Magnus Carlsen gewinnt Tata Steel Masters

Magnus Carlsen hat das Tata Steel Masters bereits gestern nach einem schönen Schwarzsieg gegen Fabiano Caruana unter Qualitätsopfer in einem Rossolimo-Sizilianer vorzeitig gewonnen. Nach dem heutigen kampflosen Sieg gegen den Corona positiv getesteten Dubov beendete er den Turniersieg mit 9,5 Punkten. Den zweiten Platz holte der stark aufgetretene Shakhriyar Mamedyarov, der gestern glücklich gegen Vidit gewann und heute ein Kurz-Remis gegen Caruana folgen ließ zum Endscore von 8 Punkten. Punktgleich mit ihm landete Richard Rapport auf dem dritten Platz und ist nun auf Platz 10 der Weltrangliste. Der junge Praggnanandhaa schlug in der Schlussrunde Andrey Esipenko und holte gute 5,5 Punkte bei seinem ersten Weltklasseturnier. chess24

Damen führen knapp bei Halbzeit

Beim Battle of the Sexes in Gibraltar ist nun Halbzeit bei 5 gespielten Runden. Die Damen führen nach dem gestrigen 5:5 und der vorherigen 4,5:5,5-Niederlage immer noch mit 25,5:24,5. Schwachpunkt im Männerteam ist IM Bwalya, der erst 1 Remis aus 4 Partien geholt hat. Sabino Brunello ist mit 3,5 Punkten aus 5 Partien der bisher erfolgreichste Mann. Bei den Damen haben die Spielerinnen Pia Cramling, Irine Kharisma Sukandar, Mariya Muzychuk und Marsel Efroimski ein + 1 Score. chess24

Challenger: Arjun verwaltet Führung - Vogel verliert

Roven Vogel hat heute eine vermeidbare Niederlage gegen den Tabellenzweiten Thai Dai Van Nguyen kassiert und ist nun mit 3 Punkten Tabellenletzter gemeinsam mit Jiner Zhu. Bjerre gewann in einem Slaven gegen Volodar Murzin und zog wieder gleich mit dem Tschechen Nguyen. Marc-Andria Maurizzi hat sich nach der Niederlagenserie zu Beginn des Turniers gefangen und 3 Punkte aus den letzten 4 Runden geholt. Er brauchte nur 26 Züge um Daniel Dardha zu besiegen. Arjun Erigaisi spielte ein sicheres Remis gegen Erwin L'Ami in einem Katalanen und hat weiter 1,5 Punkte Vorsprung. chess24

Dubov positiv getestet

Für Daniil Dubov steht das Tata Steel Chess Masters unter keinem guten Stern. Nun ist der Russe positiv auf Covid getestet worden und hat das Turnier verlassen. Seine Form war auch nicht die Beste. In Runde 11 hat Richard Rapport dadurch kampflos gewonnen und rückte auf Platz 2 vor. Magnus Carlsen spielte Remis gegen Vidit und hat gewinnversprechende Fortsetzungen verpasst. Ein schönes Qualitätsopfer entschied das holländische Duell zwischen Jorden van Foreest und Anish Giri für den Jüngeren und Außenseiter. Einen überzeugenden Schwarzsieg schaffte Fabiano Caruana gegen Rameshbabu Praggnanandhaa. Der junge Inder kämpfte um Vorteil und hätte nach Zugwiederholungen wohl ein Remis bekommen. Die übrigen Partien endeten mit Remis. Carlsen führt mit 7,5 Punkten. Offizielle Seite

Challenger: Glückliches Remis für Roven Vogel

In der Challengergruppe tat sich heute nicht ganz so viel wie bei den Topspielern. Roven Vogel kann sehr glücklich sein mit seinem Remis heute gegen Erwin L'Ami in einer Damengambit Abtauschvariante. Die dänische Nachwuchshoffnung Jonas Buhl Bjerre ist gut in Form und heute schaffte er gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den zweiten Platz einen wichtigen Sieg gegen Rinat Jumabayev. Der Kasache ließ sich in einem Katalanen zu einem inkorrekten Qualitätsopfer hinreißen. Der indische Großmeister Ganguly schlug die Chinesin Zhu, die ihre Remischancen mit einem guten Zug im 30. Zug nicht nutzte und dann klar verlor. Sie liegt nun auf dem letzten Platz mit nur 2,5 Punkten. Die zweite Dame Polina Shuvalova holte ein verdientes Schwarzremis gegen den Tabellenführer Erigaisi. chess24

Masters: Drei Schwarzsiege

Die drei Führenden haben heute remis gespielt. Am lockersten war das schnelle Remis von Magnus Carlsen gegen Sergey Karjakin nach 16 Zügen. Wesentlich interessanter gestalteten sich die Punkteteilungen zwischen Giri und Duda und Shankland-Mamedyarov, in der es der Aserbaidschaner wieder mit dem Katalanen zu tun hatte. Seinen zweiten Partiegewinn feierte Teenager Praggnanandhaa ausgerechnet gegen seinen Landsmann Vidit mit den schwarzen Steinen. Vidit hatte lange Zeit leichten Vorteil aber einen sehr offen stehenden, gefährdeten König, das die Verteidigung enorm schwer machte und tatsächlich griff der erfahrenere Spieler fehl und musste die Segel streichen. Einen überraschenden Schwarzsieg gegen den mit Weiß normalerweise sehr stabilen Fabiano Caruana erreichte Richard Rapport, der den US-Amerikaner in einem damenlosen MIttelspiel überspielen konnte. Caruana hatte zur englischen Eröffnung gegriffen, was wieder eine Überraschung war wie schon gestern die französische Verteidigung. Einen verdienten Schwarzsieg, wenn auch am Ende etwas glücklich holte Nils Grandelius gegen Daniil Dubov, der immer interessantes Schach zeigt, aber keine gute Form zeigt in Wijk aan Zee. Den einzigen Weißsieg holte Andrey Esipenko nach sehr ruhiger, starker und positioneller Vorgehensweise in einem Italiener gegen Jorden van Foreest. Carlsen führt mit 7 vor Giri 6,5 und Mamedyarov 6 Punkten. chess24

Die Männer schlagen zurück mit 7:3

Beim Geschlechter-Team-Duell in Gibraltar haben die Männer zurückgeschlagen und überzeugend mit 7:3 die dritte Runde für sich entschieden, wonach die Frauen nur noch mit 16:14 führen. Für Siege sorgten GM Brunello gegen IM Houska, GM Bellahcene gegen GM Abdumalik, IM Rosen gegen GM Batsiashvili und GM Krysa gegen IM Mammadzada. Letzere Partie ist sehenswert wie der argentinische Großmeister mit Caro-Kann mit 5...ef6: die Initiative ergriffen hat. chess24 




Geschlechterkampf: Die Damen siegen erneut

Der Geschlechterkampf "Battle of the Sexes" in Gibraltar fand heute mit Runde zwei seine Fortsetzung und endete erneut mit dem klaren Ergebnis von 6,5:3,5 für die Damen. IM Irene Kharisma Sukandar gewann erneut und diesmal gegen IM Gillan Bwalya aus Sambia. GM Zhansaya Abdumalik gewann gegen den Vertreter Katars IM Husain Aziz und IM Gunay Mammadzada siegte gegen GM Bellahcene, der seine zweite Niederlage einstecken musste. chess24 

 

Challenger: Erigaisi nun mit 2 Punkten Vorsprung

Arjun Erigaisi zieht weiterhin einsam seine Kreise beim Challengerturnier in Wijk aan Zee. Nach seinem heutigen Schwarzsieg über Jiner Zhu führt er mit überragenden 8 Punkten aus 9 Runden. Er verdient es zweifellos im kommenden Jahr in der Mastersgruppe zu spielen. Er zeigt eine erstaunliche Reife in seinem Spiel. Jonas Buhl Bjerre gewann nach starker Leistung gegen den erfahrenen GM Ganguly aus Indien. Seinen ersten Partiegewinn schaffte endlich Marc-Andre Maurizzi gegen Lucas van Foreest. Alle anderen Partien endeten mit Remis. Roven Vogel spielte Remis gegen Shuvalova und steht bei 2,5 Punkten wie auch Maurizzi und Zhu. chess24

Masters: Carlsen gewinnt Spitzenspiel

Weltmeister Magnus Carlsen hat heute den Grundstein für den Turniersieg beim Tata Steel Masters gelegt, indem er den vor der Partie ärgsten Konkurrenten Shakhriyar Mamedyarov in einem Katalanen geschlagen hat. Der Aserbaidschaner schien gut vorbereitet zu sein, aber Carlsen hat dieses System wohl sehr tief analysiert in seiner Vorbereitung auf den WM-Kampf gegen Nepomniachtchi. Mamedyarov versäumte es den stärksten Zug 14...Sb4 zu spielen und büßte anschließend die Qualität ein wonach es ein leichtes Spiel für Carlsen war, wie dieser eindrucksvoll demonstrierte. In dieser 9. Runde hat es drei weitere Favoritensiege gegeben. Anish Giri gewann nach suboptimaler Verteidigung seines Gegners Sam Shankland und ist nun der direkte Verfolger von Magnus Carlsen. Teenager Rameshbabu Praggnanandhaa entschloss sich in seiner Partie gegen Sergey Karjakin unnötigerweise zu einem Qualitätsopfer statt seinen leichten Stellungsvorteil nach einem Londoner System solide zu verwalten. Letztendlich setzten sich die Erfahrung und die Mehrqualität durch. Mit einer großen Eröffnungsüberraschung wartete Fabiano Caruana auf mit der Verwendung der Französischen Verteidigung gegen Nils Grandelius. Schnell schaffte es der US-Amerikaner Gegenspiel zu kreieren und die Initiative zum verdienten Partiegewinn zu halten. Jan-Krzysztof Duda hat nicht die allerbeste Form mit nach Wijk aan Zee gebracht. Heute verpasste er es seine Gewinnstellung in einen ganzen Punkt umzumünzen. Auch Van Foreest gegn Dubov hätte wohl mehr herausholen können. Es führt Carlsen mit 6,5 vor Anish Giri mit 6 Punkten. chess24 




Battle of the Sexes

Das Gibraltar Chess Festival mit dem großen und immer stark besetzten Turniers muss leider auch dieses Jahr ausfallen aufgrund der Pandemie. Als Ersatz wird das Turnier Battle of the Sexes ausgetragen, das zwischen den Geschlechtern an 10 Brettern ausgetragen wird. Die eingeladenen Spielerinnen und Spieler wurden so ausgewählt, dass sich die Elostärke in etwa die Waage hält. Nach dem ersten Tag führen die Damen überraschend klar mit 6,5:3,5. IM Irine Kharisma Sukandar schlug GM Sabino Brunello, GM Pia Cramling siegte gegen GM Bilel Bellahcene. Auch die GM Joe Gallagher und IM Eric Rosen wurden Opfer weiblicher Spielstärke in Persona GM Olga Girya und IM Marsel Efroimski. Nur IM Balazs Csonka hielt die Fahne der Männer hoch und gewann gegen IM Jovanka Houska. Das Duell ist auf 10 Runden angesetzt. Offizielle Seite

Masters: Mamedyarov und Carlsen gleichauf

Shakhriyar Mamedyarov läßt nicht locker und bestätigt seine gute Form mit einem schönen Sieg gegen Rameshbabu Praggnanandhaa. Carlsens Schwarzpartie gegen Sam Shankland verflachte zu sehr und endete bereits nach 35 Zügen mit klarem Remis. Die Verfolger sind rangerückt. Anish Giri gewann nach sehr mutigem Figurenopfer gegen Andrey Esipenko mit den schwarzen Steinen in einem Italiener. Der junge Russe verpasste mehrmals die beste Verteidigung. Eine interessante Eröffnung, zeigten Vidit und Grandelius, bei der sich der Inder dynamisch und stark zeigte und verdient gewann. Richard Rapport zeigte heute mit der Französischen Verteidigung gegen Sergey Karjakin, dass diese klassische Eröffnung immer noch ihre Berechtigung in der Weltklasse hat. Er wenig Mühe ein Remis zu holen. Daniil Dubov spielte Remis gegen Duda nach dem gestrigen kampflosen Verlust. Caruana-van Foreest endete ebenfalls mit einem gerechten Remis. chess24

Challenger: Erigaisi enteilt - Vogel fällt zurück

Der 18-jährige Inder Arjun Erigaisi ist nach wie vor der Dominator beim Challenger Turnier in Wijk aan Zee. Mit nunmehr 7 Punkten aus 8 Runden nach seinem heutigen Sieg gegen den Dänen Jonas Buhl Bjerre hat er beste Chancen auf den Turniersieg aber noch sind 5 Runden zu spielen. Verfolger mit 1,5 Punkten Rückstand sind die sehr solide spielenden Rinat Jumabayev und Thai Dai Van Nguyen. Roven Vogel ist nach seinem heutigen Sieg gegen Jiner Zhu auf den vorletzten Platz mit nur 2 Punkten zurückgefallen. Nur Andre-Marc Maurizzi liegt noch hinter ihm, gegen den er noch antreten muss. chess24 




Dubov weigerte sich eine Maske zu tragen

In der gestrigen 7. Runde des Tata Steel Masters kam es zu einem Eklat als sich Daniil Dubuv weigerte eine Maske gegen Anish Giri zu tragen. Der Veranstalter bestand jedoch darauf, weil ein Begleiter von Dubov positiv auf Corona getestet war. Dubov berief sich auf die Turnierbestimmungen, nach denen das Spielen ohne Maske für ok befunden wird. Ein kurz vor der geplanten Partie gemachter Schnelltest war auch negativ ausgefallen. So kam es, dass Dubov nicht antrat. Wie man heute sieht ist er in Runde 8 wieder angetreten, da ein PCR-Test ebenfalls negativ ausgefallen war. Nun zum Sportlichen: Magnus Carlsen steht an der Spitze des Feldes mit nunmehr 5 Punkten, da er gestern einen überzeugenden Sieg gegen den Turnier-Youngster Rameshbabu Praggnanandhaa. Einen Rückschlag erhielt Vidit nach seiner berechtigten Niederlage gegen Jorden van Foreest. Endlich seinen ersten Sieg holte Fabiano Caruana gegen Jan-Krzysztof Duda mit den schwarzen Steinen. Er steht nun bei 3,5 Punkten. Mamedyarov ist Zweiter mit 4,5 Punkten nach seinem Remis gegen Rapport. chess24

Masters: Mamedyarov und Rapport schließen auf

Shakhriyar Mamedyarov hat heute in Runde 5 des Tata Steel Masters einen verdienten Partiegewinn mit Schwarz im offenen Spanier gegen Jorden van Foreest errungen. Auch Richard Rapport gewann gegen Praggnanandhaa nach interessantem Kampf. Beide Sieger haben nun 3,5 Punkte wie Vidit, der relativ mühelos mit Schwarz gegen Giri remisierte. Kurios war der Schluss in der Partie Duda-Karjakin. Der Pole stand auf Gewinn, gab aber in der für Karjakin hoffnungslosen Stellung Remis. Nils Grandelius und Magnus Carlsen lieferten sich einen tollen Kampf mit beidseitigen Chancen, aber am Ende wurde es Remis wie die übrigen Partien. Mitfavorit Fabiano Caruana kommt nicht vom Fleck. Heute verpasste er mehrere Gewinnchancen gegen Andrey Esipenko. Offizielle Seite

 

Challenger: Erigaisi schlägt Vogel

 In der Challengergruppe tat sich nach zwei Partiegewinnen an der Spitze und am Tabellenende etwas. Arjun Erigaisi bezwang Roven Vogel mit einem Koenigsinder in nur 31 Zügen zur alleinigen Tabellenführung und Meiner Zhu gab die rote Laterne nach ihrem Schwarzsieg über Maurizzi an den jungen Franzosen ab.OffizielleSeit

Masters: Carlsen verpasst klaren Gewinn

 Magnus Carlsen hatte nach seinem erneuten WM-Triumph große Ambitionen formuliert die 2900 Elo-Schallmauer anzuvisieren, was jedoch kaum Fehler erlaubt. In seiner gestrigen Weisspartie gegen Jorden Van Foreest hatte er eine tolle Chance mit 38.Ke2 die Partie für sich zu entscheiden, sah sie aber nicht. Am Ende wurde es nur Remis. So knackt Carlsen die 2900 nicht. Einen glücklichen Sieg erzielte Mamedyarov gegen Duda der besser stand, aber die beste Möglichkeit auch nicht sah. Der 16-jaehrige Rameshbabu Praggnanandhaa überraschte Nils Grandelius mit 7.Da4 gegen den Grünfeldinder und feierte seinen ersten Sieg. Tabellenführer bleibt Vidit nach seinem Remis gegen Esipenko, der durchaus hätte auf Sieg weiterspielen können. Offizielle Seite

Challenger: Vogel weiterhin solide

Roven Vogel spielt in der Challengergruppe weiterhin solides Schach. Nach dem gestrigen Remis gegen Daniel Dardha, erreichte er heute ein Remis gegen Volodar Murzin. An der Spitze steht ein Trio mit je 2,5 Punkten. Gemeinsam mit Elofavorit Arjun Erigaisi stehen Thai Dai Van Nguyen und Volodar Murzin vorne. Die 19-jährige Chinesin Jiner Zhu steht noch bei 0 Punkten und muss wohl in diesem Turnier Lehrgeld zahlen. chess24

Tata Steel Masters: Vidit geht in Führung

Santosh Gujrathi Vidt ist der Tabellenführer nach Runde 3. Nach seinem gestrigen Remis gegen Fabiano Caruana hat er heute vom Siegeswillen des Russen Daniil Dubov profitiert. Dubov hatte nach nach einem Qualitätsopfer den König des Inders ins Freie gezerrt, hatte aber nicht mehr als Dauerschach, was er jedoch verschmähte. Vidit nutzte die Chance dann zur Konsolidierung seiner Stellung und gewann sicher. Damit führt er mit 2,5 Punkten. Magnus Carlsen schaffte letztlich das wohl angestrebte Schwarzremis gegen Jan-Krzysztof Duda und liegt mit 2 Punkten in der Verfolgergruppe. Einen relativ leichten Sieg schaffte heute Richard Rapport gegen Nils Grandelius. Der Schwede spielte sehr ambitioniert und opferte einen Bauern. Das Gegenspiel von Rapport brachte die Kehrtwende und mit Hilfe von Mattmotiven zwang er Grandelius zur Aufgabe. Weitere Siege feierten Jorden van Foreest gegen Praggnanandhaa und Andrey Esipenko gegen Sergey Karjakin, der im 31. Zug völlig unnötig zu einem Figurenopfer griff, wonach er chancenlos blieb. chess24




Challenger: Roven Vogel mit Remis

Roven Vogel ist der einzige deutsche Teilnehmer beim Challengerturnier in Wijk aan Zee. Er startete gut mit einem Remis gegen den wesentlich höher eingestuften amtierenden niederländischen Meister Max Warmerdam. Siege in Runde 1 erzielten Polina Shuvalova gegen Jiner Zhu, Volodar Murzin gegen Daniel Dardha, Rinat Jumabayev gegen Thai Dai Van Nguyen und Surya Shekhar Ganguly gegen Marc-Andria Maurizzi. chess24

Tata Steel Masters: Drei Auftaktsiege

Weltmeister Magnus Carlsen startete mit Schwarz gegen seinen letztjährigen Bezwinger Andrey Esipenko ins diesjährige Tata Steel Masters. Es war die schnellste und kürzeste Remispartie des Tages, die von gegenseitigem Respekt geprägt war. Die aufregenste Remispartie gab es in Dubov-Mamedyarov, zwei versierte Taktiker, die den Katalanen zum Thema hatten. Der Katalane gilt als Steckenpferd des jungen Russen, doch Mamedyarov war gegen diese Bauernopfervariante gewappet und hatte seinerseits dann im Laufe der Partie gute Chancen. Am Ende aber stand ein dynamisches Gleichgewicht am Brett. Sehr gute Gewinnchancen hatte Fabiano Caruana gegen Sergey Karjakin, aber er entschied sich für das schlagen des Bauern c5, der ihm keinen Vorteil brachte. Für die drei Gewinnpartien des Tages sorgten Vorjahressieger Jorden van Foreest, Jan-Krzysztof Duda und Santosh Gujrathi Vidit. Van Foreest siegte gegen Nils Grandelius glücklich, nachdem dieser die beste Verteidigung im 38. Zug versäumt hatte. Duda hatte überwältigenden Raumvorteil und entscheidende Aktivität seiner Figuren erreicht. Beliebig konnte er seine Stellung verstärken ohne jegliches Gegenspiel seines Gegners Richard Rapport und gewann sicher. Ähnlich war es bei Vidit gegen Shankland. Die größere Aktivität seiner Figuren war letztlich partieentscheidend für den Inder. chess24




Tata Steel Chess ohne Firouzja

Das gerne als "Wimbledon des Schachs" bezeichnete Traditions-Weltklasseturnier in Wijk aan Zee (Tata Steel Chess Tournament) startet morgen mit Runde 1. Neben dem Rekordsieger Magnus Carlsen nehmen auch der Sensationssieger von 2021 und Lokalmatador Jordan van Foreest sowie Fabiano Caruana, Anish Giri, Shakhriyar Mamedyarov, Richard Rapport, Jan-Krzysztof Duda, Sergey Karjakin, Santosh Gujrathi Vidit, Daniil Dubov, Andrey Esipenko, Sam Shankland, Nils Grandelius und Teenager Rameshbabu Praggnanandhaa teil. Auch das Challengerturnier kann sich sehen lassen und findet mit deutscher Beteiligung statt. Roven Vogel nimmt diese Herausforderung gerne an als Setzlisten-Letzter. Neben den beiden erfahrenen Großmeistern Erwin L'Ami und Surya Shekhar Ganguly spielen eine Reihe an vielversprechenden Jungstars, darunter die einzige Dame Polina Shuvalova aus Russland. Im Mastersturnier fehlt leider die aktuelle Nummer Zwei der Welt Alireza Firouzja, weil es sich mit den Veranstaltern nicht auf das Antrittshonorar einigen konnte. Er und sein Vater verlangten eine Entschädigung für einen unglücklichen Vorfall aus dem Jahr 2021, den wir hier verlinkt haben mit einer Beschreibung der damaligen Vorkommnisse auf der Seite chess24. Offizielle Seite chess24

Vergani-Cup: GM Lalith Babu vor drei Punktgleichen

Der inidische Großmeister Lalith Babu hat die stark besetzte Januar-Ausgabe des Vergani-Cups in Cattolica (Italien) gewonnen. Mit 7 Punkten ließ er die drei punktgleichen Meister bzw. Meisterin GM Hans Moke Niemann, Vitaliy Berndadskiy und die überraschend starke Bulgarin IM Nurgyul Salimova hinter sich. Eine absolut sehenswerte Partie ist Bernadskiy-Short, in der Short haushoch auf Gewinn stand und dennoch verlor. Bester Deutscher wurde FM Max Hess mit 5,5 Punkten und Platz 30. chess24

Eline Roebers triumphiert in Untergrombach

Die erst 15-jährige Eline Roebers ist ein Supertalent und das zeigte sie nicht nur die letzten Monate auf Damenturnieren sondern auch bei Open. In Untergrombach schlug sie nicht nur den bis dahin führenden FM Manfred Menacher in Runde 6 sondern auch noch den einzigen Großmeister im Feld Vyacheslav Ikonnikov. Mit überragenden 6,5 Punkten aus 7 Runden verdiente sie sich das Preisgeld von 1000 Euro. Den zweiten Platz belegte Oliver Stork mit 6 Punkten vor dem punktgleichen Veaceslav Cofman. Neben der überragenden Siegerin spielte sich auch FM Lara Schulze noch in die Preisränge mit Platz 5 und 5,5 Punkten. Offizielle Seite

Vergani Cup in Cattolica

Die Januar-Ausgabe der Turnierserie des Vergani Cups in Cattolica ist sehr stark besetzt und mit 124 Spielern im A-Turnier auch zahlenmäßig. Anton Korobov und Nigel Short sind die bekanntesten Namen. Nach 5 Runden führt der ukrainische GM Vitaliy Bernadskiy mit 4,5 Punkten. chess-results