• 1

Caruana gewinnt Lasker-Blitzturnier

Die Nummer zwei der Welt Fabiano Caruana hat das Emanuel-Lasker-Blitzturnier mit 14 Punkten nach 16 Partien gewonnen. Er erhielt dafür 1200 Euro. Das Turnier wurde gestern im Rahmen der zentralen Runde in Berlin ausgetragen. Den zweiten Platz holte sich Falko Bindrich mit 13 Punkten. Der polnische Großmeister Pawel Jaracz wurde Dritter mit ebenfalls 13 Punkten. OffizielleSeite

Drucken

Remis reicht zum Titel

Bad Königshofen hat seinen Vorsprung auf zwei Punkte durch einen souveränen 5,5:0,5-Sieg über den SK Lehrte ausgebaut. Sowohl Baden-Baden durch ein 3:3 gegen Deizisau als auch der HSK mit einem 3:3 gegen die Rodewischer Schachmiezen ließen einen Punkt liegen. Dem Tabellenführer reicht nun sogar ein 3:3 in der Schlussrunde gegen den Tabellenletzten Rotation Pankow. OffizielleSeite

Drucken

Zähes Ringen in vielen Duellen - Remis im Spitzenspiel

Vier 4:4-Unentschieden in der heutigen Runde 10 sprechen eine deutliche Sprache wie hart manche Duelle der Schachbundesliga umkämpft waren. Das absolute Spitzenspiel gab es zwischen Baden-Baden und Hockenheim. Obwohl es keine einzige enschiedene Partie, also 8 Remis gab, war es ein spannendes Duell zumal sich David Howell und Arkadij Naiditsch ein sehr wechselhaftes Duell mit beidseitigen Siegchancen lieferten. Vor allem Naiditsch stand im Mittelspiel hervorragend. Am Ende wurde das 4:4 in ihrer letzten laufenden Partie nach 136 Zügen besiegelt. Baden-Baden bleibt damit Tabellenführer mit einem Punkt Vorsprung vor Solingen. Titelverteidiger und Verfolger Solingen treffen in Runde 14 am 6. April aufeinander. Weitere 4:4 gab es bei Augsburg-Dresden, Hamburg-Bremen und Viernheim-Deizisau. Düsseldorf hat sich mit einem knappen 4,5:3,5 die Chance auf den Klassenerhalt bewahrt. Hofheim wird dem Abstieg bei einem Pluspunkt kaum mehr entrinnen können. Weiter ohne Punkte bleibt MSA Zugzwang, das gegen Angstgegner Schachfreunde Berlin mit 2:6 unter die Räder kam. Mülheim bewegt sich nach einem 5,5:2,5 gegen Turm Kiel Richtung Mittelfeld und hat die Nordlichter nun in der Tabelle überholt. chess24

Drucken

Yankelevich zerpflückt Wagner

Zwei erstaunlich kurze Partien mit deutscher Beteiligung sahen die Schachfans, die live beim Accentus Young Masters dabei waren. Luis Engel, einer der hoffnungsvollsten jungen Spieler in Deutschland gewann schon nach 19 Zügen mit den Schwarzen Steinen nach einem feinen taktischen Zug gegen den Schweizer Aurelio Colmenares. Im innerdeutschen Duell gab es eine Überraschung. Lev Yankelevich gewann nach einer mutig geführten Partie unter Figurenopfer gegen den Turnierfavoriten Dennis Wagner und das schon nach 29 Zügen mit der Königsindischen Verteidigung. Es gab am heutigen Tag kein einziges Remis und Tabellenführer bleibt nach wie vor Noel Studer aus der Schweiz, der auch seinen Landsmann Oliver Kurmann bezwingen konnte. OffizielleSeite

Drucken

Geschenktes Remis für Wagner

Es war eine merkwürdige Partie zwischen den beiden Elofavoriten Nikita Petrov und Dennis Wagner beim Accentus Masters. Wagner ließ sich auf ein schlechtes Endspiel ein und stand haushoch auf Verlust. Der Russe mit 2585 war jedoch nicht in der Lage das Endspiel richtig einzuschätzen und gab bei etwas Zeitdruck remis durch Zugwiederholung. Eine schlechte Partie nach dem gestrigen Schock spielte Luis Engel, der Tabellenführer Noel Studer sang- und klanglos unterging. Auf den zweiten Platz hievte sich Lev Yankelevich nach einem überzeugenden Schwarzsieg gegen Oliver Kurmann. OffizielleSeite

Drucken

Bad Königshofen auf Titelkurs

Die Damen des Tabellenführers aus Bad Königshofen bleiben trotz einer ersatzgeschwächten Mannschaft nach einem 4:2 über Hofheim auf Titelkurs. Die Verfolger aus Hamburg und Baden-Baden konnten zwar ebenfalls klar gewinnen, müssen aber vor allem morgen auf einen Ausrutscher des Tabellenführers gegen den SK Lehrte hoffen. chess24

Drucken

Baden-Baden siegt knapp - Leko schlägt Caruana

Die Startruppe des Titelverteidigers Baden-Baden verlor an den beiden Spitzenbrettern, blieb aber dennoch ganz knapp 4,5:3,5 Sieger im Duell mit Deizisau. Peter Leko schlug Vize-Weltmeister Fabiano Caruana in einer spannenden Partie und der einstige WM-Kandidat Gata Kamsky gewann gegen Maxime Vachier-Lagrave. Anand und Aronian machten an Brett 3 und 4 wetzten die Scharte aus mit Siegen über Blübaum und Meier. Schließlich war es Radoslaw Woijtaszek vorbehalten an Brett 6 gegen Vincent Keymer den entscheidenden Punkt an den hinteren Brettern zu holen. Verfolger des Meisters bleibt Solingen nach einem klaren 6:2 gegen Düsseldorf. Trotz einer Niederlage am Spitzenbrett von Sam Shankland gegen Shakhriyar Mamedyarov siegte die Startruppe aus Hockenheim gegen Viernheim mit 5,5:2,5. Ein überraschendes 4:4 musste der HSK gegen Turm Kiel im Duell der Nordlichter hinnehmen. Die Kieler haben nun hervorragende Chancen die Klasse zu halten. Auch Bremen kam nicht über ein 4:4 hinaus gegen Mülheim Nord. Einen wichtigen Heimsieg schafften die Schachfreunde Berlin beim 5,5:2,5 gegen Dresden. Immer aussichtsloser wird der Kampf um den Klassenerhalt für MSA Zugzwang, die heute mit 3:5 gegen Augsburg verloren. Leon Mons bezwang den Aeroflot-Open-Helden Kaido Kulaots. chess24

Drucken

Wagner und Yankelevich siegen

Dennis Wagner hat heute in Runde 2 beim Accentus Young Masters seinen ersten und verdienten Sieg errrungen. Er bezwang IM Oliver Kurmann aus der Schweiz in einem Sizilianer. Eine wechselhafte Partie mit einem katastrophalen Ende für Luis Engel lieferte sich Lev Yankelevich in einem Katalanen. Luis Engel überspielte Yankelevich und stand klar auf Gewinn. Dann aber spielte Engel sehr ungenau und lief unglücklich in einen entscheidenden Konter, dass er die Partie noch verlor. Der einzige Spieler mit zwei Startsiegen ist IM Noel Studer, der den Österreicher IM Dominik Horvath schlug. OffizielleSeite

Drucken

GM Bernadskiy gewinnt Karoun Cup

Der ukrainische GM Vitaliy Bernadskiy hat den Karoun Masters Cup in Ahvaz/Iran mit 7 Punkten aus 9 Runden für sich entschieden. Bei der Vielzahl an starken Open ist es kein Wunder, dass der Iran mehr und mehr zur Schachnation wird. Viele Talente stehen bereit und gewinnen nach Vergleichen mit den ausländischen starken Gästen meistens Elo und sicherlich Erfahrung hinzu. Punktgleich und sensationell Zweiter wurde FM Vahe Danielyan, der satte 67 Elopunkte hinzu gewann. Den dritten Platz mit 6,5 Punkten holte der iranische GM Shahin Lorparizangeneh. chess24

Drucken

Drei Deutsche beim Accentus Young Masters

Das Accentus Young Masters im schweizerischen Bad Ragaz hat auch dieses Jahr interessante junge Meister eingeladen, darunter drei hoffnungsvolle deutsche Teilnehmer. Elofavorit ist GM Dennis Wagner, Luis Engel und Lev Yankelevich sind die anderen Vertreter der deutschen Farben. In Runde 1 gab es Remis für die Deutschen. Ihren Start siegreich gestalten konnten Mitfavorit GM Nikita Petrov aus Russland und der Schweizer IM Noel Studer. OffizielleSeite

Drucken

Kulaots schafft Aeroflot-Open-Sensation

Der Este GM Kaido Kulaots war vor Beginn der 17. Auflage des Aeroflot-Opens sage und schreibe die Nummer 62 der Setzliste mit seinen 2542 Elo. Wer sich bei diesem immens stark besetzten Turniers durchsetzt, der hat es auch verdient. Kulaots bezwang in der Schlussrunde mit Denis Khismatullin den nächsten viel höher eingeschätzten Großmeister und schaffte die Sensation mit den Turniersieg. Eine Eloperformance von 2873 sprechen für sich. Punktgleich mit ihm und ebenfalls 7 Punkten schaffte der Zweitplatzierte GM Haik Martirosyan aus Armenien. Den dritten Platz redlich verdient hat sich der Inder Sasikiran Krishnan, der das Turnier lange Zeit angeführt hat. Er holte 6,5 Punkte. Rasmus Svane wurde bester Deutscher mit 4,5 Punkten, denn Alexander Donchenko bezog eine Schlussrundenniederlage gegen Eduardo Iturrizaga und blieb bei 4 Punkten hängen. Der aktuell jüngste Großmeister der Welt Gukesh Dommaraju holte 3,5 Punkte und belegte den 84. Platz unter den 101 Teilnehmern. chess24

Drucken

Schachbundesliga: Zentrale Runde in Berlin

Die Schachbundesliga steuert ihrer entscheidenden Phase entgegen und am kommenden Wochenende steigt die zentrale Runde mit allen Teams in Berlin. Die Schachfreunde können sich auf ein Stelldichein zahlreicher Weltklassespieler freuen. Auch die Damenbundesliga ist vertreten und zwar mit den entscheidenden letzten Runden, d.h. der Meistertitel wird vergeben. Derzeit spricht alles dafür, dass Bad Königshofen den Titel erringt, aber vor Überraschungen sind auch die Spitzenteams der Frauenbundesliga nicht gefeit. Bei den Herren gibt es echte Prüfungen für den aktuellen Tabellenführer und Titelverteidiger Baden-Baden. Das Spitzenteam trifft auf die drei starken Mannschaften Deizisau, Hockenheim und Viernheim. Solingen als Zweiter lauert nur auf einen Ausrutscher des Meisters. Hochklassiges Schach ist bei so einem tollen Event ohnehin garantiert. Ein reichhaltiges Rahmenprogramm wie etwa das Lasker-Blitzturnier am 2.März wird sicherlich viele begeisterte Schachfreunde anlocken. Hier die extra für diese zentrale Runde gestaltete Homepage. OffizielleSeite

Drucken

Kulaots bezwingt auch Wei Yi - Dreikampf um Turniersieg

Der Este Kaido Kulaots ist entweder wirklich so stark oder er erlebt gerade in Moskau einige Sternstunden seiner Karriere. Gestern schlug er mit Wei Yi bereits den vierten Weltklassespieler, allerdings etwas glücklich. Heute ließ er ein Schwarz-Remis am Spitzenbrett gegen GM Martirosyan aus Armenien folgen. Der Armenier bezwang gestern den Tabellenführer Sasikiran Krishnan. Nach 8 Runden führen eben diese drei Spieler (Kulaots, Sasikiran, Martirosyan) die Tabelle mit 6 Punkten an. Rasmus Svane kassierte heute nach hervorragender Stellung eine völlig unnötige Niederlage gegen Vladislav Kovalev aus Weißrussland. Alexander Donchenko kassierte gestern eine Niederlage gegen Ernesto Inarkiev nach sehr schlechter Eröffnungsbehandlung und heute spielte er Remis gegen den Inder IM Iniyan. Er hat nun 4 Punkte und Svane 3,5. chess24

Drucken

Bunratty Chess Festival: Luke McShane

Der starke englische Großmeister Luke McShane hat das traditionsreiche Kurzopen im irischen Dorf Bunratty gewonnen. Bunratty ist bekannt durch eine schöne normannische Burg und liegt unweit vom 370 Kilometer langen Fluss Shannon. McShane konnte sich im Blitzschach-Stechen gegen den punktgleichen erfahrenen Senior und Großmeister Mark Hebden durchsetzen. Den dritten Platz teilten sich Nigel Short, Matthew Turner, David Howell, Adam Hunt und Bogdan Lalic. OffizielleSeite

Drucken

Champions Showdown in Saint Louis

Der Champions Showdown ist Geschichte und es bleibt zu hoffen, dass die Veranstalter das Format überdenken, denn in einigen Duellen war schon bald die Spannung weg. Wenn man zehn Weltklassespieler einlädt, dann möchte man als Schachfan eigentlich nicht immer nur die gleichen Paarungen sehen. So zeigte sich vor allem im Duell Fabiano Caruana-Harikrishna Pentala die klare Überlegenheit des US-Amerikaners. Er gewann mit einem Gesamtergebnis von 35,5:12,5. Der Ungar Richard Rapport spielte ebenfalls sehr stark und bezwang den noch amtierenden Turnierschach-Champion der USA Sam Shankland mit 31,5:16,5. Hikaru Nakamura verwies den jungen Polen Jan-Krszysztof Duda in die Schranken mit 29,5:18,5. Wesley So setzte sich gegen die tschechische Nummer Eins David Navara mit 28:20 durch und Veselin Topalov gegen Leinier Dominguez im einzig spannenden Duell mit 25,5:22,5. OffizielleSeite

Drucken

Gupta siegt in Cannes

Der indische Großmeister Gupta Abhijeet gewinnt nach souveräner Performance mit 7,5 Punkten an der französischen Riviera in der bekannten Filmstadt Cannes. Mit einem ganzen Punkt Rückstand platzieren sich die Mitfavoriten in der Reihenfolge GM NIkita Maiorov (Weißrussland), GM Grzegorz Nasuta (Polen) und Yuri Solodovnichenko (Ukraine). Bester Deutscher wurde IM Lev Yankelevich mit 5,5 Punkten und Rang 14. OffizielleSeite

Drucken

Doppelter Triumph von Georg Meier

Ein sehr erfolgreiches Wochenende bestritt der deutsche Nationalspieler GM Georg Meier im französischen Nancy. Er gewann bei starker Konkurrenz sowohl das Blitz- als auch das Schnellschachturnier bei der 17. Auflage des Schachfestivals. Den zweiten Platz belegte jeweils der starke israelische Großmeister Evgeny Postny. OffizielleSeite

Drucken

Donchenko verpasst Sieg über Dubov

Es lief heute sehr unglücklich für die beiden jungen deutschen Großmeister Alexander Donchenko und Rasmus Svane. Donchenko verpasste einen simplen taktischen Zug, der ihm eine Gewinnstellung gegen Daniil Dubov einbebracht hätte. Der Russe erlaubte sich einen miserablen Zug und wurde leider nicht dafür bestraft. Am Ende wurde es Remis. Rasmus Svane stand gut gegen Wang Hao und verdarb die ausgeglichene Stellung durch einen unachtsamen Zug. Es führt nach wie vor Sasikiran Krishnan mit einem ganzen Zähler Vorsprung nach einem Remis gegen Amin Tabatabaei. chess24

Drucken

Ragger-Gelfand 4,5:1,5

Mit einem überraschend deutlichen 4,5:1,5 hat Österreichs Frontmann in Sachen Schach Markus Ragger den einstigen Vize-Weltmeister Boris Gelfand in Graz bezwungen. Der russisch-stämmige Boris Gelfand befindet sich seit einiger Zeit in einer Krise und erlebte einen enormen Abstieg in der Weltrangliste. Im November 2013 war Gelfand mit Elo 2777 Nummer 7 der Welt. Jetzt gute fünf jahre später hat er eine aktuelle Elozahl in der Live-Rangliste von 2660 und ist Nummer 90 der Welt. Vielleicht gibt es auch bei ihm Motivationsprobleme wie beim jüngst zurückgetretenen Vladimir Kramnik. OffizielleSeite

Drucken

Gazik überragender Sieger in Graz

Der erst 17-jährige Slowake Viktor Gazik wurde überragender Sieger mit 8 Punkten aus 9 Runden beim Graz Open. Nur in Runde 8 musste er eine Niederlage einstecken gegen den Franzosen IM Quentin Loiseau. Platz zwei und drei holten die Elofavoriten GM Dmitry Kryakvin (7) und GM Maxim Turov (6,5 Punkte), beide aus Russland. Bester Deutscher wurde IM Thore Perske (SV Hofheim) auf Rang 23 mit 5,5 Punkten. OffizielleSeite

Drucken

Caruana, Rapport, Nakamura, Topalov und So

Fabiano Caruana und Richard Rapport haben auch am dritten Tag des Champions Showdown eine überzeugende Leistung geboten und ihre Duelle im Schnellschach klar für sich entschieden. Caruana setzte sich mit 18:6 gegen Harikrishna durch und Richard Rapport mit dem gleichen Ergebnis gegen Shankland. Nakamura gewann mit 14:10 gegen Duda und Wesley So bezwang Navara mit 16:8. Veselin Topalov setzte sich gegen den starken Schnellspieler Leinier Dominguez, der nun für die USA spielt, mit 15:9 durch. OffizielleSeite

Drucken

Sasikiran im Kampfmodus

Der indische Großmeister Krishnan Sasikiran gilt als kompromissloser Kämpfer und manchmal geht diese Einstellung auch nach hinten los. In Moskau geht seine Kampfstrategie bisher aber voll auf. Gestern schlug er Chigaev und heute ließ er einen klaren Sieg über Anton Korobov folgen. Er ist nun in diesem immens stark besetzten Turnier mit 5 Siegen gestartet und führt mit einem ganzen Zähler Vorsprung beim Aeroflot Open. Als Favoritenschreck hat sich auch in der heutigen Runde fünf der Este Kaido Kulatos hervorgetan. Er schlug keinen Geringeren als den amtierenden Schnellschach-Weltmeister und Supergroßmeister Daniil Dubov mit den schwarzen Steinen. Eine Überraschung mit den schwarzen Steinen gelang dem jungen iranischen Großmeister Amin Tabatabaei, der Vladimir Fedoseev bezwingen konnte. Tabatabaei spielt aktuell für den Zweitliga-Traditionsverein Münchner SC 1836. Die Deutschen schlagen sich weiterhin gut. Alexander Donchenko spielte remis gegen Wang Hao und Rasmus Svane gegen Tamir Nabaty. chess24

Drucken

Sasikiran und Chigaev bilden Führungsduo

Maksim Chigaev hat schon in der Challengergruppe in Wijk aan Zee angedeutet was in ihm steckt. Auch in Moskau zeigt er seine Stärke und Ambitionen und gewann heute seine dritte Partie in Folge und zwar gegen Nihal Sarin. Mit ihm in Führung liegt Sasikiran Krishnan, der im innerindischen Duell klar gegen Aravindh Chithambaram gewann. Alexander Donchenko erreichte ein Schwarzremis gegen den Eloriesen Rauf Mamedov. In der Schlussstellung stand Donchenko etwas aussichtsreicher. Rasmus Svane schlug den Niederländer IM Max Warmerdam und hat wie Donchenko 2 Punkte. Als Schrecken der iranischen Jungstars erweist sich der Este Kaido Kulaots. In Runde 1 bezwang er Maghsoodloo, nun in Runde drei Alireza Firouzja. chess24

Drucken

Caruana zieht davon

Zehn Weltklassespieler hat man in Saint Louis versammelt und leider spielt man kein Rundenturnier sondern Duelle, die zwar reizvoll aber nicht unbedingt spannend sein müssen. Nach acht Partien führt Vize-Weltmeister (Turnierschach) Fabiano Caruana mit 14:2 (2 Punkte für einen Sieg, 1 für Remis) gegen Harikrishna Pentala, der völlig von der Rolle ist und einige unbegreifliche Fehler machte. Auch Richard Rapport ist davon gezogen mit 12:4 gegen Sam Shankland. Wesley So gewann die letzten drei Partien und führt nun mit 11:5 gegen David Navara. Spannend verlaufen die anderen beiden Duelle. Topalov-Dominguez liefern sich eine Auseinandersetzung auf Augenhöhe beim Stand von 8:8. Hikaru Nakamura hat sich gegen Jan-Krzysztof Duda eine knappe Führung von 9:7 erabeitet. OffizielleSeite

Drucken

Vier Inder mit an der Spitze

Nach zwei Runden gibt es unter den 101 Spielern im A-Open des Aeroflot Opens nur noch sechs Spieler mit weißer Weste. Erstaunlicherweise befinden sich in dieser Spitzengruppe vier Inder, was den enormen Aufstiegsdrang und das Potential des Subkontinents zeigt. Neben Sasikiran Krishnan, der Rasmus Svane schlug, sind Narayanan, Nihal Sarin, Aravindh Chithambaram noch Zhou Jinchao und Maksim Chigaev mit an der Spitze. In der Verfolgergruppe befindet sich Alexander Donchenko, der heute remis gegen Ganguly Surya Shekhar spielte. Der jüngste Großmeister der Welt Gukesh D. startete mit zwei Niederlagen in diesem harten Feld. chess24

Drucken

Erstellt: Donnerstag, 21. Februar 2019