• 1

Keymer mit erstem Sieg

Vincent Keymer hat im Duell der Letztplatzierten endlich seinen ersten Sieg errungen. In einem Königsinder gewann er gegen Eduard Miller nach einwandfreier Leistung. In den übrigend Partien neutralisierten sich die Kontrahenten. Etwas mehr herausholen hätte vielleicht Rainer Buhmann mit Schwarz gegen Liviu-Dieter Nisipeanu herausholen können, denn nach der Eröffnung stand er aussichtsreich. Nisipeanu führt mit 4 Punkten aus 6 Runden. Dahinter lauern Bindrich, Meier, Fridman und Blübaum mit je 3,5 Punkten.Offizielle Seite

Drucken

Kollars und Huschenbeth streiten um den Titel - Michna führt bei den Damen

Bei der deutschen Einzelmeisterschaft der Männer marschieren Dmitrij Kollars und Niclas Huschenbeth vorneweg und konnten auch heute Siege verbuchen. Huschenbeth spielte eine tolle Partie gegen Rene Stern und Dmitrij Kollars gewann gegen Nikolas Lubbe mit den schwarzen Steinen, obwohl er nach der Eröffnung schlechter stand. Beide haben nun gewaltige 7 Punkte aus 8 Runden. Der Drittplatzierte Jonas Rosner liegt schon 1,5 Punkte dahinter. Bei den Damen steht Marta Michna kurz vor der Erringung des Titels. Sie führt mit 7 Punkten, aber Lara Schulze steht bei ebenfalls hervorragenden 6,5 Punkten und kann ihr den Titel noch streitig machen. chess24

Drucken

Nepomniachtchi Grand Prix Gewinner von Moskau

Nach drei gewonnenen Duellen hat Ian Nepomniachtchi auch das Finale des Moskauer Grand Prix Turniers als Sieger beendet. In einem spannenden Finale schlug er Alexander Grischuk in der entscheidenden zweiten Schnellschachpartie in einem Italiener zum Endergebnis von 2,5:1,5. Nepomniachtchi hat sich in den letzten Jahren in die Top Ten gespielt und sein Spiel wie auch seine Ergebnisse sehr stabilisiert. Damit wurde er für jeden Weltklassespieler zu einem hochgefährlichen Gegner. Der Gewinn beim Grand Prix in Moskau ist der größte Turniersieg seiner bisherigen Karriere und das im wichtigen Weltmeisterschaftszyklus.chess24

Drucken

Kollars, Michna und Schulze führen

Dmitrij Kollars hat in der Spitzenpaarung einen wichtigen Sieg bei der deutschen Meisterschaft gegen Alexander Graf in einer Italienischen Partie gefeiert. Der junge Großmeister erkannte, welche dynamische Möglichkeiten für Weiß in der Stellung steckten und Grafs unmerkliche Ungenauigkeit in der Eröffnung wurde von ihm auf hervorragende Weise bestraft. Im Duell der starken Hamburger konnte sich GM Niclas Huschenbeth mit Schwarz gegen Luis Engel durchsetzen. Kollars führt mit 4,5 Punkten vor Huschenbeth und Jakob Pfreundt. Bei den Damen haben sich Martha Michna und Lara Schulze mit je 4,5 Punkten an die Spitze gesetzt. chess24

Drucken

Führung ausgebaut

Ketino-Kachiani-Gersinka dominiert die German Masters der Frauen bisher und führt bereits mit einem ganzen Punkt Vorsprung nach 4 Runden. Heute bezwang sie mit Schwarz Annemarie Mütsch in einer Caro-Kann-Verteidigung. Ihren ersten Sieg konnte Filiz Osmanodja endlich feiern, die katastrophal mit drei Niederlagen gestartet war. Sie bezwang Melanie Lubbe in einer Nebenvariante des geschlossenen Sizilianers. Zweite hinter Kachiani-Gersinska ist Sarah Hoolt mit 2,5 Punkten. Offizielle Seite

Drucken

Nisipeanu und Bindrich stürmen an die Spitze

Liviu-Dieter Nisipeanu ist in hervorragender Verfassung was die gestrige Partie und die heutige ebenfalls zeigte. Er bezwang einen indisponierten Vincent Keymer nach einer stramm vorgetragenen Eröffnung bereits nach 26 Zügen mit den schwarzen Steinen. Keymer scheint Probleme zu haben gegen Gegner, die aggressiv die Initiative suchen. Nisipeanu ist so ein Spieler. Falko Bindrich wählte gegen Eduard Miller einen bereits bekannte, aber immer noch ungewöhnlichen Aufbau gegen die Grünfeldindische Verteidigung und überspielte seinen Gegner im Mittelspiel und gewann. Remis gab es in Fridman-Buhmann und Blübaum-Meier. Nisipeanu und Bindrich führen mit je 3 Punkten. Offizielle Seite

Drucken

Elisabeth Päthz verläßt Deutsche Frauen-Nationalmannschaft

Zwei Jahrzehnte lang prägte die Juniorenweltmeisterrin U20 das Bild der Deutschen Frauen-Nationalmannschaft. Die langjährig einzige deutsche Weltklassespielerin führte das Team zu Medallien. Und sie ließ mit Ihrem Wirken so manchen Blitz ins Bewußsein der männlichen dominierten Schachgemeinschaft einschlagen: Das deutsche Frauenschach lebt(e), feiert(e) internationale Erfolge und läßt (ließ) Schachdeutschland Respekt, Stolz und Freude erleben. Deutschlands stärkste Schachspielerin hat nun genug. Die Deutsche Nationalmannschaft wird auf die Nummer zwanzig der Welt verzichten müssen.

"Erklärung der Erfurter Schach-Großmeisterin Elisabeth Pähtz zum Rücktritt aus der Nationalmannschaft

Hiermit trete ich mit sofortiger Wirkung aus der Nationalmannschaft zurück. Mehr als 20 Jahre habe ich den Deutschen Schachbund (DSB) erfolgreich bei internationalen Wettkämpfen und Einzelturnieren vertreten.

Weiterlesen

Drucken

Kachiani-Gersinka weiterhin vorne

Beim German Masters der Frauen führt nach wie vor Ketino Kachiani-Gersinska mit nun 2,5 Punkten. In das Verfolgerduo gespielt hat sich Annemarie Mütsch, die Filiz Osmanodja schlagen konnte, die nun schon die dritte Niederlage kassierte. Punktgleich mit Mütsch ist Sarah Hoolt. Den zweiten Tagessieg erzielte Melanie Lubbe mit Schwarz gegen Hannah-Marie Klek. Offizielle Seite

Drucken

Deutsche Meisterschaften

Neben den Masters gibt es in Magdeburg auch die regulären deutsche Meisterschafen mit den vielen Teilnehmern aus den verschiedenen Landesverbänden. Bei den Damen führen hier Marta Michna und Lara Schulze mit je 3,5 Punkten aus 4 Runden. Bei den Männern führen Niclas Huschenbeth, Dmitrij Kollars und Jakob Pfreundt mit je 3,5 Punkten. Offizielle Seite

Drucken

Mitropa-Cup in Slowenien

 Der MItropa-Cup in der slowenischen Kleinstadt Radenci ist in diesem Jahr aus deutscher Sicht nur ein Nebenschauplatz, da sich alles auf den Schachgipfel in Magdeburg konzentriert. Aus diesem Grund ist auch diesmal kein deutsches Damenteam vorort. Das deutsche Herrenteam setzt sich zusammen aus IM Thore Perske, GM Vitaly Kunin, IM Raphael Lagunow, FM Emil Schmidek und IM Bernd Vökler. Nach dem gestrigen 2:2 gegen Ungarn setzte es eine knappe 1,5:2,5-Niederlage gegen Tschechien. Turnierfavorit ist diesmal die Schweiz, die aber nach Niederlagen gegen Frankreich und die Slowakei am Tabellenende liegt. Offizielle Seite

Drucken

Nisipeanus brillante Partie

Liviu-Dieter Nisipeanu ist heute im Spitzenduell gegen Daniel Fridman eine brillante Angriffspartie gelungen. Zwischenzeitlich hatte die deutsche Nummer Eins einen ganzen Turm weniger und spielte aber noch den einen oder anderen ruhigen Zug - eine Partie für die Lehrbücher. Den Gewinn verpasste Vincent Keymer gegen Matthias Blübaum im 29.Zug. Statt den Gewinnzug Se6 auszuführen spielte Keymer Dd1 mit nur leichtem Vorteil. Schließlich versandete die Partie im Remis. Ein Remis nach Dauerschach gab es in Miller-Meier und ein sehr ausgeglichenes Remis in Buhmann-Bindrich. Bindrich, Nisipeanu und Buhmann führen mit je 2 Punkten. Offizielle Seite

Drucken

5.Bodensee-Open

Das 5. Internationale Bodensee-Open läuft derzeit in Bregenz. GM Vladimir Epishin führt die Setzliste an und neben ihm sind weitere vier Großmeister vorort, nämlich der Ukrainer Vladimir Sergeev und die Deutschen Leonid Milov, Uwe Bönsch und Raj Tischbierek. Als Elostärkste Dame ist Zoya Schleining angereist. Alle Großmeister sind mit 3 Siegen gestartet. chess-results

Drucken

Kachiani-Gersinska führt

Ketino Kachiani-Gersinska hat heute beim German Masters der Frauen ihre ganze Routine gegen Fiona Sieger in einem Spanier ausgespielt und ihren zweiten Sieg errungen. Damit führt sie mit 2 Punkten. Einen weiteren Sieg feierte Hannah-Marie Klek gegen Filiz Osmanodja, die ihre zweite Niederlage kassierte. Offizielle Seite

Drucken

Fridman und Blübaum siegen

IM Vincent Keymer hat ein in der Tat sehr schweres Auftaktprogramm beim German Masters. Nach seiner gestrigen Niederlage gegen Bindrich musste er heute gegen den seit Monaten blendend aufgelegten Daniel Fridman antreten. Fridman zeigte auf die Semi-Tarrasch-Variante des Youngsters seine tolle Form und gewann nach nur 30 Zügen. Ein denkbar schlechter Auftakt für Keymer. Seinen ersten Sieg feierte auch Matthias Blübaum, der gegen Underdog Eduard Miller in einem Königsinder klar gewann. Remis gab es in den Spitzenpaarungen Meier-Buhmann und Bindrich-Nisipeanu. Offizielle Seite

Drucken

Whisky und TopSchach in Schottland

In der Nähe der schottischen Kleinstadt Newburgh befindet sich die Whisky Destillerie Lindores Abbey, die einiges an Geld aufbrachte um vier Topspieler in seine Räume zu locken um Schach zu spielen und Werbung für die eigenen edlen Tropfen zu machen. Weltmeister Magnus Carlsen, der in den vergangenen Wochen eine für die Konkurrenz beängstigende Siegesserie hinlegte führte das Weltklassefeld an. Ding Liren und Ex-Weltmeister Viswanathan Anand standen ebenfalls lange als Teilnehmer fest. Kurzfristig hinzukam Sergey Karjakin, der das Viererfeld komplettierte. Nach einem zähen Ringen über zwei Tage in diesem Schnellturnier konnte sich Magnus Carlsen mit nur einem Sieg und 3,5 Punkten aus 6 Partien durchsetzen. Sehr sehenswert war die Partie Carlsen-Karjakin. Ding Liren und Karjakin folgten auf den Plätzen mit je 3 Punkten und am Ende der Tabelle landete Anand. Offizielle Seite

Drucken

German Masters - Bindrich schlägt Keymer

Die German Masters-Turniere starteten heute in Magdeburg. Titelverteidiger bei den Männern ist Falko Bindrich, der zum Auftakt mit Schwarz gegen Vincent Keymer antreten musste. In einer Nebenvariante des Damengambits traf Keymer im 19. Zug eine etwas zweifelhafte Entscheidung, die wohl das Ergebnis einer Fehleinschätzung der Stellung war. Er tauschte seinen Läufer auf c3 gegen den Springer auf f6 und setzte dann nicht konsequent mit dem riskant aussehenden 21.Dc5: fort sondern mit dem weitaus schlechteren e4, was ihm sofort eine perspektivlose Stellung einbrachte. Bindrich verwertete die Stellung souverän zu einem überzeugenden Sieg. Ein schweres Leben hatte Matthias Blübaum mit Schwarz gegen Daniel Fridman, aber schließlich konnte er die stets leicht schlechtere Stellung doch in den Remishafen retten. Einen starken Einstand ins Masters zeigte der Underdog des Turniers, der Erlanger FM Eduard Miller, der gegen Rainer Buhmann ein Schwarzremis schaffte. Ein ausgekämpftes Remis, das in einem Dauerschach endete lieferten sich Liviu-Dieter Nisipeanu und Georg Meier. Letzterer hätte wohl etwas mehr aus seiner Stellung herausholen können. Bei den Damen starteten Sarah Hoolt gegen Filiz Osmanodja und Ketino Kechiani-Gersinska gegen Melanie Lubbe mit Auftaktsiegen. Offizielle Seite

Drucken

Rainer Buhmann und Marta Michna Deutsche Blitzmeister

Beim deutschen Schachgipfel in Magdeburg wurden die ersten Meister gekürt. Es standen zu allererst die deutsche Blitzschachmeisterschaft der Frauen und Männer auf dem Programm. Bei den Damen konnte Marta Michna zum dritten Mal nach 2014 und 2018 in die Siegerliste eintragen. Sie holte 19,5 Punkte und verwies Filiz Osmanodja (19) knapp auf den zweiten Platz. Dritte wurde Judith Fuchs mit 18 Punkten. Bei den Männern holte sich erstmals Rainer Buhmann den Blitzschachtitel mit beeindruckenden 23 Punkten vor Thomas Koch mit 21,5. Roland Schmaltz wurde Dritter mit 20,5 Punkten vor dem Elofavoriten Jan Gustafsson. schachbund

Drucken

Nepomniachtchi glücklicher Finalist

Mit Fortuna im Bunde war heute Ian Nepomniachtchi im Tiebreak des Halbfinal-Duells gegen Radoslaw Wojtaszek. Der Pole hatte in der zweiten, dritten und vierten Schnellschachpartie jeweils Gewinnchancen liegen gelassen und musste sich dann in der vierten Partie mit Schwarz geschlagen geben nach dem Gesamtergebnis von 2,5:3,5. Statt des Zuges 18...f5 mit Gegenspiel spielte der Pole den eklatanten Fehler Lc5, der Weiß schon eine Gewinnstellung bescherte. So kommt es nun zum russischen Finale Grischuk gegen Nepomniachtchi. chess24

Drucken

Grischuk im Finale

Alexander Grischuk hat gestern einiges an Risiko auf sich genommen und nach einem Bauernopfer in der Eröffnung in einem Katalanen. Er überließ Nakamura sogar das Läuferpaar und wich dann auch noch einer Zugwiederholung aus. Grischuk erkannte, dass die Figurenstellung Schwarz Probleme bereitet und er wohl den Bauern mit positionellen Zinsen zurückgewinnen würde, was auch passierte. Nakamura wurde niemals Herr seiner Probleme und Grischuk landete einen brillanten positionellen Sieg und zog ins Finale des Grand Prix Turnier in Moskau ein. Weniger Risiko gingen Wojtaszek und Nepomniachtchi und einigten sich schon nach 24 Zügen auf Remis. Das Tiebreak der Beiden läuft soeben und ist spannend. Offizielle Seite

Drucken

Taktik oder ängstliche Vorsicht?

Bei manchen Spielern gewinnt man den Eindruck, dass sie sich auf ihre außergewöhnlichen Schnellschachqualitäten verlassen. Diesen gewann man heute beim Duell Nepomniachtchi-Wojtaszek, denn die Optionen waren recht vielversprechend für Weiß mit dem Läuferpaar und mehr Raum, doch der Russe bot im 26. Zug Remis, was Wojtaszek mit Dankbarkeit annahm. Nachvollziehbar war das Remis zwischen Nakamura und Grischuk, denn Nakamura hatte in einem Italiener einen Bauern mehr, aber Grischuk glänzende Kompensation und sehr aktives Figurenspiel. Es wird spannend welche Eröffnung und Taktik die Akteure in Partie zwei wählen werden.Offizielle Seite

Drucken

Weltmeister Carlsen in Dänemark

Gestern besuchte Weltmeister Magnus Carlsen die dänische Hauptstadt Kopenhagen zu einem 24-Spieler-Simultan und einem kleinen, 2 Partien umfassenden Duell mit dem erst 14-jährigen IM Jonas Buhl Bjerre, der mit einer Turnierschach-Elo von 2494 bereits die Nummer 9 Dänemarks ist. Im Rapid, bei dem er gegen Carlsen antrat, hat er allerdings "nur" eine Elozahl von 2330. Der Weltmeister dominierte erwartungsgemäß auf der ganzen Linie und gewann alle 26 Partien souverän. Möglich gemacht wurde das Event durch das finanzpotente Unternehmen Energi Danmark. Offizielle Seite chess24

Drucken

Deutscher Schachmeisterschaftsgipfel in Magdeburg

Ab kommenden Wochende erlebt Schach-Deutschland in Magdeburg das wohl größte nationale Schach-Highlight in den letzten Jahrzehnten. Den Schachmeisterschaftsgipfel, der die German Masters der Männer und Frauen, die deutsche Einzelmeisterschaft der Männer und Frauen die deutsche Blitzmeisterschaften, das deutschen Einzelpokalturnier und das deutsche Schachamateur-Meisterschafts-Finale auf dem Programm hat. Desweiteren treffen sich auch die Funktionäre zum Bundeskongress des Deutschen Schachbundes. Das German Masters der Männer hat viele deutsche Spitzen-Großmeister angelockt wie Liviu-Dieter Nisipeanu, Daniel Fridman und Georg Meier. Auch Jungstar Vincent Keymer ist mit von der Partie und will vielleicht hier seine letzte GM-Norm erfüllen. In der "normalen" Einzelmeisterschaft ist Niclas Huschenbeth Elofavorit. Bei den Damen fehlt leider Elisabeth Pähtz, aber auch das bestehende Feld kann sich sehen lassen. Elofavoritin ist Hannah-Marie Klek. Eine noch höhere Elozahl weist Martha Michna auf, die die Setzliste der Einzelmeisterschaft anführt. Die Blitzrangliste in Magdeburg führt Jan Gustafsson an, der wohl mangels Zeit nicht am Masters teilnimmt. Bei den Damen ist es erneut Marta Michna, die die Setzliste beim der Blitz-EM anführt. Der Einzelpokal hat auch in diesem Jahr Großmeister Hagen Poetsch als Elofavoriten, der auch Titelverteidiger ist. Bei der Veranstaltung in der Festung Mark, einer ehemaligen Kaserne und jetziges Kultur- und Veranstaltungszentrum werden für Zuschauer keine Eintrittsgelder verlangt. Offizielle Seite

Drucken

Nakamura, Grischuk und Nepomniachtchi im Halbfinale

Die ausgewiesenen Schnellschachexperten Hikaru Nakamura, Ian Nepomniachtchi und Alexander Grischuk sind beim Schnellschach-Tiebreak in das Halbfinale des Moskauer Grand Prix Turniers eingezogen. Nakamuras Duell mit dem amtierenden Schnellschach-Weltmeister Daniil Dubov war überraschend einseitig. Nachdem der US-Amerikaner Partie die erste Schnellschachpartie gewonnen hatte, gab er die klar vorteilhafte zweite Partie remis, was zum 2,5:1,5-Sieg reichte. Mit dem gleichen Ergebnis bezwang Alexander Grischuk den US-Amerikaner Wesley So. Seine Weißpartie spielte der Russe positionell und dann im Endspiel hervorragend. Eine glasklare Gewinnpartie mit Weiß entschied das Duell Ian Nepomniachtchi-Wei Yi zugunsten des Russen. Es kommt nun zu den Halbfinal-Duellen Hikaru Nakamura-Alexander Grischuk und Ian Nepomniachtchi-Radoslaw Wojtaszek. Offizielle Seite

Drucken

Llucmajor Open auf Mallorca

Derzeit läuft die achte Auflage eines internationalen Opens in der 35 000-Einwohner Gemeinde Llucmajor. Dem Sieger winken 1300 Euro Preisgeld. Nach drei Runden führen vier Spieler mit weißer Weste. Alexander Zubov (Ukraine), Julen Luiz Arizmendi Martinez (Spanien), Allan Stig Rasmussen (Dänemark) und Alexandr Fier aus Brasilien der, zuletzt Georgios Souleidis eine empfindliche Niederlage in nur 29 Zügen beigebracht hatte. Offizielle Seite

Drucken

Wojtaszek eliminiert Svidler

Der polnische Spitzenmann Radoslaw Wojtaszek hat heute den Sprung in das Halbfinale des Moskauer Grand Prix geschafft. Allerdings war dazu keine besondere Anstrengung nötig, denn Svidler erwischte einen rabenschwarzen Tag. Zunächst opferte der Russe nicht ganz korrekt eine Qualität, aber einem weiteren Rechenfehler war es um die Stellung des Russen geschehen und er gab im 40. Zug auf. Interessante Duelle gab es sonst auch noch. So bediente sich Alexander Grischuk der Sveshnikov-Variante im Sizilianer und holte damit ein Remis gegen Wesley So. Wei Yi holte ein etwas knappes Schwarzremis gegen Nepomniachtchi in einem offenen Spanier und Daniil Dubov gegen Hikaru Nakamura ergab ebenfalls Remis in einem Katalanen. Offizielle Seite

Drucken

Erstellt: Dienstag, 21. Mai 2019