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Chatalbashev siegt auf Malta

Der bulgarische Großmeister Boris Chatalbashev hat das 9. Malta-Open souverän mit 8 Punkten gewonnen. Nur der russische Großmeister Igor Naumkin konnte einigermaßen Schritt halten und erreichte den zweiten Platz mit 7,5 Punkten. IM Craig Hanley war der wertungsbeste Spieler unter den Vielen, die 7 Punkte erreichten. FM Reinhold Müller vom SC Caissa Schwarzenbach belegte als bester Deutscher den 11. Platz mit 6,5 Punkten. Offizielle Seite

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Carlsen auch im Blitz eine Klasse für sich

Magnus Carlsen ist in Kalkutta auch im Blitzschach eine Klasse für sich, obwohl er heute mal gegen Liren Ding eine Partie verloren hat. Mit 6,5 Punkten aus 9 Runden hat er seinen Vorsprung in der Gesamtwertung ausgebaut und liegt nun bei überragenden 21,5 Punkten. Ganze 5 Punkte dahinter liegt der ebenfalls sehr solide und stark spielende Hikaru Nakamura. Weitere 3 Punkte dahinter mit 13,5 und das sind nur 50% der Punkte, liegt Wesley So auf dem dritten Platz. Santosh Gujrathi Vidit liegt auf dem letzten Platz mit 10 Punkten. Offizielle Seite

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Heusenstamm: Kuzubov feiert Favoritensieg

Der klare Favorit des Turniers GM Yuriy Kuzubov konnte das Sparkassen-Open durch einen Schlussrundensieg über GM Vitaly Kunin mit 6,5 Punkten für sich entscheiden. Den zweiten Platz belegte der Pole GM Grzegorz Nasuta mit 6 Punten vor dem punktgleichen besten Deutschen FM Vincent Spitzl vom SV Griesheim. Das stark besetzte Open hatte 249 Teilnehmer. Offizielle Seite

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Senioren-WM: Shiskin, Waganian, Berend und Gaprindashvili

Es waren lange 11 Runden die die Akteure in der rumänischen Hauptstadt Bukarest absolvierten bei den Senioren-Einzel-Weltmeisterschaften. In der Ü 50 siegte überraschend souverän die Nummer 17 der Setzliste GM Vadim Shishkin aus der Ukraine ungeschlagen mit 9 Punkten. Den zweiten Platz belegte GM Vladislav Nedvednichy mit 8,5 Punkten vor dem punktgleichen GM Ivan Morovic Fernandez aus Chile. Bester Deutscher wurde Dr. Gerhard Köhler mit 6,5 Punkten auf Platz 32. Die Klasse Ü 65 gewann der einstige Weltklassemann und Elofavorit GM Rafael Vaganian (Armenien) mit 8,5 Punkten vor den punktgleichen Großmeistern Anatoli Vaisser (Frankreich) und Yuri Balashov aus Russland. Bester Deutscher wurde IM Dr. Evgueni Chevelevitch. Einen Favoritinnensieg schaffte auch WGM Elvira Berend (8,5 Punkte, Luxemburg) in der Ü 50 der Damen. Den zweiten Platz holte WGM Tatiana Bogumil mit 7,5 Punkten vor WGM Galina Strutinskaia, beide aus Russland. IM Zoya Schleining belegte den 6. Rang. Weltmeisterin in der Ü 65 wurde die nimmermüde und stark spielende 78-jährige GM Nona Gaprindashvili aus Georgien mit 8,5 Punkten. Den zweiten Platz mit 8 Punkten belegte WGM Elena Fatalibekova vor der punktgleichen WGM Valentina Kozlovskaya, beide aus Russland. WIM Brigitte Burchardt belegte einen guten 5. Platz mit 7 Punkten. Offizielle Seite

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Bundesliga: Solingen weiter punktlos

Für den deutschen Mannschaftsmeister von 2016 SG Solingen beginnt die neue Saison denkbar ungünstig. Heute kassierten die Klingenstadter die zweite schmerzliche und knappe 3,5:4,5 Niederlage gegen den starken Aufsteiger SV Lingen. Matchwinner am Ende war Openspezialist Vladimir Epishin, der Jan Smeets mit den schwarzen Steinen bezwingen konnte. Bremen konnte nach dem gestrigen Sieg einen weiteren feiern beim 5:3 gegen Mülheim Nord. Einmal mehr nichts anbrennen ließ der amtierende Meister Baden-Baden, der den Dresdenern keine Chance ließ beim 6:2. Gerade noch gut ging das Duell Viernheim-Hockenheim für die Rennstädter aus. In der letzten enscheidenden Partie verdarb IM Max Meinhardt eine vielversprechende Stellung gegen GM David Baramidze zum Verlust - 3,5:4,5. Ein überraschend klares 6:2 gelang der SG Speyer-Schwegenheim gegen den Aachener SV. Einen klaren 5,5:2,5-Sieg gab es für den Hamburger SK gegen Bayern München. Huschenbeth kassierte seine zweite Niederlage und zwar gegen Nils Grandelius. Sehr knapp vor dem Sieg stand Turm Kiel gegen BCA Augsburg. Der junge Däne GM Bjerre konnte seine Gewinnstellung gegen GM Rozentalis nicht in einen vollen Punkt ummünzen. Schließlich bezwang Deizisau die Schachfreunde Berlin mit 5,5:2,5. Offizielle Seite

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Kalkutta: Carlsen gewinnt Rapidturnier deutlich

Nach einer sehr beeindruckenden und souveränen Vorstellung hat Magnus Carlsen das Rapidturnier in Kalkutta für sich entschieden. In den 9 Runden ließ er nur drei Remis zu und gewann sage und schreibe 6 Partien. Dadurch sammelte er 15 Punkte und verwies Hikaru Nakamura auf den zweiten Platz mit 11 Punkten. Den dritten bis fünften Platz mit je 9 Punkten erreichen Anish Giri, Levon Aronian und Wesley So. Das Ergebnis fließt natürlich auch in das Gesamtergebnis ein. Morgen startet das 18-rundige Blitzturnier. Offizielle Seite

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Schachbundesliga Runde 1

Die Schachbundesliga Saison 2019/20 wurde heute mit Runde 1 eröffnet. Viele interessante Spieler sind neu in den Teams und haben die Stärke der Liga gleich zu spüren bekommen wie zum Beispiel der russische Star Nikita Vitiugov, der an Brett 1 bei Hockenheim spielte und nicht über ein Remis hinauskam gegen IM Christian Seel, was die Rennstädter aber nicht davon abhielt klar mit 6:2 gegen den Aachener SV zu gewinnen. Ein überraschend knappes 4,5:3,5 gab es für Viernheim als klarer Favorit gegen die SG Speyer-Schwegenheim. Im Spitzenspiel des Tages zwischen Werder Bremen und der SG Solingen konnten sich die Nordlichter knapp mit 4,5:3,5 durchsetzen. Es gab nur den einen Sieg von Efimenko gegen Van Wely. Der Neuling SV Lingen erreichte ein leistungsgerechtes 4:4 gegen SV Mülheim Nord, das in etwa den gleichen Eloschnitt aufzuweisen hatte. Eine Traummannschaft bot einmal mehr Meister Baden-Baden auf mit Vachier-Lagrave und Richard Rapport an den Spitzenbrettern, die gleich zulangten. Hou Yifan und Rustam Kasimzhanov steuerten die anderen vollen Punkte bei, während Arkadij Naiditsch seine Negativserie dieses Jahres fortsetzt mit einer Niederlage gegen Marco Baldauf. Deizisau hat die meisten deutschen Großmeister in seinen Reihen und konnte sich mit 5,5:2,5 gegen Dresden durchsetzen. Vincent Keymer spielte hier Remis gegen FM Hans Möhn. Im Duell der erklärten Abstiegskandidaten gewann Turm Kiel gegen Bayern München mit 5:3. Es war ein erbitterter Kampf mit sechs entschiedenen Partien. Neu-Bayer Niklas Huschenbeth verlor an Brett 1 gegen Anton Demchenko. Der HSK triumphierte zum Auftakt mit 5:3 gegen BCA Augsburg. schachbund

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Heusenstamm Open: GM Nasuta führt makellos

Der polnische Großmeister Grzegorz Nasuta aus Polen liegt beim diesjährigen stark besetzten Heusenstamm Sparkassen Open mit 5 aufeinander folgenden Siegen alleine in Führung. Hinter ihm liegen sechs Spieler mit je 4,5 Punkten, darunter die Deutschen GM Vitaly Kunin, Ruben Gideon Köllner, FM Markus Hahn und FM Vincent Spitzl. Offizielle Seite

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Carlsen dominiert beim TataSteel Rapid

Nach zwei Tagen beim Weltklasse-Rapidturnier in Kalkutta führt Magnus Carlsen souverän mit 10 Punkten das Feld an. Er hat in den sechs Partien bisher nur zwei Remis abgegeben und schlug heute sowohl Nakamura als auch Giri. In der heutigen dritten Partie schaffte er ein knappes Schwarzremis gegen Vidit. Einen hervorragenden Tag zwei erwischte auch Wesley So, der nun gemeinsam mit seinem Landsmann Hikaru Nakamura mit 7 Punkten auf dem zweiten Platz liegt. Überraschend Letzter mit nur 3 Punkten ist Ian Nepomniachtchi. Offizielle Seite

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Tata Steel Chess Rapid & Blitz

Der amtierende Schachweltmeister im klassischen Schach Magnus Carlsen ist beim Tata Steel Chess Rapid & Chess Turnier in Kalkutta am besten gestartet. Tag 1 sah drei Schnellpartien vor und Carlsen remisierte gegen Wesley So und gewann dann gegen die Rapid-Riesen Ian Nepomniachtchi und Levon Aronian. Letzterer hatte in einer bestimmten Phase eine Gewinnstellung gegen Carlsen, sah diese Möglichkeit jedoch nicht. Der Norweger führt damit mit 5 Punkten knapp vor Hikaru Nakamura. Die indischen Stars Anand Viswanathan, Pentala Harikrishna und Santosh Gujrathi Vidit stehen bei jeweils 3 Punkten. Offizielle Seite

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Tournament of Peace mit Nisipeanu

Liviu-Dieter Nisipeanu, die deutsche Nummer Eins, spielt derzeit beim Tournament of Peace in der kroatischen Hauptstadt Zagreb und erwischte einen denkbar schlechten Start. Er verlor in Runde 1 gegen Robert Zelcic und in Runde 3 gegen Vassily Ivanchuk während es in Runde 2 ein Weißremis gegen Aleksey Dreev gab. Es führt überraschend der älteste Teilnehmer im Feld Ex-Europameister Zdenko Kozul aus Kroatien mit 2,5 Punkten. Es nehmen 12 Schachmeister teil.  Offizielle Seite

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Start der Schachbundesliga

Am kommenden Wochenende startet die Schachbundesliga in die neue Saison. Titelverteidiger Baden-Baden tritt in Deizisau gegen Berlin und Dresden an. Viele Stars sind aufgestellt und man wird sehen, wer genau beim wichtigen Start aufgestellt sein wird. Bei Deizisau spielt der designierte jüngste Großmeister aller Zeiten unseres Landes Vincent Keymer. Einen Kracher gibt es am Samstag gleich zwischen Gastgeber Bremen gegen Solingen - ein wichtiges Duell. Der Sieger kann sich an die Fersen des Titelverteidigers heften. Der SV Lingen und Mülheim Nord sind ebenfalls mit von der Partie in Bremen. In Speyer sind der Gasteber, die Mitfavoriten Viernheim, Hockenheim und der Aachener SV an den Brettern. In Augsburg kämpfen der Gastgeber, Bayern München, der HSK und Turm Kiel um die ersten wichtigen Mannschaftspunkte. schachbund

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Erklärung des DSB-Präsidenten zur Kündigung von J. Schulz

Liebe Schachfreunde, nun gibt es Neuigkeiten zur Kündigung des Geschäftsführers der Deutschen Schachjugend Jörg Schulz. Der DSB-Präsident hat sich geäußert. Es gibt auch eine gemeinsame Erklärung vom DSB und der Deutschen Schachjugend zur künftigen Eigenständigkeit und Umwandlung der Schachjugend in einen eingetragenen Verein. Schachbund Schachbund SchachverbandSachsen

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103. Marshall Club Meisterschaft

Der altehrwürdige Marshall Chess Club in New York hat  seine 103. Meisterschaft mit 10 starken Spielern ausgetragen. Zwei Großmeister, nämlich Mark Paragua (Philippinen) und der usbekische GM Djurabek Khamrakulov sowie der überraschend starke erst 16-Jährige IM Hans Moke Niemann (USA) belegten gemeinsam den ersten Platz mit je 6 Punkten. Im Blitz-Tiebreak konnte sich Khamrakulov dann durchsetzen und zum neuen Champion krönen. Offizielle Seite

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Jeffery Xiong siegt beim Winter Chess Classic

Turnierfavorit Jeffery Xiong hat nach seinem schönen Erfolg beim Weltcup nun einen weiteren hinzugefügt mit dem Gewinn des stark besetzten Winter Chess Classic in Saint Louis. Er gewann mit 5,5 Punkten in dem 10-Spieler-Feld. Den zweiten bis fünften Platz teilen sich die Großmeister Alexey Sarana, Samuel Sevian, Rinat Jumabayev und Daniel Naroditzky mit je 5 Punkten. Offizielle Seite

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Senioren-WM: Favorit und Außenseiter führen

In Runde 6 der Senioren-WM in Bukarest gab es gestern zwei entschiedene Partien an den beiden Spitzenbrettern. Im Duell zweier rumänischer Großmeister konnte sich GM Vladislav Nevednichy gegen Mihail Marin durchsetzen und an Brett zwei gab es eine Überraschung. Der philippinische IM Angelo Young (Elo 2288) bezwang GM Zurab Sturua aus Georgien mit den schwarzen Steinen. Beide führen nun mit 5,5 Punkten. In der Ü-65 führt ebenfalls ein Duo, nämlich der italienische GM Carlos Garcia Palermo und der spanische GM Jose Luis  Fernandez Garcia mit ebenfalls je 5,5 Punkten. Bei den Damen Ü-50 kommt Zoya Schleining nicht so in Fahrt wie ihr Setzlistenplatz vermuten ließ. Sie liegt mit 3,5 Punkten nur auf Rang 10. Es führt ein Quartett mit 4,5 Punkten, angeführt von WGM Galina Strutinskaia aus Russland. Erfreulich die Entwicklung in der Ü-65 aus deutscher Sicht. Hier liegt WIM Brigitte Burchardt auf dem zweiten Platz mit 4,5 Punkten hinter GM Nona Gaprindashvili mit 5 Punkten. Offizielle Seite

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Grischuk verdienter Grand Prix Sieger in Hamburg

Alexander Grischuk hat hochverdient nach einem sehr hartem Kampf das Fide Grand Prix Turnier in Hamburg für sich entschieden. Der reifere Spieler, das merkte man in den entscheidenden Partien deutlich, hat sich am Ende souverän durchgesetzt. In vielen Partien stand er besser und seine Eröffnungsvorbereitung war besser als die des jungen Polen, dem zweifellos die Zukunft gehört. Am Ende wurde es ein 3,5:2,5, aber in der Schlusspartie akzeptierte Grischuk ein Remisangebot in klarer Gewinnstellung. 24 000 Euro und wertvolle Punkte für die Grand Prix Wertung gehen auf das Konto des Russen, der nun die Grand Prix Tabelle anführt, jedoch beim letzten Grand Prix Turnier in Jerusalem pausieren muss. Er hat nach diesem großen Erfolg beste Chancen einer der zwei WM-Kandidaten zu werden, die sich für das Kandidatenfinale qualifizieren. Offizielle Seite

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Großer Konflikt zwischen DSB und Schachjugend

Es gibt einen großen Ärger zwischen dem Deutschen Schachbund und der Deutschen Schachjugend. Thema ist die noch nebulöse Freistellung des Geschäftsführers Jörg Schulz, der sich 30 Jahre lang für die Schachjugend engagiert hat und das Vertrauen einer großen Zahl von Ehrenamtlichen hat, die lange Jahre mit ihm zu tun hatten. Es wurde sogar eine Petition ins Leben gerufen um gegen die Freistellung von Jörg Schulz zu kämpfen. Nach (nicht bestätigten) Aussagen des Präsidenten des Deutschen Schachbundes Ullrich Krause soll es keinen konkreten Vorfall oder triftige Gründe für die Entlassung geben. Bisher schweigt der Deutsche Schachbund über diesen Vorfall und man kann nur hoffen, dass der Nebel sich bald lichtet durch Erklärungen von oberster Stelle. Gens una Sumus, der Leitspruch schlechthin für unseren Sport, sollte allen Schachfreunden und Funktionären ein Begriff sein. chess-international

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European Club Cup: Nona siegt bei den Damen

Nachreichen möchten wir noch das Endklassement der Damen beim European Club Cup. Hier war das Turnier wesentlich umkämpfter und knapper als bei den Männern. Es siegte das Team Nona aus Georgien, was eine kleine Überraschung darstellt, denn dieses Team war nur Nummer Drei der Setzliste und hatte keine Gastspielerin aus einem anderen Land in seinen Reihen. Das Team siegte ungeschlagen mit 11 Punkten. Platz Zwei errang das Team Kiev Chess Federation mit den Starspielerinnen Mariya und Anna Muzychuk und Zhansaya Abdumalik. Punktgleich dahinter das favorisierte Team aus Monaco mit Humpy Koneru am Spitzenbrett. chess-results

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European Club Cup: Überragender Sieg von Padua

Der Tabellenführer aus Padua hatte es heute in der letzten Runde des European Club Cups mit dem Turnierfavoriten Alkaloid zu tun und behielt überraschenderweise die Oberhand mit 3,5:2,5 und konnte einen überragenden Turniersieg mit makelloser Bilanz feiern. Matchwinner war Daniele Vocaturo, der erstaunlich einfach nach nur 27 Zügen mit Schwarz in einer wohlbekannten Variante des Franzosen gegen Vladislav Kovalev gewinnen konnte. Den alleinigen zweiten Platz belegte Novy Bor aus Tschechien vor Mednyi Vsadnik. Die Schachfreunde Berlin bezogen eine 1,5:4,5-Niederlage gegen Koge und landeten auf dem guten 21. Platz im Endklassement. Auch Viernheim kassierte eine 2,5:3,5-Niederlage in der Schlussrunde und kam auf den 30. Platz. Offizielle Seite

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Hamburg: Tolle Remispartie

Die Finalisten Alexander Grischuk und Jan-Krzysztof Duda schenkten sich auch in der zweiten Partie nichts und lieferten sich einen aufregenden Schlagabtausch. Duda spielte im Abgelehnten Damengambit mit Lf4 den von den Engines gerügten Zug 9.cd5:, aber mit 11.Le5 hätte er das Gleichgewicht halten können. Nach 11.a3 Ld7 war es eine Gratwanderung für den jungen Polen. Es wurde sehr taktisch und man muss wohl Super-GM sein um die ganzen taktischen Schläge durchrechnen zu können. Nach dem der Rauch verflogen war, stand ein gleiches Turmendspiel am Brett. Eine tolle Remispartie! Beim Stand von 1:1 geht es morgen weiter. Offizielle Seite

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35.European Club Cup: Padua führt

Das italienische Team Obiettivo Risarcimento Padova führt nach einem beeindruckenden 4:2 über Mednyi Vsadnik die Tabelle mit perfekter Punkteausbeute an. Peter Leko spielte eine überragende Partie mit Schwarz gegen den Shootingstar Kirill Alekseenko. Den zweiten Sieg für das italienische Team steuerte Gawain Jones bei, der Maxim Rodshtein aus einer Verluststellung heraus ebenfalls mit Schwarz bezwang. Padova ist aber noch nicht durch obwohl es zwei Punkte Vorsprung hat. Ausgerechnet in der Schlussrunde wartet die Nummer Eins der Setzliste Alkaloid, das brutal mit 5:1 gegen SK Joly Lysa nad Labem gewann. Ein Sieg in der Schlussrunde würde Alkaloid zum Turniersieg reichen. Die Schachfreunde Berlin schlagen sich wacker (Platz 16) und haben nun 4 Siege bei 2 Niederlagen auf dem Konto. Heute gewann man klar mit 5:1 gegen Gent. In der Schlussrunde wartet das norwegische Team Koge, gegen das man Außenseiter ist. Viernheim liegt auf Rang 26 und liegt derzeit auf seinem Setzlistenplatz. Offizielle Seite

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Hamburg: Spannende erste Finalpartie

Jan-Krzysztof Duda spielt derzeit erstaunliches Schach und das tat er auch in der ersten Finalpartie gegen Alexander Grischuk mit den schwarzen Steinen. In einer Damenindischen Verteidigung wählte er den nicht ganz so oft gespielten Zug 7...d5 und Grischuk erreichte eine positionell sehr angenehme Stellung. Duda hatte einige Bauernschwächen in seinem Lager, schaffte es aber durch sehr findige und zähe Verteidigung immer irgendwelche Kompensation dafür zu haben, vor allem aktive Figuren. Es scheint, dass dem jungen Polen kaum etwas anhaben kann. Morgen führt er die weißen Steine. Offizielle Seite

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Carlsen verlässt Norwegischen Schachverband

Es gibt interessant Neuigkeiten zu Weltmeister Carlsen. Es gab einen Machtkampf zwischen ihm und dem Norwegischen Schachverband. Streitpunkt war ein millionenschwerer Sponsorenvertrag eines umstrittenen Sponsoren und die Austragung der Schachweltmeisterschaft. Carlsen verließ nun aus Zorn den norwegischen Schachverband, verkündete aber noch für Norwegen spielen zu wollen. Er bekam auch die Sondergenehmigung dafür vom verfeindeten Schachverband. Interessante Details fasst ein Artikel im Spiegel zusammen. spiegel

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Senioren-WM in Bukarest

Die Senioren-Weltmeisterschaft ist in diesem Jahr hervorragend besetzt, was auch an den niedrigeren Hotelpreisen liegt als in den vergangenen Jahren. Rumänien ist diesbezüglich ein sehr gutes Pflaster und lockte enorm viele Großmeister an. Der einstige Weltklasse-GM Kiril Georgiev aus Makedonien führt die Setzliste der Ü-50-Gruppe an in einem 138-Teilnehmer-Feld. Auch Großmeister aus Chile, Brasilien, USA und den Philippinen sind angereist. In der Ü-65-Gruppe ist Raphael Waganian, ebenfalls frühere Weltklasse, aus Armenien der Turnierfavorit. Bei den Damen Ü50 hat Zoya Schleining als Nummer Zwei der Setzliste gute Chancen auf den Titel. In der Ü65 der Damen ist Nona Gaprindashvili, die frühere Weltmeisterin, einmal mehr klare Favoritin. Offizielle Seite

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Erstellt: Mittwoch, 13. November 2019