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Miguel Najdorf Memorial - Warschau Schachfestival

Beim hervorragend besetzten Miguel Najdorf Memorial zu Ehren des gleichnamigen legendären argentinischen Großmeisters mit polnischen Wurzeln, kam der Pole GM Aleksander Mista zu einem überzeugenden Start-Ziel-Sieg obwohl er in der Schlussrunde unterlag. Obwohl starke ausländische Gäste mitspielten gingen auch die Plätze zwei und drei an polnische Großmeister. Rang zwei holte GM Marcel Kanarek vor GM Thomasz Markowski. Vierter und damit bester Ausländer wurde GM Anton Smirnov aus Australien - alle mit 7 Punkten. Elofavorit war GM Salem Saleh von den Vereinigten Arabischen Emiraten, der aber mit Platz 12 und 6 Punkten vorlieb nehmen mussste. OffizielleSeite

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Nikita Vitiugov - Hou Yifan 9:5

In der sibirischen Stadt Barnaul gab es ein interessantes Rapid- und Blitzschachduell zwischen dem russichen Weltklassespieler Nikita Vitiugov und der Weltranglistenersten bei den Damen Hou Yifan. Vitiugov konnte sich in beiden Disziplinen durchsetzen. Zunächst gewann er im Schnellschach mit 2,5:1,5 und ließ einen 6,5:3,5-Sieg im Blitzen folgen. chess24

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Duda gelingt erster Partiegewinn

Dem polnischen Shootingstar Jan-Krzysztof Duda gelang heute der erste Partiegewinn des Turniers, allerdings mit gehöriger Mithilfe von Liviu-Dieter Nisipeanu, der einen rabenschwarzen Tag erwischte und schlicht einen Bauern einstellte. Ein unverhofft leichter Sieg für den jungen Polen. Der zweite Deutsche im Feld Georg Meier bewies einmal mehr, dass er mit der Weltspitze mithalten kann und kam zu einem souveränen Remis gegen den Eröffnungsspezialisten Anish Giri, der laut Jan Gustafsson wohl der beste Theoretiker der Welt ist. Einen interessanten Schlagabtausch lieferten sich Kovalev und Nepomniachtchi, in der sich Weiß gezwungen sah die Dame zu geben, aber schließlich reichten Turm, Springer und Bauer um das Gleichgewicht zu halten und Remis zu erreichen. Ein Spiel mit dem Feuer zeigte Vladimir Kramnik gegen Radoslaw Wojtaszek indem er ebenfalls, übrigens völlig unnötig, die Dame gab. Wojtaszek hätte vermutlich bei bestem Spiel mehr als Remis erreicht, doch Kramniks Stellung hielt stand. OffizielleSeite

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England geschlagen - USA ist Weltmeister

Das deutsche Team war tatsächlich das Zünglein an der Waage und hat Tabellenführer England bei der Senioren-Mannschafts-WM mit 2,5:1,5 geschlagen und damit wurde die favorisierte USA doch noch Weltmeister nach einem 3:1-Sieg über Kanada. Die Silbermedaille ging an England vor der Lasker Schachstiftung und Deutschland 1. Der Sieger Russland stand in der Ü-65-Klasse schon gestern mit Russland fest. Heute sicherte sich Sankt Petersburg den zweiten Rang vor Deutschland 2 und Deutschland 1. OffizielleSeite

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Prohaszka gewinnt Benasque Open

Der ungarische Großmeister Peter Prohaszka hat die Führung bis zuletzt behalten und das Villa de Benasque Open mit 8,5 Punkten für sich entschieden. Unter den sieben Spielern, die jeweils 8 Punkte erzielten, konnte sich GM Eduardo Iturrizaga Bonelli (Venezuela) den zweiten Platz vor GM Daniel Forcen Esteban aus Spanien. Bester Deutscher wurde Openspezialist IM Matthias Roeder auf Rang 17 mit hervorragenden 7,5 Punkten. OffizielleSeite

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Showdown in Radebeul

Heute in der Vorschlussrunde bei der Senioren-Team-WM gab es an den Spitzenbrettern einen erstaunlich klaren 3,5:0,5 Sieg des Teams USA gegen die Lasker Schachstiftung GK. Es führt jedoch England mit einem Punkt Vorsprung nach einem klaren 4:0 gegen die Schachfreunde Leipzig. Morgen kann der Viertplatzierte Deutschland 1 das Zünglein an der Waage spielen und England stürzen um die USA zum Weltmeister zu machen, die mit Canada einen nominell klar unterlegenen Gegner haben. In der Ü65-Klasse steht Russland bereits als Weltmeister fest. Nach einem 3:1 über Deutschland 1 liegt man uneinholbar mit 3 Punkten vorne. In der Tabelle folgen St. Petersburg, Frankreich, England 1 und Deutschland 2. OffizielleSeite

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Sparkassen Chess Meeting Dortmund

Heute startete das traditionsreiche Weltklasseturnier Sparkassen Chess Meeting in Dortmund im Orchesterzentrum NRW. Die deutschen Teilnehmer Liviu-Dieter Nisipeanu und Georg Meier hatten die schwere Aufgabe mit Schwarz gegen Vladimir Kramnik und Radoslaw Wojtaszek anzutreten, doch diese Aufgabe meisterten sie mit Bravour und holten je verdiente Remis. Auch die Partien Ian Nepomniachtchi gegen Anish Giri und auch Jan-Krzysztof Duda-Vladislav Kovalev endeten nach verhaltenem Spiel mit Remis. OffizielleSeite

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Sensationssieger in Sankt Veit an der Glan

Zum bereits 37. Mal fand das St. Veit-Schachopen in Österreich statt. Nicht einer der zwei Großmeister oder der sechs internationalen Meister holte sich den Turniersieg sondern sensationellerweise FM Florian Sandhöfner aus Sankt Valentin, der mit 7 Punkten knapp vor dem punktgleichen GM Davor Rogic aus Kroatien gewann. Den dritten Platz holte der Slowene IM Tadej Sakelsek mit 6,5 Punkten. OffizielleSeite

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Benasque Open: Prohaszka führt

Beim stark besetzten Villa de Benasque Open gibt es harte Kämpfe um den Turniersieg nach langen 10 Runden zu erreichen. Einen enorm wichtigen Schwarzsieg über GM Maksim Chigaev konnte der Ungar GM Peter Prohaszka feiern. Er hat nun die alleinige Führung mit 8 Punkten aus 9 Runden inne. Einen halben Zähler dahinter liegen GM Daniele Vocaturo, GM Renier Vasquez Igarza und GM Eduardo Iturrizaga. OffizielleSeite

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Lüneburg Schachfestival und seine Sieger

Das Schachfestival in Lüneburg ist beendet und hat seine Sieger gekürt. Im Großmeisterturnier siegte der erfahrene belgische GM Vadim Malakhatko mit 6,5 Punkten vor dem punktgleichen Polen IM Kacper Drozdowski. Rang drei ging an Evgeny Vorobiov vor dem besten Deutschen Jari Reuker (Geburtsjahr 2001, SK Wildeshausen), beide mit 5,5 Punkten. Reuker gelang damit eine IM-Norm. Beim IM-Turnier setzten sich die drei teilnehmenden Großmeister klar an die Spitze Azer Mirzoev aus Azerbaidschan gewann mit souveränen 7,5 Punkten vor Mikhail Simantsev (Ukraine, 7) und dem Inder Iha Sriram, der 6,5 Punkte machte. Beste Deutsche wurde WGM Melanie Lubbe (SF Neuberg) mit 5,5 Punkten. Das Open wurde Beute von GM Vorobiov, der mit 7,5 Punkten triumphierte und GM Vadim Malakhatko und GM Azer Mirzoev auf die Plätze zwei und drei verwies. Beide sammelten 7 Punkte. Bester Deutscher wurde hier Malte Colpe (HSK) mit 6,5 Punkten und Rang 6. OffizielleSeite

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Radebeul: Niederlagen für die USA und Deutschland

Bei der Senioren-Team-WM in Radebeul gab es erste kleine Überraschungen. Die Nummer 1 der Setzliste, die USA verlor gegen England mit 1,5:2,5 wobei John Emms der Matchwinner wurde durch seinen Sieg über Joel Benjamin. Deutschland bezog eine 1:3-Niederlage gegen das andere sehr stark besetzte Team aus Deutschland, nämlich die Lasker-Schachstiftung. Felix Levin schlug Klaus Bischoff und Jakob Meister siegte gegen Raj Tischbierek. Die zwei Siegerteams treffen in Runde 5 aufeinander. In der Ü-65-Klasse liegen Russland 1 und St. Petersburg verlustpunktfrei an der Spitze. Dahinter folgen die beiden deutschen Teams, die jeweils schon einen Punkt abgeben mussten.  OffizielleSeite

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Großer Turniersieg für Alexander Donchenko

Der junge deutsche Großmeister Alexander Donchenko hat einen tollen Turniersieg auf der Insel Korsika gefeiert. Er gewann das stark besetzte 5. Purtichju Open nach großartiger Leistung mit 7,5 Punkten und überspringt damit die 2600-Elomarke. Stark auch die Leistung von GM Daniel Fridman, der Dritter wurde hinter dem Ukrainer GM Andrey Baryshpolets mit je 7 Punkten. chess24

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Rene Stern gewinnt Kreuzberger Sommer

Nach einem souveränen Auftritt hat der Berliner Großmeister Rene Stern (SK König Tegel) das Werner-Ott-Open (Kreuzberger Sommer) mit 8,5 Punkten aus 9 Runden für sich entschieden. Mit 1,5 Punkten Abstand folgen IM Ebrahim Ahmadinia (Iran) und FM Daniel Malek (SK Zehlendorf) unter den 115 Teilnehmern. OffizielleSeite

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Wesley So triumphiert beim Leon Masters

Wesley So hat erneut einen schönen Erfolg gefeiert. In Leon beim dortigen 31. Masters mit vier starken Großmeistern konnte er sich im Finale mit Spaniens Nummer 1 Francisco Vallejo Pons im Tiebreak schließlich mit 3,5:2,5 durchsetzen. Die entscheidende Partie gewann er glücklich nachdem er schon etwas bedenklich gestanden hatte. OffizielleSeite

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Peng Zhaoqin niederländische Meisterin

Nachdem gestern bereits klar war, dass Sergei Tiviakov sich den Meistertitel der Niederlande gesichert hat, sicherten sich Erwin L'Ami und Jorden van Foreest die Plätze zwei und drei mit je 4 Punkten und damit 1,5 Punkte hinter Tiviakov. Bei den Damen setzte sich schließlich Peng Zhaoqin durch einen Schlussrundensieg über Anne Haast mit 6 Punkten durch. Zweite wurde Tea Lanchava mit 5,5 vor Rosa Ratsma mit 5 Punkten. OffizielleSeite

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Hans Tikkanen schwedischer Champion

Bereits zum fünften Mal hat der schwedische Großmeister Hans Tikkanen den Landesmeistertitel von Schweden errungen. Seine Konkurrenz war sehr stark und hatte mit Nils Grandelius einen Spieler im Feld, der über eine Elozahl von 2668 verfügt. Aber eben diese Auseinandersetzung konnte Tikkanen für sich entscheiden und gewann verdient mit 7 Punkten. Grandelius und Hillarp-Persson landeten auf den Plätzen zwei und drei mit je 6 Punkten. Die einzige Dame im Feld Pia Cramling landte auf Rang 6 im Zehnerfeld mit 4 Punkten aus 9 Runden. OffizielleSeite

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Senioren-Team-WM in Radebeul

Am gestrigen Samstag hat die Senioren-Mannschafts-WM in Radebeul mit einem neuen Teilnehmerrekord begonnnen. Starke mit Großmeistern bestückte Mannschaften treten zum Wettstreit an und auch Deutschland hat in der Ü50-Kategorie mit GM Schlosser, GM Bönsch, GM Bischoff, IM Volke und GM Tischbiereck als Setzlistenzweiter knapp hinter den USA gute Chancen auf den Titel. Die Lasker Schachstiftung ist fast genau so gut besetzt auf Platz drei mit den Großmeistern Graf, Jussupow, Levin, Meister und Dr. Gerhard Köhler.  In der Ü65-Gruppe führt kein Geringerer als GM Vlastimil Hort das deutsche Team an. Elofavorit ist hier das starke Team aus Russland. OffizielleSeite

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Wesley So und Francisco Vallejo Pons im Finale

Gestern gab es ein erstaunliches Aufeinandertreffen beim traditionsreichen Leon Masters zwischen dem erst 12-jährigen Wunderknabe und jüngsten Großmeister der Gegenwart Praggnanandhaa Rameshbabu und Wesley So. Der junge Inder bezwang den Rapidspieler der absoluten Weltklasse mit den schwarzen Steinen in der ersten Partie. Dann war sich Wesley So der Ernsthaftigkeit der Lage bewusst und siegte schließlich in den vier Partien doch noch mit 2,5:1,5. Dennoch hat Praggnanandhaa angedeutet was für ein großartiges Potential in ihm steckt. Heute im zweiten Halbfinale setzte sich Vallejo knapp mit 3,5:2,5 gegen seinen Landsmann Jaime Santon durch. OffizielleSeite

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Tiviakov vorzeitig niederländischer Champion

Sergei Tiviakov hat in dieser Deutlichkeit sehr überraschend bereits vorzeitig die Landesmeisterschaft der Niederlande für sich entschieden.  Er führt in diesem starken Feld uneinholbar mit 5 Punkten aus 6 Runden. Den zweiten Platz teilen sich derzeit Erwin L'Ami, Erik van den Doel und Ivan Sokolov mit je 3,5 Punkten. Bei den Damen ist noch etwas Spannung drin. Es führt Anna Haast mit 4,5 Punkten und einen halben Zähler vor dem Rest des Felds. OffizielleSeite

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Lüneburger Schachfestival

Das Lüneburger Schachfestival ist ein toller Event, der sowohl ein Open als auch ein IM- und GM-Turnier in seinem Programm hat. Zwei Runden sind mittlerweile beim GM-Turnier absolviert. IM Nikolas Lubbe ist der elostärkste deutsche  Teilnehmer, doch sein Start muss wie ein Albtraum für ihn gewesen sein. Zunächst verlor er gegen GM Vorobiov und dann ebenfalls mit Weiß gegen FM Winterberg nach einem katastrophalen Blackout nach nur 18 Zügen. Es führen 4 Spieler mit je 1,5 Punkten. Beim Open, bei dem auch die Teilnehmer der Einladungsturniere mitmachen können, läuft derzeit die zweite Runde - auch hier ist GM Vorobiov Elofavorit. OffizielleSeite

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Naiditsch souverän beim Open

GM Arkadij Naiditsch hat in souveräner Manier das Gideon Japhet-Open für sich entschieden, indem er als einziger Spieler 6 Punkte aus den 7 Runden schaffte. Er kassierte dafür 15000 Schekel was in etwa 3500 Euro sind. Die beiden Israelis GM Tamir Nabaty und IM Evgeny Zanan folgen auf den Plätzen zwei und drei. OffizielleSeite

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Nepomniachtchi siegt beim Japhet Cup

Der russische Weltklassemann Ian Nepomniachtchi gewinnt den Japet-Cup in Jerusalem, weil er als einziger in diesem Turnier ein positives Ergebnis mit 6 Punkten aus 10 Runden zustande brachte. Hinter ihm folgen 4 Spieler mit 5 aus 10, darunter auch Georg Meier, der unnötig mit 0,5:1,5 gegen den Russen in den beiden Schlussrunden unterlag. Dennoch eine tolle Leistung des deutschen Großmeisters in diesem hervorragend besetzten Turnier. Punktgleich mit ihm waren die wohlklingenden Namen im Weltschach wie Svidler, Gelfand und Ivanchuk. Anna Muzychuk belegte den 6. und letzten Platz mit immerhin guten 4 Punkten. OffizielleSeite

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Gideon Japhet Cup: Nepomniachtchi und Meier führen

Neben dem gleichnamigen Open findet auch ein hochkarätiges Einladungsturnier, der Gideon Japhet Cup, in Jerusalem statt. Nach zwei Siegen in Runde 7 und 8 über Maria Muzychuk liegt der deutsche Großmeister Georg Meier hervorragend im Rennen. Er führt in dem hart umkämpften Turnier mit dem russischen Weltklassespieler Ian Nepomniachtchi, der wie Meier bisher 4,5 Punkte sammeln konnte. Morgen folgen die letzten beiden Runden des Schnellturniers, die er gegen Nepomniachtchi bestreiten muss. OffizielleSeite

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Alexey Sarana gewinnt Higher League

Den größten Erfolg seiner noch jungen Karriere konnte der 18-jährige Alexey Sarana beim Turnier Higher League in Jaroslawl feiern. Er gewann mit 6,5 Punkten vor dem punktgleichen Grigoriy Oparin. Da sich die ersten Fünf des Turniers für das russische Superfinale qualifiziert haben, können sich auch Denis Khismatullin, Ernesto Inarkiev und Mikhail Kobalia freuen. chess24

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Gideon Japhet Open in Jerusalem

Das Gideon Japhet Open ist ein 7-rundiges stark besetztes Open in Jerusalem. Arkadij Naiditsch ist Elofavorit des Turniers und führt nach 4 Runden makellos die Tabelle an. Die Nummer zwei der Setzliste GM Tamir Nabaty musste bereits zwei Remis abgeben. OffizielleSeite

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Erstellt: Dienstag, 03. Juli 2018