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GM Adhiban siegt in Zagreb

Der indische Großmeister Adhiban Baskaran hat in Zagreb beim Tournament of Piece eine schönen Turniersieg feiern können. Er gewann mit 7,5 Punkten aus 11 anstrengenden Runden und wurde alleiniger Turniersieger. Er verwies die noch prominenteren Großmeister Etienne Bacrot (Frankreich) und Vassily Ivanchuk (Ukraine) auf die Plätze zwei und drei mit je 7 Punkten. Dahinter folgt der beste der 6 teilnehmenden Kroaten, nämlich Europameister Ivan Saric mit 6,5 Punkten. OffizielleSeite

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Ju Wenjun verteidigt WM-Titel

Mit einer Energieleistung in den letzten Partien hat Weltmeisterin Ju Wenjun aus China ihren Titel im Duell gegeg die Russin Kateryna Lagno verteidigt. Nach dem 2:2 in den Turnierpartien gab es den Tiebreak und dabei zeigte sich Lagno übernervös. In den beiden Verlustpartien verlor sie mit Weiß völlig unnötig und mit Schwarz stellte sie die Dame ein. Am Ende stand ein letztlich verdientes 5:3 für Ju Wenjun zu Buche, die enorme Turnierhärte gezeigt hatte. Wie zu lesen war wird es unter dem neuen Fide-Präsidenten Arkady Dvorkovich eine Reform der Frauen-WM geben und wohl kein KO-System mehr. Vielleicht schafft die FIDE es auch die Nummer Eins der Weltrangliste Hou Yifan aus China für den WM-Zyklus zu gewinnen. Offizielle Seite

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Erneut Sweshnikov und Remis

Fabiano Caruana eröffnete erneut 1.e4 und es wurde ein Sweshnikov-Sizilianer bei dem Magnus Carlsen wesentlich besser ins Spiel kam als in der 8. Partie. Caruana spielte nun nicht 12. Ld2 sondern das wie es sich herausstellte harmlosere 12.b4. Carlsen reagierte korrekt und erspielte sich eine gute, optisch auf Königsangriff ausgerichtete Stellung und Caruana musste sich hüten nicht in einen heftigen Angriff zu geraten. Wieder war es eine spannende Partie doch die Remisbreite wurde nie überschritten und keiner konnte sich entscheidende Vorteile erspielen. Das zehnte Remis - Carlsen plädierte dafür, dass das WM-Finale nicht in 12 sondern in 16 oder 18 Turnierpartien ausgespielt wird. Vielleicht würden die Kontrahenten dann von Beginn an etwas mehr Risiko eingehen. OffizielleSeite

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Senioren-WM in Bled

Im Slowenischen Kurort Bled findet derzeit die Senioren-Weltmeisterschaft statt. Elofavorit in der Ü-50-Klasse ist der Senioren-Weltmeister von 2014 GM Zurab Sturua aus Georgien. An Brett 3 ist der deutsche GM Klaus Bischoff gesetzt hinter dem in Deutschland bekannten GM Karen Movsziszian aus Armenien. In der Ü-65-Klasse ist einmal mehr Anatoli Vaisser aus Frankreich der elostärkste Spieler. In den Großmeistern Evgeny Sweshnikov, Nukhim Rashkovsky, Yuri Balashov und Vlastimil Jansa hat er allerdings sehr starke Konkurrenz. Auch hier ist ein deutscher Großmeister dabei, nämlich Lothar Vogt. OffizielleSeite

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Ju schlägt zurück

Eine amtierende Weltmeisterin sollte man nie abschreiben. Die Titelverteidigerin Ju Wenjun aus China hat mit den schwarzen Steinen den Ausgleich geschafft und die Niederlage verhindert. Sie schlug die unvorsichtig agierende Kateryna Lagno scheinbar mit leichter Hand im Königsangriff. Es war nun wirklicht nicht der beste Tag von Lagno. In einem Rossolimo-Sizilianer kam sie schnell ins positionell ins Hintertreffen, konnte aber nochmal durchatmen im Mittelspiel nachdem Ju eine hervorragende Möglichkeit im 19. Zug ausließ. Doch nach mehreren Fehlern entglitt Lagno die Partie endgültig und Ju gewann schon nach 33 Zügen. Damit müssen die beiden Finalistinnen morgen in den Tiebreak um die alte oder neue Weltmeisterin zu ermitteln. Offizielle Seite

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Neuntes Remis

Eine Werbung für das Schach sind neun Partien in Folge nicht, aber man muss den WM-Finalisten zugute halten, dass sie kämpfen und die Partien ausspielen. Das war auch heute der Fall. Carlsen und Caruana wiederholten die englische Eröffnung aus Partie vier, setzte aber im 9. Zug mit Lg5 fort. Nach Abtäuschen behielt Carlsen einen gewissen Vorteil, aber die ungleichfarbenen Läufern waren auch hier maßgeblich für das Remis, das nach ausgekämpften 56 Zügen feststand. Caruana sollte sich bemühen, in den letzten drei Turnierpartien einen Sieg zu landen, denn Carlsen gilt als der wesentlich bessere Schnellschach- und Blitzspieler. Es ist keine allzu glückliche Regelung eine WM in einer Disziplin entscheiden zu lassen in denen selbst Weltmeisterschaften ausgetragen werden. Die WM sollte im Turnierschach entschieden werden und noch besteht Hoffnung. OffizielleSeite

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Lagno vor dem WM-Titel

Eine bittere Partie und eine nicht überzeugende Leistung von Ju Wenjun bringt sie in höchste Gefahr den Weltmeistertitel an Kateryna Lagno zu verlieren. Dabei hatte die Chinesin eine sehr vielversprechende Stellung in einem Königsinder herausgespielt. Vor allem der natürliche und naheliegendste Zug 21.fg4: hätte ihr einen großen Vorteil verschafft. Stattdessen spielte sie das schwache Tb4 und ermöglichte damit die Entwicklung des schwarzen Springers mit Tempo. Die Chinesin behielt zwar Vorteil aber am nach einigen Abtäuschen standen sich zwei ungleichfarbene Läufer gegenüber, was das Remis für Lagno sicherte. Die Russin benötigt nur noch ein Remis in der vierten Partie zur Erringung des WM-Titels. Offizielle Seite

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Schachbundesliga: Runden 3 und 4 am Wochenende

Am ersten Bundesliga-Wochenende konnten vier Teams ihre beiden ersten Duelle für sich entscheiden. Nun kämpfen diese Teams um den Fortbestand einer blütenreinen Weste. Tabellenführer Hockenheim ist in Viernheim zu Gast und muss nur am Samstag antreten, da Aachen ja zurückgezogen hatte. Man spielt gegen Hofheim und ist natürlich klarer Favorit. Am Tag darauf spielt Hofheim gegen den Viertplatzierten Viernheim. Der Zweitplatzierte Solingen fährt nach Düsseldorf und bekommt es mit Mülheim und Werder Bremen zu tun, was spannende Kämpfe verspricht. Meister Baden-Baden, Drittplatzierter hat in den eigenen Räumen Dresden, die Schachfreunde Berlin (gegen beide Teams spielt man) und die Schachfreunde Deizisau zu Gast. In Augsburg kämpfen der Gastgeber und auch MSA Zugzwang um die ersten Punkte, während Kiel und Hamburg ihr Punktekonto von je 2 Punkten aufstocken wollen. OffizielleSeite

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Frauen-WM: Lagno geht in Führung

Die Russin Kateryna Lagno hat einen großen Schritt in Richtung Weltmeistertitel getan. Im auf vier Turnierpartien angesetzten WM-Finale gewann sie die Partie 2, in der sie die weißen Steine führte. Lagno wählte eine Variante, die der Katalanischen Eröffnung zugeordnet wird, die auch kürzlich Anish Giri zu einem beachtenswerten Sieg über Wojtaszek führte, allerdings wählte Lagno nicht 9.Sbd2 sondern das überraschende 9.Sfd2. Eigentlich sollte man in diesem Abspiel remis halten können aufgrund er ungleichfarbenen Läufer, aber Ju spielte ungenau und so konnte Lagno gefahrlos auf Gewinn spielen und gewann tatsächlich nach 59 Zügen. Offizielle Seite

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Ju und Lagno starten aggressiv ins Finale

Mit einer aggressiv geführten Partie, vor allem von Kateryna Lagno, starteten die beiden WM-Finalistinnen in ihr Vier-Partien-Match. Ju verpasste einige gute Möglichkeiten einen positionellen Vorteil zu behalten. Vor allem mit 17.Db1 wäre dies ohne Risiko möglich gewesen. Am Ende ließ sie den Vorteil entwischen und das Spiel verflachte zum Remis. Lagno gilt als sehr starke Weiß-Spielerin und wird versuchen anzugreifen in Partie 2. Offizielle Seite

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Remis mit Sweshnikov

Das Sweshnikov-Variante im Sizilianer durchlebt seit einigen Jahren eine schwere Zeit und hat nicht mehr den allerbesten Ruf, weil einige kritische Abspiele in den Hauptvarianten gefunden wurden. Erstaunlicherweise gab es heute nicht Rossolimo sondern für viele Experten überraschend doch den offenen Sizlianer und Carlsen spielte Sweshnikov. Caruana ließ sich jedoch nicht auf die Hauptvarianten ein sondern spielte das als harmloser geltende 7.Sd5. Doch auch hier kam er zu einem Vorteil, den er durch den Zug 24.Dh5 oder auch 24.Sc4 hätte ausbauen können. Stattdessen spielte er das unnötige 24.h3, was Carlsen Gelegenheit zur Verschnaufpause und Konsolidierung gab. In der Folge verflachte die Partie leider und wurde Remis. Eine interessante Partie mit Leben darin. Das gibt Hoffnung, dass es die Spieler vielleicht doch noch wissen wollen in den letzten vier Partien. Es steht 4:4 OffizielleSeite

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Damenbundesliga - Duo führt

Vier Runden sind nun in der Schachbundesliga absolviert. Es liegen Baden-Baden und der Hamburger SK punktgleich in Front mit je 7 Punkten. Der Titelverteidiger Baden-Baden feierte an diesem zweiten Bundesliga-Wochenende zwei Kantersiege über Lehrte (6:0) und Rotation Pankow (5:1). Der HSK siegte 4:2 über Hofheim und musste dann heute am Sonntag einen Punkt gegen das starke Bad Königshofen beim 3:3 abgeben. Harten Tobak gab es an diesem Wochenende für die Damen von Bayern München. Gegen Deizisau und Schwäbisch Hall gab es zweimal ein 0:6. schachbund

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WM-Remis Nr. Sieben

Weltmeister Carlsen griff heute in Partie sieben wieder auf 1.d4 zurück und wählte einen anderen 10. Zug als in seinen Bemühungen in der gleichen Stellung aus Partie zwei. Es wurde ein zähes Abtasten in der Eröffnung und Carlsen versuchte alles um einen kleinen Vorteil ins Mittelspiel zu retten. Caruana gab sich allerdings auch hier mit Schwarz keine Blöße und spielte sehr solide und erreichte Ausgleich. Die Partie endete nach logischer Zugfolge mit Remis nach Zugwiederholung im 40. Zug. Caruana hat nun einmal mehr Weiß in den letzten fünf Partien, aber bisher war das mitnichten ein Vorteil. Hat Caruana noch eine Überraschung in Petto oder wird es wieder eine Rossolimo-Variante im Sizilianer in Partie 8? OffizielleSeite

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Sensation beim Malta-Open

Einen sensationellen Verlauf nahm das von ChessOrg organisierte Malta-Open in Bugibba, zu dem 179 Schachfreunde aus 31 Nationen angereist waren. Nicht die zwei anwesenden Großmeister Ikonnikov und Naumkin aus Russland bestimmten das Geschehen sondern ein Spieler aus Italien auf Setzlistenplatz 21 mit Elo 2175, nämlich FM Sergejs Gromovs aus Padova, der vermutlich, nach dem Namen zu schließen, litauische Wurzeln hat. Er siegte mit überragenden 7,5 Punkten vor IM Samir Lejlic aus Schweden und IM Roland Ekström aus der Schweiz, die je 7 Punkte erreichten. Bester Deutscher wurde FM Hans-Joachim Vatter, der 6 Punkte und Rang 16 erreichte. OffizielleSeite

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Tournament of Piece in Zagreb

In Kroatiens Hauptstadt Zagreb findet ein interessantes Einladungsturnier mit einem bunten Feld von vielen bekannten Schachmeistern statt. Das Friedensturnier erinnert an den Jugoslawien-Krieg, in der die Kroaten eine schwere Zeit durchzustehen hatten. Aus neutraler Sicht wäre es wünschenswert gewesen, wenn man einen serbischen Spieler eingeladen hätte um ein Zeichen für ein friedliches Nebeneinander zu setzen. Noch immer stehen sich die beiden Länder feindlich gegenüber. Im Zwölferfeld sind nun 6 Runden absolviert und es führen vier Spieler mit je 4 Punkten. Ivan Saric, die Nummer Eins Kroatiens liegt vorne gemeinsam mit Ivan Cheparinov (Bulgarien), Vassily Ivanchuk (Ukraine) und dem Inder Adhiban Baskaran. OffizielleSeite

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Kateryna Lagno folgt Ju ins Finale

Die beiden Spielerinnen die mit Abstand die beste Qualität gezeigt haben, sind im WM-Finale. Heute zog die Russin Kateryna Lagno nach und bezwang Mariya Muzychuk im Tiebreak klar mit insgesamt 3:1. Die Finale Lagno-Ju beginnt am 19.11. und geht über 4 Partien. Nach den gezeigten Leistungen dürfte es ein enges Finale werden. Offizielle Seite

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Anzugsnachteil

Gemeinhin glaubt man, dass es einen gewissen Vorteil bedeutet die weißen Steine zu führen. Auf aller höchstem Niveau scheint das Gegenteil zu gelten. Sowohl Weltmeister Carlsen als auch sein Herausforderer Caruana haben zu kämpfen nicht mit Weiß zu verlieren. Heute traf Carlsen erneut auf einen bestens mit Schwarz vorbereiteten Fabiano Caruana, der nach 1.e4 von Carlsen auf die geliebte russische Verteidigung zurückgriff. Beide sind mit Schwarz hervorragend präpariert, mit Weiß jedoch wie es scheint, sehr schlecht. Carlsen hatte Mühe und musste eine Figur spucken um dann nach sehr mühevoller Verteidigung das Remis im Endspiell zu sichern.  Die Hälfte der 12 Partien ist absolviert. Man darf gespannt sein, ob Caruana noch einen anderen Eröffnungszug als 1.e4 in Petto hat. Zumindest darin ist Carlsen etwas flexibler, wenn auch ohne Erfolg. Es steht 3:3. OffizielleSeite

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Ju Wenjun erste WM-Finalistin

Weltmeisterin Ju Wenjun hat als erste das WM-Finale nach einem hochverdienten 1,5:0,5-Sieg über Alexandra Kosteniuk erreicht. Auch in Partie 2 stand sie auf Gewinn, riskierte aber nichts und steuerte die Partie in den sicheren Remishafen. Ein Offener Spanier war das Thema bei Kateryna Lagno gegen Mariya Muzychuk. Lagno konnte zwar beim Übergang von der Eröffnung zum MIttelspiel einen Bauern erobern, aber zum Preis von ungleichfarbenen Läufern. Schließlich mündete die Partie in ein leistungsgerechtes Remis. Die Beiden müssen nun in den Tiebreak um die zweite Finalistin zu ermitteln. Offizielle Seite

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Kubanischer Triumph beim Winterchess Classic

Einen überragenden Sieg konnte der kubanische Großmeister Yuniesky Quesada Perez beim stark besetzten Einladungsturnier in Saint Louis feiern. Er siegte mit ganzen 2 Punkten Vorsprung vor dem Inder GM Sasikiran Krishnan und dem Armenier GM Hrant Melkumyan. Punktgleich dahinter die besten Amerikaner Jeffery Xiong und Samuel Sevian. Das B-Turnier gewann der Armenier GM Zaven Andriasian mit 5,5 Punkten vor dem punktgleichen Israeli GM Victor Mikhalevski. GM Aram Hakobian aus Armenien wurde Dritter mit 5 Punkten. OffizielleSeite

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Anand mit Blitz-Heimsieg

Ex-Weltmeister Viswanathan ist nicht mehr so konstant in den schnellen Disziplinen, aber wenn er gut drauf ist, dann schlägt er zu. So geschehen beim Tata Steel Chess India Blitzturnier. Er machte wie Hikaru Nakamura 12,5 Punkte aus 18 Runden und gewann dann den Stichkampf gegen den US-Amerikaner mit 1,5:0,5. Levon Aronian wurde knapp dahinter Dritter. Ein achtbares Ergebnis von 5,5 Punkten in diesem Weltklassefeld erreichte der erst 13 Jahre alte Praggnanandhaa Rameshbabu. chess24

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Ju schlägt Kosteniuk

Die amtierende Weltmeisterin Ju Wenjun aus China hat einen großen Schritt in Richtung WM-Finale gemacht. Sie schlug eine ihrer Vorgängerinnen Alexandra Kosteniuk aus Russland mit den schwarzen Steinen auf überzeugende Weise. Kosteniuk hatte allerdings wahrlich nicht ihren besten Tag und kam bereits in der Eröffnungsphase ins Hintertreffen in der Tarrasch-Variante der französischen Verteidigung. Sehr vorsichtig und harmlos ging es im zweiten Halbfinale zu. Mariya Muzychuk und Kateryna Lagno neutralisierten sich völlig und einigten sich bereits nach 23 Zügen auf Remis. Offizielle Seite

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Aggressiver Versuch

Wie oft bei einem Turnier mit vielen Remis kommt die Diskussion auf, ob im Schach der Remistod eintritt. Wenn man sich die vielen tollen Turnierpartien der letzten Jahren in der Weltspitze ansieht, ist das mitnichten so. Tatsache ist jedoch, dass die Akteure eines WM-Finals normalerweise mit angezogener Handbremse spielen um ja nicht einen Verlust zu riskieren. Fabiano Caruana muss sich wohl nach einem Plan B mit Weiß umsehen, denn auch der heutige aggressive Versuch die Rossolimo-Variante im Sizilianer mit dem Gurgenidze-Zug 6.b4 zu beleben um für einen Vorteil zu kämpfen prallte an Carlsen ab. Der Weltmeister verfügt wohl über das beste Stellungsgefühl aller Großmeister und hat in diesen stets positionellen Abspielen normalerweise keine Probleme. Heute war es eine spannende Partie, in der sich aber beide Spieler keinen Fehler erlaubten und es kam zum fünften Remis in Folge.  OffizielleSeite

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Kosteniuk und Mariya Muzychuk im Halbfinale

Die beiden Ex-Weltmeisterinnen Alexandra Kosteniuk und Mariya Muzychuk sind nun auch ins Halbfinale der WM in Khanty-Mansiyk eingezogen. Kosteniuk bezwang Anna Muzychuk mit 2,5:1,5 und Mariya Muzychuk setzte sich in einem dramatischen Duell knapp mit 4,5:3,5 gegen die junge Kasachin Zhansaya Abdumalik durch. Im Halbfinale trifft Muzychuk auf die starke Russin Kateryna Lagno und Weltmeisterin Ju Wenjun auf Alexandra Kosteniuk. Zwei Duelle, die hochspannende Partien versprechen. Offizielle Seite

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Vachier-Lagrave siegt beim Shenzhen Masters

Maxime Vachier-Lagrave heißt der Sieger des Shenzhen Masters, einem Turnier in dem die Spieler dem schachlichen Minimalismus frönten. Vachier-Lagrave reichte eine einzige Gewinnpartie über Ding Liren zum Turniersieg. Zweiter wurde Ding mit ebenfalls 5,5 Punkten vor dem punktgleichen Anish Giri. Giri „verdarb“ seine Remisserie indem er in der Schlussrunde gegen den Tabellenletzten Radoslaw Wojtaszek in einer starken Positionspartie gewann. chess24

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Posse um Caruana-Video

Am Tag der vierten WM-Partie zwischen den beiden Protagonisten wurde ein brisantes Caruana-Video veröffentlicht, auf dem der Computer des Herausforderers und dessen vorbereitete Varianten zu sehen waren. Es sorgte in der norwegischen Presse für helle Aufregung und es wurde von einem Schach-Schock geschrieben. Ob das nun tatsächlich unbeabsichtigt war von Unterstützern Caruanas, die das Video im Internet hochgeladen hatten oder eine bewusst gelegte falsche Fährte, liegt nun am Team des Weltmeisters dies zu bewerten. Jedenfalls wird es etwas mehr Arbeit kosten. Es wurden darin auch die Sekundanten (Alejandro Ramirez und Leinier Dominguez) des Herausforderers preisgegeben, was jedoch vermutlich kein großes Kopfzerbrechen bei Carlsen hervorrufen wird. Jedenfalls lenkte diese Video-Posse etwas von der langweiligen vierten Partie ab. OffizielleSeite

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Erstellt: Mittwoch, 14. November 2018