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Deutschland bei der Online-Olympiade

Das deutsche Team pflügt gemeinsam mit dem Co-Leader Bulgarien durch die Gruppe A der Online-Schacholympiade und hat bislang alle sechs Duelle für sich entschieden. 25 Teams sind bereits für das Finalturnier gesetzt, darunter Top-Schachländer wie Russland, China und die USA. In der Vorrunde, in der sich Deutschland befindet qualifizieren sich weitere 15 Teams für das Finale und Deutschland hat nach dem tollen Auftakt natürlich beste Chancen dafür. chess-results

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Carlsen gleicht aus

Magnus Carlsen ist der Favorit bei diesem Finale seiner eigenen Chess Tour und es war nötig nach dem gestrigen Verlust des ersten "Satzes" postwendend zurückzuschlagen gegen Hikaru Nakamura, der heute zwar in Führung gegangen sein, aber dann am Ende doch das Nachsehen hatte. Die entscheidende Partie gewann Carlsen mit Schwarz in einer spanischen Abtauschvariante nach nur 29 Zügen. Damit steht es nach Sätzen 1:1. chess24

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MCCT: Erster Satz an Nakamura

Beim Finale der Magnus Carlsen Chess Tour hat Nakamura einen beeindruckenden Start hingelegt und dem Weltmeister Magnus Carlsen das Nachsehen gegeben. In einer sehr riskanten und aggressiven Variante des angenommenden Damengambits schaffte der US-Amerikaner. In dieser Partie stand Carlsen besser und verlor. In einigen Partien ging es seinen Gegnern so wie vielfach dem Chinesen Liren Ding. Am Ende stand es 2,5:1,5 für Nakamura. Wer als erster vier Sätze gewinnt ist Sieger des Finales. chess24

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Movsesian schlägt siegreich zurück

Der für Armenien spielende Sergei Movsesian hat beim Duell gegen Thai Dai van Nguyen doch noch zweimal zurückgeschlagen und das Duell somit auf der Zielgeraden mit 3,5:2,5 für sich entschieden. Beide Spieler konnten damit ihr Können zeigen und sind für künftige Aufgaben gewappnet. Dem jungen Tschechen Nguyen kann man eine erfolgreiche Karriere prophezeihen.chess24

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Pirc-Memorial mit IM Lampert

Der Hamburger IM Jonas Lampert ist derzeit im slowenischen Maribor bei einem interessant besetzten Einladungsturnier zu Ehren des Schachmeisters Vasja Pirc aktiv. Er startete hervorragend in den ersten vier Runden und liegt mit 3,5 Punkten in Führung vor dem Elofavoriten und Ex-Europameister GM Zdenko Kozul (3 Punkte). Insgesamt werden 9 Runden gespielt. chess-results

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Carlsen und Nakamura im Finale

Die Finalpaarung der Magnus Carlsen Chess Tour steht und hat in Hikaru Nakamura und Magnus Carlsen würdige Spieler dafür gefunden. Während Hikaru Nakamura äußerst souverän mit einem klaren 3:0 gegen Daniil Dubov ins Finale einzog, musste Carlsen sich im vierten Satz (Miniduell) auf Caissas Hilfe verlassen, denn der Chinese Liren Ding war dem Sieg spielerisch weitaus näher als der Weltmeister. Es ist nunmal so, dass im Schnellschach urplötzlich durch eine Unachtsamkeit die ganze zunächst hervorragend gespielte Partie  zum Verlust verdorben werden kann und so geschah es. Es waren tolle Partien und Ding zeigte einmal mehr sein Können. Vor allem die zweite Partie war sehr sehenswert und endete mit einem Matt auf dem Brett. In der dritten Partie stand Ding mit Schwarz auf Gewinn, versäumte aber mehrfach den Sack zuzumachen und Carlsen entkam ins Remis. Auch in der vierten Partie erspielte er sich einen klaren Vorteil nach der Eröffnung, aber auch hier nur Remis. Auch in der sechsten Partie stand Ding auf Gewinn, aber diese sollte dann die entscheidende für Magnus Carlsen sein. Ding machte einen entscheidenden Fehler wonach die Partie vollends kippte zum 3,5:2,5 für den Weltmeister. Ein für Ding tragischer Ausgang des Matches, aber wer den Chinesen kennt, wird er seine Lehren daraus ziehen und gestärkt daraus hervorgehen. Die ersten Finalpaarungen beginnen am morgigen Freitag. chess24

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Nguyen-Movsesian

Die erst 18jährige große Nachwuchshoffnung Thai Dai Van Nguyen aus Tschechien nährt die Erwartungen seiner Landsleute. Der junge Mann saß auch schon für Mülheim Nord am Brett. Derzeit gibt es in Prag ein hochinteressantes Duell zwischen ihm uind dem starken Großmeister Sergei Movsesian, der in Tiflis geboren ist und bereits für vier Landesverbände aktiv war, unter anderem für die Slowakei und Tschechien. Heute hat der Teenager eine positionell hervorragende Leistung gezeigt und ist verdient mit 2,5:1,5 in Führung gegangen. Noch stehen zwei Partien aus. chess24

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Souverän und schnell - klare Siege für Carlsen und Nakamura

Mit einer souveränen Vorstellung hat Magnus Carlsen heute gegen Liren Ding zurückgeschlagen. Mit einem überaus klaren 2,5:0,5 hat er sein zweites Minimatch oder Set wie man im englischen nach dem Tennissport sagt, gewonnen und damit zum 1:1 ausgeglichen. Ebenso klar gewann Nakamura gegen Daniil Dubov mit einem 3:1, der diesmal etwas zu unsolide spielte was Nakamura schulbuchmäßig bestrafte. Nakamura steht nun vor dem Einzug ins Finale und benötigt nur noch einen Sieg. chess24

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MC Chess Tour Finals: Carlsen stolpert gegen Ding

Für das mit 300 000 Dollar dotierte Finale der Magnus Carlsen Chess Tour sind vier Spieler bärenstarke Weltklassespieler qualifiziert. Der Weltmeister höchstpersönlich, Liren Ding, Hikaru Nakamura und Daniil Dubov. Letzgenannter und der Weltmeister hatten Turniere für sich entschieden und Ding sowie Nakamura hatten sich über Turnierpunkten qualifiziert. Im Duell Carlsen gegen Ding gab es einen etwas überraschenden Paukenschlag zu Beginn. Der Chinese siegte im Miniduell mit 3,5:3,5 durch das Schwarzremis im Armageddon. Er stand jedoch in dieser Partie klar auf Gewinn und bot Remis. Wer als erster drei Duelle für sich entschieden hat zieht dann ins Finale ein. Im zweiten Duell konnte sich Nakamura mit 3,5:2,5 durchsetzen. Dubov gewann die erste Partie auf spektakuläre Weise in nur 17 Zügen - sehenswert! Das Turnier wird auch zugunsten der Non-Profit-Organisation Kiva durchgeführt. chess24

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Zweite Liga bis Frühjahr 2021

Der Schachbund hat folgendes bezüglich des Spielbetriebs der Zweiten Schachligen angekündigt:

Die Bundesspielkommission hat am 2. August mit 17:5 Stimmen beschlossen, die Saison der 2. Schach-Bundesliga analog zur 1. Schach-Bundesliga bis Frühjahr 2021 zu verlängern. Weitere Informationen werden in den nächsten Tagen in einem Spielleiter-Rundschreiben und dem Protokoll der Videokonferenz veröffentlicht. schachbund

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Carlsen Chess Legends Triumphator

Magnus Carlsen hat es wieder einmal gemacht - nämlich triumphiert über die echten und manch neue, kommende Schachlegenden. Einer von den neuen ist Ian Nepomniachtchi, der ein hervorragendes Turnier spielte, aber am Ende gegen Carlsen keine Chance hatte und mit 0,5:2,5 unterging. Carlsens Fähigkeiten liegen vor allem in seinem universalen Stil, seinen taktischen Fähigkeiten und seiner überragenden Endspielstärke und, nicht zu vergessen, in seinem beängstigenden Kampfgeist, der wahrlich weltmeisterlich ist. Carlsen kassierte 45000 Dollar, während Nepomniachtchi sich mit 30000 begnügen musste. Offizielle Seite

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Erstes Duell geht an Carlsen

Das Finale des Turniers der Schachlegenden hat begonnen und Magnus Carlsen hat das erste Duell mit 4:2 für sich entschieden und das hochverdient. Er verlor zwar eine Partie mit den schwarzen Steinen, aber auch da stand er nach der Eröffnung in einem Najdorf-Sizilianer besser, aber er reagierte auf den Zug 10.a4 nicht ideal und befand sich plötzlich in Schwierigkeiten, die Nepomniachtchi zu einem dynamischen Sieg nutzte. Die letzten beiden Partien waren dann aber eine klare Angelegenheit für den Weltmeister. Offizielle Seite

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Bundesliga: Meisterschaftsturnier steht

Das Meisterschaftsturnier der Schachbundesliga, das vom 16.-20. September in Karlsruhe stattfinden wird, steht nun mit der Teilnahme von 8 Teams. Angemeldet sind die Teams Baden-Baden, Viernheim, Deizisau, Bremen, Solingen, Bayern München, SF Berlin und der Aachener SV. Aufgrund der Reisebeschränkungen ist noch nicht klar, ob die Teams mit ihrer besten Besetzung antreten werden können. Favorit ist jedoch dennoch Baden-Baden, wie könnte es auch anders sein. Nach dem jetzigen Informationsstand werden keine Zuschauer zugelassen, aber online wird das Turnier selbstverständlich zu verfolgen sein. Offizielle Seite

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Nepomniachtchi fordert Carlsen im Finale

Der zweite Finalist des Legends of Chess Turniers heißt Ian Nepomniachtchi. Er wird den amtierenden Weltmeister Magnus Carlsen im morgigen Finale fordern und man hat den Eindruck, dass er tatsächlich derzeit einer der Wenigen ist, der Carlsen Paroli bieten kann. Es war ein enges Match heute gegen Anish Giri und das Ergebnis hätte auch zugunsten des Niederländers ausfallen können, denn er hatte einige Chancen in den einzelnen Partien. Am Ende war es ein knapper, aber nicht unverdienter 3,5:2,5-Sieg für Nepomniachtchi. Der Russe pflegt einen universellen Stil und ist kaum ausrechenbar. Darin wird seine Chance liegen. Offizielle Seite

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Kacper Piorun ist polnischer Champion

Die polnische Meisterschaft wurde diesmal als KO-Turnier mit 16 Spielern in Warschau ausgetragen. Vermutlich war der Modus der Corona-Pandemie geschuldet oder auch dem Hand zur Kurzweiligkeit, denn nach nur zwei klassischen Partien folgten bis zur Entscheidung zwei Rapid- und zwei Blitzpartien. Bei Gleichstand bis zu diesem Zeitpunkt musste ein Armageddon entscheiden. In einem harten Kampf im Finale zwischen Kacper Piorun und Daniel Sadzikowski kam es am Ende tatsächlich zum erwähnten Armageddon, in dem sich Piorun mit den weißen Steinen durchsetzen konnte um sich zum Champion zu küren. chessbomb

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Carlsen erster Finalist - Giri schlägt zurück

Magnus Carlsen ist der beste Schachspieler der Welt und zeigt das bisher auch beim Online-Turnier Legends of Chess. In beeindruckender Manier hat er Peter Svidler abgefertigt und klar mit 2,5:0,5 bezwungen. Weitaus spannender verlief das zweite Miniduell zwischen Ian Nepomniachtchi und Anish Giri. Der Russe ging zweimal in Führung, aber Giri schlug jeweils postwendend zurück um schließlich dann im Armageddon mit 4:3 zu siegen und ein drittes Duell zu erzwingen, das morgen stattfinden wird. Am Montag folgt dann das Finale. Offizielle Seite

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Carlsen und Nepo legen souverän vor

Mit zwei souveränen Siegen im Halbfinale des Online-Turniers Chess Legends haben Weltmeister Magnus Carlsen und Ian Nepomniachtchi ihr erstes Duell siegreich gestaltet. Carlsen gewann mit 2,5:0,5 gegen Peter Svidler. Erstaunlich, dass der Russe seine zwei Weißpartien nach bereits jeweils 27 Zügen aufgeben. Auch Nepomniachtchi sorgte wieder für sehr unterhaltsames und aufregendes Schach. Insbesondere seine zweite Gewinnpartie im Grünfeldinder war sehr ungewöhnlich, hätte aber auch ein anderes Ende nehmen können, nämlich mit einem Sieg von Giri. Die Verlierer haben morgen noch die Gelegenheit den Spieß umzudrehen. Offizielle Seite

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Zwei Deutsche auf dem Treppchen in Biel

Das Schachfestival in Biel hatte auch ein gut besetztes Open zu bieten mit am Ende erstaunlichen Erfolgen für deutsche Schachfreunde. Der klare Turnierfavorit hieß GM Christian Bauer aus Frankreich und er wurde mit überzeugenden 8 Punkten aus 9 Runden seiner Favoritenrolle gerecht. Eine überragende Leistung vollbrachte FM Frank Buchenau (HSK Lister Turm), der mit 7,5 Punkten Rang zwei erkämpfte vor IM Gerlef Meins vom SV Werder Bremen mit ebenfalls 7,5 Punkten. chess-results

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Toller Erfolg für Donchenko

Die aktuell deutsche Nummer Eins in der Elo-Livetabelle Alexander Donchenko ist wie auch Vincent Keymer auf dem Weg nach oben. Die Association of Chess Professionals (ACP) organisierte ein starkes Online-Turnier für die Corona geplagten Schachprofis, denen Einnahmen von Openturnieren weggebrochen sind. Der Preisfond war natürlich nicht so exorbitant wie der bei den Schachstars Carlsen und Co. im Rahmen der Magnus Carlsen Tour zum Beispiel. Ein recht bescheidener Preisfond von 2600 Euro war aber dennoch Anlass für 16 Schachprofis daran teilzunehmen, darunter eben der immer stärker werdende Alexander Donchenko, der im März 22 Jahre alt geworden ist. Donchenko spielte ein famoses Turnier. Zuerst schlug er Anatoli Vaisser mit 2,5:0,5 in diesem Knockout-Turnier und danach den bärenstarken Aleksandr Rakhmanov mit 3:1. Im innerdeutschen Duell gab er Daniel Fridman das Nachsehen mit 2,5:1,5. Im Halbfinale wartete Weltklassemann Nikita Vitiugov und auch dieser Russe konnte Donchenko nicht aufhalten. Die deutsche Nummer Eins gewann mit 2,5:1,5. Das Finale lautete schließlich Gawain Jones gegen Alexander Donchenko. Mit einem souveränen 3:1 feierte die weitere große Hoffnung des deutschen Schachs einen großartigen Erfolg. Hoffentlich sehen wir in zwei Jahren zwei deutsche Spieler über der Eloschallmauer von 2700. Das Damenturnier gewann sensationellerweise die in unseren Breiten nicht sehr bekannte WGM Elena Tomilova aus Russland im Finale gegen ihre Landsfrau Anastasia Bodnaruk mit 2,5:1,5. Offizielle Seite

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Kompliment für den Weltmeister

Magnus Carlsen ist ein würdiger und wahrer Weltmeister - das weiß Jedermann. Er ist nicht der Egomane, den die kritische Presse manchmal zeichnete. Nein, er ist ein Weltmeister, der Schach auf ein anderes Level gebracht hat und viel für den Schachsport tut und getan hat, vor allem in diesen Zeiten der unsäglichen Corona-Pandemie. Er schuf eine großartige Serie mit einem herausragenden Preisfond im Online-Schach um die Schachfans in aller Welt und auch seine direkten Kontrahenten zu begeistern. Auch die Legenden des Schachs sind ihm für die Einladung und die gebotenen Möglichkeiten dankbar. Die Vorrunde des "Legends of Chess"-Turniers ist abgeschlossen und der Weltmeister höchstselbst ging als Sieger hervor. Im Schluss-Duell schlug er Kramnik mit einem 3:1 und blieb als Einziger im Feld ungeschlagen in den Duellen. Er siegte mit 25 Punkten in überragender Manier. Zweiter wurde Ian Nepomniachtchi, der eine etwas überraschende Niederlage heute im Armageddon gegen den zähen und ältesten Teilnehmer Boris Gelfand kassierte. Nepomniachtchi holte 20 Punkte. Dritter wurde Anish Giri, der seine Klasse in diesem Format zeigte und 18 Punkte holte nach einem Schlussrundensieg im Duell gegen Peter Svidler, der seinerseits den vierten Platz mit 14 Punkten holte und damit das Feld der vier Finalisten komplettiert. Knapp scheiterte die ukrainische Legende Vassily Ivanchuk mit dem fünften Rang. Auch der Trainer von Vincent Keymer Peter Leko zeigte seine Klasse in diesem Legendenfeld, auch wenn er Letzter wurde mit 6 Punkten. Wenn er verlor, dann nur mit 1,5:2,5 oder mit 2:3. Er wird Keymer zweifellos voran bringen. Offizielle Seite

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Kampfschach pur in Biel: Wojtaszek strahlender Sieger

Es war ein tolles Turnier, bunt gemischt sowohl von den verschiedenen Nationalitäten her als auch bezüglich des Alters der Teilnehmer und mittendrin die größte Nachwuchshoffnung des deutschen Schachsports seit Jahrzehnten. Vincent Keymer, immer noch 15-jährig, spielte ein großartiges Turnier und konnte mit tollen Spielern mithalten. Es ist klar geworden, welches Potential dieser junge Mann besitzt. Auch wenn es am Ende eine etwas unglückliche Niederlage gab nach einer besseren Stellung in seiner Partie gegen Romain Edouard, so darf Keymer alles Positive aus diesem Turnier ziehen und davon zehren und sicherlich profitieren für künftige und baldige Aufgaben. Nach einem solchen Auftritt wird es an Einladungen nicht mangeln. Keymer spielte nur im Blitzschach nicht ganz so gut, aber sonst hervorragend. Am Ende waren es exakt 50% der möglichen Punkte bei 28 von 56 möglichen und Rang vier. Alle drei Spieler auf dem Treppchen gestalteten nach großem Kampfgeist ihre Schlusspartien mit einem Sieg. Radoslaw Wojtaszek schlug Noel Studer und wurde verdienter Turniersieger mit am Ende 37 Punkten. Zweiter nach einer ebenfalls tollen Vorstellung wurde Pentala Harikrishna (Schlussrundensieg über Anton Guijarro) mit 36,5 Punkten. Der immens erfahrene Michael Adams zeige seine ganze Klasse nach zwei Auftaktniederlagen im Rapidschach und holte 35,5 Punkte und Rang drei (Schlussrundensieg über Naiditsch). Offizielle Seite

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Carlsen mit dem Glück des tüchtigen Weltmeisters

Weltmeister Magnus Carlsen wurde heute an den Rand einer Niederlage gedrängt, aber letztlich versagten dem Russen wohl die Nerven in Gewinnstellung in der Armageddon-Partie und Carlsen entkam ins gewinnbringende Remis mit den schwarzen Steinen. Solche Chancen bekommt man gegen den Weltmeister nicht oft. Die weiteren Ergebnisse: Kramnik-Svidler 1,5:2,5, Anand-Ding 0,5:2,5, Giri-Ivanchuk 2:3, Leko-Gelfand 2:3. Carlsen führt mit 22 Punkten vor Nepomniachtchi (19), Anish Giri (15) und Peter Svidler mit 14 Punkten. Diese vier Spieler haben beste Chancen in die KO-Phase des Finales einzuziehen. Offizielle Seite

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Biel: Dreikampf um den Turniersieg

Einen spannenden Dreikampf um den Turniersieg gibt es in der morgigen Schlussrunde des Bieler Schachfestivals beim Großmeister Triathlon. In Führung liegt nach wie vor Radoslaw Wojtaszek mit nunmehr 33 Punkten. Heute spielte der Pole Remis mit Schwarz gegen Vincent Keymer in einer nicht sehr spektakulären Partie. Zweiter dahinter Pentala Harikrishna, der in einer tollen Partie gegen Edouard gewann. Nun hat er 32,5 Punkte. Chancen auf den Turniersieg hat nach wie vor auch Michael Adams, der mit Schwarz Noel Studer b (31,5)ezwingen konnte. Arkadij Naiditsch konnte sein Punktekonto etwas aufhübschen nach einem Sieg gegen David Anton Guijarro. Offizielle Seite

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Carlsen nicht zu stoppen

Magnus Carlsen ist bisher nicht zu stoppen, Bisher war nur Vassily Ivanchuk in der Lage ein 2:2 zu erreichen um dann doch im Armageddon gegen Carlsen zu unterliegen. Gestern bezwang Carlsen den Chinesen Ding mit 2,5:1,5 und heute gewann er mit dem gleichen Ergebnis gegen Peter Svidler. In der entscheidenden vierten Partie genügte ihm ein kleiner Vorteil im Endspiel um den Sieg einzufahren. Morgen muss Carlsen gegen seinen ärgsten Verfolger ran. Ian Nepomniachtchi ist bisher ebenfalls ohne Niederlage und zeigt eine hervorragende Form. Heute gab es hartes Kampfschach und interessante Ergebnisse. So schlug Anand Boris Gelfand mit 3:1 und Vassily Ivanchuk zeigte einmal mehr seine große Klasse, in dem er Kramnik mit 3:1 bezwang. Ding verlor gegen Giri mit 0,5:2,5 und Nepomniachtchi siegte erst im Armageddon gegen Leko mit schließlich 3:2. Offizielle Seite

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Keymer bezwingt Studer

Vincent Keymer tut etwas für seine Elozahl im klassischen Schach und schlägt sich weiter prächtig als mit Abstand jüngster Teilnehmer des Bieler GM-Turniers. Heute bezwang er Noel Studer in einer starken Partie und nun steht er im klassischen Schach bei 3 Punkten aus 5 Runden und einer Eloperformance von 2738. Das kann sich sehen lassen für einen 15-Jährigen! Im Turnier liegt Keymer auf Rang vier mit 26,5 Punkten. Radoslaw Wojtaszek bleibt mit 31,5 vorne obwohl er heute eine Weißniederlage gegen Harikrishna hinnehmen musste. Der Inder ist nun Zweiter mit 28,5 Punkten vor Michael Adams, der gegen David Anton Guijarro verlor. Morgen spielt Keymer gegen den Tabellenführer. Offizielle Seite

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Erstellt: Montag, 27. Juli 2020