Fide Grand Prix Berlin: Keymer schlägt Dubov

Vincent Keymer hat erneut einen Sprung gemacht in Sachen Spielstärke. Noch vor einigen Wochen tat er sich gegen die Weltelite etwas schwer beim ersten Grand Prix in Berlin. Nun liegt er in seiner Gruppe vorne gemeinsam mit dem amerikanischen Weltklassemann Leinier Dominguez. Nach Remis gegen Mamedyarov und Dominguez schlug er Daniil Dubov auf sehr überzeugende Weise in einer Variante des angenommenen Damengambits. Dominguez hat auch zwei Punkte, weil er in der Auftaktrunde gegen Dubov gewonnen hatte. In Gruppe A brillierte einmal mehr Levon Aronian in seiner Auftaktpartie gegen Hikaru Nakamura und er führt nun mit 2 Punkten. In Gruppe C führt der Russe Alexandr Predke mit 2 Punkten, der in Runde 1 Vachier-Lagrave schlagen konnte. Schließlich führt auch in Gruppe D ein Russe mit 2 Punkten, nämlich Nikita Vitiugov nach einem überzeugenden Partiegewinn im offenen Spanier gegen den Iraner Tabatabaei. chess24

Charity Cup: Duda und Carlsen im Finale

Weltmeister Magnus Carlsen und Jan-Krzysztof Duda sind im Finale des Charity Cups. Carlsen hatte sich im Viertelfinale klar mit 2,5:0,5 gegen Hans Moke Neimann durchgesetzt und dann im Halbfinale ebenfalls klar mit 3:1 gegen Liren Ding. Duda hatte zunächst Anton Gujarro mit 2,5:0,5 ausgeschaltet und dann in einem knappen Match den Sieger der Vorrunde Quang Liem Le mit 2,5:1,5. Das Finale beginnt heute abend. chess24 




Charity Cup: Le liegt vor Carlsen

13 Runden sind in der Vorrunde des Charity Cups gespielt und der Vietnamese Quang Liem Le liegt an der Spitze des Feldes mit 27 von 36 möglichen Punkten. In der 12. Runde kassierte er die bisher einzige Niederlage gegen Liren Ding. Den zweiten Platz hat derzeit, drei Runden vor Schluss der Vorrunde, Magnus Carlsen inne mit 24 Punkten. Den dritten Platz belegt Jorden van Foreest mit 21 Punkten. Wie schon in den vergangenen Turnieren der Tour qualifizieren sich die besten 8 Spieler für das Viertelfinale, das im KO-System ausgetragen wird. chess24

Gesperrter Karjakin verpasst Kandidatenfinale

Der seit einigen Wochen als glühender, uneinsichtiger Nationalist bekannte GM Sergey Karjakin wurde nun von der Ethikkommission der FIDE für 6 Monate gesperrt. Aggressive Beiträge auf sozialen Netzwerken, in denen er den völkerrechtswidrigen Krieg Putins gegen die Ukraine befürwortet, führten zu dieser Strafmaßnahme, denn nach Meinung der FIDE hat er dem Ansehen des Schachsports massiv Schaden zugefügt. Die Dauer umfasst 6 Monate und das bedeutet gleichzeitig, dass Karjakin das kommende Kandidatenturnier, das den WM-Herausforderer ermittelt, verpassen wird. Überraschend verzichtet Karjakin diese Entscheidung anzufechten, weil er offensichtlich der Ansicht ist, dass er damit nichts erreichen würde. Der ebenfalls durch verstörende Äußerungen aufgefallene Sergey Shipov wird nicht bestraft, weil seine Äußerungen weniger provokativ waren als die von Karjakin. Das Kandidatenturnier wird vom 16.6. bis 7.7.2022 in Madrid stattfinden. Somit ist ein weiterer Platz für dieses wichtige Turnier frei geworden. chess.com 




Max Holzmann 1927-2022 - der einzigartige Schachlehrer

Max Holzmann ist von uns gegangen. Er war eine der herausragenden Persönlichkeiten unter den Schachlehrern, aber vielen war und ist er unbekannt. Über 50 Jahre lang war Max Schachtrainer von schweren Jungs in der Justizvollzugsanstalt Straubing. Er hat unzähligen Schwerverbrechern das Schachspiel und dessen Schönheit näher gebracht. Ich habe ihn mal kenngelernt und ich wollte seine Arbeit würdigen indem ich im Jahr 2000 ein Simultan gegen 17 Insassen gegeben habe. Ein unvergessliches Erlebnis mit dankbaren Spielern, die mich anschließend noch zu Kaffee und Kuchen eingeladen haben. Ich hatte den Schachfreunden 50 Bücher als Geschenk mitgebracht. Mehr als sein halbes Leben hat Max Holzmann seinen Beitrag zur Resozialisierung von straffällig gewordenen Menschen geleistet. Vom damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker wurde er 1988 mit der goldenen Verdienstmedaille des Bundesverdienstordens ausgezeichnet. Ruhe in Frieden Max, Dir gebührt ein Denkmal! Max Holzmann Schach in der JVA 




IM Larkin klarer Sieger des Schachfestivals in Bad Wörishofen

Der junge ukrainische IM Vladyslav Larkin hat einen überaus überzeugenden Turniersieg beim Schachfestival in Bad Wörishofen feiern können. Mit überragenden 8 Punkten aus 9 Runden dominierte er das Feld nach Belieben. Den zweiten Platz holte Turnierfavorit Stelios Halkias aus Griechenland mit 7 Punkten vor dem stark aufspielenden und punktgleichen FM Max Arnold (SK Ettlingen). Ein starkes Turnier mit hochkarätigen Gegnern spielten auch WIM Lara Schulze und WGM Josefine Heinemann die auf den Plätzen 8 und 9 landeten mit jeweils 5,5 Punkten. chessorg

Charity Cup: Brillanter Start von Niemann und Le

Der 18 Jahre alte us-amerikanische Großmeister Hans Moke Niemann ist ein Riesentalent und er wird immer stärker. Das zeigt er auch beim Charity-Cup, der den Opfern in der Ukraine gewidmet ist. In den ersten vier Runden besiegte er David Anton Gujarro, Liren Ding und Gawain Jones und spielte Remis gegen Eric Hansen. Er hat nun 10 von 12 möglichen Punkten wie auch Quang Liem. Den dritten Platz mit 9 Punkten belegt derzeit Liren Ding, der in der vierten Runde Weltmeister Magnus Carlsen überzeugend schlagen konnte. Carlsen hat 7 Punkte auf dem Habenkonto. chess24 




37. Bad Wörishofen Schachfestival: IM Larkin führt

Das Schachfestival in Bad Wörishofen geht in seine entscheidende Phase. Nach 7 Runden führt der im Jahre 2004 geborene Ukrainer IM Vladyslav Larkin mit 6,5 Punkten die Tabelle an. Seine ärgsten Verfolger sind GM Stelios Halkias aus Griechenland mit 6 und FM Max Arnold (SK Ettlingen) mit 5,5 Punkten. WIM Lara Schulze ist mit 5 Punkten gut im Rennen und hat morgen die schwarzen Steine gegen den Tabellenführer, was sicherlich keine leichte Aufgabe werden wird. Dem Sieger winken 1000 Euro Preisgeld.  Offizielle Seite 




Ivanchuk und Co. fordern Ausschluss russischer Spieler

Das ukrainische Schachgenie Vassily Ivanchuk hat nun wie viele andere Top-Großmeister eine Petition unterzeichnet und gefordert alle russischen Schachspieler von internationalen Turnieren auszuschließen. Die Forderungen gehen noch weiter, denn man möchte, dass die Fide die Entscheidung trifft den aktuellen Präsidenten Arkady Dvorkovich, der als Putin-Freund gilt, abzusetzen. Der Krieg spaltet die Schachwelt, die sich jedoch zu einem großen Teil mit der Ukraine solidarisiert. chess-international

Chennai ist Ausrichter der Schacholympiade

Die laut Fide 7-Millionnen-Stadt Chennai im Südosten Indiens wird die kommende 44. Schacholympiade vom 26. Juli bis 8. August austragen. Die Metropole bewarb sich als Ersatzausrichter da Sankt Petersburg in Russland nach der sinnlosen Invasion Russlands in der Ukraine nicht mehr in Frage kam. Die Fide hatte alle Turniere in Belarus und Russland ausgesetzt. Es wird innerhalb der Fide heftig diskutiert ob man das russische Team teilnehmen lassen soll. Emil Sutovsky, der auch Präsident der Vereinigung Professioneller Schachspieler ist, hat sich eindeutig dafür ausgesprochen Russland teilnehmen zu lassen. Er hält nichts davon Russland von der Schacholympiade auszuschließen. Vor allem kritisiert er den Trend auch russische Spieler von Einzelturnieren auszuschließen, die sich bereits gegen den Krieg positioniert haben. fide chess-international 




 

GM Sevian gewinnt Spring Chess Classic

Der 21-jährige GM Samuel Sevian ist eines der vielverprechendsten Talente der USA und er verbessert sich stetig. Vor kurzem gewann er das stark besetzte Spring Chess Classic Turnier in Saint Louis. Im Stechen konnte er sich dann gegen den punktgleichen Ukrainer GM Ilya Nyzhnyk mit 2:0 durchsetzen. Im 9-rundigen Turnier erreichten Beide starke 6 Punkte. Den dritten Platz belegte Ray Robson mit 5,5 Punkten. chess24

Sjugirov souveräner Sieger beim GM-Turnier in Belgrad

Der 29-jährige GM Sanan Sjugirov hat in souveräner Manier das GM-Turnier in Belgrad mit 6,5 Punkten ungeschlagen gewonnen. Damit erreicht er Elohöhen, die er noch nie geschafft hatte in der Vergangenheit und er steht kurz davor die 2700-Elomarke zu knacken. Mit 2696 ist er brandaktuell die Nummer 40 der Welt. Den zweiten und dritten Platz belegten Sarin Nihal (Indien) und Velimir Ivic (Serbien) mit je 5,5 Punkten. Ivan Ivanisevic spielte die ersten beiden Partien remis und kassierte dann 7 Niederlagen in Folge, was den abgeschlagenen letzten Platz bedeutete. chess24 




Belgrad GM: Sjugirov steht vor dem Turniersieg

Der russische Großmeister Sanan Sjugirov zeigt mit Abstand das solideste Schach beim stark besetzten GM-Turnier in Belgrad. Er steht deshalb vor der Schlussrunde mit einem ganzen Zähler Vorsprung vor dem Turniersieg. Er braucht morgen lediglich ein Remis gegen einen seiner Verfolger, nämlich Sarin Nihal, der bei einem Sieg noch gleichziehen kann. Die gleiche Punktezahl kann bei einem Sieg auch Parham Maghsoodloo aus dem Iran erzielen. Er benötigt einen Schwarzsieg über GM Indjic aus Serbien. chess24 




Rapport gewinnt Fide Grand Prix in Belgrad

Der ungarische Schachstar Richard Rapport hat in den letzten Jahren eine erstaunliche Entwicklung genommen und ist ganz aktuell die Nummer 7 der Welt. Im Finale des Grand Prix in Belgrad hat er den Russen Dmitry Andreikin in der zweiten Partie mit Weiß bezwungen mit dem Endergebnis von 1,5:0,5. Mit seinem originellen Stil vor Jahren hat er Erfolge gefeiert und er feiert weiterhin Erfolge auch wenn er solide spielt. Er ist ein Allroundspieler. Aus der Eröffnung hatte er allerdings in dieser entscheidenden Partie nichts herausgeholt in einer Abtauschvariante des Damengambits. Aber dann zündete er ein Taktik-Feuerwerk mit Qualitätsopfer und gewann auf brillante Weise. Damit hat der Ungar gute Chancen einer der Kandidaten zu werden, die den nächsten WM-Herausforderer unter sich ausmachen. chess24 




Rapport und Andreikin im Grand Prix Finale

Richard Rapport war bereits gestern als erster Finalist des Grand Prix in Belgrad festgestanden nach seinem 1,5:0,5-Sieg über Maxime Vachier-Lagrave. Heute zog Dmitry Andreikin durch einen sehr glücklichen Partiegewinn in einem Sizilianer  gegen Anish Giri ebenfalls ins Finale. Giri stand klar besser und schlug sich durch ein völlig inkorrektes Springeropfer auf g6 quasi selbst. Das Finale beginnt morgen.  chess24 




Grand Prix: Rapport topvorbereitet mit Partiegewinn

Ganz offensichtlich hervorragend vorbereitet zeigte sich heute Richard Rapport in der ersten Partie des Grand Prix Halbfinales in Belgrad gegen den Grünfeld-Indisch-Spezialisten Maxime Vachier-Lagrave. Der junge Ungar überraschte den Franzosen wohl mit dem Zug 12.Tc3, der wie sich herausgestellt hat nicht ohne Gift war. Nach dem Damentausch war es ein "Spiel auf ein Tor", das Rapport mit toller Technik in einen ganzen Punkt ummünzte. Nun hat er alle Chancen das Finale zu erreichen. Hochtaktisch verlief die Partie in der zweiten Halbfinalpaarung. Giri setzte alles auf eine Karte und opferte zwei Qualitäten in einer ungewöhnlichen Variante mit Lb2 im Sizilianer. Am Ende stand ein Endspiel mit 2 Läufern + 7 Bauern gegen 2 Türme + 5 Bauern auf dem Brett. So eine Materialverteilung ist beinahe einzigartig. Verblüffenderweise wurde die Stellung als dynamisches Gleichgewicht empfunden, denn es kam zum Remisschluss und auch die Engines sehen nur etwas Vorteil für Schwarz, der material im Vorteil war. chess24

S.L. Narayanan gewinnt Cattolica International Open

Der indische Großmeister S.L. Narayanan hat das stark besetzte Cattolica International gewonnen und zwar sehr knapp mit 6,5 Punkten vor sage und schreibe sieben punktgleichen Spielern. Den zweiten Platz holte sein Landsmann GM Rameshbabu Praggnanandhaa und dem Georgier Baadur Jobava. Den vierten Platz holte Deutschlands Nummer Zwei GM Liviu-Dieter Nisipeanu.  Ein brillantes Turnier spielte die beste Dame. Die 2005 geborene Kasachin WIM Meruert Kamalidenova schlug zwei Großmeister und sammelte großartige 6 Punkte und damit hatte sie locker eine männliche IM-Norm erreicht. chessbase 




Belgrad GM-Turnier: Toller Start für Abdusattorov und Sjugirov

Neben dem Fide Grand Prix in Belgrad findet in der serbischen Hauptstadt auch ein stark besetztes Einladungsturnier statt. Den vier einheimischen Stars Robert Markus, Velimir Ivic, Aleksandar Indjiv und Ivan Ivanisevic stehen die ausländischen Gäste Nodirbek Abdusattorov, Sanan Sjugirov, David Navara, Parham Maghsoodloo, Aleksey Sarana und Sarin Nihal gegenüber. Einen perfekten Start mit jeweils 2 überzeugenden Siegen legten Abdusattorov und Sjugirov hin. chess24

Grand Prix: Die vier Turniersieger stehen fest

Dramatik pur in der letzten Spielrunde in den Gruppen! Dmitry Andreikin riskierte viel zu viel gegen Etienne Bacrot und doch ging er letztlich als Sieger der Partie und der Gruppe hervor. In einer an Spannung kaum zu überbietenden Partie mit komplizierter Taktik stand Bacrot zwischendurch haushoch auf Gewinn um am Ende doch die Segel streichen zu müssen. Bacrot wäre Erster geworden bei einem Sieg, nun ist es Andreikin, der ins Halbfinale eingezogen ist. In Gruppe B konnte Nikita Vitiugov im "Endspiel" gegen Anish Giri nichts herausholen und so konnte sich Giri mit 4 Punkten durchsetzen. Tabatabaei beendete das Turnier mit einem Schlussrundensieg über Harikrishna. Einen ungefährdeten Vorrundensieg feierte auch Richard Rapport, der ebenfalls mit 4 Punkten in die nächste Runde kam. Eine tolle Verteidigungsleistung zeigte Maxime Vachier-Lagrave in der entscheidenden Partie um den Gruppensieg. Trotz heterogener Rochaden und agressiver Spielführung drang Shakhriyar nicht durch und musste sich ins Remis fügen und damit mit Platz 2 begnügen. Die Halbfinalpaarungen lauten Andreikin-Giri und Rapport gegen Vachier-Lagrave. chess24 




Fide Grand Prix Belgrad

Nach fünf gespielten Runden steht die letzte Runde der Vorrunden bevor. In Gruppe A gibt es ein Kopf an Kopf Rennen von Sam Shankland und Dmitry Andreikin. Chancen hat auch noch Etienne Bacrot, der einen halben Punkte weniger hat. In Gruppe B gibt es morgen die entscheidende Partie zwischen Nikita Vitiugov und Anish Giri. Dem NIederländer genügt ein Remis um das KO-Turnier zu erreichen. In Gruppe C hat Richard Rapport vermutlich den vorentscheidenden Partiegewinn gegen seinen ärgsten Konkurrenten Vidit feiern können mit seiner franzöischen Verteidigung. Es genügt ihm ein Remis zum Weiterkommen. In Gruppe D kommt es morgen zu einem Endspiel zwischen Mamedyarov und Vachier-Lagrave. Der Aserbaidschaner wird die weißen Steine führen und braucht einen Sieg zum Einzug ins KO-Turnier. chess24

Schachbundesliga: 6 Teams starten perfekt

Nach dem zweiten Spieltag der Schachbundesliga stehen sechs Teams mit je zwei Siegen an der Spitze. Doppelbauer Turm Kiel hat den Düsseldorfer SK mit 6:2 bezwungen und auch Bayern München erreichte mit dem überragenden Spitzenmann Jaime Santos Latasa das gleiche Ergebnis gegen SK König Tegel. Noch höhere Siege schafften der HSK gegen Aachen (2 aus 2 für den Debütanten Frederik Svane) und die SG Solingen beim 7,5:0,5 über BCA Augsburg. Das fünfte Team an der Spitze ist Viernheim, das Dresden mit 5,5:2,5 schlug. Schließlich ist auch der amtierende deutsche Mannschaftsmeister Baden-Baden mit an der Spitze nach dem 5:3 gegen Mülheim Nord. Die Schachfreunde Berlin schlugen heute gut erholt nach der gestrigen Niederlage zu und erreichten einen knappen 4,5:3,5-Sieg gegen München 1836. Bremen und Deizisau trennten sich 3:3 und hatten die beiden Bretter, an denen normalerweise die Ukrainer Areshchenko und Efimenko gespielt hätten, wie schon gestern frei gelassen als Zeichen gegen den sinnlosen Angriffskrieg von Putin gegen die Ukraine. Offizielle Seite 




1.Grandiscacchi Open in Cattolica mit Nisipeanu

In Cattolica an der italienischen Adriaküste begann vor wenigen Tagen eine ganze Serie an stark besetzten und interesasanten Turnieren. Das erste Turnier ist das Grandiscacchi Open mit der Beteiligung von Liviu-Dieter Nisipeanu. Der deutsche Großmeister hat nach 6 Runden 4 Punkte. Heute kam er gegen die amtierende Blitzschachweltmeisterin Bibisara Assaubayeva nicht über ein Remis hinaus mit den weißen Steinen. Es führen die beiden indischen Großmeister S.L.Narayanan und R. Praggnanandhaa mit je 5 Punkten. Offizielle Seite

Schachbundesliga-Start

Heute startete die Schachbundesliga in diesen enorm schwierigen Zeiten von Corona und des Ukrainekrieges. Im Spitzenspiel der Runde Eins wurde von den beiden Teams Bremen und Baden-Baden ein Zeichen gesetzt und man ließ die beiden Bretter der ukrainischen Großmesiter Alexander Areshchenko und Zahar Efimenko frei. Sie hätten die Kontrahenten Radoslaw Wojtaszek und Rustam Kasimdzhanov gehabt. Nach Schwarzsiegen von Arkadij Naiditsch gegen Edouard und Fabian Döttling gegen Markgraf stand es am Ende 4:2. Der Titelverteidiger bekommt laut Ausnahmeregelung 2 Mannschaftspunkte. Es gab einige Kantersiege von Titelaspiranten. So gewannen der SC Viernheim mit 7:1 gegen BCA Augsburg und der stark aufgestellte SK Doppelbauer Turm Kiel überführ den Aachener SV mit dem gleichen Ergebnis. Klare 6,5:1,5-Siege feierten die Schachfreunde Deizsau gegen Mülheim Nord und der Münchner Schachclub 1836 gegen König Tegel Berlin. Bayern München wurde heute angeführt von dem auf einer Erfolgswelle schwimmenden bärenstarken Spanier Jaime Santos Latasa und das Team gewann mit 5,5:2,5 gegen die Schachfreunde Berlin. Solingen bezwang Dresden mit 5:3. Die Ostdeutschen mussten ohne ihren Spitzenmann Nisipeanu auskommen. Schließlich gewann Hamburg noch gegen Düsseldorf mit 5:3. Die zweite Runde folgt morgen. chess24 Offizielle Seite 




Fide Grand Prix: Runde 3

Die dritte Runde ist nun in Belgrad gespielt und bot nur in der Gruppe C entschiedene Partien. In den anderen Gruppen neutralisierten sich die Kontrahenten bis zum jeweiligen Remisschluss. In C gab es zwei Weißsiege. Vladimir Fedoseev wartete mit der Überraschung 5.Dd3 und warf womöglich damit seinen Gegner Alexei Shirov aus den Büchern. Jedenfalls war sein Sieg recht überzeugend und war auch nötig um weiter um den Gruppensieg mitspielen zu können. Tabellenführer Vidit kassierte eine empfindliche Niederlage gegen den Favoriten Richard Rapport in einem Nimzoinder. Rapport und Vidit führen hier mit 2 Punkten die Tabelle an. chess24

 

44 russische Schachspieler: Stop the War!

Viele russische Schachspieler haben sich ausdrücklich gegen den Krieg Putins gegen die Ukraine ausgesprochen und einen Offenen Brief an Putin verfasst. In einem Interview in Belgrad drückte Alexander Grischuk seine Gefühle zum sinnlosen Krieg aus. Es mag sein, dass dieser Erpressungs- und Vernichtungskrieg zu Zugeständnissen führen wird um weiteres Sterben zu verhindern, aber die Isolation wird in den Köpfen bleiben. Ein starkes und mutiges Statement der Schachsportler, die überall in der Welt Freunde haben und zuhause sind. chess.com