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Jugend-WM in Mumbai

Bei den Jugendweltmeisterschaftten sind die starken U18-Mädchen des deutschen Schachbundes gut im Rennen. FM Lara Schulze liegt ungeschlagen auf dem geteilten Platz mit 6,5 Punkten aus den 9 Runden. 11 Runden werden gespielt. WIM Annemarie Mütsch hat 5,5 Punkte auf dem Habenkonto. Es führt die Russin WIM Polina Shuvalova. In der U18 der Jungen führt der Inder GM Rameshbabu Praggnanandhaa mit 7,5 Punkten. IM Valentin Buckels spielt gut bei 6 Punkten derzeit. Offizielle Seite

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Grand Swiss Chess: Carlsen mit großem Glück

Weltmeister Magnus Carlsen ist selbstredend die klare Nummer Eins der Setzliste beim hervorragend besetzten Grand Swiss Chess Turnier in Douglas auf der Insel Isle of Man. Er spielte gegen den Ukrainer Yuriy Kuzubov und wurde von diesem im Mittelspiel überspielt. Der Ukrainer stand auf Gewinn und in dieser Phase schien es absolut unmöglich, dass Carlsen würde gewinnen können. Kuzubov verlor aber derart den Faden, dass es tatsächlich so kam. Es kam zahlreiche kleine Überraschungen, in denen Weltklassegroßmeister gegen starke Großmeister nicht über ein Remis hinauskamen. Eine Überraschung an den vorderen Brettern gelang Evgeny Najer, der Anand Viswanathan regelrecht überfuhr nach einem schönen Angriff. Die deutschen Teilnehmer hatten interessante Gegner. Niclas Huschenbeth unterlag dem kauf zum bezwingenden Chinesen Xiangzhi Bu. Achtbare Remis mit Chancen auf mehr gelangen Elisabeth Pähtz gegen Parham Maghsoodloo und Vincent Keymer gegen den Ukrainer Yuriy Kryvoruchko. Einen Auftaktsieg konnte Matthias Blübaum gegen GM Elina Danielian mit den schwarzen Steinen feiern. IM Dietmar Kolbus, der auf der Insel lebt spielte ebenfalls Remis gegen GM Robert Hovhannisyan. chess-results

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Grand Swiss Chess auf Isle of Man

Morgen beginnt das phantastisch besetzte Grand Swiss Chess Turnier auf der Insel Isle of Man mit Weltmeister Magnus Carlsen, Fabiano Caruana, Wesley So, Anand Viswanathan, Yangyi Yu, Sergey Karjakin, Alexander Grischuk, Levon Aronian und weitere viele namhafte Schachgrößen aus aller Welt. Insgesamt sind es nun 154 Spieler, darunter auch die beiden deutschen Großmeister Matthias Blübaum, Niclas Huschenbeth, IM Vincent Keymer und Deutschlands Nummer Eins der Damen Elisabeth Pähtz. Der Sieger des Turniers qualifiziert sich für das Kandidatenturnier 2020. Weltmeister Carlsen äußerte in einem Interview seine Verwunderung, dass er mitspielen darf, denn er ist amtierender Weltmeister und dieses Turnier ist eben auch ein Qualifikationsturnier um den Herausforderer des Weltmeisters zu ermitteln. Offizielle Seite

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Hamburg: Spannung an der Spitze

Das Christoph-Engelbert Gedenkturnier in Hamburg geht nun in seine heiße Phase. Tabellenführer Luis Engel hat in Runde 6 eine Weiß-Niederlage gegen den erfahrenen GM Eduardas Rozentalis kassiert wodurch die beiden Mitfavoriten GM Lubomir Ftacnik und Sipke Ernst zu ihm aufschließen konnten. Nach Runde 7 haben alle drei Genannten 5 Punkte auf dem Habenkonto. Einen halben Zähler dahinter ist nun Rozentalis, der die letzten drei Partien für sich entscheiden konnte. Beim IM-Turnier führen FM Matthias Bach und IM Jens Ove Fries-Nielsen gemeinsam mit je 5 Punkten. Offizielle Seite

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Hamburg: Luis Engel führt beim GM-Turnier

IM Luis Engel ist eines der hoffnungsvollsten Talente im deutschen Schachsport und er stellt dies auch im Moment beim Christoph-Engelbert-Gedenkturnier in Hamburg unter Beweis. Er führt nach 4 Runden mit 3,5 Punkten das starke Feld an. Hinter ihm liegt mit 3 Punkten GM Sipke Ernst aus den Niederlanden, einer der favorisierten drei anwesenden Großmeister. Engel hatte zum Auftakt auch schon das Leo-Meise-Gedenkturnier im Schnellschachmodus souverän mit 8 Punkten vor GM Ernst 7 und IM Sebastian Dirk mit 6,5 Punkten gewonnen. Beim gleichzeitig stattfindenden IM-Turnier führt überraschenderweise FM Matthias Bach mit hervorragenden 3,5 Punkten. Offizielle Seite

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Heidelberger Schachherbst: IM Rosner vor allen Großmeistern

Der internationale Meister Jonas Rosner vom SK Ettlingen ist der große Sieger des Opens 1. Heidelberger Schachherbst. Er ließ alle anwesenden Großmeister hinter sich und siegte alleine mit 6 Punkten aus den 7 Runden. Den zweiten Platz sicherte sich GM Vadim Malakhatko aus Belgien vor GM Vyacheslav Ikonnikov aus Russland, die beide 5,5 Punkte erzielten. Dahinter folgte dann Elofavorit Mikhail Kazakov aus der Ukraine. Der Ausrichter kann mit der erreichten Zahl von 91 Teilnehmern beim ersten Turnier zufrieden sein. chess-results

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OIS München: Doppelsieg für Garchinger Schachfreunde

Beim diesjährigen Offenen Internationalen Schachturnier in München gab es einen Doppelsieg der beiden Zweitligaspieler FM Max Hess und IM Christian Köpke vom SC Garching, die beide 7 Punkte erreichten. Dahinter platzierten sich punktgleich IM Das Soham aus Indien und FM Andreas Ciolek vom Münchener SC 1836. Einen halben Zähler dahinter folgte Elofavorit IM Michael Fedorovsky vom FC Bayern München. Offizielle Seite

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Chemnitzer Turm Open

Das Chemnitzer Turmopen mit 90 Teilnehmern ging heute am Sonntag zu Ende. Es siegte der slowakische IM Stefan Mazur mit 6,5 Punkten vor dem lettischen Großmeister Ilmars Starostits (6 Punkte) und dem iranischen IM Ebrahim Ahmadinia (5,5 Punkte). Offizielle Seite

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Blankeneser Open

Die dritte Auflage des Blankeneser Opens konnte 99 Teilnehmer vermelden. Es siegte der Elofavorit FM Giso Jahncke (FC St. Pauli) mit 6,5 Punkten vor Gerrit Hourigan (SF Hamburg) mit 6 Punkten und FM Dr. Hauke Reddmann (SK Wilhelmsburg mit 5,5 Punkten. chess-results

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Miller gewinnt Open in Forchheim

Der Elofavorit FM Eduard Miller vom SC Erlangen hat das diesjährige Open des traditionsreichen bayrischen Schachclubs Forchheim mit 4 Punkten vor dem titellosen und punktgleichen Schachfreund Joseph Homi (SG Fürth Nr. 30 der Setzliste) für sich entschieden. Den dritten Platz holte sich der erfahrene Klaus Meulner (SC Schwarz-Weiß Nürnberg) mit 3,5 Punkten. Offizielle Seite

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Donchenko mit großem Turniersieg in Barcelona

Einen großartigen Turniersieg feierte GM Alexander Donchenko heute in der katalanischen Metropole Barcelona. In der Schlussrunde sicherte er sich das nötige Remis gegen seinen deutschen Kollegen Rasmus Svane, der seinerseits den fünften Platz mit 6,5 Punkten machte. Donchenko hatte am Ende 7,5 und platzierte sich einen halben Zähler vor dem Elofavoriten Gata Kamsky (USA) und Tigran Gharamian aus Frankreich, beide mit 7 Punkten. chess-results

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Radjabov verdienter Weltcup-Sieger

Der jetzige Halbprofi (nach eigenen Aussagen)Teimour Radjabov sorgte schon als 16-Jähriger für Furore, indem er 2003 in Linares den damals für fast unschlagbar angesehenen Champion Garry Kasparov schlug. Jetzt zeigte er seine enorme Sicherheit, Stärke und Durchhaltevermögen in einem sehr langen, anstrengenden Weltcup. Er bezwang Liren Ding im Tiebreak des Finales verdient mit 6:4. Ding hingegen wirkte etwas erschöpft und hatte nicht mehr den Einfallsreichtum, der ihn sonst auszeichnet. Im "kleinen" Finale um Platz drei gewann Maxime Vachier-Lagrave überzeugend mit 4:2 gegen Yangyi Yu. Offizielle Seite

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24.Barcelona Open: Donchenko überragend

GM Alexander Donchenko steht kurz vor dem Sprung in die Top 100 der Welt. Bisher tritt er überragend beim Barcelona Open auf und führt nach seinem heutigen klaren Weißsieg über den starken Franzosen GM Maxime Lagarde in einer Leningrader Variante der Holländischen Verteidigung. Er führt nun alleine mit 6,5 Punkten nach 7 Runden und hat schon an die 20 Elopunkte hinzugewonnen. Ebenfalls gut unterwegs ist GM Rasmus Svane, der mit Schwarz den Inder IM Krishna schlug und nun auf Rang 4 mit 5,5 Punkten liegt. chess24

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Worldcup: Tiebreak in den Finals

Liren Ding und Teimour Radjabov müssen wie auch Yangyi Yu und Maxime Vachier-Lagrave ins Tiebreak des Worldcups. Nach dem heutigen Remis gab es in beiden Duellen den 2:2-Zwischenstand. Ding holte in einer ungewöhnlichen Variante der englischen Eröffnung nichts heraus. Radjabov hatte früh einen Bauern für Initiative und Läuferpaar geopfert. Den Bauern gewann er später zurück und hatte keinerlei Probleme mehr. Vachier-Lagrave hätte im Mittelspiel etwas mehr Druck ausüben können nach Yus russischer Verteidigung. Doch auch hier gab es eine Verflachung der Position und ein gerechtes Remis. Morgen ist defitiniv der letzte Tag des langen, anstrengenden Turniers. Offizielle Seite

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World Cup: Radjabov schlägt zurück

Teimour Radjabov hat in einer großen Schlacht gegen Liren Ding zurückgeschlagen und zum 1,5:1,5 ausgeglichen. Der eigentlich für Schwarz als ziemlich sicher geltende und sehr durchanalysierte Marshall-Angriff war diesmal das Thema. Ding stand leicht schlechter, aber noch nicht gefährdet. Nach Radjabovs taktischer Finesse 26.Se6 wurde es etwas unübersichtlich und Ding versäumte den besten Zug Sc2 im 29. Zug und stand dann schon etwas bedenklich. Der Aserbaidschaner zeigte in der Folge eine hervorragende Technik bei der Verwertung des Vorteils. Im Duell um Platz drei verpasste Yangyi Yu mit Weiß gegen den Grünfeldinder von Vachier-Lagrave durch ungenaues Spiel nach einem schönen Vorteil den möglichen Sieg. Auch hier steht es 1,5:1,5. Offizielle Seite

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Barcelona: Donchenko führt vor Kamsky

Das Barcelona Open läuft derzeit und wird zum 24. Mal ausgetragen. Es nehmen auch die beiden jungen deutschen Großmeister Alexander Donchenko und Rasmus Svane teil. Beide starteten hervorragend, allen voran Donchenko, der nach 4 Runden die alleinige Führung mit voller Punktezahl inne hat. Svane gab nur ein Remis ab und hat 3,5 Punkte. Es kommt heute zum Spitzenduell zwischen Donchenko und Kamsky. Svane hat es mit GM Moussard aus Frankreich zu tun. chess24

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World Cup: Ding erneut mit brillanter Partie

Liren Ding ist wahrhaft der Mann der Stunde nach seiner grandiosen Leistung in Saint Louis und nun auch beim World Cup. In seiner zweiten Finalpartie in Khanty-Mansiysk spielte er wieder eine sehr beeindruckende Partie. Sein Gegner Teimour Radjabov war letztlich ohne Chance und würdigte im anschließenden Interview die tolle Leistung des Chinesen. Thema war eine Gambitvariante des Flohr-Mikenas-Systems in der englischen Eröffnung. Bei einigen Kommentatoren wurde Liren Dings Spiel mit dem von Alpha Zero verglichen und Ding bestätigte tatsächlich, dass er sich von den Partien des Computer-Giganten inspiriert fühlte. Er verband heute grandioses positionelles Spiel mit feiner Taktik. Ding führt nun mit 1,5:0,5. Im Duell um Platz drei steht es nach zwei wenig aufrgenden Partien zwischen Yangyi Yu und Maxime Vachier-Lagrave 1:1. Es folgen noch zwei weitere Partien mit klassischer Bedenkzeit bevor im Falle eines Gleichstands der Tiebreak folgen würde. Offizielle Seite

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Lela und Bela Cup mit E. Pähtz

Elisabeth Pähtz hatte beim Schnellschachturnier in Telawi/Georgien einen recht schwachen zweiten Tag und landete am Ende mit 3,5 Punkten auf einem enttäuschenden 7. Platz des Zehnerfeldes. Direkt nach dem Grand Prix war wohl doch Erschöpfung mit im Spiel. Meri Arabidze spielte groß auf und gewann das Turnier souverän mit 7 Punkten vor Nana Dzagnidze und Lela Javakishvili, die je 6 Punkte holen konnten. chess-Results

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Radjabov und Ding im World-Cup Finale

Teimour Radjabov und Liren Ding sind hochverdient ins Finale des World-Cups in Khanty-Mansiysk eingezogen. Radjabov spielte gestern gegen Vachier-Lagrave eine starke Partie nach einer englischen Eröffnung und ließ dem Franzosen keine Chance nachdem dieser wohl zu früh, wie Analysen ergaben, rochiert hatte und deshalb Probleme bekam. Liren Ding hatte gegen seinen Landsmann Yangyi Yu mehr Schwierigkeiten, aber er konnte sich im Tiebreak ebenfalls nach englischer Eröffnung nach einer spannenden Partie mit 2,5:1,5 durchsetzen. Yu und Vachier-Lagrave spielen um Rang drei - der Verlierer hat bereits 50 000 US-Dollar sicher, der Drittplatzierte sackt 60 000 ein. Ding und Radjabov kämpfen um die 110 000 Siegerpreisgeld. Der Verlierer nimmt 80 000 mit nach Hause. Offizielle Seite

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World Cup: Black is ok!

In den beiden ersten Partien der Halbfinal-Duelle zwischen Liren Ding und Yangyi Yu sowie Maxime Vachier-Lagrave-Teimour Radjabov hatten die beiden Weißspieler eher Schwierigkeiten um Ausgleich zu kämpfen. Sowohl Yu als auch Radjabov hatten keinerlei Probleme und versäumten sogar jeweils vielversprechende Fortsetzungen. Yu ist ein sehr aggressiver Weißspieler und man wird sehen ob er gegen den bisher enorm starken und soliden Ding angreifen wird in der zweiten Partie. Radjabov ist definitiv wieder erstarkt seit einiger Zeit kaum zu schlagen und solide wie Beton. Es erwarten uns spannende Partien und eventuell Tiebreak-Partien. Offizielle Seite

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Dings brillante Analysen

Wie stark Liren Ding, die chinesiche Nummer Eins ist, konnte man in der Post-Mortem-Analyse zu seiner entscheidenden Partie gegen Alexander Grischuk sehen. Immens profund waren die Analysen und Stellungsbewertungen des sympathischen 26-jährigen Halbfinalisten des World-Cups mit der ungarischen Spielerin und Kommentatorin Anna Rudolf. Ein brillanter Spieler, der von Erfolg zu Erfolg eilt und hoffentlich mal um die Krone des Weltschachs spielen wird. Offizielle Seite

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Pähtz in Georgien

Elisabeth Pähtz reiste gleich nach ihrem erfolgreichen Abschneiden beim Fide-Grand Prix nach Telawi in Georgien zu einem stark besetzten Schnellschachturnier. Offenbar steckte ihr die Erschöpfung eines langen Turniers noch in den Knochen, denn Elisabeth holte nur 3,5 Punkte und Rang 7 aus den 9 Runden als Nummer Zwei der Schnellschach-Setzliste. Es gewann in souveräner Manier IM Meri Arabidze mit hervorragenden 7 Punkten aus 9 Runden vor der Favoritin GM Nana Dzagnidze und IM Lela Javakishvili, die jeweils 6 Punkte holen konnten. chess-results

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Worldcup: Tragödien für Aronian und Vitiugov

Im heutigen Tiebreak gab es zwei tragische Wendungen für Levon Aronian und Nikita Vitiugov. Aronian überspielte Vachier-Lagrave mit den schwarzen Steinen auf hervorragende Weise in einer italienischen Partie. Nach einem brillanten Qualitätsopfer stand er nach dem 30.Zug glatt auf Gewinn, schätzte aber seine Stellung nicht so ein und setzte schwach fort, hatte aber immer noch mindestens Remis sicher. Nach einem horrenden Patzer verlor er diese entscheidende Partie zum 1,5:2,5.  Beinahe noch schlimmer erwischte es Nikita Vitiugov, der bereits nach 10 Zügen in der Armageddonpartie mit Schwarz auf Gewinn stand nachdem Yu unglaublicherweise zwei Bauern in der Eröffnung eingestellt hatte. Wie durch ein Wunder und einem schwachen Zug von Vitiugov schrumpfte der Vorteil merklich und nach dem katastrophalen 22...De7 stand Yu auf Gewinn und gewann diese sicher geglaubte Verlustpartie zum 5:4. Offizielle Seite

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Ding und Radjabov im World-Cup-Halbfinale

Turnierfavorit Liren Ding und Teimour Radjabov sind verdient ins Halbfinale des World-Cups in Khanty-Mansiysk eingezogen. Der Chinese holte zwar nichts aus der Eröffnung gegen Alexander Grischuk aber der Russe verlor im MIttelspiel den Faden und Ding holte zum entscheidenden Schlag aus und erhielt klaren Vorteil. Grischuk hatte nach 42 Zügen genug gesehen, fügte sich in sein Schicksal und gab auf. Teimour Radjabov ist ebenfalls verdient weiter. Sein junger Kontrahent Jeffery Xiong bediente sich des Grünfeldinders und Radjabov wählte eine seltene nicht ungiftige Variante. Die Eröffnungsphase spielten beide Kontrahenten alles andere als sauber. Xiong versäumte im 22. Zug Se5 zu spielen mit leichtem Vorteil für ihn. Stattdessen ließ er sich auf eine kaum zu berechnende undurchsichtige von Taktik geprägten Stellung ein, in der Radjabov etwas weiter rechnete und nach 36 Zügen gewann. Dennoch eine tolle Leistung des Youngsters in diesem Turnier. Schnell zeichnete sich das Remis zwischen Vachier-Lagrave und Levon Aronian ab. Der Tiebreak zwischen den beiden Größen dürfte ebenfalls auf Augenhöhe stattfinden. Yangyi Yu hatte in seiner Weißpartie heute gegen Vitiugov seine Chancen in einem NImzoinder, denn er gewann im 21. Zug einen Bauern. Der Chinese setzte aber nicht genau fort und Vitiugov bekam Gegenspiel mit nicht zu unterschätzender Initiative. Schließlich verpuffte der Vorteil völlig und Vitiugov gewann den Bauern zurück mit baldigem Remis. Offizielle Seite

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World Cup: Viertelfinale startet mit 4 Remis

Von ursprünglich 128 Teilnehmern sind nur noch 8 Akteure übrig geblieben, die um den Einzug ins Halbfinale kämpfen. In Partie 1 des Viertelfinals endeten alle Partien mit Remis. Eine große Chance verpasste wohl Liren Ding mit den schwarzen Steinen gegen Alexander Grischuk. Ding hätte laut Engines mit 14...Ld5 bereits klaren Vorteil erlangen können, opferte aber stattdessen selbst die Qualität. Er hatte genug Kompensation die Partie zum Remis zu führen. Auch Yu spielte mit Schwarz sehr mutig und opferte die Qualität in einem Najdorf-Sizilianer und erhielt Kompensation und Aktivität. Vitiugov behielt zwar Vorteil, aber die Aktivität der gegnerischen Figuren ließen ihn das Remis akzeptieren. Völlig ausgeglichen verliefen Xiong-Radjabov und Aronian-Vachier-Lagrave. Offizielle Seite

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Erstellt: Montag, 23. September 2019