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Bamberg-Open mit Keymer

Der Traditionsclubs SC 1868 Bamberg, der 1966, 1976 und 1977 deutscher Mannschaftsmeister geworden ist mit so großen Spielern wie die Großmeister Lothar Schmid und dem bekannten, allseits beliebten Fernsehschachbotschafter und -moderator Dr. Helmut Pfleger, feiert sein 150-jähriges Bestehen mit der Ausrichtung des 1. Bamberg-Opens. Das Turnier ist qualitativ und mit über 200 Schachfreunden hervorragend besetzt. Mittlerweile sind drei Runden absolviert und einige der Favoriten haben sich an die Spitze gesetzt, während andere bereits etwas Federn ließen wie zum Beispiel die Nummer Eins der Setzliste GM Alexander Donchenko, der bereits in Runde zwei ein Remis abgeben musste. Im Fokus stehen nicht nur die Elofavoriten und Großmeister Donchenko, Chatalbashev und Mons, sondern vor allem der 13-jährige kleine, große Grenke-Triumphator IM Vincent Keymer, der zu den 7 Spielern gehört, die alle Partien bisher gewinnen konnten. OffizielleSeite

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Short kandidiert als FIDE-Präsident

Schach verdient eine bessere Alternative! - Das sind die Worte des einstigen WM-Finalisten Nigel Short, der nun als FIDE-Präsident kandidieren will. Er ist der dritte Kandidat neben Kirsan Ilyumzhinov und Georgios Makropoulos, die sich inzwischen eine Schlammschlacht liefern. Seit Jahren sind dubiose Gestalten die Macher in der FIDE - eben Ilyumzhinov und sein Vize Makropoulos. Nachdem das US-Schatzamt Ilyumzhinov auf die schwarze Liste gesetzt hatte, schloss die Schweizer-UBS-Bank das Konto der FIDE. Natürlich führt das alles nicht dazu, dass die FIDE besonders erfolgreich ist bei der Suche nach Sponsoren. In gut informierten Schachkreisen weiß man, dass Ilyumzhinov hinter der Firma Agon steht, die die Rechte an den Weltmeisterschaften, Kandidatenturnieren, Grand Prix und Weltcup hält. Die Spieler sind für diese Firma jedoch nur Mittel zum Zweck wie man unlängst in Berlin als Besucher erleben durfte. Ein möglichst bilig zu mietendes Ambiente, damit man viel Profit macht. Die Leidtragenden sind die Spieler und der Schachsport selbst. Nigel Short macht sich zum Ziel Präsident zu werden um Agon loszuwerden. Wie schwer das werden wird, zeigt die Tatsache, dass der Präsident des russischen Schachverbandes Filatov zunächst gegen Ilyumzhinov war und nun wieder voll hinter ihm steht - wohl eine Anordnung des Kreml wie stark vermutet wird.

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Henrichs führt am Bodensee

Der Internationale Meister Thomas Henrichs (SC Weiler im Allgäu) führt bei der 4. Auflage des Bodensee-Opens in Bregenz mit optimaler Ausbeute nach 5 Runden. Heute schlug er den bulgarischen GM und Elofavoriten Momchil Nikolov. Einigermaßen Schritt halten können bisher nur IM Ivajlo Enchev und GM Leonid Milov (SC Noris Tarrasch Nürnberg), die jeweils 4,5 Punkte sammeln konnten unter den 133 Teilnehmern im Open. Es findet gleichzeitig auch ein stark besetzes Senioren-Open mit 38 Teilnehmern statt. OffizielleSeite

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Vidit und Grandelius gewinnen in Malmö

Die beiden Großmeister Vidit Santosh Gujrathi (Indien) und Nils Grandelius (Schweden) haben jeweils 3,5 Punkte beim 5-rundigen GM-Turnier in Malmö gesammelt und das Turnier völlig punkt- und wertungsgleich für sich entschieden. Vidit konnte durch einen Schlussrundensieg über den Tabellenletzten Linus Johansson noch zu Grandelius aufschließen. Der Norweger GM Aryan Tari erreichte den dritten Platz mit 3 Punkten. Der einstige Weltklassemann Alexander Morozevich aus Russland erreichte nur 2 Punkte. OffizielleSeite

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Deftige Weißniederlage für Tan

Die noch amtierende Weltmeisterin Tan Zhongyi kassierte heute eine deftige Weißniederlage gegen Ju Wenjun in einem Läuferspiel. Ein Grund für die klare Niederlage war der unvorsichtige Zug 13.d4 wonach Ju die Initiative übernehmen und letztlich einen Königsangriff vom Zaun brechen konnte. Damit hat die Favoritin den alten Abstand wieder hergestellt. Es steht nun 3,5:1,5 für Ju Wenjun. OffizielleSeite

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Finales Duell um die Dt. Meisterschaft am 24.5.

Ein Stichkampf um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft ist nötig geworden, nachdem Baden-Baden und Solingen am Ende der Saison punktgleich an der Spitze gelegen hatten. Dieser findet nun am 24.Mai ab 15 Uhr im Kulturhaus LA 8 in Baden-Baden statt. Jürgen Kohlstädt, der Spielleiter der Bundesliga gab zudem bekannt, dass sich Schwäbisch Hall aus der Schachbundesliga zurückziehen wird. Demnach bleibt MSA Zugzwang München in der ersten Bundesliga. Wie fast jedes Jahr bietet die Schachbundesliga in der Zeit zwischen den Spielzeiten Überraschungen! OffizielleSeite

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Die Weltmeisterin schlägt zurück

Die amtierende Weltmeisterin Tan Zhongyi hat genau zum rechten Zeitpunkt zurückgeschlagen und auf 1,5:2,5 verkürzt gegen Ju Wenjun. Tan wollte diesmal bekannte Theorie vermeiden, nach dem sich Ju bisher sehr gut vorbereitet gezeigt hatte. Im Mittelspiel spielte Ju einige schwächere Züge und kam in Schwierigkeiten. Tan verstärkte gekonnt den Druck und gewann schließlich sicher nach 35 Zügen. OffizielleSeite

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Baden-Baden Deutscher Pokalsieger

Die OSG Baden-Baden hat am vergangenen Wochenende in Lemgo schon mal den ersten Titel unter Dach und Fach gebracht. Das favorisierte Team gewann den Titel des Deutschen Pokalmeisters. Im Halbfinale schlug man die Schachfreunde Lieme mit 4:0, wobei Etienne Bacrot auf Verlust gestanden hatte. Deizisau bezwang die starke Auswahl aus Kirchweyhe mit 2,5:1,5. So kam es zum Finale dieser beiden starken Teams. Die Matchwinner beim 3:1 über Deizisau wurden Arkadij Naiditsch, der Georg Meier bezwang und Jan Gustafsson, der Philipp Schlosser schlug. OffizielleSeite

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Grandelius an der Spitze in Malmö

Das Sigeman Turnier findet auch in diesem Jahr mit einem bunt zusammengewürfelten interessanten Feld mit 6 Spielern aus 6 Ländern statt. Klarer Elofavorit ist der Inder Vidit Santosh, doch er brachte in diesem starken Feld nur drei Remis zustande in den ersten drei Runden. Einen tollen Start hatte Nils Grandelius aus Schweden, der mit 2,5 Punkten führt. Alexander Morozevich ist einer der Teilnehmer, obwohl er sich weitgehend vom Turniergeschehen zurückgezogen hat. Er steht bei 1,5 Punkten. OffizielleSeite

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Ju vergrößert Vorsprung

Die Favoritin auf den WM-Titel Ju Wenjun hat einen großen Schritt in Richtung Titel gemacht. Sie gewann auch die dritte Partie des WM-Kampfes gegen Tan in Shanghai und geht damit 2,5:0,5 in Führung. In einem Katalanen geriet Tan offensichtlich in eine vorbereitete Variante ihrer Landsfrau. Bereits nach 15 Zügen hatte Ju einen schönen Vorteil erreicht und Tan konnte die entstandenen Stellungsprobleme nicht bewältigen und verlor nach bereits 27 Zügen. OffizielleSeite

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Stockholm Chess Challenge

Das Stockholm Chess Challenge Turnier ging gestern zu Ende. Es war ein passabel besetztes Turnier mit nur 20 Teilnehmern. Schließlich konnte sich am Ende GM Toms Kantans aus Lettland sehr knapp vor dem punktgleichen Israeli GM Ori Kobo durchsetzen. GM Erik Blomqvist aus Schweden kam ebenfalls auf 6,5 Punkte und belegte Rang 3. OffizielleSeite

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Nakhchivan Open

Das Nakhchivan Open ist ein Turnier in der gleichnamigen autonomen Republik in Aserbaidschan, das fast ausschließlich Titelträger als Teilnehmer hat. Entsprechend hart sind die Partien und auch die großen Favoriten tun sich enorm schwer. Ein Elo-Schwergewicht wie Anton Korobov musste bereits 3 Remis in den ersten 4 Runden abgeben obwohl er noch keinen Großmeisterkollegen zum Gegner hatte. Mit von der Partie ist auch der deutsche Großmeister Igor Khenkin, der mit 3 Punkten gut gestartet ist. Nur ein Spieler hat bisher 3,5 Punkte erzielen können, nämlich der in Mitteleuropa völlig unbekannte kasachische IM Yevgeniy Pak. OffizielleSeite

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Die Favoritin geht in Führung

Die Favoritin des WM-Kampfes Ju Wenjun hat mit den schwarzen Steinen zugeschlagen und die 1,5:0,5-Führung gegen Tan Zhongyi übernommen. Tan wählte die Englische Eröffnung und holte nichts heraus. Sie spielte zu forsch sowie unvorsichtig und blieb mit einer schlechten Bauernstruktur zurück. Ju spielte besser in dieser nicht fehlerfreien Partie und gewann verdient. OffizielleSeite

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Reykjavik Open - Bobby Fischer Memorial

10 Jahre nach Bobby Fischers Tod in Island widmen die Veranstalter des Reykjavik Opens das Turnier dem Gedenken an den legendären Weltmeister von 1972, der seinen Titel in Reykjavik gegen Boris Spassky errungen hatte. Das Turnier ist erneut stark besetzt mit den drei elostärksten Spielern Richard Rapport (Ungarn), Pavel Eljanov (Ukraine) und Gata Kamsky (USA). Außergewöhnlich wenige Deutsche haben dieses Mal den Weg in den hohen Norden angetreten. Eine spektakuläre Partie lieferten sich FM Gerald Löw und GM Sabino Brunello. Loew hatte zwei Qualitäten mehr, setzte aber die falschen Hebel an und geriet sogar noch ins Hintertreffen und verlor. OffizielleSeite

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Heimann wieder vorne

Andreas Heimann hat nach einer stark geführten Partie gegen den Österreicher IM Georg Fröwis wieder die Führung beim Accentus Young Masters in Bad Ragaz die Führung mit 5,5 Punkten übernommen. Der deutsche Großmeister zeigt sich sehr flexibel und eröffnete heute mit 1.e4 und war gut vorbereitet gegen die französische Verteidigung von Fröwis. Einen halben Zähler dahinter liegen der Russe IM Nikita Petrov und der Franzose GM Adrien Demuth. iM Lev Yankelevich liegt bei 2,5 Punkten. OffizielleSeite

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Dt. Pokal-Mannschaftsmeisterschaft: Duell der Giganten

Bei der deutschen Pokalmeisterschaft der Mannschaften kam es in der Zwischenrunde bereits zu einem Giganten-Duell. Die Schachfreunde Bad Emstal/Wolfhagen trafen am Sonntag auf Baden-Baden. Erstere traten mit der Besetzung Rublevsky, Kuzubov, Zubov und W. Onischuk an und trafen auf die favorisierten Naiditsch, Bacrot, Gustafsson und Movsesian. Nach einem harten Kampf war es Etienne Bacrot vorbehalten seine Partie und damit auch das Match siegreich zu gestalten. Neben Baden-Baden zogen auch die Teams SF Deizisau, SK Kirchweyhe und SF Lieme ins Halbfinale ein. schachbund

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Karjakin überzeugt beim Blitzturnier

Sergey Karjakin hat das Blitzturnier des Tal Memorials sehr überzeugend mit 10 Punkten aus 13 Runden für sich entschieden. Viswanathan Anand, der so stark beim Rapid-Turnier war, musste sich mit nur 6 Punkten und Platz 9 im 14-Teilnehmerfeld begnügen. Den zweiten Rang erreichte Hikaru Nakamura mit 8,5 vor Ian Nepomniachtchi mit 7,5 Punkten. Karjakin erhielt das Sieger-Preisgeld von 10 000 Dollar. chess24

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Accentus Young Masters

GM Andreas Heimann hat sich nach einer Niederlande in Runde drei gegen IM Petrov wieder berappelt und steht nun bei 3,5 Punkten beim Accentus Young Masters im schweizerischen Bad Ragaz. Mit 4 Punkten in Führung liegt GM Adrien Demuth aus Frankreich. Die rote Laterne abgegeben hat IM Lev Yankelevich, der gegen IM Gabriel Gaehwiler seinen ersten Sieg mit Schwarz einfahren konnte und 1,5 Punkte hat. OffizielleSeite

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GM Fier gewinnt Batavia Schachturnier

Der brasilianische Großmeister Alexandr Fier hat das Batavia Einladungsturnier in Amsterdam für sich entschieden. Er siegte mit 6,5 Punkten vor dem einstigen Weltklassespieler GM Ivan Sokolov (Niederlande), der 6 Punkte erreichte. Jungtalent Robby Kevlishvili aus den Niederlanden erreichte 5 Punkte und Rang drei. OffizielleSeite

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Anand in Bestform

Kurz vor dem Kandidatenturnier in Berlin präsentierte sich Viswanathan Anand in Bestform beim Tal Memorial in Moskau. Er spielte am überzeugendsten und siegt mit einem ganzen Zähler Vorsprung mit 6 Punkten aus den 9 Runden. Platz zwei ging an Shakhriyar Mamedyarov vor Sergey Karjakin, beide mit 5 Punkten. Erstaunlicherweise wurde der sonstige Schnellschachspezialist Ian Nepomniachtchi mit 3,5 Punkten Letzter in diesem allerdings recht ausgeglichenen Feld. chess24

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Pavlovic gewinnt Schachfestival

Der serbische Großmeister Milos Pavlovic hat das Schachfestival in Bad Wörishofen für sich entschieden. Am Ende hatte er die bessere Wertung vor seinem ärgsten Konkurrenten GM Evgeny Vorobiov (Russland), der wie er 7 Punkte erreichte. Den dritten Rang holte sich GM Vladimir Burmakin (ebenfalls Russland) mit 6,5 Punkten. Ein sensationelles Turnier spielte der beste Deutsche, nämlich der titellose Stefan Arndt vom SC Ennepe-Ruhr-Sued, der 6,5 Punkte und Platz 7 erreichte. Dass das Turnier in der Breite stark besetzt war, beweist der extrem enttäuschende 27. Platz von GM Misa Pap, der nur 5 Punkte sammeln konnte. OffizielleSeite

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11.Tal Memorial

Zwei Tage sind beim Tal Memorial Rapid Turnier in Moskau nun absolviert. Zehn Weltklassespieler wurden zu diesem Top-Event eingeladen. Als Elofavorit war Hikaru Nakamura mit seinen 2820 Schnellschach-Elo ins Rennen gegangen. Nach sechs Runden führen Shakhriyar Mamedyarov und Viswanathan Anand, der vor allem in der Schlussrunde gegen Hikaru Nakamura eine tolle Partie spielte. Beide führen mit 4 Punkten. Alexander Grischuk und Vladimir Kramnik folgen mit einem halben Zähler dahinter. Morgen werden die drei letzten Runden gespielt. Dem Sieger winken 25 000 Dollar. chess24

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Heimann startet perfekt in Bad Ragaz

Großmeister Andreas Heimann (SF Deizisau) ist beim Accentus Young Masters perfekt ins Turnier gestartet. Er und auch Mitfavorit GM Adrien Demuth aus Frankreich konnten ihre beiden Auftaktpartien gewonnen. Auch IM Lev Yankelevich (SG Speyer-Schwegenheim), der in Runde zwei gegen Heimann unterlag, liegt bei einem halben Punkt. Es sind 10 talentierte junge Meister aus 6 Ländern am Start. OffizielleSeite

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34. Schhachfestival in Bad Wörishofen

Derzeit läuft die von ChessOrg organisierte 34. Auflage des Schachfestivals in Bad Wörishofen. 111 Teilnehmer haben sich beim A-Open eingefunden. Nach gespielten 6 Runden führt ein Duo die Tabelle an. GM Milos Pavlovic (Serbien) und der Ukrainer GM Vladimir Burmakin konnten bisher 5 Punkte sammeln. Das Turnier konnte sich mit 10 teilnehmenden Großmeistern schmücken, darunter auch der Stammgast in Bad Wörishofen Romuald Mainka, der allerdings mit nur 3,5 Punkten einen ungewöhnlich schlechten Start hinlegte. OffizielleSeite

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Kovalev triumphiert beim Aeroflot-Open

Durch ein Schlussrundenremis gegen den Armenier Gabriel Sargissian hat der Weißrusse GM Vladislav Kovalev seinen bislang größten Turniersieg gefeiert. Er sammelte als Einziger hervorragende 7 Punkte. Hinter ihm platzierten sich GM Sethuraman aus Indien und der aufstrebende Russe GM Gordievsky, die jeweils 6,5 Punkte erzielten. Welch hartes Brot dieses Turnier ist mussten nicht nur die deutschen Teilnehmer erfahren. Fedoseev und Najer erreichten nur 50%, was Bände spricht. Rasmus Svane machte ebenfalls 4,5 Punkte. Matthias Blübaum verlor in der Schlussrunde und blieb bei 4 Punkten hängen. OffizielleSeite

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Erstellt: Mittwoch, 28. Februar 2018