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Osmanodja schlägt Kiril Georgiev

In Runde 1 der Europameisterschaft gab es bereits einige Sensationen. So schlug Filiz Osmanodja den renommierten und einstigen Weltklasse-Großmeister Kiril Georgiev, früher Bulgarien - jetzt Mazedonien. Auch Eloriese Rauf Mamedov kassierte gleich eine Niederlage gegen den Litauer IM Paulius Pultinevenicius. Desweiteren verlor auch Pavel Eljanov mit Weiß gegen GM Goran Todorevic aus Serbien, der nur noch eine Elozahl von 2429 hat. Die deutschen Großmeister setzten sich fast alle durch. Nur Matthias Blübaum und Daniel Fridman mussten jeweils ein Remis hinnehmen. An Brett zwei und drei passierte das allerdings auch Evgeny Tomashevsky und Daniil Dubov. Turnierfavorit Vladislav Artemiev gewann mit den schwarzen Steinen. OffizielleSeite

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Greifswald schafft Pokalsensation

In DFB-Pokal kommt es manchmal, aber selten, auf dem grünen Rasen vor, dass eine Amateurtruppe gegen eine Topmannschaft gewinnt. Viel seltener passiert das im Mannschaftsschach. Genau das gelang dem Greifswalder SV in der deutschen Pokalmannschaftsmeisterschaft. Die vier Greifswalder schlugen die kroatische Großmeistertruppe des SK Kirchweyhe mit 2:2. Die Wertung sprach für Greifswald denn an Brett 1 setzte sich Wilko Stubbe gegen Ante Brkic durch. Ein Eloschnitt von 2193 hatte sich gegen 2554 durchgesetzt. Davor muss man definitiv den Hut ziehen! In der Endrunde stehen außerdem der SK Zehlendorf, Baden-Baden, das sich gegen die starken Teams SF Deizisau und SF Berlin durchsetzen konnte und Sfr. Bad Emstal/Wolfhagen, die mit zweimal 4:0 gegen SV Lingen und Post/Süd Regensburg überzeugen konnten. OffizielleSeite

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EM in Skopje mit vielen deutschen Spitzenspielern

Am 18.3. beginnt die Europameisterschaft der Männer in Skopje, Mazedoniens Hauptstadt. Die drei russischen Großmeister Vladislav Artemiev, Evgeny Tomashevsky und Daniil Dubov sind Elofavoriten und Titelverteidiger Ivan Saric aus Kroatien möchte alles daran setzen seinen Titel zu verteidigen. Eine ungewöhnlich große und spielstarke deutsche Delegation tritt die Reise nach Skopje an. Deutschlands Nummer Eins Liviu-Dieter Nisipeanu führt die Riege an und ist Nummer 14 der Setzliste. Vincent Keymer der bald beim Grenke Chess Classic gegen die ganz Großen des Weltschachs antreten wird, ist ebenfalls mit von der Partie und hofft auf die dritte und letzte Großmeisternorm. OffizielleSeite

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Stefansson gewinnt Prag Open

Der isländische Großmeister Hannes Stefansson ist Sieger des Opens, das im Rahmen des Prager Schachfestivals ebenfalls auf dem Programm stand. Er gewann mit 7,5 Punkten aus 9 Runden. Elofavorit GM Erik van den Doel landete nur auf Rang 8. Zweiter und Dritter wurden die beiden Ukrainer GM Alexander Zubov und GM Eldar Gasanov. Bester Deutscher wurde IM Sebastian Plischki mit 6 Punkten auf Rang 19. chess-results

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35. Schachfestival Bad Wörishofen

Bereits zum 35. Mal findet das traditionsreiche Open im Kurort Bad Wörishofen statt und auch in diesem Jahr ist es gut besetzt mit bekannten Meistern, die schon oft mitgemacht haben. Elofavorit ist in diesem Jahr GM Leonid Milov aus Nürnberg vor seinen GM-Kollegen Oleg Romanishin (Ukraine), Alexandr Karpatchev (Russland) und Ivan Farago (Ungarn). OffizielleSeite

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Vitiugov gewinnt Masters

Der russische GM Nikita Vitiugov hat verdient den Sieg beim Prague Chess Masters mit 5,5 Punkten und ohne Niederlage davongetragen. Auf Rang zwei bis fünf liegen vier Spieler punktgleich mit 5 Punkten. Den zweiten Platz erkämpfte sich schließlich noch der Inder Vidit Santosh Gujrathi durch einen leicht aussehenden Schwarzsieg in der Schlussrunde gegen David Navara. Dritter wurde der ebenfalls sehr solide agierende Radoslaw Wojtaszek, der wie der Turniersieger ohne Niederlage blieb. Den zweiten Tagessieg und damit ebenfalls 5 Punkte und schließlich Platz 5 holte der ehemalige Vize-Weltmeister Boris Gelfand aus Israel. chess24

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England erkämpft Silber

England hat durch einen 3,5:0,5-Sieg über Schweden den zweiten Platz hinter Weltmeister Russland erkämpft. Nach einem miserablen Start setzte China zu einem Endspurt an erreichte nach einem 2,5:1,5 über Kasachstan noch den dritten Platz. Die besten Spieler nach Eloperformance waren Vladislav Artemiev, Ian Nepomniachtchi und der junge Iraner Alireza Firouzja. Bei den Damen sicherte sich Russland den zweiten Platz hinter China durch ein 2:2 gegen den Drittplatzierten Georgien. Überragende Spielerinnen waren Lei Tingije, Tan Zhongyi und Aleksandra Goryachkina. OffizielleSeite

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Keine Sternstunde menschlicher Rechenkünste

Die Runde 8 des Masters beim Prager Schachfestival war fünf 5 Remis ergebnismäßig keine spektakuläre, doch sie zeigte vor allem in der unglaublichen Partie zwischen Richard Rapport und Sam Shankland wie schwer es selbst für Weltklassespieler ist, in komplizierten Stellungen genau zu rechnen. Beide verrechneten sich mehrfach auf verblüffende Weise und am Ende gab es ein Remis, denn einen Sieger hatte die Partie nicht verdient. Richard Rapport übertrieb im frühen Mittelspiel seine unseriösen Angriffsbemühungen ohne dass er dafür bestraft wurde. Dann gab Shankland sehenden Auges und unnötig die Dame und wäre eigentlich verloren gewesen, aber dann spielte Rapport wieder hanebüchen schlecht und sah die sich bietenden Möglichkeiten nicht. Die schlechteste Großmeisterpartie seit Jahren! Vitiugov führt mit 5 Punkten aus 8 Runden und spielt in der Schlussrunde gegen Rappport. chess24

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Guijarro gewinnt Challengerturnier

Es war eine merkwürdige letzte Runde, die von verpassten Chancen oder Turniermüdigkeit geprägt war. Sieger wurde David Anton Guijarro, der den jungen Inder in der Eröffnung total überspielt hatte und auf Gewinn stand, aber er entließ seinen Kontrahenten ins Remis nach sehr ungenauem Spiel. Deutlich besser stand auch Jan Krejci, der es gegen Ju Wenjun ebenfalls nicht schaffte den ganzen Punkt einzuheimsen. Sehenswert ist auch die Remispartie zwischen Michalik und Shirov, in der der Lette eine Figur in der Eröffnung opferte. Den einzigen Sieg des Tages schaffte der Russe Paravyan im Duell der Tabellenletzten. Er schlug den völlig außer Form spielenden Mateusz Bartel. Guijarro gewann mit 6 Punkten vor Krejci mit 5,5 und Ju Wenjun mit 5 Punkten. OffizielleSeite

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Turniersieger Wang Hao / Jüngster GM der Welt mit 2700-Performance

Der bärenstarke Openspezialist GM Wang Hao aus China hat eine weitere Trophäe gewonnen. Er siegte beim 9.HD-Bank Chess Tournament in Vietnams Metropole Ho Chi Minh City (ehemals Saigon) mit 7,5 Punkten aus 9 Runden. Einen halben Zähler hinter ihm landeten GM Wen Yang (China) und GM Stanislav Bogdanovich aus der Ukraine auf den Plätzen zwei und drei. Rang 4 mit einer großartigen Eloperformance von 2700 schaffte der aktuell jüngste Großmeister der Welt (zweitjüngster Spieler der Schachgeschichte hinter Karjakin) Gukesh Dommaraju mit ebenfalls 7 Punkten. In den Runden 8 und 9 schlug er die beiden Großmeister Anton Demchenko und Susanto Megaranto. chess-results

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Vitiugov erkämpft Führung

Im Masters des Prager Schachfestivals hat der starke Großmeister Nikita Vitiugov den Tabellenführer Jan-Krszystof Duda gestürzt. In einem Sizilianer gewann der Russe überzeugend und übernimmt damit die Tabellenführung mit 4,5 Punkten aus 7 Runden. Duda ist Zweiter gemeinsamt mit Radoslaw Wojtaszek, beide mit je 4 Punkten. Endlich seinen ersten Partiegewinn in einer sehr aggressiv geführten Schottischen Partie konnte Tschechiens Nummer Eins David Navara feiern. Sein Opfer war der Tabellenletzte, sein Landsmann Viktor Laznicka. chess24

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Guijarro vor dem Turniersieg

Im Challengerturnier des Schachfestivals in Prag steht der Spanier David Anton Guijarro mit 5,5 Punkten nach 8 Runden vor dem Turniersieg. In Runde 8 bezwang er den außer Form befindlichen Russen David Paravyan, der sein Trompowsky-System nicht im Sinne des Erfinders behandelte. Eine sehr überzeugende Partie spielte Ju Wenjun gegen Jiri Stocek, dem sie in einem Lb5+-Sizilianer keine Chance ließ. Sehr unkostant spielt Praggnanandhaa, der heute nicht gut spielte und gegen Peter Michalik verlor. Jan Krejci ist der einzige Verfolger mit 5 Punkten. OffizielleSeite

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Russland und China (Damen) vorzeitig Mannschaftsweltmeister

Eine Runde vor Schluss hat das russische Team bereits den Titel des Mannschaftsweltmeisters sicher. Selbst gewann man mit 3,5:0,5 gegen Schweden und die Verfolger patzten. Indien kam gegen die USA nicht über ein 2:2 hinaus und England verlor gegen China mit 1:3. Als Schwachpunkt erwies sich erneut Michael Adams, der in diesem Turnier bisher nur 2,5 Punkte aus 8 Partien sammeln konnte. Er verlor allerdings gegen keinen Geringeren als Ding Liren, Nummer Drei der Schachwelt. Russland hat uneinholbar 3 Punkte Vorsprung. Überragender Akteur bei den Russen ist Vladislav Artemiev mit 6,5 aus 8. Auch bei den Damen gibt es vorzeitig einen Weltmeister und das obwohl man ohne die amtierende Weltmeisterin Ju Wenjun und die Nummer 1 der Schachwelt Hou Yifan angetreten war. Letztere tritt ohnehin nur bei Einladungsturnieren oder Open an. Trotzdem gab man dem favorisierten Ream aus Russland das Nachsehen. Überragend mit nunmehr 3 Punkten Vorsprung holte sich das Team in der Besetzung Tan Zhongyi, Shen Yang, Huang Qian, Lei Tingije und Ding Yixing den Titel. Heute gewannen die Damen gegen die USA mit 3:1. OffizielleSeite

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Schachfestival in Prag - Shirov wie in alten Tagen

Das Prager Schachfestival ist ein interessanter Event, der aus mehreren Turnieren besteht. Auch ein Open und mehrere Rating-Turniere finden statt. Während es im Masters heute nur Remis gab, wurden im Challenger Turnier alle Partien entschieden. Jeder kann jeden schlagen. Wie in alten Tagen zeigte sich Alexei Shirov, dem eine brillante Partie gegen die amtierende Weltmeisterin Ju Wenjun gelang. Tabellenführer sind nun der Spanier David Anton Guijarro und Jan Krejci mit je 4,5 Punkten. Guijarro schlug Nguyen in einem Nimzoinder und Krejci bezwang Praggnanandhaa nach beidseitig unorthodoxer Eröffnungsbehandlung. Weiter sehr stark spielt Jiri Stocek, der gegen Bartel siegte und nun Dritter mit 4 Punkten ist. Michalik verlor mit Weiß gegen den Russen Paravyan. OffizielleSeite

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Russland bleibt vorne - China bei den Damen

Das favorisierte Team bleibt bei der WM in Astana weiter vorne. Heute in Runde 7 schlug man die USA mit 2,5:1,5 wobei Vladislav Artemiev der Matchwinner in seiner Partie gegen Zvad Izoria war. England bleibt weiter einen Zähler dahinter nach einem 2,5:1,5 gegen Ägypten. Indien büßte einen Punkt ein nach dem 2:2 gegen Aserbaidschan. Bei den Damen hat China sogar seinen Vorsprung auf 3 Punkte ausbauen können. Selbst gewann man 4:0 gegen Ägypten und gleichzeitig profitierte man vom 2:2 der Verfolger Ukraine und Russland untereinander. OffizielleSeite

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Knabe schlägt Legende

Der 13-jährige Praggnanandhaa Rameshbabu kommt langsam in Fahrt beim Prag Chess Classic und feierte seinen zweiten Partiegewinn in Folge. Heute bezwang er keinen Geringeren als Alexei Shirov in einem Italiener. Shirov versuchte bereits in der Eröffnung maximale Schärfe in die Partie zu bringen, aber der junge Inder erwies sich als Gummiwand, an dem alles abprallte. Der Inder gewann einen Bauern und rechnete offensichtlich sehr kühl und korrekt. Seelenruhig gelang es ihm seinen Vorteil nach dem Damentausch seinen noch zu vergrößern. Nach 60 Zügen gab Shirov auf. Es sollte der einzige Sieg des Tages in der Challengergruppe bleiben. Praggnanandhaa ist nun in der Spitzengruppe, die 3,5 Punkte aufweist. Die Mastersgruppe hatte heute Ruhetag. OffizielleSeite

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Chinas Damen dominieren

Nach dem vielleicht schon vorentscheidenden 2,5:1,5 Sieg in Runde 5 über Russland dominieren Chinas Damen (12 Punkte) weiterhin die Team-WM. Heute bezwang man Indien mit dem gleichen Ergebnis. Zweiter mit zwei Zählern Rückstand ist Russland. Die Ukraine ist Dritter mit 9 Punkten. chess-results

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Zweite Niederlage in Folge für Karjakin

Sergey Karjakin ist Brett-1-Spieler beim Tabellenführer der Mannschafts-WM, aber bei ihm will es nicht laufen. Heute kassierte er seine zweite Niederlage im Turnier und zwar gegen das Kalashnikov-System von Arkadij Naiditsch, der sein Team Aserbaidschan zu einem 2:2 gegen den Topfavoriten führte. Nepomniachtchi bezwang Mamedov und sorgte für den Ausgleich. Chinas Team-Motor stottert weiterhin. Gegen Ägypten kam man nicht über ein 2:2 hinaus. England und Indien sind nach Siegen bis auf einen Punkt an Russland herangerückt. England bezwang den Iran mit 3:1 und Indien schlug Kasachstan noch deutlicher mit 3,5:0,5. Die USA sind Vierter nach dem 3,5:0,5 gegen Schweden. OffizielleSeite

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Pijpers gewinnt Batavia Turnier

Der Niederländer IM Arthur Pijpers hat das hart umkämpfte 11. dmP Batavia Turnier in Amsterdam mit 5,5 Punkten für sich entschieden. Platz zwei ging an GM David Arutinian (Georgien) vor IM Max Wamerdam (Niederlande) mit je 5 Punkten. Der deutsche FM Felix Meissner holte 4,5 Punkte aus den neun Runden und Rang 8. OffizielleSeite

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Erfahrung am Tabellenende - Xiong triumphiert

Das Spring Classic in Saint Louis ist heute zu Ende gegangen und es war nun wirklich nicht das Turnier der erfahrensten zwei Großmeister. Tabellenletzter wurde Vassily Ivanchuk (Ukraine) mit nur 3 Punkten aus 9 Runden. Vorletzter trotz eines Sclussrundensieges über Tari wurde Rustam Kasimzhanov (Usbekistan) mit 3,5 Punkten. Triumphator des Turniers war letztlich der 18-Jährige Jeffery Xiong (USA), der als Einziger 6 Punkte erreichte. Zweiter wurde der Ukrainer Ilya Nyzhnyk mit 5,5 Punkten vor Le Quang Liem aus Vietnam mit 5. Das B-Turnier konnte der chinesische Großmeister Bai Jinshi für sich entscheiden. OffizielleSeite

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Navara verpasst Sieg

Tschechiens Nummer Eins scheint daheim in Prag etwas gehemmt zu agieren und besonders unter Druck zu stehen. Der sensible Großmeister verpasste heute einen klaren Gewinn gegen Radoslaw Wojtaszek. Alle anderen Partien verliefen sehr ausgeglichen und endeten ebenfalls mit Remis. In der Challengergruppe gab es pures Kampfschach und vier der fünf Partien wurden entschieden. Seinen ersten Sieg schaffte Wunderknabe Praggnanandhaa und ausgerechnet die Tabellenführerin Ju Wenjun war die Leidtragende. Im innertschechischen Duell bezwang Jan Krejci seinen Konkurrenten Thai Dai Van Nguyen, nachdem dieser sich verrechnet hatte. Weit weg von seiner besten Form ist der Pole Mateusz Bartel, der heute gegen den Spanier Guijarro verlor. Alexei Shirov schaffte seinen zweiten Sieg im Turnier gegen den indisponierten Russen David Paravyan. Es führen Ju, Krejci, Michalik und Guijarro mit je 3 Punkten. OffizielleSeite

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Hockenheim und Viernheim siegen

Die beiden vorgezogenen Duelle der dreizehnten Runde fanden heute in Viernheim statt. Es konnten sich jeweils die favorisierten Teams durchsetzen. Hochkenheim schlug Dresden trotz einer Niederlage von Ex-Weltmeister Anatoly Karpov am Spitzenbrett gegen Zoltan Almasi mit 5:3. Die Schachfreunde Berlin, die gerne ein Pünktchen mitgenommen hätten um sich noch weiter von den Abstiegsrängen zu entfernen, verloren gegen Gastgeber Viernheim. Viernheim konnte sich knapp mit 4,5:3,5 durchsetzen. Erfolgsgarant ist der lettische Großmeister Igor Kovalenko, der bisher brillante 9 Punkte aus 10 Partien geholt hat. chess24

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Bundesliga in Viernheim

Viernheim ist Gastgeber der vorgezogenen 12. und 13. Runde an diesem Wochenende. Die Vereine durften aufgrund der Überschneidung des angesetzten Termins mit der Einzel-Europameisterschaft in Skopje entscheiden ob sie verlegen wollen oder nicht. Leider brach die Online-Übertragung der Partien ab, so dass man zum Verlauf der Duelle nicht viel schreiben kann. Hockenheim ließ jedenfalls nichts anbrennen und siegte mit einem überdeutlichen 7:1 gegen die Schachfreunde Berlin. Dresden und Viernheim trennten sich mit 4.4. Hockenheim hat nun vorübergehend die Tabellenführung übernommen. OffizielleSeite

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Russland vergrößert Vorsprung

Das favorisierte Team aus Russland hat seinen Vorsprung bei der Weltmeisterschaft in Astana vergrößert. Gestern gab es ein 2:2 gegen England, heute ein 3:1 gegen Kasachstan wobei Sergey Karjakin an Brett 1 gegen Jumabayev verlor. Am zweiten Platz zwei Punkte hinter Russland ist Indien nach zwei Remis gegen China und England. Letztgenanntes Team von der Insel liegt punktgleich dahinter auf Rang drei. Einen beachtlichen 3:1-Erfolg gegen Aserbaidschan feierte gestern Schweden. OffizielleSeite

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Ju Wenjun Tabellenführerin

Die amtierende Weltmeisterin Ju Wenjun aus China ist Tabellenführerin im männlichen Haifischbecken des Challenger Turniers in Prag. Gestern schlug sie nach einem erstaunlichen Partieverlauf den Russen Paravyan. Alexei Shirov kommt nicht so recht in Tritt. Er verlor gegen den zähen und sehr solide agierenden Jiri Stocek. Gestern war ein hervorragender Tag für die Tschechen, denn auch Peter Michalik gewann gegen Anton Guijarro und Jan Krejci gegen Mateusz Bartel. Am heutigen Tag konnte sich kein Spieler durchsetzen und alle Partien endeten mit Remis. Ju führt mit 3 Punkten vor Michalik und Nguyen mit je 2,5. chess24

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Erstellt: Samstag, 09. März 2019