• 1

Fide Grand Prix: Mamedyarov siegt mit Schwarz

Gestern wurden die Halbfinalpaarungen des Fide Grand Prix Turniers komplettiert. Alexander Grischuk hatte beim Match gegen Vitiugov in einem Interview erwähnt, dass er sehr gut drauf sei und zwar weil Igors Rausis endlich beim Betrug erwischt worden war. Erstaunlich, dass sich auch die Weltspitze sehr mit dem Thema beschäftigt hatte. Grischuk schlug den zähen Chinesen Yu Yangyi mit 2,5:1,5. Shakhriyar Mamedyarov siegte gegen den jungen Polen Duda ebenfalls mit 2,5:1,5, nachdem sich Letzterer einen katastrophalen Positionsfehler im 19. Zug geleistet hatte. Wesley So schaltete Sergey Karjkakin nach einem spannenden Duell mit 4,5:3,5 aus und setzte seine starke Leistungen fort. Aber heute im Halbfinale war ein anderer Tag und Wesley So patzte böse mit 19...c3 gegen Mamedyarov in einem Katalanen und verlor die Partie klar. Das spannende Duell Vachier-Lagrave-Grischuk startete mit einem Remis in einer Berliner Mauer. chess24

Drucken

Betrugsfall: Igors Rausis

Es ging wie ein Lauffeuer durch alle Gazetten - auch durch jene, die sich nur gelegentlich mit Schach beschäftigen, aber Skandale sind immer eine Meldung wert. Dass sich im Schach auf Toiletten einiges abspielt oder abspielen soll, weiß man seit dem Toilettenskandal bei der WM zwischen Topalov und Kramnik. Nun gab es beim Schachopen in Straßburg einen großen Skandal mit dem tschechischen Großmeister Igors Rausis (geboren in der Ukraine), der in den letzten Jahren einen unvergleichlichen Eloaufstieg erlebte. Von einer Elozahl, die sich immer um die 2500 bewegte kletterte er die Leiter empor auf zuletzt fast 2700, was natürlich sehr ungewöhnlich ist für einen 58-Jährigen. Als Berichterstatter fiel mir auf, dass Rausis bevorzugt an Turnieren teilnahm, in denen er ganz klarer Favorit war und es war insofern nicht verwunderlich, dass er fast alle seiner Partien gewann. Doch nun weiß man, dass mehr dahinter steckte, nämlich Betrug mithilfe einer Schachsoftware. In Straßburg wurde er auf der Toilette in flagranti überrascht, er gab den Betrug zu und verkündete gleichzeitig das Ende seiner Karriere. Ein unwürdiges, schmachvolles und trauriges Karriereende und ein bitteres Thema im Bereich des königlichen Spiels. Ohne Fairplay und Respekt macht kein Sport Freude. Es bleibt die Hoffnung, dass diese Erkenntnis ins Bewusstsein aller Schachfreunde Einzug findet. chessbase TV youtube

Drucken

Afrikameisterschaft: Ägypter mit Dreifacherfolg

Die Afrikameisterschaft im tunesischen Hammamet stand ganz im Zeichen ägyptischer Großmeister. Es siegte Ahmed Adly mit überragenden 8 Punkten vor seinen Landsmännern Bassem Amin (7) und Essam El Gindy (6,5 Punkte). Bei den Damen gab ebenfalls einen ägyptischen Triumph. Den Titel gewann WGM Shrook Wafa mit 8,5 Punkten und großem Abstand vor WFM Sabrina Latreche aus Algerien und WFM Ayaa Moaataz (Ägypten) mit jeweils 6 Punkten. chess-results

Drucken

Jugend-EM: Gold und Silber

Die deutsche Schachjugend hat einen beeindruckenden Erfolg erreicht. Bei der Jugend-Europameisterschaft im tschechischen Pardubice holten sich die Jungen U18 den Titel nach einer souveränen Vorstellung. Das Team verlor zwar zwischendurch gegen Österreich, gewann aber alle anderen Duelle und siegte mit 2 Punkten Vorsprung auf die Niederlande. Dritter wurde Österreich. Luis Engel, Valentin Buckels, Ashot Parvanyan, Emil Schmidek und Alexander Krastev holten allesamt ein positives Einzelresultat. Bei den Mädchen U18 wurde es Silber. Gold holten die unter der Flagge der Euroäischen Schachunion startenden Bulgarinnen waren stark und verwiesen Deutschland nur aufgrund der Wertung auf den zweiten Rang. Annemarie Mütsch und Jana Schneider erzielten mit 4,5 und 5,5 Punkten ein hervorragendes Einzelresultat. Vier Punkte hinter den beiden Teams landete die Slowakei auf Rang 3. Bei den Jungen U12 belegte Deutschland Platz sieben und bei den Mädchen U12 den fünften Rang. schachbund

 

Drucken

Chess Meeting: Remisrunde

Es war eine interessante Runde heute in Dortmund obwohl alle Partien mit Remis endeten. Die spannendste Partie des Tages war Rapport-Fridman, in der der deutsche Großmeister zunächst etwas Vorteil hatte, doch er fand nicht den besten Weg so dass Rapport gut ins Spiel kam und nach einem Bauerngewinn sogar eine klar bessere Stellung erreichte in einem Vierspringerspiel. Der Ungar spielte dann überraschenderweise nicht 53.Lf5, was geradezu ins Auge springt sondern er entschied sich für eine Königswanderung, die allerdings Gegenspiel zuließ, was schließlich in einem weiteren Remis endete. Gestern wurde auf drei verschiedenen Internetseiten das Ergebnis Kulaots-Wojtaszek falsch gemeldet. Zur Berichtigung möchten wir hier anmerken, dass die Partie remis endete. OffizielleSeite

Drucken

Tal-Memorial: Svane mit toller Performance

Rasmus Svane hat in der lettischen Hauptstadt Riga sein Potential unter Beweis gestellt. Bei diesem stark besetzten Schnellschachturnier erreichte er eine Eloperformance von 2707. Mit 8,5 Punkten erreichte er nicht nur Rang drei und eine hohe Punktezahl sondern blieb auch ungeschlagen und legte 61 Schnellschachelopunkte zu. Ein brillantes Turnier spielte Vladimir Fedoseev (Russland), der das Turnier mit enormen 9,5 Punkten vor David Navara (Tschechien, 9 Punkte). Vitaly Kunin belegte Rang 28 mit 7,5 Punkten und Alexander Donchenko Platz 51 mit 7 Punkten. chess-results

Drucken

Shaoxing Open: Souveräner Sieg für Stefanova

Das Internationale Frauen-Open in Shaoxing endete mit einer Vielzahl an Remispartien an den vorderen Brettern, so dass die klare Tabellenführerin zu keinem Zeitpunkt in Gefahr war, den Turniersieg nicht feiern zu können. Es genügte ihr selbst ein lockeres Remis nach 17 Zügen gegen die Inderin Harika Dronavalli um mit 7 Punkten vorne zu bleiben. Den zweiten Platz erreichte überraschend die 24-jährige Chinesin Guo Qi mit 6 Punkten, die damit satte 22 Elopunkte zulegen konnte. Dritte wurde Harika Dronavalli mit ebenfalls 6 Punkten. Elofavoritin und Ex-Weltmeisterin Alexandra Kosteniuk landete auf Rang 7 mit 5,5 Punkten. chess-results

Drucken

Riga: Tal-Memorial

Heute begann in der lettischen Hauptstadt Riga eines der stärksten Schnellschachopen Europas oder vielleicht sogar der Welt. Einen makellosen ersten Tag hatte der spanische Großmeister Miguel Munoz, der alle sechs Partien für sich entschied. In den letzten drei Runden hatte er keine Geringeren als Kiril Georgiev, Maksim Chigaev und Igor Kovenlenko zum Gegner. Eine brillante Performance! Hervorragend startete auch Rasmus Svane, der sich in der Verfolgergruppe mit je 5,5 Punkten befindet. Er schlug Sergei Fedorchuk und Alexander Zubov in den letzten beiden Runden. Vitaly Kunin steht bei 4,5 Punkten. OffizielleSeite

Drucken

Chess Meeting Dortmund: Kulaots und Nisipeanu schlagen zurück

Es war definitiv der Tag der beiden Tabellenletzten Kaido Kulaots und Liviu-Dieter Nisipeanu, die jeweils mit zwei Niederlagen ins Turnier gestartet waren. Kulaots profitierte nach einer schwierigen Caro-Kann-Partie allerdings davon, dass Radoslaw Wojtaszek die Zeit in einer ausgeglichenen Stellung überschritt. Im innerdeutschen Duell Fridman-Nisipeanu enstand eine Königsindisch-Stellung, die laut Engines leichten Vorteil für Weiß, aber nichts konkretes bot. Statt mit 27.h4 seine Optionen etwas zu vergrößern, spielte Fridman den sehr verpflichtenden und schwachen Zug 27.e5, der Schwarz eine wichtige Linie öffnete. Nisipeanu nutzte die sich bietenden Möglichkeiten und binnen kurzer Zeit stand es 0:1.  Leinier Dominguez hat die Führung mit 2,5 Punkten übernommen. Der US-Amerikaner ist nun die Nummer 8 der Welt in der Elo-Livetabelle. Er gewann in einer Vorstoßvarianten im Caro-Kann, was zu einer wilden Partie wurde nach 3...c5. Im Mittelspiel verlor sein Kontrahent Ian Nepomniachtchi völlig den Faden und musste schon nach 25 Zügen aufgeben. Die Partie Radjabov-Rapport wurde Remis nach Zugwiederholung. Fehlmeldung auf mehreren Internetseiten: Berichtigung - Kulaots-Wojtaszek remis. OffizielleSeite

Drucken

Fide Grand Prix in Riga: Vachier Lagrave erster Halbfinalist

Der Franzose Maxime Vachier-Lagrave steht als erster Halbfinalist beim Grand Prix Turnier in Riga fest. Es reichte ihm ein, erstaunlicherweise, schnelles Remis gegen den frustrierten Veselin Topalov, der sich nach 12 Zügen selbst in einer schlechten für einen Gewinn perspektivlosen Stellung sah und den Knockout durch das Remis akzeptierte. Shakhriyar Mamedyarov versäumte es heute gegen Jan-Krzysztof Duda seine schöne Stellung im Mittelspiel zu verwerten. Er spielte ungenau und erreichte nur ein Remis. Die heutigen Partien zwischen Yu und Grischuk sowie So und Karjakin endeten mit ausgeglichenen Remis. chess24

Drucken

ZI-Forscherin untersucht Wirkung von schachbasiertem Training bei Suchterkrankungen

ZI-Forscherin Prof. Dr. Sabine Vollstädt-Klein untersucht, ob ergänzendes schachbasiertes kognitives Training bei der Behandlung von Suchterkrankungen hilft und läßt Patienten Schachaufgaben am Demobrett lösen ...  zi-mannheim.de

Drucken

Vachier-Lagrave legt erneut vor

Der französische Großmeister Maxime Vachier-Lagrave ist erneut als Erster wie schon im Achtelfinale in Führung gegangen. Er schlug Veselin Topalov nach einer hochtaktischen Partie gegen den gefürchteten Weißspieler Veselin Topalov in einem Najdorf-Sizilianer. Topalov opferte eine Figur und dadurch entstand eine Partie im dynamischen Gleichgewicht. Der Franzose konterte ebenfalls mit einem Opfer und dadurch ging er mit einer Mehrqualität ins Endspiel, das er nach einem Fehler von Topalov gewann. Die übrigen Duelle des Viertelfinals endeten mit ausgeglichenen Remis. chess24

Drucken

Stefanova auf dem Weg zum Turniersieg

Zwei Runden vor Schluss führt Antoaneta Stefanova das Damen-Open im chinesischen Shaoxing mit einem ganzen Zähler bei 6 Punkten aus 7 Runden an. Zuletzt schlug sie die starke Russin Olga Girya in nur 29 Zügen nach einem mutigen Bauernopfer in einem Caro-Kann. Auf Platz zwei und drei befinden sich die überraschend starke Chinesin Guo Qi und Ex-Weltmeisterin Alexandra Kosteniuk mit je 5 Punkten.  chess24

Drucken

Dramatische Duelle

Am gestrigen Tag gab es teils damatische Duelle um den Einzug ins Viertelfinale. Das längste Duell, das nach totaler Ausgeglichenheit in einer Armageddon-Partie gipfelte war Levon Aronian und Yu Yangyi. Am Ende war der Chinese der Glücklichere, da er mit Schwarz das nötige Remis zum Weiterkommen erreichte. Zuvor konnte sich Alexander Grischuk nach zwei tollen und bärenstarken Siegpartien mit 3:1 gegen Nikita Vitiugov durchsetzen. Wesley So bestätigte seine große Form, indem er verdient gegen Harikrishna Pentala mit 2,5:1,5 gewann. Sehr stark spielte auch Jan-Krzysztof Duda, der seinen erfahrenen Gegner Peter Svidler ebenfalls mit 2,5:1,5 ausschaltete. Spannend mit beidseitigen Chancen war auch das Duell Karjakin-Giri, das der Russe mit 5:4 gewann. Eine Überraschung war der 2,5:1,5-Sieg von Veselin Topalov, der Hikaru Nakamura schlug. Letzterer befindet sich wohl in der Krise, denn auch in Zagreb war er weit von seiner Normalform entfernt. chess24

Drucken

Quartett führt

Auch die zweite Runde des Sparkassen Chess Meetings war turbulent und bot wie die gestrige drei Entscheidungen und hochklassige Partien. Eine brillante Partie spielte Radoslaw Wojtaszek gegen Daniel Fridman. Bärenstark aus der Eröffnung heraus in einem Najdorf-Sizilianer spielte Ian Nepomniachtchi gegen den Underdog des Turniers Kaido Kulaots und ließ dem Esten keine Chance. Liviu-Dieter Nisipeanu hatte einen schwarzen Tag erwischt. Im 23. Zug unterlief ihm ein schwer zu begreifender positioneller Fehler wonach Teimour Radjabov sofort klaren Vorteil bekam, den er in einen Sieg umwandelte. Rapport-Dominguez brachte ein gerechtes Remis. Wojtaszek, Rapport, Dominguez und Radjabov führen mit je 1,5 Punkten. OffizielleSeite

Drucken

Schöner Turniersieg für IM Thomas Reich

Der 56-jährige Münchner und Internationale Meister Thomas Reich hat einen schönen Turniersieg in Österreich errrungen. Er gewann das traditionsreiche 38. Jacques-Lemans-Open in Sankt Veit an der Glan. Er bliebt ungeschlagen und holte als einziger Spieler hervorragende 7,5 Punkte. Eine Überraschung schaffte auch der slowenische FM Sergey Trussevich mit 7 Punkten und Rang zwei. Der Elofavorit GM Davor Rogic aus Slowenien wurde Dritter mit 6,5 Punkten. chess-results

Drucken

Iturrizaga ist Amerikanischer Kontinentalchampion

Der venezuelanische Großmeister Eduardo Iturrizaga Bonelli ist neuer Amerikanischer Kontinentalchampion. In einem spannenden Turnier mit am Ende vier Punktgleichen gewann er knapp nach Wertung mit 8,5 Punkten. Hinter ihm platzierten sich GM Neuris Delgado Ramirez aus Paraquay und Yuri Gonzales Vidal aus Kuba. Den undankbaren vierten Platz mit gleicher Punktezahl erreichte nach einer starken Leistung IM Sergio Duran Vega aus Costa Rica, der nur die Nummer 41 der Setzliste war. chess-results

Drucken

Fridman startet mit Sieg

Der deutsche Großmeister Daniel Fridman hat seit Monaten hervorragende Form und das bestätigte er heute auch gleich in der ersten Runde des traditionsreichen Klasseturniers Sparkassen Chess Meeting in Dortmund. Er bezwang nach einer feinen Leistung den Esten Kaido Kualots. Fridman bediente sich des C3-Sizilianers, den er sehr dynamisch vortrug und verdient zum Sieg führte. Der gebürtige Kubaner Leinier Dominguez hat wie Fridman eine hervorragende Form und das zeigte er auch gegen den deutschen Spitzenmann Liviu-Dieter Nisipeanu. Nach einem Bauerngewinn in einem Sizilianer ließ sich der US-Amerikaner die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Der dritte Sieger des Tages heißt Richard Rapport, der dem Turnierfavoriten Ian Nepomniachtchi gleich eine Niederlage beibrachte. Der Ungar glänzte mit seinem positionellen Spiel in einem Engländer. Ein hochinteressantes Remis gab es zwischen Teimour Radjabov und Radoslaw Wojtaszek. OffizielleSeite

Drucken

Fide Grand Prix in Riga

Gestern begann ein weiteres Grand Prix Turnier, diesmal in der lettischen Hauptstadt Riga. 16 von 22 Weltklassespielern kämpfen auch dieses Mal in einem Knockout-Turnier um Grand Prix-Punkte und Preisgelder. Die zwei besten Spieler der Grand Prix-Serie qualifizieren sich für das Kandidatenturnier. Im Achtelfinale konnten sich in den zwei klassischen Partien bereits zwei Spieler für das Viertelfinale qualifizieren. Maxime Vachier-Lagrave konnte sich gestern mit Weiß klar gegen einen schwach spielenden David Navara durchsetzen und in der heutigen Schwarzpartie versäumte der Tscheche erneut einige Möglichkeiten wonach Vachier-Lagrave das gewünschte und nötige Remis erreichen konnte. Eine technisch saubere Partie mit Schwarz in einem Grünfeldinder gelang Shakhriyar Mamedyarov gegen Daniil Dubov und auch er zog ins Viertelfinale ein. Die anderen Akteure müssen in den Tiebreak nach ihren 1:1-Resultaten und der beginnt mit 25-Minuten-Partien. chess24

Drucken

Sparkassen Chess Meeting Dortmund

Das einmal mehr toll besetzte Chess Meeting in Dortmund wirft seine Schatten voraus. Mit Ian Nepomniachtchi, der sich zu einem absoluten Elitespieler entwickelt hat, kommt die in der Live-Tabelle aktuelle Nummer Sechs der Welt. Weltklasse sind auch die folgenden Spieler Leinier Dominguez, Teimour Radjabov, Radoslaw Wojtaszek und Richard Rapport, der kürzlich einen schönen Turniersieg in China feiern konnte. Das Feld komplettieren die beiden deutschen Großmeister Liviu-Dieter Nisipeanu und Daniel Fridman, die zuletzt sehr gute Form zeigten und vom AeroflotOpen-Sensationssieger Kaido Kualots. Die erste Runde steigt morgen Nachmittag. OffizielleSeite

Drucken

Ivanisevic gewinnt in Paracin

Der serbische Großmeister und Elofavorit Ivan Ivanisevic hat das in der Breite stark besetzte Turniers in Paracin (Serbien) mit 7,5 Punkten für sich entschieden. Den zweiten Platz belegte der erst 15-jährige FM Raymond Song aus Taiwan mit 7 Punkten vor dem punktgleichen GM Dmitry Swetushkin aus Moldawien. Deutsche Schachfreunde nahmen im A-Open nicht teil. chess24

Drucken

McShane schlägt Grandelius

In einem spannenden Duell in Eskilstuna konnte sich der Enländer Luke McShane gegen den Lokalmatadoren Nils Grandelius mit 5:4 durchsetzen. Es wurden zwei klassische Partien und dann 7 Tiebreak-Partien gespielt. chess24

Drucken

Stefanova übernimmt Führung

Die 40-jährige Ex-Weltmeisterin Antoaneta Stefanova hat die Führung beim Damen-Open in Shaoxing übernommen. Sie liegt nach dem Schwarzsieg über Tokhirjonova mit 3,5 vorne und profitierte von den vielen Remis an den folgenden Brettern. chess24

Drucken

Shaoxing Damen Open

In der chinesischen 5-Millionenstadt Shaoxing findet ein sehr gut besetztes Frauen-Open statt, in der sich 34 Spielerinnen messen. Hungrige talentierte Spielerinnen können sich mit Berühmtheiten messen wie z.B. Alexandra Kosteniuk, Nana Dzagnidze, Tan Zhongyi und Lei Tingije. Nach zwei Runden führen drei Spielerinnen mit weißer Weste, die man nicht zum engsten Favoritenkreis zählt, nämlich Zhu Jiner (China), Bathkuyak Mungultuun (Mongolei) und Gulrukhbegim Tokhirjonova (Usbekistan). Gestern in Runde 1 gab es Sensationen, denn Lei Tingije (Elo 2505) verlor gegen die Inderin Pradyusha Bodda (2265) und auch Ex-Weltmeisterin Tan Zhongyi musste sich der Inderin Pujari Rucha geschlagen geben.  chess24

Drucken

Vellmarer Schachtage: Toller Sieg für Lara Schulze

Die erst 17-jährige WFM Lara Schulze (SK Lehrte) konnte bei den Vellmarer Schachtagen einen famosen Erfolg feiern. Sie ließ alle gestandenen, männlichen Fide-Meister hinter sich und siegte mit 6 Punkten unter den 98 Teilnehmern im A-Open. Punktgleich dahinter landete FM Johannes Dorst (SK Marburg). Hervorragend auch der dritte Platz von WFM Antonia Ziegenfuß (OSG Baden-Baden) mit 5,5 Punkten. .chess-results

Drucken

Erstellt: Dienstag, 09. Juli 2019