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Senioren-WM: Favorit und Außenseiter führen

In Runde 6 der Senioren-WM in Bukarest gab es gestern zwei entschiedene Partien an den beiden Spitzenbrettern. Im Duell zweier rumänischer Großmeister konnte sich GM Vladislav Nevednichy gegen Mihail Marin durchsetzen und an Brett zwei gab es eine Überraschung. Der philippinische IM Angelo Young (Elo 2288) bezwang GM Zurab Sturua aus Georgien mit den schwarzen Steinen. Beide führen nun mit 5,5 Punkten. In der Ü-65 führt ebenfalls ein Duo, nämlich der italienische GM Carlos Garcia Palermo und der spanische GM Jose Luis  Fernandez Garcia mit ebenfalls je 5,5 Punkten. Bei den Damen Ü-50 kommt Zoya Schleining nicht so in Fahrt wie ihr Setzlistenplatz vermuten ließ. Sie liegt mit 3,5 Punkten nur auf Rang 10. Es führt ein Quartett mit 4,5 Punkten, angeführt von WGM Galina Strutinskaia aus Russland. Erfreulich die Entwicklung in der Ü-65 aus deutscher Sicht. Hier liegt WIM Brigitte Burchardt auf dem zweiten Platz mit 4,5 Punkten hinter GM Nona Gaprindashvili mit 5 Punkten. OffizielleSeite

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Grischuk verdienter Grand Prix Sieger in Hamburg

Alexander Grischuk hat hochverdient nach einem sehr hartem Kampf das Fide Grand Prix Turnier in Hamburg für sich entschieden. Der reifere Spieler, das merkte man in den entscheidenden Partien deutlich, hat sich am Ende souverän durchgesetzt. In vielen Partien stand er besser und seine Eröffnungsvorbereitung war besser als die des jungen Polen, dem zweifellos die Zukunft gehört. Am Ende wurde es ein 3,5:2,5, aber in der Schlusspartie akzeptierte Grischuk ein Remisangebot in klarer Gewinnstellung. 24 000 Euro und wertvolle Punkte für die Grand Prix Wertung gehen auf das Konto des Russen, der nun die Grand Prix Tabelle anführt, jedoch beim letzten Grand Prix Turnier in Jerusalem pausieren muss. Er hat nach diesem großen Erfolg beste Chancen einer der zwei WM-Kandidaten zu werden, die sich für das Kandidatenfinale qualifizieren. OffizielleSeite

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Großer Konflikt zwischen DSB und Schachjugend

Es gibt einen großen Ärger zwischen dem Deutschen Schachbund und der Deutschen Schachjugend. Thema ist die noch nebulöse Freistellung des Geschäftsführers Jörg Schulz, der sich 30 Jahre lang für die Schachjugend engagiert hat und das Vertrauen einer großen Zahl von Ehrenamtlichen hat, die lange Jahre mit ihm zu tun hatten. Es wurde sogar eine Petition ins Leben gerufen um gegen die Freistellung von Jörg Schulz zu kämpfen. Nach (nicht bestätigten) Aussagen des Präsidenten des Deutschen Schachbundes Ullrich Krause soll es keinen konkreten Vorfall oder triftige Gründe für die Entlassung geben. Bisher schweigt der Deutsche Schachbund über diesen Vorfall und man kann nur hoffen, dass der Nebel sich bald lichtet durch Erklärungen von oberster Stelle. Gens una Sumus, der Leitspruch schlechthin für unseren Sport, sollte allen Schachfreunden und Funktionären ein Begriff sein. chess-international

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European Club Cup: Nona siegt bei den Damen

Nachreichen möchten wir noch das Endklassement der Damen beim European Club Cup. Hier war das Turnier wesentlich umkämpfter und knapper als bei den Männern. Es siegte das Team Nona aus Georgien, was eine kleine Überraschung darstellt, denn dieses Team war nur Nummer Drei der Setzliste und hatte keine Gastspielerin aus einem anderen Land in seinen Reihen. Das Team siegte ungeschlagen mit 11 Punkten. Platz Zwei errang das Team Kiev Chess Federation mit den Starspielerinnen Mariya und Anna Muzychuk und Zhansaya Abdumalik. Punktgleich dahinter das favorisierte Team aus Monaco mit Humpy Koneru am Spitzenbrett. chess-results

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European Club Cup: Überragender Sieg von Padua

Der Tabellenführer aus Padua hatte es heute in der letzten Runde des European Club Cups mit dem Turnierfavoriten Alkaloid zu tun und behielt überraschenderweise die Oberhand mit 3,5:2,5 und konnte einen überragenden Turniersieg mit makelloser Bilanz feiern. Matchwinner war Daniele Vocaturo, der erstaunlich einfach nach nur 27 Zügen mit Schwarz in einer wohlbekannten Variante des Franzosen gegen Vladislav Kovalev gewinnen konnte. Den alleinigen zweiten Platz belegte Novy Bor aus Tschechien vor Mednyi Vsadnik. Die Schachfreunde Berlin bezogen eine 1,5:4,5-Niederlage gegen Koge und landeten auf dem guten 21. Platz im Endklassement. Auch Viernheim kassierte eine 2,5:3,5-Niederlage in der Schlussrunde und kam auf den 30. Platz. OffizielleSeite

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Hamburg: Tolle Remispartie

Die Finalisten Alexander Grischuk und Jan-Krzysztof Duda schenkten sich auch in der zweiten Partie nichts und lieferten sich einen aufregenden Schlagabtausch. Duda spielte im Abgelehnten Damengambit mit Lf4 den von den Engines gerügten Zug 9.cd5:, aber mit 11.Le5 hätte er das Gleichgewicht halten können. Nach 11.a3 Ld7 war es eine Gratwanderung für den jungen Polen. Es wurde sehr taktisch und man muss wohl Super-GM sein um die ganzen taktischen Schläge durchrechnen zu können. Nach dem der Rauch verflogen war, stand ein gleiches Turmendspiel am Brett. Eine tolle Remispartie! Beim Stand von 1:1 geht es morgen weiter. OffizielleSeite

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35.European Club Cup: Padua führt

Das italienische Team Obiettivo Risarcimento Padova führt nach einem beeindruckenden 4:2 über Mednyi Vsadnik die Tabelle mit perfekter Punkteausbeute an. Peter Leko spielte eine überragende Partie mit Schwarz gegen den Shootingstar Kirill Alekseenko. Den zweiten Sieg für das italienische Team steuerte Gawain Jones bei, der Maxim Rodshtein aus einer Verluststellung heraus ebenfalls mit Schwarz bezwang. Padova ist aber noch nicht durch obwohl es zwei Punkte Vorsprung hat. Ausgerechnet in der Schlussrunde wartet die Nummer Eins der Setzliste Alkaloid, das brutal mit 5:1 gegen SK Joly Lysa nad Labem gewann. Ein Sieg in der Schlussrunde würde Alkaloid zum Turniersieg reichen. Die Schachfreunde Berlin schlagen sich wacker (Platz 16) und haben nun 4 Siege bei 2 Niederlagen auf dem Konto. Heute gewann man klar mit 5:1 gegen Gent. In der Schlussrunde wartet das norwegische Team Koge, gegen das man Außenseiter ist. Viernheim liegt auf Rang 26 und liegt derzeit auf seinem Setzlistenplatz. OffizielleSeite

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Hamburg: Spannende erste Finalpartie

Jan-Krzysztof Duda spielt derzeit erstaunliches Schach und das tat er auch in der ersten Finalpartie gegen Alexander Grischuk mit den schwarzen Steinen. In einer Damenindischen Verteidigung wählte er den nicht ganz so oft gespielten Zug 7...d5 und Grischuk erreichte eine positionell sehr angenehme Stellung. Duda hatte einige Bauernschwächen in seinem Lager, schaffte es aber durch sehr findige und zähe Verteidigung immer irgendwelche Kompensation dafür zu haben, vor allem aktive Figuren. Es scheint, dass dem jungen Polen kaum etwas anhaben kann. Morgen führt er die weißen Steine. OffizielleSeite

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Carlsen verlässt Norwegischen Schachverband

Es gibt interessant Neuigkeiten zu Weltmeister Carlsen. Es gab einen Machtkampf zwischen ihm und dem Norwegischen Schachverband. Streitpunkt war ein millionenschwerer Sponsorenvertrag eines umstrittenen Sponsoren und die Austragung der Schachweltmeisterschaft. Carlsen verließ nun aus Zorn den norwegischen Schachverband, verkündete aber noch für Norwegen spielen zu wollen. Er bekam auch die Sondergenehmigung dafür vom verfeindeten Schachverband. Interessante Details fasst ein Artikel im Spiegel zusammen. spiegel

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Senioren-WM in Bukarest

Die Senioren-Weltmeisterschaft ist in diesem Jahr hervorragend besetzt, was auch an den niedrigeren Hotelpreisen liegt als in den vergangenen Jahren. Rumänien ist diesbezüglich ein sehr gutes Pflaster und lockte enorm viele Großmeister an. Der einstige Weltklasse-GM Kiril Georgiev aus Makedonien führt die Setzliste der Ü-50-Gruppe an in einem 138-Teilnehmer-Feld. Auch Großmeister aus Chile, Brasilien, USA und den Philippinen sind angereist. In der Ü-65-Gruppe ist Raphael Waganian, ebenfalls frühere Weltklasse, aus Armenien der Turnierfavorit. Bei den Damen Ü50 hat Zoya Schleining als Nummer Zwei der Setzliste gute Chancen auf den Titel. In der Ü65 der Damen ist Nona Gaprindashvili, die frühere Weltmeisterin, einmal mehr klare Favoritin. OffizielleSeite

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Hamburg: Duda verhindert russisches Finale

Der erst 21-jährige Pole Jan-Krzysztof Duda stürmt ins Finale des Fide Grand Prix in Hamburg. Er bezwang den Russen Daniil Dubov mit 3,5:2,5. Duda gewann die sechste Partie nach einem harten Kampf. Dubov hatte es versäumt seine gute Stellung in Partie 5 mit Weiß in einem Slawen weiterzuspielen. Unverständlich, denn nur er hatte nach 15 Zügen Aussichten auf Gewinn. Duda feiert damit seinen größten Erfolg mit dem Einzug ins Finale. OffizielleSeite

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European Club Cup: Heimann schlägt Ponomariov

Ein schöner individueller Erfolg eines deutschen Großmeisters sprang heute ins Auge bei den Partien des European Club Cups. Andreas Heimann ist zwar in Montenegro nicht für einen deutschen Verein aktiv, sondern für die Schachgesellschaft Riehen aus der Schweiz, die dann doch gegen SK Joly Lysa nad Labem aus Tschechien mit 2:4 unterlag, aber seine Partie war eines der Highlights aus deutscher Sicht. Die deutschen Teams erzielten auch Erfolge, allen voran die Schachfreunde Berlin, die gegen das schwedische Team Wasa SK mit 4,5:1,5 schlugen. Viernheim hielt sich schadlos mit einem 6:0 gegen das nicht stark besetzte Team St. Benildus aus Irland. Im absoluten Spitzenspiel des Tages konnte sich die Nummer Zwei der Setzliste Medny Vsadnik aus Russland gegen den Turnierfavoriten Alkaloid aus Mazedonien mit 3,5:2,5 bezwingen. Matchwinner war GM Ponkratov durch seinen Sieg gegen GM Kryvoruchko. OffizielleSeite

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Hamburg: Grischuk erster Finalist

Alexander Grischuk hat nach einer hervorragenden strategischen Leistung in seiner Weißpartie gegen Maxime Vachier-Lagrave bezwungen. Nach einer etwas ungewöhnlichen englischen Eröffnung, die die ausgetretenen Theoriepfade vermied, konnte Grischuk immer etwas Druck und Vorteil reklamieren. Das Endspiel behandelte er sehenswert und souverän und zog verdient ins Finale des Hamburger Fide Grand Prix ein. Eine ausgeglichene Partie mit dem logischen Ergebnis Remis lieferten sich Daniil Dubov und Jan-Krzysztof Duda.  OffizielleSeite

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Winter Chess Classic

Saint Louis ist wieder einmal Austragungsort zweier stark besetzter Einladungsturniere. Elofavorit ist der junge US-Amerikaner Jeffery Xiong, der zuletzt beim Weltcup sehr weit gekommen war. Er ist auch einer der Führenden nach zwei Runden mit 1,5 Punkten. Mit ihm gemeinsam liegen sein Landsmann David Naroditsky, der Russe Grigoriy Oparin und der Kasache Rinat Jumabayev in Front. Im B-Turnier ist Sergei Azarov aus Weißrussland der Elofavorit. OffizielleSeite

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Grand Prix Hamburg - zwei Remis

Die ersten Partien der beiden Halbfinals zwischen Vachier-Lagrave und Grischuk sowie Dubov und Duda verliefen sehr ausgeglichen und waren von wenig Risikobereitschaft geprägt. Beide Partien endeten vor dem 30. Zug mit Remis. OffizielleSeite

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European Club Cup in Montenegro

Der 35. European Club Cup wird in diesem Jahr in Ulcinj statt, dem südlichsten Städtchen Montenegros. Die üblichen Siegesaspiranten sind auch diesmal in der Setzliste ganz vorne anzutreffen wie Alkaloid aus Montenegro mit seiner Legionärstruppe, Mednyi Vsadnik aus Russland oder Novy Bor aus Tschechien. Mit Viernheim und den Schachfreunden Berlin sind auch zwei deutsche Teams vertreten. In Runde 1 gab es für die favorisierten Teams wie auch für die deutschen Mannschaften klare Kantersiege. Ganze 66 Teams sind am Start, bei den Damen nur 14 ohne deutsche Beteiligung. OffizielleSeite

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Hamburg: Dubov bezwingt Svidler

Daniil Dubov hat heute den harten erfahrenen Zweikämpfer Peter Svidler im Viertelfinale des Grand Prix in Hamburg mit 3,5:2,5 ausgeschaltet. Svidlers Eröffnung in der entscheidenden fünften Partie des Duells ging gehörig schief und Dubov nutzte seine Chance um klaren Vorteil im Mittelspiel zu erringen und dann in ein gewonnenes Turmendspiel abzuwickeln. Die Halbfinalpaarungen lauten: Maxime Vachier-Lagrave - Alexander Grischuk und Jan-Krzysztof Duda - Daniil Dubov. OffizielleSeite

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Aronian gewinnt Superbet Rapid&Blitz

Es war ein in der Tat sehr abwechslungsreiches Turnier, vor allem was die Führungposition anbelangt. Am Ende gab es mit Levon Aronian und Sergey Karjakin zwei Punktgleiche mit je 20 Punkten. Aronian gewann den Tiebreak dann mit 1,5:0,5. Der vorher führende Spieler Anton Korobov erwischte einen miserablen letzten Tag mit sage und schreibe 6 Niederlagen, landete aber trotzdem noch auf einem guten 5. Platz in diesem Klassefeld. Den dritten Platz eroberte Viswanathan Anand, der nur einen halben Zähler hinter Aronian und Karjakin gelandet war. Ein ungewohntes Bild sah man am Tabellenende. Vorletzter Wesley So mit 16,5 und Fabiano Caruana als abgeschlagener Tabellenletzter mit nur14 Punkten. OffizielleSeite

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Bukarest: Quang Liem Le mit überragendem Blitztag

Der in Vietnam geborene und für die USA spielende und lebende Quang Liem Le erwies sich heute als überragender Blitzer, was ihn auf Platz 3 der Gesamtwertung des Superbet Rapid&Blitz mit 15 Punkten katapultiert. 7 Punkte aus 9 Partien sprechen eine deutliche Sprache in diesem Feld. Anton Korobov bleibt nach einer ausgeglichenen Blitzbilanz am heutigen Tag insgesamt mit 16,5 Punkten vorne. Den zweiten Platz hat Levon Aronian mit 15,5 Punkten inne. OffizielleSeite

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Viertelfinale in Hamburg: Drei Entscheidungen

Bereits nach zwei Partien gab es in drei Viertelfinalduellen eine Entscheidung am heutigen Tag in Hamburg beim Fide-Grand Prix. Bereits gestern hatte sich nach der Weißpleite von Veselin Topalov angekündigt was Maxime Vachier-Lagrave heute in trockende Tücher gebracht hat. Am Ende stand der Franzose auch in seiner Weißpartie auf Gewinn, akzeptierte aber das Remis, das ihm Topalov anbot. Alexander Grischuk zeigte wie stark das Ragozin-System ist in seiner heutigen Schwarzpartie gegen David Navara, dem er keine Chance gab und ebenfalls mit 1,5:0,5 ins Halbfinale einzog. In Svidler-Dubov gab es bereits ein Remis nach 21 Zügen. Ein grober Fehler des Chinesen Yangyi Yu entschied den Tag für den jungen starken Polen Jan-Krzysztof Duda, der sich die taktische Chance nicht entgehen ließ. Nichtsdestotrotz war sein 33.Lg4:+ sehr sehenswert. Mit Vachier-Lagrave gegen Grischuk steht das erste Halbfinale fest.OffizielleSeite

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Teheran: Ghaem Maghami knapp vor Maghsoodloo

Beim 4. Paytakht-Cup in der iranischen Hauptstadt Teheran gab es eine kleine Überraschung. Die frühere langjährige Nummer Eins GM Ehsan Ghaem Maghami gewann knapp mit 7 Punkten vor dem klaren Elofavoriten GM Parham Maghsoodloo. Den dritten Platz belegte deren Landsmann GM Masoud Mosadeghpour mit 6,5 Punkten. chess-results

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Hamburg: Vachier-Lagrave legt im Viertelfinale vor

Am gestrigen Tag wurden die Erstrundenduelle abgeschlossen und zu den schon am Vortrag Qualifizierten gesellten sich David Navara, der Nikita Vitiugov mit 3:1 bezwang, was eine Überraschung darstellt, weil Vitiugov zuletzt sehr gute Form gezeigt hatte. Alexander Grischuk schaltete Radoslaw Wojtaszek mit 2,5:1,5 aus. Das spannendste Duell war das zwischen dem Weltcup-Sieger 2019 Teimour Radjabov und dem zu allem fähigen Daniil Dubov. Letzerer gewann mit 4,5:3,5. Schließlich setzte sich der Chinese Yangyi Yu noch gegen Dmitry Jakovenko mit 2,5:1,5 durch. Im Viertelfinale konnte Maxime Vachier-Lagrave durch einen Schwarzsieg über Veselin Topalov als einziger vorlegen. Es war eine völlig unnötige Niederlage des Bulgaren, denn nach 26. Zügen hatte er noch eine vielversprechende Stellung. Die übrigen Paarungen endeten mit Remis. OffizielleSeite

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Bukarest: Korobov - der Karpfen im Hechtteich zeigt es allen

Der 34-jährige Ukrainer Anton Korobov hat als klarer Außenseiter und Underdog inmitten der Weltklassespieler das Schnellschachturnier für sich entschieden und mit 12 Punkten und 2 ganzen Zählern Vorsprung abgeschlossen. Dass der Großmeister das Potential dazu mitbringt, hat er vielfach bewiesen, auch durch die bisher höchste von ihm erreichte Elozahl von 2723 im Januar 2014. Hinter ihm platzierten sich gleich drei Größen mit je 10 Punkten, nämlich Anish Giri, Levon Aronian und Shakhriyar Mamedyarov. Wesley So musste mit 6 Punkten die rote Laterne tragen. Morgen startet das Blitzturnier. OffizielleSeite

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Superbet Rapid und Blitz in Bukarest

Auch in Bukarest hat sich ein Teil der Weltklassespieler versammelt um ihre Kräfte am Brett zu messen. Das Superbet Rapid- & Blitzturnier ist die sechste Etappe der Grand Chess Tour 2019 und besteht aus einem 9-rundigen Schnell- und 18-rundigem Blitzturnier. Nach drei Runden hat sich Anish Giri mit 5 Punkten an die Spitze gespielt. Dahinter lauern Levon Aronian, Anand Viswanathan und Anton Korobov mit 4 Punkten. Am Tabellenende mit nur einem Punkte liegen der frisch gebackene Fischer-Random-Weltmeister Wesley So und Vladislav Artemiev. OffizielleSeite

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Hamburg: Kurze Gastspiele von vier Spielern

Vier Spieler haben nur ein kurzes Gastspiel in Hamburg gegeben und wieder die Heimreise nach Niederlagen antreten müssen. Ein klares Aus gab es für Hikaru Nakamura gegen Veselin Topalov. Auch in der zweiten Partie stand Nakamura nur mit dem Rücken zur Wand, so dass er sich ins Remis fügte und die Niederlage akzeptierte. Ähnlich war es bei Yi Wei gegen Vachier-Lagrave. Es war der Chinese selbst, der eine Zugwiederholung anstrebte, weil er mit Weiß schelchter stand. Ganz anders verlief Nepomniachtchi-Duda. Es sah sehr gut aus für den Russen der schönen Stellungsvorteil hatte, doch Duda spielte zäh und schaffte dann nach langen 132 Zügen das nötige Remis zum Weiterkommen. In die nächste Runde eingezogen ist auch Peter Svidler, der keinerlei Probleme hatte seine Partie gegen Harikrishna ausgeglichen zu gestalten. Alle übrigen Akteure müssen in den Tiebreak. OffizielleSeite

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Erstellt: Donnerstag, 07. November 2019