Pähtz hat in Runde drei die weißen Steine und wird gegen Pia Cramling vermutlich angreifen um einen vollen Punkt einzufahren. OffizielleSeite

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Weltcup: Auch Nisipeanu eine Runde weiter

Die erste Runde des Weltcups in Khanty Mansiysk ist beendet und sie wurde zu einem erfolgreichen Auftakt für die beiden deutschen Großmeister Niklas Huschenbeth und Liviu-Dieter Nisipeanu. Letzterer konnte sich heute im Tiebreak in den Schnellpartien mit 2,5:1,5 gegen seinen früheren Landsmann Mircea-Emilian Parligras durchsetzen. Es gab auch heute Überraschungen. Der Niederländer Benjamin Bok schlug den höher eingeschätzten Ivan Saric mit 2,5:1,5 und das gleiche gelang Amin Tabatabaei gegen Bassem Amin mit 2,5:1,5. Für eine Sensation im innerchinesischen Duell sorgte Xiangyu Xu, der den Riesen Xiangzhi Bu mit 3,5:2,5 ausschaltete. Mit dem gleichen Ergebnis schlug Eltaj Safarli den favorisierten US-Amerikaner Sam Shankland. Chithambaram Aravindh schaltete den englischen Routinier Michael Adams mit 4,5:3,5 aus. Nisipeanu trifft in der nächsten Runde auf Hikaru Nakamura. OffizielleSeite

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Fide Grand Prix: Pähtz startet mit Remis

Elisabeth Pähtz ist heute mit einem Remis in den Fide Grand Prix in Skolkovo gestartet. Gegnerin in einem Katalanen war die Ex-Weltmeisterin Alexandra Kosteniuk. Pähtz hätte vermutlich mit 20.Sb5: etwas Vorteil beanspruchen können, aber die Stellung wurde dann durch eine Abwicklung mit Figurenopfer zum Remis durch Zugwiederholung. Sehr stark zeigten sich die beiden WM-Finalistinnen Ju Wenjun und Aleksandra Goryachkina, die beide mit den schwarzen Steinen punkteten. Ju besiegte Pia Cramling während Goryachkina gegen Antoaneta Stefanova gewann. Auch Valentina Gunina konnte voll punkten mit Weiß gegen ihre Landsfrau Alina Kashlinskaya. OffizielleSeite

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Weltcup: Huschenbeth-Naiditsch 2:0

Niclas Huschenbeth ist großartig in den Weltcup gestartet und hat in Runde 1 Arkadij Naiditsch mit 2:0 ausgeschaltet. Naiditsch entschied sich überraschenderweise für den ruhigen Katalanen obwohl er unbedingt gewinnen musste. Huschenbeth war immer Herr der Lage und hatte keinerlei Probleme sondern sogar etwas Vorteil nach der Eröffnung. Am Ende wäre es eigentlich Remis gewesen, aber Naiditsch überzog und verlor gar noch. In Runde 2 wird Huschenbeth auf den Weltklassemann Nikita Vitiugov treffen. Liviu-Dieter Nisipeanu muss in den Tiebreak gegen seinen früheren Landsmann Parligras. Die große Sensation schaffte zweifelsohne Johan-Sebastian Christiansen, indem er Radoslaw Wojtaszek mit 2:0 nach Hause schickte. Sehr überzeugend auch der 2:0-Sieg von NIhal Sarin gegen Jorge Cori. Nach Hause muss auch David Navara, der überraschend dem Russen Daniil Yuffa mit 0,5:1,5 unterlag. Hikaru Nakamura tut sich sehr schwer gegen den Tunesier Bilel Belahcene. Nach dem 1:1 muss er in die Verlängerung. In die Verlängerung muss auch Yu Yangyi, der heute gegen den Iraner Ehsan Ghaem Maghami den Ausgleich hinnehmen musste. Andrey Esipenko schlug Ponomariov mit 1,5:0,5. Im Duell der jungen Wilden konnte sich nach sehr aggressiv vorgetragenen Partien Parham Maghsoodloo (Iran) mit 2:0 gegen Maxim Chigaev (Russland) durchsetzen. Der junge Iraner trifft in Runde 2 auf keinen Geringeren als Levon Aronian. Auch folgende reizvolle Paarungen stehen bereits fest: Firouzja-Dubov, Ding-Movsesian, Christiansen-Alekseenko, So-Demchenko, Vidit-Rakhmanov, Karjakin-Sevian, Giri-Najer, Mamedyarov-Kasimdzhanov, Jakovenko-Jones, Svidler-Esipenko und Artemiev-Cheparinov. OffizielleSeite

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Fide Grand Prix der Damen mit Elisabeth Pähtz

Am morgigen Mittwoch beginnt die Damen-Grand-Prix-Serie der Fide im russischen Skolkovo mit der deutschen Nummer Eins Elisabeth Pähtz. Es folgen weitere Turnier in Monaco, Lausanne und auf Sardinien. 16 Spielerinnen, inklusive der amtierenden Weltmeisterin Ju Wenjun kreuzen die schachlichen Klingen um Grand Prix-Punkte zu erringen. Jede Teilnehmerin spielt in drei der vier Turniere. Die beiden besten Spielerinnen qualifizieren sich für das Kandidatinnenturnier, das 2021 stattfinden wird. Sollte die Siegerin die Weltmeisterin sein oder bereits qualifiziert geht das Recht für die Teilnahme beim Kandidatenturnier auf die Nächstplatzierte über. Wir wünschen Elisabeth Pähtz ein erfolgreiches Turnier! OffizielleSeite

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World Cup: Huschenbeth schlägt Naiditsch

Der Fide Weltcup mit mit vielen Stars und jungen potentiellen Weltmeisterkandidaten hat heute in Khanty Mansiysk begonnen. Die Akteure sind teilweise sehr aggressiv zu Werke gegangen, denn in den Minimatches mit nur zwei Partien muss man, nicht nur als Außenseiter, seine Chance suchen. Viele Stars mit über 2700 Elo konnten sich gleich durchsetzen, aber einer geriet überraschenderweise in Rückstand und das mit den Weißen Steinen. Radoslaw Wojtaszek verlor gegen den 21-jährigen norwegischen Großmeister Johan-Sebastian Christiansen. Der ehrgeizige deutsche Großmeister Niclas Huschenbeth hat in einer spannenden Partie gegen die frühere Nummer Eins Deutschlands Arkadij Naiditsch vorgelegt und in einem Winawer-Franzosen gewonnen. Ob Naiditsch, ein gefürchteter Weißspieler, zurückschlagen kann wird man sehen. Liviu-Dieter Nisipeanu spielte Remis gegen GM Parligras aus Rumänien. Die jungen Wilden im Teenageralter legten einen guten Start hin. So gewannen Alireza Firouzja gegen GM Pashikian, Nihal Sarin gegen den favorisierten Peruaner Jorge Cori und Andrey Esipenko gegen den einstigen Weltklassemann Ruslan Ponomariov. Erstaunlich war die Partie von Superstar Levon Aronian gegen GM El Gindy (Elo 2431) aus Ägypten. Der armenische Spitzenspieler war nicht in der Lage seine vorteilhafte Stellung in einen Gewinn umzumünzen. OffizielleSeite

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13.Ortenburger Open

Das 13. Internationale Open im niederbayerischen Ortenburg hatte in diesem Jahr genau 100 Teilnehmer in A- und B-Open. Im A-Open war der ungarische GM Oliver Mihok der klare Elofavorit, doch überraschenderweise kassierte er eine Weißniederlage gegen den Engländer Grant Bucher und musste bei 4 Punkten mit dem 6. Rang vorlieb nehmen. Es gewann der deutsche IM Christof Sielecki vom SV Dinslaken mit 4,5 Punkten. Den zweiten Platz holte sich GM Petr Haba vor dem Engländer Rhys Cumming.OffizielleSeite

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8.Kurzopen in Buchen

Die 8. Auflage des Kurzopens in Buchen im Odenwald wurde von Titelverteidiger FM Matthias Becker vom Ausrichterverein knapp mit 4 Punkten vor den punktgleichen Schachfreunden FM Enis Zuferi (Heilbronner SV) und IM Amadeus Eisenbeiser (BG Buchen) gewonnen. Es nahmen 42 Spieler teil. chess-results

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Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände

Die deutsche Senioren-Meisterschaft der Landesverbände fand in diesem Jahr in Gägelow bei Weimar statt. In der Altersklasse Ü50 stritten sich die favorisierten Teams aus Baden (Vadim Chernov, Dr. Vladimir Podat, Hans-Joachim Vatter, Erich Müller) und Sachsen-Anhalt um den Titel. Baden ließ am Ende nur zwei Unentschieden zu und wurde ungeschlagen mit 12 Mannschaftspunkten Meister vor Sachsen-Anhalt mit 11. Den dritten Platz mit 10 Punkten belegte Rheinland-Pfalz. In der Ü65 gab es eine kleine Überraschung. Nicht einer der ersten Drei der Setzliste setzte sich durch, sondern Berlin 1 (Klaus Lehmann, Dr. Manfred Glienke, Peter Rahls, Norbert Sprotte) mit überragenden 13 Mannschaftspunkten. Dahinter wurde es sehr knapp, denn drei Teams erreichten je 10 Punkte. Den zweiten Platz holte sich Nordrhein-Westfalen vor Hessen. schachbund

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Champions Showdown: Kasparov klar geschlagen

Den Champions Showdown in Saint Louis kann man spannend und auch langweilig finden. Es ist etwas schade, dass man nur Duelle zwischen zwei Spielern sieht obwohl man viele Elitespieler vorort hat, die alle gegeneinander die Klingen kreuzen könnten. Wie schon in den letzten Jahren kam es dann auch leider zu früh entschiedenen Auseinandersetzungen, bei denen die Luft dann schon etwas raus war. Ein Highlight war jedenfalls die Teilnahme des legendären und vielleicht stärksten Spielers aller Zeiten - Garry Kasparov, dem es allerdings sehr an Praxis fehlt, was man dieses Mal besonders merkte, denn er brauchte sehr viel Bedenkzeit vergab in der Folge viele vorteilhafte Stellungen. Nun, er spielte gegen die Nummer Zwei der Welt und Fabiano Caruana ist ein Spieler, der sehr kühl und kaltblütig wirkt und auch von Großen Namen nicht eingeschüchtert ist. Kasparov sagte während des Turniers, dass er gegen Jeden kämpfen kann, aber nicht gegen sein fortschreitendes Alter. So kam es im Duell der beiden zu einem klaren 19:7 in diesem Fischer-Random-Turnier. Ebenfalls sehr klar dominierte Wesley So sein Duell gegen Veselin Topalov mit 18:8. Der aufregendste Kampf war sicherlich der von Levon Aronian gegen Hikaru Nakamura. Aronian beeindruckte zu Beginn mit 4 Siegen in fünf Partien um dann in der zweiten Turnierhälfte immer wieder von Nakamura überspielt zu werden. Der US-Amerikaner schaffte ein tolles Comeback und siegte tatsächlich mit 14,5:11,5. Etwas unerwartet war der recht klare Sieg von Peter Svidler gegen den zuletzt stark auftretenden Leinier Dominguez. Der russische Routinier gewann mit 15,5:10,5. OffizielleSeite

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Weltcup in Khanty-Mansiysk mit Huschenbeth und Nisipeanu

Ab 9. September wird das russiche Khanty-Mansiysk Schauplatz des wie immer hervorragend besetzten Worldcups sein, der zum WM-Zyklus gehört. Das lange Turnier wird bis zum 4. Oktober gehen mit Liren Ding, Shakhriyar Mamedyarov und Anish Giri als Elofavoriten. Den letzten Weltcup hatte Levon Aronian gewonnen, der natürlich auch wieder mitspielt.  Qualifiziert für diesen tollen Event mit 128 Spielern haben sich auch die beiden deutschen Großmeister Liviu-Dieter Nisipeanu und Niklas Huschenbeth. Die beiden nationalen Größen haben gleich zu Beginn brisante Duelle mit Bekannten. Huschenbeth spielt gegen die einstige deutsche Nummer Eins Arkadij Naiditsch und der in Rumänien geborene Nisipeanu spielt gegen den Rumänen Mircia-Emilian Parligras. Der Turniersieger erhält 110 000 Dollar. Die Verlierer der ersten Runde nehmen immerhin noch 6000 mit nach Hause. OffizielleSeite

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Champions Showdown: Kasparovs Mangel an Praxis

Seit ein paar Tagen läuft der Event Champions Showdown in der us-amerikanischen Schachhochburg Saint Louis, unter anderen mit der Schachlegende Garry Kasparov, der gegen die Nummer zwei der Welt Fabiano Caruana antritt. Es wird im Modus des Fischer Random Schachs gespielt. Kasparov erreichte mehrmals sehr gute und auch klare Gewinnstellungen, aber seine mangelnde Praxis wirkte sich sowohl auf seine Zeiteinteilung (Zeitnot) als auch auf mangelnde Kaltblütigkeit in der Verwertung des Vorteils aus. Caruana, der als Weltklassespieler mit einem enormen und vollen Terminkalender zugedeckt ist, erwies sich verständlicherweise bislang als der deutlich bessere Praktiker. Es werden 6 Rapid- und 14 Blitzpartien gespielt. Nach 6 Rapid- und 6 Blitzpartien führt der US-Amerikaner mit einem viel zu deutlichen 14,5:3,5. Sehr stark spielt Wesley So gegen Veselin Topalov, der noch nie ein überragender Schnellspieler war. So führt mit 13:5. Peter Svidler liegt gegen Leinier Dominguez überraschend klar vorne mit 11:7. Eine Überraschung ist auch die Führung von Levon Aronian gegen Hikaru Nakamura, da Letzterer schließlich die Nummer Eins der Welt im Blitzschach ist. Nakamura holte jedoch stark auf und liegt nur noch mit 8,5:9,5 hinten. Am morgigen Donnerstag geht es weiter mit den restlichen Runden. OffizielleSeite

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De Sants Open: Großer Turniersieg für Neef

Nach einer phänomenalen Leistung mit einer Eloperformance von 2717 (GM-Norm) hat IM Maximilian Neef (USV TU Dresden) den Sieg beim 21. Internationalen De Sants Open in Barcelona errungen. Er machte beeindruckende 8,5 Punkte aus den 10 Runden wie sein ärgster Konkurrent, der indische GM Barathakoti Harsha. Neef kassierte nicht nur einen satten Geldpreis sondern auch sage und schreibe 28 Elopunkte und überspringt damit die 2500 deutlich. Den dritten Platz holte der chilenische GM Cristobal Henriquez Villagra. Elofavorit GM Christian Bauer aus Frankreich erreichte Rang 6 mit 7,5 Punkten. chess-results

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Schachfestival Innsbruck: Van den Doel vor Gschnitzer

Der niederländische GM Erik van den Doel hat als Elofavorit das Schachfestival in Innsbruck mit 7,5 Punkten aus 9 Runden verdient gewonnen. Einen großen Erfolg feierte FM Adrian Gschnitzer, der mit 7 Punkten den großartigen 2. Platz erringen konnte. Den dritten Platz eroberte GM Vladimir Epishin aus Russland mit 6,5 Punkten. OffizielleSeite

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Erstellt: Sonntag, 01. September 2019