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Goryachkina übernimmt Führung

Aleksandra Goryachkina hat nach einer erneut starken Leistung Ex-Weltmeisterin Tan Zhongyi geschlagen und steht nun bei 4 Punkten an der Spitze. Die Chinesin versäumte es in einem Doppelturmendspiel auszugleichen und fortan gelang es der jungen Russin Probleme für Tan zu kreieren, die diese nicht lösen konnte. Endlich ihren ersten Sieg konnte eine andere Ex-Weltmeisterin davontragen, nämlich Alexandra Kosteniuk gegen die bisherige Tabellenführerin Nana Dzagnidze. Wie schnell die Georgierin ihre ausgeglichene Stellung misshandelte war aber doch sehr ungewönlich für ihre sonstige Spielstärke. Weiterhin am Tabellenende liegen die beiden Muzychuk-Schwestern mit je nur 1,5 Punkten. OffizielleSeite

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Das Armageddon-Experiment in Stavanger

Das Norwaychess-Turnier brachte gleich nach der ersten Runde Armageddon-Pur, denn alle Partien nach normaler Bedenkzeit brachten Remis. Für Schnellschachspezialisten wie Carlsen ist das sicherlich ein willkommener Modus. Für einen Fabiano Caruana, dessen Qualitäten nicht in den schnellen Disziplinen zum Tragen kommen wohl eher ein Horror. Im Armageddon erhielt der mit den weißen Steinen 10 Minuten Bedenkzeit und der mit den schwarzen 7 Minuten. In vier der fünf Partien konnte sich Weiß durchsetzen. Carlsen bezwang Anand, Mamedyarov siegte gegen Caruana, Aronian setzte sich gegen Grischuk nach Zeitüberschreitung durch und Ding schlug Wesley So. Allein Yu Yangyi fiel aus der Reihe und gewann mit Schwarz gegen Vachier-Lagrave. Die Sieger haben nun je 1,5 Punkte, die Verlierer je 0,5. OffizielleSeite

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Ungarn und Kroatien gewinnen Mitropa-Cup

Der Mitropa-Cup bei den Herren war wie immer ein Prüfstein für aufstrebende junge Meister, die gemeinsam mit ein paar erfahrenen Meistern im Team um Punkte kämpfen. Zunächst hatte das deutsche Team enorme Probleme ins Turnier reinzukommen, aber dann schaffte es einen beeindruckenden Schlussspurt, der Deutschland doch noch auf einen guten 5. Platz mit 9 Punkten hievte. Bester Punktesammler im deutschen Team war der erfahrene Großmeister Vitaly Kunin mit 5,5 Punkten aus 8 Partien. Sieger des Cups wurde das Team aus Ungarn mit 12 Punkten vor dem punktgleichen Elofavoriten Tschechien.Einen starken dritten Platz eroberte das Team aus Österreich. Bei den Damen lief das Turnier ohne deutsche Beteiligung. Hier gewann Kroatien mit 13 Punkten vor Frankreich (11) und Ungarn mit 10 Punkten. OffizielleSeite

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Norway Chess Blitz: Vachier-Lagrave souverän

Der Franzose Maxime Vachier-Lagrave entwickelt sich für Magnus Carlsen immer mehr zum Blitz-Angstgegner. Beim heutigen Auftakt des Superturniers Norway Chess in Stavanger fand das Blitzturnier statt. Überaus souverän setzte sich Vachier-Lagrave mit 7,5 Punkten aus 9 Runden durch und schlug dabei auch Magnus Carlsen, der in besserer Stellung einen Springer einstellte. Levon Aronian und Magnus Carlsen folgen auf den Plätzen zwei und drei mit jeweils 6 Punkten. Auf den letzten drei Plätzen mit je 3 Punkten landeten Caruana, Anand und Grischuk. Die Rangliste bestimmt die Startnummern der Teilnehmer für das morgen beginnende Hauptturnier. Es wird diesmal mit einem besonderen Modus ausgetragen. 2 Stunden für die gesamte Partie. Erst ab dem 61.Zug gibt es ein Inkrement von 10 Sekunden pro Zug. Für einen Sieg gibt es 2 Punkte. Bei Remis gibt es einen Punkt und anschließend eine Armageddon-Partie, nach der der Sieger einen weiteren Punkt erringt. Sicherlich eine neue und spannende Herausforderung für die Akteure. OffizielleSeite

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Dieter Morawietz gewinnt Offene Kölner Stadtmeisterschaft

Der Kölner internationale Meister Dieter Morawietz hat die Offene Stadtmeisterschaft der Dom-Metropole am Rhein gewonnen. Er gewann mit 6,5 Punkten aus 7 Runden vor FM Dmitrii Marcziter aus Aachen (6) und dem titellosen Kölner Bernd Nagel mit 5,5 Punkten. OffizielleSeite

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Stets vor Laznicka beim 2.Bamberg Open

Der ukrainische Schachfreund und internationale Meister Dmitry Stets wurde mit 6 Punkten Sieger des Bamberg Opens 2019. Er verwies den hohen und punktgleichen Elofavoriten GM Viktor Laznicka aus Tschechien auf den zweiten Platz. Den dritten Platz sicherte sich dessen Landsmann GM Vojtech Plat mit 5,5 Punkten. Ein tolles Turnier spielte der bestplatzierte Deutsche FM Stefan Mooser vom niederbayerischen Klub FC Ergolding auf Platz 4 mit 5,5 Punkten. Im A-Turnier gab es 104 Teilnehmer. OffizielleSeite

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Uwe Bönsch gewinnt Bodensee-Open

Der frühere deutsche Bundestrainer Großmeister Uwe Bönsch hat das Bodensee-Open in Bregenz mit 7,5 Punkten aus 9 Runden für sich entschieden. GM Raj Tischbierek sorgte mit seinem zweiten Platz für den deutschen Doppelsieg. Er erreichte 7 Punkte wie die drei hinter ihm Platzierten IM Thybo Jesper Sondergaard (Dänemark), GM Vladimir Epishin (Russland) und IM Fabian Bänziger (Schweiz). IM Zoya Schleining wurde beste Dame mit 6,5 Punkten.  OffizielleSeite

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Schwarze Steine - Schlechte Karten

Mit dieser Überschrift läßt sich heute die Runde 3 des Kanditatenturniers der Damen umschreiben. Es kam tatsächlich zu vier Weißsiegen, was bei so einem Weltklasseturnier ungewöhnlich ist. Valentina Gunina schlug ihre Landsfrau in der immergrünen und stehts zu inhaltsreichem Spiel führenden Schottischen Partie. Aleksandra Goryachkina spielte hervorragend und kämpfte Kateryna Lagno in einem Endspiel Turm gegen Springer nieder. Erstaunlich, wie der Springer in einem weitläufigen Käfig landete! Überraschend ist auch, dass sich die beiden Muzychuk-Schwestern am Tabellenende wiederfinden. Ihre Chancen in der Partie gegen Tan Zhongyi nutzte Anna Muzychuk nicht und sie musste sich nach ungenauem Spiel geschlagen geben. Mariya Muzychuk verfiel in einer ausgeglichenen Stellung gegen Nana Dzagnidze auf ein nicht ganz korrektes Bauernopfer und diesem materiellen Nachteil konnte sie während der ganzen Partie nicht kompensieren. Goryachkina und Dzagnidze führen mit je 2,5 Punkten doch das ist nur eine Momentaufnahme in einem harten Turnier, das über 14 Runden geht. OffizielleSeite

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Ullrich Krause wiedergewählt

Es gibt viele Kritiker des deutschen Schachbundes aus dem Bereich der Spieler und auch der Funktionäre. Sicherlich ist nicht alles perfekt und der Rücktritt von Elisabeth Pähtz aus der Nationalmannschaft ist die Konsequenz einer bitter enttäuschten Spitzenspielerin, die gerne Veränderungen gesehen und gespürt hätte. Ein Verband wie der Schachbund und auch die Vereine schmieren ein Schmalhans-Butterbrot, denn Schach muss nunmal ohne Zuschauereinnahmen und vollen Tribünen auskommen und ist auch noch nicht der Sport, der große Sponsoren anzieht. Ehrenamtler und aus solchen besteht ein Großteil des Schachbundes, können sich nicht rund um die Uhr um die Belange und Erfordernisse, die ein solcher Verband braucht, kümmern, wodurch die Mühlen langsam mahlen. Kritik ist schnell ausgesprochen, aber wie sind maßgebliche Veränderungen zu erreichen, wenn das Geld dafür fehlt? Ein Anfang ist gemacht mit dem tollen Schachgipfel, der sehr guten Anklang gefunden hat. Spitzenspieler wurden mit guten Preisgeldern an die Bretter gelockt und alle Schachfans waren auch online mit interessanten Partien aus den Turnieren beschäftigt. Beim Bundeskongress wurde nun Ullrich Krause als Präsident des Deutschen Schachbundes wiedergewählt. chess-international

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Dzagnidze und Goryachkina mit Siegen

In Runde zwei des Kandidatenturniers der Frauen gab es zwei Siege. Aleksandra Goryachkina schlug Valentina Gunina bestens vorbereitet in einer Bauernopfervariante des Dameninders. Als Kompensation erhielt Goryachkina freies Figurenspiel und bald eroberte sie den Bauern zurück. Im fortgeschrittenen Mittelpiel hätte Gunina ausgleichen können, machte aber den entscheidenden Fehler. Anna Muzychuk erwischte einen rabenschwarzen Tag. In einem Rossolimo-Sizilianer misshandelte sie die Eröffnung und kam bald in Schwierigkeiten, die sie nicht bewältigen konnte. Dzagnidze gewann verdient. Glück hatte Alexandra Kosteniuk in ihrer Partie gegen Kateryna Lagno, die ihren klaren Vorteil nicht in einen Sieg ummünzen konnte. Eine Partie mit beidseitigen Chancen war Tan Zhongyi gegen Mariya Muzychuk, die mit einem leistungsgerechten Remis endete. OffizielleSeite

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Lokalmatador Gordon Andre Pokalmeister

Bei der deutschen Pokaleinzelmeisterschaft  gab es eine Überraschung. In der letzten entscheidenden Partie trafen Titelverteidiger und klarer Elofavorit Hagen GM Pötsch und der starke Magdeburger Gordon Andre aufeinander. Letzerer konnte sich mit einer französischen Verteidigung gegen den hohen Favoriten durchsetzen und den Titel erringen. OffizielleSeite

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Carmen Voicu-Jagodzinsky Deutsche Amateurmeisterin

Die deutsche Amateurmeisterschaft ging etwas überraschend bei starker Gegnerschaft an Carmen Voicu-Jagodzinsky (SV Hemer), die wie drei weitere Schachfreunde auf 4 Punkte aus den 5 Runden kam. Am Ende hatte sie die beste Wertung. Platz zwei und drei gingen an Henrik Hesse (SV Mattnetz Berlin) und Max Arnold (SK Ettlingen). OffizielleSeite

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Niclas Huschenbeth und Martha Michna Deutsche Meister

Niclas Huschenbeth zeigte seine sehr gute Form auch bei der Deutschen Einzelmeisterschaft und holte wie auch Dmitrij Kollars überragende 8 Punkte aus den 9 Runden. Die Wertung sprach letztlich für den erfahreneren Großmeister, obwohl auch Huschenbeth erst 27 Lenze auf dem Buckel hat. Ganze 2 Punkte dahinter holte sich Alexander Graf den dritten Rang mit 6 Punkten unter den 32 Teilnehmern. Bei den Damen siegte Marta Michna ungeschlagen mit 7 Punkten. Ihre ärgste Widersacherin war Lara Schulze, die hochverdient den zweiten Platz mit 6,5 Punkten holte. Den dritten Platz erreichte überraschend Inken Köhler mit 5,5 Punkten. OffizielleSeite

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Kachiani-Gersinska verdiente Masters-Gewinnerin

Mit Ketino Kachiani-Gersinska hat sich die erfahrenste Spieler hochverdient mit einem Start-Ziel-Sieg beim German Masters der Frauen mit 5 Punkten durchgesetzt. Den zweiten Platz machte Sarah Hoolt mit 4,5 Punkten vor Josefine Heinemann, die 4 Punkte holte wie die Viertplatzierte Annemarie Mütsch. Elofavoritin Hannah-Marie Klek holte sehr überraschend nur 2,5 Punkten. OffizielleSeite

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Nisipeanu und Meier Sieger beim German Masters

Liviu-Dieter Nisipeanu und Georg Meier heißen die beiden Sieger des German Masters der Männer. Einträchtig punkt- und wertungsgleich mit je 4,5 Punkten landeten sie ganz vorne in der Tabelle. Liviu-Dieter Nisipeanu reichte dazu ein Remis gegen den Tabellenletzten Eduard Miller, der sich dieses Schlussrundenremis verdient hatte. Georg Meier nutzte die Gunst der Stunde und bezwang den insgesamt sehr enttäuschenden Vincent Keymer in einer positionell stark geführten Partie. Auf dem dritten Platz landeten ebenfalls absolut punktgleich Falko Bindrich und Daniel Fridman mit je 4 Punkten. 4 Punkte, aber nur mit einem Sieg ließ Matthias Blübaum auf Rang 5 landen. OffizielleSeite

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Kandidatenturnier der Damen

In der russischen Millionenstadt Kasan (englisch Kazan) hat heute das Kandidatenturnier der Damen begonnen. Mit 200 000 Euro Preisfond ist es das bestdotierte Frauenturnier in der Geschichte des Schachs. Unter den acht Kandidatinnen sind die vier Russinnen Alexandra Kosteniuk, Valentina Gunina, Kateryna Lagno, Aleksandra Goryachkina, die Ukrainerinnen Mariya und Anna Muzychuk sowie die Georgerin Nana Dzagnidze und die Chinesin Tan Zhongyi. In Runde 1 gab es vier Remis. Die Siegerin erwirbt das Recht die amtierende Weltmeisterin Ju Wenjun herauszufordern. OffizielleSeite

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Hoolt schließt auf

Sarah Hoolt hat nach einem feinen Partiegewinn über Melanie Lubbe zur Tabellenführerin Ketino Kachiani-Gersinska aufgeschlossen. Letzere spielte heute Remis gegen Josefine Heinemann und hat wie Hoolt 4,5 Punkte auf der Habenseite. Siege holten heute außerdem Filiz Osmanodja gegen Fiona Sieber und Annemarie Mütsch gegen Hanna-Marie Klek. Heinemann liegt auf Platz drei mit 3,5 Punkten aus 6 Runden. OffizielleSeite

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Keymer mit erstem Sieg

Vincent Keymer hat im Duell der Letztplatzierten endlich seinen ersten Sieg errungen. In einem Königsinder gewann er gegen Eduard Miller nach einwandfreier Leistung. In den übrigend Partien neutralisierten sich die Kontrahenten. Etwas mehr herausholen hätte vielleicht Rainer Buhmann mit Schwarz gegen Liviu-Dieter Nisipeanu herausholen können, denn nach der Eröffnung stand er aussichtsreich. Nisipeanu führt mit 4 Punkten aus 6 Runden. Dahinter lauern Bindrich, Meier, Fridman und Blübaum mit je 3,5 Punkten.OffizielleSeite

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Kollars und Huschenbeth streiten um den Titel - Michna führt bei den Damen

Bei der deutschen Einzelmeisterschaft der Männer marschieren Dmitrij Kollars und Niclas Huschenbeth vorneweg und konnten auch heute Siege verbuchen. Huschenbeth spielte eine tolle Partie gegen Rene Stern und Dmitrij Kollars gewann gegen Nikolas Lubbe mit den schwarzen Steinen, obwohl er nach der Eröffnung schlechter stand. Beide haben nun gewaltige 7 Punkte aus 8 Runden. Der Drittplatzierte Jonas Rosner liegt schon 1,5 Punkte dahinter. Bei den Damen steht Marta Michna kurz vor der Erringung des Titels. Sie führt mit 7 Punkten, aber Lara Schulze steht bei ebenfalls hervorragenden 6,5 Punkten und kann ihr den Titel noch streitig machen. chess24

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Nepomniachtchi Grand Prix Gewinner von Moskau

Nach drei gewonnenen Duellen hat Ian Nepomniachtchi auch das Finale des Moskauer Grand Prix Turniers als Sieger beendet. In einem spannenden Finale schlug er Alexander Grischuk in der entscheidenden zweiten Schnellschachpartie in einem Italiener zum Endergebnis von 2,5:1,5. Nepomniachtchi hat sich in den letzten Jahren in die Top Ten gespielt und sein Spiel wie auch seine Ergebnisse sehr stabilisiert. Damit wurde er für jeden Weltklassespieler zu einem hochgefährlichen Gegner. Der Gewinn beim Grand Prix in Moskau ist der größte Turniersieg seiner bisherigen Karriere und das im wichtigen Weltmeisterschaftszyklus.chess24

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Kollars, Michna und Schulze führen

Dmitrij Kollars hat in der Spitzenpaarung einen wichtigen Sieg bei der deutschen Meisterschaft gegen Alexander Graf in einer Italienischen Partie gefeiert. Der junge Großmeister erkannte, welche dynamische Möglichkeiten für Weiß in der Stellung steckten und Grafs unmerkliche Ungenauigkeit in der Eröffnung wurde von ihm auf hervorragende Weise bestraft. Im Duell der starken Hamburger konnte sich GM Niclas Huschenbeth mit Schwarz gegen Luis Engel durchsetzen. Kollars führt mit 4,5 Punkten vor Huschenbeth und Jakob Pfreundt. Bei den Damen haben sich Martha Michna und Lara Schulze mit je 4,5 Punkten an die Spitze gesetzt. chess24

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Führung ausgebaut

Ketino-Kachiani-Gersinka dominiert die German Masters der Frauen bisher und führt bereits mit einem ganzen Punkt Vorsprung nach 4 Runden. Heute bezwang sie mit Schwarz Annemarie Mütsch in einer Caro-Kann-Verteidigung. Ihren ersten Sieg konnte Filiz Osmanodja endlich feiern, die katastrophal mit drei Niederlagen gestartet war. Sie bezwang Melanie Lubbe in einer Nebenvariante des geschlossenen Sizilianers. Zweite hinter Kachiani-Gersinska ist Sarah Hoolt mit 2,5 Punkten. OffizielleSeite

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Nisipeanu und Bindrich stürmen an die Spitze

Liviu-Dieter Nisipeanu ist in hervorragender Verfassung was die gestrige Partie und die heutige ebenfalls zeigte. Er bezwang einen indisponierten Vincent Keymer nach einer stramm vorgetragenen Eröffnung bereits nach 26 Zügen mit den schwarzen Steinen. Keymer scheint Probleme zu haben gegen Gegner, die aggressiv die Initiative suchen. Nisipeanu ist so ein Spieler. Falko Bindrich wählte gegen Eduard Miller einen bereits bekannte, aber immer noch ungewöhnlichen Aufbau gegen die Grünfeldindische Verteidigung und überspielte seinen Gegner im Mittelspiel und gewann. Remis gab es in Fridman-Buhmann und Blübaum-Meier. Nisipeanu und Bindrich führen mit je 3 Punkten. OffizielleSeite

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Elisabeth Päthz verläßt Deutsche Frauen-Nationalmannschaft

Zwei Jahrzehnte lang prägte die Juniorenweltmeisterrin U20 das Bild der Deutschen Frauen-Nationalmannschaft. Die langjährig einzige deutsche Weltklassespielerin führte das Team zu Medallien. Und sie ließ mit Ihrem Wirken so manchen Blitz ins Bewußsein der männlichen dominierten Schachgemeinschaft einschlagen: Das deutsche Frauenschach lebt(e), feiert(e) internationale Erfolge und läßt (ließ) Schachdeutschland Respekt, Stolz und Freude erleben. Deutschlands stärkste Schachspielerin hat nun genug. Die Deutsche Nationalmannschaft wird auf die Nummer zwanzig der Welt verzichten müssen.

"Erklärung der Erfurter Schach-Großmeisterin Elisabeth Pähtz zum Rücktritt aus der Nationalmannschaft

Hiermit trete ich mit sofortiger Wirkung aus der Nationalmannschaft zurück. Mehr als 20 Jahre habe ich den Deutschen Schachbund (DSB) erfolgreich bei internationalen Wettkämpfen und Einzelturnieren vertreten.

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Kachiani-Gersinka weiterhin vorne

Beim German Masters der Frauen führt nach wie vor Ketino Kachiani-Gersinska mit nun 2,5 Punkten. In das Verfolgerduo gespielt hat sich Annemarie Mütsch, die Filiz Osmanodja schlagen konnte, die nun schon die dritte Niederlage kassierte. Punktgleich mit Mütsch ist Sarah Hoolt. Den zweiten Tagessieg erzielte Melanie Lubbe mit Schwarz gegen Hannah-Marie Klek. OffizielleSeite

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Erstellt: Dienstag, 28. Mai 2019