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Donchenko verpasst Sieg über Dubov

Es lief heute sehr unglücklich für die beiden jungen deutschen Großmeister Alexander Donchenko und Rasmus Svane. Donchenko verpasste einen simplen taktischen Zug, der ihm eine Gewinnstellung gegen Daniil Dubov einbebracht hätte. Der Russe erlaubte sich einen miserablen Zug und wurde leider nicht dafür bestraft. Am Ende wurde es Remis. Rasmus Svane stand gut gegen Wang Hao und verdarb die ausgeglichene Stellung durch einen unachtsamen Zug. Es führt nach wie vor Sasikiran Krishnan mit einem ganzen Zähler Vorsprung nach einem Remis gegen Amin Tabatabaei. chess24

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Ragger-Gelfand 4,5:1,5

Mit einem überraschend deutlichen 4,5:1,5 hat Österreichs Frontmann in Sachen Schach Markus Ragger den einstigen Vize-Weltmeister Boris Gelfand in Graz bezwungen. Der russisch-stämmige Boris Gelfand befindet sich seit einiger Zeit in einer Krise und erlebte einen enormen Abstieg in der Weltrangliste. Im November 2013 war Gelfand mit Elo 2777 Nummer 7 der Welt. Jetzt gute fünf jahre später hat er eine aktuelle Elozahl in der Live-Rangliste von 2660 und ist Nummer 90 der Welt. Vielleicht gibt es auch bei ihm Motivationsprobleme wie beim jüngst zurückgetretenen Vladimir Kramnik. OffizielleSeite

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Gazik überragender Sieger in Graz

Der erst 17-jährige Slowake Viktor Gazik wurde überragender Sieger mit 8 Punkten aus 9 Runden beim Graz Open. Nur in Runde 8 musste er eine Niederlage einstecken gegen den Franzosen IM Quentin Loiseau. Platz zwei und drei holten die Elofavoriten GM Dmitry Kryakvin (7) und GM Maxim Turov (6,5 Punkte), beide aus Russland. Bester Deutscher wurde IM Thore Perske (SV Hofheim) auf Rang 23 mit 5,5 Punkten. OffizielleSeite

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Caruana, Rapport, Nakamura, Topalov und So

Fabiano Caruana und Richard Rapport haben auch am dritten Tag des Champions Showdown eine überzeugende Leistung geboten und ihre Duelle im Schnellschach klar für sich entschieden. Caruana setzte sich mit 18:6 gegen Harikrishna durch und Richard Rapport mit dem gleichen Ergebnis gegen Shankland. Nakamura gewann mit 14:10 gegen Duda und Wesley So bezwang Navara mit 16:8. Veselin Topalov setzte sich gegen den starken Schnellspieler Leinier Dominguez, der nun für die USA spielt, mit 15:9 durch. OffizielleSeite

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Sasikiran im Kampfmodus

Der indische Großmeister Krishnan Sasikiran gilt als kompromissloser Kämpfer und manchmal geht diese Einstellung auch nach hinten los. In Moskau geht seine Kampfstrategie bisher aber voll auf. Gestern schlug er Chigaev und heute ließ er einen klaren Sieg über Anton Korobov folgen. Er ist nun in diesem immens stark besetzten Turnier mit 5 Siegen gestartet und führt mit einem ganzen Zähler Vorsprung beim Aeroflot Open. Als Favoritenschreck hat sich auch in der heutigen Runde fünf der Este Kaido Kulatos hervorgetan. Er schlug keinen Geringeren als den amtierenden Schnellschach-Weltmeister und Supergroßmeister Daniil Dubov mit den schwarzen Steinen. Eine Überraschung mit den schwarzen Steinen gelang dem jungen iranischen Großmeister Amin Tabatabaei, der Vladimir Fedoseev bezwingen konnte. Tabatabaei spielt aktuell für den Zweitliga-Traditionsverein Münchner SC 1836. Die Deutschen schlagen sich weiterhin gut. Alexander Donchenko spielte remis gegen Wang Hao und Rasmus Svane gegen Tamir Nabaty. chess24

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Sasikiran und Chigaev bilden Führungsduo

Maksim Chigaev hat schon in der Challengergruppe in Wijk aan Zee angedeutet was in ihm steckt. Auch in Moskau zeigt er seine Stärke und Ambitionen und gewann heute seine dritte Partie in Folge und zwar gegen Nihal Sarin. Mit ihm in Führung liegt Sasikiran Krishnan, der im innerindischen Duell klar gegen Aravindh Chithambaram gewann. Alexander Donchenko erreichte ein Schwarzremis gegen den Eloriesen Rauf Mamedov. In der Schlussstellung stand Donchenko etwas aussichtsreicher. Rasmus Svane schlug den Niederländer IM Max Warmerdam und hat wie Donchenko 2 Punkte. Als Schrecken der iranischen Jungstars erweist sich der Este Kaido Kulaots. In Runde 1 bezwang er Maghsoodloo, nun in Runde drei Alireza Firouzja. chess24

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Caruana zieht davon

Zehn Weltklassespieler hat man in Saint Louis versammelt und leider spielt man kein Rundenturnier sondern Duelle, die zwar reizvoll aber nicht unbedingt spannend sein müssen. Nach acht Partien führt Vize-Weltmeister (Turnierschach) Fabiano Caruana mit 14:2 (2 Punkte für einen Sieg, 1 für Remis) gegen Harikrishna Pentala, der völlig von der Rolle ist und einige unbegreifliche Fehler machte. Auch Richard Rapport ist davon gezogen mit 12:4 gegen Sam Shankland. Wesley So gewann die letzten drei Partien und führt nun mit 11:5 gegen David Navara. Spannend verlaufen die anderen beiden Duelle. Topalov-Dominguez liefern sich eine Auseinandersetzung auf Augenhöhe beim Stand von 8:8. Hikaru Nakamura hat sich gegen Jan-Krzysztof Duda eine knappe Führung von 9:7 erabeitet. OffizielleSeite

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Vier Inder mit an der Spitze

Nach zwei Runden gibt es unter den 101 Spielern im A-Open des Aeroflot Opens nur noch sechs Spieler mit weißer Weste. Erstaunlicherweise befinden sich in dieser Spitzengruppe vier Inder, was den enormen Aufstiegsdrang und das Potential des Subkontinents zeigt. Neben Sasikiran Krishnan, der Rasmus Svane schlug, sind Narayanan, Nihal Sarin, Aravindh Chithambaram noch Zhou Jinchao und Maksim Chigaev mit an der Spitze. In der Verfolgergruppe befindet sich Alexander Donchenko, der heute remis gegen Ganguly Surya Shekhar spielte. Der jüngste Großmeister der Welt Gukesh D. startete mit zwei Niederlagen in diesem harten Feld. chess24

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Champions Showdown: Caruana und Rapport legen vor

Der Champions Showdown ist ein Einladungsturnier, das einmal mehr in der amerikanischen Schachhochburg Saint Louis ausgetragen wird. Es umfasst 5 hochkarätige Duelle. Die Kontrahenten spielen 12 Schnell- und 24 Blitzpartien gegeneinander. Vize-Weltmeister im Turnierschach Fabiano Caruana trifft auf Harikrishna Pentala und konnte einen brillanten Start hinlegen - er führt mit 3,5:0,5. Mit dem gleichen Ergebnis liegt Richard Rapport gegen Sam Shankland in Führung. Spannender waren bisher die übrigen Duelle. In Hikaru Nakamura - Jan Krzysztof Duda steht es 2:2. Knappe 2,5:1,5-Führungen haben Wesley So gegen David Navara und Veselin Topalov gegen Leinier Dominguez inne. OffizielleSeite

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17-jähriger führt in Graz

Der erst im Dezember 17 Jahre alt gewordene IM Viktor Gazik aus der Slowakei hat einen makellosen Start in den ersten vier Runden beim Graz Open hingelegt. Heute schlug er den deutschen IM Thore Perske vom SV Hofheim. Hinter ihm liegen zwei der Favoriten in einer sechköpfigen Gruppe mit 3,5 Punkten, nämlich Maxim Turov und Andrei Istratescu. Elofavorit Dmitry Kryakvin musste bereits zwei Remis hinnehmen. Im Duell Ragger-Gelfand steht es nun 2,5:0,5. OffizielleSeite

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Aeroflot Open

Heute startete das Aeroflot Open mit unzähligen Großmeistern in Moskau. Elofavorit sind Wei Yi, Vladimir Fedoseev und Wang Hao. Von den sechs Spielern über 2600 Elo konnten sich in Runde 1 nur Fedoseev gegen Manuel Petrosyan und Rauf Mamedov gegen Semyon Lomasov durchsetzen. Eine deftige Weiß-Niederlage bezog der iranische Jungstar Parham Maghsoodloo gegen den Esten Kaido Kualots. Auch der indische Wunderknabe Praggnanandhaa verlor und zwar gegen seinen Landsmann Ganguly. Im Duell der Wunderkinder konnte sich der Iraner Alireza Firouzja gegen Javokhier Sindarov durchsetzen. Die deutschen Großmeister Alexander Donchenko und Rasmus Svane starteten erfreulicherweise mit Siegen. Donchenko konnte mit Schwarz gegen den Niederländer Robby Kevlishvili gewinnen und Svane gegen Gabriel Flom. chess24

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Graz Open mit Duell Ragger-Gelfand

Gestern startete das stark besetzte Graz Open mit GM Dmitry Kryakvin und GM Maxim Turov (beide Russland) als Elofavoriten. IM Thore Perske (SV Hofheim) ist elostärkster deutscher Teilnehmer. Im Rahmenprogramm gibt es das reizvolle Duell zwischen dem stärksten GM aus Österreich Markus Ragger und Ex-Vizeweltmeister Boris Gelfand. Ragger führt nach zwei Partien mit 2:0. OffizielleSeite

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17. Burgdorfer Stadthaus Open

Die 16 000-Einwohner Stadt Burgdorf in der Schweiz war Schauplatz eines gut besetzten Opens. Der glasklare Favorit Vadim Milov bezog in Runde 3 eine sensationelle Niederlage gegen den späteren Turniersieger FM Oliver Sutter. Der 48-jährige FM zog dann auch durch und siegte mit 5 Punkten aus 5 Runden in diesem Kurz-Open. Den zweiten Platz belegte der lettische GM Ilmars Starostits mit 4,5 Punkten vor dem punktgleichen IM Srdjan Zakic aus Serbien. FM Holger Rasch (SV Lahn Limburg) wurde bester Deutscher mit 4 Punkten und Rang 8 unter den 121 Teilnehmern. OffizielleSeite

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Iran siegt im Stars-Cup - Firouzja auf Carlsens Spuren

Das junge iranische Team, bestehend aus Parham Maghsoodloo (18 Jahre alt), Alireza Firouzja (15), Amin Tabatabaei (18) und Amirreza Pourramezanali (26) hat die Weltauswahl mit namhaften Großmeistern mit 17:15 besiegt.  Für das Weltteam waren Eltaj Safarli (Aserbaidschan), Evgeny Alekseev (Russland), Sergei Tiviakov (Niederlande) und Marin Bosiocic (Kroatien) aktiv. Beste Spieler des Turniers waren Firouzja mit 5,5 Punkten und Maghsoodloo mit 5 Punkten aus 8 Runden. Vor allem Alireza Firouzja hat wohl eine sehr vielversprechende Zukunft. Als Weltmeister Magnus Carlsen 15 jahre alt war, übersprang er erstmals die 2600-Elomarke. Alireza tat es ihm gleich und hat wohl jetzt schon nach diesem Erfolg die 2650 erreicht! Carlsen übersprang die 2700 als er 16 Jahre und 7 Monate alt war. Man darf gespannt sein, ob Firouzja auch diese Schallmauer innerhalb eines Jahres durchbrechen kann. OffizielleSeite

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Vahap Sanal wiederholt Turniersieg in Lienz

Das Dolomitenbank Open in Lienz wird nur alle zwei Jahre ausgetragen und 2017 hieß der Sieger Vahap Sanal wie auch in diesem Jahr. Der junge türkische Großmeister gewann allein mit 7 Punkten. Vitaly Kunin wurde Zweiter trotz einer Schlussrundenniederlage gegen Andrei Istratescu aus Rumänien, der damit den dritten Platz mit 6,5 Punkten (punktgleich mit Kunin) holte. Auch GM Michael Prusikin machte letztlich noch 6,5 Punkte, blieb ungeschlagen und erreichte Rang 6. chess-results

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Gunina triumphiert beim Cairns Cup

Die russiche Weltklassespielerin Valentina Gunina hat einen ihrer größten Schacherfolge und sicherlich den lukrativsten ihrer Karriere feiern können. Sie gewann den hochdotierten Cairns Cup in Saint Louis mit überzeugenden 7 Punkten aus 9 Runden und kassierte dafür 40 000 Dollar. In der Schlussrunde reichte ihr ein ausgekämpftes Remis gegen ihre ärgste Konkurrentin Alexandra Kosteniuk, die den zweiten Platz mit 6,5 Punkte erreichte. Dritte wurde Irina Krush nach einem Sieg gegen Harika Dronavalli. Elisabeth Pähtz wird das Turnier vergessen wollen, denn auch in der Schlussrunde war sie weit von ihrer Normalform entfernt. Sie verlor gegen Zhansaya Abdumalik und wurde Letzte mit 2,5 Punkten. Als Trostpflaster blieben ihr immerhin 5000 Dollar. OffizielleSeite

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Verpasste Chancen

Vier Remis in 5 Partien klingt nach einer ruhigen Runde 8 in Saint Louis, doch es gab zahlreiche Chancen für die Akteurinnen Partien zu entscheiden. Allein Marie Sebag konnte gewinnen nach einer starken Leistung gegen Irina Krush, die damit ihre zweite Niederlage in Folge hinnehmen musste. Es war der erste Partiegewinn im Turnier für Sebag. Großes Glück hatte Valentina Gunina, die auf Verlust stand gegen Abdumalik und nach ungenauen Zügen der Kasachin noch ins Remis entkam. Eine Chance verpasste auch Alexandra Kosteniuk, die ihre schöne Stellung gegen Nana Dzagnidze nicht zu nutzen wusste. In der Partie von Elisabeth Pähtz gegen Anna Zatonskih wäre jedes Ergenis möglich gewesen, aber am Ende wurde es ebenfalls Remis. OffizielleSeite

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Pähtz vergibt klaren Gewinn

Elisabeth Pähtz macht einen verunsicherten Eindruck in Saint Louis nach den wenig erfolgreichen vergangenen sechs Runden. In Runde 7 überspielte sie Marie Sebag ganz deutlich in einem Sizilianer und stand haushoch auf Gewinn, aber sie verdarb die Stellung auf klägliche Weise. Völlig von der Rolle präsentiert sich auch Anna Zantonskih, die eine ungefährdete Stellung ebenfalls verdarb gegen Valentina Gunina. Die Russin ging mit diesem Sieg alleine in Führung mit nunmehr 6 Punkten. Alexandra Kosteniuk spielte Remis gegen Harika Dronavalli. Bela Kotenashvili kam zu ihrem zweiten Partiegewinn gegen die bisher so gut spielende Irina Krush. OffizielleSeite

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3. Stars Cup im Iran

Ein hochinteressantes Duell zwischen dem aufsteigenden Schachland Iran und einer 4-köpfigen Weltauswahl fndet seit vorgestern in Bandar Azali statt, einer Küsten-Großstadt am Kaspischen Meer. In beiden Teams gibt es nach drei Runden überragende Akteure. Bei den Gästen ist dies Evgeny Alekseev und beim Iran Parham Maghsoodloo, die jeweils 2,5 Punkte gesammelt haben. Maghsoodloo bezwang jeweils mit Schwarz Sergei Tiviakov und Marin Bosiocic. Punktestand ist derzeit 6:6. OffizielleSeite

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Kunin an der Dolomitenspitze

Die 12 000-Einwohnerstadt Lienz in Osttirol, in der Vergangenheit oft Austragungsort von Ski-Weltcup-Rennen, ist zum 20. Mal Schauplatz eines sehr netten und stark besetzten offenen Turniers. Die Ausrichter bemühen sich sehr und bieten ein rühriges Rahmenprogramm für die Schachgäste. In diesem Jahr ist eine große Delegation aus Indien angereist um die österreichischen Dolomiten zu genießen und vielleicht einige Preise einzuheimsen. Elofavorit ist der Ukrainer Yuri Solodovnichenko. Nach fünf Runden führt jedoch der deutsche Großmeister Vitaly Kunin mit 4,5 Punkten. Der zweite deutsche Großmeister im Feld Michael Prusikin steht derzeit bei 3,5 Punkten. OffizielleSeite

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Gunina schlägt Pähtz

Die beiden Russinnen Alexandra Kosteniuk und Valentina Gunina spielen starkes Schach beim hochdortierten Cairns Cup in der US-Schachmetropole Saint Louis. Während Kosteniuk im Spitzenspiel gegen Krush Remis spielte, konnte sich Gunina gegen die sehr unglücklich agierende Elisabeth Pähtz. Die deutsche Nummer Eins verlor völlig unnötig ein ausgeglichenes Turmendspiel. Den vierten Platz eroberte Harika Dronavalli nach ihrem Sieg gegen Zhansaya Abdumalik. Ihren zweiten Partiegewinn konnte Nana Dzagnidze gegen Anna Zatonskih feiern. Kosteniuk und Gunina führen mit je 5 Punkten. Elisabeth Pähtz liegt auf dem letzten Platz, punktgleich mit Marie Sebag. OffizielleSeite

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Kollars führt in Aarhus

Auch in diesem Jahr findet ein GM-Turnier im dänischen Aarhus statt. Nach drei Runden führt Großmeister Dmitrij Kollars das Turnier mit 2,5 Punkten an gemeinsam mit IM Jonas Buhl Bjerre aus Dänemark. Im vergangenen Jahr siegte der deutsche IM Martin Zumsande mit brillanten 8 Punkten aus 9 Runden. In diesem Jahr läuft es überhaupt nicht für ihn, denn in den drei Partien setzte es drei Niederlagen. Schlecht startete auch FM Matthias Bach mit nur einem Remis auf dem Habenkonto. OffizielleSeite

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IM Molina Champion von Brasilien

Eine Überraschung gab es bei der Meisterschaft von Brasilien. Im Finale konnte sich nach 6 Partien IM Roberto Junio Brito Molina gegen GM Krigor Sevag Mekhitarian mit 3,5:2,5 durchsetzen. Das Turnier wurde mit 16 Teilnehmern im Knockout-System ausgetragen. chess24

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Trio siegt weiter

Beim Cairns Cup in Saint Louis hat sich ein Führungstrio mit weiteren Siegen an der Spitze etabliert. Ganz vorne mit einem halben Zähler Vorsprung bleibt Alexandra Kosteniuk, die mit Weiß gegen Bela Kotenashvili in einer extrem scharf geführten Partie gewann,. Weiter hervorragend spielt auch Irina Krush, die zwar an vorletzter Stelle an der Setzliste steht aber nun 4 Punkten hat nach dem überzeugenden Schwarzsieg gegen Zhansaya Abdumalik. Siegreich war auch Valentina Gunina, die jetzt punktgleich mit Krush ist. Sie gewann mit Weiß gegen Marie Sebag in einem Najdorf-Sizilianer. Elisabeth Pähtz spielte Remis gegen Nana Dzagnidze. OffizielleSeite

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Frauenbundesliga: Bad Königshofen macht großen Schritt

Die Frauenbundesliga hält einige Überraschungen parat und ist spannender denn je. Eine Sensation gab es in Harksheide, denn die Hamburgerinnen, bisher Tabellenführer, verloren völlig überraschend gegen die Damen vom SK Lehrte mit 2,5:3,5. Das nutzte Bad Königshofen heute im Spitzenspiel gegen Schwäbisch Hall, das mit 3,5:2,5 gewonnen wurde. Bad Königshofen hat nun einen ganzen Zähler Vorsprung und hatte schon alle Mitkonkurrenten um den Aufstieg. Falls kein Ausrutscher mehr passiert, steht dem deutschen Meistertitel nichts mehr im Wege. In Lauerstellung bleiben Baden-Baden und der HSK. Auch Schwäbisch Hall hat noch Außenseiterchancen. schachbund

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Erstellt: Sonntag, 10. Februar 2019