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48. Rilton Cup

Die 48. Auflage des Rilton-Cups in Stockholm hat wieder zahlreiche starke Profis und Amateure angelockt. Im A-Open spielen 161 Schachfreunde aus aller Herren Länder. Mit dabei ist auch Alexander Donchenko, der in den ersten drei Runden 2,5 Punkte gesammelt hat und in der Verfolgergruppe liegt. An der Spitze liegen Elofavorit GM Tamir Nabaty aus Israel, GM Miguel Santos Ruiz aus Spanien, die beiden Inder GM Gopal und GM M. Karthikeyan und der Iraner IM Aryan Gholami. OffizielleSeite

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Carlsen und Artemiev führen

Teils überzeugend teils mit viel Glück hat Magnus Carlsen einen guten ersten Tag bei der Blitz-WM in Sankt Petersburg erwischt. Er führt gemeinsam mit Vladislav Artemiev mit 9,5 Punkten aus 12 Runden die WM an. Unfassbar war die neunte Runde, in der Dmitry Andreikin ein ganz einfach zu gewinnendes und elementares Bauernendspiel zum Remis gegen Carlsen verdarb. Vermutlich hätte er gegen keinen anderen Gegner einen solchen Fehler gemacht - es ist wohl ein Weltmeisterbonus im Spiel, was etwas gegen das Nervenkostüm seiner Gegner spricht. Kaum einer erreicht Normalform gegen den Weltmeister. Auch Sergei Zhigalko stand haushoch auf Gewinn gegen Carlsen, doch auch hier fand Zhigalko miserable Züge die den Weltmeister entkommen ließen. Die Partie gegen Marin Bosiocic spricht ebenfalls Bände. Der Kroate spielte so schlecht, dass seine Dame im 21. Zug keinen Zug mehr hatte und er die Segel streichen musste. Wie dem auch sei, Carlsen wird es egal sein. Daniel Fridman steht als bester Deutscher bei 6,5 Punkten. Auch bei den Damen gibt es ein Führungstrio nach 9 Runden. Es führen Kateryna Lagno und die erneut sehr starke Iranerin Sarasadat Khademalsharieh mit je 7,5 Punkten. Elisabeth Pähtz steht bei 5,5 Punkten. chess24

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Svane und Kunin mit gutem Start in Zürich

Die schweizer Metropole Zürich hat auch in diesem Jahr viele starke Spieler für das Meisteropen angelockt. Viele starke deutsche Spieler sind in die Schweiz gereist, darunter Rasmus Svane und Vitaly Kunin, die mit 3,5 Punkten aus 4 Runden auch im Spitzenquartett vertreten sind. Mit dabei ist auch Matthias Blübaum, der schon zwei Remis abgeben musste. Hervorragend gestartet ist Josefine Heinemann mit 3 Punkten. Mit zwei Remis gegen GM Istratescu (Rumänien) und IM Le aus Vietnam hat sie bereits für positives Aufsehen gesorgt. Elofavorit ist der Franzose Christian Bauer, der in der Spitzengruppe liegt. OffizielleSeite

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Dubov und Ju Wenjun Rapid-Weltmeister

Mit Daniil Dubov gab es in Sankt Petersburg einen Überraschungsweltmeister im Rapidschach. Der 22-jährige Russe gewann durchaus verdient und sammelte als Einziger in den 15 Runden 11 Punkte und blieb ungeschlagen. Er kassierte für diesen großen Erfolg 60 000 Dollar. Den zweiten Platz belegte Shakhriyar Mamedyarov vor Hikaru Nakamura. Platz 4 und 5 gingen an Vladislav Artemiev und Magnus Carlsen - alle mit 10,5 Punkten. Großartig der 6. Platz des jungen Iraners Alireza Firouzja mit 10 Punkten. Titelverteidiger war Viswanathan Anand, der diesmal mit Platz 23 vorlieb nehmen musste bei 9,5 Punkten. Diese Punktezahl und Platz 25 erreichte der beste Deutsche Daniel Fridman. Falko Bindrich erreichte 7,5 Punkte. Wie enorm stark das Turnier besetzt war mit den vielen russischen Teilnehmern zeigt die Tatsache, dass ein Alexander Morozevich nach 8 Runden und 3,5 Punkten ausgestiegen ist. Bei den Damen dominierte von Beginn an Turnierschach-Weltmeisterin Ju Wenjun, die in der Tat gar nichts anbrennen ließ und mit überragenden 10 Punkten aus 12 Partien einen Start-Ziel-Sieg feierte. Zweite wurde sensationell die Iranerin Sarasadat Khademalsharieh mit 9 Punkten. Punktgleich mit ihr erreichte Aleksandra Goryachkina den dritten Platz. Beste Deutsche wurde dann doch noch Elisabeth Pähtz, die noch auf 7,5 Punkte und Platz 24 kam. Marta Michna machte 6,5 Punkte und Rang 50. OffizielleSeite

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Kein Überflieger in St. Petersburg - Carlsen holt auf

Bei der Rapid-WM in Sankt Petersburg kann sich kein Spieler besonders hervortun. Es gab viele Remis an den vorderen Brettern. Der so schlecht gestartete Magnus Carlsen kassierte zwar schon seine dritte Niederlage im Turnier, nämlich gegen Alexander Zubov, gewann aber 4 Partien am heutigen Tag 2. Damit liegt er nun bei 7 Punkten aus 10 Runden und nur einen halben Zähler hinter der Spitze. Sieben Spieler liegen bei 7,5 Punkten. Neponmiachtchi, Andreikin, Yu Yangyi, Wang Hao, Matlakov, Dubov und Artemiev. Auf das wundervolle Damenopfer von Andreikin gegen Peter Svidler in Runde 10 sei besonders hingewiesen. Bester Deutscher ist Daniel Fridman mit 5,5 Punkten. chess24

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Weltmeisterin Ju Wenjun führt

Die amtierende Weltmeisterin im Turnierschach agiert bei der Rapid-WM in Sankt Petersburg wesentlich souveräner als ihr männliches Pendant Magnus Carlsen. Die Chinesin holte an den ersten beiden Tagen überzeugende 7 Punkte aus 8 Partien und führt damit einen halben Zähler vor Maria Muzychuk. Ungewöhnlich schwach in Form zeigt sich Elisabeth Pähtz, die erst 3,5 Punkte sammeln konnte. Beste Deutsche ist derzeit Marta Michna, die 4,5 Punkte auf dem Habenkonto hat. chess24

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Carlsen verliert Runde 1 und 2

Einen unfassbar schlechten Start bei der heute begonnenen Rapidschach-WM in Sankt Petersburg leistete sich Turnierschach-Weltmeister Magnus Carlsen, der auch als klarer Favorit ins Rennen ging. In Runde 1 verlor er gegen nach Zeitüberschreitung gegen GM Adam Tukhaev in etwas besserer Stellung, was passieren kann. In Runde zwei jedoch erkannte man den Weltmeister überhaupt nicht wieder. Nach mehreren Blackouts gegen IM Shamsiddin Vakhidov (Elo 2304) verdarb er eine Gewinnstellung geradezu stümperhaft zum Verlust. Wenn man die Partie nachspielt kann man nicht glauben, dass die Nummer Eins im Weltschach die weißen Steine geführt hatte. Nach 5 Runden hat Carlsen nun 3 Punkte in dem auf 15 Runden angesetzten Wettbewerb. Es führen GM Alireza Firouzja (Iran), Ian Nepomniachtchi und Dmitry Andreikin (beide Russland) mit je 4,5 Punkten. Die deutschen Großmeister Henrik Teske, Daniel Fridman und Falko Bindrich liegen bei 3 Punkten. OffizielleSeite

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Überraschungssieger in Zadar

Der polnische IM Marcin Krzyzanowski läßt die anwesenden Großmeister hinter sich und gewinnt überraschend das Zadar Open in Kroatien. Als einziger Spieler war er in der Lage 7 Punkte zu sammeln. Hinter ihm platzierte sich ebenfalls überraschend der Ukrainer IM Artem Omelja, der wie der Drittplatzierte GM Nikola Djukic aus Montenegro 6,5 Punkte sammelte. Deutsche Teilnehmer waren nicht vertreten. OffizielleSeite

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Kampf der Generationen in Moskau

Es waren nicht die heiligen drei Könige, die nach Moskau reisten um als erfahrene Schachkönige gegen die Prinzen im Duell der Generationen anzutreten, sondern deren vier. Boris Gelfand, Peter Leko, Nigel Short und Evgeny Najer trafen auf Andrey Esipenko, Alexey Sarana, David Paravyan und Semyon Lomasov. Nach vier klassischen Partien folgten 8 Schnellpartien und am Ende konnte sich die Erfahrung nach harten Kämpfen knapp mit 24,5:23,5 Punkten durchsetzen. Bester Punktesammler bei den erfahrenen Spielern war Peter Leko mit 7,5 Punkten. Nigel Short dürfte hingegen mit seinen 4 Punkten alles andere als zufrieden sein. Sarana und Lomasov erzielten mit je 6,5 die meisten Punkte bei den Prinzen. chess24

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GM Alonso Rosell mit Heimsieg

Der 26-jährige spanische Großmeister Alvar Alonso Rosell hat einen unerwarteten Heimsieg beim hervorragend besetzten Open in Sitges feiern können. Er siegte mit großartigen 8 Punkten vor den klangvollen Namen, die den Zweitplatzierten im Stechen ausspielten. Platz zwei ging an Ernesto Inarkiev (Russland) vor dem starken Inder Sasikiran Krishnan. Einen sensationell starken 5. Platz holte der junge Österreicher Valentin Dragnev, der wie die vor ihm Platzierten ebenfalls 7,5 Punkte holte. IM Vincent Keymer blieb etwas unter seinen Möglichkeiten und büßte auch knapp 8 Elopunkte ein. Am Ende blieb Rang 35 bei 6 Punkten. IM Alexander Seyb und IM Peter Meister holten ebenfalls 6 Punkte. chess-results

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Quintett führt beim Schachfestival in Sitges

5 Spieler führen mit 4,5 Punkten das stark besetzte Open in Sitges an. Es sind nicht die absoluten Favoriten, die den besten Start hingelegt haben. Ganz oben steht der erst 14-jährige indische GM Nihal Sharin, der in Runde 4 den renommierten Großmeister Ahmed Adly  aus Ägypten bezwingen konnte. Mit ihm an der Spitze liegen die beiden Spanier GM Alvar Alonso Rosell und GM Josep Manuel Lopez Martinez sowie der Armenier GM Manuel Petrosyan und der Serbe Aleksandar Indjic. IM Vincent Keymer musste gegen Indjic eine Niederlage hinnehmen und steht nun bei 3,5 Punkten. OffizielleSeite

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Wei Yi ist Asiens Champion

Der chinesische Weltklassespieler Wei Yi wurde in der philippinischen Stadt Makati City neuer Champion von Asien. Er gewinnt mit 6,5 Punkten sehr knapp vor den punktgleichen Amin Tabatabaei aus dem Iran und dem Vietnamesen Le Quang Liem. Ein tolles Turnier und eine beachtliche Elo-Performance von 2685 erspielte sich der erst 14-jährige Usbeke Nordirbek Abdussattorov, der mit 6 Punkten Rang sechs belegte. chess-results

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GM Jules Moussard gewinnt London Open

Der französische Großmeister Jules Moussard wurde knapp Sieger des im Rahmen der London Chess Classic ausgetragenen Opens. Er siegte knapp mit 7,5 Punkten vor dem englischen GM Nicholas Pert. GM Sebastian Bogner erreichte den dritten Platz mit 7 Punkten. Bester Deutscher wurde FM Timo Küppers (Essen-Katernberg) mit 6 Punkten und Rang 37. chess-results

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Gawain Jones überlegen Britischer Knockout-Champion

Gawain Jones ist nach einer überragenden Leistung überlegen Britischer Knockout-Champion geworden. Im Finale bezwang er Luke McShane mit 21:7. Den dritten Platz im Duell mit David Howell erreichte Michael Adams beim 16:12-Sieg. chess-results

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Nakamura - The Winner takes it all

Hikaru Nakamura hat das London Chess Classic Turnier für sich entschieden und ist Gesamtsieger der Grand Chess Tour 2018. Er besiegte in einem zähen Ringen im Finale den Franzosen Vachier-Lagrave mit 15:13. Er hat damit ein Preisgeld von 225 000 Dollar bei der Tour verdient. Für Maxime Vachier-Lagrave waren es 160 000. Den dritten Platz erreichte Fabiano Caruana, der Levon Aronian im Duell um Platz drei mit 16:12 besiegte. OffizielleSeite

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Remis-Langeweile in London

Während es in der Bundesliga tolle und entschiedene Kampfpartien gab, auch in der erweiterten Weltspitze, bedient sich die absolute Weltklasse derzeit vieler harmloser und auf Sicherheit bedachter Varianten, die oftmals wie auch heute zu teils langweiligen Remispartien führen. Carlsens Vorschlag das klassische Schach bezüglich WM sterben zu lassen und nur noch in Schnellpartien zu entscheiden, was er kürzlich in einem Interview mit Jan Gustafsson geäußert hat, macht nachdenklich. Auf die Spitze trieben es heute Aronian und Caruana, die schon nach 21 Zügen Remis nach Zugwiederholung vereinbart hatten in einer ausgelutschten Variante der russischen Verteidigung. OffizielleSeite

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Viernheim geschlagen

Aufsteiger Viernheim kassierte heute seine erste Niederlage. Allerdings gegen keinen Geringeren als den vielfachen deutschen Meister Solingen. Die letzten drei favorisierten Bretter langten hin und es gab einen 5,5:2,5-Sieg. Verlustpunktfrei sind nun nur noch Tabellenführer Baden-Baden, das 5,5:2,5 gegen MSA Zugzwang gewann. Allerdings musste sich Spitzenmann Radoslaw Wojtaszek gegen Leon Mons geschlagen geben. Weitaus klarer gewann Hockenheim, das ein Spiel weniger hat und ebenfalls ohne Verlustpunkt ist. Düsseldorf wurde mit 7:1 von den Brettern gefegt. Bremen schaffte einen wichtigen 5:3-Erfolg über die SF Berlin. Dresden schloss ein äußerst erfolgreiches Wochenende mit einem 5,5:2,5 gegen Mülheim ab. Vorne mit dabei sind auch die SF Deizisau, die einen klaren 7,5:0,5-Kantersieg über Augsburg feierten. Schließlich gab es für Hofheim beim 4:4 gegen Kiel den ersten Punkt während die Kieler nun schon 5 Punkte aufweisen können. chess24

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Hockenheim gewinnt Spitzenkampf

Hockenheim hat heute eindrucksvoll seine Titelambitionen unter Beweis gestellt.  Die Rennstädter triumphierten durch zwei entschiedene Partien den Gast aus Solingen mit 5:3. Vitiugov schlug Ragger und Fedoseev konnte sich gegen L'Ami durchsetzen. Einen spannenden Kampf gab es zwischen Dresden und Bremen, die elomäßig ungefähr auf Augenhöhe waren bei der aktuellen Besetzung. Dresden siegte mit 5:3 obwohl Brett 1-Spieler Zoltan Almasi eine Katastrophenpartie ablieferte und bereits nach 18 Zügen die Segel streichen musste gegen Laurent Fressinet. Baden-Baden gewann mühelos gegen Augsburg beim 6:2. Ähnlich souverän sackte Viernheim mit 6,5:1,5 die Punkte ein gegen Düsseldorf. Überraschend deutlich verloren die Schachfreunde Berlin heute gegen Mülheim Nord. Eine glasklare Sache wurde es im Duell Deizisau-MSA Zugzwang. Die Münchner erwischten einen rabenschwarzen Tag, brachten wenig aufs Brett oder verspielten Vorteile wie zum Beispiel Hertneck, der eine vielversprechende Stellung gegen Krasenkow verdarb. Am Ende stand es 0,5:7,5. Der HSK siegte schließlich ebenfalls klar beim 6:2 gegen Hofheim. Hockenheim, Baden-Baden und Viernheim sind noch ohne Verlustpunkt. chess24

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Sitges Schachfestival - Ivanchuks Katastrophen-Start

Das Schachfestival in Sitges ist seit Jahren eine spanische Institution kurz vor Weihnachten. Diesmal ist das Open so stark besetzt wie noch nie zuvor. Weltklasseleute wie Dmitry Andreikin und Vassily Ivanchuk gehören zu den Sieganwärtern. Die ukrainische Legende hat jedoch eine katastrophale Auftaktpartie hingelegt. Ivanchuk verlor, obwohl er sehr gut aus der Eröffnung kam bereits nach 26 Zügen gegen den titellosen Inder Sreshwaan Maralakshikari. Man darf gespannt sein ob bzw. wie sich der Ukrainer von diesem Auftaktschock erholen wird. Mit Vincent Keymer und Alexander Seyb sind auch zwei deutsche IMs vorort. Während Keymer siegte musste sich Seyb mit einem unbefriedigenden Remis begnügen. OffizielleSeite

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McShane schlägt Adams und Jones gewinnt gegen Howell

Luke McShane, der kürzlich von Matthew Sadler als das größte Talent das England jemals hervorgebracht hat bezeichnet wurde, steht im Finale der britischen Knockout Meisterschaft. Er bezwang Michael Adams mit 16:12 Punkten. Zweiter Finalist ist Gawain Jones, der gegen David Howell deutlicher mit 18:12 gewinnen konnte. OffizielleSeite

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Nakamura und Vachier-Lagrave im Finale

Die beiden Schnellschach- und Blitz-Spezialisten Hikaru Nakamura und Maxime Vachier-Lagrave haben sich mit jeweils 18:10 Punkten gegen ihre Konkurrenten Vizeweltmeister Fabiano Caruana und Levon Aronian durchsetzen können. Mit diesem Erfolg in den Blitzpartien hat Vachier-Lagrave sogar Weltmeister Magnus Carlsen in der Weltrangliste überflügelt. Mit einer gewaltigen Blitz-Elo von 2948 ist der Franzose nun die Nummer Eins der Welt und 9 Elopunkte besser als Carlsen. OffizielleSeite

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Britische Knockout-Meisterschaft

Die Britische Knockout-Meisterschaft in London steht etwas im Schatten des Chess Classic Hauptturniers, doch ist es von großer nationaler Bedeutung mit einem Preisfond, der sich sehen lassen kann. Der Sieger erhält 15 000 britische Pfund. Die vier elostärksten Spieler waren für das Viertelfinale gesetzt: Michael Adams, David Howell, Gawain Jones und Luke McShane. In den Achtelfinals gab es zwei dicke Überraschungen. Die Schach-, Problemschach und Mathematik-Legende GM John Nunn scheiterte überraschenderweise an IM Alan Merry mit 2:3 und auch GM Matthew Turner verlor als Favorit gegen IM Ravi Haria mit 1:3. Im Viertelfinale schlug die Stunde der vier großen Favoriten und allesamt konnten sich in ihren Duellen durchsetzen. Das Halbfinale läuft gerade zwischen Luke McShane und Michael Adams sowie David Howell und Gawain Jones. OffizielleSeite

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Von Remis geplagtes London

London, das schon Austragungsort der WM zwischen Carlsen und Caruana war und nun die Chess Classic 2018 austrägt hat bei der WM keine entschiedene Turnierpartie gesehen und beim Chess Classic nun auch nicht. Auch gestern gab es zwischen den Kontrahenten Nur Aronian gegen Vachier-Lagrave hatte gewisse Vorteile vorzuweisen und ein Turmendspiel mit Mehrbauern, das er jedoch aufgrund des aktiven gegnerischen Turms nicht in einen vollen Punkt ummünzen konnte. Es folgen nun zwei Schnellschach-Partien heute und morgen. OffizielleSeite

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Asiatische Meisterschaft

Die asiatische Meisterschaft findet derzeit auf den Philippinen statt, in der 600 000-Einwohner-Stadt Makati City, die als Wirtschafts und Finanzzentrum Philippinens gilt. Neben den starken Chinesen wie Wang Hao und Wei Yi sind selbstredend auch Vietnams Nummer Eins Le Quang Liem, die beiden Inder Vidit und Adhiban sowie der iranische Shootingstar Maghsoodloo die heißesten Anwärter auf den Titel. Ein Wörtchen mitreden wird wohl auch der immer stärker werdende und erst 15 Jahre alte Iraner Alireza Firouzja, der mittlerweile eine Elozahl von 2607 aufweisen kann. OffizielleSeite

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London Chess Classic

Das London Chess Classic ist in diesem Jahr ein Teil der Grand Chess Tour. Es beginnt mit dem Halbfinal-Duellen zwischen Fabiano Caruana und Hikaru Nakamura sowie Maxime Vachier-Lagrave und Levon Aronian. Der Preispool beträgt 300.000$ (circa. 280.000€), wovon der Sieger 75.000$ erhält. Der Gesamtsieger der Grand Chess Tour 2018 erhält zudem 100.000$. Die Matches bestehen aus acht Partien, zwei klassische (6 Punkte), zwei Schnellschach- (4 Punkte) und 4 Blitz-Partien (2 Punkte). Die Spieler erhalten 100 Minuten für 40 Züge, gefolgt von 60 Minuten für den Rest der Partie, mit 30 Sekunden Delay ab dem 1. Zug, für Rapid 25 min + 5 sec und für Blitz 5 min + 3 sec. Im Fall eines Gleichstands folgt ein Rapid-Mini-Match (10 + 5 Delay) und ein Armageddon (5 vs 4). In den ersten beiden klassischen Partien gab es jeweils Remis. OffizielleSeite

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Erstellt: Dienstag, 11. Dezember 2018