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Mitropa Cup in Kalabrien

Der Mitropa-Cup ging vor wenigen Tagen in seine 37. Auflage und findet diesmal in einer sehr reizvollen Gegend statt, nämlich in Isola Capo Rizutto in Kalabrien. Das deutsche Männerteam in der Besetzung Niclas Huschenbeth, Dmitrij Kollars, Roven Vogel und Thore Perske hat nach 4 Runden zwei Remis, eine Niederlage gegen Italien und einen Sieg gegen Slowenien zu Buche stehen und befindet sich im Mittelfeld. Elofavorit Italien führt mit 7 Punkten vor den punktgleichen Ungarn und Schweizern. Die deutschen Damen überzeugen viel mehr in der Besetzung Elisabeth Pähtz, Sarah Hoolt, Hanna-Marie Klek, Fiona Sieber und Annemarie Mütsch. Nach drei Runden führt das Team gemeinsam mit den überraschend starken Österreicherinnen mit 6 Punkten. OffizielleSeite

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Caruana gewinnt, Ding erleidet Fahrradunfall

Nachdem am gestrigen Tag Levon Aronian und Sergey Karjakin mit Weißsiegen glänzten gab es heute in Runde 5 einen schönen Weißsieg von Fabiano Caruana mit der englischen Eröffnung gegen Karjakin. Bisher konnten die Spieler mit den schwarzen Steinen noch keinen Sieg verbuchen. Gestern war noch nicht klar, warum die Partie von Ding Liren nicht stattgefunden hatte. Heute verbreitete sich die Nachricht, dass der Chinese einen schweren Radunfall hatte, wobei er sich wohl die Hüfte gebrochen hat. Natürlich ist er dadurch nicht in der Lage das Turnier zu Ende zu spielen. Dem symphatischen Chinesen kann man nur beste Genesung wünschen! Im nun etwas verzerrten Tabellenbild führt Carlsen, der ein lockeres gerechtes Remis gegen Anand spielte mit 3,5 Punkten aus 5 Partien. Er ist auch der einzige Spieler mit positivem Score. OffizielleSeite

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Zalakaros Open

Zalakaros ist ein Kurort in Ungarns Westen und mit nur 2000 Einwohnern die kleinste Stadt des Landes. Bereits zum 37. Mal findet dort ein gut besetztes Open statt. Nach 7 Runden führt IM Miklos Galyas. Dahinter liegen 10 Spieler mit einem halben Zähler Rückstand, darunter auch der Elofavorit GM Gergely Aczel und der russische GM Konstantin Chernyshov. chess-results

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Fedoseev bremst Nepo

Mit einem wichtigen Sieg in einer sehr komplizierten Partie hat Vladimir Fedoseev den Tabellenführer Ian Nepomniachtchi bezwungen. Damit schloss er zu seinem heutigen Kontrahenten und Dmitry Jakovenko auf - alle nun mit 3,5 Punkten. Ein katastrophales Turnier spielt Victor Bologan, der erst ein einziges Remis auf dem Habenkonto hat. chess24

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Carlsen ringt Aronian nieder

Weltmeister Carlsen hat wieder mal eine Nebenvariante mit Gift gegen 1...e5 ausgepackt und seinen kleinen Vorteil im Mittelspiel vergrößern können. Sein heutiger Kontrahent Levon Aronian hielt lange stand aber unter dem dauerhaften Druck brach er dann doch zusammen nach einem Fehler. Da alle anderen Partien nach ausgeglichenen Verläufen Remis wurden führt Carlsen mit einem ganzen Zähler Vorsprung bei 2,5 Punkten. OffizielleSeite

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Nepomniachtchi vor Jakovenko

Ian Nepomniachtchi hat einen hervorragenden Start beim Poikovsky Turnier zu Ehren des Ex-Weltmeisters Anatoly Karpov hingelegt. Er steht nach seinem heutigen Sieg über Anton Korobov bei überragenden 3,5 Punkten aus 4 Runden. Knapp dahinter Dmitry Jakovenko, der nun 3 Punkte hat. Vladimir Fedoseev und Boris Gelfand, die jeweils mit einer Niederlage ins Turnier gestartet waren, haben den verpatzten Start gut weggesteckt und befinden sich mit je 2,5 Punkten sogar im Plus. chess24

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Carlsen schlägt seinen WM-Herausforderer

Fabiano Caruana hat heute zum Auftakt des Altibox Norway Chess Superturniers gleich mal einen Vorgeschmack davon bekommen, was ihn erwartet im bevorstehenden WM-Kampf mit Magnus Carlsen. Bereits Viswanathan Anand machte seine Erfahrungen, wenn man auf 1.e4 e5 antwortet. Es ist genau die Eröffnung mit unzähligen Nebenvarianten, die dem Weltmeister allesamt liegen. Mal schauen ob Caruana in seinem WM-Kampf ebenfalls den Fehler begeht wie Anand zu entgegnen. Allmählich sollte es sich herumgesprochen haben wo die Stärken des Weltmeisters liegen. Heute ging Caruana ziemlich deutlich unter in einem Läuferspiel. Carlsen hatte nicht viel und opferte verblüffenderweise einen Bauern. Ein sehr starkes Opfer, denn dann hatte er konkrete Ansätze gegen die Schwächen im schwarzen Lager. Mit anderen Worten - er hatte das bequemere Spiel. Caruana gab es Bauern wohl im falschen Moment zurück und Carlsen behielt einen schönen Vorteil, den er präzise verwertete. Eine ganz starke Leistung des Weltmeisters und es sollte die einzige Gewinnpartie am heutigen Tag bleiben. Ein interessantes Duell im Grünfeldinder lieferten sich Mamedyarov und Vachier-Lagrave. Eine eigentlich tolle Partie zeigte Hikaru Nakamura gegen Ding Liren in einer Variante der englischen Eröffnung und stand wohl auf Gewinn. Irgenwie schien der Amerikaner seine Chancen zu unterschätzen und begnügte sich überraschenderweise mit Remis nach Zugwiederholung. Gewohnt supersolide spielten die beiden Spezialisten Wesley So und Sergey Karjakin mit dem logischen Ergebnis Remis. Ein problemloses Remis erreichte auch Levon Aronian mit den schwarzen Steinen gegen Viswanathan Anand. OffizielleSeite

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35. Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Blitzschach

Solingen war Schauplatz der 35. Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Blitzschach. Es waren Teams mit toller Besetzung vertreten wie der favorisierte Gastgeber mit Giri und Harikrishna an den Spitzenbrettern. Den Titel nach 27 Runden errang jedoch erneut wie schon in den letzten beiden Jahren das Team von Emstal/Wolfhagen mit der Besetzung Alexander Zubov, Vladimir Onischuk, Pavel Ponkratov und Pavel Maletin mit 50:4 Punkten knapp vor den punktgleichen Solingern. Den dritten Platz belegte Deizisau mit 47:7 Punkten, wobei der 13-jährige IM Vincent Keymer an Brett vier spielte und 17,5 Punkte holte. OffizielleSeite

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19.Karpov-Poikovsky-Turnier

Etwas im Schatten des Superturniers in Stavanger startete auch ein weiteres Weltklasseturnier, nämlich die 19. Auflage des Karpov-Poikovsky-Turniers. In Runde 1 war kein Abtasten angesagt, sondern purer Kampfgeist, der dafür sorgte, dass alle Partien entschieden wurden. Die Elofavoriten Ian Nepomniachtchi, Dmitry Jakovenko und Vidit Santosh Gujrathi konnten gewinnen, während Boris Gelfand und die Youngster Vladimir Fedoseev und Vladislav Artemiev Niederlagen kassierten. chess24

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Wesley So gewinnt Auftaktblitz beim Norwaychess

Das Superturnier im norwegischen Stavanger mit dem Weltmeister, seinem Herausforderer und vielen weiteren Weltstars startet traditionell mit einem Blitzturnier das heute ausgetragen wurde. Es siegte in einem spannenden Turnier mit ungewöhnlich vielen Remispartien für ein Blitzturnier Wesley So mit 6 Punkten aus 9 Runden. Zweiter wurde sein Landsmann Hikaru Nakamura, der mit seinen 5,5 Punkten als einziger Spieler ohne Niederlage blieb. Dritter mit ebenfalls 5,5 Punkten wurde Viswanathan Anand. auf den beiden letzten Plätzen landeten Levon Aronian und Ding Liren mit 3 Punkten. Weltmeister Magnus Carlsen, der mit Abstand die beste Blitz-Elozahl aufzuweisen hatte, spielte nicht so stark wie gewohnt und musste sich mit 5 Punkten und Rang 4 begnügen. OffizielleSeite

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Die Meister sind gekürt

Die deutschen Jugendmeisterschaften sind heute zuende gegangen und die Meister eines großen Turniers sind gekürt. Auf der Seite der deutschen Schachjugend kann man alle Meister und Ergebnisse sehen. In der U18 siegten Jari Reuker trotz einer Schlussrundenniederlage mit überragenden 7,5 Punkten und bei den Mädchen gewann Fiona Sieber auf glänzende Weise - sie gewann alle 9 Partien. Die Offene Deutsche Jugendmeisterschaft gewann Arkadi Syrov mit 7 Punkten. OffizielleSeite

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Ding Liren auf dem Weg zu 2800

Chinas Nummer Eins Ding Liren wird immer stärker! In der chinesischen Liga hat er souveräne 5 Punkte aus 5 Runden gemacht und zuletzt einmal mehr überzeugend gegen Ivan Cheparinov gewonnen. Wie wir hier bereits in einem früheren Beitrag gemutmaßt haben deutet einiges in seinen Partien darauf hin, dass der 25-jährige Ding sein Potential noch lange nicht ausgeschöpft hat. Derzeit liegt er auf Rang vier der Live-Elo-Weltrangliste mit großartigen 2797 und ist seit fast 300 Tagen ohne Niederlage. chess24

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Summer Chess Classic

Für den deutschen Großmeister Daniel Fridman war das Turnier Summer Chess Classic in Saint Louis eines zum Vergessen. Nach 9 Runden hatte er lediglich 3,5 Punkte und blieb sieglos. Ganz anders agierten die beiden Großmeister Varuzhan Akobian (USA) und Vasif Durarbayli (Aserbaidschan), die beide 6 Punkte erreichten. Das Stechen konnte Durarbayli klar mit 2:0 für sich entscheiden. Die kaum schwächere B-Gruppe gewann der polnische GM Kamil Dragun mit überzeugenden 6,5 Punkten. OffizielleSeite

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Sipke Ernst gewinnt in Limburg - Nisipeanu Dritter

Das am vergangenen Wochenende 12. Limburg Open in den Niederlanden war stark besetzt und auch Deutschlands Nummer Eins Liviu-Dieter Nisipeanu war dabei. Es war ein sehr enges Rennen in dem nicht weniger als acht Spieler mit je 5,5 Punkten an der Spitze standen. Der glückliche Sieger hieß am Ende der holländische GM Sipke Ernst. Den zweiten Platz erreichte der französische GM Christian Bauer vor Nisipeanu. Auch Alexander Donchenko und Marcel Harff spielten ein solides, starkes Turnier und erreichten die gleiche Punktezahl und die Plätze 5 und 6. OffizielleSeite

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Deutsche Jugend-Einzelmeisterschaften in Willingen

Hochklassige Partien gibt es derzeit bei den Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften. Auf der Seite der deutschen Schachjugend kann man die Ergebnisse abrufen. Brillant und hervorzuheben ist die bisherige Leistung von Jari Reuker (SK Union Oldenburg), der in der U18 bei großartigen 6,5 Punkten aus 7 Runden steht. Noch überzeugender in ihrer Altersklasse spielt bisher Fiona Sieber in der U18w, die alle ihre sieben Partien gewinnen konnte. Bei der offenen deutschen Jugendmeisterschaft U25 führt Arkadi Syrov (SK Frankenthal) mit 6 Punkten unter 85 Teilnehmern. OffizielleSeite

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Baden-Baden schlägt Solingen im Stichkampf

Heute unüberlicherweise an einem Donnerstag fand der Stichkampf um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft statt. Der amtierende Meister Baden-Baden ist auch der neue Meister der Saison 2017/18. Die Badener wurden früh auf die Siegerstraße gebracht durch verdiente Siege von Kasimdzhanov gegen Nikolic und Peter Svidler gegen Jan Smeets. An Brett 1 saßen sich Anish Giri und WM-Finalist Fabiano Caruana gegenüber. Es entwickelte sich eine interessante Partie aus der russischen Verteidigung heraus. Erstaunlich war wie Anish Giri seinen Kontrahenten im Mittelspiel überspielte und eine Gewinnstellung erlangte und schließlich auch sicher gewann. Nach sechs beendeten Partien stand es 3,5:2,5. Inzwischen hatte Etienne Bacrot, der eine klar bessere Stellung gegen Mads Andersen gehabt hatte seine Stellung zum Remis verdorben. Es reichte aber für die Badener nach einem weiteren Remis zwischen Vachier-Lagrave und Ragger zu einem knappen aber hochverdienten 4,5:3,5. Ein würdiges Ende einer spannenden Saison! chess24

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Narayanan gewinnt in Kalkutta

Der indische Großmeister Narayanan Srinat konnte beim stark besetzten Open in Kalkutta triumphieren und sich mit 7,5 Punkten knapp vor seinem punktgleichen Landsmann Deepan Chakkravarthy platzieren. Den dritten Platz erreichte der englische Großmeister und Elofavorit Nigel Short, der auf 7 Punkte kam. chess24

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Indischer Erfolg in Berlin

Beim 23. Pfingsopen des Schachclubs Zugzwang 95 in Berlin setzte FM Barath Madhan mit 5 Siegen in 5 Runden durch. Zweiter wurde Sergej Krefenstein (TuS Makkabi Berlin) vor Dr. Maxim Piz (Lasker Steglitz-Wilmersdorf), die beide 4,5 Punkte erzielten. OffizielleSeite

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9.Oeffinger Open

Der österreichische FM Gunnar Schnepp konnte sich beim 9.Oeffinger Open mit 6 Punkten durchsetzen. Platz zwei ging an FM Josef Gheng (SK Wernau, 5,5 Punkte) und Marc Gustain (SF Deizisau, 5 Punkte) auf Rang drei. OffizielleSeite

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Brett 1 in Kalkutta: 0:1 nach 10 Zügen

Eine unglaubliche Kurzpartie gab es am Spitzenbrett des stark besetzten Opens. Es trafen die beiden indischen Großmeister Deep Sengupta und Narayanan Srinat aufeinander. Ein deftiger Rechenfehler zwang GM Deep schon nach 10 Zügen zur Aufgabe. Narayanan steht nach diesem unerwartet schnellen und einfachen Sieg vor dem Triumph beim Kalkutta Open. Auf dem geteilten zweiten Platz steht Nigel Short. chess24

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Efimenko siegt in Wunsiedel

Der klare Turnierfavorit GM Zahar Efimenko aus der Ukraine hat verdient das Franken-Power-Open in Wunsiedel für sich entschieden und dabei 7,5 Punkte geholt. Er gewann vor dem Bulgaren IM Ivajlo Enchev (7 Punkte) und dem serbischen Großmeister Misa Pap mit 6,5 Punkten. Bester deutscher Teilnehmer wurde IM Viktor Gasthofer (SF Bad Mergentheim) mit 6 Punkten auf Rang 8. OffizielleSeite

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Ninov gewinnt Reutlinger Open

Beim Reutlinger Open gab es einen Zweikampf der beiden klaren Turnierfavoriten um Sieg. Es siegte hauchdünn GM Nikolai Ninov aus Bulgarien mit 6,5 Punkten vor dem punktgleichen FM Nazar Usteanovich (Ukraine). Den dritten Platz erreichte Matthias Schwab vom SC Böblingen mit 5,5 Punkten. OffizielleSeite

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Schweizer Erfolg im Salzkammergut

Bad Ischl, ein österreichischer Kurort im schönen Salzkammergut, war zum zwölften Mal Austragungsort einen 5-rundigen Kurzopens. Es siegte der Schweizer FM Fabian Bänziger mit 4 Punkten vor drei weiteren punktgleichen Spielern. Den zweiten Platz errang der deutsche FM Thomas Niedermeier (SV Ilmmünster) vor dem Österreicher IM Harald Grötz. chess-results

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Duda und Zawadzka holen die Meistertitel Polens

Bei der großartig besetzten polnischen Einzelmeisterschaft konnte sich der 20-jährige GM Jan-Krzysztof Duda mit einem ganzen Zähler Vorsprung durchsetzen und mit 6,5 Punkten den Titel holen. Er steigt auf Weltranglistenplatz 23 und ist hat mit 2731 seine bisher höchste Elozahl erreicht. Vor ihm liegt hauchdünn sein Landsmann Radoslaw Wojtaszek, der diesmal enttäuschte und bei nur 4,5 erreichten Punkten satte 18 Elopunkte einbüßte. Den zweiten Platz bei der Meisterschaft belegte trotz einer Schlussrundenniederlage Kacper Piorun mit 5,5 Punkten vor Jacek Tomczak mit 5 Punkten. Bei den Damen konnte sich Jolanta Zawadzka im Stechen gegen die überraschend starke Anna Warakomska durchsetzen. Platz drei ging an die Favoritin Monika Socko. chess24

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2 Spanier auf dem Treppchen - Zumsande stark

Beim stark besetzten Llucmajor-Open haben es zwei spanische Großmeister aufs Treppchen geschafft und einer sogar den Turniersieg errungen. Es siegte Jaime Santos Latasa mit 7 punkten vor den beiden punktgleichen Sergey Fedorchuk aus der Ukraine und Alvar Alonso Rosell. Einen tollen 6. Platz mit 6,5 Punkten erreichte der beste deutsche Teilnehmer IM Martin Zumsande vom SV Werder Bremen. chess-results

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Erstellt: Sonntag, 20. Mai 2018