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Svane mit toller Partie

Rasmus Svane mischt kräftig mit beim großen Gibraltar Schach Festival. Heute gewann er eine tolle Partie in einem Semi-Tarrasch gegen GM Romain Edouard aus Frankreich. Die alleinige Führung erkämpfte Vladislav Artemiev in einer nicht minder starken Partie gegen Hikaru Nakamura, der seit 2009 ungeschlagen in Gibraltar war. Sehenswert war auch die von Eröffnungstaktik geprägte Partie Adhiban gegen Yu Yangyi. Der Inder lief wohl in eine vorbereitete Variante und stand bereits nach 16 Zügen auf Verlust. Der Chinese vollendete sehenswert. Svane liegt hinter Artemiev im Verfolgerfeld mit 5,5 Punkten. OffizielleSeite

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Florianopolis Open

Florianopolis ist eine Stadt mit über 400 000 Einwohnern an der Küste Brasiliens und auch in diesem Jahr Austragungsort eines stark besetzten Opens mit vielen starken Spielern aus ganz Südamerika. Sieger wurden zwei starke Großmeister mit je 9 Punkten aus 10 Runden. Wertungssieger wurde Alexandr Fier aus Brasilien vor der peruanischen Schachlegende Julio Granda Zuniga. Den dritten Platz mit 8 Punkten belegte die Nummer 1 Uruquays, GM Andres Rodriguez Vila. 463 Spieler nahmen an diesem Turnier teil! chess-results

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Nordwest-Cup in Bad Zwischenahn

Der von Chessorg veranstaltete Nordwest-Cup in Bad Zwischenahn war mit sieben Großmeistern (eine Dame darunter) und zahlreichen weiteren Titelträgern gut besetzt und nahm ein denkwürdiges Ende. Keiner der Meister konnte sich absetzen und am Ende gab es das kuriose Resultat, dass sage und schreibe 13 Spieler mit 5,5 Punkten punktgleich vorne lagen. Der glückliche Sieger mit der besten Wertung war schließlich GM Alexandre Dgebuadze aus Belgien. Zweiter wurde IM Gerlef Meins vom SV Werder Bremen vor Vyacheslav Ikonnikov aus Russland. OffizielleSeite

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Nils Grandelius schlägt Wesley So

Schwedens Nummer Eins Nils Grandelius kam nicht gut aus der Eröffnung gegen Weltklassespieler Wesley So, aber der US-Amerikaner spielte sehr unachtsam und ließ in einem Najdorf-Sizilianer heftiges Gegenspiel zu, obwohl er das hätte verhindern können. Danach ging er chancenlos unter. In weiteren interessanten Partien schlug Levon Aronian Nigel Short und Hikaru Nakamura setzte sich nach einer brillanten Angriffspartie gegen Eduardo Iturrizaga durch. Alle genannten Sieger befinden sich in einer achtköpfigen Führungsgruppe mit 5 Punkten, darunter auch Le Quang Liem, Adhiban Baskaran, Vladislav Artemiev, David Navara und Ivan Saric. Rasmus Svane liegt als bester Deutscher bei 4,5 Punkten und Rang 16. OffizielleSeite

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Kovalev überragender Challenger

Der Weißrusse Vladislav Kovalev ist überragender Sieger des Challenger-Turniers beim Tata Steel Chess. Nach einem weiteren schönen Angriffssieg über Stefan Kuipers holte er großartige 10 Punkte aus den 13 Runden. Ganze 1,5 Punkte Vorsprung wurden es am Ende, weil sowohl Andrey Esipenko als auch Maksim Chigaev jeweils Niederlagen kassierten. Esipenko verlor gegen Bareev und Chigaev ging gegen den starken Ungarn Gledura unter. Jener holte sich damit sogar den zweiten Platz vor den punktgleichen Esipenko und Chigaev. Vincent Keymer stand während der ganzen Partie gut in einem Grünfeldinder gegen Parham Maghsoodloo aber am Ende wurde es remis. Er holte insgesamt 5,5 Punkte und machte Rang in seinem ersten stark besetzten Rundenturnier. Elisabeth Pähtz verlor gegen Erwin L'Ami, der eine brillante Partie spielte und wurde Vorletzte mit 3,5 Punkten. OffizielleSeite

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Carlsen verdienter Sieger in Wijk aan Zee

Nach einem Start von vier Remis ins Turnier hat Magnus Carlsen Tritt gefasst und in den nächsten 9 Runden überaus überzeugende 7 Punkte geholt. Heute hätte es vermutlich ein halber mehr sein können wenn er das Remisangebot von Anish Giri abgelehnt hätte. Risikolos hätte er in einem Sweshnikov-Sizilianer, in dem sich der Holländer zu einem fragwürdigen Qualitätsopfer hinreißen ließ, auf Gewinn spielen können, doch er wollte sich nicht mehr abmühen und gleich seinen siebenten Turniersieg in diesem traditionsreichen Superturnier feiern. Giri sicherte sich damit den alleinigen zweiten Platz wie im vergangenen Jahr. Den dritten Platz belegte Ian Nepomniachtchi, der den besten Start ins Turnier hingelegt hatte. Punktgleich mit ihm und ebenfalls mit 7,5 Punkten wurden Ding Liren und Viswanathan Anand. Vidit Santosh spielte ein starkes Turnier und hätte noch mehr Punkte machen können. Er holte 7 Punkte. Eine insgesamt sehr solide und gute Leistung boten auch Teimour Radjabov, Richard Rapport und Sam Shankland, die allesamt 6,5 Punkte machten. Shankland schlug etwas glücklich Vladimir Kramnik in der letzten Runde und Richard Rapport hatte keine Mühe den heute völlig indisponierten Jorden van Foreest nach nur 21 Zügen zu schlagen. Ein Schatten seiner selbst war insgesamt Vladimir Kramnik, der nun einfach zu unsolide spielt und gemeinsam mit van Foreest Letzter wurde. Eine herbe Enttäuschung war Shakhriyar Mamedyarov, der nur 5 Punkten in den 13 Runden holte. OffizielleSeite

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Matchball für Kovalev

Vladislav Kovelev steht vor einem großen Schritt in seiner Karriere, dem Turniersieg in der Challengergruppe und damit dem Aufstieg in die Elitegruppe des Tata Steel Chess Turniers. Heute schlug er mit scheinbar leichter Hand Elisabeth Pähtz, die im 20. Zug eine schlechte Fortsetzung gewählt hatte. Kovalev führt nun mit einem halben Zähler Vorsprung und spielt morgen mit Weiß gegen den Co-Tabellenletzten Stefan Kuipers (gemeinsam mit Saduakassova). Es war kein guter Tag für die Deutschen, denn auch Vincent Keymer verlor und ebenfalls klar gegen den erfahrenen und starken Anton Korobov. Auch der jüngste Teilnehmer Praggnanandhaa Rameshbabu tut sich schwer in diesem starken Feld. Er verlor heute gegen Benjamin Gledura, der in der zweiten Turnierhälfte groß auftrumpfte. Eine schöne Schlusskombination gab es in der Gewinnpartie von Esipenko gegen Saduakassova und auch Evgeny Bareev  siegte mit Schwarz nach kräftiger Mithilfe seines Konkurrenten Stefan Kuipers. OffizielleSeite

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"Finale" Giri-Carlsen

Weltmeister Magnus Carlsen hat heute mit einer starken Leistung den Polen Duda in einer langen Partie niedergerungen. Die Partie war von Taktik und am Ende von Technik geprägt. Carlsen liegt nun mit 8,5 Punkten aus 12 Runden in Führung. Anish Giri war auch heute im Glück. Radjabov gab eine Stellung Remis, die die Engines als Gewinnstellung " für ihn sahen". Sam Shankland, der gestern einen halben Punkt verschenkt hatte, zeigte sich erstaunlich gut erholt von diesem Schock und schlug nach einer einwandfreien Leistung Ian Nepomniachtchi in dessen Pirc-Verteidigung. Den alten Vladimir Kramnik, stark und solide, so wie ihn die Fans immer geliebt haben, kam heute zum Vorschein und er schlug Fedoseev mit der russischen Verteidigung mit den schwarzen Steinen. Es wäre wünschenswert, wenn er auch so wieder in Zukunft spielen würde. Sehenswert auch der interessante Schlagabtausch von Ding und Anand, der remis endete wie die übrigen Partien auch. Klar auf Gewinn stand Vidit gegen Rapport, aber der Inder versäumte es mehrfach den ganzen Punkt einzufahren. In der morgigen Schlussrunde kommt es zum Duell der beiden Erstplatzierten Giri und Carlsen. Dem Weltmeister reicht ein Remis zum alleinigen Turniersieg. OffizielleSeite

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Pantsulaia gewinnt Chennai-Open

Der Georgier Levan Pantsulaia hat das 11. Chennai Open souverän mit 8,5 Punkten aus 10 Partien gewonnen. Den zweiten Platz belegte Ivan Popov aus Russland. Er holte 8 Punkte wie der Drittplatzierte Aleksej Aleksandrov aus Weißrussland. Elofavorit Alexandr Predke aus Russland wurde Neunter. chess-results

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Navara startet perfekt in Gibraltar

David Navara, Tschechiens Nummer Eins hat mit einer starken Leistung und vier Siegen die alleinige Führung beim hervorragend besetzten Schachfestival in Gibraltar übernommen. Heute schlug er den jungen rumänischen GM Bogdan-Daniel Deac. Rasmus Svane erreichte gestern noch ein achtbares Remis gegen einen der großen Favoriten, nämlich Wesley So. Heute verlor der junge deutsche GM gegen Arkadij Naiditsch recht eindeutig. In der Verfolgergruppe mit 3,5 Punkten befindet sich erstaunlicherweise die immer stärker werdende Iranerin Sarasadat Khademalsharieh. Gestern schlug sie Alexander Donchenko und heute erreichte sie ein erstaunliches Schwarzremis gegen Levon Aronian. Alexander Donchenko verlor erneut und diesmal völlig unnötig ein Endspiel mit teilweise zwei Mehrbauern gegen die Chinesin Lei Tingije. OffizielleSeite

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Kovalev Gewinner der Runde

 

Der hervorragend ins Turnier gestartete Vladislav läßt nicht locker und hat mit dem einzigen Tagessieg über Parham Maghsoodloo erneut die Tabellenführung gemeinsam mit Maksim Chigaev inne. Elisabeth Pähtz stand gegen Evgeny Bareev glatt auf Gewinn, sie sah es jedoch nicht und wickelte ins Remis ab. Sehr schade. Vincent Keymer hingegen erkämpfte sich ein sicheres Remis aus einer schwierigen Stellung heraus gegen Erwin L'Ami. Keymer könnte mit zwei abschließenden Siegen eine GM-Norm erzielen, aber mit Korobov und Maghsoodloo warten harte Brocken. OffizielleSeite

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Mamedyarovs Absturz - Shanklands Aufgabe

 

In den vergangenen zwei bis drei Jahren hatte Shakhriyar Mamedyarov eine sehr stabile Leistung auf sehr hohem Niveau gezeigt und war nun lange Zeit die Nummer drei der Welt. Nun in Wijk aan Zee erlebt er eine bittere Schwächephase, die ihm bereits mehr als 23 Elopunkte gekostet hat. Auch heute wurde er nach unsolider Mittelspielbehandlung klassisch ausgekontert von Vidit, der stark den ganzen Punkt eintütete. Nur noch Kramnik liegt hinter Mamedyarov, der auch nach seinem verdienten Sieg über Jorden van Foreest Letzter bleibt. Ein unfassbares und denkwürdiges Ende nahm die Partie Anish Giri gegen Sam Shankland. Der US-Amerikaner gab eine Remisstellung auf, weil er nicht sah, dass sein König allein die Partie remis halten kann aufgrund der Bauernkonstellation am Damenflügel. Der glückliche Giri schließt damit zu Carlsen auf, der seinerseits ein sicheres Schwarz-Remis gegen Radjabov spielte. Eine starke Partie zeigte Ian Nepomniachtchi gegen den insgesamt etwas enttäuschenden Vladimir Fedoseev. Der Russe ist damit Verfolger der beiden Tabellenführer. OffizielleSeite

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Keymer verliert unglücklich

Eine äußerst unglückliche und unnötige Niederlage kassierte heute Vincent Keymer gegen den starken Vladislav Kovalev. Der junge deutsche IM war auf der Siegerstraße mit zwei Mehrbauern, doch durch einen ungenauen Zug kamen die Figuren des Weißrussen sehr stark ins Spiel und Keymer verlor gar noch. Die Höchststrafe - diese Verlustpartie wird ihm vermutlich seine letzte GM-Norm kosten. Nach einem starken Sieg über Lucas van Foreest kann Andrey Esipenko weiterhin um den Turniersieg mitspielen. Tabellenführer bleibt jedoch Maksim Chigaev, der einen glücklichen Sieg über Praggnanandhaa feierte. Der junge Inder versäumte es mit dem richtigen Königszug im Endspiel das Remis zu sichern. Sein taktisches Können und beste Vorbereitung in einem Vorstoß-Caro-Kann zeigte Parham Maghsoodloo gegen Evgeny Bareev. Der junge Iraner gewann auf sehr überzeugende Weise. Elisabeth Pähtz spielte ein kurzes Remis im Duell der Damen mit Dinara Saduakassova.  OffizielleSeite

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Tolle Runde 10

Die Schachfans sahen heute eine außergewöhnliche Runde mit tollen Kampfpartien. Allen voran das Spitzenspiel zwischen Magnus Carlsen und seinem Weltmeister-Vorgänger Viswanathan Anand war ein großer Kampf in einem Spanier. Anand verteidigte sich nicht sehr gut in einem Endspiel das leicht besser für Carlsen war. Er versäumte einige remisträchtige Möglichkeiten und Carlsen gewann in typischer Manier mit seiner großen Klasse im Endspiel. Damit führt der Weltmeister mit 7 Punkten das Feld an. Eine hervorragende Partie spielte auch Anish Giri gegen Vladimir Fedoseev in einem geschlossenen Sizilianer. Der Niederländer, der mit einer schlimmen Niederlage ins Turnier gestartet war, ist so richtig in Fahrt gekommen und liegt mit 6,5 Punkten hinter dem Weltmeister. Eine überraschende Niederlage bezog Ian Nepomniachtchi gegen Jorden van Foreest zur großen Freude der holländischen Schachfans. Der junge Holländer spielte eine tolle Partie und gewann verdient in einem Najdorf-Sizilianer. Seine eindeutig beste Partie in diesem Turnier spielte der Inder Vidit Santosh Gujrathi gegen Vladimir Kramnik. Eine beeindruckende Angriffspartie mit starkem Zentrum in einer Nimzoindischen Verteidigung. Eine spannende Partie war auch Duda-Rapport. Die beiden jungen Wilden lieferten sich ein spannendes Duell. Duda verrechnete sich in einer komplizierten Stellung. Der Taktiker Rapport ließ sich diese Chance zu seinem ersten Partiegewinn nicht entgehen. OffizielleSeite

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Gibraltar Chess Festival

Eines der stärksten Open der Welt hat begonnen - das Gibraltar Chess Festival. Zahlreiche Weltklassespieler sind angereist um das gut dotierte Turnier zu gewinnen. Elofavoriten sind Maxim Vachier-Lagrave, Levon Aronian, Wesley So, Yu Yangyi und  Seriensieger Hikaru Nakamura. Letzterer musste heute bereits in Runde 1 ein Remis hinnehmen gegen den kroatischen FM Vaso Blesic. Auch Yu kam nicht über ein Remis hinaus gegen IM Ariel Erenberg aus Israel. Die stärksten deutschen Teilnehmer sind Alexander Donchenko und Rasmus Svane, die in Runde 1 siegreich blieben. Svane bezwang Filiz Osmanodja im innerdeutschen Duell. OffizielleSeite

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Keymer weiterhin stark und solide

Der 14-jährige Vincent Keymer schlägt sich nach wie vor sehr achtbar beim Challengerturnier in Wijk aan Zee. Heute spielte er erneut "erwachsen" und hielt dem immens erfahrenen Evgeny Bareev stand. Er steht bei 4,5 Punkten nach den neun Runden. Elisabeth Pähtz kassierte hingegen ihre dritte Niederlage in Folge bei diesem harten Turnier und hat nun 2,5 Punkte. Sie verlor gegen Benjamin Gledura. Einen verdienten ersten Partiegewinn feierte der Tabellenletzte Stefan Kuipers gegen Lucas van Foreest. Sehr glücklich kam Parham Maghsoodloo zu einem Sieg über Dinara Saduakassova, die ihren klaren Vorteil zum Verlust verdarb. Die übrigen Partien endten mit Remis. Es führt nach wie vor Chigaev mit einem halben Zähler Vorsprung. OffizielleSeite

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Radjabovs Endspielkatastrophe

Es war eine interessante Runde in der vor allem drei Partien herausstechen. Den ersten Tagessieg gab es in der Partie Nepomniachtchi gegen Vidit. In einer recht harmlosen Variante mit frühem Damentausch in der russischen Verteidigung deutete zunächst einiges auf Remis hin. Nach einem schwachen Zug des Inders kam er jedoch trotz ungleichfarbener Läufer in Schwierigkeiten und der findige Russe ließ sich diese Chance nicht entgehen und feierte seinen dritten Sieg in diesem Turnier. Während der Runde konnte man annehmen, dass Ding Liren ebenfalls einen weiteren Sieg feiern würde, denn er hatte Vladimir Kramnik in einem Colle-Zuckertort-System mit den schwarzen Steinen überspielt. In der Gewinnstellung mit Mehrbauern unterlief dem Chinesen jedoch ein folgenschwerer Fehler, der den gesamten Vorteil wegwarf - Remis. Völlig unerwartet endete die Partie Radjabov-Fedoseev. Der Aserbaidschaner hatte fast über die ganze Partie hinweg leichten Vorteil. Das dann entstande Turmendspiel war jedoch völlig ausgeglichen und man fragte sich warum sie nicht Remis gegen. Unverdrossen wurde auf beiden Seiten versucht den Gegner zu "testen". Tatsächlich unterlief Radjabov ein katastrophaler Fehler im Endspiel und Fedoseev kam zu seinem zweiten Sieg in Folge. Eine außergewöhnliche Partie war Giri-van Foreest. In einer englischen Eröffnung gab Giri schon im 17.Zug die Dame für Turm, Springer und Bauer. Sein Landsmann gab die Dame alsbald zurück, doch Giri blieb mit einem Mehrbauern. Erstaunlicherweise bot er trotz Mehrbauer im Endspiel Remis an, was van Foreest glücklich annahm. Die übrigen Partien endeten nach ausgeglichenen Kämpfen mit Remis. OffizielleSeite

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Chennai Open

Bei indischen Turnieren ist enorme Härte vonnöten, weil unzählige hungrige Spieler warten und diese hat insbesondere der russische GM Maxim Lugovskoy bisher beim Chennai Open unter Beweis gestellt. Er bezwang alle sechs indischen Gegner und führt mit weißer Weste. Dabei ist der Russe mit Elo 2445 nur Nummer 20 der Setzliste. Elofavorit ist sein Landsmann Alexandr Predke mit Elo 2620. Hinter ihm mit je 5,5 Punkten liegen der Georgier GM Luka Paichadze und Alexej Aleksandrov aus Weißrussland. OffizielleSeite

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GM Postny siegt beim Prag Open

Der israelische Großmeister Evgeny Postny hat das Prag Open als klarer Turnierfavorit mit 8 Punkten für sich entschieden. Den zweiten Platz belegte der Georgier FM Nikolozi Karachava mit 7 Punkten vor dem punktgleichen Georgier IM Artur Frolov. Bester deutscher Spieler wurde IM Sebastian Plischki (SK Rinteln) auf Rang 6 mit ebenfalls 7 Punkten, der auch für einen Prager Verein aktiv ist. chess-results

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Chigaev vorne

Der 22-jährige Russe Maksim Chigaev ist auf einem guten Wege den begehrten Aufstieg in die Elite-Gruppe in Wijk aan Zee zu schaffen. In Runde 8 bezwang er den Tabellenletzten Stefan Kuipers, der sich schon in der Eröffnung einen krassen Fehler leistete. In einer nicht fehlerfreien Partie konnte sich Vincent Keymer gegen die Kasachin Saduakassova. Er steht nun bei 50 Prozent der Punkte, was sich in diesem Feld sehen lassen kann. Eine völlig unnötige Niederlage kassierte Elisabeth Pähtz aus einer remisträchtigen Stellung heraus gegen Lucas van Foreest. Mit 2,5 aus 8 wird sie nicht zufrieden sein. Weitere Siege erzielten Erwin L'Ami gegen Evgeny Bareev und der junge Andrey Esipenko blieb an der Spitze dran nach dem Sieg gegen Praggnanandhaa. Es führt Chigaev mit 6 Punkten einen halben Zähler vor Esipenko und Kovalev. OffizielleSeite

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Carlsen und Anand gewinnen erneut

Mit einem schönen Partiegewinn über den Taktiker Richard Rapport der dem Weltmeister schon mal in Wijk eine empfindliche Niederlage beigebracht hatte, hat Magnus Carlsen nach diesem dritten Sieg in Folge die Tabellenspitze erobert. Es war ein Sieg aus der Eröffnung heraus in einem Sizilianer. Vermutlich eine wohl präparierte Variante. Der Senior des Turniers Viswanathan Anand hat einmal mehr gezeigt, dass er noch lange nicht müde ist ganz vorne mitzuspielen. In einem Vorstoß-Caro-Kann gegen Shakhriyar Mamedyarov holte er zwar nichts aus der Eröffnung heraus, doch ein unachtsamer 19. Zug des Aserbaidschaners brachte den Inder auf die Siegerstraße. Seine Umsetzung des Vorteils beeindruckte. Endlich seinen ersten Sieg erreichte Vladimir Fedoseev in seiner Partie gegen Sam Shankland. Er siegte hochverdient nach einer überzeugenden Strategie. Einmal mehr Opfer seiner unsoliden Spielweise wurde Ex-Weltmeister Vladimir Kramnik. Jan-Krzsysztof Duda spielte zwar nicht die allerstärksten Fortsetzungen, aber Kramnik verteidigte sich auch noch sehr schlecht und ging chancenlos unter. Die übrigen Partien endeten Remis. Carlsen und Anand führen mit je 5,5 Punkten. Wer hätte das nach 4 Runden gedacht? OffizielleSeite

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Tata Steel Challenger: Vier Weißsiege

In der Challengergruppe in Wijk aan Zee gab es heute vier Weißsiege. Leider waren Vincent Keymer und Elisabeth Pähtz Leitragende in zwei dieser Partien. Keymer verlor klar gegen den stark auftretenden Ungarn Benjamin Gledura. Elisabeth Pähtz verlor gegen Co-Leader Maksim Chigaev, der einen tollen Eindruck hinterläßt. Einen wichtigen Sieg erreichte Andrey Esipenko gegen Elofavorit Anton Korobov und das in überzeugender Manier. Auch Praggnanandhaa konnte sich nach nur 23 Zügen gegen den Tabellenletzten Stefan Kuipers durchsetzen. Die übrigen Partien endeten mit Remis. Saduakassova versäumte es gegen L'Ami ihren ersten Sieg einzufahren. Vorteile gab es auch für Lucas van Foreest gegen Maghsoodloo und Bareev gegen Kovalev, aber es reichte nicht zum Partiegewinn. OffizielleSeite

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Anand Sieger im Weltmeister-Duell

Viswanathan hat in einer interessanten Schlacht gegen Vladimir Kramnik die Oberhand behalten. Kramnik spielt seit mindestens einem Jahr viel riskanteres und unternehmungslustigeres Schach als zu seinen besten Zeiten. Nach eigenen Aussagen in Interviews macht ihm diese Art zu spielen mehr Spaß. Allerdings geht das nunmal gegen so abgebrühte Champions wie Anand schief. Das Resultat - Kramnik ist am Tabellenende des Top-Turniers mit nur 2 Punkten aus den 7 Runden. Anand steigt mit diesem Erfolg ins Führungsquartett auf. Eine tolle Angriffspartie mit Figurenopfer und damit seinen ersten Sieg schaffte Teimour Radjabov gegen Vidit Santosh Gujrathi. Etwas abseits der Theorie ging Sam Shankland zu Werke und handelte sich eine nichtgute Stellung damit ein. Doch Jorden van Foreest war zu wenig konsequent und nutzte die Gelegenheiten nicht. Ein unbedachter Königszug von ihm im 29.Zug brachte den US-Amerikaner auf die Siegerstraße. Auch für ihn war es der erste Partiegewinn in diesem Turnier. Weltmeister Carlsen hatte es mit Vladimir Fedoseev zu tun und wählte den Gründfeld-Inder. Fedoseev brachte ein frühes h4 und Carlsen hatte etwas Probleme damit. Er gab einen Bauern und kämpfte fortan ums Überleben. Das interessante Turmendspiel war gerade noch Remis für Carlsen. Fedoseev wartet weiterhin auf seinen ersten Sieg. Sehr gute Gelegenheiten seinen schon schönen Vorteil auszubauen versäumte Shakhriyar Mamedyarov gegen Richard Rapport - Remis. Giri und Ding spielten ebenfalls Remis in einer ausgeglichenen Partie wie auch Nepomniachtchi gegen Duda. OffizielleSeite

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Chinese dominiert Sevilla Open

Der in Europa nahezu unbekannte Internationale Meister Li Di aus China hat in beeindruckender Weise das Sevilla Open dominiert. Er ließ in 9 Runden nur ein einziges Remis zu. Hinter ihm platzierten sich die Favoriten Karen Grigoryan aus Armenien und Sergey Fedorchuk aus der Ukraine mit je 7,5 Punkten. OffizielleSeite

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Carlsen mit zweitem Sieg

Magnus Carlsen scheint nun in Fahrt zu kommen. Heute schlug der Weltmeister Shakriyar Mamedyarov in einem angenommenen Damengambit.Nach der Eröffnung war die Stellung ausgeglichen wie oft nach dem Damentausch in diesem System, doch Carlsen lavierte und wartete auf Fehler des Aserbaidschaners und es kam einer, der etwas Vorteil für Carlsen brachte. Mamedyarov steckte zwei Figuren für Turm und einen Bauern ins Geschäft, was die beste praktische Chance war und bei genauem Spiel hätte es vielleicht zum Remis gereicht, aber er fand in der Folge nicht die richtigen Züge und Carlsens Freibauern entschieden den Tag. Eine schwache Partie gab es in Jorden van Foreest gegen Vladimir Fedoseev. Zuerst stand Foreest sehr gut, verdarb seine Stellung wonach Fedoseev wohl auf Gewinn stand. Der wiederrum misshandelte die Stellung seinerseits dann zum Verlust. Fedoseev steht nun wie van Foreest bei 2 Punkten. Etwas enttäuscht auch Jan-Krzysztof Duda, der sich schon in der Eröffnung in eine sehr schlechte Stellung mit Weiß hineinmanövrierte. Ein Spieler wie Anish Giri läßt sich so eine Chance nicht entgehen und er gewann sicher. Die restlichen Partien endeten mit teils enttäuschenden und schnellen Remis. Eine verrückte Remispartie lieferten sich allerdings Rapport und Kramnik. Beide standen mal auf Gewinn in dieser Partie, aber wie durch ein Wunder stand am Ende die Punkteteilung fest. Nepomniachtchi, Ding, Carlsen und Giri führen mit je 4 Punkten. OffizielleSeite

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Erstellt: Freitag, 18. Januar 2019