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Mannschafts-EM: Punkt gegen Georgien, Niederlage für die Damen

Georgien erwies sich als der erwartet starke Gegner in Runde drei der Mannschafts-EM in Batumi, doch ein Sieg wäre für die deutschen Herren drin gewesen, denn Matthias Blübaum hatte durchaus seine Chancen gegen deren Spitzenmann Baadur Jobava, am Ende sprang aber nur ein Remis heraus. Einmal mehr als hervorragender Weißspieler erwies sich Georg Meier, der nun 2,5 aufzuweisen hat nach seinem Sieg über Levan Pantsulaia. Eine Niederlage kassierte Daniel Fridman gegen Ivan Cheparinov. Es führen Armenien, die Ukraine und die Niederlande mit einem starken Anish Giri mit voller Punktezahl. Die Damen kassierten ihre zweite Niederlage gegen die auf drei Bretten schwächer besetzten Sloweninnen. Das kleine Land wurde zum 1,5:2,5-Stolperstein. Georgien, Russland und Italien führen hier die Tabelle an. chess24

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Braunschweig: Bluff bringt Turniersieg für Lubbe

Ein äußerst kurioses Ende nahm das GM-Turnier anläßlich des 150jährigen Bestehens des Schachclubs Braunschweig Gliesmarode. Im Duell des Führenden Nikita Meshkovs gegen seinen Verfolger Nikolas Lubbe kam es zu einem bemerkenswerten Showdown. In einer Variante des Damengambits mit Lf4 nahm Lubbe im 13. Zug den falschen Turm und stellte ihn nach c8 wonach er auf Verlust stand. Aus der Not geboren versuchte er den Bluff 15...Lb4 und der Lette fiel tatsächlich darauf herein und spielte Db4: wonach es enorm kompliziert wurde. Nach ab4: wäre Meskovs klar auf Gewinn gestanden. So setzte sich schließlich Lubbe durch und gewann das Turnier mit 6,5 Punkten vor Buckels und Meshkovs, die jeweils 6 Punkte machten. Offizielle Seite

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Mannschafts-EM: Zwei Siege

Die deutschen Teams haben gestern Wiedergutmachung betrieben und zwei Siege eingefahren. Etwas glücklich kamen die Männer zu einem knappen 2,5:1,5 über Montenegro und diesmal war Rasmus Svane der Matchwinner. Georg Meier rettete sich nach einer schwachen Fortsetzung des Gegners im Mittelspiel in ein Remis. Es gab viele interessante Duelle. So schlug Tschechien das favorisierte Polen mit 2,5:1,5. Die deutschen Damen langten richtig hin beim klaren 3,5:0,5 über die Schweiz. Mit Slowenien wartet heute eine lösbare Aufgabe. Die deutschen Männer treffen auf Georgien. chess24

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Jugend-WM in Neu-Delhi: Platz 12 für Kollars

Die Jugend-WM in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi war für Spielerinnen und Spieler unter 20 Jahren. Die offene Gruppe wurde eine One-Man-Show des souverän agierenden Ukainers GM Evgeny Shtembuliak, der das Turnier mit 9 Punkten aus den langen 11 Runden dominierte und gewann. Die beiden Armenier GM Shand Sargsyan mit 8,5 und GM Aram Hakobyan mit 8 Punkten kamen auf die folgenden Plätze. Rameshbabu Praggnanand kam mit 7 Punkten auf Rang 9 und der deutsche Vertreter Dmitrij Kollars auf Platz 12 mit 7 Punkten. Bei den jungen Damen siegte WIM Polina Shuvalova aus Russland mit 9,5 Punkten vor WIM Mobina Alinasab aus dem Iran mit 9 Punkten und WIM Elizaveta Solozhenkina mit 8,5. Eine deutsche Spielerin war nicht vorort. chess-results

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Buckels und Meshkovs führen in Braunschweig

Der 18-jährige Valentin Buckels (SV Mülheim-Nord) wird immer stärker. Nun führt er nach einem überzeugenden Weißsieg über Sergey Ovsejevitsch mit 5,5 Punkten aus 7 Runden gemeinsam mit dem Letten GM Nikita Meshkovs, der seinerseits gegen Melanie Lubbe gewann. Jari Reuker kämpft bei einem Minusbauern im Moment noch um ein Remis gegen Michal Krasenkow. Offizielle Seite

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Mannschafts-EM: Enttäuschender Auftakt für Deutschland

Heute startete die Mannschafts-EM im georgischen Batumi. Leider gab es für die deutschen Teams nicht die erhofften Erfolge. Die deutschen Männer waren an jedem Brett klare Favoriten gegen Nord-Mazedonien, doch am Ende sprang nur ein mageres 2:2 heraus. Allein Georg Meier wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Eine bittere Niederlage kassierte Rasmus Svane, der eine gänzlich andere Aufstellung seiner Figuren anstrebte wie es im Italiener eigentlich üblich ist und das rächte sich. Er war nicht in der Lage Gegenspiel zu organisieren und verlor deutlich. Eine Sensation gelang Dänemark, das Russland ein 2:2 abtrotzte. Sune-Berg Hansen zerpflückte den Drittplatzierten des Fide Grand Swiss Kirill Alekseenko auf beeindruckende Weise. Auch Österreich überraschte mit einem 2:2 gegen England wie auch Finnland mit dem gleichen Ergebnis gegen Georgien. Die deutschen Damen kassierten eine erwartbare 1,5:2,5-Niederlage gegen die Ukraine, aber es war durchaus was drin, denn Filiz Osmanodja hatte eine gute Stellung, verdarb diese aber gegen Natalia Zhukova. chess24

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22.Mannschafts-Europameisterschaft in Batumi

Morgen beginnen die Mannschafts-Europameisterschaften im georgischen Batumi. Die deutschen Teams sind Nummer 9 der Setzliste bei den Männern und nach der Nichtteilnahme von Elisabeth Pähtz nur Nummer 19 bei den Frauen. Die Setzlisten führen jeweils die russischen Teams an. Die deutschen Farben werden in folgender Aufstellung vertreten. Liviu-Dieter Nisipeanu, Georg Meier, Matthias Blübaum, Daniel Fridman und Rasmus Svane. Blübaum ist eingespielt statt hoffentlich nicht überspielt, denn er hat das harte Turnier auf Isle of Man in den Knochen. Die Damen werden angeführt von Sarah Hoolt gefolgt von Hanna-Marie Klek, Filiz Osmanodja, Annemarie Mütsch und Fiona Sieber. Offizielle Seite

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Hoogeveen Open und zwei Duelle

Das Hoogeveen Schachturnier besteht nicht nur aus einem reizvoll besetzten Open sondern auch aus zwei Duellen, die neben der holländischen Schachlegende Jan Timman drei der talentiertesten jungen Spieler der Welt als Teilnehmer haben. Timman trifft auf Zhansaya Abdumalik aus Kasachstan. Während die 19-Jährige in Partie 1 klar siegte, konnte Timman heute in der dritten Partie ebenso klar zurückschlagen und es steht 1,5:1,5. Im zweiten Duell zwischen dem iranischen Superstar Alireza Firouzja und Jorge Cori sieht die Sache beim 3:0 wesentlich klarer aus. Der Peruaner, immerhin mit einer Elozahl von 2671 ausgestattet, hat keine Chance gegen Firouzja. Auch im Open führt ein großartig talentierter Spieler - der noch 13-jährige Jahokhir Sindarov aus Usbekistan führt mit 5,5 Punkten nach 6 Runden vor Sipke Ernst 5,5 und Jan Werle mit 5 Punkten. Offizielle Seite

 

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GM-Turnier in Braunschweig

Der Schachclub Braunschweig Gliesmarode von 1869 feiert in diesem Jahr sein 150jähriges Bestehen und nahm dies zum Anlass ein interessantes Großmeisterturnier auf die Beine zu stellen. Favoriten sind die drei eingeladenen Großmeister Michal Krasenkow, Sergey Ovsejevitsch und Nikita Meshkovs. Der sonst so solide Ukrainer Ovsejevitsch wurde sensationellerweise arg gebeutelt in den ersten Runden. Erst verlor er klar gegen Meshkovs und dann kassierte er eine Niederlage gegen Melanie Lubbe. Nach drei Runden führen Meskovs und Jari Reuker (SV Werder Bremen) mit je 2,5 Punkten. Offizielle Seite

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Isle of Man: Hao Wang ist großer Sieger und WM-Kandidat

Der chinesische Großmeister Hao Wang ist der große und durchaus auch verdiente Sieger des Fide Grand Swiss Turniers. Auf der Zielgeraden schnappte er unverhofft Fabiano Caruana noch den Turniersieg weg. Es sah in seiner Stellung so gar nicht nach einem Gewinn aus, denn sein Kontrahent David Howell hatte bereits aus der Eröffnung heraus eine ausgeglichene Stellung erreicht. Der unbegreifliche Patzer des Engländers, der seinen Läufer freiwillig in eine Fesselung stellte machte aus dem erwartbaren Remis plötzlich eine Verluststellung. Gut, dass dem Chinesen selbst ein Remis zur Qualifikation für das Kandidatenturnier gereicht hätte, denn so ein Fehler bei einem Großmeister kann gleich für unschöne Spekulationen sorgen. So wurde es nun auch noch der Turniersieg vor dem punktgleichen (8 Punkte) Fabiano Caruana, der Remis gegen Nakamura spielte. Aronian und Carlsen trennten sich ebenfalls mit Remis. Ein großartiges Turnier spielte der neue Hoffnungsträger des russischen Schachs, der 22-jährige Kirill Alekseenko, der den dritten Platz erreichte. Vierter wurde Aronian vor David Anton Guijarro, für den sogar mehr drin gewesen wäre. Carlsen belegte Rang 6. Bester Deutscher wurde Matthias Blübaum auf Rang 81 und 5,5 Punkten. Niclas Huschenbeth und Vincent Keymer kassierten Schlussrundenniederlagen gegen Dubov bzw. Piorun. Für Keymer hatte natǘrlich die endlich geschaffte dritte GM-Norm absolute Priorität. Offizielle Seite

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Tolle Vorschlussrunde - Caruana führt auf Isle of Man

Es war eine beeindruckende Runde 10 auf der kleinen Insel Isle of Man. Den Akteuren war anzumerken um wieviel es ging und das führte dazu, dass 7 Partien an den ersten 8 Brettern entscheiden wurde. Fabiano Caruana hatte es mit dem aufstrebenden Spanier David Anton Guijarro zu tun, der allerdings zu ungenau spielte um die ausgeglichene Stellung zum Remis zu führen. Nach diesem Sieg führt Caruana alleine mit 7,5 Punkten. Es gibt viele Verfolger. Die besten Karten hat Wang Hao aufgrund des hohen Elodurchschnitts seiner Gegner. Er bezwang keinen Geringeren als Anand Viswanathan. Selten hat man den Ex-Weltmeister so klar mit den weißen Steinen verlieren sehen. Der Chinese gewann nach nur 28 Zügen. Weltmeister Carlsen lieferte sich ein spannendes Duell gegen Maxim Matlakov, das er letztlich für sich entschied. Überraschungen gelangen Kirill Alekseenko, der Sergey Karjakin mit den schwarzen Steinen bezwang und David Howell, der Alexander Grischuk keine Chance ließ. Erneut ein großes Turnier spielt Nikita Vitiugov, der ebenfalls bei 7 Punkten steht nach seinem Sieg über Rakhmanov. Matthias Blübaum spielte Remis gegen Tal Baron und das innerdeutsche Duell zwischen Vincent Keymer und Niclas Huschenbeth endete ebenfalls mit Remis. Offizielle Seite

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Lichtenrader Herbst an GM Starostits

Der lettische Großmeister Ilmars Starostits schrieb sich in die Siegerliste des Lichtenrader Herbst ein. Er gewann das Turnier mit 145 Teilnehmern  mit stattlichen 8 Punkten aus 9 Runden. Für eine absolute Sensation sorgte der titellose und nur mit einer Elo von 1995 ausgestattete Aaron Matthes (SC Oranienburg), der alleiniger Zweiter mit 7,5 Punkten wurde. Den dritten Platz holte Henning Holinka (HSK) mit 7 Punkten. Offizielle Seite

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27.Münsterland-Open: Chatalbashev klarer Sieger

Der nun für Dänemark startende Großmeister Boris Chatalbashev feierte einen klaren Favoritensieg bei der 27. Auflage des Münsterland-Opens. Unter den 91 Teilnehmern gab er in 9 Runden nur ein einziges Remis ab. 1,5 Punkte dahinter wurde FM Heiko Kummerov (Oberhausener SV) alleiniger Zweiter. Den dritten Platz eroberte der titellose Schachfreund Fabian Stemmler (SF Brackel). Offizielle Seite

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Isle of Man: Drei Stars und ein Außenseiter - Keymer sichert GM-Titel

Es ist ein tolles Turnier, das die Schachfans derzeit im Internet verfolgen können. Das Grand Swiss Chess zeigt, dass auch Spieler die nicht zum engsten Favoritenkreis gezählt haben, ihre Chancen suchen sich unverhofft für das Kandidatenturnier zu qualifizieren. So David Anton Gujarro, der als sehr solider Spieler gilt, aber auch sehr scharf spielen kann, wie er bei seinem 24-Züge-Sieg über Alexander Grischuk in Runde 8 bewiesen hat. In Runde 9 holte er ein Schwarzremis gegen Aronian. Guijarro führt gemeinsam mit Caruana, Aronian und Nakamura mit je 6,5 Punkten. Weltmeister Carlsen spielte zweimal Remis und zwar gegen Hao Wang und Fabiano Caruana und steht bei 6 Punkten. Bester Deutscher ist derzeit Matthias Blübaum mit 4,5 Punkten. Niclas Huschenbeth und Vincent Keymer stehen bei 4 Punkten, allerdings kann Keymer nun seine letzte GM-Norm feiern, die er nun in der Tasche hat.  Elisabeth Pähtz ist aus dem Turnier ausgestiegen. Offizielle Seite

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Klare Siege für Caruana, Wang und Carlsen

In der gestrigen sechsten Runde auf der Insel Isle of Man zeigten die Führenden und auch Weltmeister Carlsen mal wieder ihre ganze Klasse. Caruana dominierte gleich aus der Eröffnung heraus in seiner Partie gegen Vladimir Fedoseev und gewann überaus klar. Hao Wang läßt nicht locker und hat wie Caruana 5 Punkte, nachdem er Luke McShane bezwungen hatte. Einen klaren Sieg feierte Magnus Carlsen über Alexei Shirov nach einem schönen Qualitätsopfer und er hat nun 4,5 Punkte wie auch Levon Aronian, der stark im Kommen ist und Aleksey Dreev schlug. Leider verlor Matthias Blübaum gegen seinen aggressiv spielenden Gegner Nikita Vitiugov. Er versäumte es nach einem überraschendem Figurenopfer des Russen die beste Verteidigung zu finden und verlor danach klar. Vincent Keymer musste sich dem Vietnamesen Quang Liem Le in einem Sizilianer beugen. Er erwischte nicht seinen besten Tag und verdarb alsbald seine Stellung. Es war kein guter Tag für die deutschen Farben, denn auch Niclas Huschenbeth verlor seine Partie gegen Nils Grandelius. Elisabeth Pähtz spielte Remis gegen Kenny Salomon aus Südafrika. Offizielle Seite

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Isle of Man: Auch Caruana im Glück

Es ist wohl ein Bonus, dass die absoluten Weltklassespieler großen Respekt genießen und ihre Gegner deshalb keine ganze Partie gut spielen können. Luke McShane spielte gestern lange Zeit hervorragendes Schach gegen die Nummer Zwei der Welt Fabiano Caruana. Schon längst hätte McShane die Partie im Mitelspiel erfolgreich für sich entscheiden können, aber er versäumte dies. Dass er jedoch das eigentlich triviale Endspiel mit Turm und zwei Bauern gegen Läufer und zwei Bauern nicht zum Siege führen konnte, wird so manchen Kreisligaspieler schmunzeln lassen. Magnus Carlsen hingegen machte es diesmal deutlich besser und schlug Surja Shekhar Ganguly verdient in einem Najdorf-Sizilianer mit 8.g4. Blübaum-Alekseenko und Keymer gegen seinen Trainer Leko endeten mit Remis. Huschenbeth hätte wohl etwas mehr herausholen können gegen den Spanier Vallejo Pons, aber auch diese Partie und Pähtz-Kolbus endeten friedlich. Offizielle Seite

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Luis Engel - Glückwunsch zum Geburtstag und GM-Titel

Luis Engel hat heute seinen 17. Geburtstag und machte sich vor wenigen Tagen das beste Geschenk selbst, indem er seine dritte Großmeisternorm beim Christoph-Engelbert-Gedenkturnier in Hamburg erfüllte. Da er auch noch die nötige Elozahl über 2500 hat, ist ihm der Großmeistertitel nun sicher. Eine großartige Leistung des aktuell jüngsten Großmeisters Deutschlands, der über sehr viel Potential verfügt und vielleicht mal die 2700 angreifen kann. Glückwunsch zum Festtag und GM-Titel! schachbund

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Sivuk gewinnt Tschigorin-Memorial

Der Ukrainer GM Vitaly Suvik wurde glücklicher Gewinner des Tschigorin-Memorials in Sankt Petersburg. Er gewann mit 7,5 Punkten vor dem punktgleichen Großmeister Aleksej Aleksandrov. aus Weißrussland und IM Ivan Bocharov aus Russland. IM Roven Vogel holte starke 6,5 Punkte und landete auf Rang 22. 

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Magdeburger Open

Das 27. Magdeburger Open mit insgesamt 162 Teilnehmern ging gestern zu Ende. Es siegte der Ukrainer FM Nazar Ustianovich vor vier punktgleichen Spielern mit je 5,5 Punkten. Den zweiten Platz belegte sein Landsmann und Elofavorit IM Ihor Nester vor Christian Böhm von der SG Löberitz. Es fand auch ein IM-Turnier mit 10 Teilnehmern statt. Hier siegte der Internationale Meister Michael Kopylov vom SK Norderstedt mit 6,5 Punkten vor dem Überraschungsmann des Turniers, Nicolas Niegsch (SG Löberitz), der 6 Punkte holte und den punktgleichen Magdeburger FM Jonas Roseneck auf den dritten Platz verwies. Offizielle Seite

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Isle of Man: Carlsen und das Versagen seiner Gegner

Yuriy Kuzubov und Vladislav Kovalev sind gestandene und starke Großmeister, die tolle Partien spielen und es normalerweise nicht an Genauigkeit fehlen lassen, wenn sie auf Gewinn stehen. Spielen sie allerdings gegen Weltmeister Carlsen wie Letzterer heute, dann versagen sie in Gewinnstellung auf verblüffende Weise. Das hat wenig mit der Zähigkeit des Weltmeisters zu tun, sondern vielmehr mit Angst vor der eigenen Courage wie es scheint. Kovalev stand heute haushoch auf Gewinn und versäumte etliche Möglichkeiten den Sack zuzumachen. So entkam Carlsen noch in ein extrem glückliches Remis.  Am Spitzenbrett gab es ein Remis zwischen Caruana und Wang. Mit Maghsoodloo, der Vidit schlug und McShane, der eine tolle Partie gegen Adhiban gewann, bilden sie das Führungsquartett mit 3,5 Punkten. Sehr gut dabei ist Matthias Blübaum, der Bassem Amin mit den schwarzen Steinen schlug und nun 3 Punkte hat. Blübaum stieg damit erstmals in die Top100 der Welt auf mit aktuell 2652 Elo. Vincent Keymer (jetzt 2,5) verdiente sich ein Schwarz-Remis gegen den Weltklassemann Pavel Eljanov. Niclas Huschenbeth opferte mutig eine Figur und spielte letztlich remis gegen Sam Shankland und steht bei 2 Punkten. Elisabeth Pähtz hat erst ein Remis auf der Habenseite. Sie verlor heute gegen Anna Zatonskih. Offizielle Seite

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Jugend-WM in Mumbai: Platz vier für Buckels und Schulze

Bei den Jugendweltmeisterschaften in der indischen Metropole Mumbai (ehemals Bombay) haben sich die deutschen Teilnehmer wacker geschlagen. Bei den Jungen U18 konnte IM Valentin Buckels als Nummer 12 der Setzliste den vierten Platz mit 7,5 Punkten aus den 11 Runden erreichen. Es gewann der indische Jungstar GM Rameshbabu Praggnanandhaa mit 9 Punkten vor den beiden Armeniern GM Shant Sargsiyan (8,5) und IM Artur Davtyan (8 Punkte). FM Lara Schulze landete ebenfalls auf dem 4. Platz mit 7,5 Punkten in der U18 der Mädchen als Setzlistenplatz-Vierte.  Hier gewann WIM Polina Shuvalova aus Russland mit 8,5 Punkten vor WIM Agraval Vantika mit 8. Den dritten Platz belegte WGM Alexandra Obolentseva aus Russland. WIM Annemarie Mütsch wurde Neunte mit 7 Punkten. chess-results

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Wang und Caruana führen auf Isle of Man

Fabiano Caruana und Hao Wang spielen groß auf und haben beim Fide Grand Swiss noch eine makellose Bilanz. Caruana bezwang mit den schwarzen Steinen den stets gefährlichen früheren Elitegroßmeister Alexei Shirov, machte sich aber nach einem schwächeren Zug im Mittelspiel noch unnötig das Leben schwer. Hao Wang schlug seinen Landsmann Bu überraschend klar nach nur 26 Zügen in einer Italienischen Partie. Magnus Carlsen konnte sich einen Vorteil gegen den Eröffnungsspezialisten Rustam Kasimdzhanov erspielen, schaffte es aber nicht diesen in einen ganzen Punkt umzumünzen und musste sich mit Remis begnügen. Er steht nun bei 2 Punkten. Matthias Blübaum ist weiter ungeschlagen und spielte Remis gegen Maxim Matlakov aus Russland. Niclas Huschenbeth spielte ebenfalls remis gegen Jeffery Xiong aus den USA. Für eine Überraschung sorgte Youngster Vincent Keymer, der den starken Russen Sanan Sjugirov in einer schönen Partie besiegte. Vielleicht klappt es diesmal mit der GM-Norm. Elisabeth Pähtz unterlag dem starken norwegischen Großmeister Aryan Tari. chess-results

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Korneev gewinnt in Bad Harzburg

Die 20. Ausgabe der Bad Harzburger Schachtage sind heute mit einem knappen Sieg des Großmeisters Oleg Korneev (Spanien) zu Ende gegangen. Er gewann mit 6,5 Punkten aus 8 Runden knapp vor den punktgleichen GM-Kollegen Vadim Malakhatko (Belgien) und Vladimir Epishin aus Russland. Als bester Deutscher folgt auf Rang vier FM Vincent Spitzl vom SV Griesheim mit 6 Punkten. Offizielle Seite

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Hamburg: Rozentalis siegt vor Engel

Mit einem unglaublichen Finish von 5 Siegen konnte der erfahrene 56-jährige Großmeister Eduardas Rozentalis (Litauen) dem punktgleichen Youngster IM Luis Engel doch noch den Turniersieg beim Christoph-Engelbert-Gedenkturnier entreißen. Die Beiden und auch der Drittplatzierte Sipke Ernst (Niederlande) erreichten starke 6,5 Punkte aus den 9 Runden. Engel hat wohl knapp eine GM-Norm erfüllt, falls die bei chess-results notierte Eloperformance nicht lügt. Beim IM-Turnier gab es sogar 5 punktgleiche Spieler in folgender Reihenfolge. Sieger wurde FM Julian Kramer vor FM Eelke de Boer, IM Jens Ove Fries-Nielsen, GM Zigurds Lanka und FM Matthias Bach - alle mit 5,5 Punkten. Offizielle Seite

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Isle of Man: Sarana läßt Carlsen schwitzen

Endlich so möchte man fast sagen, traut sich ein Großmeister mal eine kritische Hauptvariante im Sweshnikov gegen den Weltmeister zu spielen und Carlsen kam ins Schwitzen und konnte nur mit Mühe und einer guten Verteidigung einen halben Punkt sichern. Sein ambitionierter Gegner war Alexey Sarana aus Russland, der keine Angst zeigte. Eine brillante Partie zeigte der chinesische Großmeister Bu, der gegen den Russen Alexander Riazantsev sehr weit rechnete und taktisch voll auf der Höhe war. In diesem großen Feld gibt es nur noch vier weitere Spieler die noch mit weißer Weste ausgestattet sind, nämlich Caruana, Shirov, Adhiban und Wang. Matthias Blübaum erreichte nach kritischer Stellung gegen Vidit ein Remis und Vincent Keymer erkämpfte nach ebenfalls bedenklicher Stellung ein glückliches Remis gegen Ivan Saric. Elisabeth Pähtz musste gegen Pavel Eljanov eine Niederlage hinnehmen und Niclas Huschenbeth gewann mit Schwarz gegen Nino Batsiashvili. chess-results

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Erstellt: Freitag, 11. Oktober 2019