Caruana gewinnt Vorrunde - Carlsen Sechster

Die Vorrunde des FTX Crypto Cups hat die besten 8 Spieler ermittelt, die ab heute im KO-Finale gegeneinander antreten. Überraschend stark wie selten vorher in diesem Format zeigte sich Fabiano Caruana. Der US-Amerikaner und Nummer zwei der Welt gewann mit überzeugenden 10 Punkten aus den 15 Runden. Den zweiten bis fünften Platz erreichen Anish Giri, Hikaru Nakamura, Maxime Vachier-Lagrave und Wesley So mit je 9 Punkten in dieser Reihenfolge. Auf Platz 6 dann Magnus Carlsen (8,5) vor dem punktgleichen Teimour Radjabov und Ian Nepomniachtchi (8). Knapp gescheitert ist Levon Aronian, der mit Nepo punktgleich war. Gescheitert sind außerdem so klangvolle Namen wie Mamedyarov, Firouzja, Svidler, Ding, Dubov, Grischuk und der in diesem Feld klar überforderte Alan Pichot, der nur 1,5 Punkte erzielte. Die KO-Duelle lauten: Caruana-Nepomniachtchi, Vachier-Lagrave gegen So, Nakamura-Carlsen, Giri-Radjabov. chess24

Weltcup Qualifikation: Frederik Svane sorgt für Sensation

Die Duelle um den Einzug in die nächste Runde der Weltcup-Qualifikation verliefen spannend und umkämpft. Aus deutscher Sicht gab es sowohl Licht als auch Schatten. Gar nicht lief es für GM Falko Bindrich, denn er kassierte zwei Niederlagen gegen den israelischen IM Ravi Haria. IM Valentin Buckels unterlag dem starken bulgarischen IM Petrov. GM Vitaly Kunin unterlag überraschenderweise dem italienischen IM Lorenzo Lodici, IM Ashot Parvanyan verlor erst in der Verlängerung gegen den slowakischen GM Pechac, FM Alexander Krastev verlor gegen GM Boris Savchenko, FM Richard Bethke gegen GM Polak den kürzeren und WIM Fiona Sieber verlor gegen GM M. Petrosyan. Es gab aber auch sehr erfreuliche Ergebnisse. GM Dmitrij Kollars-GM Petrov 1,5:0,5, GM Arik Braun-GM Djukic 2:0, GM Vincent Keymer-GM Rasik 3:1, GM Rasmus Svane-IM Buksa 1,5:0,5. Für eine absolute Sensation sorgte FM Frederik Svane, der den starken ukrainischen GM Alexander Moiseenko 2,5:1,5 ausschaltete. chess24

Pähtz schlägt Dzagnidze

Eine starke Partie von Elisabeth Pähtz sahen die deutschen Schachfreunde heute in Runde 4 gegen die Weltklassespielerin Nana Dzagnidze in einem C3-Sizilianer. Den entscheidenden taktischen Schlägen von Pähtz konnte die Georgierin bei ihrer geschwächten Königsstellung nichts entgegensetzen. Die deutsche Nummer Eins liegt damit auf Rang vier mit 2,5 Punkten hinter dem Führungstrio Mariya Muzychuk, Zhansaya Abdumalik und Kateryna Lagno. chess24

Der Orang Utan des Weltmeisters

Magnus Carlsen kommt nicht so recht in Fahrt beim FTX Crypto Cup. Nicht mal die Orang-Utan-Variante 1.b4 konnte etwas daran ändern, die er gegen Anish Giri angewendet hatte. Er stand gut mit Mehrbauern, konnte aber den Vorteil nicht verwerten. Insgesamt ist es ein zähes Ringen und drei Spieler (Radjabov, Nakamura und Caruana) liegen mit 6,5 Punkten in Führung. Carlsen kassierte eine Niederlage gegen Aronian und liegt bei 5,5 Punkten. Sein WM-Herausforderer Ian Nepomniachtchi steht bei nur 4,5 Punkten. chess24

Lagno schließt zu Abdumalik auf

Die dritte Runde des Fide Grand Prix der Damen in Gibraltar war eine sehr unterhaltsame mit vielen Entscheidungen. Die Tabellenführerin hatte enorme Mühe und erreichte nur mit sehr viel Glück ein Remis gegen die Aserbaidschanerin Günay Mammadzada. Letztere schaffte es mehrfach nicht einen der vielen Gewinnwege umzusetzen. Anders dagegen Kateryna Lagno, die mit einem Schwarzsieg gegen Gunina zu Abdumalik aufschließen konnte. Siege erzielten auch Nana Dzagnidze gegen die immer noch punktlose Dinara Saduakassova und Alina Kashlinskaya schlug etwas überraschend Anna Muzychuk. Mariya Muzychuk hatte bange Momente gegen Elisabeth Pähtz zu überstehen. Sie verlor einen Bauern durch einen taktischen Schlag, aber Pähtz fand in der Folge nicht die besten Fortsetzungen und am Ende gab es ein Remis. Ihren ersten Punktgewinn feierte Irina Bulmaga nach dem Weißsieg über Antoaneta Stefanova. Offizielle Seite

World Cup Qualifikation mit deutschen Teilnehmern

Das World-Cup-Qualifikationsturnier wird in diesem Jahr hybrid und als Knockout-Turnier ausgetragen. Klare Favoriten sind die drei Supergroßmeister Vladislav Artemiev, Evgeny Tomashevsky und Andrey Esipenko. 288 Teilnehmer treten an und ermitteln nicht nur den Sieger sondern auch die 36 Qualifikanten für den Weltcup. Gute Chancen hier dabei zu sein rechnen sich die beiden stärksten deutschen Spieler Matthias Blübaum und Alexander Donchenko aus. Sie haben in den ersten Runden ein Freilos wie die anderen Mitfavoriten. Die deutschen Farben vertreten außerdem folgende Spieler: Rasmus Svane, Arik Braun, Dmitrij Kollars, Vincent Keymer, Falko Bindrich, Vitaly Kunin,  Valentin Buckels, Frederik Svane, Ashot Parvanyan, Alexander Krastev, Richard Bethke und Fiona Sieber. chess24

 

FTX Crypto Cup der Weltelite

Heute startete ein weiteres Turnier der Champions Chess Tour, nämlich der FTX Crypto Cup. Es ist das erste Aufeinandertreffen von Ian Nepomniachtchi und Magnus Carlsen nach der Entscheidung des Kandidatenfinales. Die beiden kämpfen um den WM-Titel ab November diesen Jahres in Dubai. Der erste Tag fiel für Beide eher bescheiden aus, denn einträchtig mit je 2,5 Punkten liegen sie nach 5 Runden auf den Plätzen 8 und 9. Der in bestehender Form spielende Anish Giri läßt auch hier keinen Zweifel seiner Qualitäten aufkommen und er führt mit 4 Punkten das Feld an. Hikaru Nakamura, Maxime Vachier-Lagrave und Wesley So folgen ihm mit einem halben Zähler Rückstand. Offizielle Seite

Gibraltar: Abdumalik übernimmt Führung

Elisabeth Pähtz hatte es heute in Runde 2 des Fide Grand Prix in Gibraltar mit der 21-jährigen Kasachin Zhansaya Abdumalik zu tun. In einer Spanischen Partie stellte sich die deutsche Nummer Eins etwas unglücklich auf wodurch das starke 19....Db6 mit mehreren Drohungen möglich wurde. Der Bauer ist ins Visier genommen und das lästige Sf4 hängt in der Luft. Fortan kämpfte sie für eine verlorene Sache und musste schon nach 38 Zügen aufgeben. Mit diesem zweiten Sieg konnte Abdumalik die Führung übernehmen. Weitere Siege gab es für Mariya Muzychuk gegen Saduakassova, für Gunay Mammadzada über Bulmaga, Kateryna Lagno über Kashlinskaya und Antoaneta Stefanova über Gunina. Offizielle Seite

Fide Grand Prix in Gibraltar

Der Gibraltar Fide Grand Prix der Damen startete heute mit der ersten Runde. Die Damen kämpfen bei dieser GrandPrix-Serie um zwei Plätze für das Kandidatenturnier und das Turnier in Gibraltar ist das vierte Turnier. Pro Turnier können 12 Damen teilnehmen, doch auch hier hat die Pandemie den Turnierserienverlauf gestört und verkompliziert. Elisabeth Pähtz hatte als einzige deutsche Teilnehmerin einen äußerst glücklichen Start, denn sie stand haushoch auf Verlust gegen Irina Bulmaga, aber die Rumänin verdarb die Stellung komplett und Pähtz sackte den ganzen Punkt ein. Siegreich waren auch Valentina Gunina gegen Alina Kashlinskaya und Zhansaya Abdumalik gegen ihre Landsfrau Dinara Saduakassova. Offizielle Seite

Die Jagd geht weiter - Mishra absolviert Mammutprogramm

Ein immenses Programm hat der us-amerikanische Wunderknabe Abhimanyu Mishra zu absolvieren um den 18 Jahre alten Rekord (jüngster Großmeister aller Zeiten) des ehemaligen Vize-Weltmeisters Sergei Karjakin zu knacken. Bis heute dauerte ein Turnier in Budapest, bei dem Mishra an der dritten GM-Norm scheiterte. Es holte "lediglich" 6 Punkte aus den 9 Runden, aber immerhin erzielte er ein Eloplus von knapp 9 Punkten damit. Bereits jetzt am Samstag, den 22.5. geht es ohne Ruhetag für ihn weiter und das nächste, sogar noch etwas stärker besetzte Turnier beginnt. Hoffentlich macht es dem Jungen noch Spaß. Der Druck wird wohl sehr groß sein, den Hoffnungen und Ansprüchen gerecht zu werden. chess-results

Auf dem Weg zum jüngsten GM aller Zeiten

Der 12-jährige Schach-Wunderknabe IM Abhimanyu Mishra (USA) ist indischer Abstammung und lebt in den USA. Bereits zwei GM-Normen hat er geschafft und benötigt nur noch eine und die nötige Elozahl dazu um Sergey Karjakin als jüngsten Großmeister aller Zeiten abzulösen. Beim First Saturday Turnier in Budapest trumpfte er kürzlich auf sehr beeindruckende Weise auf und holte 8 Punkte aus den 9 Partien. Immerhin waren vier gestandene Großmeister Teilnehmer des Turniers. Noch hat er gute drei Monate Zeit um den Rekord zu knacken. Mit seinem Vater ist er auf Europa-Schach-Tournee um dieses Ziel zu erreichen. chess-results

Giri-Jobava 7:3

Das Finale des Dodgy Invitational wurde zwischen Anish Giri und den stets kreativen Georgier Baadur Jobava ausgetragen. Jobava war ein sehr ernsthafter Gegner und verpasste es einige sehr gute Stellungen in einen ganzen Punkt umzumünzen gegen den Weltklassespieler aus den Niederlanden. Aber Ende setzte sich der beständige Giri doch sicher mit 7:3 durch und kassierte die für Weltklassespieler eher bescheidene Summe von 2500 Dollar. Für Jobava blieben 1500 Dollar. chess24

Dodgy Invitational: Jobava und Giri im Finale

Georgiens Nummer Eins Baadur Jobava ist bei diesem Internet-Blitzturnier der geeignete Mann um der Weltklasse das Fürchten zu lernen. Gestern schaltete er im Halbinale den indischen Großmeister Vidit mit 6,5:4,5 aus und zog ins Finale ein. Er zeigte dabei nicht nur seine taktischen sondern auch positionellen Fähigkeiten. Sein Gegner heißt Anish Giri, der Turnierfavorit. Dieser schlug Daniil Dubov mit 7:5. Das Finale beginnt heute um 18 Uhr. Offizielle Seite

Yangyi und Tan sind Chinesische Champions

In Xianhua  Jiangsu fanden die chinesischen Meisterschaften statt. Bei den Herren haben nur wenige der Weltklasseleute teilgenommen und es gab einen knappen Zieleinlauf. Am Ende konnte sich Yangyi Yu ganz knapp vor den punktgleichen Yi Wei und Di Li mit 7 Punkten aus 11 Runden durchsetzen. Bei den Damen gewann Ex-Weltmeisterin Zhongyi Tan mit 8,5 Punkten vor Kaiyu Ning und Jiner Zhu mit je 8 Punkten. chess24

MrDodgy Invitational: Halbfinals stehen

Die Viertelfinalduelle des MrDogdy Invitational brachten spannende Duelle und erneut erstaunliche Ergebnisse. So schaffte es der georgische Topmann Baadur Jobava sage und schreibe 6 Partien am Stück gegen den bis dahin führenden David Navara zu Gewinnen und das Match vollständig zu drehen zu einem letztlich klaren 6,5:3,5. Der indische Großmeister Vidit lieferte sich ein engeres Duell beim 7:5 gegen David Howell. Für die klarste Sache sorgte Turnierfavorit Anish Giri beim 6,5:2,5 gegen den Schweden Nils Grandelius. Schließlich setzte sich noch Daniil Dubov mit 6,5:4,5 gegen Laurent Fressinet durch. Die Halfinals lauten heute Giri-Dubov und Vidit-Jobava. Beide Paarungen versprechen angesichts des gegensätzlichen Spielstils der Kontrahenten viel. chess24

Vorrunden der dt. Internetmeisterschaft

Die 4 Vorrunden der deutschen Internetmeisterschaft wurden in den letzten Tagen gespielt und sahen in GM Rasmus Svane, IM Patrick Zelbel, GM Georg Meier und GM Matthias Blübaum prominente Sieger. Die weiteren Ergebnisse kann man auf der Offiziellen Seite nachlesen. Die Zwischenrunde (Bedenkzeit 3 Minunten + 2 Sekunden Bedenkzeit) wird am 5.Juni und das Finale am 13. Juni gespielt. schachbund

Dodgy Invitational mit Überraschungen

Online-Turniere sprießen seit der Corona-Pandemie aus den Löchern des weltumspannenden Internets. So eines läuft derzeit unter dem Namen Dogdy Invitational, bei dem namhafte Großmeister teilnehmen. Es ist ein 16 Spieler-Knockout-Turnier und das Achtelfinale wurde bereits mit überraschend deutlichen Ergebnissen absolviert. So schlug Anish Giri den Spanier Jose Fernando Cuenca Jimenez mit 7:0 und auch Daniil Dubov gab sich beim 6,5:0,5 gegen Simon Williams keine Blöße. Laurent Fressinet deklassierte an diesem Tag den Weltklasse-GM Peter Svidler mit 6,5:2,5 und Nils Grandelius zeigte seine Stärke beim 6,5:1,5 gegen Alexei Shirov. Es gab desweiteren folgende Ergebnisse: Vidit-Nielsen 6,5:4,5, Howell-Jordan van Foreest 7:5, Navara-Adhiban 6,5:4,5 und das knappste aller Ergebnisse in Jobava-Grischuk 6,5:5,5. chess24

Keymer schlägt Ding

Vincent Keymer ist als einer der Challenger gegen Chinas Weltklasse-GM Liren Ding angetreten und konnte ihn als einziger schlagen. Es war zwar nur Blitzschach aber es zeigt eindeutig das immense Potential, das die deutsche Nachwuchshoffnung hat. In der Tarraschvariante des Damengambits hatte Keymer von Beginn an ein sicheres und positionelles Konzept, gegen das Ding nichts ausrichten konnte. Keymer ließ keine Taktik zu und vergrößerte in Karpovscher Manier seinen positionellen Vorteil. Insgesamt konnte Ding allerdings gegen die 15 Challenger 11,5 Punkte holen. chess24

Mitropa-Cup: Plätze 6 und 3

Die deutschen Teams, mit NachwuchsspielerInnen gespickt, haben gute, wenngleich auch einige schwankende Leistungen beim Mitropa-Cup gezeigt. Alle Akteure haben wertvolle Erfahrungen sammeln können in Verleichskämpfen mit starken Schachnationen. Die Damen haben mit einem Schlussrundensieg von 2,5:1,5 über Frankreich den dritten Platz gesichert. Fast alle Einzelergebnisse waren positiv, allein Hannah Marie Klek wird mit ihren 3 Punkten aus 8 Partien sicher nicht zufrieden sein. Starke Leistungen zeigten wie folgt: Jana Schneider 5 aus 7, Annmarie Mütsch 5 aus 7, Melanie Lubbe 5,5 aus 8 und Fiona Sieber 4,5 aus 6. Es gewann überlegen Italien vor Ungarn. Die Herren kassierten am Ende eine knappe 1,5:2,5-Niederlage gegen Frankreich. Mit dem sechsten Platz landete man immerhin vor dem Turnierfavoriten Ungarn, der gar nicht in Fahrt gekommen war. Die Einzelergebnisse waren wie folgt: Daniel Fridman 2 aus 4, Michael Prusikin 3,5 aus 7, Ashot Parvanyan 4 aus 8, Reuben Gideon Köllner 3,5 aus 9 und Alexander Krastev 4 aus 8. Es gewann ganz knapp Italien vor der punktgleichen Slowakei und Tschechien. chess-results

Mitropa-Cup: Zwei Unentschieden

Die beiden deutschen Teams haben die Vorschlussrunde ungeschlagen absolviert. Die Herren hatten es mit den starken und höher eingeschätzten Tschechen zu tun, die sogar Turnierfavoriten waren. Es sollte ein schmeichelhaftes 2:2 für die Tschechen werden. Die beiden jungen Meister Köllner und Krastev boten den tschechischen Konkurrenten, die beide eine Elozahl jenseits der 2500 haben einen großen Kampf. Gideon Köllner stand schon auf Gewinn gegen Krejci, verlor aber den Faden und die Partie. Krastev kam ganz gut aus der Eröffnung, geriet dann aber unter Druck. Nach einer Unachtsamkeit von Kriebel setzte er einen entscheidenden Konter zum Sieg. Auch Michael Prusikin hätte durchaus mehr herausholen können und gab sich in einer aussichtsreichen Stellung mit einem Remis zufrieden. Das Turnier führen nun drei Teams mit jeweils 12 Punkten an. Italien, Tschechien und die Slowakei. Deutschland liegt auf dem 6. Platz. Bei den Damen hat das deutsche Team fast schon Platz drei sicher, es genügt in der Schlussrunde ein Remis gegen Frankreich. Ein äußerst glückliches Remis gab es in Runde 8 gegen die Tschechinnen. An drei Brettern stand man zwischendurch sehr bedenklich und Fiona Sieber wohl sogar noch in der Schlussstellung auf Verlust, aber die Tschechinnen erkannten ihre Chance nicht. Italien ist bei den Damen schon vorzeitig und uneinholbar Sieger des Mitropa-Cups. Ungarn und Deutschland folgen dahinter. chess-results

Erigaisi gewinnt Indian Qualifier

Arjun Erigaisi ist der große Sieger des sehr gut besetzten Indian Qualifier Turniers. Im Finale konnte er den starken Baskaran Adhiban mit 3,5:2,5 schlagen. Gewinner sind aber beide Kontrahenten, denn sie haben durch die Finalteilnahme einen Platz beim nächsten Turnier der Meltwater Champions Tour sicher. Beide sind sicherlich eine Bereicherung und für Überraschungen jederzeit gut. Im Kampf um Platz drei setzte sich Aravindh gegen Gukesh mit 2,5:0,5 durch. chess24

Mitropa-Cup: Unglückliche Niederlage der Damen

Eine bittere und unverdiente Niederlage mussten heute die deutschen Schachdamen im Spitzenduell gegen Italien hinnehmen. Zünglein an der Waage war die Partie von Annmarie Mütsch gegen Elena Sedina. Mütsch stand zwar in der Eröffnung nicht so berauschend, aber nach einigen Fehlern ihrer Gegnerin im Mittelspiel klar auf Gewinn. Der nicht allzu schwer zu sehende Zug 34...Td4 hätte den Tag zugunsten von Mütsch und Deutschland wohl entschieden. Ein Sieg hätte ihrer bisher tollen Leistung bei diesem Turnier noch mehr Nachdruck verliehen. Leider verzettelte sie sich dann und die erfahrene Sedina kam noch zu einem unverdienten Erfolg. Am Ende stand es 2,5:1,5 für Italien. Letzere führen jetzt vor Ungarn und Deutschland. Der erwartet schwere Gegner war Italien auch für die deutschen Herren. Es setzte eine 1:3-Niederlage und das bedeutet Platz 5 im Moment. Durch die Niederlage von Tschechien hat Italien die Führung übernommen vor Tschechien und der Slowakei. chess24

Wojtaszek polnischer Champion

Weltklassespieler Radoslaw Wojtaszek ist in Abwesenheit der polnischen Nummer Eins Jan-Krzysztof Duda seiner Favoritenrolle vollauf gerecht geworden. Er setzte sich in der Stadt Bydgoszcz im Finale gegen GM Wojciech Moranda knapp mit einem 2,5:1,5 durch obwohl sein Kontrahent mit einem Sieg gestartet war. Den dritten Platz holte sich GM Bartosz Socko nach einem 1,5:0,5 gegen IM Pawel Teclaf. Bei den Damen siegte Klaudia Kulon vor Jolanta Zawadzka und Karina Cyfka. chess24

Mitropa-Cup: 1:3 und 4:0

Die Herren waren heute gegen etwas stärker eingeschätzten (besserer Eloschnitt) Slowaken auf dem verlorenen Posten und kassierten eine 1:3-Niederlage. An den Brettern drei und vier kassierten die Deutschen Niederlagen und fielen damit auf den 5. Platz zurück. Es wird nicht leichter, denn mit Tschechien, Italien und Frankreich hat man noch Teams als Gegner, die in der Tabelle besser da stehen. Die Damen hingegen feierten einen 4:0-Kantersieg gegen die Slowakinnen und festigten damit den zweiten Platz hinter Italien, auf das man in der nächsten Runde trifft. Mit einem Sieg würde das deutsche Team auf Platz 1 springen. chess-results

Adhiban und Erigaisi im Indian Qualifier Finale

Der international bisher kaum in Erscheinung getretene Arjun Erigaisi wurde mit 14 Jahren Großmeister. Mit nunmehr 17 Jahren ist er ein stabiler Großmeister, dem vermutlich allein Auseinandersetzungen mit der Weltspitze fehlen, denn nun trumpft er zumindest online groß auf beim Indian Qualifier. Im Halbfinale schaltete er nun auch den noch jüngeren GM Dommaraju Gukesh mit 3:1 aus und steht im Finale gegen Baskaran Adhiban. Der Taktiker stand zwar in der entscheidenden Partie nicht besonders gut, aber nach einigen ungenauen Zügen von Gukesh übernahm er mit brillanter Taktik das Geschehen in die Hand und gewann verdient mit 2,5:1,5. Ein großer Erfolg für beide Finalisten, die am morgigen Montag aufeinander treffen. chess24